HinweiseZu dieser Betriebsanleitung
Orientierung
Am schnellsten können bestimmte Themen
über das Stichwortverzeichnis gefunden wer‐
den.
Für einen Überblick über das Fahrzeug emp‐
fiehlt sich das erste Kapitel.
Aktualisierungen nach
Redaktionsschluss
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss be‐
finden sich ggf. im Anhang der gedruckten
Betriebsanleitung zum Fahrzeug.
Betriebsanleitung zu Navigation,
Entertainment, Kommunikation
Die Themen Navigation, Entertainment, Kom‐
munikation und die Kurzkommandos des
Spracheingabesystems sind über die Integ‐
rierte Betriebsanleitung am Control Display
aufrufbar.
Zusätzliche
Informationsquellen
Weitere Fragen beantwortet der Service Part‐
ner oder eine qualifizierte Fachwerkstatt jeder‐ zeit gern.
Informationen zu BMW, z. B. zur Technik, im
Internet: www.bmw.com.
BMW Driver’s Guide App In vielen Ländern ist die Betriebsanleitung als
App verfügbar. Weitere Informationen im Inter‐
net:
www.bmw.com/bmw_drivers_guideSymbole und Darstellungen
Symbole in der Betriebsanleitung
kennzeichnet Warnhinweise, die Sie
unbedingt beachten sollten zu Ihrer eigenen
Sicherheit, der Sicherheit anderer und um Ihr
Fahrzeug vor Schäden zu bewahren.
◄ kennzeichnet das Ende eines Hinweises.
bezieht sich auf Maßnahmen, die zum
Schutz der Umwelt beitragen.
„...“ kennzeichnet Texte an einem Display im
Fahrzeug zur Auswahl von Funktionen.
›...‹ kennzeichnet Kommandos für das
Spracheingabesystem.
››...‹‹ kennzeichnet Antworten des
Spracheingabesystems.
Handlungsschritte Auszuführende Handlungsschritte sind als
nummerierte Liste dargestellt. Die Reihenfolge
der Schritte ist einzuhalten.
1.Erster Handlungsschritt.2.Zweiter Handlungsschritt.
Aufzählungen
Aufzählungen ohne zwingende Reihenfolge
oder alternative Möglichkeiten sind als Liste
mit Aufzählungspunkten dargestellt.
▷Erste Möglichkeit.▷Zweite Möglichkeit.
Symbol an Fahrzeugteilen
weist Sie an Fahrzeugteilen darauf hin,
diese Betriebsanleitung zurate zu ziehen.
Seite 6Hinweise6
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 851 - VI/15
Fahrzeugausstattung
Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Mo‐
delle und alle Serien-, Länder- und Sonder‐
ausstattungen, die in der Modellreihe angebo‐
ten werden. In dieser Betriebsanleitung sind
daher auch Ausstattungen beschrieben und
abgebildet, die in Ihrem Fahrzeug, z. B. auf‐
grund der gewählten Sonderausstattung oder
der Ländervariante, nicht vorhanden sind.
Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktio‐
nen und Systeme.
Bei Verwendung der entsprechenden Funktio‐
nen und Systeme sind die jeweils geltenden
Länderbestimmungen zu beachten.
Sind Ausstattungen und Modelle nicht in die‐
ser Betriebsanleitung beschrieben, ggf. die
beigefügten Zusatzbetriebsanleitungen be‐
achten.
Bei Rechtslenkung sind die Bedienelemente
teilweise anders als in den Abbildungen ange‐
ordnet.
Aktualität der
Betriebsanleitung
Grundsätzliches
Das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau der
Fahrzeuge wird durch eine ständige Weiterent‐
wicklung gewährleistet. In seltenen Fällen kön‐
nen sich daraus Abweichungen zwischen der
Beschreibung und dem Fahrzeug ergeben.
Aktualisierungen nach
Redaktionsschluss
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss be‐
finden sich ggf. im Anhang der gedruckten
Betriebsanleitung zum Fahrzeug.Eigene Sicherheit
Gewährleistung Ihr Fahrzeug ist technisch auf die Betriebsbe‐
dingungen und Zulassungsanforderungen
ausgelegt, die im Land der ersten Auslieferung
herrschen - Homologation. Soll Ihr Fahrzeug in
einem anderen Land betrieben werden, muss
Ihr Fahrzeug möglicherweise vorher an ggf. da‐
von abweichende Betriebsbedingungen und
Zulassungsanforderungen angepasst werden.
Entspricht Ihr Fahrzeug den Homologationsan‐
forderungen für ein bestimmtes Land nicht,
können Sie dort keine Gewährleistungsan‐
sprüche für Ihr Fahrzeug geltend machen. Wei‐
tere Informationen erhalten Sie bei einem Ser‐
vice Partner oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt.
Wartung und Reparatur
Fortschrittliche Technik, z. B. der Einsatz mo‐
derner Werkstoffe und leistungsfähiger Elek‐
tronik, erfordert angepasste Wartungs- und
Reparaturmethoden.
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, ent‐
sprechende Arbeiten daher von einem BMW
Service Partner oder einer qualifizierten Fach‐
werkstatt durchführen zu lassen. Qualifizierte
Fachwerkstatt bezeichnet in dieser
Betriebsanleitung eine Werkstatt, welche ent‐
sprechende Arbeiten, z. B. Wartung und Repa‐
ratur, nach BMW Vorgaben durchführt und mit
entsprechend geschultem Personal arbeitet.
Bei unsachgemäß ausgeführten Arbeiten, z. B.
Wartung und Reparatur, besteht die Gefahr
von Folgeschäden und damit verbundenen Si‐
cherheitsrisiken.
Teile und ZubehörBMW empfiehlt, Teile und Zubehörprodukte zu
verwenden, die von BMW freigegeben und so‐
mit als geeignet eingestuft sind.
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, sich
vor dem Kauf von Ersatzteilen, Betriebsmitteln
oder Zubehör von einem BMW Service PartnerSeite 7Hinweise7
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 851 - VI/15
beraten zu lassen. Der BMW Service Partner
informiert über Original BMW Teile und Zube‐
hör, sonstige von BMW freigegebene Produkte
und bietet die dazugehörige qualifizierte Bera‐
tung.
Original BMW Teile und Zubehör wurden von
BMW auf ihre Sicherheit und Tauglichkeit im
Funktionszusammenhang in BMW Fahrzeugen
geprüft.
BMW übernimmt für sie die Produktverantwor‐
tung. Andererseits kann BMW für nicht geeig‐
nete Teile oder Zubehörprodukte jeglicher Art
keine Haftung übernehmen.
BMW beurteilt nicht für jedes einzelne Fremd‐
produkt, ob es bei BMW Fahrzeugen ohne Si‐
cherheitsrisiko eingesetzt werden kann. BMW
beurteilt auch dann nicht die Eignung von Pro‐
dukten, selbst wenn eine länderspezifische be‐
hördliche Genehmigung erteilt wurde. BMW
kann nicht beurteilen, ob diese Produkte für
alle Einsatzbedingungen bei BMW Fahrzeuge
geeignet sind.
Datenspeicher
Eine Vielzahl elektronischer Komponenten Ih‐
res Fahrzeugs enthalten Datenspeicher, die
technische Informationen über Fahrzeugzu‐
stand, Ereignisse und Fehler temporär oder
dauerhaft speichern. Diese technischen Infor‐
mationen dokumentieren im Allgemeinen den
Zustand eines Bauteils, eines Moduls, eines
Systems oder der Umgebung:▷Betriebszustände von Systemkomponen‐
ten, z. B. Füllstände.▷Statusmeldungen des Fahrzeugs und von
dessen Einzelkomponenten, z. B. Radum‐
drehungszahl/Geschwindigkeit, Bewe‐
gungsverzögerung, Querbeschleunigung.▷Fehlfunktionen und Defekte in wichtigen
Systemkomponenten, z. B. Licht und
Bremsen.▷Reaktionen des Fahrzeugs in speziellen
Fahrsituationen, z. B. Auslösen eines Air‐bags, Einsetzen der Stabilitätsregelungs‐
systeme.▷Umgebungszustände, z. B. Temperatur.
Diese Daten sind ausschließlich technischer
Natur und dienen der Erkennung und Behe‐
bung von Fehlern sowie der Optimierung von
Fahrzeugfunktionen. Bewegungsprofile über
gefahrene Strecken können aus diesen Daten
nicht erstellt werden. Wenn Serviceleistungen
in Anspruch genommen werden, z. B. bei Re‐
paraturleistungen, Serviceprozessen, Garan‐
tiefällen, Qualitätssicherung, können diese
technischen Informationen von Mitarbeitern
des Service Partners oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt, einschließlich Hersteller, aus
den Ereignis- und Fehlerdatenspeichern mit
speziellen Diagnosegeräten ausgelesen wer‐
den. Dort erhalten Sie bei Bedarf weitere Infor‐
mationen. Nach einer Fehlerbehebung werden
die Informationen im Fehlerspeicher gelöscht
oder fortlaufend überschrieben.
Bei der Nutzung des Fahrzeugs sind Situatio‐
nen denkbar, in denen diese technischen Da‐
ten in Verbindung mit anderen Informationen,
z. B. Unfallprotokoll, Schäden am Fahrzeug,
Zeugenaussagen etc. – gegebenenfalls unter
Hinzuziehung eines Sachverständigen – per‐
sonenbeziehbar werden könnten.
Zusatzfunktionen, die mit dem Kunden ver‐
traglich vereinbart werden, z. B. Fahrzeugor‐
tung im Notfall, erlauben die Übermittlung be‐
stimmter Fahrzeugdaten aus dem Fahrzeug.
Seite 8Hinweise8
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 851 - VI/15
Batterie wechseln1.Integrierten Schlüssel aus der Fernbedie‐
nung nehmen.2.Raste mit dem Schlüssel eindrücken,
Pfeil 1.3.Deckel für Batteriefach abnehmen, Pfeil 2.4.Batterie gleichen Typs mit der Plus-Seite
nach oben einlegen.5.Deckel zudrücken.
Altbatterie von einem Service Partner oder einer qualifizierten Fachwerkstatt
entsorgen lassen oder bei einer Sam‐
melstelle abgeben.
Neue Fernbedienungen
Neue Fernbedienungen sind bei einem Service
Partner oder einer qualifizierten Fachwerkstatt
erhältlich.
Verlust von Fernbedienungen
Die verlorene Fernbedienung kann von einem
Service Partner oder einer qualifizierten Fach‐
werkstatt gesperrt werden.
Noterkennung der Fernbedienung
Auch in einer der folgenden Situationen kann
die Zündung eingeschaltet oder der Motor ge‐
startet werden:
▷Störung der Funkübertragung zur Fernbe‐
dienung durch externe Quellen, z. B. durch
Funkmasten.▷Leere Batterie der Fernbedienung.▷Störung der Funkübertragung durch Mo‐
bilfunkgeräte in unmittelbarer Nähe zur
Fernbedienung.▷Störung der Funkübertragung durch Lade‐
gerät beim Aufladevorgang im Fahrzeug,
z. B. für Mobilfunkgeräte.
Bei versuchtem Einschalten der Zündung oder
Motorstart wird eine Check-Control-Meldung
angezeigt.
Motor starten über Noterkennung der
Fernbedienung
Steptronic Getriebe: Bei entsprechender
Check-Control-Meldung die Fernbedienung,
wie abgebildet, an die Markierung an der Lenk‐
säule halten und innerhalb von 10 Sekunden
bei getretener Bremse den Start-/Stopp-Knopf
drücken.
Manuelles Getriebe: Bei entsprechender
Check-Control-Meldung die Fernbedienung,
wie abgebildet, an die Markierung an der Lenk‐
säule halten und innerhalb von 10 Sekunden
bei getretener Kupplung den Start-/Stopp-
Knopf drücken.
Sollte die Fernbedienung nicht erkannt wer‐
den: Position der Fernbedienung in der Höhe
etwas verändern und Vorgang wiederholen.
Personal Profile
Prinzip Personal Profile stellt drei Profile zur Verfü‐
gung, in denen persönliche Fahrzeug-Einstel‐
Seite 33Öffnen und SchließenBedienung33
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 851 - VI/15
Korrekter Gebrauch von
Sicherheitsgurten▷Den Gurt verdrehungsfrei und straff über
Becken und Schulter möglichst eng am
Körper anlegen.▷Den Gurt im Beckenbereich tief an der
Hüfte anlegen. Der Gurt darf nicht auf den
Bauch drücken.▷Den Gurt nicht am Hals anlegen, an schar‐
fen Kanten scheuern, über feste oder zer‐
brechliche Gegenstände führen oder ein‐
klemmen.▷Auftragende Kleidung vermeiden.▷Den Gurt im Oberkörperbereich öfter nach
oben nachspannen.
Gurt schließen
Gurtschloss muss hörbar einrasten.
Gurt öffnen
1.Gurt festhalten.2.Rote Taste im Schlossteil drücken.3.Gurt zum Aufrollmechanismus führen.
Gurterinnerung für Fahrer- und
Beifahrersitz
Eine Check-Control-Meldung wird an‐
gezeigt. Prüfen, ob der Sicherheitsgurt
korrekt angelegt ist.
Die Gurterinnerung wird aktiv, wenn der Si‐
cherheitsgurt auf der Fahrerseite nicht ange‐
legt ist.
Bei einigen Länderausführungen wird die Gurt‐
erinnerung ab ca. 10 km/h auch aktiv, wenn der
Beifahrergurt nicht angelegt ist und schwere
Gegenstände auf dem Beifahrersitz liegen.
Gurterinnerung für Fondsitze Kontrollleuchte in der Instrumenten‐
kombination leuchtet nach dem Motor‐
start auf.▷Grün: Gurt auf dem entsprechenden Fond‐
sitz ist angelegt.▷Rot: Gurt auf dem entsprechenden Fond‐
sitz ist nicht angelegt.
Die Gurterinnerung wird auch aktiv, wenn ein
Gurt der Fondsitze während der Fahrt abgelegt
wird.
Beschädigung der Sicherheitsgurte WARNUNG
Die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
kann in folgenden Situationen eingeschränkt
sein oder ausfallen:
▷Gurte sind beschädigt, verschmutzt oder in
anderer Art verändert.▷Gurtschloss ist beschädigt oder stark ver‐
schmutzt.▷Gurtstraffer oder Gurtaufroller wurden ver‐
ändert.
Sicherheitsgurte können bei einem Unfall un‐
merklich beschädigt werden. Es besteht Ver‐
letzungsgefahr oder Lebensgefahr. Sicher‐
heitsgurte, Gurtschlösser, Gurtstraffer,
Gurtaufroller und Gurtverankerungen nicht ver‐
ändern und sauber halten. Nach einem Unfall
die Sicherheitsgurte bei einem Service Partner
oder einer qualifizierten Fachwerkstatt über‐
prüfen lassen.◀
Bei Beanspruchung durch einen Unfall oder
bei Beschädigung:
Gurtsystem einschließlich der Gurtstrammer
ersetzen und die Gurtverankerung prüfen las‐
sen.
Seite 52BedienungEinstellen52
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 851 - VI/15
GruppeGewicht des
KindesUngefähres
AlterBeifahrersitzRücksitze, au‐
ßen – b)Rücksitz,
mitteIII22 – 36 kgab 7 JahreUUXU: Geeignet für Kinder-Rückhaltesysteme der Kategorie Universal, die zur Verwendung in dieser
Gewichtsgruppe genehmigt sind.
X: Nicht geeignet für Kinder-Rückhaltesysteme der Kategorie Universal, die zur Verwendung in
dieser Gewichtsgruppe genehmigt sind.
b) Bei Verwendung von Kindersitzen auf den Rücksitzen, ggf. die Längsverstellung des Vorder‐
sitzes anpassen und die Kopfstütze des Rücksitzes anpassen oder entfernen.Kinder immer im Fond
WARNUNG
Personen unter einer Größe von 150 cm
können den Sicherheitsgurt ohne geeignete
zusätzliche Rückhaltesysteme nicht richtig an‐
legen. Die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
kann eingeschränkt sein oder ausfallen, wenn
diese falsch angelegt sind. Ein falsch angeleg‐
ter Sicherheitsgurt kann zusätzliche Verletzun‐
gen verursachen, z. B. bei einem Unfall oder
Brems- und Ausweichmanövern. Es besteht
Verletzungsgefahr oder Lebensgefahr. Perso‐
nen unter einer Größe von 150 cm in geeigne‐
ten Rückhaltesystemen sichern.◀
Die Unfallforschung zeigt, dass der sicherste
Platz für Kinder auf dem Rücksitz ist.
