
Bedienung
ACHTUNG
● St el
len Sie niemals den Motor ab, bevor
das Fahrzeug komplett zum Stillstand ge-
kommen ist. Die volle Funktionsfähigkeit des
Bremskraftverstärkers und der Servolenkung
ist nicht gewährleistet. Sie müssen ggf. mehr
Kraft zum Lenken oder Bremsen aufwenden.
Da Sie dabei nicht wie gewohnt lenken und
bremsen können, kann es zu Unfällen und
ernsthaften Verletzungen kommen.
● Ziehen Sie niemals den Schlüssel aus dem
Zünds
chloss, solange das Fahrzeug in Bewe-
gung ist. Die Lenksperre könnte sonst plötz-
lich einrasten und Sie wären nicht mehr in
der Lage, das Fahrzeug zu lenken.
● Um Verletzungen zu vermeiden, stellen Sie
sic
her, dass bei Arbeiten im Motorraum das
Start-Stopp-System ausgeschaltet ist ››› Sei-
te 201. VORSICHT
Schalten Sie bei Wasserdurchfahrten stets
d a
s Start-Stopp-System aus ››› Seite 201. Motor abstellen/starten
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
– Schalten Sie bei Fahrzeugstillstand in den
Leerl
auf und lassen Sie das Kupplungspe-
dal los. Der Motor wird abgestellt. Im Dis-
play des Kombi-Instruments erscheint die
Kontrollleuchte . –
Wenn
Sie das Kupplungspedal treten, star-
tet der Motor wieder. Die Kontrollleuchte er-
lischt.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
– Bremsen Sie das Fahrzeug bis zum Still-
st
and und bleiben Sie mit dem Fuß auf
dem Bremspedal. Der Motor wird abge-
stellt. Im Display erscheint die Kontroll-
leuchte .
– Wenn Sie den Fuß vom Bremspedal neh-
men, st
artet der Motor wieder. Die Kontroll-
leuchte erlischt.
Weitere Informationen zum Automatikgetrie-
be
Der Motor wird in den Wählhebelstellungen P,
D, N und S sowie im manuellen Betrieb abge-
stellt. In der Wählhebelstellung P bleibt der
Motor auch dann aus, wenn Sie den Fuß von
der Bremse nehmen. Der Motor startet erst
wieder, wenn Sie das Gaspedal betätigen
oder eine andere Fahrstufe einlegen und die
Bremse lösen.
Wenn Sie während einer Stopp-Phase die
Wählhebelstellung R wählen, startet der Mo-
tor wieder.
Schalten Sie zügig von D nach P, um einen
ungewollten Motorstart beim Schalten über R
zu vermeiden. Hinweis
● Sie k önnen sel
bst steuern, ob der Motor
abgestellt wird oder nicht, indem Sie die
Bremskraft verringern oder erhöhen. Wenn
Sie die Bremse z. B. im Stop-and-Go-Verkehr
oder beim Abbiegen nur leicht treten, wird bei
Fahrzeugstillstand keine Stopp-Phase einge-
leitet. Sobald Sie die Bremse stärker treten,
wird der Motor abgestellt.
● Treten Sie bei Fahrzeugen mit Schaltgetrie-
be während einer
Stopp-Phase die Fußbrem-
se, um das Fahrzeug gegen Wegrollen zu si-
chern.
● Wenn Sie bei Fahrzeugen mit Schaltgetrie-
be den Motor „ab
würgen“, können Sie ihn di-
rekt wieder starten, indem Sie das Kupp-
lungspedal sofort treten. Allgemeine Hinweise
Der reguläre Start-Stopp-Betrieb kann aus
v
er
schiedenen Gründen systemseitig abge-
brochen werden.
Motor wird nicht abgestellt
Das System überprüft vor jeder Stopp-Phase,
ob bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Der
Motor wird z. B. in den folgenden Situationen
nicht abgestellt.
● Der Motor hat die Mindesttemperatur für
den St
art-Stopp-Betrieb noch nicht erreicht.
