ACHTUNG!
Kraftstofffiltern abgelassen haben, um
Motorschäden zu vermeiden. Weitere In-
formationen hierzu finden Sie unter
„Kraftstoff-/Wasserabscheiderfilter ent-
leeren“ in „Service und Wartung“ im Er-
gänzungshandbuch für Ihr Dieselfahrzeug,
das Sie in Ihren Online-Informationen für
Fahrzeugeigentümer finden.
3. Das System aktiviert den Anlasser auto-
matisch. Wenn der Motor nicht anspringt,
rückt der Anlasser automatisch nach
25 Sekunden aus.
4. Wenn Sie vor dem Motorstart das Anlas-
sen abbrechen möchten, drücken Sie die
Taste erneut.
5. Prüfen Sie, ob die Öldruckwarnleuchte
erloschen ist.
6. Lösen Sie die Feststellbremse.
HINWEIS:
Während der Fahrt darf nur ein Pedal auf
einmal betätigt werden. Die Drehmoment-
leistung des Fahrzeugs kann verringert wer-
den, wenn beide Pedale gleichzeitig gedrücktwerden. Wenn Druck auf beiden Pedalen
gleichzeitig erkannt wird, wird eine Warnmel-
dung auf dem Kombiinstrument angezeigt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „Instrument Cluster Display“ (Kombiin-
strumentanzeige) in „Getting To Know Your
Instrument Panel“ (Kennenlernen der Instru-
mententafel).
EINFAHRREGELN
3.6L- & 5.7L-Motoren
Der Antriebsstrang (Motor, Getriebe, Kupp-
lung und Hinterachse) Ihres neuen Fahr-
zeugs erfordert keine lange Einfahrzeit.
Fahren Sie die ersten 500 km (300 Meilen)
mit gemäßigtem Tempo. Nach den ersten
100 km (60 Meilen) können Sie nach
Wunsch auf 80 oder 90 km/h (50 oder
55 mph) beschleunigen.
Im Überlandverkehr fördern kurzzeitige Be-
schleunigungen auf Vollgas (im Rahmen der
geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen!)
das Einfahren. Beschleunigungen unter Voll-
last in den unteren Gängen können schädlich
sein und sind unbedingt zu vermeiden!Motoröl, Getriebeflüssigkeit und Achs-
schmiermittel, die werksseitig eingefüllt wur-
den, sind qualitativ hochwertig und kraft-
stoffsparend. Beim Wechsel von Öl,
Getriebeflüssigkeit und Schmiermittel sind
die zu erwartenden klimatischen Bedin-
gungen zu berücksichtigen, unter denen das
Fahrzeug betrieben wird. Die empfohlenen
Viskositäten und Ölsorten finden Sie unter
„Flüssigkeiten und Schmiermittel“ in „Tech-
nische Daten“.ACHTUNG!
Um Motorschäden zu vermeiden, verwen-
den Sie niemals Öl ohne Additive zur Ver-
hütung von Ölschlammabsonderung oder
reines Mineralöl im Motor.
HINWEIS:
Ein neuer Motor kann einige tausend Kilome-
ter nach dem Kauf einen geringfügig höheren
Ölverbrauch haben. Dies ist eine normale
Erscheinung, die Teil des Einfahrens ist und
daher nicht als Anzeichen für eine Störung
anzusehen ist. Bitte prüfen Sie den Ölstand
während der Einfahrperiode häufig mit der
START UND BETRIEB
174
100 bis 300 Meilen (161 bis 483 km):
• Treten Sie das Gaspedal in den niedrigen
Gängen (1. bis 3. Gang) langsam und
höchstens zur Hälfte durch, um starkes
Beschleunigen zu vermeiden.
• Vermeiden Sie scharfes Bremsen.
• Halten Sie beim Fahren eine Motordreh-
zahl von unter 5.000 U/min ein.
• Halten Sie eine Fahrgeschwindigkeit
von unter 70 mph (112 km/h) ein
und beachten Sie die örtlichen
Geschwindigkeitsbeschränkungen.
300 bis 500 Meilen (483 bis 805 km):
• Nutzen Sie den gesamten Drehzahlbereich
und schalten Sie auf manuelle Weise
(Schaltwippen oder Gangschalthebel) bei
höheren Umdrehungen, sofern dies mög-
lich ist.
• Führen Sie keine längeren Fahrmanöver
durch, bei denen das Gaspedal vollständig
durchgetreten wird.
• Halten Sie eine Fahrgeschwindigkeit
von unter 85 mph (136 km/h) ein
und beachten Sie die örtlichen
Geschwindigkeitsbeschränkungen.Die ersten 1.500 Meilen (2.414 km):
• Nehmen Sie während der ersten
1.500 Meilen (2.414 km) nicht an Renn-
veranstaltungen, Sportfahrkursen oder
ähnlichen Aktivitäten teil.
HINWEIS:
Prüfen Sie das Motoröl mit jedem Betanken
und füllen Sie bei Bedarf Motoröl nach. Der
Öl- und Kraftstoffverbrauch kann während
des ersten Ölwechselintervalls erhöht sein.
Wenn der Motor mit einem Ölstand unterhalb
der Markierung „Add“ betrieben wird, kann
dies schwere Motorschäden verursachen.
FESTSTELLBREMSE
Stellen Sie vor dem Verlassen des Fahrzeugs
sicher, dass die Feststellbremse angezogen
ist, und stellen Sie den Schalthebel in die
Stellung PARK.
Die fußbetätigte Feststellbremse befindet
sich unterhalb der unteren linken Ecke der
Instrumententafel. Um die Feststellbremse
anzuziehen, drücken Sie das Pedal der Fest-
stellbremse kräftig durch. Zum Lösen der
Feststellbremse drücken Sie das Bremspedalder Feststellbremse ein zweites Mal und las-
sen Sie Ihren Fuß hochkommen, wenn Sie
fühlen, dass die Bremse sich löst.
Wenn die Feststellbremse bei eingeschalte-
ter Zündung angezogen wird, leuchtet die
Bremswarnleuchte im Kombiinstrument auf.Feststellbremse
START UND BETRIEB
176
HINWEIS:
• Wenn die Feststellbremse bei eingelegtem
Gang angezogen wird, blinkt die Brems-
warnleuchte. Wenn eine Fahrgeschwindig-
keit registriert wird, wird der Fahrer durch
ein akustisches Signal alarmiert. Lösen Sie
die Feststellbremse vollständig, bevor Sie
versuchen, das Fahrzeug zu bewegen.
• Diese Leuchte zeigt nur an, dass die Fest-
stellbremse angezogen ist. Es wird nicht
angezeigt, wie fest die Bremse betätigt ist.
Schlagen Sie beim Parken an einem Gefälle
die Vorderräder zum Bordstein ein. Schlagen
Sie beim Parken an einem Anstieg die Vorder-
räder zur Straße ein. Ziehen Sie die Feststell-
bremse an, bevor Sie den Schalthebel in die
Stellung PARK bewegen. Andernfalls wird
das Bewegen des Schalthebels in die Stel-
lung PARK möglicherweise durch die Last auf
dem Getriebesperrmechanismus erschwert.
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs immer die
Feststellbremse betätigen.WARNUNG!
• Verwenden Sie niemals die Stellung
PARK eines Automatikgetriebes als Er-
satz für die Feststellbremse. Ziehen Sie
die Feststellbremse vor dem Verlassen
des Fahrzeugs stets fest an, um es gegen
Wegrollen zu sichern, da dies zu Schä-
den oder Verletzungen führen kann.
• Entfernen Sie beim Verlassen des Fahr-
zeugs stets das Schlüssel-Griffstück aus
der Zündung, und schließen Sie das
Fahrzeug ab.
• Lassen Sie Kinder auf keinen Fall unbe-
aufsichtigt im Fahrzeug oder mit Zugriff
auf ein entriegeltes Fahrzeug. Kinder
unbeaufsichtigt im Fahrzeug zu lassen,
ist aus verschiedenen Gründen gefähr-
lich. Ein Kind oder andere Personen
können schwer oder sogar tödlich ver-
letzt werden. Kinder sollten ermahnt
werden, die Feststellbremse, das
Bremspedal oder den Schalthebel auf
keinen Fall zu berühren.
• Stellen Sie beim Verlassen des Fahr-
zeugs immer sicher, dass sich das elek-
WARNUNG!
tronische Zündschloss in der Stellung
OFF (Aus) befindet, nehmen Sie das
Schlüssel-Griffstück aus dem Fahrzeug,
und verriegeln Sie das Fahrzeug.
• Lassen Sie das Schlüssel-Griffstück
nicht im Fahrzeug oder in der Nähe des
Fahrzeugs oder in Reichweite von Kin-
dern, und belassen Sie die Zündung bei
einem mit Keyless Enter-N-Go ausgerüs-
teten Fahrzeug nicht in der Stellung ACC
(Zusatzverbraucher) oder ON/RUN (Ein/
Start). Ein Kind könnte die elektrischen
Fensterheber oder andere elektrische
Systeme betätigen oder das Fahrzeug in
Gang setzen.
• Überzeugen Sie sich vor dem Losfahren,
dass die Feststellbremse vollständig ge-
löst ist. Fahren mit angezogener Fest-
stellbremse kann zu Bremsversagen und
zu einem Unfall führen.
• Ziehen Sie die Feststellbremse vor dem
Verlassen des Fahrzeugs stets fest an, da
es sonst wegrollen und Beschädigungen
oder Verletzungen verursachen kann.
Stellen Sie außerdem sicher, dass das
177
WARNUNG!
Getriebe in Stellung PARK geschaltet
ist. Andernfalls kann das Fahrzeug weg-
rollen und Schäden oder Verletzungen
verursachen.
ACHTUNG!
Wenn die Bremswarnleuchte bei gelöster
Feststellbremse eingeschaltet bleibt, zeigt
dies eine Störung der Bremsanlage an. Die
Bremsanlage sofort durch einen Vertrags-
händler instand setzen lassen.
AUTOMATIKGETRIEBE
WARNUNG!
• Verwenden Sie niemals die Stellung
PARK eines Automatikgetriebes als Er-
satz für die Feststellbremse. Ziehen Sie
die Feststellbremse vor dem Verlassen
des Fahrzeugs stets fest an, um es gegen
Wegrollen zu sichern, da dies zu Schä-
den oder Verletzungen führen kann.
WARNUNG!
• Das Fahrzeug könnte sich bewegen und
könnte Sie und andere verletzen, wenn
es sich nicht in der Stellung PARK be-
findet. Überprüfen Sie bei losgelasse-
nem Bremspedal, ob es möglich ist, den
Gangwahlhebel aus der Stellung PARK
zu bewegen. Stellen Sie sicher, dass
sich das Getriebe in der Stellung PARK
befindet, bevor Sie das Fahrzeug verlas-
sen.
• Das Getriebe schaltet unter Umständen
nicht in die Stellung PARK, während
sich das Fahrzeug bewegt. Halten Sie
das Fahrzeug immer vollständig an, be-
vor Sie in die Stellung PARK schalten,
und stellen Sie sicher, dass die Gang-
stellungsanzeige PARK (P) anzeigt und
nicht blinkt. Stellen Sie sicher, dass das
Fahrzeug vollständig steht und die Stel-
lung PARK richtig angezeigt wird, bevor
Sie das Fahrzeug verlassen.
• Es ist gefährlich, bei einer Motordreh-
zahl, die über der Leerlaufdrehzahl liegt,
aus den Stellungen PARK oder NEU-
TRAL (Leerlauf) zu schalten. Wenn da-
WARNUNG!
bei das Bremspedal nicht kräftig betä-
tigt wird, kann das Fahrzeug möglicher-
weise plötzlich vorwärts oder rückwärts
beschleunigen. Dabei können Sie die
Kontrolle über das Fahrzeug verlieren
und eine Person anfahren oder gegen
ein Hindernis prallen. Schalten Sie nur
dann in eine Fahrstufe, wenn der Motor
mit normaler Leerlaufdrehzahl läuft und
das Bremspedal kräftig betätigt ist.
• Eine unbeabsichtigte Bewegung des
Fahrzeugs kann die Insassen und Pas-
santen verletzen. Wie bei allen Fahrzeu-
gen, sollten Sie auch dieses Fahrzeug
niemals verlassen, solange der Motor
noch läuft. Vor dem Verlassen des Fahr-
zeugs immer vollständig zum Stillstand
kommen, dann die Feststellbremse an-
ziehen, das Getriebe in die Stellung
PARK schalten und die Zündung aus-
schalten, d. h. in Stellung OFF (Aus)
bringen. Sobald die Zündung in der Stel-
lung OFF (Aus) steht, ist das Getriebe in
die Stellung PARK arretiert, und das
Fahrzeug ist gegen Wegrollen gesichert.
START UND BETRIEB
178
WARNUNG!
• Stellen Sie beim Verlassen des Fahr-
zeugs immer sicher, dass die Zündung in
der Stellung OFF (Aus) steht, nehmen
Sie das Schlüssel-Griffstück aus dem
Fahrzeug, und verriegeln Sie das Fahr-
zeug.
