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226FahrzeugwartungAchtung
Beim Transportieren des Fahr‐zeugs auf einem Zug oder einem
Bergungsfahrzeug können die
Schmutzfänger beschädigt
werden.
Fahrzeug anheben
9 Warnung
Falsches Anheben des Fahrzeugs
kann zu schweren Verletzungen
und Fahrzeugschäden führen.
Das Fahrzeug darf nur von gut
geschulten Mitarbeitern einer
Vertragswerkstatt angehoben
werden.
Anhebestelle für Hebebühne
Position des hinteren Arms der Hebe‐ bühne am Unterboden.
Position des vorderen Arms der
Hebebühne am Unterboden.
Unter Umständen müssen unter den
Vorderreifen Keile platziert werden,
um den nötigen Bodenabstand für
bestimmte Hebebühnen zu schaffen.
Fahrzeugeinlagerung Einlagerung über einen längeren
Zeitraum
Wenn das Fahrzeug für mehrere
Monate eingelagert werden muss:
● Fahrzeug waschen und konser‐ vieren.
● Konservierung im Motorraum und am Unterboden überprüfen
lassen.
● Die Dichtgummis reinigen und imprägnieren.
● Den Scheibenwaschbehälter entleeren.
● Den Frost- und Korrosionsschutz
im Kühlmittel überprüfen.
● Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung erhöhen.
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Fahrzeugwartung227● Das Fahrzeug an einem trocke‐nen, gut belüfteten Ort abstellen.P einlegen. Das Fahrzeug vom
Wegrollen hindern.
● Die Parkbremse nicht anziehen.
● Die Motorhaube öffnen, alle Türen schließen und das Fahr‐
zeug verriegeln.Bis zu vier Wochen
Ladekabel einstecken.Vier Wochen bis zwölf Monate ● Hochspannungsbatterie so weit entladen, bis die Reichweitenan‐zeige des Elektroantriebs (Batte‐
riesymbol) im Instrument nur
mehr zwei oder drei Balken
aufweist.
● Ladekabel nicht einstecken.
● Das Fahrzeug immer an Orten mit einer Temperatur zwischen
–10 °C und 30 °C einlagern.
● Eine Fahrzeugeinlagerung bei extremen Temperaturen kann
die Hochspannungsbatterie
beschädigen.
● Das schwarze Minuskabel (−) von der 12-Volt-Fahrzeug‐
batterie abklemmen und einErhaltungsladegerät an die Pole
der Fahrzeugbatterie anschlie‐ ßen oder die Kabel der 12-Volt-
Fahrzeugbatterie angeschlossen
lassen und die Ladung über die
Plus- (+) und -Minus-Anschlüsse
(−) im Motorraum aufrechterhal‐
ten.Achtung
Das Fahrzeug verfügt über eine
12-V-AGM-Batterie, die durch
Verwendung eines falschen Erhal‐ tungsladegeräts beschädigt
werden kann.
Unbedingt einen AGM-kompatib‐
len Erhaltungslader mit der korrek‐ ten Einstellung verwenden.
Die Anweisungen des Erhaltungs‐
laderherstellers befolgen.
Nachdem das Kabel erneut an die 12-
V-Fahrzeugbatterie angeschlossen
wurde, kann das Fahrzeug mögli‐
cherweise nicht betrieben werden. In
diesem Fall muss eventuell die Hoch‐
spannungsbatterie geladen werden.
Wiederinbetriebnahme des
Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird:
● Polklemme am Minuspol der 12- V-Fahrzeugbatterie anklemmen.
Elektronik der elektrischen Fens‐
terbetätigung aktivieren.
● Reifendruck prüfen.
● Scheibenwaschbehälter auffül‐ len.
● Kühlmittelstand kontrollieren.
● Gegebenenfalls Kennzeichen montieren.
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Fahrzeugwartung229MotorhaubeÖffnen
1. Entriegelungshebel der Motor‐ haube ziehen und in die
Ausgangsposition zurückführen.
2. Den Sicherungshaken zur linken Fahrzeugseite drücken und die
Motorhaube öffnen.
3. Die Motorhaubenstütze aus der Halterung oberhalb der Kühlerhal‐terung lösen und sicher in der
schlitzförmigen Aussparung in der Motorhaube befestigen.
Schließen
Vor dem Schließen der Motorhaube
die Stütze in die Halterung drücken.
Motorhaube absenken und bei gerin‐
ger Höhe ( 20–25 cm) in die Verriege‐
lung fallen lassen. Sicherstellen, dass
die Motorhaube eingerastet ist.Achtung
Motorhaube nicht in die Verriege‐
lung drücken, um Beulen zu
vermeiden.
Kühlung
Das Fahrzeug verfügt über drei
verschiedene Kühlsysteme.
Den Kühlmittelstand der einzelnen
Kühlsysteme regelmäßig prüfen und
die Ursache eines möglichen Kühl‐
mittelverlusts in einer Werkstatt behe‐
ben lassen.
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Fahrzeugwartung235Scheibenwischerwechsel
Wischerblatt an der
Windschutzscheibe
1. Wischerarm anheben.
2. Knopf drücken, um das Wischer‐ blatt zu lösen und es dann entfer‐
nen.
3. Wischerarm vorsichtig absenken.
Wischerblatt an der Heckscheibe
1. Rechts an der Abdeckung ziehen,
bis sich diese löst.
2. Die Abdeckung nach links schie‐ ben und vom Wischerblatt abneh‐men.
3. Abdeckung entfernen.
4. Wischerarm anheben.
5. Den Haken durch Drücken des Entriegelungshebels (2) lösen
und das Wischerblatt (3) aus dem
Wischerarm (1) ziehen.
6. Den neuen Blattzusammenbau sicher auf den Wischerarmdrücken, bis der Freigabehebel
mit einem Klicken einrastet.
7. Nach dem Scheibenwischer‐ wechsel sicherstellen, dass der
Haken der Abdeckung in den
Schlitz am Blattzusammenbau
gleitet.
8. Die Abdeckung nach unten einrasten lassen.
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248FahrzeugwartungNummerVerwendungszweck38–39–40–41–42–43Kontrolleinheit Karosserie
744Sensor- und Diagnose‐
modul45Frontkameramodul46Fahrzeugintegrationssteu‐
ergerät47Einzelwechselrichter‐
modul 248Elektrische Lenkradsperre49AUX-Buchse50Fernbedienung am
LenkradNummerVerwendungszweck51Hintergrundbeleuchtung
der Fernbedienung am
Lenkrad52Smartphone-Fernbedie‐
nungsmodul53Zubehörsteckdose54–55Logistik56–57–58Logistikrelais59–60Relais Zubehör / verzö‐
gerte Stromabschaltung
Zum Wiedereinbauen der Klappe erst
die untere Lasche einsetzen und
dann die Klappe wieder an ihre
ursprüngliche Position drücken.
Wagenwerkzeug
Die Bodenabdeckung im Laderaum
öffnen 3 63.
Die Abschleppöse und ein Schrau‐
bendreher sind unter einer Abde‐
ckung im Laderaum zu finden.
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254FahrzeugwartungAutomatisches AnlernenJeder Reifendrucksensor hat einen
einmaligen Identifizierungscode.
Nach dem Umsetzen der Räder, dem
Austausch des kompletten Radsat‐
zes oder einzelner oder mehrerer
Reifendrucksensoren muss der Iden‐
tifizierungscode an die neue Radpo‐
sition angepasst werden.
Nach einem Radwechsel muss das
Fahrzeug für ca. 20 Minuten stillste‐
hen, bevor das System die Neube‐
rechnung durchführt. Für das
folgende Anlernverfahren muss das
Fahrzeug 10 Minuten lang mit einer
Mindestgeschwindigkeit von 20 km/h
gefahren werden. In diesem Fall
können im Driver Information Center
w bzw. wechselnde Druckwerte
angezeigt werden.
Falls während des Anlernverfahrens
Probleme auftreten, wird im Driver
Information Center eine Warnmel‐
dung angezeigt.
Profiltiefe Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.Reifen sollten aus Sicherheitsgrün‐
den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht
werden.
Aus Sicherheitsgründen wird
empfohlen, dass die Profiltiefe der
Reifen einer Achse um nicht mehr als 2 mm variiert.
Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
ger (TWI = Tread Wear Indicator)
abgefahren ist. Seine Lage wird
durch Markierungen an der Reifen‐
flanke angezeigt.
Sollte der Verschleiß vorn größer sein als hinten, Vorderräder regelmäßig
gegen Hinterräder tauschen. Sicher‐
stellen, dass die Richtung der
Raddrehung unverändert ist.
Reifen altern, auch wenn sie nicht
gefahren werden. Wir empfehlen, die
Reifen nach sechs Jahren zu erset‐
zen.
Reifenumrüstung
Das Verwenden von Reifen einer anderen als der ab Werk montiertenGröße kann die Fahrzeugleistung
beeinträchtigen, beispielsweise die
Bremsleistung, das Fahrverhalten, die Stabilität und die Kippsicherheit.