200

Fahrerassistenzsysteme
Kontrollleuchte
W enn die K
ontrollleuchte leuchtet, bedeu-
tet das, dass die Geschwindigkeitsregelanla-
ge aktiv ist.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
ge Warn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie erlöschen nach weni-
gen Sekunden.
Anzeige im GRA-Display
Zustand Abb. 171:
GRA vorübergehend abgeschaltet. Die ge-
speicherte Geschwindigkeit erscheint in
kleinen und verdunkelten Zahlen.
Systemfehler. Fachbetrieb aufsuchen.
GRA eingeschaltet. Speicher der Ge-
schwindigkeit ist leer.
GRA ist aktiv. Gespeicherte Geschwindig-
keit in großen Zahlen. ACHTUNG
Wenn es nicht möglich ist, sicher mit ausrei-
c hendem Ab
stand und konstanter Geschwin-
digkeit zu fahren, kann das Verwenden der
Geschwindigkeitsregelanlage Unfälle und
schwere Verletzungen verursachen.
● Niemals die GRA bei dichtem Verkehr, bei
zu g
eringem Abstand, auf steilen, kurvenrei-
chen, rutschigen Strecken, wie z. B. Schnee,
Eis, Nässe oder Rollsplitt, und auf überflute-
ten Straßen verwenden. A
B
C
D ●
Niem a
ls die GRA im Gelände oder auf nicht
befestigten Straßen benutzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zu
vorausfahrenden Fahrzeugen immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Um eine unbeabsichtigte Geschwindig-
keit
sregelung zu vermeiden, die GRA immer
nach der Benutzung ausschalten.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
sc
hwindigkeit wieder aufzunehmen, wenn die
Geschwindigkeit für die gerade bestehenden
Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-
nisse zu hoch ist.
● Bei Fahrten im Gefälle kann die GRA die
Fahr
zeuggeschwindigkeit nicht konstant hal-
ten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs
kann sich die Geschwindigkeit erhöhen. He-
runterschalten oder Fahrzeug mit der Fuß-
bremse abbremsen. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ››
› in
W arn- u
nd Kontrollleuchten auf Seite 113. Bedienung der Geschwindigkeitsre-
g
el
anlage* Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen durch ›››
Seite 39.
Der Wert in Klammen in der Tabelle (in mph,
Meilen pro Stunde) bezieht sich ausschließ- lich auf Kombi-Instrumente mit Anzeige der
Ges
chwindigkeit in Meilen.
Schalten mit GRA-Modus
Die GRA bremst, sobald Sie die Kupplung tre-
ten, und greift nach dem Schalten automa-
tisch wieder ein.
Bergabfahren mit der GRA
Wenn die GRA bergab die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs nicht konstant halten kann,
Fahrzeug mit der Fußbremse abbremsen und
ggf. herunterschalten.
Automatische Abschaltung
GRA-Regelung wird automatisch abgeschaltet
oder vorübergehend unterbrochen:
● Wenn vom System ein Fehler festgestellt
wir
d, der die Funktion der GRA beeinträchti-
gen könnte.
● Wenn über einen gewissen Zeitraum das
Ga
spedal betätigt und die gespeicherte Ge-
schwindigkeit überschritten wird.
● Wenn die dynamischen Fahrtregelungssys-
teme aktiv
werden (z. B. ASR oder ESC).
● Wenn der Airbag auslöst.
205
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

FahrerassistenzsystemeFunktionPosition des Blinkerhebels
››› Abb. 173 oder des dritten Hebels
››› Abb. 174Effekt
Ausschalten des Geschwindigkeitsbe-
grenzersStellen Sie den Schalter 1 des Blinkerhebels in die Stellung oder brin-
gen Sie den dritten Hebel in die Stellung .Das System wird ausgeschaltet. Die eingestellte Geschwin-
digkeit bleibt gespeichert. Die in der Tabelle in Klammen angegebenen
W
er
te in mph werden ausschließlich auf
Kombiinstrumenten mit Anzeige der Ge-
schwindigkeit in Meilen angezeigt.
Bergabfahren mit dem Geschwindigkeitsbe-
grenzer
Wenn die im Geschwindigkeitsbegrenzer ge-
speicherte Geschwindigkeit auf abschüssiger
Fahrbahn überschritten wird, blinkt die Warn-
und Kontrollleuchte ››› Seite 206 und es
kann ein Warnton ausgegeben werden.
Bremsen Sie in diesem Fall das Fahrzeug mit
der Fußbremse ab und schalten Sie ggf. in ei-
nen niedrigeren Gang.
Vorübergehend ausschalten
Wenn Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer –
beispielsweise zum Überholen – vorüberge-
hend deaktivieren möchten, bringen Sie den
Schalter ››› Abb. 173 1 des Blinkerhebels in
die St
ellung oder bringen Sie den drit-
ten Hebel zum Druckpunkt oder drü-
cken Sie die Taste 2 eines der beiden He-
bel .
Nac
h dem Überholmanöver kann der Ge-
schwindigkeitsbegrenzer wieder mit der zu- vor gespeicherten Geschwindigkeit aktiviert
wer
den, indem der Schalter 3 des Blinker-
he bel
s im Bereich gedrückt oder der
dritte Hebel zum Druckpunkt gebracht
wird.
Vorübergehendes Deaktivieren durch völl-
iges Durchtreten des Gaspedals (Kick-down)
Wenn das Gaspedal vollständig durchgetre-
ten (Kick-down) und die programmierte Ge-
schwindigkeit durch den Fahrer bewusst
überschritten wird, schaltet sich die Rege-
lung vorübergehend aus.
Zur Bestätigung der Deaktivierung ertönt ein-
malig ein Signalton. Solange die Regelung
deaktiviert ist, blinkt die Warn- und Kontroll-
leuchte .
Wenn das Gaspedal nicht mehr vollständig
durchgetreten wird und die Fahrzeugge-
schwindigkeit wieder unter den programmier-
ten Wert sinkt, wird die Regelung wieder akti-
viert. Die Kontrollleuchte leuchtet auf und
bleibt an.
Automatische Abschaltung
Die Regelung des Geschwindigkeitsbegren-
zers schaltet sich automatisch ab: ●
Wenn vom System ein Fehler festgestellt
wird, der die Funktion des Begrenzers beein-
trächtigen könnte.
● Wenn der Airbag auslöst. VORSICHT
Bei der automatischen Abschaltung aufgrund
einer S
ystemstörung wird der Begrenzer aus
Sicherheitsgründen nur dann komplett abge-
schaltet, wenn das Gaspedal nicht mehr ge-
drückt oder das System bewusst ausgeschal-
tet wird. 209
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Fahrspurwechsel anderer Fahrzeuge
F ahr
zeuge, die in geringem Abstand auf die
eigene Fahrspur wechseln, können erst dann
vom Radarsensor erkannt werden, wenn sie
in den Erkennungsbereich des Sensors gera-
ten. Als Folge daraus wird die ACC langsamer
reagieren ››› Abb. 183 C. In diesen Fällen
müssen Sie bei Bedarf selbst bremsen.
Stehende Fahrzeuge
Die ACC erfasst beim Fahren keine festste-
henden Gegenstände wie etwa ein Stauende
oder Fahrzeuge mit einer Panne.
Wenn ein von der ACC erfasstes Fahrzeug ab-
biegt oder ausschert und sich vor diesem
Fahrzeug ein stehendes Fahrzeug befindet,
reagiert die ACC nicht auf das stehende Fahr-
zeug ››› Abb. 183 D. In diesen Fällen müssen
Sie bei Bedarf selbst bremsen.
Entgegenkommende und kreuzende Fahrzeu-
ge
Die ACC reagiert weder auf in Gegenrichtung
kommende noch kreuzende Fahrzeuge.
Gegenstände aus Metall
Gegenstände aus Metall wie z. B. Schienen
auf der Straße oder bei Bauarbeiten einge-
setzte Platten können den Radarsensor ver-
wirren und Fehlreaktionen der ACC verursa-
chen. Faktoren, die die Funktionsweise des Radar-
sensor
s beeinträchtigen können
Ist die Funktion des Radarsensors z. B. durch
starken Regen, Wassernebel, Schnee oder
Schlamm beeinträchtigt, schaltet sich die
ACC vorübergehend ab. Im Display des Kom-
biinstruments wird eine entsprechende Infor-
mation erscheinen. Reinigen Sie ggf. das
SEAT-Emblem ››› Abb. 177.
Wenn der Radarsensor wieder einwandfrei ar-
beitet, wird die ACC automatisch wieder zur
Verfügung stehen. Die Information im Display
des Kombiinstruments erlöscht und die ACC
kann wieder eingeschaltet werden.
Im Fall der starken Rückstrahlung des Radar-
signals wie z. B. in einem Parkhaus kann die
Funktionsweise der ACC beeinträchtigt wer-
den.
Fahren mit Anhänger
Beim Fahren mit Anhänger regelt die ACC mit
weniger Fahrdynamik.
Überhitzte Bremsen
Wenn die Bremsen sich zu sehr aufheizen,
wie z. B. nach einer abrupten Bremsung oder
auf langen, starken Gefällstrecken kann die
ACC vorübergehend abgeschaltet werden. Im
Display des Kombiinstruments wird eine ent-
sprechende Information erscheinen. In die-
sem Fall kann die Geschwindigkeitsregelung
nicht aktiviert werden. Sobald die Temperatur der Bremsen ausrei-
chend ab
gesunken ist, schaltet sich die Ge-
schwindigkeitsregelung erneut ein. Die Mel-
dung im Display des Kombiinstruments ver-
schwindet. Wenn die Meldung ACC nicht
verfügbar über einen längeren Zeitraum
aufleuchtet, bedeutet dies, dass eine Stö-
rung vorliegt. Fachbetrieb aufsuchen. SEAT
empfiehlt dazu einen SEAT-Händler aufzusu-
chen. ACHTUNG
Wenn im Display des Kombiinstruments die
Mitt ei
lung ACC anfahrbereit angezeigt
wird und das vorausfahrende Fahrzeug los-
fährt, setzt sich Ihr Fahrzeug ebenfalls auto-
matisch in Bewegung. Es ist möglich, dass
der Radarsensor in diesem Fall möglicherwei-
se auf der Fahrbahn vorhandene Hindernisse
nicht erkennt. Dies kann zu Unfällen und
schweren Verletzungen führen.
● Vergewissern Sie sich, dass die Fahrbahn
frei i
st, bevor Sie losfahren. Betätigen Sie bei
Bedarf die Fußbremse. 220

Fahrerassistenzsysteme
Menüs der Rundumsicht (Modi) Abb. 214
Bildschirmanzeige der Rundumsicht:
V or
dere Kamera: Geländeansicht. Hintere
Kamera: Geländeansicht.
Legende zu Abb. 214:
SymbolBedeutung
Je nach Ausstattung: Ton des ParkPilot
ein- und ausschalten.
Reduzierte Anzeige darstellen.
Reduzierte Anzeige ausblenden.
Rundumsichtanzeige verlassen.
Anzeige einstellen: Helligkeit, Kontrast
und Farbe.
Ansicht aus der Vogelperspektive
AnsichtBildschirmanzeige aller Kameras
Hauptmo-
dus
Es wird das Fahrzeug und die unmittelbare
Umgebung als Draufsicht dargestellt. Je
nach Ausstattung kann auch die Strecke
des ParkPilot angezeigt werden.
AnsichtBildschirmanzeige aller Kameras
Dreidimen-sionalen
Ansichten
Darstellung des Fahrzeugs und
der unmittelbaren Umgebung
von oben.
Darstellung des Fahrzeugs und
der unmittelbaren Umgebung
von schräg oben.
Darstellung des Fahrzeugs und
der unmittelbaren Umgebung
von der Seite.
Durch Wischen mit dem Finger am Bildschirm
de
s
Infotainment-Systems in Pfeilrichtung
kann der Blickwinkel der dreidimensionalen
Ansichten des Fahrzeugs und dessen unmit-
telbare Umgebung geändert werden. Ansichten der vorderen Kamera (Vorderan-
sic
ht)
AnsichtBildschirmanzeige der vorderen
Kamera
Querverkehrim vorderen Bereich
Linker Bildschirmbereich: Querstraße
auf der linken Seite.
Mittlerer Bildschirmbereich: Bereich un-
mittelbar vor dem Fahrzeug.
Rechter Bildschirmbereich: Querstraße
auf der rechten Seite.
Quer einpar- ken
Es wird der vordere Bereich des Fahr-
zeugs dargestellt. Zur Orientierung wer-
den Hilfslinien angezeigt.
» 267
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Empfehlungen
Pflege und Behandlung
B edin
gt durch die Exklusivität der verwende-
ten Ledersorten und Eigenarten (wie Emp-
findlichkeit gegenüber Ölen, Fetten, Ver-
schmutzung usw.) sind eine gewisse Umsicht
beim Gebrauch und eine bestimmte Pflege
erforderlich. So können z. B. dunkle Beklei-
dungsstoffe (besonders wenn diese feucht
und mit fehlerhafter Einfärbung sind) die Le-
dersitze anfärben. Staub und Schmutzparti-
kel in Poren, Falten und Nähten können
scheuern und die Oberfläche beschädigen.
Das Leder sollte deshalb regelmäßig bzw. der
Beanspruchung entsprechend gepflegt wer-
den. Nach längerer Gebrauchszeit werden Ih-
re Ledersitze eine typische und unverwech-
selbare Patina bekommen. Das ist charakte-
ristisch für das Naturprodukt Leder und ein
Zeichen echter Qualität.
Zur Werterhaltung des Naturmaterials über
die gesamte Nutzungsdauer sollten Sie fol-
gende Hinweise beachten: VORSICHT
● Vermeiden
Sie längere Standzeiten in der
prallen Sonne, um ein Ausbleichen des Le-
ders zu vermeiden. Bei längeren Standzeiten
im Freien sollten Sie das Leder durch Abde-
cken vor direkter Sonneneinstrahlung schüt-
zen.
● Scharfkantige Gegenstände an Kleidungs-
stüc
ken wie Reißverschlüsse, Nieten, scharf- kantige Gürtel können bleibende Kratzer oder
Sc
h
abespuren in der Oberfläche hinterlassen. Hinweis
● Re
gelmäßig und nach jeder Reinigung eine
Pflegecreme mit Lichtschutz und Imprägnier-
effekt verwenden. Die Creme nährt das Leder,
macht es atmungsaktiv und geschmeidig und
gibt Feuchtigkeit zurück. Gleichzeitig baut sie
einen Oberflächenschutz auf.
● Reinigen Sie das Leder alle 2 bis 3 Monate,
entfernen
Sie frische Verschmutzungen je
nach Anfall.
● Frische Flecken durch Kugelschreiber, Tinte,
Lippen
stift, Schuhcreme usw. möglichst um-
gehend entfernen.
● Pflegen Sie auch die Lederfarbe. Abwei-
chende
Stellen nach Bedarf mit einer speziel-
len farbigen Ledercreme auffrischen. Lederbezüge reinigen und pflegen
Naturleder bedarf ganz besonderer Aufmerk-
s
amk
eit und Pflege.
Normales Reinigen
– Säubern Sie verschmutzte Lederflächen mit
einem leic
ht angefeuchteten Baumwoll-
oder Wolllappen. stärkere Verschmutzungen
– Reinigen Sie stärker verschmutzte Stellen
mit einem Lap
pen, getränkt mit einer mil-
den Seifenlösung (2 Esslöffel Neutralseife
auf 1 Liter Wasser).
– Beachten Sie dabei, dass das Leder an kei-
ner St
elle durchfeuchtet wird, und dass
kein Wasser in die Nahtstiche sickert.
– Wischen Sie mit einem weichen, trockenen
Lappen n
ach.
Reinigung von Flecken – Entfernen Sie frische Flecken auf Wa
sserba-
sis (z. B. Kaffee, Tee, Säfte, Blut usw.) mit
einem saugfähigen Tuch oder Küchenrolle
bzw. verwenden Sie bei einem bereits ein-
getrocknetem Fleck den Reiniger aus dem
Pflegeset.
– Entfernen Sie frische Flecken auf Fett
basis
(z. B. Butter, Mayonnaise, Schokolade
usw.) mit einem saugfähigen Tuch oder Kü-
chenrolle bzw. mit dem Reiniger aus dem
Pflegeset, falls der Fleck noch nicht in die
Oberfläche eingedrungen.
– Verwenden Sie bei eing
etrockneten Fettfle-
cken ein Fettlöserspray.
– Behandeln Sie spez
ielle Flecken (z. B. Ku-
gelschreiber, Filzstift, Nagellack, Dispersi-
onsfarbe, Schuhcreme usw.) mit einem für
Leder geeigneten speziellen Fleckenentfer-
ner.
290

Pflege und Wartung
Lederpflege
– Behandeln Sie das Leder in halbjährlichen
Ab s
tänden mit einem geeigneten Leder-
pflegemittel.
– Tragen Sie das Pflegemittel äußerst spar-
sam auf
.
– Mit einem weichen Lappen nachwischen.
Fal
ls Sie bezüglich Reinigung und Pflege der
Lederausstattung in Ihrem Fahrzeug Fragen
haben, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren
SEAT Betrieb zu wenden. Dort berät man Sie
gern und informiert Sie auch über unser Pfle-
gemittelprogramm für Leder, z. B.:
● Reinigungs- und Pflegeset.
● Farbige Pflegecreme.
● Fleckenentferner für Kugelschreiber, Schuh-
cr
eme usw.
● Fettlöserspray.
● Neuheiten und zukünftige Entwicklung. VORSICHT
Das Leder darf keinesfalls mit Lösungsmitteln
(z. B. B en
zin, Terpentin, Bohnerwachs,
Schuhcreme und ähnlichem) behandelt wer-
den. Alcantara-Bezüge reinigen
Staub und Schmutz entfernen
– Feuchten Sie ein Tuch leic
ht an und wi-
schen Sie die Bezüge ab.
Flecken entfernen – Feuchten Sie ein Tuch mit lauwarmem Was-
ser oder v
erdünntem Spiritus an.
– Tupfen Sie den Fleck zur Mitte hin ab.
– Trocknen Sie die gereinigte Stelle mit ei-
nem weic
hen Tuch.
Verwenden Sie kein Lederpflegemittel auf Al-
cantara-Bezügen.
Bei Staub und Schmutz können Sie auch eine
angemessene Seife verwenden.
Staub und Schmutzpartikel in Poren, Falten
und Nähten können scheuern und die Ober-
fläche beschädigen. Bei längeren Standzei-
ten in der Sonne sollten Sie die Alcantara-Be-
züge vor direkter Sonneneinstrahlung schüt-
zen, um ein Ausbleichen zu vermeiden.
Leichte Farbveränderungen bedingt durch
den Gebrauch sind normal. VORSICHT
● Alc
antara darf nicht mit Lösungsmitteln,
Bohnerwachs, Schuhcreme, Fleckenentferner,
Lederpflegemittel und Ähnlichem behandelt
werden. ●
Har t
näckige Flecken durch einen Fachbe-
trieb entfernen lassen, um Beschädigungen
zu vermeiden.
● Verwenden Sie zur Reinigung auf keinen
Fa
ll Bürsten, harte Schwämme usw. Sicherheitsgurte
–
Halten Sie die Sicherheitsgurte sauber.
– Waschen Sie verschmutzte Sicherheitsgur-
te mit
milder Seifenlauge.
– Prüfen Sie regelmäßig den Zustand aller Si-
cherheitsgur
te.
Bei stark verschmutztem Gurtband kann das
Aufrollen des Automatikgurtes beeinträchtigt
werden. Vor dem Aufrollen müssen Automa-
tikgurte vollständig getrocknet sein. VORSICHT
● Die Sic
herheitsgurte dürfen zum Reinigen
nicht ausgebaut werden.
● Die Sicherheitsgurte dürfen nicht chemisch
ger
einigt werden, da solche Reinigungsmittel
das Gewebe zerstören können. Die Sicher-
heitsgurte dürfen auch nicht mit ätzenden
Flüssigkeiten in Berührung kommen.
● Gurte mit Beschädigungen des Gewebes,
der V
erbindungen, des Aufrollautomaten oder
des Schlossteils müssen von einem Fachbe-
trieb ersetzt werden. 291
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Stichwortverzeichnis
EDS siehe
Elektronische Differenzialsperre . . . . . . 183
Effizienzprogramm Sparhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Zusatzverbraucher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Einbruchsicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . 9, 118, 126
Einfahren Neue Bremsbeläge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
neue Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
Neuer Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Eingang USB/AUX-IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
eingelegter Gang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Einklemmschutz Glasdach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Sonnenrollo (Glasdach) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Einparken mit dem Parklenkassistenten (Park Assist) . . 251
Einparkhilfe Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
Anzeige/Signaltöne einstellen . . . . . . . 258, 262
automatische Aktivierung . . . . . . . . . . . . . . . . 257
Einparkhilfe hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Einparkhilfe plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
optische Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258, 262
Sensoren und Kamera: Reinigung . . . . . . . . . . 286
siehe Parklenkassistent (Park Assist) . . . . . . . 246
Einparkhilfe hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Einparkhilfen Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259, 263
Einparkhilfe plus Umgebungsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
Einparksystem siehe Einparkhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254, 260
Einstellen Lichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Menü CAR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 Sitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Vor
dere Kopfstützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Einstellen der Vordersitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Einstellung des Menüs CAR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
hintere Kopfstützen . . . . . . . . . . . . . . . . . 71, 152
vordere Kopfstützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Einstellung der Kopfstützen Vordere Kopfstützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Einstellung des Abstands siehe Automatische Distanzregelung . . . . . . . 210
elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Elektrische Seitenscheiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . . 12, 133 Komfortöffnen und -schließen . . . . . . . . . . . . . 135
Elektrisches Zubehör siehe Steckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Elektromechanische Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . 292 Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
Elektronische Differenzialsperre . . . . . . . . . . . . . 183
Elektronische Differenzialsperre (XDS) . . . . . . . . 184
Elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESC) . 183
Elektronische Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Emergency Assist siehe Notfallassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
Emissionsdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321
Energiemanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293
Ent- und Verriegeln im Schließzylinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
mit Funk-Fernbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Entlüftungsschlitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Entriegeln und verriegeln mit Keyless Access . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 Entriegeln und Verriegeln
Zentr alverriegelungsschalter . . . . . . . . . . . . . . 121
Entriegelung und Verriegelung Zentralverriegelungsschalter . . . . . . . . . . . . . . 121
Entsorgung Gurtstraffer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Ersatzschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283
ESC Elektronisches Stabilisierungsprogramm . . . . 183
Multikollisionsbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
Sportmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
Ethanol (Kraftstoff) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
F Fahren abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Auslandsfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
mit Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279
Fahren im Winter Glasdach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Fahrer siehe Richtige Sitzposition . . . . . . . . . 67, 68, 69
Fahrerassistenzsysteme Geschwindigkeitsregelanlage . . . . . . . . . . . . . 204
Reifenkontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
Reifenkontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316
Reifenkontrollsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Verkehrszeichenerkennung . . . . . . . . . . . . . . . 242
Fahrerinformationssystem Motoröltemperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Fahrmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240
Fahrprofil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240
Fahrradträger an den schwenkbaren Kugelkopf montieren . 276
Zulässige Last . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
334