
Öffnen und schließen
schließen. Die Kr af
t begrenzung ist dabei für
einen geringen Funktionsbereich des
Schließwegs deaktiviert!
● Wenn der Schließvorgang länger als etwa
10 Sekunden d
auert, ist die Kraftbegrenzung
wieder aktiv. Das Fenster stoppt dann wieder
bei einer erneuten Schwergängigkeit oder ei-
nem Hindernis.
● Wenn sich das Fenster weiterhin nicht
sch
ließen lässt, einen Fachbetrieb aufsu-
chen. ACHTUNG
Das Schließen der elektrischen Fensterheber
ohne Kraf t
begrenzung kann schwere Verlet-
zungen verursachen.
● Elektrische Fensterheber immer achtsam
sch
ließen.
● Es darf sich niemand im Funktionsbereich
der elektris
chen Fensterheber befinden, ins-
besondere wenn es ohne Kraftbegrenzung
geschlossen wird.
● Die Kraftbegrenzung verhindert nicht, dass
Finger u
nd andere Körperteile gegen den Tür-
rahmen gedrückt und dadurch verletzt wer-
den können. Hinweis
Die Kraftbegrenzung erfolgt auch beim Kom-
for t
schließen der Fenster mit dem Fahrzeug-
schlüssel ››› Seite 136. Panorama-Schiebedach*
P anor
am
a-Schiebedach: Funktion Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 14.
Das Panorama-Schiebedach funktioniert nur
bei eingeschalteter Zündung. Nach dem Aus-
schalten der Zündung kann es noch für eini-
ge Minuten geöffnet oder geschlossen wer-
den, solange die Fahrer- oder Beifahrertür
nicht geöffnet wird.
Komfortöffnen und -schließen
Das Panorama-Schiebedach kann von außen
mit dem Fahrzeugschlüssel geöffnet und ge-
schlossen werden:
● Ent- oder Verriegelungstaste des Fahrzeug-
sc h
lüssels gedrückt halten. Das Panorama-
Schiebedach wird ausgestellt bzw. geschlos-
sen.
● Ent- oder Verriegelungstaste loslassen, um
die Funktion
zu unterbrechen.
Beim Komfortschließen werden zuerst die
Fenster und dann das Panorama-Schiebe-
dach geschlossen. ACHTUNG
Eine unachtsame oder unbeaufsichtigte Be-
nutzu n
g des Panorama-Schiebedachs kann
schwere Verletzungen verursachen. ●
Panor am
a-Schiebedach und Sonnenschutz-
rollo nur dann öffnen oder schließen, wenn
sich niemand im Funktionsbereich befindet.
● Nehmen Sie bei jedem Verlassen des Fahr-
zeugs
stets alle Fahrzeugschlüssel mit.
● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Perso-
nen im Fahrz
eug zurücklassen, besonders
wenn sie Zugriff auf den Fahrzeugschlüssel
haben. Das unbeaufsichtigte Benutzen des
Fahrzeugschlüssels kann das Fahrzeug ver-
riegeln, den Motor starten, die Zündung ein-
schalten und das Panorama-Schiebedach be-
tätigen.
● Nach dem Ausschalten der Zündung kann
das
Panorama-Schiebedach noch kurzzeitig
geöffnet oder geschlossen werden, solange
die Fahrer- oder Beifahrertür nicht geöffnet
wird. Hinweis
● Bei einer F u
nktionsstörung des Panorama-
Schiebedachs funktioniert die Kraftbegren-
zung nicht richtig. Fachbetrieb aufsuchen.
● Beim Komfortschließen von außen bleibt
der Drehsc
halter des Panorama-Schiebe-
dachs in der zuletzt ausgewählten Position
stehen und muss zu Fahrtbeginn wieder neu
positioniert werden. 137
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

BedienungMenüeinträ-
geBeschreibung
zurückSprung zurück in das Hauptmenü.
Programmierung prüfen
Wenn
Vorwahlzeit aktiv
iert ist, leuchtet
nach dem Ausschalten der Zündung die Kon-
trollleuchte in der Sofortheiztaste für etwa
10 Sekunden auf. ACHTUNG
Niemals so programmieren, dass sich die
Standheiz u
ng in unbelüfteten oder geschlos-
senen Räumen einschaltet und läuft. Abgase
der Standheizung enthalten unter anderem
das geruch- und farblose giftige Gas Kohlen-
monoxid. Kohlenmonoxid kann zur Bewusst-
losigkeit und zum Tod führen. Betriebshinweise
Die Abgasanlage der Standheizung, die sich
u
nt
er dem F
ahrzeug befindet, darf nicht
durch Schnee, Matsch oder andere Gegen-
stände blockiert oder verstopft sein. Die Ab-
gase müssen ungehindert austreten können.
Die bei eingeschalteter Standheizung entste-
henden Abgase entweichen durch ein Abgas-
rohr an der Fahrzeugunterseite.
Beim Aufheizen des Fahrzeuginnenraums
wird die warme Luft in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur erst auf die Front-
scheibe, d
anach über die Luftaustrittsdüse in
den Fahrzeuginnenraum gelenkt. Durch das
Einstellen der Luftaustrittsdüsen, z. B. in
Richtung der Seitenfenster, kann Einfluss auf
die Luftverteilung genommen werden.
Die Temperatur, mit der die Standheizung
den Fahrzeuginnenraum aufheizt, kann ab-
hängig von der Umgebungstemperatur etwas
höher sein, wenn vor dem Einschalten der
Standheizung der Temperaturregler der Hei-
zungs- oder Klimaanlage auf höchster Stufe
stand.
Je nach Motorisierung kann bei Fahrzeugen
mit Standheizung eine zweite Fahrzeugbatte-
rie im Gepäckraum eingebaut sein, die die
Standheizung mit Strom versorgt.
Wann wird die Standheizung nicht einge-
schaltet?
● Die Standheizung benötigt etwa so viel
Strom wie d
as Abblendlicht. Wenn der Lade-
zustand der Fahrzeugbatterie zu stark abge-
sunken ist, schaltet sich die Standheizung
automatisch aus oder lässt sich gar nicht erst
einschalten. Dadurch werden Probleme beim
Motorstart vermieden.
● Die Aktivierung gilt immer nur für einen
Heizvorg
ang. Die Vorwahlzeit muss für jeden
Start neu aktiviert werden. Hinweis
● Bei ein g
eschalteter Standheizung sind Be-
triebsgeräusche zu hören.
● Bei hoher Außenluftfeuchtigkeit und niedri-
gen Umg
ebungstemperaturen kann Kondens-
wasser aus der Heizungsanlage durch die lau-
fende Standheizung verdampft werden. In
diesem Fall kann Wasserdampf unter dem
Fahrzeug austreten. Es handelt sich dabei
nicht um eine Beschädigung des Fahrzeugs.
● Wenn die Standheizung über einen länge-
ren Z
eitraum mehrmals läuft, kann sich die
Fahrzeugbatterie entladen. Um die Fahrzeug-
batterie wieder aufzuladen, zwischendurch
das Fahrzeug ausreichend lange fahren. Als
Faustregel gilt: vorherige Laufzeit gleich not-
wendige Fahrzeit. 196

Fahren Fahrzeuge ohne
Keyless AccessFahrzeuge mit
Keyless Access
5.Fahrzeugschlüssel im
Zündschloss in Position
››› Abb. 197 1
drehen.
Starterknopf kurz drü-
cken
››› Abb. 198. Wenn
der Motor nicht aus-
geht, führen Sie eine
Notabschaltung durch
››› Seite 199.
6.Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe, 1. Gang oder
Rückwärtsgang einlegen. ACHTUNG
Niemals den Motor abstellen, solange das
Fahr z
eug in Bewegung ist. Das kann Unfälle,
schwere Verletzungen und den Verlust der
Fahrzeugkontrolle verursachen.
● Die Airbags und Gurtstraffer sind außer
Funktion, w
enn die Zündung ausgeschaltet
ist.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht bei
ausge
schaltetem Motor. Es muss zum Anhal-
ten mehr Druck auf das Bremspedal aufgew-
endet werden.
● Die Servolenkung arbeitet nicht bei ausge-
sch
altetem Motor und es muss mehr Kraft
zum Lenken des Fahrzeugs aufgewendet wer-
den.
● Wenn der Fahrzeugschlüssel aus dem
Zündsc
hloss abgezogen wird, kann die Lenk-
ungssperre einrasten und das Fahrzeug nicht
mehr gelenkt werden. VORSICHT
● Wenn Sie anh
alten und das Start-Stopp-
System* den Motor abstellt, bleibt die Zün-
dung eingeschaltet. Vergewissern Sie sich vor
dem Verlassen des Fahrzeugs, dass die Zün-
dung ausgeschaltet ist, da sich sonst die Bat-
terie entleert!
● Wenn das Fahrzeug mit längerer hoher Mo-
torbela
stung gefahren wurde, kann der Motor
nach dem Abstellen überhitzen. Um eine Mo-
torbeschädigung zu vermeiden, den Motor et-
wa zwei Minuten in der Neutralstellung lau-
fenlassen, bevor er abgestellt wird. Hinweis
● Bei F ahr
zeugen mit automatischem Getrie-
be kann der Fahrzeugschlüssel nur in Wähl-
hebelstellung P herausgenommen werden.
● Nach dem Ausschalten des Motors kann der
Kühl
erventilator im Motorraum auch bei aus-
geschalteter Zündung oder abgezogenem
Fahrzeugschlüssel noch einige Minuten wei-
terlaufen. Der Kühlerventilator schaltet sich
selbsttätig ab. Elektronische Wegfahrsperre
Die Wegfahrsicherung hilft zu verhindern,
d
a
s
s der Motor nicht mit einem unberechtig-
ten Fahrzeugschlüssel gestartet und das
Fahrzeug dadurch bewegt werden kann. Der im Schlüssel vorhandene Chip deaktiviert
automati
sch die elektronische Wegfahrsper-
re, sobald der Schlüssel in das Zündschloss
gesteckt wird.
Sobald Sie den Schlüssel aus dem Zünd-
schloss herausziehen, wird die Wegfahrsper-
re wieder automatisch aktiviert. Bei Fahrzeu-
gen mit Keyless Access, muss sich der Fahr-
zeugschlüssel außerhalb des Fahrzeuges be-
finden ››› Seite 124.
Deshalb kann der Motor nur mit einem pas-
send codierten SEAT Original Fahrzeug-
schlüssel angelassen werden. Codierte Fahr-
zeugschlüssel sind bei einem SEAT-Betrieb
erhältlich ››› Seite 119.
Bei einem nicht berechtigten Fahrzeug-
schlüssel erscheint auf dem Bildschirm des
Kombiinstruments die Anzeige SAFE oder
Wegfahrsperre aktiv! . Das Fahrzeug
kann dann nicht in Betrieb genommen wer-
den. Hinweis
Nur mit SEAT Original Fahrzeugschlüsseln ist
ein einw andfr
eier Betrieb des Fahrzeugs ge-
währleistet. 201
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahren
Materialauswahl
● Verwendung von wiederverwertbarem Ma-
t eri
al
.
● Verwendung von kompatiblen Kunststoffen
innerhalb einer Grup
pe, wenn deren Kompo-
nenten nicht leicht voneinander trennbar
sind.
● Verwendung von wiederverwertbarem
und/oder wieder
verwertetem Material.
● Verringerung von flüchtigen Bestandteilen
der Kun
ststoffe, einschließlich des Geruchs.
● Verwendung von FCKW-freien Kältemitteln.
Verbot, abg
esehen von den gesetzlich fest-
gelegten Ausnahmen (Anhang II der Richtli-
nie 2000/53/EG über Altfahrzeuge), von
Schmermetallen: Cadmium, Blei, Quecksilber
und sechswertiges Chrom.
Herstellung
● Verringerung des Lösungsmittelanteils in
Hohlraums
chutzwachsen.
● Verwendung von Kunststoffschutzfolien für
den Tr
ansport von Fahrzeugen.
● Verwendung lösungsmittelfreier Klebstoffe.
● Einsatz von FCKW-freien Kältemitteln in Käl-
teerz
eugungssystemen.
● Recycling und energetische Verwertung von
Abfällen (RDF).
● V
erbesserung der Abwasserqualität. ●
Einsatz
von Wärmerückgewinnungssyste-
men (Wärmetauscher, Enthalpierotoren
usw.).
● Verwendung wasserlöslicher Lacke.
Wirtschaftliches und umweltbewuss-
tes
Fahren Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelas-
tu
n
g und der Verschleiß von Motor, Bremsen
und den Reifen hängen im Wesentlichen von
drei Faktoren ab:
● Persönlicher Fahrstil.
● Einsatzbedingungen (Witterung, Fahrbahn-
bes c
haffenheit).
● Technische Voraussetzungen.
Mit wenig
en einfachen Mitteln und je nach
eigenem Fahrstil kann bis zu 25% Kraftstoff
gespart werden.
Schneller schalten
Grundsätzlich gilt: Der höhere Gang ist im-
mer der sparsamere Gang. Als Faustregel gilt
bei den meisten Fahrzeugen: Bei einer Ge-
schwindigkeit von 30 km/h (19 mph) im 3.
Gang fahren, mit 40 km/h (25 mph) im 4.
Gang und mit 50 km/h (31 mph) bereits im
5. Gang.
Außerdem spart das „überspringen“ von
Gängen beim Hochschalten Kraftstoff, wenn es die Verkehrs- und Fahrsituation ermög-
licht.
Gän
ge nicht ausfahren. Den 1. Gang nur zum
Anrollen verwenden und zügig in den
2. Gang schalten. Bei Fahrzeugen mit auto-
matischem Getriebe einen Kick-Down vermei-
den.
Fahrzeuge mit Ganganzeige unterstützen ein
kraftstoffsparendes Fahren durch die Anzeige
des optimalen Zeitpunkts für den Schaltvor-
gang.
Rollen lassen
Wenn der Fuß vom Gaspedal genommen
wird, wird die Kraftstoffzufuhr des Motors un-
terbrochen und der Verbrauch gesenkt.
Deshalb bspw. beim Annähern an eine rote
Ampel das Fahrzeug ohne Gas rollen lassen.
Erst wenn das Fahrzeug zu langsam wird oder
die Auslaufstrecke länger ist, das Kupplungs-
pedal treten, um auszukuppeln. Der Motor
läuft dann mit Leerlaufdrehzahl weiter.
In Situationen bei denen eine längere Stand-
zeit zu erwarten ist, den Motor aktiv abstel-
len, z. B. vor einem Bahnübergang. Bei Fahr-
zeugen mit eingeschaltetem Start-Stopp-Be-
trieb schaltet der Motor in Standphasen des
Fahrzeugs automatisch ab. »
215
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
●
Fahr empf
ehlung nur bei geeigneten Sicht-,
Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnis-
sen durchführen.
● Andere Verkehrsteilnehmer nicht gefähr-
den. VORSICHT
Aufleuchtende Kontrollleuchten und entspre-
c hende B e
schreibungen und Hinweise immer
beachten, um Fahrzeugbeschädigungen zu
vermeiden. Hinweis
Solange die Kontrollleuchten , , oder
leuc ht
en, können Motorstörungen auftre-
ten, der Kraftstoffverbrauch kann ansteigen
und es kann zu einem Leistungsverlust kom-
men. Katalysator
Der Katalysator dient der Abgasnachbehand-
lu
n
g u
nd hilft dadurch Schadstoffemissionen
im Abgas zu reduzieren. Damit die Abgasan-
lage und der Katalysator des Benzinmotors
lange funktionieren:
● Nur bleifreies Benzin tanken.
● Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren.
● Nicht zu viel Motoröl einfüllen ›››
Sei-
te 295. ●
Fahrz
eug nicht anschleppen, sondern Start-
hilfe verwenden ›››
Seite 56.
Falls es während der Fahrt zu Fehlzündun-
gen, Leistungsabfall oder einem schlechten
Motorrundlauf kommt, Geschwindigkeit so-
fort vermindern und Fahrzeug von einem
Fachbetrieb prüfen lassen. Unverbrannter
Kraftstoff könnte sonst in die Abgasanlage
und somit in die Atmosphäre gelangen. Au-
ßerdem kann der Katalysator auch durch
Überhitzung beschädigt werden! Umwelthinweis
Auch bei einwandfrei arbeitender Abgasreini-
gun g
sanlage kann gelegentlich ein schwefel-
artiger Abgasgeruch entstehen. Dieses hängt
vom Schwefelanteil des Kraftstoffs ab. Dieselpartikelfilter
Der Dieselpartikelfilter filtert Rußpartikel aus
dem Ab
g
a
s, sammelt und verbrennt sie. Um
den Verbrennungsvorgang zu unterstützen,
empfiehlt SEAT, ständigen Kurzstreckenver-
kehr zu vermeiden.
● Nur schwefelarmen Dieselkraftstoff tanken
›››
Seite 287.
● Niemals Benzin oder Heizöl tanken.
● Niemals Biodiesel tanken. Eine Beimi-
sc hu
ng von Biodiesel im Rahmen der EN 590 durch den Diesel-Kraftstoffhersteller ist zu-
läss
ig ›
›› Seite 287.
● Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren.
● Nicht zu viel Motoröl einfüllen ›››
Sei-
te 295.
● Fahrzeug nicht anschleppen, sondern Start-
hilfe
verwenden ›››
Seite 56.
Um ein Verstopfen des Dieselpartikelfilters zu
minimieren, kann sich bei Fahrzeugen mit
automatischem Getriebe die Motordrehzahl
im Fahrbetrieb etwas erhöhen, um die Reini-
gung des Dieselpartikelfilters automatisch
einzuleiten. Dabei leuchtet die Kontrollleuch-
te jedoch nicht auf.
Kontrollleuchte
Bei Aufleuchten der Kontrollleuchte soll-
ten Sie mit einer entsprechenden Fahrweise
dazu beitragen, dass sich der Filter selbst
wieder reinigt.
Fahren Sie zu diesem Zweck 15 Minuten lang
im vierten bzw. fünften Gang (Automatikge-
triebe: Fahrstufe S) mit einer Mindestge-
schwindigkeit von 60 km/h (37 mph) und ei-
ner Motordrehzahl von ungefähr 2000
U/min. Dadurch steigt die Temperatur und
der im Filter angesammelte Ruß wird ver-
brannt. Nach der erfolgreichen Reinigung des
Filters erlischt die Kontrollleuchte wieder.
218

Fahren
Wenn die Kontrollleuchte nic ht
erli scht
oder alle drei Kontrollleuchten (Dieselparti-
kelfilter , Störung im Abgaskontrollsystem
und Vorglühanlage ) aufleuchten, brin-
gen Sie das Fahrzeug bitte zur Instandset-
zung in einen Fachbetrieb. ACHTUNG
● Pa s
sen Sie die Fahrgeschwindigkeit stets
dem Straßenzustand sowie den Verkehrs-
und Witterungsverhältnissen an. Die Empfeh-
lungen über die Fahrweise sollen in keinem
Fall dazu verleiten, gegen die Straßenver-
kehrsordnung zu verstoßen. Umwelthinweis
Auch bei einwandfrei arbeitender Abgasreini-
gun g
sanlage kann gelegentlich ein schwefel-
artiger Abgasgeruch entstehen. Dieses hängt
vom Schwefelanteil des Kraftstoffs ab. Fahrhinweise
Au s
l
andsfahrten In einigen Ländern gelten spezielle Sicher-
heits
s
t
andards und abgasrelevante Vorschrif-
ten, die vom Bauzustand des Fahrzeuges ab-
weichen können. SEAT empfiehlt, sich vor ei-
ner Auslandsfahrt bei einem SEAT-Betrieb
über die gesetzlichen Bestimmungen und fol-
gende Punkte im Reiseland zu informieren: ●
Mus
s das Fahrzeug technisch für die Aus-
landsfahrt vorbereitet werden, z. B. den
Scheinwerfer abkleben bzw. umstellen?
● Stehen die erforderlichen Werkzeuge, Diag-
noseg
eräte und Ersatzteile für Service- und
Reparaturarbeiten zur Verfügung?
● Steht im Reiseland ein SEAT-Betrieb zur
Verfügu
ng?
● Bei Benzinmotoren: Ist bleifreies Benzin
mit ausr
eichender Oktanzahl verfügbar?
● Bei Dieselmotoren: Ist schwefelarmer Die-
selkraf
tstoff verfügbar?
● Stehen das richtige Motoröl ( ›››
Seite 295)
und andere Betriebsflüssigkeiten gemäß den
Spezifikationen von SEAT im Reiseland zur
Verfügung?
● Funktioniert das werkseitig eingebaute Na-
vigation
ssystem mit den vorhandenen Navi-
gationsdaten im Reiseland?
● Sind spezielle Reifen für das Fahren im Rei-
seland notwendig? VORSICHT
SEAT ist nicht verantwortlich für Schäden am
Fahr z
eug, die aufgrund von minderwertigem
Kraftstoff, unzureichendem Service oder man-
gelnder Originalteileverfügbarkeit entstehen. Durchfahren überfluteter Fahrbahnen
Um Beschädigungen am Fahrzeug beim
Dur
c
hfahren von z. B. überfluteten Straßen zu
vermeiden, Folgendes beachten:
● Vor einer Wasserdurchfahrt die Wassertiefe
fes
tstellen. Das Wasser darf nicht die Unter-
kante der Karosserie überschreiten ››› .
● Nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit
fahr en.
● Niem
als im Wasser stehen bleiben, rück-
wärtsfahr
en oder Motor abstellen.
● Entgegenkommende Fahrzeuge erzeugen
Wel l
en, die den Wasserspiegel für das eigene
Fahrzeug soweit anheben können, dass eine
sichere Wasserdurchfahrt nicht möglich ist.
Das Start-Stopp-System ist bei Wasserdurch-
fahrten von Straßen abzuschalten. ACHTUNG
Nach Fahrten durch Wasser, Schlamm,
Mat s
ch usw. kann die Bremswirkung auf
Grund feuchter und im Winter vereister
Bremsscheiben sowie Bremsbeläge verzögert
einsetzen und den Bremsweg verlängern.
● „Durch vorsichtige Bremsmanöver die
Bremsen“ troc
ken und eisfrei bremsen Ge-
fährden Sie dabei keine Verkehrsteilnehmer
und missachten Sie die gesetzliche Bestim-
mungen nicht.
● Abrupte und plötzliche Bremsmanöver di-
rekt n
ach Wasserdurchfahrten vermeiden. » 219
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahrerassistenzsysteme
●
Niema l
s das Fahrzeug bei laufendem Motor
und eingeschalteter Auto-Hold-Funktion ver-
lassen.
● Auto Hold kann nicht unter allen Umstän-
den das
Fahrzeug an der Steigung halten
oder in Gefällestrecken ausreichend abbrem-
sen (z.B. auf rutschigem oder vereistem Un-
tergrund). VORSICHT
Bevor das Fahrzeug in eine Waschstraße ge-
f ahr en w
ird, immer die Auto Hold-Funktion
ausschalten, da sonst bei einem automati-
schen Einschalten der elektronischen Park-
bremse Schäden verursacht werden könnten. Start-Stopp-Betrieb*
Abb. 206
Detail der Mittelkonsole: Schalter
für St
ar
t-Stopp-Betrieb Bei aktiviertem Start-Stopp-System schaltet
der Mot
or aut
om
atisch ab, wenn das Fahr-
zeug zum Stehen kommt. Bei Bedarf startet
der Motor automatisch wieder.
Die Funktion ist bei jedem Einschalten der
Zündung automatisch aktiviert. Im Display
des Kombiinstruments werden Informationen
über den aktuellen Status angezeigt.
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
● Bei Fahrzeugstillstand Gang herausneh-
men und Kup
plungspedal loslassen. Der Mo-
tor geht aus.
● Zum Neustart des Motors Kupplung treten.
Fahrz
eug mit automatischem Getriebe
● Bei Fahrzeugstillstand das Bremspedal tre-
ten bzw
. halten. Der Motor geht aus.
● Zum Neustart des Motors den Fuß vom
Bremsped
al nehmen.
● In Wählhebelstellung P star
tet der Motor
erst beim Einlegen einer anderen Fahrstufe
oder beim Treten des Gaspedals.
Wichtige Bedingungen für das automatische
Abschalten des Motors
● Der Fahrer hat den Sicherheitsgurt ange-
leg
t.
● Die Fahrertür ist geschlossen.
● Die Motorraumklappe ist geschlossen. ●
Die werkseitig ein
gebaute Anhängevorrich-
tung ist nicht mit einem Anhänger elektrisch
verbunden.
● Eine Motormindesttemperatur ist erreicht.
● Das Lenkrad ist nicht mehr als 270°Grad
einge
schlagen.
● Das Fahrzeug ist seit dem letzten Abstellen
des Mot
ors bewegt worden.
● Bei Fahrzeugen mit Climatronic: Die Tempe-
ratur im F
ahrzeuginnenraum liegt im Bereich
der voreingestellten Temperaturwerte.
● Es wurde keine sehr hohe oder sehr niedri-
ge T
emperatur eingestellt.
● Die Defrostfunktion der Klimaanlage ist
nicht ein
geschaltet.
● Bei Fahrzeugen mit Climatronic: Es ist keine
hohe Gebläse
stufe manuell gewählt worden.
● Der Ladezustand der Fahrzeugbatterie ist
ausreic
hend.
● Die Temperatur der Fahrzeugbatterie ist
nicht
zu niedrig oder zu hoch.
● Das Fahrzeug befindet sich nicht an einer
großen St
eigung oder im starken Gefälle.
● Die Vorderräder sind nicht stark eingeschla-
gen.
● Die Fronts
cheibenbeheizung ist nicht ein-
ges
chaltet.
● Der Rückwärtsgang ist nicht eingelegt.
● Der Parklenkassistent (Park Assist) ist nicht
aktiviert
. »
225
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Bedingungen für einen automatischen Wie-
der s
t
art
Der Motor kann unter folgenden Bedingun-
gen automatisch starten:
● Wenn sich der Innenraum zu stark aufheizt
oder abkühlt.
● W
enn das Fahrzeug anrollt.
● Wenn die Spannung in der Fahrzeugbatte-
rie absinkt
.
Bedingungen die einen Schlüsselstart erfor-
derlich machen
Der Motor muss unter folgenden Bedingun-
gen manuell gestartet werden:
● Wenn der Fahrer den Sicherheitsgurt ab-
leg
t.
● Wenn die Fahrertür geöffnet wird.
● Wenn die Motorraumklappe geöffnet wird.
● Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe: wenn
ein Gang ein
gelegt ist.
Start-Stopp-Betrieb manuell ein- und aus-
schalten
● Taste in der Mittelkon
sole drücken
››› Abb. 206.
● Bei deaktiviertem Start-Stopp-Betrieb
leucht
et die Kontrollleuchte in der Taste. Wenn sich das Fahrzeug beim manuellen
Auss
chalten im Stopp-Betrieb befindet, star-
tet der Motor sofort. ACHTUNG
Bei ausgeschaltetem Motor arbeiten der
Bremsk r
aftverstärker sowie die elektrome-
chanische Lenkung nicht.
● Fahrzeug niemals mit abgestelltem Motor
rol
len lassen. VORSICHT
Wenn der Start-Stopp-Betrieb über einen
sehr lan g
en Zeitraum bei sehr hohen Außen-
temperaturen verwendet wird, kann die Fahr-
zeugbatterie beschädigt werden. Hinweis
● In einigen Fäl l
en kann es notwendig sein,
den Motor manuell mit dem Fahrzeugschlüs-
sel neu zu starten. Entsprechende Meldung
im Display des Kombiinstruments beachten.
● Wenn das Lenkrad mehr als 270° einge-
sch
lagen ist, wird der Stopp nicht ausgeführt,
jedoch hat der Einschlagwinkel des Lenkrads
keinen Einfluss auf den Fahrzeugstart. Parkdistanzkontrolle*
Ein l
eit
ung zum Thema Die Park-Distanz-Kontrolle unterstützt den
Fahr
er beim R
angieren und Einparken. Nähert
sich das Fahrzeug im vorderen oder hinteren
Bereich einem Hindernis, ertönt je nach Ab-
stand ein höherer oder tieferer Intervallton. Je
kürzer der Abstand wird, desto kürzer werden
die Intervalle. Wenn das Hindernis sehr nahe
ist, ertönt ein Dauerton.
Wenn beim Dauerton noch näher an das Hin-
dernis gefahren wird, ist das System nicht
mehr in der Lage den Abstand zu messen.
Die Sensoren in den Stoßfängern senden und
empfangen Ultraschallwellen. Während der
Laufzeit der Ultraschallwellen (Senden, Re-
flektieren von Hindernissen und Empfangen)
berechnet das System kontinuierlich den Ab-
stand zwischen Stoßfänger und Hindernis. ACHTUNG
Die Parkdistanzkontrolle und das optische
Park sy
stem kann die Aufmerksamkeit des
Fahrers nicht ersetzen.
● Sensoren haben tote Bereiche, in denen
Personen u
nd Objekte nicht erfasst werden
können.
● Immer das Umfeld des Fahrzeugs beobach-
ten, da Kl
einkinder, Tiere und Gegenstände226