Wenn das Fahrzeug mit elektroni‐
schen Systemen wie ABS, Dachair‐
bags, Traktionskontrolle oder elektro‐ nischer Stabilitätsregelung ausgerüs‐ tet ist, kann die Leistung dieser
Systeme ebenfalls beeinträchtigt
sein. Möglicherweise müssen der
Tachometer und der Nennreifendruck
neu programmiert und weitere Fahr‐
zeugänderungen vorgenommen
werden.
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Fahrzeugwartung257● Eine entladene 12-V-Fahrzeug‐batterie kann bereits bei 0 °Ceinfrieren. Die eingefrorene
12-V-Fahrzeugbatterie vor dem
Anklemmen der Starthilfekabel
auftauen.
● Beim Umgang mit der 12-V-Fahr‐
zeugbatterie Augenschutz und
Schutzkleidung tragen.
● Als Starthilfebatterie eine Fahr‐ zeugbatterie mit derselben Span‐nung verwenden (12 V). Ihre
Kapazität (Ah) darf nicht wesent‐ lich unter jener der entladenen12-V-Fahrzeugbatterie liegen.
● Starthilfekabel mit isolierten Polklemmen und einem Quer‐
schnitt von mindestens 16 mm 2
verwenden.
● Die entladene 12-V-Fahrzeug‐ batterie nicht vom Bordnetz tren‐
nen.
● Unnötige Stromverbraucher abschalten.
● Während des gesamten Vorgangs nicht über die 12-V-
Fahrzeugbatterie beugen.● Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen
Kabels nicht berühren.
● Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht
berühren.
● Parkbremse anziehen und Wähl‐
hebel auf P stellen.
● Die Schutzkappen am Pluspol beider Batterien öffnen.
Batterieklemmen im Motorraum
Die Batterieklemmen, über die dem
eigenen Fahrzeug Starthilfe gegeben wird, befinden sich im Motorraum.
Der Pluspol befindet sich unter einer
Abdeckung. Die Abdeckung öffnen,
bevor Starthilfe gegeben wird.
Der Minuspol der Batterie ist ein
Bolzen an einem Halter in der Nähe
der Lademodule.
Eigenem Fahrzeug Starthilfe geben
Reihenfolge für das Anschließen der
Kabel:
1. Rotes Kabel am positiven Pol der Starthilfebatterie anschließen.
2. Das andere Ende des roten Kabels am positiven Pol der entla‐
denen Batterie anschließen.
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258Fahrzeugwartung3. Schwarzes Kabel am negativenPol der Starthilfebatterie anschlie‐
ßen.
4. Das andere Ende des schwarzen Kabels am Minuspol (Bolzen)
anschließen.
Die Kabel so führen, dass sie nicht
von sich drehenden Teilen im Motor‐
raum erfasst werden können.
So wird das Fahrzeug gestartet: 1. Motor des Starthilfe gebenden Fahrzeugs starten.
2. Nach fünf Minuten auf POWERm
drücken, um das Fahrzeug einzu‐ schalten.
Nach dem Initialisieren des Instru‐
ments zieht das Fahrzeug Strom
von der Hochspannungsbatterie,
um die 12-V-Fahrzeugbatterie zu
laden.
3. Elektrische Verbraucher (z. B. Scheinwerfer, Heckscheibenhei‐
zung) des Starthilfe erhaltenden
Fahrzeugs einschalten.
4. Das Abnehmen der Kabel muss genau in umgekehrter Reihen‐
folge erfolgen.Abschleppen
Eigenes FahrzeugabschleppenAchtung
Unsachgemäßes Abschleppen
des nicht fahrfähigen Fahrzeugs
kann das Fahrzeug beschädigen.
Das fahrunfähige Fahrzeug darf
nur auf einem Abschleppwagen
transportiert werden.
Sicherstellen, dass das Fahrzeug
nur von gut ausgebildetem Perso‐ nal abgeschleppt wird.
Die Spitze eines Schlitzschraubend‐
rehers mit einem Tuch umwickeln, um
den Lack zu schützen. Den Schrau‐
bendreher in den Schlitz an der
kürzeren Kante der Abdeckung
einführen. Abdeckung durch vorsich‐
tiges Seitwärtsbewegen des Schrau‐ bendrehers lösen.
Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug 3 248.
Abschleppöse gegen den Uhrzeiger‐
sinn bis zum Anschlag und mit
waagerechter Endposition einschrau‐ ben.