6368-2. Maßnahmen im Notfall
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Entfernen Sie die Starthilfekabel in genau umgekehrter Reihenfolge zu
der, in der sie angebracht wurden, sobald der Motor des Fahrzeugs ange-
sprungen ist.
Sobald der Motor gestartet werden kann, lassen Sie das Fahrzeug so schnell
wie möglich von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einem anderen kompetenten Fachbetrieb überprüfen.
■ Anlassen des Motors bei entladener Batterie (Fahrzeuge mit Multidrive)
Der Motor kann nicht durch Anschieben angelassen werden.
■ Um ein Entladen der Batterie zu vermeiden
● Schalten Sie Scheinwerfer und Audiosystem aus, solange der Motor gestoppt ist.
(Fahrzeuge mit Stop & Start-System: außer wenn der Motor durch das Stop & Start-
System angehalten wurde.)
● Schalten Sie unnötige elektrische Bauteile aus, wenn das Fahrzeug längere Zeit mit
niedrigen Drehzahlen fährt, z. B. bei starkem Verkehr usw.
■ Laden der Batterie
Die in der Batterie gespeicherte Elektrizität entlädt sich mit der Zeit, auch wenn das
Fahrzeug nicht verwendet wird. Die Ursachen dafür sind die natürliche Entladung und
die Ableitwirkung bestimmter elektrischer Vorrichtungen. Wenn das Fahrzeug über
einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird, kann sich die Batterie entladen. Das
führt dazu, dass der Motor nicht gestartet werden kann. (Die Batterie wird beim Fahren
automatisch wieder aufgeladen.)
■ Hinweise für den Fall, dass die Batterie entladen ist
● Fahrzeuge mit intelligentem Einstiegs- und Startsystem: In manchen Fällen ist es
nicht möglich, die Türen bei entladener Batterie mit dem intelligenten Einstiegs- und
Startsystem zu entriegeln. Ver- oder entriegeln Sie die Türen mit dem mechanischen
Schlüssel oder mit der Fernbedienung.
● Fahrzeuge mit intelligentem Einstiegs- und Startsystem: Der Motor springt nach dem
Aufladen der Batterie unter Umständen nicht beim ersten Startversuch an, startet
jedoch nach dem zweiten Versuch normal. Dies ist keine Funktionsstörung.
● Fahrzeuge mit intelligentem Einstiegs- und Startsystem: Der Modus des Motorschal-
ters wird vom Fahrzeug erfasst und gespeichert. Wenn die Batterie wieder ange-
schlossen wird, kehrt das System in den Modus zurück, der vor dem Entladen der
Batterie aktiv war. Schalten Sie vor dem Abklemmen der Batterie den Motorschalter
aus.
Wenn Ihnen nicht bekannt ist, in welchem Modus sich der Motorschalter vor dem
Entladen der Batterie befand, seien Sie besonders vorsichtig beim Wiederanschlie-
ßen der Batterie.
● Fahrzeuge mit Stopp- und Start-System: Nachdem die Batterieklemmen getrennt
und wieder angeschlossen wurden oder nachdem die Batterie ersetzt wurde, wird
der Motor möglicherweise ca. 5 bis 60 Minuten lang nicht automatisch vom Stopp-
und Startsystem gestoppt.
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6388-2. Maßnahmen im Notfall
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WARNUNG
■Vermeiden von Batteriebränden oder Explosionen
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um ein versehentliches Entzün-
den der möglicherweise von der Batterie freigesetzten Gase zu verhindern:
● Vergewissern Sie sich, dass jedes Überbrückungskabel an den richtigen Batte-
riepol angeschlossen ist und dass es nicht unbeabsichtigt ein anderes Teil als die-
sen Pol berührt.
● Das am Pluspol “+” angeschlossene Ende des Starthilfekabels darf nicht mit ande-
ren Teilen oder Metallflächen, wie z.B. Halterungen oder unlackierte Metallflächen,
in Berührung kommen.
● Achten Sie darauf, dass sich die Klemmen “+” und “-” der Starthilfekabel auf keinen
Fall berühren.
● Halten Sie offenes Feuer, Streichhölzer, Zigarettenanzünder und Zigaretten von
der Batterie fern.
■ Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit der Batterie
Diese Batterie enthält giftige und ätzende Batteriesäure. Zusätzlich gibt es Batterie-
teile, die Blei und Bleiverbindungen enthalten. Beachten Sie die folgenden Vorsichts-
maßnahmen im Umgang mit der Batterie:
● Tragen Sie bei Arbeiten an der Batterie immer eine Schutzbrille, und achten Sie
darauf, dass keine Batteriesäure an Ihre Haut, Ihre Kleidung oder an die Karosse-
rie gelangt.
● Lehnen Sie sich nicht über die Batterie.
● Falls Batteriesäure auf Ihre Haut oder in Ihre Augen gelangt, spülen Sie den betrof-
fenen Bereich gründlich mit Wasser und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf.
Legen Sie einen nassen Schwamm oder Lappen auf den betroffenen Bereich, bis
Sie ärztliche Hilfe erhalten.
● Waschen Sie sich nach dem Berühren des Batterieträgers, der Batteriepole, oder
anderer Teile der Batterie immer die Hände.
● Halten Sie Kinder von der Batterie fern.
■ Schutz des Fahrzeugs vor Beschädigung
Schleppen oder schieben Sie das Fahrzeug nicht an, weil dadurch der Dreiwege-
Katalysator überhitzen und einen Brand auslösen könnte.
HINWEIS
■ Bei Verwendung von Starthilfekabeln
Vergewissern Sie sich beim Anschließen der Überbrückungskabel, dass diese nicht
in die Kühlerlüfter gelangen oder sich im Antriebsriemen verfangen.
6519-1. Technische Daten
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Technische Daten des Fahrzeugs
■Wahl des richtigen Motoröls
Motor 1KR-FE
In Ihrem Toyota-Fahrzeug wird nur “Toyota Genuine Motor Oil” «Original
Toyota-Motoröl» verwendet. Toyota empfiehlt den Gebrauch von “Toyota
Genuine Motor Oil” «Original Toyota-Motoröl». Wenn andere
Schmierstoffe die entsprechenden Qualitätsansprüche erfüllen, können
auch diese verwendet werden.
Ölqualität:
0W-16:
Mehrbereichsmotoröl der API-Qualität SN “Resource-Conserving” oder SN
PLUS “Resource-Conserving”
0W-20, 5W-30 und 10W-30:
Motoröl der API-Qualität SL “Energy-Conserving”, SM “Energy-Conser-
ving”, SN “Resource-Conserving” oder SN PLUS “Resource-Conserving”
sowie ILSAC-Mehrbereichsöl
15W-40:
Mehrbereichsmotoröl der API-Qualität SL, SM, SN oder SN PLUS
Empfohlene Viskosität (SAE):
SAE 0W-16 wird ab Werk in Ihr
Toyota-Fahrzeug gefüllt und stellt
die beste Wahl für optimalen Kraft-
stoffverbrauch und ausgezeichne-
tes Startverhalten bei kaltem
Wetter dar.
Ist SAE 0W-16 nicht verfügbar,
kann ersatzweise SAE 0W-20 ver-
wendet werden.
Es sollte jedoch beim nächsten
Ölwechsel wieder durch SAE
0W-16 ersetzt werden.
Ein Motoröl der SAE-Klasse
10W-30 oder höherer Viskosität
kann bei extrem niedrigen Tempe-
raturen zu Anlassschwierigkeiten
führen. Darum wird die Verwen-
dung eines Motoröls der SAE-
Klasse 0W-16, 0W-20 oder 5W-30
empfohlen.
Vorzugsweise
Angenommener Temperaturbereich
vor dem nächsten Ölwechsel
6539-1. Technische Daten
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Technische Daten des Fahrzeugs
Motor 2NR-FKE
In Ihrem Toyota-Fahrzeug wird nur “Toyota Genuine Motor Oil” «Original
Toyota-Motoröl» verwendet. Toyota empfiehlt den Gebrauch von “Toyota
Genuine Motor Oil” «Original Toyota-Motoröl». Wenn andere
Schmierstoffe die entsprechenden Qualitätsansprüche erfüllen, können
auch diese verwendet werden.
Ölqualität:
0W-20, 5W-30 und 10W-30:
Motoröl der API-Qualität SL “Energy-Conserving”, SM “Energy-Conser-
ving”, SN “Resource-Conserving” oder SN PLUS “Resource-Conserving”
sowie ILSAC-Mehrbereichsöl
15W-40:
Mehrbereichsmotoröl der API-Qualität SL, SM, SN oder SN PLUS
Empfohlene Viskosität (SAE):
SAE 0W-20 wird ab Werk in Ihr
Toyota-Fahrzeug gefüllt und stellt
die beste Wahl für optimalen Kraft-
stoffverbrauch und ausgezeichne-
tes Startverhalten bei kaltem
Wetter dar.
Ist SAE 0W-20 nicht verfügbar,
kann ersatzweise SAE 5W-30 ver-
wendet werden. Es sollte jedoch
beim nächsten Ölwechsel wieder
durch SAE 0W-20 ersetzt werden.
Ein Motoröl der SAE-Klasse 10W-
30 oder höherer Viskosität kann
bei extrem niedrigen Temperaturen
zu Anlassschwierigkeiten führen.
Darum wird die Verwendung eines
Motoröls der SAE-Klasse 0W-20
oder 5W-30 empfohlen.
Angenommener Temperaturbereich
vor dem nächsten ÖlwechselVorzug swe is e
6629-1. Technische Daten
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Notrad
■Wenn Sie einen Anhänger ziehen
20,0 kPa (0,2 kgf/cm2 oder bar) zum empfohlenen Reifenfülldruck addieren und mit
Geschwindigkeiten unter 100 km/h fahren.
ReifengrößeT125/70D15 95M, T125/70D16 96M
Reifenfülldruck
(Empfohlener Luftdruck
bei kaltem Reifen)
420 kPa (4,2 kgf/cm2 oder bar)
Radgröße15 4B, 16 4T
Anzugsmoment der Rad-
muttern103 N·m (10,5 kp·m)
6739-3. Gegenstände, die initialisiert werden müssen
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YARIS_F_OM_Europe_OM52A62M
Technische Daten des Fahrzeugs
Gegenstände, die initialisiert werden müssen
*: Je nach Ausstattung
Die folgenden Gegenstände müssen für einen normalen Systembetrieb
initialisiert werden, wenn beispielsweise die Batterie neu angeschlos-
sen wird oder Wartungsarbeiten am Fahrzeug vorgenommen werden.
KomponenteWann initialisierenReferenz
Reifendruck-Warn-
system
*
• Beim Umsetzen der Reifen an Fahrzeu-
gen mit unterschiedlichem Reifenfüll-
druck vorn und hinten
• Beim Ändern des Reifendrucks (z. B.
bei einer Änderung der Fahrtgeschwin-
digkeit)
• Beim Wechseln der ReifengrößeS. 510
687Alphabetischer Index
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Obergurt ............................................ 82
Öffner
Heckklappe.................................. 162
Motorhaube ................................. 491
Tankklappe .................................. 283
Öl
Motoröl ........................................ 650
Schaltgetriebeöl........................... 657
PCS (Pre-Crash-
Sicherheitssystem) ...................... 291
Funktion....................................... 291
PCS-Schalter............................... 295
Warnleuchte ................................ 583
Warnmeldung .............................. 306
Pflege ....................................... 478, 482
Außen .......................................... 478
Innenraum ................................... 482
Leichtmetallräder ......................... 479
Sicherheitsgurte .......................... 483
Pre-Crash-Sicherheitssystem
(PCS) ............................................. 291
Funktion....................................... 291
PCS-Schalter............................... 295
Warnleuchte ................................ 583
Warnmeldung .............................. 306Räder.................................................530
Größe ...........................................659
Wechsel........................................530
Radio .................................................374
Radiodatensystem ...........................376
RDS ...................................................376
Regler für manuelle
Leuchtweitenregulierung .............270
Reifen ................................................508
Fülldruck .......................................659
Größe ...........................................659
Ketten ...........................................365
Kontrolle .......................................508
Räder umsetzen ...........................509
Reserverad ...................................614
Rückstellschalter für
Reifenluftdruckwarnung .............511
Warnleuchte .................................585
Wechsel............................... 596, 614
Wenn Sie eine Reifenpanne
haben.................................596, 614
Winterreifen ..................................363
Reifendruck-Warnsystem ...............510
Funktion........................................510
Initialisierung ................................510
Montage der
Reifendruck-Warnventile
und -Sender ...............................510
Registrieren der ID-Codes............512
Rückstellschalter für
Reifenluftdruckwarnung .............511
Warnleuchte .................................585
O
P
R
*: Siehe “Navigations- und Multimediasystem Betriebsanleitung”.