EINLEITUNGHerzlichen Glückwunsch zur Wahl Ih-
res neuen LANCIA-Fahrzeugs. Sie
können sicher sein, dass Sie ein hoch-
wertiges Produkt mit eigenständiger
Gestaltung in der traditionellen Quali-
tät unserer Fahrzeuge erworben haben.
Bevor Sie zum ersten Mal mit diesem
Fahrzeug fahren, sollten Sie diese Be-
dienungsanleitung und alle Ergänzun
gen lesen. Machen Sie sich mit allen
Bedienelementen des Fahrzeugs ver-
traut, besonders mit den Bedienele-
menten zum Bremsen, Lenken und
Schalten des Getriebes. Lernen Sie, wie
sich Ihr Fahrzeug auf verschiedenen
Fahrbahnoberflächen verhält. Ihre
Fahrfähigkeiten werden mit zuneh-
mender Erfahrung immer besser, aber
wie beim Fahren eines jeden Fahrzeugs
sollten Sie es entspannt angehen. Be-
achten Sie beim Fahren stets die gel-
tenden gesetzlichen Bestimmungen.HINWEIS:Die Halterinformationen sollten
nach dem Lesen am besten im
Handschuhfach aufbewahrt und bei
einem Verkauf des Fahrzeugs dem
neuen Besitzer übergeben werden.
Wenn Sie nicht in der Lage sind, dieses
Fahrzeug ordnungsgemäß zu bedie-
nen, verlieren Sie die Kontrolle darü
ber, oder es kann zu einem Zusammen-
stoß kommen.Zu schnelles Fahren oder Fahren in
berauschtem Zustand kann zu Kont-
rollverlust, dem Zusammenstoß mit
anderen Fahrzeugen oder Objekten,
Abkommen von der Straße oder
Überschlagen führen. All dies kann
schwere oder tödliche Verletzungen
nach sich ziehen. Auch besteht bei
Nichtanlegen der Sicherheitsgurte
eine höhere Verletzungsgefahr für den
Fahrer und die Beifahrer.
Damit Ihr Fahrzeug jederzeit optimal
funktioniert, sollten Sie es in den
empfohlenen Abständen von einem
Vertragshändler warten lassen, der
über qualifiziertes Personal, Spezial-
werkzeuge und die notwendige Aus-
stattung zur Ausführung aller War-
tungsarbeiten verfügt.
Der Hersteller und seine Fachhändler
sind sehr daran interessiert. dass Sie
in jeder Hinsicht mit diesem Fahrzeug
zufrieden sind. Bei Problemen mit ei-
ner Wartung oder der Garantie, die
nicht zu Ihrer Zufriedenheit gelöstwerden können, besprechen Sie die
Angelegenheit mit der Geschäftslei
tung Ihres Vertragshändlers.
Ihr Vertragshändler ist Ihnen gern bei
allen Fragen rund um Ihr Fahrzeugbehilflich.
WICHTIGER HINWEIS
SÄMTLICHES MATERIAL, DAS IN
DIESER PUBLIKATION ENTHAL-
TEN IST, BASIERT AUF DEN AK-
TUELLEN INFORMATIONEN, DIE
ZUM ZEITPUNKT DER VERÖFFENTLICHUNGSGENEHMIGUNG
VERFÜGBAR SIND. ÄNDERUN
GEN AN DER PUBLIKATION SIND
VORBEHALTEN.
Diese Bedienungsanleitung wurde zu-
sammen mit unseren technischen Fach-
kräften und Service-Mitarbeitern erar-
beitet, um Sie mit der Bedienung und
Pflege Ihres Fahrzeugs vertraut zu ma-
chen. Sie wird von einem Garantieheft
und verschiedenen für den Kunden vor-
gesehenen Unterlagen ergänzt. Sie sind
aufgefordert, diese Publikationen sorg-
fältig zu lesen. Die darin enthaltenen
Hinweise und Empfehlungen sollten Sie
im Sinne einer optimalen Betriebsleis-
tung des Fahrzeugs ebenfalls beachten.
4
WARNHINWEISE!(Fortsetzung)
Kinder auf keinen Fall unbeauf-
sichtigt im Fahrzeug oder mit Zu-
griff auf ein entriegeltes Fahrzeuglassen.
Kinder unbeaufsichtigt im Fahr-
zeug zu lassen ist aus verschiede-
nen Gründen gefährlich. Ein Kind
oder andere Personen können
schwer oder sogar lebensgefähr-
lich verletzt werden. Kinder soll-
ten ermahnt werden, die Feststell-
bremse, das Bremspedal oder den
Schalthebel auf keinen Fall zu be-
rühren.
Das SchlüsselGriffstück nicht im
Fahrzeug oder in der Nähe des
Fahrzeugs liegen lassen, und Key-
less Enter-N-Go nicht im Modus
ACC (Zusatzverbraucher) oder
ON/RUN (Ein) lassen. Ein Kind
könnte die Fensterheber oder an-
dere elektrische Systeme betäti
gen oder das Fahrzeug in Gangsetzen. ELEKTRISCHE
TÜRVERRIEGELUNG (bei
Versionen/Märkten, wovorgesehen)
Auf jeder Vordertürverkleidung be-
findet sich ein Türverriegelungsschal
ter. Zum Verriegeln oder Entriegeln
der Türen diesen Schalter drücken.
Wenn Sie den Verriegelungsschalter
drücken, während das Schlüssel
Griffstück steckt und eine Vordertür
offen ist, arbeitet die elektrische Ver-
riegelung nicht. Dies verhindert, dass
Sie Ihre Schlüssel versehentlich im
Fahrzeug einschließen. Wird das
SchlüsselGriffstück abgezogen oder
die Tür geschlossen, kann die elek-
trische Türverriegelung funktionie- ren. Wenn das SchlüsselGriffstück
noch im Zündschloss steckt und eine
Tür geöffnet ist, ertönt ein akusti-
sches Warnsignal als Erinnerung, das
SchlüsselGriffstück abzuziehen.
Wenn Sie bei geöffneter Schiebetür
den Türverriegelungsschalter drü
cken, wird die Schiebetür verriegelt.
Automatische Türverriegelung
(bei Versionen/Märkten, woverfügbar)
Die automatische Türverriegelungs
funktion ist standardmäßig deakti-
viert. Wenn die automatische Türver-
riegelungsfunktion aktiviert ist,
werden die Türen automatisch verrie-
gelt, sobald die Fahrzeuggeschwin-
Türverriegelungsschalter der
Fahrertür
Beifahrertür-
Türverriegelungsschalter
1 – Fenster öffnen/schließen
2 – Elektrische Türverriegelung
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HINWEIS:
Die Schalter der elektrischenSchiebetürbetätigung arbeiten
nicht, wenn ein Gang eingelegt
ist oder die Fahrzeuggeschwin-
digkeit mehr als 0 km/h beträgt.
Um die elektrisch betätigte
Schiebetür bei eingelegtem
Gang und einer Fahrzeugge-
schwindigkeit von 0 km/h zu
schließen, muss die Bremse ge-
drückt werden.
Wenn die Schiebetür beim Öff nen oder Schließen gegen ein
Hindernis stößt, fährt sie auto-
matisch wieder in die vollstän
dig geschlossene oder geöffnete
Stellung zurück, sofern der Wi-
derstand groß genug ist.
Wenn die elektrisch betätigte Schiebetür nicht vollständig ge-
öffnet oder geschlossen ist, öff
net sie sich vollständig, wenn ein
Schalter der elektrischen Schie-
betürbetätigung gedrückt wird.
Zum Schließen der Tür warten,
bis sie vollständig geöffnet ist,
und dann den Schalter erneutdrücken. Wenn die elektrisch betätigte
Schiebetür innerhalb eines
Schließ- oder Öffnungsvorgangs
mehrmals durch ein Hindernis
blockiert wird, stoppt das Sys-
tem automatisch. Der Motor der
elektrisch betätigten Schiebetür
gibt ein klickendes Geräusch
aus, bis die sich Tür nicht mehr
bewegt. Dieses klickende Ge-
räusch kann durch Ziehen des
Außen- oder Innentürgriffs de-
aktiviert werden. Wenn diese
Störung auftritt, wird der Motor
der elektrisch betätigten Schie-
betür nicht beschädigt. Die
elektrische Schiebetür muss
manuell geöffnet oder geschlos-
sen werden.
WARNHINWEISE!
