Bedienung
Bremsen und parken Bremswirkung und Bremsweg Für eine gute Bremswirkung ist es wichtig,
dass die
Bremsbeläge nicht abgenutzt sind.
Die Abnutzung ist sehr von den Einsatzbedin-
gungen und der Fahrweise abhängig. Wenn
Sie häufig im Stadt- und Kurzstreckenverkehr
oder sehr sportlich fahren, empfehlen wir Ih-
nen, die Stärke der Bremsbeläge öfter vom
Fachbetrieb prüfen zu lassen als im Service-
Plan angegeben.
Beim Fahren mit nassen Bremsen
, wie z. B.
n ac
h Wasserdurchfahrten, bei heftigen Re-
genfällen oder nach einer Fahrzeugwäsche,
ist die Wirkung der Bremsen wegen feuchter
oder im Winter vereister Bremsscheiben
schlechter: Die Bremsen müssen erst „tro-
ckengebremst“ werden. ACHTUNG
Längere Bremswege oder Beeinträchtigungen
der Bremsanlage erhöhen die Unfallgefahr.
● Neue Bremsbeläge müssen sich einschlei-
fen und haben auf den ersten 200 km noch
nicht die optimale Reibkraft. Die etwas ver-
minderte Bremswirkung kann durch einen er-
höhten Druck auf das Bremspedal ausgegli-
chen werden. Das gilt auch für später, wenn
die Bremsbeläge ausgetauscht werden müs-
sen. ●
Bei nassen bzw. vereisten Bremsen und bei
Fahrten auf salzgestreuten Straßen kann die
Wirkung der Bremsen verzögert einsetzen.
● An Gefällen werden die Bremsen stark be-
ansprucht und erhitzen sehr schnell. Bevor
Sie eine längere Strecke mit starkem Gefälle
befahren, verringern Sie die Geschwindigkeit,
schalten Sie in einen niedrigeren Gang bzw.
wählen Sie eine niedrigere Fahrstufe. Damit
nutzen Sie die Wirkung der Motorbremse und
entlasten die Bremsen.Damit nutzen Sie die
Wirkung der Motorbremse und entlasten die
Bremsen.
● Lassen Sie niemals die Bremse durch leich-
ten Pedaldruck „schleifen“. Eine Dauerbrem-
sung führt zum Überhitzen der Bremsen und
damit zu einem längeren Bremsweg. Bremsen
Sie statt dessen in Intervallen.
● Lassen Sie das Fahrzeug nie mit abgestell-
tem Motor rollen. Der Bremsweg verlängert
sich erheblich, wenn der Bremskraftverstär-
ker nicht wirkt.
● Bei zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei
sehr starker Beanspruchung der Bremse zu
Dampfblasenbildung in der Bremsanlage
kommen. Dadurch wird die Bremswirkung be-
einträchtigt.
● Nicht serienmäßige oder beschädigte
Frontspoiler können die Belüftung der Brem-
sen beeinträchtigen und zum Überhitzen der
Bremsen führen. Vor dem Kauf von Zubehör-
teilen sollten Sie die entsprechenden Hinwei-
se ››› Seite 165, Technische Änderungen be-
achten. ●
Wenn ein Bremskreis ausgefallen ist, ver-
längert sich der Bremsweg erheblich! Suchen
Sie umgehend einen Fachbetrieb auf und ver-
meiden Sie unnötige Fahrten. Handbremse
Abb. 132
Handbremse zwischen den Vorder-
sitzen. Eine fest angezogene Handbremse verhin-
dert ein unbeabsichtigtes Wegrollen des
Fahrzeuges. Ziehen Sie immer die Handbrem-
se fest an, wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen
oder parken.
Handbremse anziehen
– Ziehen Sie den Hebel der Handbremse fest
nach oben ››› Abb. 132 .
