
210Fahren und BedienungAutomatische Trennung der Span‐
nungsversorgung
Wenn das Fahrzeug keine Stromver‐
sorgung von der Ladestation mehr
benötigt, wird der Ladevorgang been‐ det. Zum entriegeln des DC-Ladean‐schlusses den elektronischen
Schlüssel verwenden.
Auch wenn die Displays und Anzei‐
gen des Fahrzeugs eine vollständig
geladene Hochspannungsbatterie
anzeigen, kann dennoch Energie von der Ladestation verbraucht werden.
Dies dient der Einhaltung einer opti‐
malen Betriebstemperatur der Hoch‐
spannungsbatterie und damit der
Maximierung der Fahrzeugreich‐
weite.
Programmiertes Laden 3 210.
Ladevorgang beenden 1. Warten, bis der Ladevorgang voll‐
ständig beendet wurde, der Fahr‐
zeugstecker nicht mehr verriegelt
ist und die Ladestatusanzeige
dauerhaft grün oder ausgeschal‐
tet ist.2. Den DC-Fahrzeugstecker vom DC-Ladeanschluss am Fahrzeug
trennen und die Staubschutz‐
kappe schließen.
3. Fest in die Mitte der Ladean‐ schlussklappe drücken, um die
Klappe zu schließen und
ordnungsgemäß zu verriegeln.
4. Vor dem Anfahren manuell die elektrische Parkbremse lösen.
5. Zum Starten eines erneuten DC- Ladevorgangs den DC-Fahrzeug‐stecker entfernen und neu
anschließen.
Programmiertes Laden
Programmierbare Lademodi Zum Anzeigen des aktuellen Statusdes Lademodus im Infotainment-
Display Energie und dann Akku wird
geladen berühren.
Die geschätzten Zeitwerte für den Ladebeginn und den Abschluss des Ladevorgangs werden ebenfalls auf
dem Bildschirm angezeigt. Diese
Schätzungen sind bei angestecktem
Fahrzeug und milden Temperaturenam präzisesten. Um eine genaue
Zeitschätzung zu erhalten, verwendet
das Fahrzeug eine interne Uhr für das programmierte Laden, nicht die Uhr
am Armaturenbrett.
Lademodus auswählen
Energie und dann Akku wird
geladen berühren und den
gewünschten Lademodus auswäh‐
len.Sofortaufladung
Der Ladevorgang beginnt, sobald das Fahrzeug an eine Steckdose ange‐schlossen wird.

212Fahren und Bedienung
Auswahl des Ladegrenzwerts
Über die Einstellung des Ladegren‐
zwerts kann die Ladegrenze des
Fahrzeugs so ausgewählt werden,
dass sie mit der Kapazität des Lade‐
standorts vereinbar ist. Wenn das
Fahrzeug wiederholt nach dem
Anstecken zu laden aufhört oder ein
Schutzschalter ausgelöst wird, kann
dieses Problem möglicherweise
durch Herabsetzen des Ladegren‐
zwerts gelöst werden.
Die Ladegrenzwerteinstellung sollte
mit der Stromstärke der Netzsteck‐
dose, an die das Ladekabel ange‐
schlossen wird, übereinstimmen. Auf
dem Bildschirm Lademodus für
Ladebegrenzung einen der folgenden
Werte auswählen:
● 10 A
● 6 A
Die Einstellung des Ladegrenzwerts muss aktualisiert werden, bevor das
Fahrzeug geladen wird. Beim Schal‐
ten aus P wird die Einstellung auf den Standardwert zurückgesetzt.9 Warnung
Wenn die Leistung des Stromkrei‐
ses bzw. der Netzsteckdose nicht
bekannt ist, die niedrigste Lade‐
stufe verwenden, bis die Leistung
von einem qualifizierten Elektriker
überprüft wurde. Die Wahl einer
höheren Ladestufe als die Netz- bzw. Steckdosenkapazität könnte
einen Brand auslösen oder den
Stromkreis beschädigen.
Elektrische Anforderungen 3 223.
Tarifauswahl
Das Fahrzeug ermittelt die
geschätzte Beginnzeit für den Lade‐
vorgang auf Basis des Stromtarif‐
plans, des bevorzugten Tarifs und der für den betreffenden Wochentag
einprogrammierten Abfahrtszeit. Das
Fahrzeug wird in den Zeiträumen
geladen, die ein vollständiges Laden
der Hochspannungsbatterie bis zum
Abfahrtszeitpunkt zum günstigsten
Tarif ermöglichen. Für diesen Modus
sind Informationen zu den Stromtari‐
fen des Stromversorgers für den
jeweiligen Aufladeort erforderlich.
Im Bildschirm Lademodus bei ausge‐
wähltem Lademodus Abfahrt die
Option Mehr berühren und dann die
Tarifpräferenz festlegen.