Werden Personen von der Schiebe-
tür erfasst, besteht Verletzungsge-
fahr. Stellen Sie vor dem Schließen
sicher, dass sich niemand im Bereich
der Schiebetür aufhält. Blinkersignal beim Öffnen der
elektrisch betätigten Schiebetür
Wenn eine Schiebetür geöffnet wird,
schaltet sich für 12 Sekunden die
Warnblinkanlage ein. Dadurch wer-
den andere Autofahrer darauf auf-
merksam gemacht, dass eventuell
Personen aus dem Fahrzeug steigen.
Das Blinkersignal beim Öffnen der
elektrisch betätigten Schiebetür kann
anhand des folgenden Verfahrens ak-
tiviert oder deaktiviert werden:
1. Stecken Sie das Schlüssel
Griffstück in den Zündschalter.
2. Den Zündschlüssel fünfmal von
Stellung ON/RUN (Ein/Start) zu OFF
(Aus) drehen und zum Schluss in
Stellung ON/RUN (Ein/Start) belas-sen
(Motor nicht anlassen).
3. Innerhalb von 10 Sekunden nach
dem letzten Drehen des Zündschlüs
sels den Warnblinkschalter drücken.
4. Es ertönt ein einzelnes Warnsignal,
um anzuzeigen, dass Sie die Program-
mierung erfolgreich durchgeführt ha-ben.
32
Die Erkenntnisse der Unfallforschung
beweisen, dass der Sicherheitsgurt
Leben retten und die Schwere der
Verletzungen bei einem Unfall deut-
lich verringern kann. Die gefährlichs
ten Verletzungen werden verursacht,
wenn die Fahrzeuginsassen aus dem
Fahrzeug geschleudert werden. Si-
cherheitsgurte schützen davor, aus
dem Fahrzeug geschleudert zu wer-
den und verringern die Gefahr, mit
Teilen im Fahrzeuginnenraum zu kol-
lidieren. Jede Person in einem Fahr-
zeug muss stets angegurtet sein.
DREIPUNKT-
AUTOMATIKGURTE
Alle Sitze in Ihrem Fahrzeug sind mit
Dreipunkt-Automatikgurten ausge-stattet.Die Rückhalteautomatik (Gurtaufrol-
ler) arretiert den Gurt bei plötzlichem,
starkem Abbremsen oder Unfällen.
Dadurch lässt sich der Schultergurt
unter normalen Bedingungen frei be-
wegen. Bei einem Unfall dagegen
strafft sich der Gurt und verringert die
Gefahr, gegen Teile im Fahrzeuginnen-
raum zu stoßen oder aus dem Fahrzeug
geschleudert zu werden.
WARNHINWEISE!
Es ist gefährlich, Personen auf derLadefläche eines Fahrzeugs innen
oder außen zu befördern. Bei ei-
nem Unfall besteht für diese Fahr-
zeuginsassen eine erheblich grö
ßere Gefahr, schwer verletzt oder
getötet zu werden.
Transportieren Sie in Ihrem Fahr-
zeug niemals Personen, für die
keine Sitzplätze und keine Sicher-
heitsgurte vorhanden sind.
Während einer Fahrt müssen
grundsätzlich alle Insassen einen
Sitzplatz einnehmen und den Si-
cherheitsgurt angelegt haben.
Ein nicht korrekt angelegter Si-
cherheitsgurt ist gefährlich. Die
Sicherheitsgurte sind so konstru-
iert, dass sie die stärksten Teile
des menschlichen Skeletts um-
schließen. Dies sind die stabilsten
Teile des Körpers, die die Kräfte,
die bei einem Unfall auftreten, am
besten aufnehmen können.
(Fortsetzung)
WARNHINWEISE! (Fortsetzung)
Wenn Sie den Sicherheitsgurt
nicht korrekt angelegt haben,
können die bei einem Unfall ver-
ursachten Verletzungen wesent-
lich verschlimmert werden. Sie
können innere Verletzungen erlei-
den oder sogar teilweise aus dem
Gurt rutschen. Beachten Sie die
folgenden Hinweise zum sicheren
Anschnallen für Sie selbst und für
Ihre Passagiere.
Niemals zwei Personen mit einem
Sicherheitsgurt sichern. Diese
Personen könnten durch den Auf-
prall ineinander gepresst werden
und sich gegenseitig schwere Ver-
letzungen zufügen. Daher in ei-
nem Dreipunktgurt oder Becken-
gurt niemals mehr als eine Person
anschnallen, gleichgültig, wie
groß die Personen sind.
