
6-29
Pannenhilfe
6
13. Verwenden Sie denRadmutternschlüssel, um die
Radmuttern in der gezeigten
Reihenfolge anzuziehen. Prüfen
Sie anschließend nochmals, ob
alle Radmuttern fest angezogen
sind. Wir empfehlen, die
Radmuttern nach einem
Radwechsel baldmöglichst von
einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt auf das
korrekte Anzugsdrehmoment
anziehen zu lassen. Die
Radmuttern sollten mit einem
Anzugsdrehmoment von 11 ~
13 kgm angezogen werden. Wenn Sie einen Reifendruckprüfer
zur Hand haben, prüfen Sie den
Reifenluftdruck (für weitere
Einzelheiten zum Reifenluftdruck
siehe "Räder und Reifen" in Kapitel
8). Wenn der Luftdruck geringer oder
höher ist als der vorgeschriebene
Wert, fahren Sie langsam zur
nächsten Tankstelle/Werkstatt und
korrigieren Sie den Reifenluftdruck.
Drehen Sie immer die Ventilkappen
wieder auf, nachdem Sie den
Luftdruck geprüft bzw. korrigiert
haben. Wenn die Ventilkappe nicht
wieder aufgeschraubt wird, könnte
Luft aus den Reifen entweichen.
Wenn eine Ventilkappe verloren
gegangen ist, kaufen Sie eine neue
und schrauben Sie diese so bald als
möglich auf. Befestigen Sie nach
einem Radwechsel das defekte Rad
an der vorgesehenen Stelle und
verstauen Sie den Wagenheber und
das Werkzeug ordnungsgemäß in
den entsprechenden Staufächern.
Prüfen Sie nach dem Montieren
eines Reserverads so bald als
möglich den Reifenluftdruck.
Korrigieren Sie den
Reifenluftdruck auf den
empfohlenen Wert.
ANMERKUNG
Die Stehbolzen und Radmuttern
Ihres Fahrzeugs besitzen
metrisches Gewinde.
Vergewissern Sie sich bei der
Radmontage, dass dieselben
Radmuttern aufgeschraubt
werden, die vorher
abgeschraubt wurden. Wenn
Sie Ihre Radmuttern ersetzen
müssen, stellen Sie sicher, dass
die neuen Radmuttern über ein
metrisches Gewinde verfügen
und das Rad korrekt auf der
Nabe gesichert wird. Wir
empfehlen, dass Sie sich
zwecks Hilfestellung an eine
HYUNDAI-Vertragswerkstatt
wenden.
ACHTUNG
OLF064013

6-31
Pannenhilfe
Wenn Originalreifen und -rad
repariert und wieder am Fahrzeug
montiert wurden, muss das
Anzugsdrehmoment der
Radmuttern korrekt eingestellt
werden. Das Anzugsdrehmoment
der Radmuttern beträgt 11 ~ 13
kgm.
ANMERKUNG
6
Beachten Sie die folgenden
Punkte, um Schäden am
Notreifen und Ihrem Fahrzeug
zu vermeiden :
•Passen Sie Ihre
Geschwindigkeit den
Fahrbahnverhältnissen an,
um sämtliche Gefahren und
Risiken auszuschließen.
•Vermeiden Sie das
Überfahren von
Gegenständen oder
Hindernissen. Der Notreifen
weist einen geringeren
Durchmesser als ein
serienmäßiger Reifen auf,
wodurch sich die
Bodenfreiheit um etwa 25 mm
verringert.
•Ziehen Sie keine Schneekette
auf ein Notrad. Da ein Notrad-
Reifen kleiner ist als ein
serienmäßiger Reifen, würde
die Schneekette nicht
ordnungsgemäß passen.(Fortsetzung)
ACHTUNG(Fortsetzung)
•Verwenden Sie den Notreifen
nicht auf anderen Felgen und
verwenden Sie auch keine
serienmäßigen Reifen,
Winterreifen, Radkappen oder
Zierringe zusammen mit dem
Notrad.

