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5. Den Behälterdeckel schließen
6. Die Fußmatte wieder in ihre ursprün-
gliche Position bringen und nach
unten drücken, um sie zu sichern.
GAU33031
Kühlflüssigkeit wechseln
Die Kühlflüssigkeit muss in den empfohle-
nen Abständen, gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle, gewechselt werden. Die
Kühlflüssigkeit von einer Yamaha-Fach-
werkstatt wechseln lassen. WARNUNG!
Niemals versuchen, den Kühler-Versch-
lussdeckel bei heißem Motor abzuneh-
men.
[GWA10381]GAUM2242
Filtereinsätze von Luftfilter und
Riementriebgehäuse-Luftfilter
Der Luftfiltereinsatz sollte ersetzt und der
Riementriebgehäuse-Filtereinsatz sollte
gereinigt werden gemäß den empfohlenen
Intervallen in der Wartungs- und Schmier-
tabelle. Bei übermäßig staubigem oder
feuchtem Einsatz sind die Filter häufiger
zu warten.
Luftfiltereinsatz ersetzen
1. Den Roller auf den Hauptständer ste-
llen.
1. Luftfiltergehäuseabdeckung
2. Schraube
3. Luftfiltereinsatz
2. Den Luftfilter-Gehäusedeckel absch-
rauben.
1. Luftfiltereinsatz
3. Den Luftfiltereinsatz herausziehen.
4. Einen neuen Luftfiltereinsatz in das
Luftfiltergehäuse einsetzen.
5. Den Luftfilter-Gehäusedeckel
festschrauben.
Den Filtereinsatz des
Riementriebgehäuse-Luftfilters
reinigen
1. Das Verkleidungsteil C abnehmen.
(Siehe seite 6-7).
2. Die Riementriebgehäuse-Filterdeckel
abschrauben.
1
2 2
ZAUM06623
Fassungsvermögen des
Ausgleichsbehälters:
0,26 L (0,27 US qt, 0,23 Imp.qt)
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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6
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1. Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
2. Schraube
1. Schraube
2. Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
3. Den Luftfiltereinsatz herausnehmen
und dann mit Druckluft, wie in der
Abbildung dargestellt, ausblasen.
1. Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses
4. Den Luftfiltereinsatz auf Beschädi-
gung überprüfen und, falls beschä-
digt, erneuern.
5. Den Filtereinsatz mit der farbigen
Seite nach außen in das Luftfilter-
gehäuse einsetzen.
6. Die Riementriebgehäuse-Filterdeckel
festschrauben. ACHTUNG: Sichers-
tellen, dass jeder Filtereinsatz
korrekt in seinem Gehäuse einge-
setzt ist. Der Motor sollte niemals
ohne eingebaute Luftfiltereinsätze
betrieben werden, da sonst der
(die) Kolben und/oder Zylinder
stärkerem Verschleiß unterliegen.
[GCA10531]
7. Das Verkleidungsteil montieren.
GAUS1290
Gaszugspiel einstellen
1. Gaszugspiel
Das Gaszugspiel sollte 3,0 - 5,0 mm (0,12
- 0,20 in) am Gasdrehgriff sein. Das Gas-
zugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen
und ggf. folgendermaßen einstellen.
HINWEIS
Vor dem Prüfen des Gaszugspiels die
Leerlaufdrehzahl prüfen und ggf. korrigie-
ren.
1. Verkleidungsteil A entfernen(Siehe
Seite 6-7).
2. Die Kontermutter lockern.
1
ZAUM0706
1
2
ZAUM0705
2 1ZAUM0704
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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1. Gummikappe
2. Kontermutter
3. Einstellmutter
3. Zum Erhˆhen des Gaszugspiels die
Einstellmutter in Richtung (a) drehen.
Zum Verringern des Gaszugspiels die
Einstellmutter in Richtung (b) drehen.
4. Die Kontermutter festziehen.
5. Das Verkleidungsteil montieren.
GAU21401
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert
sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinder-
füllung nicht mehr den optimalen Wert
erreicht und/oder Motorgeräusche entste-
hen können. Um dem vorzubeugen, muss
das Ventilspiel in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und Sch-
miertabelle von einer Yamaha-Fachwerks-
tatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
GAU21871
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen,
einer langen Lebensdauer und maximaler
Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs beachten
Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema
Reifen.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor Fahrtantritt prüfen
und ggf. korrigieren.
GWA10500
s s
WARNUNG
●Den Reifenluftdruck stets bei kal-
ten Reifen (d. h. Reifentemperatur
entspricht Umgebungstemperatur)
prüfen und korrigieren.
●Der Reifendruck muss entspre-
chend der Fahrgeschwindigkeit
und hinsichtlich des Gesamtge-
ZAUM0053
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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6
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wichts von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und Zubehör, das für die-
ses Modell genehmigt wurde,
angepasst werden.
GWA14660
s s
WARNUNG
Da die Beladung das Fahr- sowie das
Bremsverhalten und damit die Sicher-
heit ihres Fahrzeugs beeinflusst, soll-
ten Sie stets die folgenden Punkte
beachten.
●DAS FAHRZEUG NIEMALS ÜBER-
LADEN! Überladen des Fahrzeugs
beeinträchtigt nicht nur Fahrver-
halten und Sicherheit, sondern
kann auch Reifenschäden und
Unfälle zur Folge haben. Sichers-
tellen, dass das Gesamtgewicht
aus Gepäck, Fahrer, Beifahrer und
zulässigem Zubehör nicht die
maximale Gesamtzuladung des
Fahrzeugs überschreitet.
●Keinesfalls Gegenstände mitfüh-
ren, die während der Fahrt verruts-
chen können.
●Schwere Lasten zum Fahrzeugmit-
telpunkt hin platzieren und das
Gewicht möglichst gleichmäßig
auf beide Seiten verteilen.
●Fahrwerk und Reifenluftdruck
müssen auf die Gesamtzuladung
angepasst werden.
●Reifenzustand und -luftdruck vor
Fahrtantritt prüfen.
Reifenkontrolle
1. Profiltiefe
2. Reifenflanke
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei
unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder
Glassplittern in der Lauffläche, rissigen
Flanken usw. den Reifen umgehend von
einer Yamaha-Fachwerkstatt wechseln
lassen.
Mindestprofiltiefe (vorn und hin-
ten):
1,6 mm (0,06 in)
1
2
ZAUM0054
Reifenluftdruck (gemessen bei kal-
ten Reifen):
Bis 90 kg (198 lb):
Vo r n :
190 kPa (28 psi) (1,90 kgf/cm
2)
Hinten:
220 kPa (32 psi) (2,20 kgf/cm
2)
90 kg (198 lb) ~ Maximum:
Vo r n :
210 kPa (30 psi) (2,10 kgf/cm
2)
Hinten:
250 kPa (36 psi) (2,50 kgf/cm
2)
Maximale Zuladung*:
189 kg (417 lb)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Bei-
fahrer, Gepäck und Zubehör
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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HINWEIS:
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe
kann von Land zu Land abweichen. Rich-
ten Sie sich deshalb nach den entspre-
chenden Vorschriften.
Reifenausführung
Die Räder dieses Modells sind mit Sch-
lauchlos-Reifen bestückt.
GWA10470
s s
WARNUNG
●Abgenutzte Reifen unverzüglich
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
austauschen lassen. Abgesehen
davon, dass Sie gegen die
Straßenverkehrsordnung vers-
toßen, beeinträchtigen übermäßig
abgefahrene Reifen die Fahrstabi-
lität und können zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug füh-
ren.
●Den Austausch von Bauteilen an
Rädern und Bremsanlage sowie
Reifenwechsel grundsätzlich von
einer Yamaha-Fachwerkstatt vor-
nehmen lassen, die über das not-
wendige Werkzeug und fachliche
Erfahrung verfügt.
GAU21960
Gussräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer und
Fahrsicherheit Ihres Fahrzeugs sind nur
durch Beachtung der folgenden Punkte
gewährleistet.
●Räder und Reifen vor jeder Fahrt auf
Risse, Schnitte u. ä. untersuchen, die
Felgen auf Verzug und andere
Beschädigungen prüfen. Bei Mängeln
an Reifen oder Rädern das Rad von
einer Yamaha-Fachwerkstatt erset-
zen lassen. Selbst kleinste Reparatu-
ren an Rädern und Reifen nur von
einer Fachwerkstatt ausführen las-
sen. Verformte oder eingerissene Fel-
gen müssen ausgetauscht werden.
●Nach dem Austausch von Felgen
und/oder Reifen muss das Rad ausge-
wuchtet werden. Eine Reifenunwucht
beeinträchtigt die Fahrstabilität, ver-
mindert den Fahrkomfort und verkürzt
die Lebensdauer des Reifens.
●Nach dem Reifenwechsel zunächst
mit mäßiger Geschwindigkeit fahren,
denn bevor der Reifen seine optima-
len Eigenschaften entwickeln kann,
muss seine Lauffläche vorsichtig ein-
gefahren werden.
Vorderreifen:
Größe:
120/70-15 M/C 56S(Michelin -
Continental)
120/70-15 M/C 56P(Pirelli)
Hersteller/Modell:
Michelin/GoldStandard
Continental/ContiTwist TL
Pirelli/GTS23
Hinterreifen:
Größe:
140/70-14 M/C 68S(Michelin -
Continental)
140/70-14 M/C 68P(Pirelli)
Hersteller/Modell:
Michelin/GoldStandard
Continental/ContiTwist TL
Pirelli/GTS24
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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GAU33453
Spiel des Handbremshebels
(Vorderrad- und
Hinterradbremse)
Vo r n
HintenAn den Enden des Bremshebels sollte
kein Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel
vorhanden ist, einen Yamaha-Fachhändler
die Bremsanlage überprüfen lassen.
GWA14211
s s
WARNUNG
Ein weiches oder schwammiges Gefühl
beim Betätigen des Bremshebels kann
bedeuten, dass sich Luft im hydraulis-
chen System befindet. Befindet sich
Luft im Hydrauliksystem, lassen Sie
das System von einer Yamaha-Fach-
werkstatt entlüften, bevor Sie mit dem
Fahrzeug fahren. Luft in der Bremsan-
lage verringert die Bremskraft und
stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko
dar.
GAU22390
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge
vorn und hinten muss in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und Sch-
miertabelle geprüft werden.
GAU22400
Scheibenbremsbeläge vorn
1. Bremsbelagstärke
Jeden der vorderen Scheibenbremsbelä-
ge auf Beschädigungen untersuchen und
die Dicke des Bremsbelags messen.
Misst die Stärke eines Bremsbelags weni-
ger als 0.5 mm (0.02 in), oder ist ein
Bremsbelag beschädigt, die Bremsbeläge
im Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt
austauschen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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GAU22460
Scheibenbremsbeläge hinten
1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
Die Hinterradbremse weist eine Öffnung
auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne
Ausbau erlaubt. Dazu den Prüfstopfen
herausnehmen. Zur Prüfung des Brems-
belagverschleißes die Bremse betätigen
und die Verschleißanzeiger beobachten.
Wenn ein Verschleißanzeiger die Bremss-
cheibe fast berührt, die Scheibenbrems-
beläge im Satz von einer Yamaha-Fach-
werkstatt austauschen lassen.
GAU22580
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vorderradbremse
1. Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse
1. Minimalstand-Markierung
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in
die Bremsanlage eindringen und dessen
Funktion beeinträchtigen.
Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Brems-
flüssigkeit bis über die Minimalstand-Mar-
kierung reicht, und, falls erforderlich,
Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger
Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hin-
weisen, dass die Bremsbeläge abgenutzt
sind und/oder ein Leck im Bremssystem
vorhanden ist. Ist der Bremsflüssigkeitss-
tand niedrig, sicherstellen dass die Brems-
beläge auf Verschleiß und das Bremssys-
tem auf Lecks überprüft wird.
Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
●Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands
muss der Vorratsbehälter für Brems-
flüssigkeit waagerecht stehen.
●Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit
verwenden. Andere Bremsflüssigkei-
ten können die Dichtungen angrei-
fen, Lecks verursachen und dadurch
die Bremsfunktion beeinträchtigen.
●Ausschließlich Bremsflüssigkeit glei-
cher Marke und gleichen Typs nach-
füllen. Das Mischen verschiedener
Bremsflüssigkeiten kann chemische
Reaktionen hervorrufen, die die
Bremsfunktion beeinträchtigen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit:DOT 4
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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●Darauf achten, dass beim Nachfüllen
kein Wasser in den Vorratsbehälter
gelangt. Wasser setzt den Siede-
punkt der Bremsflüssigkeit erheblich
herab und kann Dampfblasenbildung
verursachen.
●Bremsflüssigkeit greift Lack und
Kunststoffteile an. Deshalb vorsichtig
handhaben und verschüttete Flüs-
sigkeit sofort abwischen.
●Ein allmähliches Absinken des
Bremsflüssigkeitsstandes ist mit
zunehmendem Verschleiß der
Bremsbeläge normal. Jedoch bei
plötzlichem Absinken die Bremsanla-
ge von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
GAU22721
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfoh-
lenen Abständen gemäß dem HINWEIS
nach der Wartungs- und Schmiertabelle
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
gewechselt werden. Zusätzlich sollten die
Öldichtungen des Hauptbremszylinders
und der Bremssättel, sowie der
Bremsschläuche in den unten aufgeführ-
ten Abständen gewechselt werden, oder
wenn sie beschädigt oder undicht sind.
●Öldichtungen: Alle zwei Jahre
erneuern.
●Bremsschlauch: Alle vier Jahre
erneuern.
GAU23101
Bowdenzüge prüfen und
schmieren
Die Funktion aller Bowdenzüge und deren
Zustand sollte vor jeder Fahrt kontrolliert
werden und die Züge und deren Enden
ggf. geschmiert werden. Ist ein Bowden-
zug beschädigt oder funktioniert er nicht
reibungslos, muss er von einer Yamaha-
Fachwerkstatt kontrolliert oder ersetzt
werden. WARNUNG! Beschädigungen
der Seilzugummantelung können die
Seilzugbewegung behindern und zu
innerer Korrosion führen. Einen
beschädigten Seilzug aus Sicherheits-
gründen unverzüglich erneuern.
[GWA10721]
Empfohlenes Schmiermittel:
Motoröl
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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