Grundsätzliches
Darüber hinaus informiert eine Skala über
die akt uel
l
e Summe aller Zusatzgeräte.
Sparhinweise Bei Bedingungen, in denen sich der Kraft-
st
off
verbrauch erhöht, werden Sparhinweise
angezeigt. Werden diese befolgt, kann man
den Verbrauch senken. Die Anzeigen werden
automatisch und nur mit dem Sparprogramm
angezeigt. Nach einiger Zeit erlöschen die
Hinweise automatisch wieder.
Um einen Sparhinweis unmittelbar nach dem
Erscheinen auszublenden, drücken Sie eine
beliebige Taste am
Scheibenwischerhebel*/Multifunktionslenk-
rad*. Hinweis
● Wenn Sie einen
Sparhinweis ausgeblendet
haben, erscheint dieser erst wieder, wenn Sie
die Zündung erneut einschalten.
● Die Sparhinweise werden nicht in jedem
Fal
l, sondern gezielt in größeren zeitlichen
Abständen angezeigt. Stoppuhr*
Sie können auf den Timer über die Menüaus-
w
ah
l
zugreifen ›››
Seite 27. Die ermöglicht, dass die Rundenzeiten des
Fahrz
eugs auf der Rennstrecke manuell ge-
messen, automatisch gespeichert und mit
den zuvor für das Fahrzeug gemessenen
Bestzeiten verglichen werden können.
Die folgenden Menüpunkte können ange-
zeigt werden:
● Stoppen
● Runde
● Pause
● Zwischenzeit
● Langzeitstatistik
Menüw ec
hsel
● Fahrzeuge ohne Multifunktionslenkrad:
Wip pt
aster im Scheibenwischerhebel
drüc k
en.
● Fahrz
euge mit Multifunktionslenkrad: Tas-
t
e oder
drücken.
Menü „Anhalten“
Start
Zeitmessung starten.
Wenn bereits Rundenzeiten vorliegen
und in der Statistik aufgenommen wur-
den, wird diese mit der Anzahl der Run-
den, die Sie berühren, gestartet.
Es kann nur mit einer ersten Runde be-
gonnen werden, wenn im Menü Sta-
tistik
die Statistik auf null zurückge-
setzt wurde.
Menü „Anhalten“
Ab Start
Die Zeitmessung beginnt, wenn das
Fahrzeug die Fahrt aufnimmt.
Wenn sich das Fahrzeug bereits be-
wegt, beginnt die Zeitmessung, sobald
das Fahrzeug nach einem Stopp an-
fährt.
Langzeit-
statistikDas Menü Statistik wird auf dem
Display angezeigt.
Menü „Runde“
Neue Runde
Die Zeitmessung der aktuellen Runde
wird abgebrochen und anschließend
eine neue Runde gestartet. Die gerade
beendete Rundenzeit wird in die Sta-
tistik aufgenommen.
Zwischen- zeitDie Zwischenzeit wird etwa 5 Sekun-
den lang angezeigt. Die Zeitmessung
wird parallel dazu fortgesetzt.
StoppenDie aktuelle Zeitmessung wird unter-
brochen. Runde nicht beendet. Das
Menü Pause wird angezeigt.
Menü „Pause“
FortsetzenDie unterbrochene Zeitmessung wird
fortgesetzt.
Neue RundeEine neue Zeitmessung wird gestartet.
Die unterbrochene Runde wird beendet
und in die Statistik aufgenommen.32
Grundsätzliches
● Sc h
alt
en Sie die Zündung aus und drücken
und halten Sie die Taste ›››
Abb. 113
4 .
● Schalten Sie die Zündung wieder ein.
● Die Taste 4
› ››
Abb
. 113 loslassen
u
nd anschließend die Taste 20 Sekunden
lang erneut gedrückt halten. Hinweis
● Die Ser v
ice-Meldung verlischt nach einigen
Sekunden, bei laufendem Motor oder durch
Drücken der Taste OK/RESET im Scheibenwi-
sc herhe
bel bzw. die Taste OK des Multifunk-
tions l
enkrads.
