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9 Links
Rechts
3. Den Luftfiltereinsatz herauszie-hen.
Links
Rechts
4. Einen neuen Luftfiltereinsatz in
das Luftfiltergehäuse einsetzen.
5. Den Luftfilter-Gehäusedeckel fest-
schrauben.6. Die Gummikappe wieder anbrin-
gen.
ACHTUNG:
GCA12922
Sicherstellen, daß jeder Filter-
einsatz richtig in seinem Gehäu-
se sitzt.
Beide Luftfiltereinsätze sind im-
mer gleichzeitig auszutau-
schen, da andernfalls die
Motorleistung beeinträchtigt
oder der Motor beschädigt wer-
den kann.
Der Motor sollte niemals ohne
die Filtereinsätze betrieben wer-
den, andernfalls könnten der/
die Kolben und/oder der/die Zy-
linder übermäßig verschleißen.
Die Luftfiltergehäuse-Ablaßschläu-
che reinigen
1. Den Schlauch am Boden beider
Luftfiltergehäuse auf angesam-
melten Schmutz oder Wasser kon-
trollieren.
1. Schraube
2. Luftfiltergehäuseabdeckung
3. Gummikappe
1. Schraube
2. Luftfiltergehäuseabdeckung
3. Gummikappe
1(×6)
21
13
3
1(×5)
1
23
1. Luftfiltereinsatz
1. Luftfiltereinsatz
1
1
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9Links
Rechts
2. Bei Ansammlung von Wasser oder
Schmutz den Ablaßschlauch ent-
fernen, gründlich reinigen und
dann wieder anschließen.
Den Luftfiltereinsatz des Riemen-
triebgehäuses reinigen
1. Das Verkleidungsteil E abnehmen.
(Siehe Seite 6-6.)
2. Die Abdeckung B abnehmen. (Sie-
he Seite 6-6.)
3. Den Riementrieb-Luftfilterge-
häusedeckel abschrauben.
4. Den Luftfiltereinsatz des Riemen-
triebgehäuses abschrauben.5. Den Luftfiltereinsatz des Riemen-
triebgehäuses ausklopfen, um den
gröbsten Schmutz und Staub zu
entfernen; dann den feineren
Staub mit Druckluft herausblasen,
wie dargestellt.
1. Prüfschlauch des Luftfilters
1. Prüfschlauch des Luftfilters
1
1
1. Schraube
2. Riementrieb-Luftfiltergehäusedeckel
2
11(×5)1
1. Schraube
2. Luftfiltereinsatz des Keilriemengehäuses
2
1
(×4)1
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6. Den Riementrieb-Gehäusefilter-
einsatz auf Beschädigung über-
prüfen und, falls beschädigt,
erneuern.
7. Den Riementriebgehäuse-Luftfil-
tereinsatz festschrauben.
8. Den Riementrieb-Luftfilterge-
häusedeckel festschrauben.
ACHTUNG:
GCA12940
Sicherstellen, daß der Riemen-
trieb-Filtereinsatz richtig in seinem
Gehäuse sitzt.
9. Die Abdeckung montieren.
10. Das Verkleidungsteil montieren.
GAU21381
Gaszugspiel kontrollieren
Das Gaszugspiel sollte am Gasdreh-
griff 3.0–5.0 mm (0.12–0.20 in) betra-
gen. Das Gaszugspiel am Drehgriff
regelmäßig prüfen und ggf. von einer
Yamaha-Fachwerkstatt einstellen las-
sen.
GAU21401
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verän-
dert sich das Ventilspiel, wodurch die
Zylinderfüllung nicht mehr den optima-
len Wert erreicht und/oder Motorgeräu-
sche entstehen können. Um dem
vorzubeugen, muß das Ventilspiel in
den empfohlenen Abständen gemäß
Wartungs- und Schmiertabelle von ei-
ner Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und
ggf. eingestellt werden.
1. Spiel des Gaszugs1
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GAU33600
Reifen
Zur Erzielung optimaler Fahrleistun-
gen, einer langen Lebensdauer und
maximaler Fahrsicherheit Ihres Fahr-
zeugs beachten Sie bitte die folgenden
Punkte zum Thema Reifen.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor Fahrtantritt
prüfen und ggf. korrigieren.
WARNUNG
GWA10500
Den Reifenluftdruck stets bei
kalten Reifen (d. h. Reifentem-
peratur entspricht Umgebungs-
temperatur) prüfen und
korrigieren.
Der Reifendruck muß entspre-
chend der Fahrgeschwindigkeit
und hinsichtlich des Gesamtge-
wichts von Fahrer, Beifahrer,
Gepäck und Zubehör, das für
dieses Modell genehmigt wur-
de, angepasst werden.
WARNUNG
GWA11200
Da die Beladung das Fahr- sowie
das Bremsverhalten und damit die
Sicherheit des Fahrzeugs beein-
flußt, stets folgende Punkte beach-
ten.
DAS FAHRZEUG NIEMALS
ÜBERLADEN! Überladen des
Motorrads beeinträchtigt nicht
nur Fahrverhalten und Sicher-
heit, sondern kann auch
Reifenschäden und Unfälle zurFolge haben. Sicherstellen, daß
das Gesamtgewicht aus Ge-
päck, Fahrer, Beifahrer und zu-
lässigem Zubehör nicht die
maximale Gesamtzuladung
überschreitet.
Keinesfalls Gegenstände mit-
führen, die während der Fahrt
verrutschen können.
Schwere Lasten zum Fahrzeug-
mittelpunkt hin plazieren und
das Gewicht möglichst gleich-
mäßig auf beide Seiten vertei-
len.
Der Reifenluftdruck muß auf die
Gesamtzuladung angepaßt wer-
den.
Reifenzustand und -luftdruck
vor Fahrtantritt prüfen.
Reifenluftdruck (gemessen bei kal-
ten Reifen):
0–90 kg (0–198 lb) :
Vorn:
200 kPa (29 psi) (2.00 kgf/cm
2
)
Hinten:
250 kPa (36 psi) (2.50 kgf/cm
2
)
90–194 kg (198–428 lb) :
Vorn:
200 kPa (29 psi) (2.00 kgf/cm
2
)
Hinten:
250 kPa (36 psi) (2.50 kgf/cm
2
)
Maximale Zuladung*:
194 kg (428 lb)
* Gesamtgewicht von Fahrer, Beifah-
rer, Gepäck und Zubehör
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9 Reifenkontrolle
Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen. Bei
unzureichender Profiltiefe, Nägeln oder
Glassplittern in der Lauffläche, rissigen
Flanken usw. den Reifen umgehend
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
wechseln lassen.
HINWEIS:
Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltie-
fe kann von Land zu Land abweichen.
Richten Sie sich deshalb nach den ent-
sprechenden Vorschriften.
Reifenausführung
Die Räder dieses Modells sind mit
Schlauchlos-Reifen bestückt.
WARNUNG
GWA10470
Abgenutzte Reifen unverzüglich
von einer Yamaha-Fachwerk-
statt austauschen lassen. Abge-
sehen davon, daß sie gegen die
Straßenverkehrsordnung ver-
stoßen, beeinträchtigen
übermäßig abgefahrene Reifen
die Fahrstabilität und können
zum Verlust der Fahrzeugkon-
trolle führen.
Den Austausch von Bauteilen anRädern und Bremsanlage, sowie
den Reifenwechsel, grundsätz-
lich von einer Yamaha-Fach-
werkstatt vornehmen lassen, die
über das notwendige Werkzeug
und fachliche Erfahrung verfügt.
1. Reifenflanke
2. Profiltiefe
Mindestprofiltiefe (vorn und hinten):
1.6 mm (0.06 in)
12
Vorderreifen:
Größe:
120/80-14M/C 58S
Hersteller/Modell:
IRC/MB67
DUNLOP/D305FL
Hinterreifen:
Größe:
150/70-13M/C 64S
Hersteller/Modell:
IRC/MB67
DUNLOP/D305L
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GAU21990
Gußräder
Optimale Lenkstabilität, Lebensdauer
und Fahrsicherheit sind nur durch Be-
achtung der folgenden Punkte gewähr-
leistet.
Vor Fahrtantritt die Reifen auf Ris-
se, Schnitte u. ä., die Felgen auf
Verzug und andere Beschä-
digungen prüfen. Bei Mängeln an
Reifen oder Rädern das Rad von
einer Yamaha-Fachwerkstatt er-
setzen lassen. Selbst kleinste Re-
paraturen an Rädern und Reifen
nur von einer Fachwerkstatt aus-
führen lassen. Verformte oder ein-
gerissene Felgen müssen
ausgetauscht werden.
Nach dem Austausch von Felgen
und/oder Reifen muß das Rad
ausgewuchtet werden. Eine Rei-
fenunwucht beeinträchtigt die
Fahrstabilität, vermindert den
Fahrkomfort und verkürzt die Le-
bensdauer des Reifens.
Nach dem Reifenwechsel zu-
nächst mit mäßiger Geschwindig-keit fahren, denn bevor der Reifen
seine optimalen Eigenschaften
entwickeln kann, muß seine Lauf-
fläche vorsichtig eingefahren wer-
den.
Nach einer Reifenreparatur oder
einem Reifenwechsel am Hinter-
rad die Ventilschaft-Mutter und
-Kontermutter vorschriftsmäßig
anziehen.
GAU33451
Spiel des Handbremshebels
(Vorderrad- und
Hinterradbremse)
Vorn
Hinten
An den Enden des Bremshebels sollte
kein Spiel vorhanden sein. Wenn Spiel
vorhanden ist, einen Yamaha-
Anzugsdrehmomente:
Ventilschaft-Mutter:
1.5 Nm (0.2 m·kgf, 1.1 ft·lbf)
Ventilschaft-Kontermutter:
3.0 Nm (0.3 m·kgf, 2.2 ft·lbf)
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9
Fachhändler die Bremsanlage über-
prüfen lassen.
GAU33473
Feststellbremshebelkabel
(Hinterradbremse) einstellen
Eine Einstellung des Feststellbrems-
hebelkabels (Hinterradbremse) könnte
erforderlich sein, wenn der Feststell-
bremshebel nicht richtig hält. Ist der
Feststellbremshebel (Hinterradbrem-
se) nicht in Benutzung, sollte die Län-
ge des Feststellbremshebelkabels am
Bremssattel (Hinterradbremse) 45 mm
bis 47 mm (1.77 in bis 1.85 in) betra-
gen. Das Spiel des Feststellbremshe-
belkabels (Hinterradbremse) in
regelmäßigen Abständen kontrollierenund ggf. folgendermaßen einstellen.
Zum Erhöhen des Spiels des Feststell-
bremshebelkabels (Hinterradbremse)
die Einstellmutter am hinteren Brems-
sattel in Richtung (a) drehen. Zum Ver-
ringern des Spiels des
Feststellbremshebelkabels (Hinterrad-
bremse) die Einstellmutter in Richtung
(b) drehen.
WARNUNG
GWA10650
Läßt sich die Einstellung auf diese
Weise nicht vornehmen, das Fahr-
zeug von einer Yamaha-Fachwerk-
statt überprüfen lassen.
1. Einstellmutter
2. Länge des Feststellbremshebelkabels
(Hinterradbremse)
1
2
(a) (b)
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GAU22390
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbe-
läge vorn und hinten muß in den emp-
fohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle geprüft werden.
GAU22430
Scheibenbremsbeläge vorn
Die Vorderradbremse weist
Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die
ein Prüfen der Bremsbeläge ohne
Ausbau erlauben. Zur Prüfung des
Bremsbelagverschleißes die Nuten
prüfen. Wenn eine Nut fast ver-
schwunden ist, die Scheibenbremsbe-läge als ganzen Satz schnellstmöglich
von einer Yamaha-Fachwerkstatt aus-
tauschen lassen.
GAU34210
Scheibenbremsbeläge hinten
Beide hinteren Scheibenbremsbeläge
von einer Yamaha-Fachwerkstatt auf
Beschädigung überprüfen und die
Bremsbelagstärke messen lassen. Sie
müssen ggf. als Satz ersetzt werden.
GAU22580
Bremsflüssigkeitsstand
prüfen
Vorderradbremse
Hinterradbremse
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft
in die Bremsanlage eindringen und
1. Verschleißanzeigerille
11
1. Minimalstand-Markierung
1. Minimalstand-Markierung
1
1