
ZUR BEACHTUNG
28)Leuchtet die Kontrollleuchtenicht auf, wenn die Startvorrichtung auf MAR gestellt wird, oder leuchtet sie während der Fahrt, ist es
möglich, dass eine Störung an den Rückhaltesystemen vorliegt. In diesem Fall werden die Airbags oder die Gurtstraffer bei einem Unfall unter
Umständen nicht oder in einer begrenzten Zahl von Fällen falsch ausgelöst. Suchen Sie umgehend das Fiat-Kundendienstnetz auf und lassen
Sie die Anlage kontrollieren.
29)Die Störung der Kontrollleuchte
wird auf dem Display der Instrumententafel durch das Symbolangezeigt. In diesem Fall zeigt die
Kontrollleuchte unter Umständen eventuelle Störungen der Rückhaltesysteme nicht an. Suchen Sie umgehend das Fiat-Kundendienstnetz auf
und lassen Sie die Anlage kontrollieren.
30)Bei Fehlbetrieb und im Falle von brüsken Bremsmanövern, kann es zur Blockierung der Hinterräder mit entsprechender Schleudergefahr
kommen.
ZUR BEACHTUNG
13)Wenn beim Drehen der Startvorrichtung auf MAR die Kontrollleuchtenicht aufleuchtet oder während der Fahrt dauerhaft leuchtet oder
blinkt (bei einigen Ausführungen zusammen mit der auf dem Display angezeigten Meldung), suchen Sie schnellstmöglich das Fiat-
Kundendienstnetz auf.
14)Blinkt die Leuchte (oder die Meldung am Display) während der Fahrt, das Fiat-Kundendienstnetz aufsuchen.
15)Wenn das Symbol während der Fahrt aufleuchtet, sofort den Motor abstellen und das Fiat-Servicenetz aufsuchen.
16)Ein Weiterfahren mit leuchtendem Symbol kann zu schweren Schäden bzw. zu einem Totalschaden des Getriebes führen. Ein eventueller
Kontakt des Getrieböls mit dem heißen Motor bzw. Auspuffteilen könnte Brände auslösen.
17)Das Vorhandensein von Wasser im Versorgungskreis kann schwere Schäden am Einspritzsystem hervorrufen und zu Unregelmäßigkeiten
beim Motorbetrieb führen. Wenn auf dem Display das Symbol
eingeblendet wird, wenden Sie sich schnellstmöglich an das
Fiat-Servicenetz und lassen Sie eine Entlüftung durchführen. Sollte die selbe Anzeige sofort nach dem Tanken aufleuchten, kann es sein, dass
Wasser in den Tank gelangt ist: in diesem Fall stellen Sie bitte sofort den Motor ab und kontaktieren Sie bitte das Fiat-Kundendienstnetz.
18)Die Fahrgeschwindigkeit muss immer dem Straßenverkehr, den Wetterbedingungen und den geltenden Verkehrsregeln angepasst werden.
Wir weisen ebenfalls darauf hin, dass der Motor auch bei leuchtender DPF-Kontrollleuchte ausgeschaltet werden kann; wiederholte
Unterbrechungen des Regenerierungsverfahrens können jedoch einen vorzeitigen Verschleiß des Motoröls verursachen. Aus diesem Grund ist
es immer ratsam, dass das Symbol erlischt, bevor der Motor abgestellt wird. Dazu den oben genannten Anweisungen folgen. Es ist nicht
empfehlenswert, das Regenerierungsverfahren des DPF bei stehendem Fahrzeug zu beenden.
19)Leuchtet die Kontrollleuchte
auf, muss das Motoröl so schnell wie möglich und nicht später als 500 km ab dem ersten Aufleuchten
der Kontrollleuchte gewechselt werden. Die Missachtung der oben aufgeführten Informationen kann schwere Motorschäden und den Verfall
der Garantie verursachen.Das Aufleuchten dieser Kontrollleuchte hat nichts mit der Ölmenge im Motor zu tun und beim Blinken
der Kontrollleuchte darf auf keinen Fall weiteres Öl in den Motor eingefüllt werden.
78
KENNTNIS DER INSTRUMENTENTAFEL

Objekte aktivieren. Dies ist normal und
kein Anzeichen für eine Systemstörung.
ZUR BEACHTUNG Das System
informiert den Fahrer nicht über das
Vorhandensein von Fahrzeugen, die auf
den Nebenspuren aus
entgegengesetzter Richtung kommen.
57)
Hinweise
Wird ein Anhänger an das Fahrzeug
gekoppelt, muss zur Vermeidung von
Fehlanzeigen, das System manuell über
das entsprechende Menü deaktiviert
werden.
Der Bereich der hinteren Stoßfänger, in
der sich die Radarsensoren befinden,
muss frei von Schnee, Eis und
Schmutzansammlungen der Straße
gehalten werden, damit das System
einwandfrei funktionieren kann.
Den Bereich der hinteren Stoßfänger, in
dem sich die Radarsensoren befinden,
nicht abdecken (z.B. mit Aufklebern,
Fahrradträgern, usw.).
Rückansicht
Das System erfasst die Fahrzeuge, die
sich auf beiden Seiten dem Fahrzeug
von hinten nähern, in den hinteren
Erfassungsbereich eindringen und einen
Geschwindigkeitsunterschied von
weniger 50 km/h zum eigenen
Fahrzeug aufweisen.Überholende Fahrzeuge
Wird ein anderes Fahrzeug langsam
überholt (mit einem
Geschwindigkeitsunterschied unter ca.
25 km/h) und dies bleibt für etwa
1,5 Sekunden im toten Winkel, schaltet
sich die Leuchte im Außenspiegel auf
der entsprechenden Seite ein.
Wenn der Geschwindigkeitsunterschied
der beiden Fahrzeuge mehr als 25 km/h
beträgt, schaltet sich die Leuchte nicht
ein.
RCP-System (Rear Cross Path
detection)
Dieses System hilft dem Fahrer bei
Manövern im Rückwärtsgang bei
eingeschränkter Sicht.
Das RCP-System kontrolliert die
hinteren Erfassungsbereiche auf beiden
Fahrzeugseiten, um Objekte zu
erfassen, die sich zu den Seiten das
Fahrzeugs mit einer
Mindestgeschwindigkeit zwischen ca.
1 km/h und 3 km/h bewegen, sowie
Objekte, die sich mit einer
Geschwindigkeit von maximal 35 km/h
bewegen, wie es gewöhnlich auf
Parkplätzen geschieht.
Die Aktivierung des Systems wird dem
Fahrer mithilfe einer akustischen und
visuellen Anzeige mitgeteilt.
ZUR BEACHTUNG Sollten die
Sensoren möglicherweise von
Hindernissen oder Fahrzeugen
abgedeckt werden, warnt das System
den Fahrer nicht.
Betriebsmodus
Das System kann über das
Displaymenü oder über das System
Uconnect™aktiviert/deaktiviert
werden (weitere Informationen finden
Sie in der entsprechenden Ergänzung).
„Blind Spot Assist” Modus
„Optisch”
Wenn dieser Modus aktiviert wurde,
sendet das BSA-System eine
Sichtanzeige auf den betreffenden
Außenspiegel, je nach erfasstem
Objekt.
Funktioniert es jedoch im RCP-Modus,
gibt das System optische und
akustische Alarme aus, wenn das
Vorhandensein eines Objekts erfasst
wird.
Bei einem akustischen Signal wird die
Lautstärken vonUconnect™
verringert.
87

„Blind Spot Assist” Modus „Optisch
und akustisch”
Wenn dieser Modus aktiviert wurde,
sendet das BSA-System eine
Sichtanzeige auf den betreffenden
Außenspiegel, je nach erfasstem
Objekt.
Wird der Fahrtrichtungsanzeiger auf der
Seite aktiviert, auf der ein Hindernis
erfasst wurde, wird ebenfalls eine
akustisches Signal ausgegeben.
Ist ein Fahrtrichtungsanzeiger aktiv und
gleichzeitig wurde ein Objekt auf der
gleichen Seite erfasst, werden ein
akustisches und ein optisches Signal
ausgegeben. Zudem wird die
Lautstärke desUconnect™
herabgesetzt.
Während der Betriebsart "RCP" gibt
das System akustische und optische
Anzeigen aus, wenn das Vorhandensein
eines Objekts erfasst wird. Bei einem
akustischen Signal wird die Lautstärken
vonUconnect™zudem verringert.
Deaktivierung der „Blind Spot
Assist” Funktion
Nach der Deaktivierung des Systems
(Modus „Warnung toter Winkel” auf
„OFF”), geben die BSA- oder
RCP-Systeme weder akustische, noch
optische Signale aus.Das BSA-System speichert den
aktuellen Betriebsmodus beim
Abschalten des Motors. Bei jedem
Motorstart wird der zuvor gespeicherte
Modus wieder abgerufen und
verwendet.
ZUR BEACHTUNG Das System dient
nicht als Unterstützung während des
Fahrens, es informiert den Fahrer
NICHT über das Näherkommen von
Fahrzeugen, die sich außerhalb des
Erfassungsbereichs befinden. Der
Fahrer muss stets dem Verkehr, den
Straßenbedingungen und der
Fahrzeugspur entsprechend
aufmerksam fahren.
FULL BRAKE CONTROL
SYSTEM
58) 59) 60) 61)
22) 23) 24) 25) 26) 27) 28) 29) 30)
Das Fahrzeug kann mit einem „Full
Brake Control” System ausgestattet
sein. Das Kollisionswarnsystem ist eine
Fahrassistenz und besteht aus einem
hinter der vorderen Stoßfänger
Abb. 57 positionierten Radar und einer
Kamera im Mittelbereich der
Windschutzscheibe Abb. 58.Im Falle einer drohenden Kollision greift
das System ein, indem das Fahrzeug
automatisch abgebremst wird, um den
Zusammenstoß zu verhindern oder die
Auswirkungen abzuschwächen.
Das System liefert dem Fahrer
akustische und optische Signale durch
die Anzeige entsprechender
Displaymitteilungen der
Instrumententafel.
57F1B0720
58F1B0656
88
SICHERHEIT

Fehleranzeige des Systems
Schaltet das System aus und wird eine
entsprechende Meldung am Display
eingeblendet, deutet dies auf einen
Fehler im System hin.
In diesem Fall kann das Fahrzeug zwar
gefahren werden, aber es ist
empfehlenswert, sich so schnell wie
möglich an das Fiat-Servicenetz zu
wenden.
Radarsignale nicht verfügbar
Sollten Bedingungen eintreten, die
keine korrekte Erkennung von
Hindernissen durch das Radar
ermöglichen, wird das System
deaktiviert und am Display erscheint
eine entsprechende Meldung. Das kann
bei schlechten Sichtverhältnissen wie
Schneefall oder heftigem Regen der Fall
sein.
Das System kann vorübergehend auch
durch Hindernisse wie Schlamm,
Schmutz oder Eis auf den Stoßfängern
abgedunkelt werden. In diesen Fällen
wird auf dem Display eine
entsprechende Meldung eingeblendet
und das System deaktiviert. Diese
Meldung kann auch bei hohen
Reflexionen erscheinen (z. B. in Tunneln
mit reflektierenden Fliesen oder bei Eis
oder Schnee).Sind die Funktionseinschränkungen
beseitigt, kehrt das System zu seiner
normalen und uneingeschränkten
Funktion zurück.
In einigen Fällen kann diese Meldung
eingeblendet werden, obwohl das
Radar kein Fahrzeug oder Hindernis im
Sehbereich feststellt.
Wenn die Witterungsverhältnisse nicht
die Ursache der angezeigten Meldung
sind, den Sensor auf Verschmutzungen
kontrollieren. In diesem Fall kann es
notwendig sein, den Sensor zu reinigen
oder eventuelle Gegenstände in dem in
Abb. 57 angezeigten Bereich zu
entfernen.
Sollte die Meldung häufig eingeblendet
werden, auch bei normalen
Witterungsverhältnissen ohne Schnee,
Regen und Schlamm oder ohne
Hindernisse anderer Art, bitte das
Fiat-Servicenetz aufsuchen und die
Ausrichtung des Sensors überprüfen
lassen.
Wenn keine Hindernisse sichtbar sind,
muss direkt die Oberfläche des Radars
gereinigt werden; dazu muss die
Zierblende manuell entfernt werden.
Hierzu bitte das Fiat-Servicenetz
aufsuchen.ZUR BEACHTUNG Keine Geräte,
Zubehör und/oder aerodynamische
Anbauteile vor dem Sensor montieren
und diesen in keiner Weise abdunkeln;
seine Funktionstüchtigkeit kann
dadurch beeinträchtigt werden.
Fahren unter besonderen
Bedingungen
Unter bestimmten Bedingungen, wie:
Fahren in der Nähe von Kurven.
Sehr kleine oder nicht zur Fahrbahn
ausgerichtete Fahrzeuge.
Fahrbahnwechsel von anderen
Fahrzeugen.
In Querrichtung fahrende Fahrzeuge.
Der Eingriff des Systems kann
unmittelbar oder verzögert eintreten.
Der Fahrer muss immer sehr
Aufmerksam sein und die
Fahrzeugkontrolle wahren, um immer in
voller Sicherheit zu fahren.
HINWEIS Bei besonders starkem
Verkehr kann der Fahrer das System
über dasUconnect™-System
ausschalten.
Fahren in der Nähe von Kurven
Beim Befahren einer Kurve mit großem
Radius könnte das System ein
Fahrzeug ermitteln, das sich vor dem
Fahrzeug befindet, aber nicht auf
gleicher Fahrspur Abb. 59 fährt. Unter
91

bzw. aufgrund von Reflexionen von der
Fahrbahnoberfläche. Diese möglichen
Aktivierungen folgen der normalen
Funktionslogik des Systems und sind
nicht als Störungen anzusehen.
Das System wurde ausschließlich für
den Einsatz auf der Straße konzipiert.
Im Falle des Offroad-Fahrens, muss das
System abgeschaltet werden, um
unnötige Alarme zu vermeiden. Die
automatische Deaktivierung wird durch
das Einschalten der entsprechenden
Kontrollleuchte/das Symbol in der
Instrumententafel signalisiert (siehe
Abschnitt „Kontrollleuchten und
Meldungen” im Kapitel „Kennenlernen
der Instrumententafel”).
TPMS (Tyre Pressure
Monitoring System)
62) 63) 64) 65) 66) 67)
Beschreibung
Das Fahrzeug kann mit einem
Kontrollsystem für den Reifendruck mit
der Bezeichnung iTPMS (Indirect Tyre
Pressure Monitoring System)
ausgestattet sein, welches imstande ist,
mittels der
Radgeschwindigkeitssensoren, den
Reifendruck zu überwachen.Korrekter Reifendruck
Wenn es keinen Reifen mit
unzureichendem Reifendruck
anzuzeigen gibt, werden die
Fahrzeugumrisse auf dem Display
dargestellt.
Ungenügender Reifendruck
Das System warnt den Fahrer im Falle
eines oder mehrerer platten Reifen
durch das feste Leuchten der
Kontrollleuchte
der
Instrumententafel, der Displayanzeige
einer Meldung und ein akustisches
Signal.
Die Meldung wird auch im Falle eines
Anlassens und Abstellens des Motors
angezeigt, bis ein Reset durchgeführt
wird.
Resetvorgang
iTPMS benötigt eine erste
„Anlern”-Phase (deren Dauer vom
Fahrstil und den Straßenbedingungen
abhängig ist: optimal wären eine
Geradeausfahrt mit einer
Geschwindigkeit von 80 km/h mit einer
Dauer von mindestens 20 min). Sie
beginnt mit einem RESET-Vorgang.
