
Fahren und Bedienung205die elektrische Parkbremse können
auch durch Betätigen des Gaspedals gelöst werden 3 178.
Das System umfasst den intelligenten
Bremsassistenten. Das automatische
Notfallbremsen reagiert eventuell
ebenfalls bei Fußgängern.
Aktive Gefahrenbremsung 3 199.
Das automatische Bremsen kann im
Fahrzeugpersonalisierungsmenü
deaktiviert werden 3 128.
Allgemeine Informationen9 Warnung
Der Fahrer muss stets bereit sein,
zu handeln und die Bremsen bzw.die Lenkung zu bedienen, um
Kollisionen zu vermeiden.
9 Warnung
Das vordere Fußgängerschutz‐
system kann unerwartet oder
unerwünscht warnen oder das
Fahrzeug plötzlich bremsen. Das
System kann unnötig warnen oder
bremsen, beispielsweise wenn
Objekte oder auch Schatten
erkannt werden, die eine ähnliche
Form oder Größe wie ein Fußgän‐ ger haben. Dies ist Teil der norma‐
len Funktionsweise; das Fahrzeug muss deshalb nicht in die Werk‐
statt gebracht werden. Zum
Aufheben des automatischen
Bremsens fest auf das Gaspedal
drücken, sofern dies unter den
gegebenen Bedingungen sicher
ist.9 Warnung
Beim Auslösen der vorderen
Fußgängerbremse im Anhänger‐
betrieb kann zu einem Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und
zu einem Unfall kommen. Für den Anhängerbetrieb das System in
der Fahrzeugpersonalisierung auf „Alert“ (Warnung) oder „Off“ (Aus)
stellen.
Fahrzeugpersonalisierung 3 128.
Grenzen des Systems
In folgenden Fällen erkennt der
vordere Fußgängerschutz einen
Fußgänger voraus möglicherweise
nicht oder die Sensorleistung ist
beeinträchtigt:
● Die Fahrgeschwindigkeit in einem Vorwärtsgang liegt nicht
zwischen 8 km/h und 80 km/h.
● Der Fußgänger voraus ist mehr als 40 m entfernt.
● Fahren auf kurviger oder hüge‐ liger Straße.
● Bei Nachtfahrten.
● Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen
oder Schneefall.
● Der Sensor in der Windschutz‐ scheibe ist von Schnee, Eis,
Matsch, Schlamm, Schmutz,
Schäden an der Windschutz‐
scheibe oder Fremdkörpern wie
Aufkleber verdeckt.

206Fahren und BedienungParkhilfe
Allgemeine Informationen
Bei angebrachter Anhängerzugvor‐
richtung die Konfigurationseinstellun‐
gen im Fahrzeugpersonalisierungs‐
menü im Info-Display ändern.
Fahrzeugpersonalisierung 3 128.
Wenn ein Anhänger oder Fahrradträ‐
ger an der Anhängerzugvorrichtung
befestigt ist, wird die Einparkhilfe
deaktiviert.
Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Beim Rückwärtsfahren und
Nutzen der Einparkhilfe stets den
Bereich um das Fahrzeug herum
prüfen und im Auge behalten.
Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das
Einparken, indem sie den Abstand
zwischen dem Fahrzeug und Hinder‐
nissen hinter dem Fahrzeug misst.
Sie informiert und warnt den Fahrer
mit Hilfe akustischer Signale und
visueller Anzeigen.
Das System besteht aus vier Ultra‐
schall-Parksensoren im hinteren
Stoßfänger.
Aktivierung
Nach dem Einschalten der Zündung
wird die Heck-Einparkhilfe aktiviert.
Wenn die LED in der Einparkhilfe-
Taste r leuchtet, ist das System
betriebsbereit.
Funktionsweise
Das System warnt den Fahrer mit
akustischen Signalen vor möglicher‐
weise gefährlichen Hindernissen, die
sich in einem Bereich bis zu 50 cm
(bei eingelegtem Vorwärtsgang) bzw.
1,5 m (bei eingelegtem Rückwärts‐
gang) hinter dem Fahrzeug befinden.
Der Warnton im Fahrzeug wird auf
der Seite wiedergegeben, auf der das
Fahrzeug dem Hindernis am nächs‐ ten ist. Das Intervall zwischen den
Signalen wird kürzer, je näher das
Fahrzeug dem Hindernis kommt. Bei
einem Abstand von rund 40 cm oder darunter wird ein Dauersignal ausge‐
geben.
Zusätzlich wird der Abstand zu
Hindernissen hinter dem Fahrzeug
durch sich ändernde Abstandslinien
im Fahrerinfodisplay angezeigt
3 118.
Die Abstandsanzeige kann durch
Fahrzeugmeldungen mit höherer
Priorität unterdrückt werden. Nach
dem Abweisen der Meldung erscheint
die Abstandsanzeige wieder.

Fahren und Bedienung207Ausschalten
Zum Deaktivieren die Einparkhilfe‐
taste r drücken. Die LED in der
Taste erlischt.
Störung
Im Falle einer Störung oder bei vorü‐
bergehender Nichtverfügbarkeit des
Systems, z. B. aufgrund eines hohen
Geräuschpegels oder anderer stör‐
ender Einwirkungen, blinkt die LED in der Taste drei Sekunden und erlischt
dann. Im Fahrerinfodisplay wird eine
Meldung eingeblendet.
Front-Heck-Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Während der Nutzung der
Einparkhilfe beim Vor- oder Rück‐ wärtsfahren stets den Bereich um
das Fahrzeug herum überprüfen
und im Auge behalten.
Die Front-Heck-Einparkhilfe misst die Entfernung zwischen dem Fahrzeug
und Hindernissen vor und hinter dem
Fahrzeug. Sie informiert und warnt
den Fahrer mit Hilfe akustischer
Signale und visueller Anzeigen.
Es verwendet zwei verschiedene
Warntöne für den vorderen und hinte‐ ren Erkennungsbereich, jeweils mit
einer anderen Tonfrequenz.Das System besteht aus jeweils vier
Ultraschall-Parksensoren im vorde‐
ren und hinteren Stoßfänger.
Aktivierung
Das System wird bei Geschwindig‐
keiten bis 11 km/h automatisch akti‐ viert.

Fahren und Bedienung209Nach einer manuellen Deaktivierung
wird die Front-Heck-Einparkhilfe
durch Drücken auf r oder Einlegen
des Rückwärtsgangs wieder aktiviert.
Das komplette System kann im
Info-Display im Menü für die Fahr‐
zeugpersonalisierung manuell deak‐
tiviert werden. Es bleibt während des
gesamten Zündzyklus bzw. bis zur
erneuten Aktivierung im Personalisie‐
rungsmenü deaktiviert.
Fahrzeugpersonalisierung 3 128.
Störung
Im Falle einer Fehlfunktion oder einer
vorübergehenden Systemstörung,
z. B. aufgrund eines hohen
Geräuschpegels von außen oder
anderer Störfaktoren, wird im Fahrer‐
infodisplay eine Meldung eingeblen‐
det.
Fahrzeugmeldungen 3 126.Erweiterte Einparkhilfe9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Akzeptieren der vom System vorgeschlagenen
Parklücke und für das Einparkma‐ növer.
Beim Nutzen der erweiterten
Einparkhilfe stets die gesamte
Fahrzeugumgebung überprüfen
und im Auge behalten.
Die erweiterte Einparkhilfe misst
geeignete Parklücken beim Vorbei‐
fahren ab, berechnet den Einparkweg und lenkt das Fahrzeug dann auto‐
matisch in die Längs- bzw. Querpar‐
klücke.
Die Anweisungen werden im Fahrer‐
infodisplay 3 118 oder je nach
Ausführung im Info-Display 3 124
angezeigt und durch akustische
Signale ergänzt.
Der Fahrer muss beschleunigen,
bremsen und schalten, während die
Lenkung automatisch erfolgt.
Die erweiterte Einparkhilfe ist immer
mit der Front-Heck-Einparkhilfe
kombiniert. Beide Systeme nutzen dieselben Sensoren im vorderen und
hinteren Stoßfänger.
Das System besteht aus jeweils
sechs Ultraschall-Parksensoren im
vorderen und hinteren Stoßfänger.
Aktivierung der erweiterten
Einparkhilfe
Die erweiterte Einparkhilfe kann nur
beim Vorwärtsfahren aktiviert
werden.

Fahren und Bedienung213wird. Durch langes Drücken auf
( wird das System aktiviert und die
Suche nach einer neuen Parklücke
gestartet.
Grundlegende Hinweise zu
Einparkhilfesystemen9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter
besonderen Umständen zur Nicht‐ erkennung von Hindernissen
durch das System führen.
Besonders auf niedrige Hinder‐
nisse achten, die den unteren
Bereich des Stoßfängers beschä‐
digen können.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die
Sensoren verdeckt sind, z. B.
durch Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesys‐
tems kann durch hohe Lasten
beeinträchtigt sein.
Besondere Bedingungen gelten,
wenn größere Fahrzeuge in der
Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen
und korrekte Abstandsanzeige im
oberen Bereich solcher Fahr‐
zeuge kann nicht garantiert
werden.
Gegenstände mit einer sehr klei‐
nen reflektierenden Fläche, wie
schmale Gegenstände oder
weiche Materialien, werden vom
System möglicherweise nicht
erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine
Objekte außerhalb ihres Erfas‐
sungsbereichs.
Hinweis
Es kann vorkommen, dass der
Sensor aufgrund von Echostörun‐
gen durch Geräusche von außen
oder mechanische Ausrichtungsfeh‐
ler ein nicht vorhandenes Objekt
meldet (von Zeit zu Zeit können
Fehlwarnungen auftreten).
Sicherstellen, dass das vordere
Kennzeichen korrekt montiert ist
(nicht verbogen und kein Spalt zum
Stoßfänger auf der linken oder rech‐ ten Seite) und die Sensoren fest
positioniert sind. Montierte Kennzei‐
chenhalter können die Leistung der
Einparkhilfe einschränken.
Nach dem Einleiten eines Einpark‐
manövers reagiert die erweiterte
Einparkhilfe möglicherweise nicht
auf Änderungen in der verfügbaren
Parklücke. Das System kann unter
Umständen Eingänge, Einfahrten, Höfe oder sogar Kreuzungen als
Parklücke identifizieren. Nach dem
Einlegen des Rückwärtsgangs star‐
tet das System mit dem Einparkma‐
növer.
Niedrige Bordsteine und Oberflä‐
chenunebenheiten, etwa auf
Baustellen, werden vom System
nicht erkannt. Der Fahrer trägt die
volle Verantwortung.

214Fahren und BedienungHinweis
Im Anschluss an die Produktion ist
eine Kalibrierung des Systems erfor‐ derlich. Um eine optimale Einpark‐
führung zu gewährleisten, ist zuvor
eine Fahrleistung von etwa 10 km
auf einer Strecke mit einigen Kurven erforderlich.
Toter-Winkel-Warnung
Die Funktion „Toter-Winkel-
Warnung“ erkennt Objekte, die sich
rechts oder links vom Fahrzeug im
toten Winkel befinden. Das System
zeigt in den beiden Außenspiegeln
eine visuelle Warnung an, wenn
Objekte erkannt werden, die in den Innen- oder Außenspiegeln mögli‐
cherweise nicht sichtbar sind.
Die Toter-Winkel-Warnung nutzt einige der Sensoren der erweiterten
Einparkhilfe im Front- und Heckstoß‐
fänger auf beiden Fahrzeugseiten.9 Warnung
Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
nicht den Blick des Fahrers.
Folgendes erkennt das System
nicht:
● Fahrzeuge, die sich außerhalb des toten Winkels befinden und
sich möglicherweise schnell
nähern
● Fußgänger, Fahrradfahrer und Tiere
Vor dem Spurwechsel immer alle
Außenspiegel überprüfen, nach
hinten blicken und den Blinker
setzen.
Wenn das System im Vorwärtsfahren während eines Überholvorgangs ein
Fahrzeug im toten Winkel erkennt,
leuchtet im jeweiligen Außenspiegel
das gelbe Warnsymbol B auf. Setzt
der Fahrer dann den Blinker, beginnt
das Warnsymbol B gelb zu blinken,
um ihn vor einem Spurwechsel zu
warnen.
Hinweis
Wenn das überholende Fahrzeug mindestens 10 km/h schneller als
das überholte Fahrzeug ist, leuchtet das Warnsymbol B im jeweiligen
Außenspiegel möglicherweise nicht auf.
Die Toter-Winkel-Warnung ist bei
Geschwindigkeiten von 10 km/h bis
140 km/h aktiv. Bei einer Geschwin‐
digkeit über 140 km/h wird das
System deaktiviert. Dies wird durch
schwach leuchtende Warnsymbole
B in beiden Außenspiegeln ange‐
zeigt. Wird die Geschwindigkeit
weiter reduziert, erlöschen die Warn‐
symbole. Wenn dann ein Fahrzeug

Fahren und Bedienung215im toten Winkel erkannt wird, leuch‐
ten die Warnsymbole B wie üblich auf
der entsprechenden Seite.
Beim Starten des Fahrzeugs leuchten die Anzeigen in beiden Außenspie‐geln kurz auf, um den Betrieb des
Systems anzuzeigen.
Das System kann im Info-Display
aktiviert und deaktiviert werden.
Fahrzeugpersonalisierung 3 128.
Die Deaktivierung wird durch eine
Meldung im Fahrerinfodisplay ange‐
zeigt.
Erkennungsbereich Der Erkennungsbereich beginnt amHeckstoßfänger und reicht ca. 3 m
nach hinten und zu beiden Seiten.
Höhenmäßig wird ein Bereich
zwischen etwa 0,5 m und 2 m über
dem Boden abgedeckt.
Das System wird deaktiviert, wenn
das Fahrzeug einen Anhänger zieht
oder wenn ein Fahrradträger montiert
ist.
Die Toter-Winkel-Warnung erkennt
keine stationären Objekte wie Leit‐
planken, Pfosten, Randsteine,Wände oder Träger. Geparkte Fahr‐
zeuge und Gegenverkehr werden
nicht erkannt.
Störung Gelegentliche fehlende Warnungen
sind im normalen Betrieb möglich und nehmen unter nassen Bedingungenzu.
Die Toter-Winkel-Warnung funktio‐
niert nicht, wenn die rechte oder linke
Ecke des Heckstoßfängers mit
Schlamm, Schmutz, Schnee, Eis
oder Schneematsch verdeckt ist,
oder bei starkem Regen.
Reinigungsanweisungen 3 284.
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐
gehender Umstände nicht funktio‐
niert, leuchten die Symbole in den
Spiegeln dauerhaft und im Fahrerin‐
fodisplay wird eine Meldung ange‐
zeigt. Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera unterstützt den
Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem sie auf dem Display eine Ansicht des
Bereichs hinter dem Fahrzeug
anzeigt.
Die Kameraansicht wird im Info-
Display angezeigt.9 Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht
den Blick des Fahrers. Beachten
Sie, dass Gegenstände, die sich
außerhalb des Kamerasichtfelds
bzw. des Erkennungsbereichs des Sensors der Einparkhilfe befin‐
den, nicht angezeigt werden. Dies gilt beispielsweise für Objekte
unterhalb des Stoßfängers oder
unter dem Fahrzeug.
Beim Rückwärtsfahren oder
Einparken nicht ausschließlich auf
die Rückfahrkamera vertrauen.
Vor dem Anfahren die Umgebung
des Fahrzeugs überprüfen.

Fahrzeugwartung257Sicherungskasten imMotorraum
Der Sicherungskasten befindet sich
im vorderen linken Bereich des
Motorraums.
Die Abdeckung lösen und abnehmen.
Nr.Stromkreis1Anlasser2Anlasser3Abgassensor4Motorsteuergerät5Motorfunktionen / Aeroshutter6Getriebesteuergerät7Auffahrwarnung / adaptiver
Geschwindigkeitsregler8Motorsteuergerät9Klimatisierungssystem10Dieselabgasanlage11Heckklappenverriegelungs‐
system / Getriebe12Lendenmassagefunktion13Nachlaufpumpe / Dieselabgas‐
anlage14Dieselabgasanlage15Abgassensor