100
Sicherheit
Übersicht über den Einbau von Universal-, ISOFIX- und i-Size-Kinde\
rsitzen
Gemäß den europäischen Vorschriften gibt Ihnen diese Tabelle Auskunft über die Möglichkeiten zum Einbau von Kindersitzen, die s\
ich mit dem Sicherheitsgurt
befestigen lassen und als Universalsitz (a) zugelassen sind, sowie zum Einbau der größten ISOFIX- und i-Size-Kindersitze auf den mit ISOFIX-Halterungen
ausgerüsteten Plätzen des Fahrzeugs.
Sitznummer
Vordersitze (b) Rücksitze (b)
13456
3 1456
Beifahrer-Front-Airbag Deaktiviert „OFF“ (c)Aktiviert „ON“ (d)
Platz mit einem Universal-Kindersitz (a)
kompatibel
Entgegen der Fahrtrichtung Nein
Ja (e) NeinJa Ja (g) (l) Ja
Platz mit einem Universal-Kindersitz (a)
kompatibel
In Fahrtrichtung Nein
Ja (f) Ja (f) Ja Ja (g) (l) Ja
Platz mit einem i-Size-Kindersitz kompatibel Entgegen der Fahrtrichtung Nein
Ja (j) (m)
Nein (n) Nein
JaNein Ja
Platz mit einem i-Size-Kindersitz kompatibel In Fahrtrichtung Nein
Ja (j) (m)
Nein (n) Ja
Nein Ja
Platz mit einer Top Tether-Verankerung ausgestattet Nein
Ja (m)
Nein (n) Ja
Nein Ja
101
Sicherheit
5Sitznummer
Vordersitze (b) Rücksitze (b)
13456
3 1456
Beifahrer-Front-Airbag Deaktiviert „OFF“ (c)Aktiviert „ON“ (d)
Babyschale (L1 / L2) Nein
NeinNeinNeinNein
ISOFIX-Kindersitz „entgegen der Fahrtrichtung“(R1 / R2 / R3) Nein
R3 (j) (m)
Nein (n) Nein
R2 (i) (k) NeinR2 (i) (k)
ISOFIX-Kindersitz „in Fahrtrichtung“ (F2 / F2X / F3) Nein
F3 (j) (m)
Nein (n) F3 (k)
NeinF3 (k)
Kindersitzerhöhung (B2 / B3) Nein
B3 (h) (j) B3Nein B3
Vorschriften:
–
Ein
i-Size-kompatibler Platz ist auch mit R1, R2
und F2X, F2, B2 kompatibel.
–
Ein
R3-kompatibler Platz ist auch mit R1 und R2
kompatibel.
–
Ein
R2-kompatibler Platz ist auch mit R1
kompatibel.
–
Ein
F3-kompatibler Platz ist auch mit F2X und F2
kompatibel.
–
Ein
B3-kompatibler Platz ist auch mit B2
kompatibel. (a)
Universal-Kindersitz: Kindersitz, der in
jedes Fahrzeug eingebaut und mit dem
Sicherheitsgurt befestigt werden kann.
(b) Erkundigen Sie sich je nach Ausführung nach
der in Ihrem Land geltenden Gesetzgebung,
bevor Sie auf diesem Platz einen Kindersitz
installieren. (c)
Um einen Kindersitz auf diesem Platz
„entgegen der Fahrtrichtung“ einzubauen,
MUSS der Beifahrer-Front-Airbag deaktiviert
werden („OFF“).
(d) Auf diesem Platz sind nur Kindersitze „in
Fahrtrichtung“ zugelassen, wenn der
Beifahrer-Front-Airbag aktiviert ist („ON“).
103
Sicherheit
5LegendePlatz, auf dem der Einbau eines Kindersitzes verboten ist.
Beifahrer-Front-Airbag deaktiviert.
Beifahrer-Front-Airbag aktiviert.
Geeigneter Platz für einen Kindersitz, der
sich mit dem Sicherheitsgurt befestigen lässt
und als Universalsitz zum Einbau „entgegen der
Fahrtrichtung“ und/oder „in Fahrtrichtung“ ( U)
zugelassen ist für alle Größen und Gewichtsklassen.
Geeigneter Platz für einen Kindersitz, der sich mit dem Sicherheitsgurt befestigen lässt
und als Universalsitz zum Einbau „in
Fahrtrichtung“ zugelassen ist ( UF) nur für die
Gruppen 1, 2 und 3 oder speziell für Kinder mit einer
Größe zwischen 76 und 150
cm.
Platz, der zum Einbau eines i-Size-Kindersitzes zugelassen ist.
Platz nicht geeignet für den Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß.
Platz, der zum Einbau eines i-Size-Kindersitzes „in Fahrtrichtung“
zugelassen ist.
Vorhandensein eines Top Tether- Verankerungspunkts an der Rückseite der
Rückenlehne, der den Einbau eines Universal-
ISOFIX-Kindersitzes zulässig macht.
Vorhandensein eines Top Tether- Verankerungspunkts an der Rückseite der
Rückenlehne, der den Einbau eines Universal-ISOFIX-Kindersitzes „in Fahrtrichtung“
zulässig macht.
ISOFIX-Kindersitz „entgegen der Fahrtrichtung“:
–
R1
: ISOFIX-Kindersitz für Babys.
–
R2
: ISOFIX-Kindersitz, reduzierte Größe.
–
R3
: ISOFIX-Kindersitz, volle Größe.
ISOFIX-Kindersitz „in Fahrtrichtung“:
–
F2X
: ISOFIX-Kindersitz für Kleinkinder.
–
F2
: ISOFIX-Kindersitz, reduzierte Höhe.
–
F3
: ISOFIX-Kindersitz, volle Höhe.
Kindersitzerhöhung:
–
B2
: Kindersitzerhöhung, reduzierte Breite.
–
B3
: Kindersitzerhöhung, volle Breite.
Platz, der zum Einbau eines ISOFIX-
Kindersitzes zugelassen ist.
Platz, auf dem der Einbau eines ISOFIX-Kindersitzes verboten ist.
Informationen zur Einstellung des Sitzes finden Sie
in der Übersicht „Einbau von Universal-, ISOFIX-
und i-Size-Kindersitzen“.
Mechanische
Kindersicherung
System, das das Öffnen der hinteren Tür mit dem
Türgriff von innen verhindert.
Die rote Kindersicherung befindet sich an der
Schmalseite der hinteren Türen (durch ein Schild
gekennzeichnet).
Aktivierung/Deaktivierung
► Um die Kindersicherung zu aktivieren, drehen
Sie den integrierten Schlüssel in der roten
Kindersicherung so weit wie möglich: •
nach rechts an der
Tür hinten links,
•
nach links an der
Tür hinten rechts.
►
Um die Kindersicherung zu deaktivieren, drehen
Sie den Schlüssel in die entgegengesetzte Richtung.
Verwechseln Sie die Betätigung der Kindersicherung (rot) nicht mit der
Betätigung der Notverriegelung (schwarz).
140
Fahren
– Active Safety Brake (Automatischer
Notbremsassistent)
Das Fahrzeug verfügt über eine
Multifunktionskamera oben an der
Windschutzscheibe und, je nach Ausführung, ein
Radar in der vorderen Stoßstange.
Dieses System entbindet den Fahrer nicht von seiner Aufmerksamkeitspflicht.
Dieses System wurde als Unterstützung für den
Fahrer und zur Verbesserung der Fahrsicherheit
entwickelt.
Es obliegt dem Fahrer, ständig die
Verkehrsbedingungen zu beobachten und sich
an die Straßenverkehrsordnung zu halten.
Sobald das System eine Kollisionsgefahr erkennt, wird der Bremskreis vorbereitet.
Dies kann möglicherweise ein leises Geräusch
verursachen und eine leichte Abbremsung kann
zu spüren sein.
Funktionsbedingungen und
Funktionsgrenzen
Fahrzeug fährt vorwärts ohne Anhänger.
Bremssystem funktionsbereit
ASR-System aktiviert
Die Sicherheitsgurte aller Insassen sind angelegt.
Konstante Geschwindigkeit auf wenig kurviger
Straße.
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf dem Kombiinstrument ohne eine zusätzliche
Meldung auf, um anzuzeigen, dass das
automatische Bremssystem nicht zur Verfügung
steht.
Dabei handelt es sich um ein normales Verhalten,
mit dem angezeigt wird, dass eine Bedingung nicht
erfüllt ist. Die Unterstützung durch eine Werkstatt ist
nicht erforderlich.
In allen Situationen mit eingeschalteter Zündung, in
denen automatisches Bremsen ein Risiko darstellt,
wird eine Deaktivierung des Systems mithilfe
der Anwendung Fahrassistenzsysteme auf dem
Touchscreen empfohlen, z.
B.:
–
bei
Anhängerbetrieb (insbesondere einem
Anhänger ohne eigene Bremsanlage),
–
beim
Transport langer Gegenstände auf den
Dachträgern,
–
beim Fahren mit Schneeketten,
–
in einer automatischen W
aschanlage,
–
bei der
Ausführung von Wartungen (z. B.
Radwechsel, Arbeiten im Motorraum),
–
beim
Auffahren auf einen Rollenstand in der
Werkstatt,
– beim Abschleppen des Fahrzeugs,
– nach einem Schaden an der Windschutzscheibe
auf Höhe der Kamera.
Das System wird automatisch deaktiviert, wenn der Einsatz eines Notrads als
Reserverad mit einem kleineren Durchmesser
festgestellt wird oder wenn eine Störung am
Schalter des Bremspedals oder von mindestens
zwei Bremsleuchten festgestellt wird.
Nach einem schweren Unfall (z.
B. mit
Airbagauslösung) wird das System automatisch
deaktiviert.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
Falls die Erkennung durch Umgebungsbedingungen eingeschränkt
oder vorübergehend nicht verfügbar ist, wird
keine Fahreranzeige angezeigt (da keine Aktion
des Fahrers erforderlich ist).
Das Fahren mit Bremsleuchten, die nicht voll funktionsfähig sind, kann gefährlich
sein.
Der Fahrer darf das Fahrzeug nicht überladen (innerhalb des zulässigen
Gesamtgewichts und der Ladehöhe auf
Dachträgern).
143
Fahren
6sich an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Diese Kontrollleuchten leuchten auf dem Kombiinstrument und/oder in
der Kontrollleuchte für Sicherheitsgurte und
Beifahrer-Front-Airbag auf, wenn der Sicherheitsgurt
des Fahrers und/oder der Sicherheitsgurt des
Beifahrers (je nach Ausführung) nicht angelegt
wurden. Automatisches Bremsen bleibt deaktiviert,
bis die Gurte angelegt werden.
Ablenkungserkennung
Weitere Informationen finden Sie in den allgemeinen Hinweisen zu
Fahrassistenzsystemen und Einparkhilfen.
Die Funktion enthält das System „Warnung
Fahreraufmerksamkeit“ in Kombination mit dem
System „Warnung Fahreraufmerksamkeit über
Kamera“.
Zielsetzung dieser Systeme ist es nicht, den Fahrer wach zu halten oder zu verhindern,
dass er am Lenkrad einschläft.
Wenn der Fahrer müde ist, liegt es in seiner
Verantwortung, anzuhalten.
Machen Sie eine Pause, wenn Sie erste
Anzeichen von Müdigkeit verspüren, jedoch
mindestens alle 2 Stunden.