38
WARNHINWEISE!(Fortsetzung)
Wird der Gurt zu locker angelegt,
sind Sie nicht richtig geschützt.
Bei einem plötzlichen Abbremsen
des Fahrzeugs können Sie weit
nach vorn geschleudert werden.
Dadurch steigt das Risiko einer
Verletzung. Tragen Sie den Gurt
eng anliegend.
4. Der Beckengurt muss straff am Be-
cken anliegen. Zum Straffen des Be-
ckengurts den Schultergurt von Hand
leicht nach oben ziehen. Wenn der
Beckengurt zu straff sitzt, die Schloss-
zunge nach außen kippen und am
Beckengurt ziehen. Denken Sie daran,
dass ein straff sitzender Beckengurt
das Risiko verringert, bei einem Un-
fall unter dem Gurt durchzurutschen.
WARNHINWEISE!
Ein zu weit oben getragener Be- ckengurt vergrößert bei einem
Unfall die Gefahr, dass Sie innere
Verletzungen erleiden. Der zu weit
oben getragene Gurt liegt nicht
auf den starken Hüft und Be-
ckenknochen an, sondern auf dem
Unterleib. Den Gurt immer mög
lichst tief und eng anliegend tra-gen.
Ein verdrehter Sicherheitsgurt
bietet keinen richtigen Schutz. Bei
einem Aufprall kann er sogar in
den Körper einschneiden. Achten
Sie darauf, dass der Gurt gerade
verläuft. Falls Ihnen das korrekte
Ausrichten des Gurts selbst nicht
gelingt, suchen Sie umgehend Ihre
Vertragswerkstatt auf, um den Si-
cherheitsgurt instand setzen zulassen.
5. Legen Sie den Schultergurt so über
den Oberkörper, dass er bequem an-
liegt, aber nicht am Hals sitzt. Die
Rückhalteautomatik sorgt für enges
Anliegen des Gurts. 6. Zum Lösen des Sicherheitsgurts
die rote Taste am Gurtschloss drü
cken. Der Gurt wird automatisch auf-
gerollt. Falls nötig, die Schlosszunge
an das Gurtende schieben, damit sich
der Gurt vollständig aufrollt.
WARNHINWEISE!
Ein ausgefranster oder eingerissener
Gurt kann bei einem Unfall reißen
und bietet Ihnen dann keinerlei
Schutz. Regelmäßig die Sicherheits-
gurte auf Einschnitte, ausgefranste
Stellen und gelockerte Teile über-
prüfen. Beschädigte Teile müssen
sofort ersetzt werden. Das Gurtsys-
tem nicht zerlegen oder verändern.
Sollten die Sicherheitsgurte bei ei-
nem Unfall stark beansprucht wor-
den sein (verbogener Aufroller, ge-
rissener Gurt usw.), müssen sie
zusammen mit den Anbauteilen aus-
getauscht werden.
Gurt eng anliegen lassen
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mit einem ALR-Gurtaufroller aus-
gestattet sind, macht der Gurtauf-
roller ein ratschendes Geräusch,
wenn der Gurt vollständig aus dem
Gurtaufroller gezogen und an-
schließend wieder aufgerollt wird.
Weitere Informationen siehe unter
"Automatische Gurtsperre".
Unter Umständen kann es schwierig
sein, den Becken-/Schultergurt am
Kindersitz auf einem Rücksitz zu be-
festigen, weil das Gurtschloss oder
die Schlosszunge zu dicht an der Ent-
riegelung des Rückhaltesystems ver-
laufen. Die Schlosszunge aus dem
Gurtschloss lösen und das kurze
Gurtende mit dem Gurtschloss mehr-
mals drehen, um es zu weiter zu ver-
kürzen. Schlosszunge und Gurt-
schloss so zusammenstecken, dass die
Entriegelungstaste außen liegt.Kann der Gurt immer noch nicht
straff angezogen werden oder hat sich
der Gurt durch Hin- und Herbewe-
gen am Rückhaltesystem gelockert,
dann ist es unter Umständen erfor-
derlich, die Schlosszunge aus dem
Gurtschloss auszurasten, das Gurt-
schloss umzudrehen und die Schloss- zunge wieder in das Gurtschloss ein-
zuführen. Sollte das Kinder-
Rückhaltesystem noch immer nicht
sicher befestigt sein, ist der zuvor be-
schriebene Vorgang in einer anderen
Sitzposition zu wiederholen.