● Wenn die Fahrzeugbatterie bei Fahrzeugen
mit Lon
gLife Service längere Zeit abgeklemmt
war, ist keine zeitliche Berechnung für den
nächsten fälligen Service möglich. Die Ser-
vice-Anzeigen können daher falsche Berech-
nungen anzeigen. In diesem Fall die maximal
zulässigen Wartungsintervalle beachten
››› Buch Wartungsprogramm. Geschwindigkeitsregelanlage
B edienu
n
g der Geschwindigkeits-Re-
gel-Anlage (GRA)* Abb. 40
Blinker- und Fernlichthebel: Schalter
u nd B
edienel
emente der GRA. ●
Die GRA anschließen: den Schalter
› ›
›
Abb. 40 1 in die Stellung
sc
hie ben.
Das System ist eingeschaltet. Da noch keine
Geschwindigkeit gespeichert ist, erfolgt noch
keine Regelung.
● GRA aktivieren: drücken Sie die Taste
›››
Abb. 40 2 im Bereich . Die akt
uel
l e
Geschwindigkeit wird gespeichert und gere-
gelt. ●
GRA vorüber
gehend abschalten: Schieben
Sie den Schalter ››› Abb. 40 1 bis
oder
tr et
en Sie auf die Bremse. Regelung wird vo-
rübergehend abgeschaltet.
● GRA wieder einschalten: Drücken Sie die
Tas
te ››› Abb. 40 2 in
. Die gespeicherte
Ge s
chwindigkeit wird erneut gespeichert und
eingestellt.
● Gespeicherte Geschwindigkeit während
GRA-Reg
elung erhöhen: Taste 2 in
drü-
c k
en. Das Fahrzeug beschleunigt bis zum Er-
reichen der neu gespeicherten Geschwindig-
keit.
● Gespeicherte Geschwindigkeit während
GRA-Reg
elung verringern: Taste 2 in
drüc k
en, um die Ge
schwindigkeit um 1 km/h
(1 mph) zu verringern. Die Geschwindigkeit
wird bis zum Erreichen der neu gespeicherten
Geschwindigkeit reduziert.
● GRA abschalten: Schalter ›››
Abb. 40 1 auf
s c
hie
ben. Das System wird abgeschaltet
und die gespeicherte Geschwindigkeit ge-
löscht.
››› in Funktionsweise auf Seite 191
››› Seite 190 35
Grundsätzliches
Gelbe Warn- und Kontrollleuchten Mittlere Warnleuchte: Zusatzinfor-
mationen im Display des Kombi-In-
struments–
Vordere Bremsbeläge verschlissen.
›››
Sei-
te 159
leuchtet auf:
ESC-Störung bzw. vom
System herbeigeführte Abschal-
tung.
Blinkt: ESC bzw. ASR aktiv.
ASR manuell abgeschaltet.
Oder: ESC im Sportmodus.
ABS gestört oder ausgefallen.
Nebelscheinwerfer eingeschaltet.›››
Sei-
te 22
Nebelschlussleuchte eingeschal-
tet.›››
Sei-
te 22
leuchtet auf oder blinkt:
Störung
des Abgaskontrollsystems.››› Sei-
te 177
Leuchtet auf:
Vorglühen Dieselmo-
tor.
››› Sei-
te 177
blinkt: Störung in der Dieselmotor-
steuerung.
Störung in der Ottomotorsteue-
rung.›››
Sei-
te 177
leuchtet oder blinkt:
Lenkung ge-
stört.››› Sei-
te 153
Geringer Reifenfülldruck oder Stö-
rung der Reifenfülldruckanzeige.›››
Sei-
te 225
Kraftstoffbehälter fast leer.›››
Sei-
te 102
Airbag- und Gurtstraffersystem ge-
stört.›››
Sei-
te 69 Weitere Kontrollleuchten
Blinklicht links oder rechts.›››
Sei-
te 22
Warnblinkanlage eingeschaltet.››› Sei-
te 127
Anhängerblinkanlage›››
Sei-
te 194
Leuchtet auf:
Bremspedal betäti-
gen!
blinkt grün: Die Sperrtaste im Aus-
wahlhebel ist nicht eingerastet.››› Sei-
te 167
leuchtet: Geschwindigkeitsregelan-
lage regelt oder Geschwindigkeits-
begrenzer eingeschaltet und aktiv.
›››
Sei-
te 35
blinkt: Eingestellte Geschwindig-
keit im Geschwindigkeitsbegrenzer
wurde überschritten.
Fernlicht eingeschaltet oder Licht-
hupe betätigt.›››
Sei-
te 22 Im Display des Kombiinstruments
Abb. 42
IM Display des Kombiinstruments
Nicht weiterfahren!
Mit der entsprechenden Anzeige:
Tür(en), Gepäckraumklappe oder
Motorraumklappe geöffnet oder
nicht richtig geschlossen.››› Sei-
te 110
››› Seite 9
››› Sei-
te 209
Leuchtet: Nicht weiterfahren!
Motor-Kühlmittelstand zu nied-
rig, Kühlmitteltemperatur zu
hoch
››› Sei-
te 215
Blinkt: Störung im Motorkühlmit-
telsystem.
Nicht weiterfahren!
Der Motoröldruck ist zu niedrig.››› Sei-
te 212» 37
Grundsätzliches
Störung der Batterie.›››
Sei-
te 219
Fahrbeleuchtung ganz oder teil-
weise ausgefallen.›››
Sei-
te 87
Kurvenfahrlicht (Cornering) ge-
stört.››› Sei-
te 122
Dieselpartikelfilter mit Ruß zuge-
setzt.›››
Sei-
te 176
Scheibenwaschwasserstand zu
niedrig.›››
Sei-
te 218
Blinkt: Ölstandsmessung ge-
stört. Manuell überprüfen.
›››
Sei-
te 212
Leuchtet: Motorölstand zu nied-
rig.
Getriebestörung.›››
Sei-
te 172
Gangverriegelung aktiviert.›››
Sei-
te 155
Service-Intervall-Anzeige.›››
Sei-
te 34
Ein Mobiltelefon ist über Blue-
tooth mit dem Original Telefon-
gerät verbunden.›››
Buch R
adio oder
››› Buch N
avigati-
onssys-
tem
Lademesser der Mobiltelefonbat-
terie. Nur für werksseitig vorins-
tallierte Apparate verfügbar.
Glatteiswarnung. Außentempera-
tur unter +4 °C (+39 °F).›››
Sei-
te 28
Start-Stopp-System eingeschal-
tet
›››
Sei-
te 179
Start-Stopp-System nicht verfüg-
bar.
Kraftstoffspargang-Status›››
Sei-
te 27 Auf der Instrumententafel
Abb. 43
Kontrolllämpchen für Abschaltung
de s
u
nd Beifahrerairbags.
Der Beifahrer-Frontairbag ist ab-
geschaltet (
).
››› Sei-
te 69
››› in Warnsymbole auf Seite 103
›››
Seite 102 Schalthebel
Sc h
a
ltgetriebe Abb. 44
Schaltschema bei einem 5-Gang
b zw
. 6-G
ang Schaltgetriebe Auf dem Schalthebel sind die Positionen der
ein
z
elnen F
ahrgänge dargestellt ››› Abb. 44.
● Kupplungspedal vollständig treten und hal-
ten.
● Sch
althebel in die gewünschte Position
bringen.
● K
upplungspedal loslassen.
Rückwär
tsgang einlegen
● Kupplungspedal vollständig treten und hal-
ten.
● Sch
althebel auf Leerlauf stellen und nach
unten drüc
ken, ganz nach links und dann
nach vorne schieben um den Rückwärtsgang
››› Abb. 44 R einzulegen.
38
Grundsätzliches
● Be
ac
hten Sie die gesetzlichen Bestimmun-
gen einzelner Länder (Warnweste, Warndrei-
eck, usw.).
● Lassen Sie alle Insassen des Fahrzeugs
auss
teigen, diese sollten sich außerhalb des
Gefahrenbereiches aufhalten (z.B. hinter ei-
ner Leitplanke). ACHTUNG
● Be ac
hten Sie die genannten Schritte und
schützen Sie damit sich selbst und andere
Verkehrsteilnehmer.
● Wenn Sie ein Rad auf einer abschüssigen
Fahrbahn w
echseln, blockieren Sie das ge-
genüberliegende Rad mit einem Stein oder
dergleichen, um das Fahrzeug gegen Wegrol-
len zu sichern. Einen Reifen mit dem Pannenset repa-
rier
en Abb. 59
Prinzipdarstellung: Bestandteile des
P annen
sets Das Pannenset befindet sich im Gepäckraum
u
nt
er der Gepäc
kraumboden.
Reifen abdichten
● Ventilkappe und Ventileinsatz vom Reifen-
ventil
abschrauben. Verwenden Sie den Ven-
tileinsatzdreher ››› Abb. 59 1 zum Heraus-
s c
hr
auben des Ventileinsatzes. Legen Sie
den Ventileinsatz auf einem sauberen Unter-
grund ab.
● Reifendichtmittelflasche kräftig schütteln
›››
Abb. 59 10 .
● Schrauben Sie den Einfüllschlauch
› ›
›
Abb. 59 3 auf die Dichtmittelflasche. DieFolie am Verschluss wird automatisch durch-
s
t
oßen.
● V
erschlussstopfen vom Einfüllschlauch
›››
Abb. 59 3 entfernen und das offene Ende
g an
z
auf das Reifenventil stecken.
● Flasche mit dem Boden nach oben halten
und den ge
samten Inhalt der Dichtmittelfla-
sche in den Reifen füllen.
● Dichtmittelflasche vom Reifenventil abneh-
men.
● Ventileinsatz mit dem Ventileinsatzdreher
›››
Abb. 59 1 wieder in das Reifenventil
s c
hr
auben.
Reifen aufpumpen
● Reifenfüllschlauch ›››
Abb. 59 5 des Luft-
k ompr
e
ssors fest auf das Reifenventil schrau-
ben.
● Prüfen, ob die Luftablassschraube
›››
Abb. 59 7 zugedreht ist.
● Fahrzeugmotor starten und laufen lassen.
● Stecker ››
› Abb
. 59 9 in die 12 Volt-Steck-
do se de
s
Fahrzeugs stecken ›››
Sei-
te 139.
● Luftkompressor mit dem EIN- und AUS-
Schalt
er ››› Abb. 59 8 einschalten.
● Luftkompressor so lange laufen lassen, bis
2,0 -2,5 b ar (29-36 p
s
i / 200-250 kPa) er-
reicht sind. Maximale Laufzeit 8 Minuten .
● Luftkompressor ausschalten. » 47
Grundsätzliches
● Wenn der g
en
annte Luftdruck nicht erreicht
wird, den Reifenfüllschlauch vom Reifenventil
abschrauben.
● Das Fahrzeug 10 Meter bewegen, damit
sich d
as Dichtungsmittel im Reifen verteilen
kann.
● Reifenfüllschlauch des Luftkompressors er-
neut auf d
as Reifenventil schrauben.
● Aufpumpvorgang wiederholen.
● Wenn auch jetzt nicht der erforderliche Rei-
fenfüll
druck erreicht wird, ist der Reifen zu
stark beschädigt. Nicht weiterfahren und
fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.
● Luftkompressor ausschalten. Reifenfüll-
sch
lauch vom Reifenventil abschrauben.
● Wenn ein Reifenfülldruck von 2,0-2,5 bar
erreicht
ist, fahren Sie mit maximal 80 km/h
(50 mph) weiter.
● Reifenfülldruck nach 10 Minuten Fahrt er-
neut prüfen ›
›› Seite 81.
››› in Pannenset TMS (Tyre Mobility
System)* auf Seite 80
››› Seite 79 Rad wechseln
Bor dw
erkz
eug Abb. 60
Im Gepäckraum unter dem Gepäck-
r aumboden: Bor
dw
erkzeug. Adapter für die Radschraubensicherung*
Ab
s
c
hleppöse.
Radschlüssel*
Wagenheber*
Haken zum Entfernen der Radvollblen-
den*/Klammer für Abdeckkappen der
Radschrauben.
››› in Bordwerkzeug auf Seite 78
››› Seite 78 1
2
3
4
5 Radvollblenden*
Abb. 61
Die Radvollblende vom Rad abneh-
men. Die Radvollblenden müssen entfernt werden,
um
Z
ug
ang zu den Radschrauben zu erhal-
ten.
Demontieren
● Ziehen Sie die Radvollblende mit dem
Drahtbüg
el ab ››› Abb. 61.
● Setzen Sie den Haken in einer der Aufnah-
men in der Radv
ollblende ein.
Anbringen
● Pressen Sie die Radvollblende mit Druck
auf die Fel
ge auf.
● Üben Sie an der Stelle der Ventilausspa-
rung Druc
k aus.
● Lassen Sie den gesamten Umfang der Rad-
vol
lblende einrasten. 48
Grundsätzliches
Die Verwendung von Schneeketten ist aus
t ec
hni
schen Gründen nur auf bestimmten
Felgen/Reifenkombinationen zulässig:
175/70R14
185/60R15Die Schneeketten dürfen einschließlich
Kettenschloss nicht mehr als 15 mm auf-
tragen.
215/45R16Die Schneeketten dürfen einschließlich
Kettenschloss nicht mehr als 9 mm auf-
tragen.
215/40R17Die Schneeketten dürfen einschließlich
Kettenschloss nicht mehr als 7 mm auf-
tragen. Bei Schneekettenbetrieb sollten Sie Radvoll-
b
l
enden u
nd Felgenzierringe abnehmen.
Beim Befahren schneefreier Strecken müssen
Sie die Ketten abnehmen. Die Fahreigen-
schaften werden beeinträchtigt und die Rei-
fen schnell beschädigt, so dass sie sogar zer-
stört und unbrauchbar gemacht werden kön-
nen. ACHTUNG
Die Schneeketten müssen gemäß den Her-
st el
lerangaben korrekt gespannt werden. So-
mit wird ein Kontakt der Schneeketten mit
dem Radhaus vermieden. Fahrzeug im Notfall abschlep-
pen
Ab s
c
hleppen Abb. 67
Vorderer Stoßfänger, rechte Seite:
Ab s
c
hleppöse. Abb. 68
Hinterer Stoßfänger, rechte Seite:
Ab s
c
hleppöse. Abschleppösen
B
ef
e
stigen Sie die Stange oder das Seil an
den Abschleppösen.
Die Abschleppösen befinden sich im Gepäck-
raum, unter der Ladebodenabdeckung und
neben dem Bordwerkzeug ››› Seite 48.
Schrauben Sie die vordere Abschleppöse in
das Gewinde ››› Abb. 67 ein und ziehen Sie
sie fest mit dem Radschlüssel an. Die hintere
Abschleppöse ist rechts unter dem hinteren
Stoßfänger angebracht.
Abschleppseil bzw. Abschleppstange
Am schonendsten und sichersten fahren Sie
mit einer Abschleppstange. Nur wenn eine
solche nicht zur Verfügung steht, sollten Sie
ein Abschleppseil benutzen.
Das Abschleppseil sollte elastisch sein, da-
mit beide Fahrzeuge geschont werden. Ein
Kunstfaserseil oder ein Seil aus ähnlich elas-
tischem Material verwenden.
Befestigen Sie das Abschleppseil bzw. die
Abschleppstange nur an den dafür vorgese-
hen Ösen bzw. an der Anhängevorrichtung.
Fahrer des ziehenden Fahrzeugs
● Fahren Sie erst richtig an, wenn das Seil
straff
ist.
● Kuppeln Sie beim Anfahren besonders
weic h ein (Sc
haltgetriebe) bzw. geben Sie be-
sonders vorsichtig Gas (Automatikgetriebe). 52
Grundsätzliches
Fahrweise
Da s
Ab
schleppen erfordert eine gewisse
Übung , insbesondere bei der Verwendung
eines Abschleppkabels. Beide Fahrer sollten
mit den Schwierigkeiten des Abschleppvor-
gangs vertraut sein. Ungeübte sollten weder
an- noch abschleppen.
Achten Sie bei Ihrer Fahrweise stets darauf,
dass keine unzulässigen Zugkräfte und keine
stoßartigen Belastungen auftreten. Bei
Schleppmanövern abseits der befestigten
Straße besteht die Gefahr, dass die Befesti-
gungsteile überlastet werden.
Die Zündung des gezogenen Fahrzeuges
muss eingeschaltet sein, damit das Lenkrad
nicht blockiert ist, und die Blinkleuchten, die
Hupe, die Scheibenwischer und die Schei-
benwaschanlage eingeschaltet werden kön-
nen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe, den
Schalthebel in Neutralstellung bringen. Bei
Automatikgetrieben, legen Sie die Wählhe-
belstellung N.
Da der Bremskraftverstärker bei stehendem
Motor nicht arbeitet, müssen Sie zum Brem-
sen das Bremspedal wesentlich kräftiger als
normalerweise treten.
Da die Servolenkung bei stehendem Motor
nicht arbeitet, müssen Sie zum Lenken mehr
Kraft aufwenden. ››› in Anmerkungen auf Seite 82
›››
Seite 82 Anschleppen
Wenn der Motor nicht anspringt, versuchen
Sie z
u
nächst den Motor mit der Batterie ei-
nes anderen Fahrzeugs zu starten ››› Sei-
te 53. Man sollte nur den Motor durch Ab-
schleppen starten, wenn das Aufladen der
Batterie nicht funktioniert. Dies erfolgt durch
die Ausnutzung der Bewegung der Räder.
Fahrzeuge mit Benzinmotor dürfen nur über
eine kurze Strecke angeschleppt werden, da
ansonsten unverbrannter Kraftstoff in den Ka-
talysator gelangen kann.
Falls Ihr Fahrzeug dennoch angeschleppt
werden muss:
● Legen Sie den 2. oder 3. Gang ein.
● Halten Sie die Kupplung getreten.
● Zündung einschalten.
● Wenn beide Fahrzeuge in Bewegung sind,
la s
sen Sie die Kupplung los.
● Sobald der Motor angesprungen ist, treten
Sie die Kupp
lung und nehmen Sie den Gang
heraus, um ein Auffahren auf das Zugfahr-
zeug zu verhindern.
››› in Anmerkungen auf Seite 82
›››
Seite 82 Starthilfe
St ar
thi
lfekabel Das Starthilfekabel muss einen ausreichen-
den Leit
u
ngsquerschnitt haben.
Springt der Motor nicht an, weil die Fahrzeug-
batterie entladen ist, können Sie die Batterie
eines anderen Fahrzeuges zum Starten be-
nutzen.
Starthilfekabel
Für die Starthilfe benötigen Sie Starthilfeka-
bel nach der Norm DIN 72553 (beachten Sie
die Anweisungen des Kabelherstellers). Der
Leitungsquerschnitt muss bei Fahrzeugen mit
Benzinmotor mindestens 25 mm 2
, und bei
Fahrzeugen mit Dieselmotor mindestens
35 mm 2
betragen. Hinweis
● Zw i
schen den Fahrzeugen darf kein Kontakt
bestehen, andernfalls könnte bereits beim
Verbinden der Pluspole Strom fließen. » 53