6-42
Pannenhilfe
Informationen
Wenn ein repariertes oder ersetztes
Rad wieder am Fahrzeug montiert
wird, ziehen Sie die Radmutter auf ein
Anzugsdrehmoment von 11 - 13 kgm
an.
Ausführung B
Bitte lesen Sie vor der Verwendung
die Anweisungen in diesem
Handbuch sorgfältig durch und
befolgen Sie diese, um eine sichere
Anwendung zu gewährleisten.
(1) Kompressor
(2) Dichtmittelflasche
Das Tire Mobility Kit dient lediglich
der provisorischen Reparatur des
Reifens. Wir empfehlen, den Reifen
danach möglichst umgehend in einer
HYUNDAI-Vertragswerkstatt
inspizieren zu lassen.i
Reifendrucksensor (bei
Ausstattung mit TPMS)
Beim Ersetzen des Reifens
durch einen neuen Reifen sollte
das Dichtmittel von
Reifenluftdrucksensor und Rad
entfernt und der
Reifenluftdrucksensor von
einer Vertragswerkstatt
überprüft werden.
ACHTUNG
OAEPH067008
Benutzen Sie das Tire Mobility
Kit nicht, wenn mehrere Reifen
defekt sind: Das
Reifendichtmittel aus dem Tire
Mobility Kit reicht nur für einen
Reifen.
ACHTUNG
Verwenden Sie das Tire Mobility
Kit nicht zum Reparieren
undichter Reifenflanken.
Andernfalls besteht
Unfallgefahr aufgrund von
Reifenschäden.
VORSICHT
Lassen Sie den Reifen
möglichst zeitnah reparieren.
Nach dem Aufpumpen mit dem
Tire Mobility Kit kann der Reifen
jederzeit Luft verlieren.
VORSICHT

6-50
Pannenhilfe
Informationen
Das Druckmanometer zeigt bei
laufendem Kompressor
möglicherweise einen Messwert an,
der über dem tatsächlichen Wert liegt.
Zum Messen des exakten
Reifenluftdrucks muss der
Kompressor ausgeschaltet sein.
Informationen
Wenn ein repariertes oder ersetztes
Rad wieder am Fahrzeug montiert
wird, ziehen Sie die Radmutter auf ein
Anzugsdrehmoment von 11 - 13 kgm
an.
ii
Reifendrucksensor (bei
Ausstattung mit TPMS)
Beim Ersetzen des Reifens
durch einen neuen Reifen sollte
das Dichtmittel von
Reifenluftdrucksensor und Rad
entfernt und der
Reifenluftdrucksensor von
einer Vertragswerkstatt
überprüft werden.
ACHTUNG
Der Reifen muss mit einem
Luftdruck von mindestens 220
kPa (32 psi) befüllt sein. Wenn
dies nicht der Fall ist, setzen Sie
die Fahrt nicht fort.
Rufen Sie einen
Pannenhilfsdienst oder einen
Abschleppdienst zu Hilfe.
VORSICHT
Wenn der Reifenluftdruck nicht
gehalten wird, fahren Sie das
Fahrzeug ein zweites Mal, siehe
Abschnitt 'Dichtmittel verteilen'.
Wiederholen Sie danach die
Schritte 1 bis 4.
Die Verwendung des Tire
Mobility Kit kann bei Reifen-
beschädigungen, die größer als
ca. 4 mm sind, ungeeignet sein.
Wir empfehlen, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden, falls sich der Reifen
nicht mit dem Tire Mobility Kit
fahrtauglich machen lässt.
ACHTUNG

7-18
Wartung
Doppelkupplungs-
Getriebeflüssigkeit
Die Getriebeflüssigkeit des
Doppelkupplungstriebes muss in den
im Wartungsplan vorgeschriebenen
Intervallen überprüft werden.
Flüssigkeit
Motorkupplungsstellantrieb
Der Füllstand des
Motorkupplungsstellantriebs muss in
den im Wartungsplan
vorgeschriebenen Intervallen
überprüft bzw. ersetzt werden.
Bremsschläuche und
Bremsleitungen
Prüfen Sie in einer Sichtprüfung auf
korrekte Einbaulage, Scheuerstellen,
Rissbildung, Überalterung und
Undichtigkeit, und ersetzen Sie
verschlissene oder beschädigte
Bauteile umgehend.
Bremsflüssigkeit
Prüfen Sie den Füllstand der
Bremsflüssigkeit im
Ausgleichsbehälter. Der Füllstand
muss sich zwischen den
Markierungen "MIN" und "MAX" an
der Seite des Behälters befinden.
Verwenden Sie ausschließlich
Bremsflüssigkeit der Spezifikation
DOT 3 oder DOT 4.
Feststellbremse
Prüfen Sie das
Feststellbremssystem einschließlich
Feststellbremspedal und Seilzügen.
Scheibenbremsen: Beläge,
Sättel und Scheiben
Prüfen Sie die Beläge, die Scheiben
übermäßigen Verschleiß. Prüfen Sie
die Sättel auf Undichtigkeit.
Weitere Informationen zum
Überprüfen der Verschleißgrenze für
die Bremsbeläge finden Sie auf der
HYUNDAI-Website.
(http://ser
vice.hyundai-moter.com)
Auspuff und Schalldämpfer
Prüfen Sie mittels Sichtprüfung die
Abgasrohre, Schalldämpfer und
Aufhängungselemente der
Abgasanlage auf Risse,
Alterungserscheinungen und
Beschädigung.
Lassen Sie den Motor an und hören
Sie genau hin, ob Sie eine
Abgasundichtigkeit feststellen.
Ziehen Sie nach nach Bedarf
Anschlüsse nach oder ersetzen Sie
defekte Teile.
Befestigungsschrauben der
Radaufhängung
Prüfen Sie die Radaufhängung auf
lockere Verbindungen und
Beschädigungen. Zehen Sie lockere
Befestigungselemente mit dem
vorgeschriebenen
Anzugsdrehmoment nach.

7-43
7
Wartung
Reifen tauschen
Um den Reifenverschleiß der Räder
auszugleichen, empfiehlt HYUNDAI,
dass die Räder spätestens alle 12.000
km zwischen Vorder- und Hinterachse
ausgetauscht werden. Bei Auftritt von
ungleichmäßiger Abnutzung sollte der
Tausch bereits früher erfolgen. Prüfen
Sie beim Rädertausch, ob die Räder
ordnungsgemäß ausgewuchtet sind.
Prüfen Sie die Reifen beim Tauschen
auf ungleichmäßigen Verschleiß und
Beschädigungen. Ungleichmäßiger
Verschleiß resultiert in der Regel aus
falschem Reifenluftdruck, falscher
Radeinstellung und ungewuchteten
Rädern. Weitere Ursachen sind
extremes Bremsen und schnelle
Kurvenfahrten. Reifen, die sich nicht in
ordnungsgemäßem Zustand
befinden, sollten stets ausgetauscht
werden. Ersetzen Sie Reifen, bei
denen sich das Gewebe oder der
Stahlgürtel zeigt. Stellen Sie nach
dem Tauschen der Reifen sicher, den
Reifenluftdruck der Vorder- und
Hinterräder auf die vorgegebenen
Werte zu bringen und zu die
Radmuttern auf festen Sitz zu prüfen
(das korrekte Anzugsdrehmoment
entspricht 11 - 13 kgf·m).Beim Rädertausch sollten die
Bremsbeläge der Scheibenbremsen
auf Verschleiß geprüft werden.
Informationen
Bei asymmetrischen Reifen lassen sich
Außen- und Innenseite unterscheiden.
Achten Sie beim Anbringen eines
asymmetrischen Reifens darauf,
diesen so anzubringen, dass die als
Außenseite markierte Seite nach
außen zeigt. Wenn die als Innenseite
markierte Seite nach außen zeigt,
wirkt sich dies negativ auf das
Fahrverhalten aus.
i
CBGQ0706
ODH073802
■
Mit vollwertigem Ersatzrad (ausstattungsabhängig)
■Ohne Ersatzrad
•Beziehen Sie ein Notrad nicht
in den Reifentausch ein.
•Verwenden Sie auf keinen Fall
gleichzeitig Reifen
unterschiedlicher Bauart (z.B.
Radial- und Gürtelreifen).
Andernfalls werden die
Fahreigenschaften
beeinträchtigt. Es kann
infolgedessen zu einem
Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug und somit zu einem
Unfall kommen.
VORSICHT