Das Kind im Kindersitz entsprechend
den Herstellerangaben sichern.WARNHINWEISE!
Wenn das KinderRückhaltesystem
nicht benötigt wird, ist es mit dem
Sicherheitsgurt im Fahrzeug zu be-
festigen oder aus dem Fahrzeug zu
nehmen. Lassen Sie es nicht lose im
Fahrzeug liegen. Bei scharfem Ab-
bremsen oder bei einem Unfall kann
es die Fahrzeuginsassen oder Rü
ckenlehnen treffen und schwere Ver-
letzungen verursachen.
ISOFIX – Verankerungssystem für
KinderRückhaltesysteme Alle Fahrzeuge, außer ge-
werbliche Transportfahr-
zeuge, sind an den Rücksit
zen mit dem ISOFIX-
Befestigungssystem für Kinder-
Rückhaltesysteme ausgestattet. Alle Sitze in der zweiten Reihe und der
mittlere Sitz von im Boden einklapp-
baren Sitzen der dritten Reihe sind
mit ISOFIX-Befestigungssystemen
für KinderRückhaltesysteme ausge-
stattet. Die Sitze in der zweiten Reihe
verfügen außerdem über Halteband-
befestigungen auf der Rückseite der
Lehnen. Zusätzlich ist der mittlere
Sitz von im Boden einklappbaren Sit-
zen der dritten Reihe mit einer Halte-
bandbefestigung für KinderRück
haltesysteme ausgestattet. HINWEIS:
Bei Verwendung des ISOFIX-
Verankerungssystem zum Einbau
eines KinderRückhaltesystems
sorgen Sie bitte dafür, dass alle
Sicherheitsgurte, die nicht zum
Anschnallen von Insassen ver-
wendet werden, aufgerollt außer
der Reichweite von Kindern sind.
Es wird empfohlen, vor dem Ein-
bau des KinderRückhaltesys
tems den Sicherheitsgurt im Gurt-
schloss einzurasten, damit der
Sicherheitsgurt hinter dem
KinderRückhaltesystem und au-
ßer Reichweite von Kindern ver-
staut ist. Wenn der eingerastete
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Haltebänder festziehen, während das
KinderRückhaltesystem nach hinten
und nach unten in den Sitz gedrückt
wird.
Nicht alle KinderRückhaltesysteme
werden auf die oben beschriebene Art
eingebaut. Beachten Sie sorgfältig die
mitgelieferten Hinweise zum Einbau
des KinderRückhaltesystems.WARNHINWEISE!
Ein falsch an den ISOFIX-
Verankerungen montiertes Kinder-
Rückhaltesystem kann seine
Schutzfunktion nicht erfüllen. Das
Kind kann dadurch schwer verletzt
oder getötet werden. Beachten Sie
genau die Hinweise des Herstellers
beim Einbau des Kinder-Rückhaltesystems.
Transport von Haustieren
Der sich entfaltende Front-Airbag
kann ein Haustier verletzen. Ein nicht
gesichertes Haustier kann bei einer
Notbremsung oder bei einem Unfall
durch den Fahrzeuginnenraum ge-
schleudert und möglicherweise ver-
letzt werden oder einen der Insassenverletzen. Haustiere nur auf dem Rücksitz mit
ausreichend belastbaren Geschirren
oder in Haustierboxen, die mit dem
Sicherheitsgurt befestigt werden, mit-
führen.
EINFAHRREGELN
Eine lange Einfahrzeit ist für den Mo-
tor und Antriebsstrang (Getriebe und
Achse) Ihres Fahrzeugs nicht erfor-derlich.
Fahren Sie während des ersten
500 km nicht zu schnell. Nach den
ersten 100 km beschleunigen Sie auf
80 oder 90 km/h nach Wunsch.
Im Überlandverkehr fördern kurzzei-
tige Beschleunigungen auf Vollgas (im
Rahmen der geltenden Geschwindig-
keitsbegrenzungen!) das Einfahren.
Beschleunigungen unter Volllast in
den unteren Gängen können schäd
lich sein und sind unbedingt zu ver-meiden!
Das Motoröl, mit dem der Motor ab
Werk befüllt wurde, ist ein hochwer-
tiges, kraftstoffsparendes Schmier-
mittel. Bei einem Ölwechsel sind die
zu erwartenden klimatischen Bedin-
gungen zu berücksichtigen, unter de-
nen das Fahrzeug betrieben wird.
Empfohlene Ölsorten siehe "War-
tungsarbeiten" in "Wartung und In-
standhaltung". NIEMALS ÖL OHNE
ADDITIVE ZUR VERHÜTUNG
VON ÖLSCHLAMMABSONDE
RUNG ODER ÖLSORTEN AUF MI-
NERALÖLBASIS VERWENDEN!
Ein neuer Motor kann während der
ersten tausend Kilometer einen ge-
ringfügig höheren Ölverbrauch ha-
ben. Dies ist eine normale Erschei-
nung, die Teil des Einfahrens ist und
daher nicht als Anzeichen für eine
Störung anzusehen ist.
Zusätzliche Anforderungen
für Dieselmotor (bei
Versionen/Märkten, woverfügbar)
Vermeiden Sie auf den ersten
1500 km schwere Lasten wie das
Fahren mit durchgetretenem Gaspe-
dal. Überschreiten Sie nicht 2/3 der
maximal zulässigen Drehzahl für je-
den Gang. Schalten Sie rechtzeitig.
Schalten Sie nicht herunter, um zu
bremsen.
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EINSTELLEN EINER GEWÜNSCHTENGESCHWINDIGKEIT
Schalten Sie den Tempomaten EIN.
Wenn das Fahrzeug die gewünschte
Geschwindigkeit erreicht hat, die
Taste SET (-) (Einstellen/
Geschwindigkeit verringern) drücken
und loslassen. Das Gaspedal und das
Fahrzeug arbeiten dann mit der ge-
wählten Geschwindigkeit. HINWEIS:
Vor dem Drücken der Taste SET
(Einstellen/Geschwindigkeit ver-
ringern) muss das Fahrzeug mit
gleichmäßiger Geschwindigkeit
und auf ebener Strecke fahren. DEAKTIVIERUNG
Bei einer leichten Betätigung des
Bremspedals oder wenn die Taste
CANCEL (Abbrechen) gedrückt wird
bzw. bei normaler Betätigung des
Bremspedals zum Abbremsen des
Fahrzeugs wird der Tempomat deak-
tiviert, ohne die gespeicherte einge-
stellte Geschwindigkeit zu löschen.
Durch Drücken der Taste ON/OFF
(Ein/Aus) oder durch Ausschalten derZündung wird die gespeicherte einge-
stellte Geschwindigkeit gelöscht.
WIEDERAUFNAHME DER GESCHWINDIGKEIT
Zur Wiederaufnahme einer zuvor ein-
gestellten Geschwindigkeit die Taste
RES (+) drücken und loslassen. Die
Wiederaufnahme ist bei jeder Ge-
schwindigkeit über 32 km/ möglich.
ÄNDERN DER
EINGESTELLTENGESCHWINDIGKEIT
Bei eingestelltem Tempomaten kann
die Geschwindigkeit erhöht werden,
indem die Taste RES (+) gedrückt
wird. Wenn die Taste durchgehend
gedrückt wird, steigt die eingestellte
Geschwindigkeit weiter an, bis die
Taste losgelassen wird. Daraufhin
wird die neue Sollgeschwindigkeitumgesetzt.
Eine einmalige Betätigung der Taste
RES (+) erhöht die Geschwindigkeit
um etwa 2 km/h. Jedes nachfolgende
Antippen der Taste führt zu einer Er-
höhung um 2 km/h.
Zur Verringerung der Geschwindig-
keit bei eingeschaltetem Tempomaten
die Taste SET (-) (Einstellen/
Geschwindigkeit verringern) drü
cken. Wenn die Taste durchgehend in
der Stellung SET (-) (Einstellen/
Geschwindigkeit verringern) gehalten
wird, sinkt die eingestellte Geschwin-
digkeit weiter ab, bis die Taste losge-
lassen wird. Wenn die gewünschte Ge-
schwindigkeit erreicht ist, die Taste
loslassen. Die neue Geschwindigkeit
ist nun eingestellt.
Eine einmalige Betätigung der Taste
SET (-) verringert die Geschwindig-
keit um etwa 2 km/h. Jedes nachfol-
gende Antippen der Taste führt zu
einer Verringerung um 2 km/h.
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