Fahren
immer vorsichtig fahren. Diese aus dem Bo-
den rag
enden Ge
genstände können beim Ein-
und Ausparken den Stoßfänger und andere
Fahrzeugteile beschädigen. Um Schäden zu
vermeiden, anhalten bevor die Räder die Be-
grenzungen oder Bordsteine berühren.
● Vorsichtig über Grundstückseinfahrten,
Rampen, Bord
steine und andere Gegenstän-
de fahren. Tief liegende Fahrzeugteile wie
Stoßfänger, Spoiler und Teile des Fahrwerks,
Motors oder der Abgasanlage können beim
Überfahren beschädigt werden. Warn- und Kontrollleuchten
Es leuchtet rot
Zusammen mit Kon-
trollleuchte in
der Taste: elektroni-
sche Parkbremse
eingeschaltet.››› Seite 202
Bremsanlage ge-
stört. Halten Sie an!
Fachmännische Hilfe in Anspruch
nehmen! ››› Seite 204.
Bremsflüssigkeits-
stand zu niedrig. Nicht weiterfahren!
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
››› Seite 300.
Zusammen mit ABS-
Kontrollleuchte :
ABS gestört.Fachbetrieb aufsuchen. Das
Fahrzeug kann ohne ABS ge-
bremst werden.
Es leuchtet rot
Bremspedal nicht
getreten!Bremspedal ganz durchtreten.
Es leuchtet gelb
Vordere Bremsbelä-
ge verschlissen.Sofort einen Fachbetrieb aufsu-
chen. Alle Bremsbeläge prüfen
und ggf. ersetzen lassen.
Es leuchtet gelb
ESC systembedingt
abgeschaltet.Zündung aus- und einschalten.
Gegebenenfalls eine kurze Weg-
strecke fahren.
Abweichung im ESC.Fachbetrieb aufsuchen.
Zusammen mit ABS-
Kontrollleuchte :
ABS-Störung.Fachbetrieb aufsuchen. Das
Fahrzeug kann ohne ABS ge-
bremst werden.
Fahrzeugbatterie
wurde wieder ange-
klemmt.››› Seite 302
Es leuchtet gelb
ASR manuell ausge-
schaltet.ASR einschalten
››› Seite 219.
Automatisches Einschalten der
ASR durch Ein- und Ausschalten
der Zündung.
Es leuchtet gelb
Zusammen mit ESP-
Kontrollleuchte :
ABS Störung.
Fachbetrieb aufsuchen. Das
Fahrzeug kann ohne ABS ge-
bremst werden.
Zusammen mit
Warnleuchte oder : ABS ge-
stört.
Es leuchtet gelb
Zusammen mit
blinkender Warn-
leuchte
: elektro-
nische Parkbremse
gestört.Fachbetrieb aufsuchen.
Leuchtet grün
Bremspedal nicht
getreten.
Zum Einlegen einer Fahrstufe
Bremspedal treten.
Zum Lösen der elektronischen
Parkbremse Bremspedal treten
››› Seite 202.
Blinkt rot
Elektronische Park-
bremse gestört.
Gleichzeitig kann
die Kontrollleuch-
te
leuchten oder
die Kontrollleuch-
te
in der Taste
blinken.
Fachbetrieb aufsuchen, weil das
Fahrzeug möglicherweise nicht
sicher geparkt werden kann.
» 201
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Bedienung
VORSICHT
● Bei P arkp
lätzen mit hochstehenden Bord-
steineinfassungen oder festen Begrenzungen
immer vorsichtig fahren. Diese aus dem Bo-
den ragenden Gegenstände können beim Ein-
und Ausparken den Stoßfänger und andere
Fahrzeugteile beschädigen. Um Schäden zu
vermeiden, anhalten bevor die Räder die Be-
grenzungen oder Bordsteine berühren.
● Vorsichtig über Grundstückseinfahrten,
Rampen, Bord
steine und andere Gegenstän-
de fahren. Tief liegende Fahrzeugteile wie
Stoßfänger, Spoiler und Teile des Fahrwerks,
Motors oder der Abgasanlage können beim
Überfahren beschädigt werden. Informationen zu den Bremsen
Neue Bremsbeläge be
s
itz
en während der ers-
ten 200 bis 300 km (100 bis 200 Meilen)
noch nicht die volle Bremswirkung und müs-
sen sich erst „einschleifen“ ››› . Die etwas
v erminder
t
e Bremskraft kann jedoch durch
einen stärkeren Druck auf das Bremspedal
ausgeglichen werden. In der Einfahrzeit ist
der Bremsweg bei einer Vollbremsung oder
Notbremsung länger, als bei eingefahrenen
Bremsbelägen. Während der Einfahrzeit sind
Vollbremsungen und Situationen zu vermei-
den, die hohe Belastungen der Bremse nach
sich ziehen. Beispielsweise wenn zu dicht
aufgefahren wird. Die Abnutzung der Bremsbeläge ist sehr von
den Eins
atzbedingungen und der Fahrweise
abhängig. Bei häufigem Stadt- und Kurzstre-
ckenverkehr sowie sportlicher Fahrweise ist
die Stärke der Bremsbeläge im Fachbetrieb
öfter prüfen zu lassen als im Wartungspro-
gramm angegeben.
Beim Fahren mit nassen Bremsen, wie z. B.
nach Wasserdurchfahrten, bei heftigen Re-
genfällen oder nach einer Fahrzeugwäsche,
kann die Bremswirkung wegen feuchter oder
im Winter vereister Bremsscheiben verzögert
einsetzen. Die Bremsen müssen durch vor-
sichtiges Bremsen bei höherer Geschwindig-
keit so schnell wie möglich „trockenge-
bremst“ werden. Achten Sie dabei darauf,
dass kein nachfolgendes Fahrzeug und kein
anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird
››› .
Eine Sa lz
s
chicht auf den Bremsscheiben und
Bremsbelägen verzögert die Bremswirkung
und verlängert den Bremsweg. Wenn längere
Zeit auf salzgestreuten Straßen nicht ge-
bremst worden ist, muss die Salzschicht
durch vorsichtige Abbremsungen abgeschlif-
fen werden ››› .
K orr
o
sion an den Bremsscheiben und Ver-
schmutzung der Bremsbeläge werden be-
günstigt durch lange Standzeiten, geringe
Laufleistung und geringe Beanspruchung.
Bei keiner oder geringer Beanspruchung der
Bremsbeläge sowie bei vorhandener Korrosi-
on empfiehlt SEAT, durch mehrmaliges star- kes Bremsen aus höherer Geschwindigkeit
die Bremss
cheiben und Bremsbeläge zu rei-
nigen. Achten Sie dabei darauf, dass kein
nachfolgendes Fahrzeug und kein anderer
Verkehrsteilnehmer gefährdet wird ››› .
Störu n
g in der Br
emsanlage
Wenn gebremst werden muss und Fahrzeug
bremst nicht mehr so wie gewohnt (plötzliche
Verlängerung des Bremsweges), kann mögli-
cherweise ein Bremskreis ausgefallen sein.
Dies wird durch die Warnleuchte und ggf.
durch eine Textmeldung angezeigt. Unver-
züglich nächsten Fachbetrieb aufsuchen, um
den Schaden beheben zu lassen. Auf dem
Weg dorthin mit geringer Geschwindigkeit
fahren und sich dabei auf viel längere Brems-
wege und einen erhöhten Pedaldruck einstel-
len.
Bremskraftverstärker
Der Bremskraftverstärker funktioniert nur bei
laufendem Motor und verstärkt den Pedal-
druck, den der Fahrer auf das Bremspedal
ausübt.
Wenn der Bremskraftverstärker nicht arbeitet
oder das Fahrzeug abgeschleppt wird, muss
das Bremspedal kräftiger getreten werden,
da sich der Bremsweg aufgrund fehlender
Bremskraftunterstützung verlängert ››› .
204
Fahren
ACHTUNG
Neue Bremsbeläge haben anfangs nicht die
optima l
e Bremswirkung.
● Neue Bremsbeläge besitzen bis zu 320 km
(200 Meil
en) noch nicht die volle Bremswir-
kung und müssen sich erst „einschleifen“.
Dabei kann eine reduzierte Bremswirkung er-
höht werden, indem mehr Druck auf dem
Bremspedal gegeben wird.
● Um das Risiko von Unfällen, schweren Ver-
letzu
ngen und dem Verlust der Fahrzeugkon-
trolle zu reduzieren, ist mit neuen Bremsbelä-
gen besonders vorsichtig zu fahren.
● Während der Einfahrzeit der neuen Brems-
beläge niema
ls anderen Fahrzeug zu dicht
auffahren oder Fahrsituationen hervorrufen,
die eine hohe Belastung der Bremse nach
sich ziehen. ACHTUNG
Überhitzte Bremsen reduzieren die Bremswir-
ku n
g und verlängern den Bremsweg erheb-
lich.
● Beim Fahren im Gefälle werden die Brem-
sen besonders
beansprucht und sehr schnell
heiß.
● Vor dem Befahren einer längeren Strecke
mit st
arkem Gefälle Geschwindigkeit verrin-
gern, bzw. in einen niedrigeren Gang schal-
ten. Dadurch wird die Bremswirkung des Mo-
tors ausgenutzt und die Bremse entlastet.
● Nicht serienmäßige oder beschädigte
Fronts
poiler können die Luftzufuhr zu den Bremsen beeinträchtigen und zum Überhit-
zen der Br
emsen führ
en. ACHTUNG
Nasse Bremsen oder vereiste oder salzige
Br emsen br emsen s
päter und verlängern den
Bremsweg.
● Vorsichtig testend die Bremse ausprobie-
ren.
● Immer die Bremsen dur
ch einige vorsichti-
ge Brems
ungen trocknen und von Eis und
Salz befreien, wenn es die Wetter-, Fahrbahn-
und Verkehrsverhältnisse zulassen. ACHTUNG
Das Fahren ohne Bremskraftverstärker kann
erheb lic
h den Bremsweg verlängern und da-
durch Unfälle und schwere Verletzungen ver-
ursachen.
● Fahrzeug niemals bei abgestelltem Motor
rol
len lassen.
● Wenn der Bremskraftverstärker nicht arbei-
tet oder d
as Fahrzeug abgeschleppt wird,
muss das Bremspedal kräftiger getreten wer-
den, da sich der Bremsweg aufgrund fehlen-
der Bremskraftunterstützung verlängert. VORSICHT
● Niema l
s die Bremsen durch leichten Pedal-
druck „schleifen“ lassen, wenn nicht wirklich
gebremst werden muss. Andauernder Druck
auf dem Bremspedal führt zu einer Überhit- zung der Bremsen. Das kann erheblich die
Brems
l
eistung verringern, den Bremsweg er-
heblich verlängern und unter Umständen zum
Totalausfall der Bremsanlage führen.
● Vor dem Befahren einer längeren Strecke
mit st
arkem Gefälle Geschwindigkeit verrin-
gern, bzw. in einen niedrigeren Gang schal-
ten. Dadurch wird die Bremswirkung des Mo-
tors ausgenutzt und die Bremse entlastet.
Andernfalls könnte die Bremse überhitzen
und möglicherweise ausfallen. Bremsen nur
benutzen, wenn man sie zum Verlangsamen
oder zum Anhalten braucht. Hinweis
Wenn die vorderen Bremsbeläge überprüft
wer den, so
llten auch die hinteren Bremsbelä-
ge gleichzeitig mit geprüft werden. Die Dicke
aller Bremsbeläge ist regelmäßig visuell zu
prüfen, indem die Bremsbeläge durch die Öff-
nungen der Felgen oder von der Unterseite
des Fahrzeugs überprüft werden. Wenn nötig,
die Räder abmontieren, um eine gründliche
Untersuchung durchführen zu können. SEAT
empfiehlt den Besuch bei einem SEAT-Be-
trieb. 205
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit