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6-1. Wartung und Pflege
einmal pro Monat empfohlen.
1 Wischen Sie den gesamten Ultrasu-
ede®-Bereich mit einem weichen,
mit lauwarmem Wasser (ca. 40°C)
angefeuchteten Tuch ab und wrin-
gen Sie das Tuch aus.
Drücken Sie das Tuch beim Abwischen nicht
zu fest auf. Andernfalls kann dadurch die
Oberfläche des Ultrasuede®-Gewebes ungleichmäßig werden. Verwenden Sie
außerdem unbedingt ein sauberes Tuch.
2 Bürsten Sie den Bereich nach dem
Trocknen mit einer weichen Bürste
ab.
■Flecken durch Flüssigkeiten
Wenn Flüssigkeiten verschüttet wer-
den, tupfen Sie den Bereich vorsich-
tig mit einem Papiertuch oder
Ähnlichem ab, um die Flüssigkeit
aufzusaugen.
Wenn Matsch, Kaffee usw. auf dem
Ultrasuede®-Gewebe angetrocknet
sind, bürsten Sie den Bereich vor-
sichtig mit einer weichen Bürste oder
Ähnlichem ab.
Wir empfehlen, den Bereich anschließend
mit einem Staubsauer abzusaugen.
Wenn ein Fleck mit der oben beschrie-
benen Vorgehensweise nicht entfernt
werden kann, führen Sie die folgenden
Schritte durch:
1 Wischen Sie den verschmutzten
Bereich vorsichtig von außen nach
innen aus mehreren Winkeln mit
einem weichen, mit lauwarmem
Wasser (ca. 40°C) angefeuchteten
Tuch ab und wringen Sie das Tuch
aus.
Drücken Sie das Tuch beim Abwischen nicht zu fest auf. Andernfalls kann dadurch die
Oberfläche des Ultrasuede®-Gewebes
ungleichmäßig werden. Verwenden Sie außerdem unbedingt ein sauberes Tuch.
2 Wenn die Oberfläche des Ultrasu-
ede®-Gewebes ungleichmäßig
wird, bürsten Sie sie vorsichtig mit
einer weichen Bürste ab.
3 Lassen Sie die Oberfläche vollstän-
dig trocknen.
■Ölige Flecken
Sie benötigen Folgendes:
Ein mit Benzol angefeuchtetes Tuch
Ein trockenes Tuch
1 Nehmen Sie mit einem trockenen
Tuch oder mit einem Papiertuch so
viel Öl wie möglich auf, um eine
weitere Ausbreitung des ver-
schmutzten Bereichs zu verhindern.
2 Nachdem Sie den Bereich mit dem
mit Benzol angefeuchteten Tuch
von außen nach innen aus mehre-
ren Winkeln abgetupft haben, tup-
fen Sie den Bereich erneut mit
einem trockenen Tuch ab, um das
Öl und das Benzol aufzunehmen.
3 Wenn die Oberfläche des Ultrasu-
ede®-Gewebes ungleichmäßig
wird, bürsten Sie sie vorsichtig mit
einer weichen Bürste ab.
*: Ultrasuede® ist eine eingetragene Marke
von Toray Industries, Inc.
■Entfernen von anhaftendem Schmutz
Wenn Fusseln an Ihrer Kleidung usw. anhaf-
ten, bürsten Sie diese mit einer weichen Bür- ste ab. Wenn sich die Fusseln dadurch nicht lösen, verwenden Sie Klebeband zum Entfer-
nen.
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6-3. Wartung in Eigenregie
Wartung und Pflege
WARNUNG
Im Motorraum befinden sich zahlreiche
mechanische Teile und Flüssigkeiten, die sich plötzlich bewegen, heiß werden oder elektrisch aufgeladen werden können. Um
lebensgefährliche oder schwere Verletzun- gen zu vermeiden, beachten Sie die fol-genden Vorsichtsmaßnahmen.
■Bei Arbeiten im Motorraum
●Stellen Sie sicher, dass “ZUBEHÖR” oder “ZÜNDUNG EIN” in der Multi-Infor-mationsanzeige und die Kontrollleuchte
“READY” nicht leuchten.
●Halten Sie Hände, Kleidung und Lappen und Werkzeug fern vom sich drehenden
Gebläse.
●Berühren Sie Motor, Leistungsregler, Kühler, Auspuffkrümmer usw. nicht
direkt nach dem Fahren, da sie heiß sein können. Öl und andere Flüssigkei-ten können ebenfalls heiß sein.
●Lassen Sie keine leicht brennbaren Gegenstände, wie z. B. Papier oder Lappen, im Motorraum liegen.
●Rauchen Sie nicht, verursachen Sie keine Funken und setzen Sie Kraftstoff
oder die 12-Volt-Batterie keinem offe- nen Feuer aus. Die Dämpfe des Kraft-stoffs und der 12-Volt-Batterie sind
brennbar.
●Lassen Sie bei Arbeiten an der 12-Volt- Batterie besondere Vorsicht walten. Sie
enthält giftige und ätzende Schwefel- säure.
