
Klima
Klimaanlage ein-/ausschalten
Bei gedrückter Taste A/C (LED leuchtet), ist
die Klimaanlage eingeschaltet.
Bei gelöster Taste A/C (LED ausgeschaltet),
ist die Klimaanlage ausgeschaltet.
Bei gelöster Taste A/C ist die Klimaanlage
ausgeschaltet, wodurch der Kraftstoffver-
brauch verringert wird. Die Temperatur wird
weiterhin geregelt. Die eingestellte Tempera-
tur kann nur erreicht werden, wenn sie höher
als die Außentemperatur ist.
Temperaturvorwahl für den Fahrer und den
Beifahrer
Die Taste SYNC dient zur Gleichschaltung der
beiden Klimabereiche der Climatronic.
Bei gelöster Taste SYNC (LED ausgeschaltet),
wird der Klimabereich der Climatronic in indi-
viduelle Bereiche unterteilt. Zum Beispiel:
Temperaturvorwahl für die Fahrerseite +22 °C
(+72 °F) und Temperaturvorwahl für die Bei-
fahrerseite +24 ℃
(+23,89 ℃).
Bei gedrückter Taste SYNC (LED leuchtet auf)
ist der Klimabereich der Climatronic gleichge-
schaltet. Zum Beispiel: Temperaturvorwahl
für die Fahrerseite +22 °C (+72 °F) und Tem-
peraturvorwahl für die Beifahrerseite +22 °C
(+22,22 °C).
Wenn die Temperaturvorwahl für die Beifah-
rerseite bei gedrückter Taste SYNC geändertwird, wird diese Funktion automatisch deakti-
viert.
Umluftbetrieb –
Drücken Sie die Taste
››› Abb. 120 5 ,
um den Umluftbetrieb ein- oder auszu-
schalten. Bei eingeschaltetem Umluftbe-
trieb erscheint am Display das Symbol .
B ei ein
geschaltetem Umluftbetrieb wird ver-
hindert, dass starke Umweltgerüche in das
Fahrzeuginnere gelangen können, die bei-
spielsweise beim Durchfahren eines Tunnels
oder in einem Stau auftreten.
Bei niedrigen Außentemperaturen erhöht der
Umluftbetrieb die Heizleistung, da die Luft
aus dem Fahrzeuginnenraum und nicht die
Luft von außen erwärmt wird.
Bei hohen Außentemperaturen erhöht der
Umluftbetrieb die Kühlleistung, da die Luft
aus dem Fahrzeuginnenraum und nicht die
Luft von außen abgekühlt wird.
Wenn der Luftauslass zur Windschutzscheibe
eingestellt ist und die Umlufttaste betätigt
wird, wird die Umluft aktiviert. Wenn der Um-
luftbetrieb eingestellt ist und der Luftauslass
zur Windschutzscheibe gewählt wird, wird
der Umluftbetrieb ausgeschaltet. Aus Sicher-
heitsgründen sollte der Umluftbetrieb nicht
eingeschaltet werden. ACHTUNG
Im Umluftbetrieb gelangt keine Außenluft in
das Fahrzeuginnere. Zudem können bei aus-
geschalteter Kühlanlage die Fensterscheiben
schnell beschlagen. Lassen Sie deshalb den
Umluftbetrieb nicht über einen längeren Zeit-
raum eingeschaltet – Unfallgefahr! Allgemeine Hinweise
Der Schadstofffilter
Der Schadstofffilter (Partikel- und Aktivkohle-
filter) sorgt dafür, dass Verunreinigungen der
Außenluft (z.B. Staub oder Pollen) im Fahr-
zeuginneren beträchtlich reduziert bzw. zu-
rückgehalten werden.
Der Schadstofffilter muss entsprechend den
im Service-Plan angegebenen Zeitabständen
gewechselt werden, damit die Leistung der
Klimaanlage nicht beeinträchtigt wird.
Lässt die Wirkung des Filters durch den Be-
trieb des Fahrzeugs in stark schadstoffbelas-
teter Außenluft vorzeitig nach, muss der
Schadstofffilter auch zwischen den angege-
benen Zeitabständen gewechselt werden.
