114
Entsorgen Sie Altöl und gebrauchte
Betriebsstoffe nicht über die
Kanalisation oder das Erdreich.
Bringen Sie Altöl in den dafür
vorgesehenen Behältern zu einem
PEUGEOT-Händler oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt>.
Motorölstand
Diese Kontrolle er folgt mit dem
Ölmessstab, der sich unterder
Motorhaube befindet. Um diesen
Messstab zu finden, siehe
Beschreibung Ihres Motorraums.
Um die Zuverlässigkeit der Messung zu
gewährleisten, muss Ihr Fahrzeug auf einer
geraden Fläche stehen und der Motor seit mehr
als 30
Minuten ausgeschaltet sein.
Es ist normal, zwischen zwei Wartungen
(oder Ölwechseln) Öl nachzufüllen.
PEUGEOT Empfiehlt, alle
5 000 km
den Füllstand zu kontrollieren und ggf.
aufzufüllen.
Kontrolle mit Ölmessstab
Die Position des Ölmessstabs ist in dem
entsprechenden Schema, abhängig von
Motorisierung und Fahrzeug, dargestellt.
F
G
reifen Sie den Ölmessstab an seinem
farbigen Endstück und ziehen Sie ihn
vollständig heraus.
F
R
einigen Sie den Ölmessstab mit Hilfe
eines sauberen und fusselfreien Tuchs.
F
S
etzen Sie den Messstab bis zum Anschlag
ein, dann ziehen Sie ihn wieder heraus,
um eine Sichtkontrolle vorzunehmen: Der
korrekte Füllstand muss sich zwischen den
Markierungen A und B befinden.
A = MA X
B = MIN -
W
enn der Füllstand MIN
unterschritten wird,
unbedingt Motoröl nachfüllen.
Motoröl nachfüllen
Ölqualität
Das Öl muss in jedem Fall für den Motor
Ihres Fahrzeugs geeignet sein und den
Empfehlungen des Herstellers entsprechen.
Siehe Beschreibung des Motorraums, um den
Einbauort des Öltankdeckels im Motorraum
Ihres Fahrzeugs ausfindig zu machen.
F
D
en Öltankdeckel abschrauben, um an die
Einfüllöffnung zu gelangen.
F
Ö
l in kleineren Mengen einfüllen und dabei
Spritzer auf Motorbauteile (Brandgefahr)
vermeiden.
F
W
arten Sie einige Minuten, bevor Sie
den Ölstand mit Hilfe des Ölmessstabs
kontrollieren.
F
G
egebenenfalls mehr Öl nachfüllen.
F
N
ach Füllstandskontrolle, den Öltankdeckel
wieder sorgfältig aufschrauben und den
Messstab wieder in seine Aufnahme setzen.
ÖlwechselWenn Sie feststellen, dass sich der Füllstand
oberhalb der Markierung A oder unterhalb der
Markierung B befindet, star ten Sie den Motor
nicht .
-
W
enn der Füllstand MAX überschritten ist
(Gefahr von Motorschaden), wenden Sie
sich an einen von PEUGEOT zugelassenen
Vertreter des Händlernetzes oder eine
qualifizierte Fachwerkstatt. Die Abstände, in denen dieser Vorgang
vorgenommen werden muss, finden Sie im
Wartungsplan des Herstellers.
Um die Betriebssicherheit des Motors und
der Abgasreinigungssystem auf Dauer zu
gewährleisten, verwenden Sie niemals
Zusatzmittel im Motoröl.
Praktische Tipps
115
Bremsflüssigkeitsstand
Die Bremsflüssigkeit muss in der
Nähe der Markierung „MAX“ stehen.
Lassen Sie andernfalls prüfen, ob
die Bremsbeläge abgenutzt sind.
Bremsflüssigkeit ablassen
Die Abstände, in denen dieser Vorgang
vorgenommen werden muss, finden Sie im
Wartungsplan des Herstellers.
Spezifikation der Bremsflüssigkeit
Die Bremsflüssigkeit muss den Empfehlungen
des Herstellers entsprechen.
Kühlflüssigkeitsstand
Überprüfen Sie regelmäßig den
Kühlflüssigkeitsstand.
Es ist normal, zwischen zwei
Wartungen Flüssigkeit nachzufüllen.
Überprüfung und Nachfüllen müssen unbedingt
bei kaltem Motor vorgenommen werden.
Eine unzureichende Menge an Kühlflüssigkeit
kann schwere Schäden an Ihrem Motor
verursachen.
Die Kühlflüssigkeit muss in der Nähe der
Markierung „MAX“ stehen, diese aber nie
überschreiten.
Wenn das Niveau „MIN“ nicht erreicht wird,
unbedingt nachfüllen. Bei warmem Motor reguliert der Motor ventilator
die Temperatur der Kühlflüssigkeit.
Da außerdem der Kühlkreislauf unter Druck
steht, dar f frühestens eine Stunde nach dem
Abstellen des Motors daran gearbeitet werden.
Wenn Sie dringend nachfüllen müssen,
nehmen Sie ein Tuch zur Hand, um
Verbrennungen zu vermeiden, und schrauben
Sie den Verschluss um zwei Umdrehungen auf,
damit der Druck absinken kann.
Wenn der Druck abgesunken ist, können Sie
den Verschluss entfernen und Flüssigkeit
nachfüllen.
Qualität der Flüssigkeit
Die Flüssigkeit muss den Empfehlungen des
Herstellers entsprechen.
Der Motor ventilator kann sich auch
nach Abstellen des Motors einschalten:
Achten Sie daher auf Gegenstände
oder Kleidungsstücke, die sich im
Ventilator verfangen könnten.
Füllstand der
Scheibenwaschflüssigkeit
Füllen Sie, sobald er forderlich, die
Flüssigkeit nach.
Vorgeschriebene Flüssigkeiten
Verwenden Sie für die Scheibenwaschanlage
eine vorgemischte Scheibenwaschflüssigkeit.
Im Winter (bei Temperaturen unter Null) muss
ein geeignetes Frostschutzmittel beigemischt
werden, um die Systemkomponenten (Pumpe,
Behälter, Leitungen usw.) zu schützen.
Verwenden Sie unter keinen Umständen
reines Leitungswasser (Gefriergefahr,
Kalkablagerungen usw.)
Füllstand Dieselzusatz
(Dieselfahrzeuge mit
Par tikelfilter).
Das Aufleuchten der Service-
Leuchte in Verbindung mit einem
akustischen Signal und einer
Meldung auf dem Bildschirm (bei
Ausstattung mit Anzeigefeld)
weist Sie darauf hin, dass der
Dieselzusatz auf ein Minimum
abgesunken ist.
Nachfüllen
Das Additiv muss grundsätzlich und
schnellstens von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt nachgefüllt werden.
7
Praktische Tipps
116
Kontrollen
Wenn nichts anderes angegeben ist, prüfen Sie
bitte folgende Komponenten gemäß den Angaben
im Wartungsplan des Herstellers und dies
entsprechend der Motorversion Ihres Fahrzeugs.
Lassen Sie die Kontrollen andernfalls durch einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder in
einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen.
12-V-Batterie
Die Batterie ist wartungsfrei.
Prüfen Sie trotzdem regelmäßig
den Anzug der geschraubten
Klemmen (bei den Versionen
ohne Schnellverschluss) und den
Sauberkeitszustand der Anschlüsse.
Für weitere Informationen und
Vorsichtsmaßnahmen vor jeglichem
Eingriff an der 12-V- Bat ter ie siehe
entsprechende Rubrik.
Die mit einem STOP & START-System
ausgestatteten Versionen enthalten eine
bleihaltige 12-V-Batterie mit spezieller
Technologie und Eigenschaften.
Deren Austausch ist ausschließlich durch
einen PEUGEOT-Vertragspartner oder
in einer qualifizierten Fachwerkstatt
vorzunehmen.
Luftfilter
Lesen Sie im Wartungsplan des
Herstellers nach, in welchen
Abständen diese Elemente
ausgetauscht werden müssen.
Je nach Umweltbedingungen (hohe
Staubkonzentration in der Luft...) und
Beanspruchung des Fahrzeugs (Fahren
im Stadtverkehr...), tauschen Sie diese
nötigenfalls doppelt so oft aus .
Innenraumfilter
Lesen Sie im Wartungsplan des
Herstellers nach, in welchen
Abständen diese Elemente
ausgetauscht werden müssen.
Je nach Umweltbedingungen (hohe
Staubkonzentration in der Luft...) und
Beanspruchung des Fahrzeugs (Fahren
im Stadtverkehr...), tauschen Sie diese
nötigenfalls doppelt so oft aus .
Ein verschmutzter Innenraumfilter kann die
Leistung der Klimaanlage beeinträchtigen und
unangenehme Gerüche erzeugen.
Ölfilter
Tauschen Sie den Ölfilter bei jedem
Motorölwechsel aus.
Lesen Sie im Wartungsplan des
Herstellers nach, in welchen
Abständen der Filter ausgetauscht
werden muss.
Par tikelfilter (Diesel)
Die beginnende Sättigung des
Partikelfilters wird Ihnen durch
ein dauerndes Aufleuchten
dieser Kontrollleuchte und eine
Warnmeldung auf dem Bildschirm
(bei Ausstattung mit Anzeigefeld)
angezeigt.
Regenerieren Sie den Filter, indem Sie bis
zum Erlöschen der Kontrollleuchte mit einer
Geschwindigkeit von mindestens 60
km/h
fahren, sobald die Verkehrsbedingungen dies
zulassen.
Falls die Leuchte weiterhin leuchtet, ist zu
wenig Dieseladditiv vorhanden, siehe Abschnitt
„Diesel-Additivstand“.
Praktische Tipps
117
Bei einem Neuwagen kann es bei
den ersten Regenerierungen des
Partikelfilters verbrannt riechen, was nicht
außergewöhnlich ist.
Nach längerem Betrieb des Fahrzeugs
bei sehr niedriger Geschwindigkeit oder
im Leerlauf kann beim Beschleunigen
ausnahmsweise Wasserdampf am Auspuff
austreten. Dies hat keine Auswirkung auf
das Fahrzeugverhalten und die Umwelt.
Schaltgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein
Ölwechsel).
Automatikgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein
Ölwechsel).
Bremsbeläge
Der Verschleiß der Bremsen ist vom
Fahrstil abhängig, vor allem bei
Fahrzeugen, die im Stadtverkehr
und auf kurzen Strecken eingesetzt
werden. Deshalb kann eine Kontrolle
der Bremsen auf ihren Zustand
auch zwischen den Wartungen des
Fahrzeugs erforderlich sein.
Neben einem Leck im Bremskreis weist ein
Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes auf
eine Abnutzung der Bremsbeläge hin.
Abnutzung der
Bremsscheiben
Bezüglich der Kontrolle
des Abnutzungsgrades der
Bremsscheiben wenden Sie
sich bitte an das PEUGEOT-
Händlernetz oder eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Feststellbremse
Wenn die Feststellbremse zu viel
Spiel hat oder wenn man feststellt,
dass sie an Wirksamkeit verloren
hat, muss sie auch zwischen zwei
Wartungen neu eingestellt werden.
Die Feststellbremse muss von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder durch eine
qualifizierte Fachwerkstatt überprüft werden. Ver wenden Sie nur von PEUGEOT
empfohlene Produkte oder solche von
gleicher Qualität und mit gleichwertigen
Eigenschaften.
Um den Betrieb so wichtiger Bauteile
wie der Bremsanlage zu optimieren, hat
PEUGEOT spezielle Produkte ausgewählt
und hält diese für Sie bereit.
Nach einer Autowäsche, bei Feuchtigkeit
oder bei winterlichen Bedingungen
können Bremsscheiben und Bremsbeläge
mit Raureif oder Eis beschlagen:
Die Bremsleistung kann dadurch
beeinträchtigt sein. Betätigen Sie das
Bremspedal mehrmals leicht, um die
Bremsen zu enteisen und zu trocknen.
7
Praktische Tipps
122
Ersatzrad
Anleitung zum Austausch eines defekten
Rades gegen das Ersatzrad mit Hilfe des mit
dem Fahrzeug gelieferten Werkzeugs.
Zugang zum Werkzeug
Liste der Werkzeuge
1Radschlüssel.
Zum Abziehen der Radkappe und
Herausdrehen der Befestigungsschrauben
des Rades.
2 Wagenheber mit integrierter Kurbel.
Zum Anheben des Fahrzeugs.
3 Werkzeug zum Entfernen der Radmutter-
Abdeckkappen.
Entfernen Sie bei Aluminiumrädern die
Zierkappen von den Radmuttern.
4 Abschleppöse
Für weitere Informationen zum Abschleppen
des Fahrzeugs , siehe entsprechenden
Abschnitt. Dieses Werkzeug ist für den Gebrauch
an Ihrem Fahrzeug bestimmt und kann je
nach Ausstattung variieren.
Ver wenden Sie es nicht für andere
Zwecke.
Der Wagenheber darf nur bei einer
Reifenpanne zum Radwechsel verwendet
werden.
Verwenden Sie keinen anderen als den mit
dem Fahrzeug gelieferten Wagenheber.
Wenn das Fahrzeug nicht mit dem
Originalwagenheber ausgestattet ist, wenden
Sie sich an einen PEUGEOT-Händler oder
an eine qualifizierte Fachwerkstatt, um sich
den richtigen Wagenheber zu besorgen.
Der Wagenheber entspricht der
europäischen
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
Der Wagenheber bedarf keinerlei Wartung.
Die Werkzeuge befinden sich im Kofferraum
unter dem Boden.
F
Ö
ffnen Sie den Kofferraum.
F
H
eben Sie den Boden an und entfernen Sie
ihn.
F
N
ehmen Sie den Kasten mit dem Werkzeug
heraus. Diese Werkzeuge sind für den Gebrauch
an Ihrem Fahrzeug bestimmt und können je
nach Ausstattung variieren. Verwenden Sie
sie nicht für andere Zwecke als für die unten
aufgelisteten.
Bei Pannen und Störungen
135
Nummer der Sicherung Amperezahl
Funktionen
F14 15 ABeheizbare Frontscheibe.
F15 5 AKlimaanlagenkompressor.
F16 15 ANebelscheinwerfer.
F18 10 AFernlicht rechts.
F19 10 AFernlicht links.
F29 40 AScheibenwischermotor.
F30 80 AGlühkerzen (Diesel).
12-V-Batterie
Anleitung zum Starten des Motors mit einer
anderen Batterie oder zum Aufladen Ihrer
entladenen Batterie.
Allgemeines
Bleihaltige Starterbatterien
Batterien enthalten schädliche
Substanzen, wie z.B.
Schwefelsäure
und Blei.
Sie müssen entsprechend den
gesetzlichen Vorschriften entsorgt
werden und gehören auf keinen Fall in
den Hausmüll.
Geben Sie verbrauchte Batterien an
einer dafür vorgesehenen Sammelstelle
ab.
Schützen Sie Augen und Gesicht, bevor
Sie mit den Arbeiten an der Batterie
beginnen.
Arbeiten an der Batterie müssen in einem
gut belüfteten Bereich in großem Abstand
von offenem Feuer oder Funkenquellen
erfolgen, um Explosions- und Brandgefahr
auszuschließen.
Waschen Sie sich nach Abschluss der
Arbeiten die Hände.
8
Bei Pannen und Störungen
137
F Warten Sie, bis der Motor wieder im Leerlauf läuft.
F
Z
iehen Sie die Starthilfekabel in
umgekehrter Anschlussreihenfolge wieder
ab.
F
F
alls Ihr Fahrzeug damit ausgestattet ist,
bringen Sie die Kunststoffabdeckung des
Pluspols (+) wieder an.
F
L
assen Sie den Motor mindestens
30
Minuten laufen, damit die Batterie eine
ausreichende Ladekapazität erreichen kann.
Bestimmte Funktionen, darunter STOP &
START, sind nicht ver fügbar solange die
Batterie kein ausreichendes Ladeniveau
erreicht hat.
Aufladen der Batterie mit
einem Batterieladegerät
Um der Batterie eine optimale Lebensdauer
zu gewährleisten, ist es unverzichtbar, ihre
Ladekapazität auf einem angemessenen
Niveau zu halten.
In bestimmten Fällen kann es er forderlich sein,
die Batterie aufzuladen:
-
W
enn Sie in erster Linie kurze Strecken
zurücklegen.
-
I
m Falle einer längeren Standzeit von
mehreren Wochen.
Wenden Sie sich hierzu an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder eine
qualifizierte Fachwerkstatt. Wenn Sie beabsichtigen, die Batterie
Ihres Fahrzeugs selbst aufzuladen,
ver wenden Sie nur ein Ladegerät, das mit
bleihaltigen Batterien kompatibel ist, die
eine Nennspannung von 12 V haben.
Beachten Sie die Gebrauchsanweisung
des Ladegerät-Herstellers.
Vertauschen Sie niemals die Polaritäten.
Es ist nicht notwendig, die Batterie
abzuklemmen.
F Schalten Sie die Zündung aus.
F
S chalten Sie alle elektrischen Verbraucher
aus (Audiosystem, Beleuchtung,
Scheibenwischer...). F
S
chalten Sie das Ladegerät B aus, bevor Sie
die Kabel an die Batterie anschließen, um
jeden gefährlichen Funken zu vermeiden.
F
Ü
berprüfen Sie den einwandfreien Zustand
der Kabel des Ladegeräts.
F
F
alls Ihr Fahrzeug damit ausgestattet ist,
nehmen Sie die Kunststoffabdeckung am
Pluspol (+) ab.
F
Sc
hließen Sie die Kabel des Ladegeräts B
wie folgt an:
-
D
as rote Pluskabel (+) an die (+) Klemme
der Batterie A ,
-
d
as schwarze Minuskabel (-) an den
Erdungspunkt C des Fahrzeugs.
F
S
chalten Sie am Ende des Ladevorgangs
das Ladegerät B ab, bevor Sie die Kabel von
der Batterie A trennen.
Bei Vorhandensein dieses Aufklebers
ist ausschließlich ein 12-V-Ladegerät zu
verwenden, um irreparable Schäden am
STOP & START-System zu vermeiden.
8
Bei Pannen und Störungen
139
Fahrzeug abschleppen
Anleitung zum Abschleppen des eigenen
Fahrzeugs.
Zugang zum Werkzeug
Allgemeine Hinweise
Beachten Sie die in Ihrem Land geltenden
gesetzlichen Vorschriften.
Vergewissern Sie sich, dass das Gewicht
des Zugfahrzeugs größer als das des
abgeschleppten Fahrzeugs ist.
Der Fahrer muss am Steuer des
abgeschleppten Fahrzeugs bleiben und
einen gültigen Führerschein haben.
Benutzen Sie beim Abschleppen auf
vier Rädern immer eine homologierte
Abschleppstange. Die Verwendung von
Abschleppseilen oder -gurten ist nicht
zulässig.
Das Anfahren des Abschleppfahrzeugs
muss schrittweise erfolgen.
Wenn das Fahrzeug bei abgeschaltetem
Motor abgeschleppt wird, besteht keine
Lenk- und Bremsunterstützung.
In den folgenden Fällen ist für das
Abschleppen unbedingt professionelle
Hilfe hinzuzuziehen:
-
F
ahrzeugpanne auf einer Autobahn
oder Schnellstraße,
-
F
ahrzeug mit Vierradantrieb,
-
G
etriebe kann nicht in die
Leerlaufstellung gebracht, das
Lenkrad nicht entriegelt oder die
Feststellbremse nicht gelöst werden,
-
A
bschleppen auf nur zwei Rädern,
-
k
eine homologierte Abschleppstange
vorhanden usw.Abschleppen des eigenen
Fahrzeugs
F Öffnen Sie die Abdeckung an der vorderen Stoßstange durch Druck auf den
linksseitigen Bereich.
Die Abschleppöse befindet sich unter dem
Bodenbelag im Kofferraum.
Zugang:
F
Ö
ffnen Sie den Kofferraum.
F
H
eben Sie den Boden an und entfernen Sie
ihn.
F
N
ehmen Sie die Abschleppöse heraus. F
S
chrauben Sie die Abschleppöse bis zum
Anschlag ein.
F
M
ontieren Sie die Abschleppstange.
Stellen Sie bei Schaltgetriebe den
Schalthebel in den Leerlauf.
Stellen Sie beim Automatikgetriebe das
Gangwahlrad auf Position N .
Wird dieser Hinweis nicht beachtet, kann
es zur Beschädigung verschiedener
Baugruppen (Bremsanlage,
Getriebe...) sowie zum Versagen des
Bremsassistenten beim nächsten Starten
des Motors kommen.
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Bei Pannen und Störungen