●Beachten Sie, dass Bremsflüssigkeit
Ihre Hände oder Augen schädigen und lackierte Oberflächen angreifen kann. Falls Flüssigkeit auf Ihre Hände oder in
Ihre Augen gelangt, spülen Sie den betroffenen Bereich sofort mit sauberem Wasser.
Falls Sie noch Beschwerden verspü- ren, suchen Sie einen Arzt auf.
■Bei Arbeiten in der Nähe des elektri-schen Kühlgebläses oder des Kühl-
ergrills
Stellen Sie sicher, dass der Startschalter ausgeschaltet ist.Wenn der Startschalter auf ON steht, kann
das elektrische Kühlgebläse bei einge- schalteter Klimaanlage und/oder hoher Kühlmitteltemperatur automatisch anlau-
fen. ( S.397)
■Schutzbrille
Tragen Sie eine Schutzbrille, um zu ver- hindern, dass umherfliegende oder herab-
fallende Gegenstände oder Substanzen, Flüssigkeitsnebel usw. in Ihre Augen ein-dringen können.
HINWEIS
■Wenn Sie den Luftfilter ausbauen
Fahren mit ausgebautem Luftfilter kann zu
erhöhtem Motorverschleiß führen, da die Luft schwebende Schmutzpartikel enthält.
■Wenn der Flüssigkeitsstand zu nied-
rig oder zu hoch ist
Es ist normal, dass der Bremsflüssigkeits- stand geringfügig absinkt, wenn die
Bremsbeläge verschleißen oder der Flüs- sigkeitsstand im Druckspeicher hoch ist.Falls häufiges Nachfüllen des Ausgleichs-
behälters notwendig ist, kann eine ernst- hafte Störung vorliegen.
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6-3. Wartung in Eigenregie
●Weniger Sicherheit
●Beschädigung des Antriebsstrangs
●Verkürzte Reifenlebensdauer durch erhöh- ten Verschleiß
●Höherer Kraftstoffverbrauch
●Geringerer Fahrkomfort und schlechteres Handling
Wenn der Luftdruck eines Reifens häufig angepasst werden muss, lassen Sie ihn von
einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einem ande-ren kompetenten Fachbetrieb überprüfen.
■Anweisungen zum Prüfen des Reifen-
drucks
Beachten Sie beim Prüfen des Reifendrucks die folgenden Punkte:
●Prüfen Sie den Luftdruck nur bei kalten Reifen.Sie erhalten einen korrekten Wert für den
Reifendruck, wenn Ihr Fahrzeug minde- stens 3 Stunden lang abgestellt war oder nicht weiter als 1,5 km gefahren ist.
●Benutzen Sie immer einen Reifendruck-messer.
Anhand des Aussehens allein ist es schwer zu beurteilen, ob der Reifendruck korrekt ist.
●Es ist normal, dass der Reifendruck nach der Fahrt höher ist, da im Reifen Wärme
entsteht. Lassen Sie nach dem Fahren keine Luft aus den Reifen ab.
●Das Gewicht von Passagieren und Gepäck sollte so verteilt werden, dass das Fahr-zeug ausbalanciert ist.
WARNUNG
■Der richtige Luftdruck ist entschei-dend für die Leistungsfähigkeit der
Reifen
Achten Sie darauf, dass Ihre Reifen stets den richtigen Luftdruck haben.Wenn der Reifendruck nicht korrekt ist,
können folgende Umstände eintreten, die letztendlich zu einem Unfall mit schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen
können:
●Übermäßiger Verschleiß
●Ungleichmäßiger Verschleiß
●Schlechtes Fahrverhalten
●Gefahr des Platzens durch Überhitzung der Reifen
●Austritt von Luft zwischen Reifen und Rad
●Raddeformierung und/oder Reifenschä-
den
●Höhere Wahrscheinlichkeit von Reifen- schäden während der Fahrt (durch
Gefahren auf der Straße, Dehnfugen, scharfe Kanten im Fahrbahnbelag usw.)
HINWEIS
■Beim Kontrollieren und Einstellen des Reifendrucks
Denken Sie daran, die Ventilkappen wie-
der anzubringen. Wenn keine Ventilkappe aufgesetzt ist, können Schmutz und Feuchtigkeit in das
Ventil eindringen und ein Leck verursa- chen, was einen sinkenden Reifendruck zur Folge hat.
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6-3. Wartung in Eigenregie
Wartung und Pflege
1Schalten Sie den Startschalter aus.
2 Öffnen Sie das Handschuhfach.
Schieben Sie die Klappe ab.
3 Drücken Sie das Handschuhfach an
der Außenseite nach innen, um die
zwei Klemmen zu lösen. Ziehen Sie
dann das Handschuhfach heraus
und lösen Sie die unteren Klem-
men.
4 Ziehen Sie das Handschuhfach her-
aus und lösen Sie die unteren
Klemmen.
5 Entriegeln Sie den Filterdeckel
( ), ziehen Sie den Filterdeckel
Klimaanlagenfilter
Der Klimaanlagenfilter muss regel-
mäßig gewechselt werden, um die
Leistung der Klimaanlage aufrecht
zu erhalten.
Ausbauen des Klimaanlagenfil-
ters
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7-2. Maßnahmen im Notfall
Beim Auftreten einer Störung
Werkzeugtasche
Radmutternschlüssel
Wagenhebergriff
Abschleppöse
Reserverad
Wagenheber
Aufbewahrungsort von Reserverad, Wagenheber und Werkzeugen
WARNUNG
■Verwendung des Wagenhebers
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
nahmen. Unsachgemäß er Gebrauch des Wagenhebers kann zu lebensgefährlichen Verletzungen führen, wenn das Fahrzeug
plötzlich vom Wagenheber fällt.
●Verwenden Sie den Wagenheber aus- schließlich zum Wechseln der Räder
und zum Ein- und Ausbau von Schnee- ketten.
●Verwenden Sie zum Reifenwechsel nur den zum Fahrzeug passenden Wagen-heber. Verwenden Sie diesen Wagenhe-
ber nicht für andere Fahrzeuge und verwenden Sie keine anderen Wagen-heber, um Räder an diesem Fahrzeug
auszuwechseln.
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7-2. Maßnahmen im Notfall
Beim Auftreten einer Störung
●Verwenden Sie eine Batterie mit derselben Größe, wie die zuvor verwendete Batterie, deren 20-Stunden-Bereitstellungskapazi-
tät (20HR) gleich oder größer ist und deren Leistungswert (CCA) gleich oder größer ist. Informieren Sie sich auf dem Etikett an
der Oberseite der Batterie über die Größe und die Spezifikationen der Batterie (z.B. LN0, 35 Ah, 264 A).
• Wenn die Größen unterschiedlich sind, kann die 12-Volt-Batterie nicht ordnungs-gemäß gesichert werden.
• Wenn die Bereitstellungskapazität über einen Zeitraum von 20 Stunden niedrig ist, auch wenn das Fahrzeug nur eine kurze
Zeit nicht verwendet wird, kann sich die 12-Volt-Batterie entladen. Das Hybridsy-stem kann in dem Fall möglicherweise
nicht gestartet werden.
●Verwenden Sie eine wartungsfreie Batterie
in Calcium-Technologie mit Entgasung.
●Verwenden Sie eine 12-Volt-Batterie mit
einem Tragegriff. Wenn eine 12-Volt-Batte- rie ohne Tragegriff verwendet wird, ist der Ausbau schwieriger.
●Wenn die 12-Volt-Batterie ausgebaut wird: S.398
●Bringen Sie nach dem Wechsel der 12- Volt-Batterie die folgenden Elemente an
der Abluftöffnung der Batterie an. • Verwenden Sie den Abluftschlauch, der an der gewechselten 12-Volt-Batterie ange-
bracht war, und stellen Sie sicher, dass er sicher mit der entsprechenden Bohrung des Fahrzeugs verbunden wird.
• Verwenden Sie den Stopfen für die Abluftöffnung, der an der gewechselten 12-Volt-Batterie angebracht ist oder der vor
dem Wechsel an der Batterie montiert wurde. (Je nach zu wechselnder 12-Volt-Batterie kann die Abluftöffnung unter
Umständen verschlossen sein.)
Abluftöffnung
Stopfen für die Abluftöffnung
●Wenden Sie sich für nähere Informationen an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine
Toyota-Vertragswerkstatt oder einen ande- ren kompetenten Fachbetrieb.
WARNUNG
■Wenn die Klemmen der 12-Volt-Batte-
rie gelöst werden
Entfernen Sie immer zuerst den Minuspol (-). Wenn der Pluspol (+) beim Entfernen mit einer metallischen Fläche im umge-
benden Bereich in Berührung kommt, kann es zu einem Brand durch Funkenbil-
dung oder zu einem Stromschlag kom- men, was schwere oder sogar tödliche Verletzungen zur Folge haben kann.
■Vermeiden von Batteriebränden oder Explosionen (12-Volt-Batterie)
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß- nahmen, um ein versehentliches Entzün-
den der möglicherweise von der 12-Volt- Batterie freigesetzten Gase zu verhindern:
●Vergewissern Sie sich, dass jedes
Überbrückungskabel an den richtigen Batteriepol angeschlossen ist und dass es nicht unbeabsichtigt ein anderes Teil
als diesen Pol berührt.
●Das am Pluspol “+” angeschlossene Ende des Starthilfekabels darf nicht mit
anderen Teilen oder Metallflächen, wie z.B. Halterungen oder unlackierte Metallflächen, in Berührung kommen.
●Achten Sie darauf, dass sich die Klem-men “+” und “-” der Starthilfekabel auf keinen Fall berühren.
●Halten Sie offenes Feuer, Streichhölzer, Zigarettenanzünder und Zigaretten von der 12-Volt-Batterie fern.