134
Pflegen und Instandhalten
Streusalze und andere aggressive Ablagerun-
gen auf der Fahrzeugoberfläche haften blei-
ben, desto nachhaltiger ist ihre zerstörende
Wirkung. Hohe Temperaturen, z. B. durch in-
tensive Sonneneinstrahlung, verstärken die
ätzende Wirkung.
Nach dem Ende der winterlichen Streuperio-
de sollte unbedingt auch die Unterseite des
F ahr
zeuges gründlich gewaschen werden.
Pflegemittel
Die erforderlichen Pflegemittel sind beim
Fachbetrieb erhältlich. Bitte bewahren Sie die
Packungsbeilagen der Pflegemittel solange
auf, bis Sie die Pflegemittel aufgebraucht ha-
ben. ACHTUNG
● Pflegemittel können giftig sein. Daher dür-
fen Sie nur in den Originalbehältern aufbe-
wahrt werden. Halten Sie die Pflegemittel von
Kindern fern! Andernfalls besteht Vergif-
tungsgefahr.
● Lesen und beachten Sie vor der Anwendung
der Pflegemittel die Hinweise und Warnungen
auf der Verpackung. Bei missbräuchlicher An-
wendung können Pflegemittel gesundheits-
schädlich sein oder Schäden am Fahrzeug
verursachen. Die Anwendung von Produkten,
die giftige Dämpfe erzeugen können, muss an
gut belüfteten Orten durchgeführt werden.
● Benutzen Sie niemals Kraftstoff, Terpentin,
Motoröl, Nagellackentferner oder andere ver- dampfbare Flüssigkeiten. Sie sind giftig und
leicht entflammbar. Es besteht Brand- und Ex-
plosionsgefahr.
●
Bevor Sie Ihr Fahrzeug waschen oder pfle-
gen, schalten Sie den Motor aus, ziehen Sie
die Handbremse an und ziehen Sie den Zünd-
schlüssel ab. VORSICHT
Versuchen Sie auf keinen Fall, Schmutz,
Schlamm oder Staub zu entfernen, wenn die
Fahrzeugoberfläche trocken ist. Verwenden
Sie auch keinen trockenen Lappen oder
Schwamm, da Sie sonst die Lackierung oder
die Scheiben Ihres Fahrzeuges beschädigen
können. Weichen Sie den Schmutz, Schlamm
oder Staub mit reichlich Wasser auf. Umwelthinweis
● Bevorzugen Sie beim Kauf der Pflegemittel
umweltfreundliche Produkte.
● Reste von Pflegemitteln gehören nicht in
den Hausmüll. Beachten Sie dazu die Hinwei-
se auf der Verpackung. Fahrzeugpflege außen
Automatische Waschanlage Der Fahrzeuglack ist so widerstandsfähig,
dass das Fahrzeug normalerweise problem-los in automatischen Waschanlagen gewa-
schen werden kann. Die Abnutzung des
Lacks hängt von der Art der Waschanlage
und der Waschwalzen, der Filtrierung des
Wassers und der Qualität der Wasch- und
Pflegemittel ab.
Vor einer automatischen Wäsche müssen Sie
außer den üblichen Vorkehrungen (Schließen
der Fenster und des Schiebedachs) nichts
weiter beachten.
Wenn sich an Ihrem Fahrzeug besondere An-
bauteile befinden – z. B. Spoiler, Dachge-
päckträger, Funkantenne – sprechen Sie am
besten mit dem Betreiber der Waschanlage.
Nach der Fahrzeugwäsche kann es zu einer
verringerten Wirkung
der Bremsen kommen,
d a die Br
emsscheiben und Bremsbeläge
nass und im Winter sogar vereist sein kön-
nen. Die Bremsen müssen erst „trockenge-
bremst“ werden. ACHTUNG
Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanlage
beeinträchtigen die Bremswirkung – Unfall-
gefahr! VORSICHT
Vor dem Einfahren in eine Waschanlage darf
die Antenne in umgeklapptem Zustand nicht
eingeschraubt werden, da sie dadurch be-
schädigt werden kann. 167
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches