GRUNDLEGENDE SERVICEINFORMATIONEN
1-8
rennt oder angeschlossen werden.
ECA
ACHTUNG
Handhaben Sie elektrische Bauteile be-
sonders vorsichtig. Setzen Sie sie nicht
starken Erschütterungen aus.
ECA
ACHTUNG
Elektrische Bauteile reagieren äußerst emp-
findlich auf statische Elektrizität und kön-
nen dadurch beschädigt werden. Berühren
Sie deshalb niemals die Pole, und achten
Sie darauf, die Kontakte sauber zu halten.
HINWEIS
Den Motorstoppschalter gedrückt halten, um
die Multifunktionsanzeige auszuschalten, wenn
das ECU (Elektronisches Steuergerät) zurück-
gesetzt wird. Das Starter-Kabel des Starter-Re-
lais abtrennen und anschließend den Starter-
Schalter drücken. Unbedingt mindestens fünf
Sekunden warten, bevor der Starterschalter
gedrückt wird, nachdem die Multifunktionsan-
zeige erlischt.
Überprüfen der elektrischen Anlage
HINWEIS
Vor der Kontrolle der elektrischen Anlage sich-
erstellen, dass die Batterie-Spannung mind-
estens 12 V beträgt.
ECA
ACHTUNG
Prüfspitzen niemals in die Aufnahmen für
die Steckverbinderkontakte stecken. Prüf-
spitzen immer am gegenüberliegenden
Steckverbinderende “a” anbringen und da-
bei darauf achten, die Kabelanschlüsse
nicht zu lösen oder zu beschädigen.
ECA
ACHTUNG
Bei wasserdichten Steckverbindern Prüf-
spitzen niemals direkt in den Steckverbind-
er stecken. Beim Durchführen von
Prüfungen mit einem wasserdichten Steck-
verbinder den vorgeschriebenen Testkabel-
a
BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
1-17
GAS2GB3031
BEDIENUNGSELEMENTE UND
DEREN FUNKTION
GAS2GB3032KONTROLLLEUCHTEN UND WARN-
LEUCHTEN
Reserve-Warnleuchte “ ”
Diese Warnleuchte leuchtet auf, wenn der
Kraftstoffstand auf etwa unter 1.6 L (0.42 US
gal, 0.35 Imp.gal) fällt. Wenn dies auftritt, so
bald wie möglich tanken.
Der Stromkreis der Warnleuchte kann über-
prüft werden, indem das Starterschalter ge-
drückt wird. Die Warnleuchte sollte einige
Sekunden lang aufleuchten und dann er-
löschen.
Wenn die Warnleuchte zunächst nicht aufleu-
chtet, wenn das Starterschalter gedrückt wird,
oder wenn die Warnleuchte eingeschaltet leibt,
den Stromkreis von einem Yamaha-Händler
überprüfen lassen.
Motorstörungs-Warnleuchte “ ”
Diese Warnleuchte leuchtet auf oder blinkt,
wenn eine Störung im Stromkreis festgestellt
wird, der den Motor überwacht. In diesem Fall
muss das Fahrzeug von einem Yamaha-Hän-
dler überprüft werden.
Der Stromkreis der Warnleuchte kann über-
prüft werden, indem das Starterschalter ge-
drückt wird. Die Warnleuchte sollte einige
Sekunden lang aufleuchten und dann er-
löschen.
Wenn die Warnleuchte zunächst nicht aufleu-
chtet, wenn das Starterschalter gedrückt wird,
oder wenn die Warnleuchte eingeschaltet leibt,
den Stromkreis von einem Yamaha-Händler
überprüfen lassen.
GAS2GB3033MOTORSTOPPSCHALTER
Der Motorstoppschalter “1” befindet sich links am Lenker. Den Motorstoppschalter gedrückt
halten, bis der Motor stoppt.
Nachdem der Motor stoppt, erlischt die Multi-
funktionsanzeige und die Stromzufuhr zum
ECU (Elektronisches Steuergerät) wird unter-
brochen, wenn der Motorstoppschalter ge-
drückt gehalten wird.
HINWEIS
Die Multifunktionsanzeige erlischt nach einer
Minute, wenn der Motorstoppschalter nicht ge-
drückt wird.
GAS2GB3034STARTERSCHALTER
Der Starterschalter “1” befindet sich am Lenk-
erstummel rechts. Diesen Schalter drücken,
um den Motor anzulassen.
GAS2GB3035KUPPLUNGSHEBEL
Der Kupplungshebel “1” befindet sich links am
Lenker. Der Kupplungshebel dient zum Aus-/
Einkuppeln.
Zum Auskuppeln den Kupplungshebel zügig
ziehen, beim Einkuppeln gefühlvoll loslassen.
1.Motorstörungs-Warnleuchte “ ”
2.Reserve-Warnleuchte “ ”
12
ANZUGSMOMENT
2-15
Schraube Kurbelgehäusedeckel
linksM6 7 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Schraube Kurbelgehäusedeckel re-
chtsM6 11 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Schraube des Ölfilter-Gehäu-
sedeckelsM6 2 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Kickstarter-Klinkenradführung-
SchraubeM6 2 12 Nm (1.2 m·kgf, 8.7 ft·lbf)
Kickstarterhebel-Schraube
M8 1 33 Nm (3.3 m·kgf, 24 ft·lbf)
Kickstarterhebelnaben-Schraube
M6 1 7 Nm (0.7 m·kgf, 5.1 ft·lbf)
Primärantriebsritzel-Mutter
M16 1 75 Nm (7.5 m·kgf, 54 ft·lbf)
Kupplungsfeder-Schraube
M6 5 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Kupplungsnaben-Mutter M16 1 75 Nm (7.5 m·kgf, 54 ft·lbf)Sicher-
ungss-
cheibe
verwen-
den.
Antriebsritzel-Mutter M18 1 75 Nm (7.5 m·kgf, 54 ft·lbf)Sicher-
ungss-
cheibe
verwen-
den.
Stiftplatte
M8 1 30 Nm (3.0 m·kgf, 22 ft·lbf)
Schaltführungs-Schraube
M6 2 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Rastenhebel-Schraube
M6 1 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Fußschalthebelschraube M6 1 12 Nm (1.2 m·kgf, 8.7 ft·lbf)
Rotor-Mutter
M12 1 65 Nm (6.5 m·kgf, 47 ft·lbf)
Stator-Schraube
M5 2 7 Nm (0.7 m·kgf, 5.1 ft·lbf)
Kurbelwellensensor-Schraube
M6 2 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Dämpferrohr-Abdeckungsschraube
M6 2 10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
Starterkupplungs-Schraube
M6 6 16 Nm (1.6 m·kgf, 12 ft·lbf)
Startermotor-Schraube
M6 1 12 Nm (1.2 m·kgf, 8.7 ft·lbf)
Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
M10 1 16 Nm (1.6 m·kgf, 12 ft·lbf)
Leerlaufschalter-Schraube
M5 2 3.5 Nm (0.35 m·kgf, 2.5 ft·lbf)
Ansaugluft-Temperatursensor-
SchraubeM5 1 1.5 Nm (0.15 m·kgf, 1.1 ft·lbf)
Gleichrichter-/Regler-Schraube
M6 2 7 Nm (0.7 m·kgf, 5.1 ft·lbf)
ECU-Schraube
M5 2 3.8 Nm (0.38 m·kgf, 2.8 ft·lbf)
Zündspulen-Schraube
M6 2 7 Nm (0.7 m·kgf, 5.1 ft·lbf)
Drosselklappensensor-Schraube
M5 2 3.4 Nm (0.34 m·kgf, 2.5 ft·lbf)
Ansaugluft-Druckgeber-Schraube
M6 1 5 Nm (0.5 m·kgf, 3.6 ft·lbf) BEZEICHNUNGGewin-
de-
größeAnz. ANZUGSDREHMOMENTEBe-
merkun-
gen
LT
LT
E
LT
LT
LT
LT
LT
LT
KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
2-38
1. Klemme
2. Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch
3. Drosselklappensensor-Kabel
4. Verbindungsstecker
5. Ansaugluft-Temperaturfühler-Steckverbinder
6. Ansaugluft-Druckgeber-Kabel
7. Kabelbaum
8. Einspritzdüsen-Kabel
9. Drosselklappengehäuse
10. Einspritzdüsen-Steckverbinder
11. Starter-Kabel
12. Mehrfach verwendbarer Kabelbinder
13. Kraftstoffstandgeber-Steckverbinder
14. Hochspannungskabel
15. Zündkerzenstecker
16. Zylinderkopfdeckel
17. Kraftstoffschlauch
18. Kraftstoffstandgeber
19. Nebenkabelbaum
20. Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch
21. Kühler-Entlüftungsschlauch
22. Kühlerschlauch
23. Rahmenunterzug
24. Startermotor
25. Leerlaufschalter-Kabel
26. Lichtmaschinen-Kabel
27. Kupplungszug
28. Kühler
29. Luftfiltergehäuse-Entlüftungsschlauch
30. Entlüftungsschlauchklemme
31. Gummitülle (Hochspannungskabel)
32. Elektronisches Steuergerät
33. Luftfiltergehäuse
34. Nebenkabelbaum-Steckverbinder
35. Motorhalterung
A. Den Kabelbaum, das Kupplungsschalter-Kabel
und Starterschalterkabel mit der Kunststoff-
Halteklammer befestigen und den Vorsprung der
Kunststoff-Halteklammer in das Loch im Metall-
blech des Kühlers einführen.
B. Jedes Kabel so verlegen, dass die Kabel nicht
zwischen der Tankführung und dem Vergaser-
einlass-Anschluss eingeklemmt sind.
C. Den Vorsprung des Kabelbaums in das Loch im
Rahmen einführen.
D. Den Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch verlegen,
ohne das Starter-Kabel zu kreuzen.
E. Den Zylinderkopf-Entlüftungsschlauch zwischen
Gaszug und Gleichrichter-/Regler-Kabel führen.
F. Den Nebenkabelbaum mit dem Kabelbaum
verbinden.
G. Das Hochspannungskabel über dem Kraftstoff-
schlauch führen.
H. ±10°
I. Den Zündkerzenstecker mit dieser Seite zur re-
chten Seite des Fahrzeugs einbauen.
J. Den Zündkerzenstecker vollständig eindrücken,
so dass zwischen ihm und dem Zylin-
derkopfdeckel keine Lücke bleibt.
K. Den Kühler-Entlüftungsschlauch zwischen den
Rahmenunterzügen führen.
L. 50±3 mm (2.0±0.12 in)
M. Kleber am Schlitz und in der Gummitülle auftra-
gen und anschließend die Gummitülle entsprech-
end den angegebenen Abmessungen
befestigen.
N. Den Nebenkabelbaum zwischen ECU und dem
Luftfiltergehäuse durchführen.
O. Den Steckverbinder des Nebenkabelbaums in
die Rippe am Luftfiltergehäuse setzen.P. Den Kühler-Entlüftungsschlauch durch den Küh-
lerschlauch, den Rahmenunterzug und die Mo-
torhalterung führen.
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
9-35
Die Punkteliste der aktuell aufgetretenen Störung wird angezeigt.
3. Code
Die folgenden Symbole und die Fehlercodenummern für die erkannten Störungen werden an-
gezeigt.
4. Elektronisches Steuergerät
Die Arten der Steuergeräte werden angezeigt.
5. Bezeichnung
Die Teilenamen der erkannten Störung werden angezeigt.
6. Zustand
Die aktuellen Bedingungen werden angezeigt. (Erkannt/Wiederhergestellt)
7. Symptom
Die Symptome der erkannten Störung werden angezeigt.
8. Diagnosecode
Die Diagnosecodes, die zur erkannten Störung gehören, werden angezeigt.
9. FFD (nur für die Modelle, die Standbilddaten anzeigen können)
Die Markierung “ ” wird angezeigt, wenn Standbilddaten verfügbar sind.
10.ECU-Leitungszeit (Stunde: Minute: Sekunde)
Die Gesamt-ECU-Leitungszeit (Gesamt-Stundenzahl die das Starterschalter des Fahrzeugs auf
ON stand) zum Zeitpunkt als die Störung erkannt wurde, wird angezeigt.
11.Zündschloss-Betriebsstunden nach Erkennung
Die Anzahl der Male, die die Instrumenten-Beleuchtung beim Drücken des Starterschalters
zwischen der Störungserkennung und der Anzeige der Codelesung aufleuchtet, wird angezeigt.
12.Anzahl der Vorkommen
Die Anzahl der Störungen, die zwischen der Störungserkennung und der Anzeige der Codelesung
auftreten, wird angezeigt.
GAS2GB3379EINZELHEITEN ZUR FEHLERSUCHE
In diesem Abschnitt werden die Maßnahmen für die am Diagnose-Tool angezeigten Fehlercodes be-
schrieben. Die Komponenten, die eine wahrscheinliche Störungsursache darstellen, der Reihe nach
kontrollieren und ggf. instand setzen.
Nach abgeschlossener Kontrolle und Reparatur der defekten Teile werden die Anzeigen des Diag-
nose-Tools gemäß der Einbaumethode zurückgesetzt.
Fehlercodenummer:
Die am Diagnose-Tool angezeigte Fehlercodenummer, wenn der Motor nicht normal funktioniert.
Diagnosecode-Nr.:
Im Diagnosemodus einzugebender Diagnosecode.
A. Erkannte Störung
B. Wiederhergestellte Störung
AB
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
9-55
HINWEIS
Vor der Fehlersuche das Starter-Kabel vom Starter-Relais abtrennen.
HINWEIS
Vor der Fehlersuche das Starter-Kabel vom Starter-Relais abtrennen.Fehlercode. 50
BezeichnungFehlerhafter Steuergerät-Speicher. (Wird diese Störung im
Steuergerät erkannt, erscheint die Fehlercodenummer mögli-
cherweise nicht auf dem Instrument.)
Betriebssicheres SystemDer Motor kann nicht gestartet werden.
Fahrzeug fahrunfähig
Diagnosecode -Nr.—
Anzeige des Diagnose-
Tools—
Arbeitsablauf—
Be-
zeic
hnu
ngWahrscheinliche Ursache
der Störung und PrüfungWartungsarbeitBestätigung des War-
tungsabschlusses
1 Störung im elektronischen
Steuergerät.Elektronisches Steuergerät
erneuern.Den Starterschalter drücken.
Prüfen, ob die Fehlercode-
nummer nicht angezeigt wird.
Fehlercode. Warten auf Verbindung
BezeichnungVom Steuergerät wurde kein Kommunikationssignal empfan-
gen.
Betriebssicheres SystemMotor kann gestartet werden (bei fehlerhafter ECU nicht möglich)
Fahrzeug fahrfähig (fahrunfähig bei Störung im elektronischen
Steuergerät)
Diagnosecode -Nr.—
Anzeige des Diagnose-
Tools—
Arbeitsablauf—
Be-
zeic
hnu
ngWahrscheinliche Ursache
der Störung und PrüfungWartungsarbeitBestätigung des War-
tungsabschlusses
1 Verbindung des Yamaha Di-
agnose-Tool-Steckverbind-
ers.
Den Verriegelungszustand
des Steckverbinders prüfen.
Steckverbinder trennen und
Anschlüsse überprüfen (ver-
bogene oder gebrochene
Kontakte und richtiges Ein-
rasten der Anschlüsse).Falsch angeschlossen
Den Steckverbinder richtig
anschließen, oder den Kabel-
baum reparieren/erneuern.Den Starterschalter drücken.
Fehlercodenummer wird
nicht angezeigt Wartung
ist abgeschlossen.
Fehlercodenummer wird an-
gezeigt Weiter mit Punkt 2.