
16
Sicher fahren
● Gegebenenfalls Informationen zum Fahren mit einem Anhänger beach-
t en
⇒ Seite 242.
● Gegebenenfalls Informationen zum Dachgepäckträger beachten
⇒ Seite 146. ACHTUNG
Eine rutschende Ladung kann die Fahrstabilität und die Fahrsicherheit
des F
ahrzeugs erheblich beeinträchtigen und dadurch Unfälle und schwe-
re Verletzungen verursachen.
● Ladung gegen Rutschen ordnungsgemäß sichern.
● Bei schweren Gegenständen geeignete Verzurrleinen oder Spannbän-
der ver
wenden.
● Rücksitzlehne in aufrechter Position sicher einrasten.
Fahrzeugspezifische Gewichtsangaben Die Angaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren haben stets Vorrang. Alle
Ang
aben in die
ser Anleitung gelten für das Grundmodell. Mit welchem Mo-
tor ein Fahrzeug ausgestattet ist, steht auf dem Fahrzeugdatenträger im
Wartungsprogramm bzw. in den amtlichen Fahrzeugpapieren.
Durch Mehrausstattungen oder verschiedene Modellausführungen sowie
bei Sonderfahrzeugen können die angegebenen Werte abweichen. ACHTUNG
Das Überschreiten der maximal zulässigen Gewichte und Achslasten kön-
nen Fahr z
eugbeschädigungen, Unfälle und schwere Verletzungen verur-
sachen.
● Die tatsächlichen Achslasten dürfen niemals die zulässigen Achslas-
ten übers
chreiten.
● Die Zuladung und die Verteilung der Last im Fahrzeug haben Auswir-
kun
gen auf das Fahrverhalten und die Bremswirkung. Geschwindigkeit
entsprechend anpassen. VORSICHT
Die Zuladung immer gleichmäßig und so tief wie möglich im Fahrzeug ver-
tei l
en. Beim Transport von schweren Gegenständen im Gepäckraum sollten
diese vor oder über der Hinterachse platziert werden, um das Fahrverhalten
am wenigsten zu beeinträchtigen.

241
Fahren mit Anhänger ACHTUNG
Das Fahren mit einem Anhänger und der Transport von schweren oder
großfläc hig
en Gegenständen können die Fahreigenschaften verändern
und Unfälle verursachen.
● Ladung immer ordnungsgemäß mit geeigneten und unbeschädigten
Verz
urrleinen oder Spannbändern sichern.
● Geschwindigkeit und Fahrweise den Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und
Verkehr
sverhältnissen anpassen.
● Anhänger mit einem hohen Schwerpunkt können eher kippen als An-
hänger mit
niedrigem Schwerpunkt.
● Abrupte und plötzliche Fahr- und Bremsmanöver vermeiden.
● Besondere Vorsicht beim Überholen.
● Sofort die Geschwindigkeit reduzieren, sobald nur die geringste Pen-
delbewe
gung des Anhängers spürbar ist.
● Mit einem Anhänger nicht schneller als 80 km/h (in Ausnahmefällen
auch 100 km/h) fahr
en. Das gilt auch für Länder, in denen höhere Ge-
schwindigkeiten zulässig sind. Länderspezifische Höchstgeschwindigkei-
ten beachten, die für Fahrzeuge mit Anhängern unter denen für Fahrzeu-
ge ohne Anhänger liegen kann.
● Niemals versuchen, ein pendelndes Gespann durch Beschleunigen
„strec
ken“ zu wollen. ACHTUNG
Bei nicht von SEAT nachgerüsteten Anhängevorrichtungen muss der
Star t
-Stopp-Betrieb bei Anhängerbetrieb immer manuell ausgeschaltet
sein. Andernfalls kann es zu einer Störung in der Bremsanlage kommen,
wodurch Unfälle und schwere Verletzungen verursacht werden können.
● Den Start-Stopp-Betrieb immer manuell ausschalten, wenn ein An-
hänger an eine nic
ht von SEAT nachgerüstete Anhängevorrichtung ange-
hängt ist. Hinweis
● Diebstahlwarnanlage immer ausschalten, bevor ein Anhänger an- oder
ab g
ekuppelt wird ⇒ Seite 81. Der Neigungssensor kann sonst ungewollt
Alarm auslösen.
● Mit einem neuen Motor während der ersten 1000 km (600 Meilen) nicht
mit einem Anhäng
er fahren ⇒ Seite 266.
● SEAT empfiehlt, vor Fahrten ohne Anhänger den Kugelkopf einzuschwen-
ken. Bei einem Hec
kaufprall können die Schäden am Fahrzeug bei einem
montierten Kugelkopf stärker sein als ohne.
● Bei einigen Modellausführungen ist die Anhängevorrichtung zum Ab-
sch
leppen von Fahrzeugen notwendig. Daher sollte der abgenommene Ku-
gelkopf der Anhängevorrichtung immer im Fahrzeug mitgeführt werden. Sicher ist sicher Bedienungshinweise Rat und Tat Technische Daten

358
Beschreibung der Angaben
Technische Daten
Be s
chreibung der Angaben
Was Sie wissen sollten Grundsätz
liches Die Angaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren haben
st
et
s Vorrang.
Alle Angaben in dieser Anleitung gelten für das Grundmodell in Spanien.
Mit welchem Motor Ihr Fahrzeug ausgestattet ist, können Sie auch dem
Fahrzeugdatenträger im Service-Plan bzw. den amtlichen Fahrzeugpapieren
entnehmen.
Durch Mehrausstattungen oder Modellausführungen sowie bei Sonderfahr-
zeugen und Fahrzeugen für andere Länder können die angegebenen Werte
abweichen.
Ergänzende Informationen und Warnhinweise:
● Transportieren ⇒ Seite 13
● Um
weltbewusst fahren ⇒ Seite 234
● Kr
aftstoff ⇒ Seite 278
● Mot
oröl ⇒ Seite 290
● Mot
orkühlmittel ⇒ Seite 294
● Räder u
nd Reifen ⇒ Seite 305
● V
erbraucherinformationen ⇒ Seite 264 Im Ab
schnitt 'Technische Daten' verwendete Abkürzungen Abkürzung Bedeutung
kW Kilowatt, Leistungsangabe des Motors.
PS Pferdestärke, (veraltete) Leistungsangabe des Motors.
bei 1/min Umdrehungen des Motors (Drehzahl) pro Minute
Nm Newtonmeter, Maßeinheit zur Angabe des Motordrehmo-
ments.
l/100 km Kraftstoffverbrauch in Liter auf 100 Kilometer
g/km Erzeugte Kohlendioxidmenge in Gramm pro gefahrenem Kilo-
meter
. CO
2 Kohlendioxid.
CZ Cetan-Zahl, Maß zur Bestimmung der Zündwilligkeit des Die-
selkr
af
tstoffs ROZ Research-Oktan-Zahl, Maß zur Bestimmung der Klopffestig-
keit
de
s Benzinkraftstoffs. ACHTUNG
Das Missachten oder Überschreiten der angegebenen Werte für Gewich-
te, Z
uladung, Abmessungen und Höchstgeschwindigkeit kann zu Unfäl-
len und schweren Verletzungen führen.

360
Beschreibung der Angaben
Wie wurden die Angaben ermittelt?
Kraf t
stoffverbrauch Die Verbrauchs- und Emissionsdaten auf dem Fahrzeugda-
ten
träger
sind für jedes Fahrzeug individuell.
Der Kraftstoffverbrauch, die CO 2–Emission und das tatsächliche Fahrzeug-
leergewicht Ihres Fahrzeugs gehen aus dem Fahrzeugdatenträger hervor.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte beziehen sich auf die
Gewichtsklasse, der Ihr Fahrzeug aufgrund der Motor- und Getriebekombi-
nation sowie der spezifischen Ausstattung zugeordnet ist.
Die Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach der Verbrauchs-Messvor-
schrift 1999/100/EG ermittelt. Diese Messvorschrift schreibt eine an dem
Fahralltag orientierte, realistische Verbrauchsermittlung vor.
Dabei werden folgende Prüfbedingungen angewendet: städtisch Die Messung des Stadt-Zyklus beginnt mit einem Kaltstart
des
Mot
ors. Anschließend wird Stadtfahrbetrieb simuliert. außerstäd-
tis
c
h Beim außerstädtischen Zyklus wird dem Fahralltag entspre-
chend d
a
s Fahrzeug in allen Gängen mehrfach beschleunigt
und abgebremst. Die Fahrgeschwindigkeit variiert dabei zwi-
schen 0 und 120 km/h. Gesamtver-
brauc
h Die Berechnung des Gesamtverbrauchs erfolgt mit einer Ge-
wic
ht
ung von etwa 37 % für den städtischen und 63 % für
den außerstädtischen Zyklus. CO
2-Emissi-
onen Zur Bestimmung der Kohlendioxyd-Emissionen werden bei
den beiden Z
yk
len die Abgase aufgefangen. Danach werden
diese Gase analysiert, und u.a. der CO 2-Emissionswert er-
halten. Hinweis
● Je nach Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen, Umwelteinflüs-
sen u nd F
ahrzeugzustand können sich darüber hinaus in der Praxis Ver-
brauchswerte ergeben, die von diesen Werten abweichen.
Gewichte Der Wert für das Leergewicht gilt für das Grundmodell mit 90 % Kraftstoff-
tankfül
lu
ng, ohne Mehrausstattungen. In den angegebenen Werten sind 75
kg für den Fahrer enthalten.
Durch besondere Modellausführungen, Mehrausstattungen und nachträgli-
chen Einbau von Zubehör kann sich das Leergewicht erhöhen ⇒ .
ACHTUNG
● Beachten Sie bitte, dass sich beim Transport von schweren Gegen-
s tänden die F
ahreigenschaften durch die Schwerpunktverlagerung verän-
dern - Unfallgefahr! Passen Sie Ihre Fahrweise und die Geschwindigkeit
stets den Gegebenheiten an.
● Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen
niemal
s überschritten werden. Bei einer Überschreitung der zulässigen
Achslasten oder des zulässigen Gesamtgewichts können sich die Fahre-
igenschaften des Fahrzeuges ändern. Dies kann zu Unfällen, Verletzun-
gen und Fahrzeugbeschädigungen führen.