Kinder, jünger als 12 Jahre oder kleiner als 150 cm, nur im Fond in geeigneten entspre‐
chend dem Alter, Gewicht und der Größe vor‐
gesehenen Kinderrückhaltesystemen beför‐
dern.
Kinder auf dem Beifahrersitz
Bei Verwendung eines Kinderrückhaltesys‐
tems auf dem Beifahrersitz , darauf achten,
dass Front- und Seitenairbag auf der Beifah‐
rerseite deaktiviert sind. Eine Deaktivierung
der Beifahrerairbags ist nur mit dem Schlüssel‐
schalter für Beifahrerairbags, siehe Seite 101,
möglich.Hinweis
WARNUNG
Aktive Beifahrerairbags können beim
Auslösen ein Kind in einem Kinderrückhalte‐
system verletzen. Es besteht Verletzungsge‐
fahr. Sicher stellen, dass die Beifahrerairbags
deaktiviert sind und die Kontrollleuchte PAS‐
SENGER AIRBAG OFF leuchtet.◀
WARNUNG
Bei falscher Sitzeinstellung oder falscher
Kindersitzmontage ist die Stabilität des Kin‐
derrückhaltesystems eingeschränkt oder nicht
vorhanden. Es besteht Verletzungsgefahr oder
Lebensgefahr. Darauf achten, dass das Kinder‐
rückhaltesystem fest an der Sitzlehne anliegt.
Bei allen betroffenen Sitzlehnen möglichst die
Lehnenneigung anpassen und die Sitze kor‐
rekt einstellen. Darauf achten, dass die Sitze
und deren Lehnen richtig eingerastet sind.
Wenn möglich, die Kopfstützen in der Höhe
anpassen oder entfernen.◀
Montage von
Kinderrückhaltesystemen
Kinderrückhaltesysteme Für jede Alters- oder Gewichtsklasse sind bei
einem Service Partner oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt entsprechende Kinderrückhal‐
tesysteme erhältlich.Seite 60BedienungKinder sicher befördern60
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 851 - VI/15
HinweiseBei Auswahl, Einbau und Verwendung von Kin‐
derrückhaltesystemen die Angaben des Her‐
stellers des Kinderrückhaltesystems beachten.
WARNUNG
Bei beschädigten oder durch Unfall be‐
anspruchten Kinderrückhaltesystemen und
deren Befestigungssystemen kann die Schutz‐
wirkung eingeschränkt sein oder ausfallen. Ein
Kind kann z. B. nicht ausreichend zurückgehal‐
ten werden, z. B. bei einem Unfall oder Brems-
und Ausweichmanövern. Es besteht Verlet‐
zungsgefahr oder Lebensgefahr. Beschädigte
oder bei einem Unfall beanspruchte Kinder‐
rückhaltesysteme und deren Befestigungssys‐
teme vom Service Partner oder einer qualifi‐
zierten Fachwerkstatt prüfen und ggf.
austauschen lassen.◀
WARNUNG
Bei falscher Sitzeinstellung oder falscher
Kindersitzmontage ist die Stabilität des Kin‐
derrückhaltesystems eingeschränkt oder nicht
vorhanden. Es besteht Verletzungsgefahr oder
Lebensgefahr. Darauf achten, dass das Kinder‐
rückhaltesystem fest an der Sitzlehne anliegt.
Bei allen betroffenen Sitzlehnen möglichst die
Lehnenneigung anpassen und die Sitze kor‐
rekt einstellen. Darauf achten, dass die Sitze
und deren Lehnen richtig eingerastet sind.
Wenn möglich, die Kopfstützen in der Höhe
anpassen oder entfernen.◀
Auf dem Beifahrersitz
Airbags deaktivieren WARNUNG
Aktive Beifahrerairbags können beim
Auslösen ein Kind in einem Kinderrückhalte‐
system verletzen. Es besteht Verletzungsge‐
fahr. Sicher stellen, dass die Beifahrerairbags
deaktiviert sind und die Kontrollleuchte PAS‐
SENGER AIRBAG OFF leuchtet.◀Vor Montage eines Kinderrückhaltesystems
auf dem Beifahrersitz darauf achten, dass
Front- und Seitenairbag auf der Beifahrerseite
deaktiviert sind.
Beifahrerairbags mit Schlüsselschalter deakti‐
vieren, siehe Seite 101.
Rückwärts gerichtete
Kinderrückhaltesysteme
GEFAHR
Aktive Beifahrerairbags können beim
Auslösen ein Kind in einem rückwärts gerich‐
teten Kinderrückhaltesystem tödlich verletzen.
Es besteht Verletzungsgefahr oder Lebensge‐
fahr. Sicher stellen, dass die Beifahrerairbags
deaktiviert sind und die Kontrollleuchte PAS‐
SENGER AIRBAG OFF leuchtet.◀
Den Hinweis auf der Sonnenblende der Beifah‐
rerseite beachten.
Sitzposition und -höhe
Vor Montage eines universellen Kinderrückhal‐
tesystems den Beifahrersitz möglichst in die
hinterste und oberste Position bringen, um ei‐
nen bestmöglichen Gurtverlauf und Schutz bei
einem Unfall zu erreichen.
Wenn sich der obere Befestigungspunkt des
Sicherheitsgurts vor der Gurtführung des Kin‐
dersitzes befindet, den Beifahrersitz vorsichtig
nach vorne führen bis die bestmögliche Gurt‐
führung erreicht wird.
Seite 61Kinder sicher befördernBedienung61
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 851 - VI/15
Waschflüssigkeit
Hinweise WARNUNG
Einige Frostschutzmittel können ge‐
sundheitsgefährdende Inhaltsstoffe enthalten
und sind entzündlich. Es besteht Brandgefahr
und Verletzungsgefahr. Hinweise auf den Be‐
hältern beachten. Frostschutzmittel von Zünd‐
quellen fernhalten. Betriebsmittel nicht in an‐
dere Flaschen umschütten. Betriebsmittel
unzugänglich für Kinder aufbewahren.◀
WARNUNG
Unsachgemäß durchgeführte Arbeiten
unter der Frontklappe können Bauteile be‐
schädigen und zu einem Sicherheitsrisiko füh‐
ren. Es besteht Unfallgefahr oder die Gefahr
von Sachschäden. Arbeiten unter der Front‐
klappe von einem Service Partner oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt durchführen las‐
sen.◀
Behälter für Waschflüssigkeit
Alle Waschdüsen werden aus einem Behälter
im Motorraum versorgt.
Füllung mit Mischung aus Scheibenreiniger-
Konzentrat und Leitungswasser, bei Bedarf mit
Zusatz von Frostschutzmittel nach Anweisung
des Herstellers.
Waschflüssigkeit vor dem Einfüllen mischen,
damit das Mischungsverhältnis eingehalten
wird.
Scheibenreiniger-Konzentrat und Frostschutz‐
mittel nicht unverdünnt einfüllen und kein rei‐
nes Wasser einfüllen; das kann zu Schäden an
der Wischanlage führen.
Keine Scheibenreiniger-Konzentrate unter‐
schiedlicher Hersteller untereinander mischen,
da es sonst zur Verstopfung der Waschdüsen
kommen kann.
Empfohlene Mindestfüllmenge: 1 Liter.
Manuelles Getriebe
Schalten ACHTUNG
Beim Schalten in einen zu niedrigen
Gang können zu hohe Drehzahlen den Motor
schädigen. Es besteht die Gefahr von Sach‐
schäden. Während des Schaltens in den 5.
oder 6. Gang den Schalthebel nach rechts drü‐
cken.◀
Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
Zum Überwinden des Widerstands den Schalt‐
hebel in einer dynamischen Bewegung nach
links bewegen und den Rückwärtsgang einle‐
gen.
Steptronic Getriebe Wählhebelpositionen
D Drive
Wählhebelposition für den normalen Fahrbe‐ trieb. Alle Gänge für die Vorwärtsfahrt werden
automatisch geschaltet.
R Rückwärtsgang Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
N Neutral Das Fahrzeug kann rollen. Z. B. in Waschstra‐
ßen einlegen.Seite 73FahrenBedienung73
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 963 851 - VI/15