Betrieb
47
genständen, sodass Zeit zum Anhalten
bleibt.
Beim Abbremsen den Motor nicht aus-
schalten, falls Schub benötigt wird, um
einem plötzlichen Hindernis auszuwei-
chen.
GJU33074Losfahren
WARNUNG
GWJ00711
Zur Vermeidung von Kollisionen:
Achten Sie ständig auf andere Perso-
nen, Hindernisse und andere Wasser-
fahrzeuge. Achten Sie auf Umstände,
die Ihre Sicht und Ihre Sichtbarkeit
durch andere einschränken könnten.
Fahren Sie defensiv und mit angemes-
sener Geschwindigkeit, und wahren Sie
einen Sicherheitsabstand zu Personen,
Gegenständen und anderen Wasser-
fahrzeugen.
Fahren Sie niemals direkt hinter anderen
Wasserfahrzeugen oder Booten. Halten
Sie stets so viel Abstand zu anderen,
dass Sie sie nicht nass spritzen. Vermei-
den Sie scharfe Wendungen oder ande-
re Manöver, die es anderen erschweren,
Ihnen auszuweichen oder Ihren Kurs zu
erkennen. Meiden Sie Untiefen und
seichte Gewässer.
Handeln Sie rasch, um Zusammenstöße
zu vermeiden. Bedenken Sie jederzeit,
dass Wasserfahrzeuge und Boote keine
Bremsen haben. Beim Ausweichen von
Hindernissen den Gashebel nicht los-
lassen—beim Steuern muss Gas gege-
ben werden.
WARNUNG
GWJ00632
Beim Wiederaufsteigen nicht heftig Gas
geben, da die Sichtverhältnisse schlecht sind. Schnellstmöglich aufstehen oder
aufknien und darauf achten, sich nicht ei-
nem starken Strahl der Jetdüse auszuset-
zen.
ACHTUNG
GCJ01340
Niemals in Gewässern fahren, in denen
zwischen Wasserfahrzeug und Grund
nicht mindestens 60 cm (2 ft) Abstand be-
stehen bleibt, um zu vermeiden, dass
Steinchen oder Sand durch den Jeteinlass
angesaugt werden, was das Flügelrad be-
schädigen und zu Motorüberhitzung füh-
ren könnte.
Das Wasserfahrzeug ist im Stillstand oder bei
geringen Geschwindigkeiten weniger stabil.
Es erfordert Geschickt, das Wasserfahrzeug
beim Starten aufrecht zu halten.
Um das Wasserfahrzeug beim Beschleuni-
gen auf Gleitgeschwindigkeit zu stabilisieren,
den Schwerpunkt mit einer knienden Position
möglichst niedrig halten.
Auch wenn es einfacher ist, in seichtem Was-
ser zu starten, müssen Sie zuerst lernen, in
tiefem Wasser aufzusteigen. Sie werden
ziemlich sicher herunterfallen, und daher
müssen Sie wissen, wie Sie fernab vom Ufer
wieder auf das Wasserfahrzeug aufsteigen.
UF2F74G0.book Page 47 Monday, May 30, 2011 11:17 AM
Betrieb
48
GJU33104In seichtem Wasser aufsteigen und losfah-
ren
Lernen Sie zuerst, in tiefem Wasser zu star-
ten, bevor Sie das Wasserfahrzeug in Ge-
wässern betreiben, in denen es zum Stehen
zu tief ist. (Zum Starten in tiefem Wasser sie-
he Seite 48.)
(1) Das Wasserfahrzeug in einem Gewässer
zu Wasser lassen, das frei von Algen und
Schmutz sowie unter dem Boden des
Wasserfahrzeugs mindestens weitere 60
cm (2 ft) tief ist. ACHTUNG: Den Motor
niemals in Gewässern fahren, in de-
nen zwischen Wasserfahrzeug und
Grund nicht mindestens 60 cm (2 ft)
Abstand bestehen bleibt, um zu ver-
meiden, dass Steinchen oder Sand
durch den Jeteinlass angesaugt wer-
den, was das Flügelrad beschädigen
und zu Motorüberhitzung führen
könnte.
[GCJ00472]
(2) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befesti-
gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.
(3) Den Lenker mit beiden Händen greifen.
Ein Knie auf das Trittbrett stellen und dort
balancieren.
(4) In alle Richtungen umschauen, den Mo-
tor starten und dann beginnen zu be-
schleunigen.(5) Mit zunehmender Geschwindigkeit des
Wasserfahrzeugs das andere Knie auf
das Trittbrett ziehen.
(6) Bewegen Sie sich so weit wie möglich
nach vorn, ohne die Bewegung des Len-
kers zu behindern. Den Körper senkrecht
zur Wasseroberfläche halten, dabei Ihr
Gewicht vorn und unten halten.
HINWEIS:
Das Wasserfahrzeug lässt sich mit zuneh-
mender Geschwindigkeit besser balancieren,
da der Jetantrieb sowohl Stabilität als auch
Steuerbarkeit liefert.
GJU33124In tiefem Wasser aufsteigen und losfahren
WARNUNG
GWJ01260
Der Fahrer muss das Aufsteigen aus dem
Wasser heraus sehr nahe am Ufer üben,
bevor er mit dem Fahrzeug losfährt. Eine
Person kann nach vielen erfolglosen Ver-
suchen, auf das Wasserfahrzeug aufzu-
steigen, erschöpfen und unterkühlen, wo-
durch das Risiko von Verletzungen und
Ertrinken steigt.
(1) Zum Heck des Wasserfahrzeugs
schwimmen. Die Motor-Quickstoppleine
(Handgelenk-Schleife) am linken Hand-
UF2F74G0.book Page 48 Monday, May 30, 2011 11:17 AM
Betrieb
49
gelenk befestigen und dann den Clip am
Motor-Quickstoppschalter anbringen.
(2) Den Lenker mit beiden Händen greifen.
Ziehen Sie Ihren Körper auf das Trittbrett
hoch und balancieren Sie dort, wobei Sie
mit den Ellbogen auf dem Schandeck
austarieren.
(3) In alle Richtungen umschauen, den Mo-
tor starten und dann beginnen zu be-
schleunigen.
(4) Ziehen Sie Ihren Körper mit zunehmen-
der Geschwindigkeit immer weiter auf
das Wasserfahrzeug.(5) Bringen Sie Ihre Knie auf das Trittbrett
und nehmen Sie sobald wie möglich eine
kniende Position ein.
(6) Bewegen Sie sich so weit wie möglich
nach vorn, ohne die Bewegung des Len-
kers zu behindern. Den Körper senkrecht
zur Wasseroberfläche halten, dabei Ihr
Gewicht vorn und unten halten.
(7) Sobald sich der Bug absenkt und das
Wasserfahrzeug sich im Wasser austa-
riert und Gleitgeschwindigkeit erreicht
hat, können Sie das Gas wegnehmen
und Ihre gewünschte Fahrgeschwindig-
keit wählen.
HINWEIS:
Das Wasserfahrzeug lässt sich mit zuneh-
mender Geschwindigkeit besser balancie-
ren, da der Jetantrieb sowohl Stabilität als
auch Steuerbarkeit liefert.
Es dauert bei einem schweren Fahrer län-
ger als bei einem leichten, bis die Gleitge-
schwindigkeit erreicht wird.
GJU33204Gekentertes Wasserfahrzeug
WARNUNG
GWJ00671
Unvorschriftsmäßiges Aufrichten kann zu
Verletzungen führen.
Den Motor ausschalten, indem durch
Abziehen der Motor-Quickstoppleine
UF2F74G0.book Page 49 Monday, May 30, 2011 11:17 AM
Betrieb
50
der Clip vom Motor-Quickstoppschalter
gelöst wird.
Die Hände vom Einlassgitter fern halten.
Falls das Wasserfahrzeug kentert, sollte es
sofort wieder aufgerichtet werden.
Zum Aufrichten des Wasserfahrzeugs:
(1) Den Clip vom Motor-Quickstoppschalter
lösen.
(2) Zum Heck des Wasserfahrzeugs
schwimmen. Das Wasserfahrzeug zum
Aufrichten im Uhrzeigersinn drehen.
Falls die Backbordseite (links) des ge-
kenterten Wasserfahrzeugs emporragt,
das Schandeck nach unten drücken, um
die Backbordseite zu senken, bevor das
Wasserfahrzeug im Uhrzeigersinn aufge-
richtet werden kann. ACHTUNG: Das
Wasserfahrzeug nicht im Gegenuhr-
zeigersinn umkippen, anderenfalls
könnte Wasser in den Motor geraten, was zu ernsthaften Schäden führen
kann.
[GCJ00541]
(3) Den Motor starten und das Wasserfahr-
zeug bei Gleitgeschwindigkeit betreiben,
um das Bilgewasser im Motorraum zu
lenzen. (Weitere Angaben zum Lenzen
des Bilgewassers siehe Seite 30. Falls
der Motor nicht startet, siehe “Wasser-
fahrzeug abschleppen” auf Seite 73 oder
“Untergetauchtes Wasserfahrzeug” auf
Seite 74.) ACHTUNG: Nachdem der
Motor wieder gestartet wurde, den Mo-
tor mindestens 1 Minute lang nicht mit
Vollgas laufen lassen. Bilgewasser im
Motorraum kann in den Motor spritzen
und ernsthafte Schäden verursachen.
[GCJ00553]
UF2F74G0.book Page 50 Monday, May 30, 2011 11:17 AM
Betrieb
51
GJU33302Aufstrandsetzen des
Wasserfahrzeugs
Wasserfahrzeug aufstrandsetzen:
(1) Sicherstellen, dass sich keine Boote,
Schwimmer oder Hindernisse in der
Nähe des Strandes befinden.
(2) Den Gashebel ca. 90 m (300 ft) vor Errei-
chen des angepeilten Aufstrandsetzbe-
reichs loslassen, um die Geschwindigkeit
zu verringern.
(3) Langsam an den Strand heranfahren und
den Motor kurz vor Erreichen des
Strands ausschalten. WARNUNG! Zum
Steuern wird Gas benötigt. Das Aus-
schalten des Motors kann zum Zu-
sammenstoß mit einem Hindernis füh-
ren, den Sie vermeiden wollten. Ein
Zusammenstoß kann zu ernsthaften
und sogar tödlichen Verletzungen füh-
ren.
[GWJ00601] ACHTUNG: Den Motor nie-
mals in Gewässern fahren, in denen
zwischen Wasserfahrzeug und Grund
nicht mindestens 60 cm (2 ft) Abstand
bestehen bleibt, um zu vermeiden,
dass Steinchen oder Sand durch den
Jeteinlass angesaugt werden, was
das Flügelrad beschädigen und zu
Motorüberhitzung führen könnte.
[GCJ00472]
(4) Vom Wasserfahrzeug absteigen und die-
ses dann an Land ziehen.
GJU37193Betrieb in algenreichem Gewässer
Vermeiden Sie grundsätzlich, Ihr Wasserfahr-
zeug in Gewässer mit starkem Algenwuchs
zu benutzen. Wenn das Fahren in algenrei-
chen Gewässern unvermeidlich ist, abwech-
selnd Gas geben und wieder zurücknehmen,
um die Motordrehzahl zu variieren. Algen füh-
ren eher zu Verstopfungen, wenn bei kon-
stanter Geschwindigkeit oder im Langsamst-lauf gefahren wird. Wenn Algen den
Einlassbereich verstopft haben könnten, den
Jeteinlass reinigen. (Weitere Angaben zum
Jeteinlass siehe Seite 71.)
GJU41060Nach dem Herausnehmen des
Wasserfahrzeugs aus dem Wasser
ACHTUNG
GCJ01360
Den Motor an Land nicht länger als 15 Se-
kunden ohne Wasserzufuhr betreiben, an-
derenfalls könnte er überhitzen.
Nach dem Fahren und nachdem das Fahr-
zeug aus dem Wasser genommen wurde, so-
fort das restliche Wasser aus den Kühlwas-
serkanälen ablassen.
Zum Ablassen des Wassers aus den Kühl-
wasserkanälen:
(1) Sicherstellen, dass der Bereich um das
Wasserfahrzeug frei ist, dann den Motor
starten.
(2) Das restliche Wasser aus den Kühlwas-
serkanälen ablassen. Hierzu den Gashe-
bel 10 bis 15 Sekunden lang abwech-
selnd schnell drücken und loslassen.
(3) Den Motor ausschalten.
UF2F74G0.book Page 51 Monday, May 30, 2011 11:17 AM
Pflege und Lagerung
53
hen, bis kontinuierlich Wasser aus dem
Kühlwasser-Kontrollauslass ausläuft.
(7) Den Motor etwa drei Minuten lang im
Leerlauf betreiben und überwachen.
Falls der Motor während der Spülung
stoppt, die Wasserzufuhr sofort abstellen
und das Verfahren ab Schritt 6 wiederho-
len. ACHTUNG: Den Kühlwasserkanä-
len kein Wasser zuführen, wenn der
Motor nicht läuft. Das Wasser könnte
durch den Schalldämpfer in den Motor
gelangen und ernsthafte Motorschä-
den verursachen.
[GCJ00122]
(8) Die Wasserzufuhr abstellen.
(9) Das restliche Wasser aus den Kühlwas-
serkanälen ablassen. Hierzu den Gashe-
bel 10 bis 15 Sekunden lang abwech-
selnd schnell drücken und loslassen.
(10) Den Motor ausschalten.
(11) Den Gartenschlauch-Adapter abnehmen
und dann den Deckel des Spülschlauch-
anschlusses sicher montieren, indem Sie
ihn bis zum Anschlag festdrehen.
(12) Die Haube sicher an ihre ursprüngliche
Position montieren.
GJU40742Das Wasserfahrzeug reinigen
(1) Die Haube abnehmen. (Für nähere An-
gaben zum Abnehmen und Anbringen
der Haube siehe Seite 24.)
(2) Motor und Motorraum mit einer kleinen
Menge Wasser ausspülen. ACHTUNG: Motor und Motorraum nicht mit Hoch-
druck-Wasserstrahl reinigen, dies
kann zu ernsthaften Motorschäden
führen.
[GCJ00571]
(3) Den Motor und den Motorraum mit einem
trockenen Tuch wischen.
(4) Den Rumpf, das Deck und die Jetdüse
mit Leitungswasser abwaschen.
(5) Den Rumpf, das Deck und die Jetpumpe
mit einem trockenen Tuch wischen.
(6) Alle Bauteile aus Vinyl und Gummi, wie
z.B. Motorraumdichtungen, mit einem Vi-
nyl-Pflegemittel abwischen.
(7) Um Korrosion zu vermindern, metallische
Teile des Rumpfs, Decks und Motors mit
einem Rostschutzmittel einsprühen.
(8) Den Motorraum an der Luft vollständig
trocknen lassen, bevor die Haube wieder
aufgesetzt wird.
(9) Die Haube sicher an ihre ursprüngliche
Position montieren.
GJU33686Pflege der Batterie
Vor einer mehr als einmonatigen Stilllegung
die Batterie aus dem Wasserfahrzeug aus-
bauen, kontrollieren und an einem kühlen, tro-
ckenen Ort lagern.
WARNUNG
GWJ00791
Batteriesäure ist giftig und gefährlich und
kann u.a. Verätzungen verursachen. Batte-
riesäure enthält Schwefelsäure. Den Kon-
takt mit Haut, Augen und Kleidung vermei-
den.
Erste Hilfe
Bei äußerlichem Kontakt: Gründlich mit
Wasser spülen.
Bei innerlichem Kontakt: große Mengen
Wasser oder Milch trinken. Anschließend
verquirlte Eier oder Speiseöl trinken. So-
fort einen Arzt aufsuchen.
UF2F74G0.book Page 53 Monday, May 30, 2011 11:17 AM
Wartungsarbeiten
64
GJU34378Kontrollieren der Zündkerzen
WARNUNG
GWJ00350
Beim Aus- und Einbau der Zündkerze dar-
auf achten, dass der Porzellanisolator
nicht beschädigt wird. Ein beschädigter
Isolator kann zu Funkenbildung führen,
was eine Feuer- oder Explosionsgefahr
darstellt.
Zündkerzen ausbauen und deren Zustand
kontrollieren.
Der Zustand der Zündkerzen gibt Aufschluss
über den Zustand des Motors. Wenn bei-
spielsweise der mittlere Elektrodenbereich
sehr weiß ist, könnte dies auf ein Ansaugluft-
leck oder ein Vergaserproblem an diesem Zy-
linder hinweisen. Versuchen Sie nicht, Pro-
bleme selbst zu diagnostizieren. Lassen Sie
das Wasserfahrzeug von einem Yamaha-
Händler warten.Zündkerze demontieren:
(1) Die Haube abnehmen. (Für nähere An-
gaben zum Abnehmen und Anbringen
der Haube siehe Seite 24.)
(2) Den Zündkerzenstecker abziehen.
(3) Die Zündkerze ausbauen, dann den Zu-
stand der Zündkerze und den Elektro-
denabstand kontrollieren. Wenn der
Elektrodenbereich auffällig verfärbt ist,
die Elektrode zu stark abgebrannt ist;
wenn Kohle und andere Ablagerungen
übermäßig vorhanden sind oder wenn
der Elektrodenabstand nicht nach Vor-
schrift ist, die Zündkerze erneuern.
Steuerungsrei-
bungKontrollieren, einstel-
len—
GasseilzugKontrollieren, einstel-
len—
ChokeseilzugKontrollieren, einstel-
len66
BatterieKontrollieren, laden—
GummikupplungKontrollieren—
MotorhalterungKontrollieren—
Schraubverbin-
dungenKontrollieren— Bezeichnung BetriebNach
den
erstenDanach alle
Seite 10
Stun-
den50 Stunden100
Stun-
den200
Stun-
den
6 Mona-
te12 Mo-
nate12 Mo-
nate24 Mo-
nate
UF2F74G0.book Page 64 Monday, May 30, 2011 11:17 AM
Wartungsarbeiten
65
HINWEIS:
Wenn der Motor normal funktioniert, ist die
Farbe des Zündkerzenelektrodenbereichs ein
mittleres bis helles Braun.
Zündkerze montieren:
(1) Jeglichen Schmutz von den Gewinden,
dem Isolator und der Dichtungsfläche der
Zündkerze abwischen.
(2) Die Zündkerze einschrauben und dann
vorschriftsmäßig festziehen.
HINWEIS:
Steht beim Montieren der Zündkerze kein
Drehmomentschlüssel zur Verfügung, kann
das Anzugsdrehmoment annähernd erreicht
werden, indem die Zündkerze mit dem Zünd-
kerzenschlüssel aus dem Bordwerkzeug zu-
nächst handfest und dann eine weitere 1/4 bis
1/2 Drehung angezogen wird. Die Zündkerze so bald wie möglich mit einem Drehmoment-
schlüssel vorschriftsmäßig festziehen.
(3) Eventuell vorhandenes Wasser oder
Schmutz von der Innenseite des Zünd-
kerzensteckers abwischen.
(4) Den Zündkerzenstecker zum Einbau
nach unten drücken, bis er fest an der ur-
sprünglichen Position sitzt.
(5) Die Haube sicher an ihre ursprüngliche
Position montieren.
GJU41180Schmierstellen
Bewegliche Bauteile mit wasserfestem Fett
schmieren. (Nähere Angaben zu den wich-
tigsten Schmierstellen, siehe Seite 56.)
Zwischenantriebsgehäuse
Mit Hilfe einer Schmierpistole das Zwischen-
gehäuse durch den Schmiernippel mit was-
serfestem Fett befüllen.
1Isolator
2Elektrode
3Elektrodenabstand
Empfohlene Zündkerze:
BR7HS
Elektrodenabstand:
0.6–0.7 mm (0.024–0.028 in)
Anzugsdrehmoment:
Zündkerze:
25.0 Nm (2.55 kgf-m, 18.4 ft-lb)
Empfohlenes wasserfestes Fett:
Yamaha Marine Grease/Yamaha Gre-
ase A
Fettmenge:
Nach den ersten 10 Betriebsstunden
bzw. dem ersten Monat:
20.0–22.0 cm³ (0.68–0.74 US oz,
0.71–0.78 Imp.oz)
Alle 100 Betriebsstunden bzw. 12 Mo-
nate:
3.0–5.0 cm³ (0.10–0.17 US oz,
0.11–0.18 Imp.oz)
UF2F74G0.book Page 65 Monday, May 30, 2011 11:17 AM