Kühlanlage
Bei eingeschalteter Kühlanlage wird im Fahr-
zeuginneren nicht nur die Temperatur, son-
dern auch die Luftfeuchtigkeit abgesenkt.
Dadurch wird bei hoher
»
123
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit

Fahren
Störung in der AutogasanlageAnzeige im Display
des KombiinstrumentsVorgehensweise
Fehler: LPG. Wenden Sie
sich an einen Fachbetrieb!Fachbetrieb aufsuchen
und System umgehend
prüfen lassen.
Betrieb mit Autogas derzeit
nicht möglich. Siehe Hand-
buch!
Überprüfen Sie, ob alle
Anforderungen für den Au-
togasbetrieb erfüllt wer-
den ››› Seite 126. Wenn
dies der Fall ist, muss das
System umgehend von ei-
nem Fachbetrieb überprüft
werden.
Betrieb mit Benzin derzeit
nicht möglich. Siehe Hand-
buch!Fachbetrieb aufsuchen
und System umgehend
prüfen lassen. Qualität des Autogases und Verbrauch
Die an Autogas gestellten Qualitätsanforde-
rungen werden für ganz Europa in der Norm
DIN EN 589 geregelt, so dass die Fahrt im Au-
togasbetrieb überall in Europa problemlos
möglich ist.
Autogas ist ein Gasgemisch aus Propan und
Butan.
Es wird zwischen Winter- und Sommergas un-
terschieden. Das Wintergas weist einen hö-
heren Anteil an Propangas auf. Aus diesem
Grund kann die Restreichweite beim Fahren
mit Wintergas (aufgrund des erhöhten Ver-
brauchs) geringer sein als mit Sommergas. Die Motorsteuerung passt sich automatisch
an das verwendete Autogas an. Daher kön-
nen beide Arten von Autogas im entsprech-
enden Tank gemischt werden und der Tank
muss nicht erst komplett entleert werden, be-
vor Sie Autogas anderer Qualität tanken.
Sicheres Flüssiggas
Bei Gasgeruch oder Verdacht auf ein Leck in
der Autogasanlage
››› ●
Halten Sie sofort an!
● Schalten Sie die Zündung aus.
● Öffnen Sie alle Türen, um den Innenraum
ausreichend zu lüften.
● Ggf. bereits angezündete Zigaretten sofort
ausmachen.
● Entfernen Sie alle Gegenstände, die Funken
oder einen Brand verursachen könnten, aus
dem Fahrzeug oder schalten Sie sie aus.
● Wenn weiterhin Gasgeruch festzustellen
ist, fahren Sie nicht weiter!
● Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.
Lassen Sie die Störung beheben. ACHTUNG
Autogas ist eine hochexplosive und leicht
entflammbare Substanz. Es kann schwere
Verbrennungen und andere Verletzungen ver-
ursachen. ●
Treffen Sie angemessene Vorsichtsmaß-
nahmen, um jegliche Brand- und Explosions-
gefahr zu vermeiden.
● Wird das Fahrzeug in einem geschlossenen
Raum abgestellt (z. B. in einer Garage), soll-
ten Sie sich vergewissern, dass dieser über
eine natürliche oder mechanische Belüftung
verfügt, die einen eventuellen Gasaustritt
neutralisieren kann. ACHTUNG
Wenn der Gasgeruch im Fahrzeug oder beim
Tanken ignoriert wird, kann dies zu schweren
Verletzungen führen.
● Notwendige Handlungen durchführen.
● Verlassen Sie den Gefahrenbereich.
● Verständigen Sie ggf. den Notdienst. Hinweis
● Die Autogasanlage muss regelmäßig in ei-
nem Fachbetrieb gemäß dem Service-Plan
überprüft werden.
● Der Motor startet immer im Benzinbetrieb,
auch wenn das Fahrzeug im Flüssiggasbe-
trieb abgestellt wurde. Daher darf der Benzin-
tank niemals ganz leergefahren werden.
● Werden häufig Kurzstrecken zurückgelegt,
insbesondere bei niedriger Außentemperatur,
wird das Fahrzeug öfter mit Benzin als mit Au-
togas betrieben. Deshalb leert sich der Ben-
zinvorratsbehälter möglicherweise schneller
als der Autogas-Vorratsbehälter. » 127
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit

Bedienung
●
Wenn das System während der Fahrt auto-
matisch in den Benzinbetrieb umgeschaltet
hat, da der Autogas-Vorratsbehälter nahezu
leer ist, kann es bei den nächsten Motor-
starts je nach Umgebungstemperatur und
Fahrweise dazu kommen, dass noch einmal
kurz automatisch in den Autogasbetrieb ge-
schaltet wird, um das im Tank verbliebene
Flüssiggas aufzubrauchen.
● Wenn das System automatisch in den Ben-
zinbetrieb umschaltet, da der Autogas-Vor-
ratsbehälter nahezu leer ist, kann durch Drü-
cken der Taste ››› Abb. 121 GAS bei niedriger
Geschwindigkeit und geringer Beschleuni-
gung wieder in den Autogasbetrieb gehen.
Dieser Vorgang kann mehrmals wiederholt
werden, bis das gesamte im Tank verbliebene
Autogas verbraucht ist, wobei vorsichtig zu
fahren ist.
● Bei Fahrzeugen mit Anzeige von Warn- oder
Informationstexten auf dem Kombiinstrument
können auch Informationen zum Autogasbe-
trieb angezeigt werden.
● Es kann vorkommen, dass auf dem Display
die Meldung Autogasbetrieb nicht möglich er-
scheint. Auslandsfahrten
Bei Reisen ins Ausland ist Folgendes zu be-
achten:
● Bei Benzinfahrzeugen mit Katalysator ist zu
beachten, dass über die Reisestrecke blei- freies Benzin getankt wird. Siehe auch Kapi-
tel „Tanken“. Bei den Automobilclubs erhal-
ten Sie Information über das Tankstellennetz
mit bleifreiem Benzin.
●
In einigen Ländern wird möglicherweise Ihr
Fahrzeugmodell nicht vertrieben, so dass be-
stimmte Ersatzteile nicht erhältlich sind oder,
dass in zugelassenen SEAT-Betrieben In-
standsetzungen nur in eingeschränktem Um-
fang möglich sind.
Die SEAT-Vertriebszentren sowie die jeweili-
gen Importeure stehen Ihnen jederzeit mit In-
formationen zu technischen Vorbereitungen
des Fahrzeugs, notwendigen Wartungsarbei-
ten und möglichen Instandsetzungsarbeiten
zur Verfügung.
Scheinwerfer mit Folien abkleben
Bei Fahrten in Ländern, in denen auf der an-
deren Straßenseite als im Heimatland gefah-
ren wird, blendet das asymmetrische Ab-
blendlicht den Gegenverkehr.
Um diese Blendung aufzuheben, müssen be-
stimmte Bereiche der Scheinwerfergläser mit
Folien beklebt werden. Weitere Informationen
erhalten Sie beim SEAT-Betrieb.
Bei Fahrzeugen mit Kurvenfahrlicht muss vor-
her der Drehantrieb abgeschaltet werden.
Wenden Sie sich hierfür bitte an einen Fach-
betrieb. Zündschloss
Positionen des Zündschlüssels Abb. 122
Positionen des Zündschlüssels Zündung ausgeschaltet, Lenkungssperre
0 In dieser Position
››› Abb. 122 sind die Zün-
du n
g und der Motor ausgeschaltet und die
Lenkung kann gesperrt werden.
Zum
Sperren der Lenkung ohne Schlüssel im
Lenkschloss können Sie das Lenkrad ein we-
nig drehen, bis es hörbar einrastet. Grund-
sätzlich sollten Sie immer die Lenkung sper-
ren, wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen. Damit
wird ein Diebstahl erschwert ››› .
Zündung bzw. Vorglühanlage einschalten 1 Den Zündschlüssel bis zu dieser Stellung
drehen und loslassen. Wenn er sich nicht
oder nur schwer von der Position
0 auf die
Position 1 drehen lässt, bewegen Sie das
128

Fahren
Handbremse betätigen Abb. 123
Handbremse zwischen den Vorder-
sitzen. Eine fest angezogene Handbremse verhin-
dert ein unbeabsichtigtes Wegrollen des
Fahrzeuges.
Ziehen Sie immer die Handbremse fest an,
wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen oder parken.
Handbremse anziehen
– Ziehen Sie den Hebel der Handbremse fest
nach oben ››› Abb. 123 .
Handbr emse lösen
– Z
iehen Sie den Hebel etwas nach oben,
drücken Sie die Entriegelungstaste in Pfeil-
richtung ››› Abb. 123 und führen Sie den
Handbremshe
bel ganz nach unten ››› .
Die Handbremse sollte stets fest angezogen
werden, damit nicht versehentlich mit leicht angezogener Handbremse gefahren wird
››› .
Bei angezogener Handbremse und einge-
schalteter Zündung leuchtet die Kontroll-
leuchte
auf. Bei gelöster Handbremse er-
li
scht die Kontrollleuchte.
Wird mit angezogener Handbremse schneller
als 6 km/h (4 mph) gefahren, erscheint im
Display des Kombiinstruments folgender In-
formationstext*:
HANDBREMSE ANGEZOGEN.
Zusätzlich ertönt ein akustisches Warnsignal. ACHTUNG
● Benutzen Sie niemals die Handbremse zum
Abbremsen des fahrenden Fahrzeugs. Der
Bremsweg ist um vieles länger, da nur die
hinteren Räder abgebremst werden. Unfallge-
fahr!
● Eine nur zum Teil gelöste Handbremse kann
zum Überhitzen der hinteren Bremsen führen
und somit die Funktion der Bremsanlage ne-
gativ beeinflussen - Unfallgefahr! Außerdem
führt es zum vorzeitigen Verschleiß der hint-
eren Bremsbeläge. VORSICHT
Immer wenn Sie das Fahrzeug verlassen, soll-
ten Sie die Handbremse fest anziehen. Legen
Sie zusätzlich den 1. Gang ein. Parken
Beim Parken sollte immer die Handbremse
fest angezogen werden.
Wenn Sie parken, beachten Sie Folgendes:
– Halten Sie das Fahrzeug mit der Fußbremse
an.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Legen Sie den 1. Gang ein.
– Schalten Sie den Motor aus und ziehen Sie
den Zündschlüssel aus dem Zündschloss.
Drehen Sie etwas das Lenkrad, um die
Lenkungssperre einzurasten.
– Lassen Sie den Schlüssel nie im Fahrzeug
liegen ››› .
Zusätzliche Hinweise zum Parken an
Steigungen und Gefällen:
Drehen Sie das Lenkrad so, dass das Fahr-
zeug gegen den Bordstein rollt, falls es sich
in Bewegung setzt.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergab
steht, drehen Sie die Vorderräder nach
rechts, so dass sie in Richtung des Bordst-
eins zeigen.
● Wenn d
as Fahrzeug in Richtung bergauf
steht, drehen Sie die Vorderräder nach links,
so dass sie entgegen der Richtung des
Bordsteins
zeigen. »
133
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit

Bedienung
– Sobald Sie das Kupplungspedal erneut be-
tätigen, wird der Motor wieder gestartet.
– Am Display des Kombiinstruments wird der
Funktionszustand des Start-Stopp-Systems
angezeigt ››› Abb. 133 .
V or
aussetzungen für den Start-Stopp-Betrieb
● Der Fahrer hat den Sicherheitsgurt ange-
legt.
● Die Motorraumklappe muss geschlossen
sein.
● Der Motor hat Betriebstemperatur.
● Das Lenkrad steht geradeaus.
● Das Fahrzeug steht nicht an einer größeren
Steigung.
● Das Fahrzeug fährt nicht rückwärts.
● Am Fahrzeug ist kein Anhänger angekup-
pelt.
● Die Temperatur im Fahrzeuginnenraum
liegt innerhalb der Komfortgrenzwerte (die
Taste A/C
11
››› Abb. 120 muss betätigt
sein).
● Die D efr
ost-Funktion der Frontscheibe ist
nicht ausgewählt.
● Es wird keine
Erhöhung der Luftmenge 10›››
Abb. 120 um mehr als drei Betätigungen
an g
efordert.
● Die Temperaturvorwahl HI oder LO ist nicht
eingestellt.
● Die Fahrertür ist geschlossen. ●
Der Dieselpartikelfilter befindet sich nicht
in der Regenerierungsphase (Dieselmotoren).
● Die Batterieladung darf nicht schwach sein,
damit der nächste Motorstart gewährleistet
ist.
● Die Temperatur der Batterie muss zwischen
-1 °C (+30 °F) und +55 °C (+131 °F) liegen.
● Die Einparkhilfe (Park Assist*) ist nicht akti-
viert.
Unterbrechung des Start-Stopp-Betriebs
Unter den folgenden Umständen wird der
Start-Stopp-Betrieb unterbrochen und der
Motor automatisch gestartet:
● Das Fahrzeug rollt.
● Das Bremspedal wurde mehrmals nachei-
nander betätigt.
● Die Batterie ist stark entladen.
● Das Start-Stopp-System wurde manuell
ausgeschaltet.
● Die Defrost-Funktion der Frontscheibe ist
ausgewählt.
● Die Temperatur im Fahrzeuginnenraum
überschreitet die Komfortgrenzwerte (die Tas-
te A/C
11
››› Abb. 120 muss betätigt sein).
● Wenn eine Erhöhu
ng der Luftmenge 10 ›››
Abb. 120 um mehr als drei Betätigungen
g ef
ordert wird.
● Die Temperaturvorwahl HI oder LO wird ein-
gestellt. ●
Die Kühlmitteltemperatur des Motors ist
nicht in Ordnung.
● Der Generator ist beeinträchtigt, z. B. Riss
des Keilriemens.
● Wenn die im vorherigen Abschnitt beschrie-
benen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. ACHTUNG
Lassen Sie Ihr Fahrzeug keinesfalls mit aus-
geschaltetem Motor rollen. Sie könnten die
Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Das
kann zu einem Unfall und zu schweren Verlet-
zungen führen.
● Die Servolenkung leistet bei ausgeschalte-
tem Motor keine Unterstützung. Daher ist der
Kraftaufwand am Lenkrad größer.
● Schalten Sie das Start-Stopp-System beim
Fahren in Wasser (Durchqueren von Wasser-
läufen) aus. Hinweis
● Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-System und
Schaltgetriebe müssen Sie zum Starten des
Motors die Kupplung betätigen.
● Wenn die Voraussetzungen zum Ausschal-
ten des Motors nicht erfüllt sind, wird das
Start-Stopp-Symbol am Kombiinstrument
durchgestrichen angezeigt.
● Wenn das Lenkrad mehr als 270° einge-
schlagen ist, wird der Stopp nicht ausgeführt,
jedoch hat der Einschlagwinkel des Lenkrads
keinen Einfluss auf den Fahrzeugstart. 148

Fahrerassistenzsysteme
Start-Stopp-Betrieb aus- und
einschalten Abb. 132
Ansicht des Tasters für den Start-
Stopp-Betrieb Sobald die Zündung eingeschaltet wird, wird
auch der Start-Stopp-Betrieb automatisch ak-
tiviert.
Den Start-Stopp-Betrieb manuell
ausschalten
– Drücken Sie den Taster A
››› Abb. 132 an
der Mitt elk
onsole. Nachdem Sie den Start-
Stopp-Betrieb ausgeschaltet haben, leuch-
tet die Kontrollleuchte am Taster auf.
– Wenn der Start-Stopp-Betrieb des Fahr-
zeugs gerade eingeschaltet ist, wird der
Motor sofort gestartet. Den Start-Stopp-Betrieb manuell einschalten
– Drücken Sie den Taster A
››› Abb. 132 an
der Mitt elk
onsole. Die Kontrollleuchte am
Taster erlischt.
Fahrerinformationen Abb. 133
Anzeige am Display des Kombiinst-
ruments während des Start-Stopp-Betriebs Wenn der Motor während des Start-Stopp-Be-
triebs ausgeschaltet wird, wird dies am Dis-
play des Kombiinstruments angezeigt.
Hinweis
Es gibt verschiedene Ausführungen des Kom-
biinstruments, daher können die Anzeigen
am jeweiligen Display unterschiedlich sein. Akustische Einparkhilfe*
Allgemeine Hinweise Je nach Fahrzeugausstattung werden Sie
durch verschiedene Einparkhilfen beim Ein-
parken und Rangieren unterstützt.
Das SEAT Parking System* ist eine akustische
Einparkhilfe, die Sie vor Hindernissen hinter
Ihrem Fahrzeug warnt.
Das SEAT Parking System Plus* unterstützt
Sie beim Einparken, indem es Hindernisse
„vor“ und „hinter“ Ihrem Fahrzeug akustisch
und optisch
1)
anzeigt. Hinweis
Damit die Einparkhilfe funktionieren kann,
müssen die Sensoren sauber sowie schnee-
und eisfrei gehalten werden. SEAT Parking System: Beschreibung
Das Parking System ist eine akustische Ein-
parkhilfe.
Im hinteren Stoßfänger befinden sich Senso-
ren. Wenn diese ein Hindernis erkennen, wer-
den Sie durch Warntöne darauf hingewiesen.
»1)
Fahrzeuge mit Navigationssystem.
149
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit

Fahrerassistenzsysteme
– Drücken Sie den Schalter an der Mittel-
konsole ››› Abb. 134 bzw. an der Schaltku-
lisse. Ein kurzer Quittierton ertönt und die
LED im Schalter leuchtet auf.
Ausschalten
– Fahren Sie schneller als 10 km/h (6 mph)
vorwärts oder
– Drücken Sie den Schalter oder
– Sc h
alten Sie die Zündung aus.
Segmente der optischen Anzeige
Anhand der farbigen Anzeigen für vorne und
hinten sowie durch die Warntöne sind Sie in
der Lage, den Abstand zu einem Hindernis
abzuschätzen. Gelb aufleuchtende Segmente
in Verbindung mit einem in Intervallen ertön-
enden Warnton weisen Sie auf ein vorhande-
nes Hindernis hin. Je weiter Sie sich diesem
Hindernis nähern, ändert sich die Farbe der
Segmente auf rot und der Warnton ertönt
kontinuierlich. Spätestens bei Aufleuchten
des vorletzten Segments haben Sie den Auf-
prallbereich erreicht. Fahren Sie nicht weiter
vor bzw. zurück! ››› in SEAT Parking Sys-
tem: Beschreibung auf Seite 150. Hinweis
● Beachten Sie die Hinweise zum Anhänger-
betrieb ››› Seite 151.
● Die An z
eige im Display erscheint etwas
zeitverzögert. Anhängevorrichtung
Beim Fahren mit einem Anhänger werden die
hinteren Sensoren der Einparkhilfe beim Ein-
legen des Rückwärtsgangs bzw. bei Betäti-
gung des Schalters
nicht aktiviert. Bei ei-
ner nicht werkseitig angebrachten Anhänge-
vorrichtung ist diese Funktion möglicherwei-
se nicht gewährleistet. Dadurch treten fol-
gende Einschränkungen auf:
SEAT Parking System*
Es erfolgt keine Meldung.
SEAT Parking System Plus*
Es erfolgt hinten keine Abstandswarnung.
Die vorderen Sensoren sind weiterhin aktiv.
Die optische Anzeige wechselt auf Anhänger-
betrieb.
Störungsanzeigen Wenn beim Einschalten der Einparkhilfe oder
während ihres Betriebs ein paar Sekunden
lang ein kontinuierlicher Warnton ertönt und
die LED des Schalters
aufblinkt, weist dies
auf eine Störung im System hin. An den SEAT-
Betrieb oder anderen Fachbetrieb wenden. Hinweis
Wenn die Störung nicht vor dem Ausschalten
der Zündung behoben worden ist, wird sie erst wieder beim erneuten Einschalten der
Einparkhilfe durch Aufblinken der LED am
Schalter angezeigt.
Fahrgeschwindigkeit*
(Geschwindigkeitsregelanlage -
GRA)
Beschreibung Die Geschwindigkeitsregelanlage hält kon-
stant eine eingestellte Geschwindigkeit zwi-
schen ca. 30 km/h (19 mph) und 180 km/h
(112 mph).
Wenn die gewünschte Geschwindigkeit er-
reicht und abgespeichert ist, kann der Fuß
vom Gaspedal genommen werden.
ACHTUNG
Die Geschwindigkeitsregelanlage kann ge-
fährlich sein, wenn es nicht möglich ist, si-
cher mit konstanter Geschwindigkeit zu fah-
ren.
● Benutzen Sie die Geschwindigkeitsregelan-
lage nicht bei dichtem Verkehr, kurvenrei-
chen Strecken und ungünstigem Fahrbahnzu-
stand (z.B. Aquaplaning, Rollsplitt, Glätte,
verschneite Straßen) – Unfallgefahr!
● Um ein unbeabsichtigtes Benutzen der Ge-
schwindigkeitsregelanlage zu verhindern, » 151
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit

Empfehlungen
Für eine optimale Funktion müssen SEAT-Ori-
ginalreifen verwendet werden. Weiterhin
muss der Reifendruck regelmäßig kontrolliert
und bei Bedarf korrigiert werden.
Nach jeder Korrektur des Reifendrucks bzw.
nach dem Wechsel eines oder mehrerer Rei-
fen muss durch Betätigung des Tasters SET
an der Mittelkonsole ein Reset des Systems
vorgenommen werden.
Der Fahrer wird bei einem Druckverlust durch
Symbole und Hinweistexte im Display des
Kombiinstruments gewarnt. Das System funk-
tioniert über das ESC ››› Seite 144 .
Bitt e be
achten Sie, dass der Reifenfülldruck
auch von der Temperatur des Reifens abhän-
gig ist. Dieser Druck erhöht sich ungefähr
0,1 bar (2,9 psi/10 kPa) pro jede +10 °C
(+50 °F) Erhöhung der Reifentemperatur.
Während der Fahrt erwärmt sich der Reifen
und der Reifenfülldruck steigt an. Den Reifen-
fülldruck daher nur in kaltem Zustand einstel-
len, wenn die Temperatur des Reifens in etwa
der Umgebungstemperatur entspricht.
Damit das Reifenfülldruck-Kontrollsystem ein-
wandfrei funktioniert, sollte der Reifenfüll-
druck in regelmäßigen Abständen kontrol-
liert, ggf. korrigiert und in richtigem Zustand
abgespeichert werden.
Auf der Innenseite der Tankklappe befindet
sich ein Aufkleber mit dem empfohlenen Rei-
fenfülldruck. ACHTUNG
● Ändern Sie den Reifenfülldruck nicht bei
warmen Reifen. Dadurch können die Reifen
beschädigt werden, sie könnten sogar plat-
zen. Unfallgefahr!
● Bei hohen Dauergeschwindigkeiten muss
ein Reifen mit zu geringem Druck mehr Walk-
arbeit leisten, wodurch der Reifen erhitzt. Da-
durch könnte sich der Laufstreifen ablösen,
und der Reifen könnte platzen. Unfallgefahr! Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den
Kraftstoffverbrauch und den Reifenver-
schleiß. Hoher Reifenfülldruckverlust
Wenn das Symbol
der Reifen angezeigt
wird, ist der Reifenfülldruck an mindestens
einem Reifen zu niedrig.
– Halten Sie das Fahrzeug an.
– Motor abstellen.
– Überprüfen Sie das Rad bzw. die Räder.
– Wechseln Sie ggf. das Rad. Reifenlebensdauer
Abb. 152
Reifenprofil-Verschleißanzeiger Abb. 153
Schema für das Tauschen der
Räder. Die Reifenlebensdauer ist abhängig vom Rei-
fenfülldruck, der Fahrweise und der korrekten
Montage.
190