Der Reset-Vorgang ist in folgenden
Fällen erforderlich:
Bei jeder Änderung des
Reifendrucks.
Bei Ersatz von auch nur einem
Reifen.
Bei Verdrehen oder Verstellen der
Reifen;
Bei Montage des Notrads.
Vor einem RESET die Reifen auf die
Nenndruckwerte aus der
Reifendrucktabelle aufpumpen (siehe
Abschnitt „Räder” im Kapitel
„Technische Daten”).
Wird kein RESET durchgeführt, können
in allen oben genannten Fällen, die
Leuchte
falsche Angaben über
einen oder mehrere Reifen melden.
Für einen RESET muss bei stehendem
Fahrzeug und Startvorrichtung auf MAR
das Hauptmenü geöffnet werden.
Danach:
Die Option „Fahrzeug-Info” und
„Reset tire pressure” [Reifendruck
Rückstellen] anwählen;
Die Taste „OK” mit mehr als
2 Sekunden lang drücken (langer
Druck);
Auf dem Display wird über einen
grafischen Balken der Fortschritt der
Prozedur bis zur erfolgten Rückstellung
angezeigt.
Nach dem RESET wird am Display die
Meldung „Reset gespeichert”
eingeblendet, was bedeutet, dass der
Anlernvorgang gestartet wurde. Es
ertönt ein akustisches Signal.
93

Wird der Anlernvorgang des Systems
iTPMS nicht korrekt ausgeführt, wird
kein akustisches Signal ausgegeben.
Betriebsbedingungen
Das System wird bei einer
Geschwindigkeit von mehr als 15 km/h
aktiviert.
In einigen Fällen, wie beispielsweise bei
sportlicher Fahrweise, bei besonderen
Bedingungen der Fahrbahnoberfläche
(z.B. bei Eis, Schnee, Schotter), könnte
sich die Anzeige verzögern oder nur
bedingt je nach Ermittlung von
gleichzeitig mehreren platten Reifen
erfolgen.
Unter besonderen Bedingungen (zum
Beispiel bei unsymmetrisch einseitig
beladenem Fahrzeug, beim
Abschleppen eines Anhängers, bei
einem beschädigten oder abgenutzten
Reifen, bei Einsatz des Notrads, bei
Einsatz des Reifen-Schnellreparaturkits
„Fix&Go“, bei Einsatz von
Schneeketten, wenn unterschiedliche
Räder an den Achsen benutzt werden),
kann das System falsche Anzeigen
liefern oder sich vorübergehend
ausschalten.
Wenn das System vorübergehend
außer Betrieb gesetzt wird, blinkt die
Leuchte
ca. 75 Sekunden lang und
leuchtet dann fest. Gleichzeitig wird im
Display eine Warnmeldung und derUmriss des Fahrzeugs mit den
Symbolen „– –“ bei den einzelnen
Reifen eingeblendet.
Diese Meldung wird auch nach einem
Aus- und Einschalten des Motors
angezeigt, sofern die korrekten
Betriebsbedingungen nicht gegeben
sind.
Im Falle von Warnhinweisen wird dazu
geraten, den RESET-Vorgang
durchzuführen. Wenn die Anzeigen
nach erfolgreichem RESET wieder
angezeigt wird ist zu prüfen, ob alle vier
Reifen gleichen Typs sind, bzw. ob die
Reifen nicht beschädigt sind. So schnell
wie möglich anstelle des Notrads ein
Rad mit einem normal großen Reifen
montieren, wenn möglich, die
Schneeketten entfernen, die korrekte
Lastverteilung prüfen und den
„RESET“-Vorgang auf sauberem und
asphaltiertem Straßenbelag
wiederholen. Bleibt die Anzeige
weiterhin aktiv, ist es empfehlenswert,
sich an das Fiat-Servicenetz zu
wenden.
ZUR BEACHTUNG
57)Das System dient nicht als
Unterstützung während des Fahrens, es
informiert den Fahrer NICHT über das
Näherkommen von Fahrzeugen, die sich
außerhalb des Erfassungsbereichs
befinden. Der Fahrer muss stets dem
Verkehr, den Straßenbedingungen und der
Fahrzeugspur entsprechend aufmerksam
fahren.
58)Das System ist nur als Hilfe zu
verstehen: Der Fahrer darf seine
Aufmerksamkeit während der Fahrt nie
verringern. Die Verantwortung bleibt immer
beim Fahrer, der die Verkehrsbedingungen
zu berücksichtigen hat, um in maximaler
Sicherheit zu fahren. Er muss immer auf
einen ausreichenden Sicherheitsabstand
zum vorausfahrenden Fahrzeug achten.
59)Sollte bei einem Eingriff des Systems
der Fahrer das Fahrpedal vollständig
niedertreten oder einen schnellen
Lenkvorgang durchführen, könnte es
geschehen, dass der automatische
Bremsvorgang unterbrochen wird (um
beispielsweise ein Hindernis zu umfahren).
60)Das System greift bei Fahrzeugen ein,
die sich in der eigenen Fahrspur bewegen.
Dabei werden jedoch Personen, Tiere und
Gegenstände (z.B. Kinderwagen) nicht
berücksichtigt.
94
SICHERHEIT

61)Sollte das Fahrzeug für
Wartungseingriffe auf einen Rollenprüfstand
gefahren oder in einer automatischen
Rollenwaschstraße gereinigt werden,
könnte sich das System aktivieren, falls vor
dem Fahrzeug ein Hindernis, ein anderes
Fahrzeug oder eine Wand wahrgenommen
wird. In diesem Fall ist es daher
erforderlich, das System über die
Einstellungen des SystemsUconnect™zu
deaktivieren.
62)Meldet das System TPMS einen Abfall
des Reifendrucks, den Druck aller vier
Reifen prüfen.
63)Trotz TPMS ist der Fahrer gehalten,
den Reifendruck monatlich zu kontrollieren.
Dieses System ersetzt weder
Wartungstermine noch Sicherheitssysteme.
64)Der Reifendruck muss bei kalten Reifen
kontrolliert werden. Sollte es notwendig
sein, den Reifendruck bei warmen Reifen
zu prüfen, den Druck nicht reduzieren,
wenn er über den vorgeschriebenen
Werten liegt, sondern die Kontrolle
wiederholen, sobald die Reifen abgekühlt
sind
65)Das iTPMS ist nicht in der Lage,
plötzliche Druckverluste an den Reifen zu
melden (z.B. wenn ein Reifen platzt). In
diesem Fall das Fahrzeug vorsichtig und
ohne starke Abbremsung anhalten.
66)Das System liefert nur eine Meldung
über einen geringen Reifendruck, kann die
Reifen aber nicht aufpumpen.
67)Ungenügend aufgepumpte Reifen
haben einen stärkeren Kraftstoffverbrauch
zur Folge. Dies hat eine stärkere Abnutzung
des Reifenprofils zur Folge und kann unter
Umständen auch das sichere Fahren des
Fahrzeugs in Frage stellen.ZUR BEACHTUNG
22)Das System kann abhängig von den
jeweiligen Witterungsbedingungen wie
Starkregen, Hagel, dichter Nebel oder
starker Schneefall nur einschränkt oder gar
nicht funktionieren.
23)Der Bereich der Stoßfänger vor dem
Sensor darf nicht mit Aufklebern,
Zusatzscheinwerfern oder anderen
Objekten abgedeckt werden.
24)Das System kann unerwartet oder
verspätet auslösen, wenn Aufbauten oder
Ladung anderer Fahrzeuge seitlich, oben
oder hinten über die normale
Fahrzeuggröße hinausragen.
25)Die Funktionstüchtigkeit kann durch
strukturelle Änderungen am Fahrzeug
beeinträchtigt werden, wie zum Beispiel
Änderungen an der Vorderachse, den
Reifen oder eine höhere Belastung als für
das Fahrzeug zugelassen.
26)Unsachgemäße Reparaturen an der
Fahrzeugfront (z. B. Stoßfänger, Rahmen)
können die Position des Radarsensors
ändern und die Funktionsweise
beeinträchtigen. Bei Eingriffen an diesen
Komponenten das Fiat-Servicenetz
kontaktieren.
27)Keine Eingriffe oder Reparaturen am
Radarsensor oder an der Kamera auf der
Windschutzscheibe vornehmen. Wenden
Sie sich bei einem Defekt des Sensors an
das Fiat-Servicenetz.28)Beim Ziehen von Anhängern (mit nach
dem Fahrzeugerwerb installierten Modulen),
beim Abschleppen des Fahrzeugs oder
während des Transports auf einem
Autotransporter (bzw. im Inneren eines
solchen Transportfahrzeugs) muss das
System durch Drücken aufUnconnect™
deaktiviert werden.
29)Beim Reinigen mit einer
Hochdrucklanze den Wasserstrahl nicht auf
den unteren Bereich der Stoßfänger
richten, insbesondere nicht auf den
elektrischen Anschluss.
30)Vorsicht bei Reparaturen und
Neulackierungen im Bereich des Sensors
(Abdeckung des Sensors auf der linken
Seite der Stoßfänger). Im Falle von
Frontalzusammenstößen kann sich der
Sensor automatisch deaktivieren und auf
dem Display eine Meldung anzeigen, die
darauf hinweist, den Sensor zu reparieren.
Auch bei fehlenden Warnmeldungen sollte
die Funktion des Systems abgeschaltet
werden, wenn sich die Position des
Radarsensors verändert haben könnte (z.B.
im Falle von Kollisionen bei niedriger
Geschwindigkeit, wie beim Rangieren auf
einem Parkplatz). Wenden Sie sich in
solchen Fällen an das Fiat-Servicenetz und
lassen Sie den Radarsensor ausrichten
oder ersetzen.
95

SBR-SYSTEM (Seat
Belt Reminder)
Das SBR-System warnt die Passagiere
der Vorder- und Rücksitze (wo
vorhanden), wenn die Sicherheitsgurte
nicht angeschnallt wurden.
Wenn die Sicherheitsgurte nicht
angelegt sind, wird der Fahrer vom
System über eine entsprechende
Leuchte (Kontrollleuchte an der
Instrumententafel und Symbole am
Display) und über ein akustisches
Signal (siehe folgende Abschnitte)
aufmerksam gemacht.
ACHTUNG: Für die dauerhafte
Deaktivierung des akustischen Signals
muss man sich an das Fiat-
Kundendienstnetz wenden. Das
akustische Signal kann jederzeit über
das Display-Menü erneut aktiviert
werden (siehe Abschnitt „Display” im
Kapitel „Kenntnis der
Instrumententafel”).
VERHALTEN DER
KONTROLLLEUCHTE DER
SICHERHEITSGURTE DER
VORDEREN SITZPLÄTZE
Wenn der Zündschlüssel auf MAR
gestellt wird, schaltet sich die Leuchte
(siehe Abb. 66 ) einige Sekunden
lang ein, unabhängig vom Zustand der
vorderen Sicherheitsgurte.
Bei Geschwindigkeiten unter 20 km/h,
wenn der Sicherheitsgurt auf der
Fahrer- oder Beifahrerseite (mit
Beifahrer) nicht angelegt ist, leuchtet die
Kontrollleuchte fest.
Sobald die Geschwindigkeitsschwelle
von 20 km/h bei nicht angelegten
Sicherheitsgurten des Fahrer- oder
Beifahrersitzes (mit anwesendem
Beifahrer) überschritten wird, wird ein
akustisches Signal aktiviert und die
Leuchte
blinkt ca. 105 Sekunden
lang.Einmal aktiviert, bleibt dieser
Warnzyklus während seiner gesamten
Dauer aktiv, wenn die Geschwindigkeit
nicht unter 8 km/h sinkt oder der
Rückwärtsgang nicht eingelegt ist oder
bis die Sicherheitsgurte angelegt sind.
66F1B0657
98
SICHERHEIT