Fahren und Bedienung213
Eine der folgenden Optionen berüh‐
ren, um die gewünschte
Tarifpräferenz einzustellen:
● Aus : auf Abfahrtszeit basiertes,
verzögertes Laden.
● Nur Niedertarif : Laden zu
Schwachlasttarifen laden.
● Nieder- & Mitteltarif
kostenoptimiert : Laden zu Mittel-
und Schwachlasttarifen.
● Alle Tarife, kostenoptimiert :
Laden zu Spitzen-, Mittel- und
Schwachlasttarifen.
Der Ladevorgang beginnt zum Start‐
zeitpunkt und kann nur dann bis zum
Abfahrtszeitpunkt abgeschlossen
werden, wenn die Zeitspanne nach
dem Anstecken des Ladekabels zum
Laden ausreicht. Wenn das Fahrzeug etwa bei komplett entladener Hoch‐
spannungsbatterie erst eine Stunde
vor der Abfahrt eingesteckt wird, kann
es unabhängig vom gewählten Tarif
bis zur Abfahrtszeit nicht voll geladen werden.
Wenn die gewählten Strompreisein‐
stellungen außerdem eine sehr lange Ladezeit ergeben würden, beginnt
das Fahrzeug sofort nach dem Anste‐
cken mit dem Aufladen. Dies kann
beispielsweise der Fall sein, wenn
der Stromtarifplan nur Spitzentarife
enthält und der bevorzugte Tarif der
Schwachlasttarif ist.
Ladestromplanung
Im Bildschirm Akku wird geladen mit
ausgewähltem Modus Abfahrt die
Option Bearbeiten unter
Tarifpräferenz berühren.
Für die Option Abschluss des
Ladevorgangs eine der folgenden
Möglichkeiten auswählen:
● So früh wie möglich
● So spät wie möglich
Der Stromtarif bzw.die Kosten pro
Einheit können je nach Uhrzeit,
Wochentag und Jahreszeit variieren.
Tagsüber, wenn der Bedarf an elek‐
trischer Energie hoch ist, ist der Tarif
üblicherweise höher (Spitzentarif).
Nachts, wenn der Bedarf an elektri‐
scher Energie gering ist, ist der Tarif
üblicherweise niedriger (Schwach‐
last/Nachtstrom). In manchen Regio‐
nen werden auch mittlere Tarifstufen
angeboten.

Fahren und Bedienung215Die Endzeiten müssen aufeinan‐
derfolgend sein. Wenn an eine
Startzeit keine Endzeit anschließt, wird eine Fehlermeldung ange‐
zeigt.
5. Berühren Sie OK.
Prioritäres Laden
Das prioritäre Laden funktioniert, wenn der Lademodus Abfahrt ausge‐
wählt ist. Diese Funktion soll gewähr‐ leisten, dass die Hochspannungsbat‐
terie vor dem verzögerten Laden einen Mindestladezustand hat. Nach
dem prioritären Laden kehrt das
Fahrzeug zum normalen program‐
mierten Laden zurück.
Die Funktion kann durch Auswahl von Ein oder Aus im Bildschirm
Lademodus aktiviert und deaktiviert
werden, wenn der Lademodus
Abfahrt ausgewählt ist. Wenn das
prioritäre Laden aktiviert ist, wird es
anstelle des programmierten Ladens
ausgeführt, bis die Hochspannungs‐ batterie einen Ladezustand erreicht,
der 40 % der maximalen Reichweite
des Fahrzeugs zulässt.Lademodus vorübergehend
aufheben und annullieren
Um einen verzögerten Ladevorgang
vorübergehend aufzuheben, das
Ladekabel vom Ladeanschluss
abstecken und innerhalb von fünf
Sekunden wieder anstecken. Ein
einzelner Signalton ertönt und der
Ladevorgang wird sofort gestartet.
Um die vorübergehende Aufhebung
zu annullieren, das Ladekabel tren‐
nen, zehn Sekunden warten und
dann das Ladekabel wieder einste‐
cken. Ein zweifacher Signalton ertönt und der Ladevorgang wird verzögert.
Vorübergehendes Aufheben des
verzögerten Lademodus
Ein programmierter verzögerter
Lademodus lässt sich für einen Lade‐
zyklus vorübergehend aufheben, um
sofort mit dem Laden zu beginnen.
Auch die nächste geplante Abfahrts‐
zeit lässt sich für einen Ladezyklus
vorübergehend aufheben. Zusätzlich
zur Betätigung direkt im Fahrzeug
über die Bildschirme des program‐mierten Ladens gibt es weitere Wege, einen verzögerten Lademodus vorü‐
bergehend außer Kraft zu setzen.
Aufheben der Ladezeitprogrammie‐
rung 3 217.
Einmaliges Laden bietet die Möglich‐
keit, vorübergehende Ladeelemente
für den nächsten Ladezyklus festzu‐ legen.
Die Registerkarte Einmaliges Laden
auf dem Bildschirm Akku wird
geladen berühren.

Fahren und Bedienung217● Die Ladeeinstellungen wurdenüber OnStar auf der Website
oder in der Mobil-App geändert.
Beispielsweise wurden die
Abfahrtszeittabellen, die Tarifta‐ bellen oder der Lademodus über
die Kundenwebsite (in bestimm‐
ten Regionen verfügbar) aktuali‐
siert.
● Während des Ladevorgangs bei angestecktem Fahrzeug wurde
die Stromversorgung unvorher‐
gesehenerweise unterbrochen. Dies ist beispielsweise der Fall,
wenn es einen Stromausfall gab
oder das Ladekabel aus der
Steckdose gezogen wurde.Programmierbares Laden
deaktiviert
Wenn das programmierte Laden
deaktiviert wird, wird der Bildschirm
Laden nicht möglich angezeigt.
Aufheben der Ladezeitpro‐
grammierung
Um einen verzögerten Ladevorgang
vorübergehend aufzuheben, das
Ladekabel vom Ladeanschluss
abstecken und innerhalb von
fünf Sekunden wieder anstecken. Ein einzelner Hupsignalton ertönt und der Ladevorgang wird sofort gestartet.
Um die vorübergehende Aufhebung
zu annullieren, das Ladekabel tren‐
nen, zehn Sekunden warten und
dann das Ladekabel wieder einste‐
cken. Ein doppelter Hupsignalton
ertönt und der Ladevorgang wird
verzögert.
Programmiertes Laden 3 210.
Ladestatus
Das Fahrzeug verfügt über eine
Ladestatusanzeige, die sich in der
Mitte der Instrumententafel in der

222Fahren und Bedienungerneutes Einstecken zurückset‐
zen. Bei Fortbestehen der
Störung eine Werkstatt aufsu‐
chen.
● c leuchtet dauerhaft grün und
d blinkt rot: Störung des Lade‐
kabels: Das Ladekabel hat ein
mögliches Problem am Ladeka‐
bel erkannt. Das Ladekabel
durch Trennen und erneutes
Einstecken zurücksetzen. Wenn
die Störung weiterhin besteht,
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Wenn keine Statusanzeige leuchtet,
sicherstellen, dass die Steckdose
unter Spannung steht.
Ladestufe auswählen9 Warnung
Wenn die Leistung des Stromkrei‐
ses bzw. der Netzsteckdose nicht
bekannt ist, die niedrigste Lade‐
stufe verwenden, bis die Leistung
von einem qualifizierten Elektriker
überprüft wurde. Die Wahl einer
höheren Ladestufe als die Netz-
bzw. Steckdosenkapazität könnte
einen Brand auslösen oder den
Stromkreis beschädigen.
Hinweis
Bei Auswahl einer niedrigeren Lade‐ stufe verlängert sich die Ladedauer.
Die Auswahl des Ladegrenzwerts
kann über den Bildschirm
Ladebegrenzung am Info-Display
getroffen werden.
Auswahl des Ladegrenzwerts 3 210.
Anweisungen zur Erdung Diese Produkt muss geerdet werden.
Wenn das Produkt eine Funktionsstö‐ rung aufweist oder ausfällt, bietet die
Erdung einen Weg des geringsten
Widerstands für den elektrischen
Strom und reduziert so die Gefahr
eines elektrischen Schlags. Diese
Produkt ist mit einem Kabel ausge‐
stattet, das über einen Ausrüstungs‐
erdungsleiter und einen Erdungsste‐
cker verfügt. Der Stecker muss in
eine geeignete Steckdose einge‐
steckt werden, die richtig installiert
und gemäß den örtlichen Vorschriften und Regeln geerdet ist.
9 Warnung
Ein falsches Anschließen der
Ladekabelerdung kann zu elektri‐
schem Schlag führen. Bei Zwei‐
feln in Bezug auf die ordnungsge‐
mäße Erdung des Ladestromkrei‐ ses die Hilfe eines qualifizierten
Technikers in Anspruch nehmen.
Den mit dem Produkt gelieferten
Stecker nicht ändern. Wenn der
Stecker nicht in die Steckdose
passt, von einem qualifizierten
Elektriker eine geeignete Steck‐
dose installieren lassen.
Montageanweisungen für das
Ladekabel
Für die Montage des Ladekabels
einen geeigneten, widerstandsfähi‐
gen Ort wählen. Das Ladekabel sollte
in einer Höhe von 91 cm über dem
Boden montiert werden.
Die Löcher in einem Abstand von
18,7 cm zueinander anbringen.
Die Montageschrauben eindrehen
und den Kopf der Schrauben dabei
5 mm überstehen lassen.

224Fahren und BedienungAbschleppen
Allgemeine Informationen Das Fahrzeug ist weder dafür
konstruiert noch dafür gedacht, einen Anhänger zu ziehen oder ein anderes Fahrzeug abzuschleppen.

Fahrzeugwartung225FahrzeugwartungAllgemeine Informationen..........225
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug ................................ 225
Fahrzeug anheben ..................226
Fahrzeugeinlagerung ..............226
Fahrzeugüberprüfungen ............228
Durchführung von Arbeiten .....228
Motorhaube ............................. 229
Kühlung ................................... 229
Waschflüssigkeit ......................231
Bremsen .................................. 232
Bremsflüssigkeit ......................232
Fahrzeugbatterie .....................233
Scheibenwischerwechsel ........235
Scheinwerfereinstellung ..........236
Glühlampen auswechseln .........236
Halogenlampen .......................236
Xenon-Scheinwerfer ................236
Vordere Blinkleuchte ...............236
Rückleuchten ........................... 237
Seitliche Blinkleuchten ............237
Kennzeichenleuchte ................238
Elektrische Anlage .....................239
Hochspannungsgeräte und Verkabelung ........................... 239Überlastung der elektrischen
Anlage .................................... 239
Sicherungen ............................ 240
Sicherungskasten im Motorraum .............................. 241
Sicherungskasten in der Instrumententafel ...................244
Wagenwerkzeug ........................248
Räder und Reifen ......................249
Reifen ...................................... 249
Winterreifen ............................. 249
Reifenbezeichnungen ..............250
Reifendruck ............................. 250
Reifendruck-Kontrollsystem ....251
Profiltiefe ................................. 254
Reifenumrüstung .....................254
Radabdeckungen ....................255
Schneeketten .......................... 255
Starthilfe ..................................... 256
Abschleppen .............................. 258
Eigenes Fahrzeug abschleppen ........................... 258
Anderes Fahrzeug abschleppen ........................... 259
Fahrzeugpflege .......................... 259
Außenpflege ............................ 259
Innenraumpflege .....................261Allgemeine
Informationen
Zubehör und Änderungenam Fahrzeug
Wir empfehlen die Verwendung von
Originalteilen und -zubehör und von
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp
werkseitig zugelassenen Teilen. Die
Zuverlässigkeit anderer Produkte können wir nicht bewerten und auchnicht dafür garantieren – auch wenn
sie über eine behördliche oder sons‐
tige Zulassung verfügen.
Der Umbau, die Umwandlung und
alle sonstigen Änderungen, die an
den Standardfahrzeugspezifikatio‐
nen vorgenommen werden (u. a.
Softwareänderungen oder Änderun‐
gen der Steuergeräte), können zum
Erlöschen der von Opel gebotenen
Garantie führen. Darüber hinaus
können sich solche Modifikationen
auf die Fahrerassistenzsysteme und
den Energieverbrauch auswirken.
Außerdem können sie bewirken, dass
die Zulassungsbescheinigung ihre
Gültigkeit verliert.