Warnung
Fahreraufmerksamkeit
Das System löst eine Warnung aus, sobald es feststellt, dass der Fahrer seit mehr als
zwei Stunden Fahrt mit einer Geschwindigkeit von
mehr als 70
km/h keine Pause mehr eingelegt hat.
Diese Warnung wird, in Verbindung mit einem
akustischen Signal, durch die Anzeige einer
Meldung dargestellt, die Sie dazu anhält, eine Pause
einzulegen.
Wenn der Fahrer dieser Empfehlung nicht
nachkommt, wird die Warnung stündlich bis zum
Anhalten des Fahrzeugs wiederholt.
Das System reinitialisiert sich, wenn eine der
folgenden Bedingungen erfüllt wird:
–
wenn das Fahrzeug sich bei laufendem Motor seit
mehr als 15
Minuten nicht fortbewegt.
–
wenn die Zündung seit einigen Minuten
ausgeschaltet ist.
–
wenn der Sicherheitsgurt des Fahrers gelöst und
dessen Tür offen ist.
Sobald das Fahrzeug langsamer 70 km/h
fährt, geht das System in den Standby-
Modus über
.
Die Fahrzeit wird erneut berechnet, sobald die
Geschwindigkeit des Fahrzeugs über 70
km/h
liegt.
Warnung
Fahreraufmerksamkeit über
Kamera
Das System bewertet die Aufmerksamkeit, Müdigkeit und Ablenkung des Fahrers,
indem es die Abweichungen von der Fahrbahn im
Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen
identifiziert.
Hierzu verwendet das System eine Kamera am
oberen Teil der Windschutzscheibe.
Diese Funktion ist besonders gut für Schnellstraßen
(Geschwindigkeiten über 70
km/h) geeignet.
Das System kann nach dem Start der Überwachung bis zu 30 Minuten lang einen
Lernvorgang durchführen.
Während dieses Zeitraums wird das individuelle
Fahrverhalten des Fahrers analysiert und es
erfolgt keine Warnung.
231
Datenaufzeichnung im Fahrzeug und Datenschutz
11Datenaufzeichnung im
Fahrzeug und Datenschutz
In Ihrem Fahrzeug sind elektronische Steuergeräte
eingebaut. Diese Steuergeräte verarbeiten Daten,
die sie beispielsweise von den Fahrzeugsensoren
empfangen, oder Daten, die sie selbst generieren
oder untereinander austauschen. Einige dieser
Steuergeräte sind für das ordnungsgemäße
Funktionieren Ihres Fahrzeugs erforderlich,
andere unterstützen Sie beim Fahren
(Fahrassistenzsysteme und Einparkhilfen), während
andere Komfort- und Infotainment-Funktionen
bereitstellen.
Im Folgenden werden allgemeine Informationen
über die Datenverarbeitung im Fahrzeug erläutert.
Sie können unter dem Stichwort „Datenschutz“
zusätzliche Informationen darüber finden,
welche konkreten Daten in Ihrem Fahrzeug
heruntergeladen, gespeichert und an Dritte
weitergeleitet werden und zu welchem Zweck.
Diese Informationen hängen unmittelbar mit den
Verweisen zu den betreffenden Funktionsmerkmalen
zusammen, die in der jeweiligen
Bedienungsanleitung oder den allgemeinen
Verkaufsbedingungen enthalten sind.
Diese Informationen sind auch online verfügbar.
Personenbezug
Jedes Fahrzeug ist mit einer eindeutigen
Fahrgestellnummer gekennzeichnet. Diese
Fahrzeugidentifizierungsnummer ist in Deutschland
über eine Auskunft beim Kraftfahrtbundesamt auf den gegenwärtigen und ehemalige Halter
des Fahrzeugs rückführbar. Es gibt auch weitere
Möglichkeiten aus dem Fahrzeug erhobene Daten
auf den Halter oder Fahrer zurückzuführen, z.B.
über das Kfz-Kennzeichen.
Die von Steuergeräten generierten
oder verarbeiteten Daten können daher
personenbezogen sein oder unter bestimmten
Voraussetzungen personenbezogen werden.
Je nachdem, welche Fahrzeugdaten vorliegen,
sind gegebenenfalls Rückschlüsse z. B. auf Ihr
Fahrverhalten, Ihren Standort oder Ihre Fahrtroute
bzw. auf das Nutzungsverhalten möglich.
Ihre Rechte im Hinblick auf
den Datenschutz
Gemäß geltendem Datenschutzrecht haben
Sie bestimmte Rechte gegenüber solchen
Unternehmen, die Ihre personenbezogenen Daten
verarbeiten.
Ihnen steht daher ein unentgeltlicher und
umfassender Auskunftsanspruch gegenüber
dem Hersteller und Dritten (z. B. beauftragte
Pannendienste oder Werkstätten, Anbieter von
Online-Diensten im Fahrzeug) zu, sofern diese
personenbezogene Daten von Ihnen gespeichert
haben. Sie haben Anspruch auf Auskunft darüber,
welche Daten über Sie gespeichert wurden, zu
welchem Zweck die Daten gespeichert wurden
und aus welcher Quelle sie stammen. Ihr Anspruch
auf Auskunft deckt auch die Datenübertragung an
andere Standorte.
Weitere Informationen zu Ihren gesetzlichen
Rechten gegenüber dem Hersteller (beispielweise
Ihr Recht auf Löschung oder Korrektur der
Daten) finden Sie in den jeweils anwendbaren
Datenschutzhinweisen auf der Website des
Herstellers (inklusive Kontaktdaten des Herstellers
und seines Datenschutzbeauftragten).
Daten, die nur lokal im Fahrzeug gespeichert
sind, können Sie mit fachkundiger Unterstützung
beispielsweise in einer Werkstatt und ggf. gegen
Entgelt auslesen lassen.
Gesetzliche Anforderungen
zur Offenlegung von Daten
Sofern entsprechende gesetzliche Anforderungen
gelten, sind Hersteller streng verpflichtet, die vom
Hersteller gespeicherten Daten in Einzelfällen und
im von Behörden angeforderten Umfang (z. B. im
Rahmen von Ermittlungen) freizugeben.
Staatliche Stellen sind im Rahmen des geltenden
Rechts auch dazu befugt, in Einzelfällen selbst
Daten aus Fahrzeugen auszulesen. Aus diesem
Grund können aus dem Airbag-Steuergerät im Falle
eines Unfalls Informationen ausgelesen werden, die
helfen können, diesen aufzuklären.
Fahrzeugbetriebsdaten
Zum Betrieb des Fahrzeuges verarbeiten
Steuergeräte Daten.
Zu diesen Daten gehören beispielsweise:
–
Informationen zum Zustand des Fahrzeugs (z.
B.
Geschwindigkeit, Fahrzeit, Längsbeschleunigung,
232
Datenaufzeichnung im Fahrzeug und Datenschutz
Drehzahl der Reifen, Anzeige der angelegten
Sicherheitsgurte),
–
Umgebungsbedingungen (z.
B. Temperatur,
Regensensor, Abstandssensor).
In der Regel sind diese Daten temporär und
werden nicht länger als einen Betriebszyklus
gespeichert und nur im Fahrzeug selbst verwendet.
Die Steuergeräte zeichnen diese Daten oftmals
auf (einschließlich der Fahrzeugschlüssel). Diese
Funktion ermöglicht entweder die vorübergehende
oder dauerhafte Speicherung von Informationen
über Fahrzeugzustand, Bauteilbeanspruchung,
Wartungsbedarf sowie Ereignisse und technische
Fehler.
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs werden
folgende Daten gespeichert:
–
Betriebszustand der Systembauteile (z.
B.
Füllstand, Reifendruck, Ladezustand der Batterie),
–
Fehler und Funktionsstörungen in wichtigen
Systembauteilen (z.
B. Leuchten, Bremsen),
–
Systemreaktionen in bestimmten Fahrsituationen
(z.
B. Auslösen eines Airbags, Auslösung der
Stabilitätskontrolle und Bremssysteme),
–
Informationen zu fahrzeugschädigenden
Ereignissen,
–
Ladezustand der
Antriebsbatterie und
geschätzte Reichweite bei Elektrofahrzeugen und
wiederaufladbaren Hybridfahrzeugen.
Unter bestimmten Umständen (z.
B. wenn das
Fahrzeug eine Funktionsstörung festgestellt hat),
kann es erforderlich sein, Daten aufzuzeichnen, die
ansonsten nicht gespeichert würden. Wenn das Fahrzeug zur Inspektion gebracht
wird (z.
B. für Reparaturen, Wartung), können
die gespeicherten Betriebsdaten zusammen
mit der Fahrzeug-Identifizierungsnummer
ausgelesen und sofern erforderlich verwendet
werden. Die Mitarbeiter des Servicenetzes
(z.
B. Werkstätten, Hersteller) oder Dritte (z. B.
Pannenhilfe-Service) können die Fahrzeugdaten
auslesen. Gleiches gilt für Garantiefälle und
Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Diese Daten werden in der Regel über
den OBD-Anschluss (On-Board-Diagnose)
ausgelesen, der gemäß gesetzlicher Vorschrift
im Fahrzeug eingebaut ist. Dieser dient zum
Dokumentieren des technischen Zustands
des Fahrzeugs oder einzelner Bauteile und
ermöglicht die Diagnose von Funktionsstörungen
gemäß den Garantieverpflichtungen und die
Qualitätsverbesserung. Diese Daten, insbesondere
Informationen über Bauteilbeanspruchung,
technische Ereignisse, Fehlbedienungen
und andere Funktionsstörungen, werden
gegebenenfalls zusammen mit der Fahrzeug-
Identifizierungsnummer an den Hersteller
übermittelt. Darüber hinaus unterliegt der
Hersteller der Produkthaftung. Der Hersteller
kann Betriebsdaten aus Fahrzeugen auch für
Rückrufaktionen verwenden. Diese Daten können
auch dazu genutzt werden, Ansprüche des Kunden
auf Gewährleistung und Garantie zu prüfen.
Etwaige Funktionsstörungen, die im Fahrzeug
gespeichert sind, können von einer Fachwerkstatt im Rahmen von Wartungs- und Reparaturarbeiten oder
auf Ihren Wunsch hin zurückgesetzt werden.
Komfort- und
Infotainment-Funktionen
Komforteinstellungen und individuelle Einstellungen
können im Fahrzeug gespeichert und zu jeder Zeit
angepasst oder reinitialisiert werden.
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs können diese
Folgendes beinhalten:
–
Einstellungen der Sitz-und Lenkradpositionen,
–
Einstellungen des Fahrwerks und der
Klimaanlage,
–
individuelle Einstellungen wie beispielsweise die
Innenbeleuchtung.
Sie können im Rahmen der gewählten Ausstattung
selbst Daten in die Funktionen des Audio- und
Telematiksystems Ihres Fahrzeugs eingeben.
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs können diese
Folgendes beinhalten:
–
Multimedia-Daten wie beispielsweise Musik,
Videos oder Fotos zur Wiedergabe in einem
integrierten Multimediasystem,
–
Adressbuchdaten zur Nutzung in V
erbindung mit
einer integrierten Freisprecheinrichtung oder einem
integrierten Navigationssystem,
–
eingegebene Zielorte,
–
Daten bezüglich der V
erwendung von
Online-Diensten.
Diese Daten für die Komfort- und Infotainment-
Funktionen können lokal im Fahrzeug oder auf
einem Gerät gespeichert werden, das Sie mit dem
234
Stichwortverzeichnis
12V-Batterie 176, 181, 199–204
A
Abblendlicht 172
Abgasreinigungssystem SCR
21, 182
Ablagebox
71
Ablagefächer
61
Abnehmbare Schneeschutzblende
175
ABS
88
Abschleppen
205–206
Abschleppen des Fahrzeugs
205–206
Abstellen des Motors
108
Abtauen
52, 59
Abtrocknen (Scheiben)
52, 59
Active Safety Brake
140–143
Adaptive LED-Technologie
31
Adaptiver Geschwindigkeitsregler
132–133
Adaptiver Geschwindigkeitsregler mit
Stopfunktion
127–128
Adaptive Scheinwerfer
77
AdBlue®
20, 182
AdBlue® Befüllung
180, 184
AdBlue® Kanister
183–184
AdBlue® nachfüllen
184
AdBlue® Reichweite
20, 180
AdBlue®-Tank
184
Additiv Diesel
180–181
Airbags
92–95, 98
Aktive Federung
11 5
Aktive Federungssteuerung
11 5
Aktive Motorhaube
95
Aktiver Spurhalteassistent
145
Aktualisieren der Uhrzeit
204
Alarmanlage 35–36
Allradantrieb (4WD)
117, 176
Ambientebeleuchtung
65
Anbringen der Dachträger
174–175
Anhängelasten
208–211
Anhänger
90, 171
Anhängerstabilitätssystem (TSM)
90
Antiblockiersystem (ABS)
88
Antriebsbatterie (Wiederaufladbarer
Hybrid)
22, 160–161, 168
Antriebsschlupfregelung (ASR)
89
Anwendungen
25
Anzeige Kombiinstrument
10
Anzeige Kühlflüssigkeitstemperatur
20
Armlehne hinten
66
Armlehne vorne
64
Audioverstärker
64
Aufhängung
182
Aufhängung mit variabler Federung
11 5
Aufladen am Hausanschluss
165
Aufladen am Hausanschluss
(Wiederaufladbarer Hybrid)
170–171
Aufladen der Antriebsbatterie (Wiederaufladbarer
Hybrid)
22, 160, 168, 170–171
Aufladung Antriebsbatterie
165
Aufzeichnung und Datenschutz
der Fahrzeugdaten
206
Außenbeleuchtung
75
Außenspiegel
52–53, 60, 148
Ausstattung hinten
66
Ausstattung Kofferraum
67–68
Austausch der Batterie der Fernbedienung
34
Austausch der Glühlampen
197–198
Austausch der Scheibenwischerblätter
81–82
Austausch der Sicherungen
173Austausch des Innenraumfilters 181
Austausch des Luftfilters
181
Austausch des Ölfilters
181
Austausch einer Glühlampe
197–198
Automatikgetriebe
112–115, 181, 173
Automatischer Notbremsvorgang
140–143
Automatische Zwei-Zonen-Klimaanlage
57
B
Batterie der Fernbedienung 34
Batterieladezustand
25
Befestigungsösen
67–68, 70
Behälter der Scheibenwaschanlage
180
Beladen
174–175
Beleuchtung nicht ausgeschaltet
72
Beleuchtung per Fernbedienung
75
Belüftung
55–56
Belüftungsdüsen
55
Benutzeranpassung
10
Benzinmotor
117, 178, 183
Berganfahrassistent
11 8
Berührungsempfindliche Kartenleseleuchten
65
Beschlagentfernung vorne
59
Blinker
73
BlueHDi
20, 180, 162
Bluetooth Audio-Streaming
202
Bluetooth Freisprecheinrichtung
198
Bluetooth (Telefon)
198
Bluetooth-Verbindung
198
Bordcomputer
23–24
Bordinstrumente
10
Bordwerkzeug
71, 188–190
Bremsassistent
88, 142