8
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
MELDUNGEN
SICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
ALPHABETISCHESVERZEICHNIS
ARMATUREN -
BRETT UND
BEDIENUNGEN
L0D0374m
1.Seitliche Luftdüsen - 2.Linker Hebel - 3.Handschuhfach oben links - 4.Rechter Hebel - 5.Mittlere Luftdüsen - 6.In-
strumententafel - 7.Handschuhfach oben rechts - 8.Ablagefach - 9.Beifahrerairbag - 10Bedienungen für Heizungs-/Lüftungs-
/Klimaanlage - 11.Bedientasten - 12.Autoradio (für Versionen/Märkte, wo vorgesehen) - 13.Analssumschalter - 14.Fah-
rerairbag - 15.Cruise control (für Versionen/Märkte, wo vorgesehen).
ARMATURENBRETT
Das Vorhandensein und die Position der Bedienelemente, Instrumente und Anzeigen können je nach Ausführung variieren.
Das mittlere Armaturenbrett bietet verschiedene Ausstattungslösungen im oberen und unteren Bereich je nach Kun-
denwunsch an: siehe folgende Abbildungen.
Abb. 1
27
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
MELDUNGEN
SICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
ALPHABETISCHESVERZEICHNIS
ARMATUREN -
BRETT UND
BEDIENUNGEN
Ta g
JahrMonat Beispiel:
VERBRAUCH MENÜ VERLASSENGESCHWINDIGKEITSGRENZEEINSTELLUNG UHRZEIT LEUCHTENSENSORTRIP B
MODUS UHRZEIT
EINSTELL. DATUM
SCHLÜSSEL
DIST. EINHEIT
LAUTST. TAST.
VOL. BUZZER SERVICE
SPRACHEZEIT EINHEIT
Beispiel:
– +
+– – –
+ +
–
–
+
+++
–––
+ +
–
MODE
Kurzer
Druck auf
die Taste
Um aus dem Standardbildschirm auf die Navigation zu-
zugreifen, die Taste MODEkurz drücken. Um innerhalb
des Menüs zu navigieren, drücken Sie die Taste +oder–.
HINWEIS Aus Sicherheitsgründen kann bei fahrendem
Fahrzeug nur auf das reduzierte Menü (Einstellung von
„Beleuchtung“ und „Geschwindigkeitsgrenze“) zugegrif-
fen werden. Bei stehendem Fahrzeug kann auf das erwei-
terte Menü zugegriffen werden. Viele Funktionen an Fahr-
zeugen, die mit dem System Connect Nav+ versehen sind,
werden auf dem Display des Navigators visualisiert.
–
+ +
–
MODE
Kurzer
Druck auf
die Taste
Deutsch
English
Español
Italiano
Português
Français
(*) Die Funktion ist nur nach
erfolgter Deaktivierung der
SBR-Anlage durch den Lancia
Kundendienst sichtbar.
Abb. 28
+
– +
–+
–
+
–
+ –
SUMMER SICHERHEITSG.(*) (für Versio-
nen/Märkte, wo vorgesehen) BEIFAHRERAIRBAG
34
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
MELDUNGEN
SICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
ALPHABETISCHESVERZEICHNIS
ARMATUREN -
BRETT UND
BEDIENUNGEN
Aktivieren/Deaktivieren
der Beifahrerfront- und
Seitenairbags zum Schutz des
Körpers (Beif. Airbag)
(für Versionen/Märkte, wo vorgese-
hen)
Mit dieser Funktion kann der Beifah-
rerairbag aktiviert/deaktiviert werden.
Fahren Sie folgendermaßen fort:
❒die Taste MODEdrücken und
nach der Auswahl der am Display
angezeigten Meldung (Bag pass
Off) (zur Deaktivierung) bezie-
hungsweise der Meldung (Bag pass
On) (zur Aktivierung) mit den Ta-
sten+und–, erneut die Taste MO-
DEdrücken;
❒auf dem Display erscheint die Auf-
forderung zur Bestätigung;
❒mit den Tasten +oder–(Ja) (zur
Bestätigung der Aktivie-
rung/Deaktivierung) oder aber
(Nein) auswählen (um abzuleh-
nen);
❒durch kurzes Drücken der Taste
MODEwird eine Meldung zur Be-
stätigung der Auswahl und ansch-
ließend wieder der Menübildschirm
angezeigt. Durch langen Tasten-
druck wird ohne zu Speichern zum
Standardbildschirm zurückge-
kehrt.
MODE
MODE
MODE
– +
L0D2169d L0D2170d
L0D2171d L0D2172d
L0D2173d L0D2174dL0D2174d
L0D2175dL0D2176d
– +
– +
– +
95
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
MELDUNGEN
ARMATUREN -
BRETT UND
BEDIENUNGEN
ANLASSEN
UND FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
ALPHABETISCHESVERZEICHNIS
SICHERHEIT
SICHERHEIT
SICHERHEITSGURTE....................................... 96
GURTSTRAFFER ............................................... 99
KINDER SICHER BEFÖRDERN......................... 101
VORBEREITUNGEN FÜR DIE MONTAGE
EINES KINDERSITZES „ISOFIX UNIVERSAL“ 105
FRONTAIRBAG.................................................. 108
SEITENAIRBAGS
(Seiten-Bag, Windschutzscheibe-Bag) .................. 110
102
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
MELDUNGEN
ARMATUREN -
BRETT UND
BEDIENUNGEN
ANLASSEN
UND FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
ALPHABETISCHESVERZEICHNIS
SICHERHEIT
Die Forschungsergebnisse über den be-
sten Kinderschutz sind in der Eu-
ropäischen Vorschrift CEE-R44 zu-
sammengestellt, die außer, dass sie
bindend wird, die Rückhaltesysteme
in fünf Gruppen einteilt:
Gruppe 0 bis 10 kg Körpergwicht
Gruppe 0+ bis 13 kg Körpergwicht
Gruppe 1 9-18 kg Körpergewicht
Gruppe 2 15-25 kg Körpergewicht
Gruppe 3 22-35 kg Körpergewicht
Wie man sieht, überschneiden sich die
Gruppen teilweise. Tatsächlich sind im
Handel Vorrichtungen erhältlich, die
für mehr als eine Gewichtsgruppe aus-
gelegt wurden.
Alle Rückhaltevorrichtungen den Zu-
lassungsdaten und dem Kontrollzei-
chen auf einer sachgerecht befestigten
Plakette am Kindersitz versehen sein,
die nicht entfernt werden darf.
Kinder mit einer Körpergröße über
1,50 m sind in Bezug auf die Rück-
haltesysteme den Erwachsenen gleich-
gestellt und legen die Gurte normal an.
In der Lineaccessori Lancia sind Kin-
dersitze verfügbar, die für jede Ge-
wichtsgruppe geeignet sind. Es wird zu
dieser Wahl empfohen, denn die Sitze
wurden spezifisch für Lancia-Fahr-
zeuge konstruiert und getestet.
GROSSE GEFAHR: Bei
aktiviertem Frontairbag
auf der Beifahrerseite dürfen auf
dem Vordersitz keine Kindersitze
angebracht werden, die gegen die
Fahrtrichtung ausgerichtet sind.
Das Auslösen des Airbags bei einem
Aufprall könnte zu tödlichen Verlet-
zungen des transportierten Kindes
führen. Es wird empfohlen, die Kin-
der immer auf dem Rücksitz zu
transportieren, da dieser bei einem
Aufprall die geschütztes Position
darstellt. Die Kindersitze dürfen
keinesfalls auf dem Vordersitz von
Fahrzeugen mit Beifahrer-Airbag
angebracht werden, der beim Auf-
blasen auch tödliche Verletzungen
unabhängig von der Stärke des Auf-
pralls auslösen kann, der zu seiner
Auslösung geführt hat.
ZUR BEACHTUNG
Bei Bedarf können die Kin-
der auf dem Vordersitz un-
tergebracht werden, wenn
das Fahrzeug über die De-
aktivierung des Beifarer-
Airbags verfügt. Bei De-
aktivierung des Beifahrer-Airbags
immer überprüfen, durch die vorge-
sehene bernsteingelbe Warnleuchte
an der Instrumententafel, dass die
Deaktivierung erfolgt ist (siehe Pa-
ragrafen „Vorder- und Seiten-Air-
bags” unter „Beifahrer-Airbag”).
Außerdem muss der Beifahrersitz so
weit wie möglich nach hinten ge-
schoben werden, um einen eventuel-
len Kontakt des Kindersitzes mit
dem Armaturenbrett zu vermeiden.
ZUR BEACHTUNG
105
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
MELDUNGEN
ARMATUREN -
BRETT UND
BEDIENUNGEN
ANLASSEN
UND FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
ALPHABETISCHESVERZEICHNIS
SICHERHEIT
Nachfolgend eine
Zusammenfassung der
Sicherheitsnormen,
die für den Transport
von Kindern zu befolgen sind:
❒Die empfohlene Position für den
Einbau der Kindersitze ist auf dem
Rücksitz, da dies der sicherste Platz
bei einem Unfall ist.
❒Bei Deaktivierung (für Versio-
nen/Märkte, wo vorgesehen) des
Beifahrerairbags immer überprü-
fen, dass die dafür vorgesehene
“bernsteingelbe Warnleuchte an
der Instrumententafel dauerhaft
leuchtet und so die erfolgte Deak-
tivierung anzeigt.
❒Genau die mit dem Kindersitz ge-
lieferten Anleitungen beachten, die
der Lieferant beifügen muss. Die-
se sind im Fahrzeug zusammen mit
den Dokumenten und dieser An-
leitung aufzubewahren. Keine ge-
brauchten Kindersitze ohne Ge-
brauchsanweisung verwenden.
❒Durch Ziehen des Gurtbandes stets
den erfolgten Anschluss der Gurte
prüfen.❒Jedes Rückhaltesystem hat nur ei-
nen Sitz, auf dem nie zwei Kinder
gleichzeitig transportiert werden
dürfen.
❒Stets prüfen, dass der Gurt nicht
am Hals des Kindes anliegt.
❒Dem Kind nicht erlauben, während
der Fahrt ungewöhnliche Stellun-
gen einzunehmen oder den Gurt
abzulegen.
❒Keine Kinder, d. h. auch keine
Neugeborenen, auf dem Arm trans-
portieren. Niemand verfügt über
ausreichende Kräfte, sie bei einem
Aufprall festzuhalten.
❒Nach einem Aufprall den Kinder-
sitz durch einen neuen austau-
schen.VORBEREITUNG
FÜR DIE MONTAGE
DES KINDERSITZES
„ISOFIX
UNIVERSAL“
(für Versionen/Märkte, wo vorgese-
hen)
Das Fahrzeug ist eigens für die Mon-
tage des Kindersitzes Isofix Universal,
einem neuen europäisch genormten
System für die Beförderung von Kin-
dern, ausgerüstet.
Als reines Beispiel ist in
Abb. 14ein
Kindersitz dargestellt.
Der Kindersitz Isofix Universal umfasst
die Gewichtsgruppe: 1.
Wenn auf der Beifahrersei-
te ein aktiver Airbag vor-
handen ist, keine Babywiegen ent-
gegen der Fahrtrichtung auf dem
Vordersitz anbringen.
ZUR BEACHTUNG
108
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
MELDUNGEN
ARMATUREN -
BRETT UND
BEDIENUNGEN
ANLASSEN
UND FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
ALPHABETISCHESVERZEICHNIS
SICHERHEIT
FRONTAIRBAG
Das Fahrzeug verfügt über vordere
Airbags für Fahrer und Beifahrer, und
über Windschutzscheiben-Window-
Bag (Kopfschutz), auf Wunsch kann
es mit seitlichen Vorderairbags (Side
Bag) ausgestattet werden.
Die Frontairbags für Fahrer / Beifah-
rer schützen die Insassen auf den Vor-
dersitzen im Falle eines mittelschwe-
ren, frontalen Aufpralls durch das Auf-
blasen eines Luftkissens zwischen dem
Insassen und dem Lenkrad bzw. dem
Armaturenbrett.
Das Nichtauslösen der Airbags bei an-
deren Aufprallarten (seitlich, hinten,
Überschlagen usw.) ist daher nicht als
Systemstörung auszulegen.
Bei einem frontalen Aufprall löst eine
Steuerelektronik bei Bedarf das Auf-
blasen des Kissens aus. Das Luftkissen
bläst sich augenblicklich auf und dient
als Schutz zwischen dem Körper der
Insassen und den Fahrzeugteilen, die
Verletzungen hervorrufen können. So-
fort danach fällt das Kissen wieder in
sich zusammen.
Die Frontairbags (wo vorgesehen) er-
setzen also nicht die Sicherheitsgurte,
sondern ergänzen deren Wirksamkeit.
Es wird daher empfohlen, die Sicher-
heitsgurte immer anzulegen, was auch
in Europa und den meisten außereu-
ropäischen Ländern gesetzlich vorge-
schrieben ist.Bei einem Aufprall würde ein nicht an-
geschnallter Insasse nach vorn fallen
und mit dem sich noch aufblasenden
Kissen in Berührung kommen. In die-
ser Lage ist der vom Kissen gewährte
Schutz herabgesetzt.
Die vorderen Airbags können in fol-
genden Fällen nicht aktiviert werden:
❒Frontalaufprall gegen stark ver-
formbare Gegenstände, welche die
Frontfläche des Fahrzeugs nicht
betreffen (beispielsweise ein Auf-
prall des Kotflügels gegen eine
Leitplanke, Kieshaufen usw.),
❒Unterfahren anderer Fahrzeuge
oder Leitplanken (z. B. unter einen
Lastkraftwagen oder eine Leit-
planke). Da sie keinen zusätzlichen
Schutz zu den Sicherheitsgurten
bieten, wäre somit ihre Aktivierung
unnötig. Das Nichtauslösen in die-
sen Fällen ist daher nicht als Sy-
stemstörung auszulegen.
Die vorderen Airbags (Fahrer- und Bei-
fahrerseite) sind konstruiert und ein-
gestellt zum optimalen Schutz der vor-
deren Insassen, die Sicherheitsgurte
tragen. Das Volumen der Frontairbags
füllt im Moment des maximalen Auf-
blasens den Großteil des Raums zwi-
schen Lenkrad und Fahrer sowie dem
Armaturenbrett und Beifahrer aus.FAHRER-FRONTAIRBAG -
Abb. 17
Er besteht aus einem sich sofort auf-
blasenden Luftkissen und ist in einem
Fach in der Mitte des Lenkrads unter-
gebracht.
Abb. 17L0C0416m
109
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
MELDUNGEN
ARMATUREN -
BRETT UND
BEDIENUNGEN
ANLASSEN
UND FAHREN
IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
ALPHABETISCHESVERZEICHNIS
SICHERHEIT
Abb. 18L0C0145m
FAHRER-FRONTAIRBAG -
Abb. 18
Er besteht aus einem sich sofort auf-
blasenden Luftkissen in einem dafür
vorgesehenen Fach Ain der Instru-
mententafel und hat ein größeres Luft-
kissen als der Airbag auf der Fahrer-
seite. Bei einem Frontalaufprall gerin-
ger Stärke (bei dem die Rückhalte-
wirkung der Sicherheitsgurte ausrei-
chend ist), werden die Airbags nicht
ausgelöst. Die Benutzung der Sicher-
heitsgurte ist deshalb immer notwen-
dig, denn bei einem seitlichen Aufprall
wird damit die korrekte Sitzposition
des Insassen sicherstellt und sein Her-
ausschleudern bei sehr starkem Auf-
prall verhindert.
Keine Aufkleber oder ande-
re Objekte auf dem Lenk-
rad oder auf der Abdeckung A-Abb.
18 des Airbags auf der Beifahrer-
seite oder auf der seitlichen decken-
seitigen Verkleidung anbringen. Kei-
ne Gegenstände auf der Beifahrer-
seite des Armaturenbretts ablegen
(beispielsweise Mobiltelefone), da
sie das korrekte Funktionieren des
Beifahrer-Airbags beeinträchtigen
können und zu schweren Verletzun-
gen der Fahrzeuginsassen führen
können.
ZUR BEACHTUNG
SCHWERE GEFAHR: Bei
Vorhandensein eines akti-
vierten Airbag auf der Beifahrer-
seite auf dem Vordersitz keine Kin-
dersitze anbringen, die gegen die
Fahrtrichtung ausgerichtet sind. Die
Auslösung des Airbag bei einem
Aufprall könnte zu tödlichen Verlet-
zungen des transportierten Kindes
führen.
ZUR BEACHTUNG
Wenn das Fahrzeug über
die Deaktivierung des vor-
deren Beifahrer-Airbags
verfügt, muss dies ausge-
schaltet werden, wenn der
Kindersitz auf dem Vor-
dersitz instaliert wird. Außerdem
muss der Beifahrersitz so weit wie
möglich nach hinten geschoben wer-
den, um einen eventuellen Kontakt
des Kindersitzes mit dem Armatu-
renbrett zu vermeiden. Auch ohne
Bestehen einer gesetzlichen Vor-
schrift wird zum besseren Schutz
der Erwachsenen empfohlen, den
Airbag sofort wieder zu aktivieren,
sobald der Transport von Kindern
nicht mehr erforderlich ist.
ZUR BEACHTUNG