• Lassen Sie Kinder auf keinen Fall unbe-
aufsichtigt im Fahrzeug oder mit Zugriff
auf ein entriegeltes Fahrzeug. Kinder
unbeaufsichtigt im Fahrzeug zu lassen,
ist aus verschiedenen Gründen gefähr-
lich. Ein Kind oder andere Personen
können schwer oder sogar tödlich ver-
letzt werden. Kinder sollten ermahnt
werden, die Feststellbremse, das
Bremspedal oder den Gangwahlhebel
auf keinen Fall zu berühren.
• Lassen Sie das Schlüssel-Griffstück
nicht im Fahrzeug oder in der Nähe des
Fahrzeugs (oder für Kinder zugänglich)
liegen, und belassen Sie die Zündung
nicht im Modus ACC (Zusatzverbrau-
cher) oder ON/RUN (Ein/Start). Ein Kind
könnte die elektrischen Fensterheber
WARNUNG!
oder andere elektrische Systeme betäti-
gen oder das Fahrzeug in Gang setzen.
ACHTUNG!
Wird einer der folgenden Warnhinweise
nicht befolgt, kann es zu Schäden am
Getriebe kommen:
• Schalten Sie den Gangwahlhebel erst
dann in die Stellung PARK oder RE-
VERSE (Rückwärtsgang) bzw. aus die-
sen Stellungen heraus, nachdem das
Fahrzeug still steht.
• Schalten Sie den Schalthebel nicht aus
den Stellungen REVERSE (Rückwärts-
gang), PARK, NEUTRAL (Leerlauf) oder
DRIVE (Fahrt) in einen anderen Gang,
solange der Motor über Leerlaufdrehzahl
dreht.
• Bevor Sie den Schalthebel in einen Gang
schalten, treten Sie fest auf das Brems-
pedal.HINWEIS:
Während des Schaltvorgangs aus Stellung
PARK muss das Bremspedal betätigt gehal-
ten werden.
Zündsperre für Parkstellung
Dieses Fahrzeug ist mit einer Zündsperre für
die Parkstellung ausgestattet, die es erfor-
dert, dass das Getriebe in die Stellung PARK
(Parken) gebracht wird, bevor der Zündung in
die Stellung OFF (Aus) gedreht werden kann.
So wird vermieden, dass der Fahrer verse-
hentlich das Fahrzeug verlässt, ohne das Ge-
triebe in die Stellung PARK zu stellen. Dieses
System sperrt das Getriebe in Stellung PARK,
wenn sich die Zündung im Modus OFF (Aus)
befindet.
HINWEIS:
Das Getriebe ist nicht in der Stellung PARK
arretiert, wenn sich die Zündung in der Stel-
lung ACC (Zusatzverbraucher) befindet (ob-
wohl der Motor nicht läuft). Stellen Sie si-
cher, dass sich das Getriebe in der Stellung
PARK befindet und die Zündungausgeschal-
tetist (nicht in der Stellung ACC (Zusatzver-
braucher)), bevor Sie das Fahrzeug verlassen.
179
HINWEIS:
Das Quadra-Trac I-System eignet sich nicht
für Bedingungen, unter denen zuschaltbarer
Allradantrieb im NIEDRIGEN Bereich em-
pfohlen wird. Siehe „Tipps für das Fahren im
Gelände“ in „Start und Betrieb“ in der Be-
dienungsanleitung.
Quadra-Trac II Bedienungsanleitung/
Vorsichtsmaßnahmen – je nach
Ausstattung
Das Quadra-Trac-II-Verteilergetriebe arbeitet
bei normaler Fahrt mit zuschaltbarem Allrad-
antrieb vollautomatisch. Das Quadra-Trac-II-
Verteilergetriebe bietet drei Betriebsartstel-
lungen:
• 4WD HI (Allradantrieb, obere Ganggruppe)
• NEUTRAL (Leerlauf)
• 4WD LOW (Allradantrieb,
Geländeuntersetzung)
Dieses Verteilergetriebe arbeitet in der obe-
ren Ganggruppe des Allradantriebs vollauto-
matisch.Wenn zusätzliche Traktion erforderlich ist,
kann die Stellung 4WD LOW (Allradantrieb,
untere Ganggruppe) verwendet werden, um
die vordere und hintere Antriebswelle mitei-
nander zu verriegeln, sodass sich die Vorder-
und Hinterräder mit derselben Drehzahl dre-
hen. Die Stellung 4WD LOW ist nur für losen
und rutschigen Straßenbelag vorgesehen.
Das Fahren in der Stellung 4WD LOW auf
Straßen mit trockenem und hartem Belag
kann erhöhten Reifenverschleiß und Schä-
den an Antriebsstrangbauteilen verursachen.
Beim Betrieb Ihres Fahrzeugs im Modus
4WD LOW beträgt die Motordrehzahl bei ei-
ner bestimmten Fahrgeschwindigkeit ca. das
Dreifache der Motordrehzahl in der Stellung
4WD HI. Achten Sie darauf, dass Sie den
Motor nicht überdrehen und nicht schneller
als 40 km/h (25 mph) fahren.
Eine Voraussetzung für den korrekten Betrieb
von Fahrzeugen mit Allradantrieb ist die Ver-
wendung von Reifen der gleichen Größe, des
gleichen Typs und Umfangs auf jedem Rad.
Alle Unterschiede beeinträchtigen das
Schalten und verursachen Schäden am Ver-
teilergetriebe.Weil der Allradantrieb eine verbesserte Trak-
tion bietet, gibt es eine Tendenz, die Grenzen
für das sichere Durchfahren von Kurven und
für sichere Bremswege zu überschreiten.
Fahren Sie nicht schneller, als es die Stra-
ßenverhältnisse erlauben.
WARNUNG!
Sie oder andere könnten schwer oder töd-
lich verletzt werden, wenn Sie das Fahr-
zeug unbeaufsichtigt lassen und das Ver-
teilergetriebe auf NEUTRAL (Leerlauf)
stellen, ohne zuvor die Feststellbremse
vollständig angezogen zu haben. Die Ver-
teilergetriebestellung NEUTRAL (Leer-
lauf) entkuppelt sowohl die vordere als
auch die hintere Antriebswelle vom An-
triebsstrang und erlaubt die Bewegung des
Fahrzeugs, selbst wenn sich das Getriebe
in der Stellung PARK befindet. Die Fest-
stellbremse muss immer angezogen wer-
den, wenn sich der Fahrer nicht im Fahr-
zeug befindet.
START UND BETRIEB
184
Schaltstellungen
Weitere Informationen über die jeweilige Ver-
wendung der Betriebsarten des zuschaltba-
ren Allradantriebsystems finden Sie im Fol-
genden:
Allradantrieb-AUTO
Dieser Bereich wird auf Untergrund wie zum
Beispiel Eis, Schnee, Schotter, Sand und
trockenem hartem Pflaster verwendet.
HINWEIS:
Weitere Informationen über die Stellungen
und deren vorgesehene Verwendung finden
Sie unter „Selec-Terrain — If Equipped“
(Selec-Terrain – je nach Ausstattung) in die-
sem Kapitel.
NEUTRAL (Leerlauf)
In dieser Stufe wird die Antriebswelle vom
Antriebsstrang getrennt. Diese Stellung dient
zum Abschleppen durch ein anderes Fahr-
zeug, wenn keine Steigungen auftreten. Wei-
tere Informationen hierzu finden Sie unter
„Schleppen im Freizeitbereich“ in „Anlassen
und Bedienen des Fahrzeugs“.
WARNUNG!
Sie oder andere könnten schwer oder töd-
lich verletzt werden, wenn Sie das Fahr-
zeug unbeaufsichtigt lassen und das Ver-
teilergetriebe auf NEUTRAL (Leerlauf)
stellen, ohne zuvor die Feststellbremse
vollständig angezogen zu haben. Die Ver-
teilergetriebestellung NEUTRAL (Leer-
lauf) entkuppelt sowohl die vordere als
auch die hintere Antriebswelle vom An-
triebsstrang und erlaubt die Bewegung des
Fahrzeugs, selbst wenn sich das Getriebe
in der Stellung PARK befindet. Die Fest-
stellbremse muss immer angezogen wer-
den, wenn sich der Fahrer nicht im Fahr-
zeug befindet.
4WD LOW (Allradantrieb, Geländeunterset-
zung)
Dieser Bereich ist für den Allradantrieb bei
niedrigen Geschwindigkeiten vorgesehen. Er
bietet ein größeres Untersetzungsverhältnis
und somit ein höheres Drehmoment an den
Rädern vorn und hinten sowie maximale Zug-
kraft nur bei losem und rutschigem Straßen-belag. Fahren Sie nicht schneller als 40 km/h
(25 mph).
HINWEIS:
Weitere Informationen über die Stellungen
und deren vorgesehene Verwendung finden
Sie unter „Selec-Terrain – je nach Ausstat-
tung“.
Schaltvorgänge
Umschaltung von 4WD HI auf 4WD LOW
(Allradantrieb,
obere Ganggruppe auf All-
radantrieb, untere Ganggruppe)
Bei Fahrzeuggeschwindigkeiten zwischen
0 und 5 km/h (0 und 3 mph), Zündschalter in
der Stellung ON (Ein) oder laufendem Motor
schalten Sie das Getriebe in NEUTRAL und
drücken Sie die Taste „4WD LOW“ (Allradan-
trieb, untere Ganggruppe) am Verteilergetrie-
beschalter einmal. Die Kontrollleuchte „4WD
LOW“ im Kombiinstrument beginnt zu blin-
ken und leuchtet kontinuierlich, sobald der
Schaltvorgang abgeschlossen ist.
185
HINWEIS:
Wenn Schaltzustände bzw. Verriegelungen
nicht erfüllt sind oder ein Verteilergetriebe-
Motortemperaturschutzzustand existiert,
blinkt auf dem Kombiinstrument-Display die
Meldung „For 4x4 Low Slow Below 3 mph
(5 km/h) Put Trans in N Press 4 Low“ (Für
Allradantrieb mit unterer Ganggruppe unter
3 mph (5 km/h) Getriebe auf „N“ stellen,
„4 Low“ drücken). Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Kombiinstrument-
anzeige“ in „Kennenlernen der Instrumen-
tentafel“.
Umschaltung von 4WD LOW auf 4WD HI
(Allradantrieb, obere Ganggruppe auf All-
radantrieb, untere Ganggruppe)
Bei Fahrzeuggeschwindigkeiten zwischen
0 und 5 km/h (0 und 3 mph), Zündschalter in
der Stellung ON (Ein) oder laufendem Motor
schalten Sie das Getriebe in NEUTRAL und
drücken Sie die Taste „4WD LOW“ (Allradan-
trieb, untere Ganggruppe) am Verteilergetrie-
beschalter einmal. Die Kontrollleuchte „4WD
LOW“ im Kombiinstrument blinkt und er-
löscht, sobald der Schaltvorgang abgeschlos-
sen ist.
HINWEIS:
• Wenn Schaltzustände bzw. Verriegelungen
nicht erfüllt sind oder ein Verteilergetriebe-
Motortemperaturschutzzustand existiert,
blinkt auf dem Kombiinstrument-Display
die Meldung „For 4x4 Low Slow Below
3 mph (5 km/h) Put Trans in N Press
4 Low“ (Für Allradantrieb mit unterer
Ganggruppe unter 3 mph (5 km/h) Getriebe
auf „N“ stellen, „4 Low“ drücken). Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter
„Kombiinstrumentanzeige“ in „Kennenler-
nen der Instrumententafel“.• Das Schalten in die oder aus 4WD LOW des
zuschaltbaren Allradantriebs ist bei voll-
ständigem Fahrzeugstillstand möglich. Es
können jedoch Schwierigkeiten beim
Schalten auftreten, wenn die entsprechen-
den Kupplungszähne nicht ordnungsge-
mäß aufeinander ausgerichtet sind. Es kön-
nen mehrere Versuche notwendig sein, um
die Kupplungszähne aufeinander auszu-
richten und den Schaltvorgang durchzu-
führen. Die bevorzugte Methode steht da-
rin, den Schaltvorgang durchzuführen,
wenn das Fahrzeug mit einer Geschwindig-
keit von 0 bis 5 km/h (0 bis 3 mph) rollt.
Wenn sich das Fahrzeug schneller als
5 km/h (3 mph) bewegt, wird der Schaltvor-
gang durch das Verteilergetriebe
verhindert.
In NEUTRAL (Leerlauf) (N) schalten
WARNUNG!
Sie oder andere könnten schwer oder töd-
lich verletzt werden, wenn Sie das Fahr-
zeug unbeaufsichtigt lassen und das Ver-
teilergetriebe auf NEUTRAL (Leerlauf)
stellen, ohne zuvor die Feststellbremse
Verteilergetriebeschalter
START UND BETRIEB
186