203
Praktische Tipps
7Unter korrekten Lagerbedingungen kann es
mindestens ein Jahr gelagert werden.
War die Flüssigkeit gefroren, kann sie nach dem
vollständigen Auftauen bei Zimmertemperatur
wieder verwendet werden.
Niemals Behälter mit AdBlue® im Fahrzeug
lagern.
Einsatz- und Sicherheitshinweise
AdBlue® ist eine Urea-Lösung. Diese Flüssigkeit ist
nicht entflammbar, farb- und geruchlos (bei kühler
Aufbewahrung).
Bei Hautkontakt reinigen Sie die Haut mit fließendem
Wasser und Seife. Bei Augenkontakt die Augen
sofort mindestens 15 Minuten lang mit Wasser oder
einer speziellen Augenreinigungslösung spülen.
Sollten Sie eine andauernde Reizung oder ein
Brennen feststellen, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
Bei Verschlucken den Mund sofort mit klarem
Wasser ausspülen und viel Wasser trinken.
Unter bestimmten Umständen (z.
B. bei hoher
Temperatur) besteht das Risiko, dass Ammoniak
freigesetzt wird. Die Dämpfe dürfen nicht eingeatmet
werden. Die Ammoniakdämpfe können die
Schleimhautreizungen (Augen, Nase und Rachen)
verursachen.
AdBlue® darf nicht in die Hände von Kindern
gelangen und muss in der
Originalverpackung aufbewahrt werden.
Vorgehensweise
Achten Sie vor dem Nachfüllen darauf, dass das
Fahrzeug auf einer ebenen und geraden Fläche
steht.
Vergewissern Sie sich im Winter, dass die
Fahrzeugtemperatur über -11°C liegt. Andernfalls
könnte die Flüssigkeit AdBlue
® gefroren sein und
nicht in den Tank eingefüllt werden können. Stellen
Sie das Fahrzeug in dem Fall für einige Stunden an
einen wärmeren Ort (Garage), bevor Sie nachfüllen.
AdBlue® niemals in den Dieseltank füllen.
Sollten Spritzer der AdBlue®-Flüssigkeit
vorhanden sein, sind diese umgehend mit
kaltem Wasser oder einem feuchten Tuch zu
entfernen.
Bei kristallisierter Flüssigkeit verwenden Sie zum
Entfernen einen Schwamm und warmes Wasser.
Wichtig: Beim Auffüllen nach einer Panne
aufgrund von AdBlue®-Mangel mit der
Meldung „AdBlue® nachfüllen: Starten nicht
möglich“ müssen Sie unbedingt 5 Minuten lang
abwarten, bevor Sie die Zündung erneut
einschalten. In dieser Zeit dürfen weder die
Fahrertür geöffnet, noch das Fahrzeug
entriegelt werden oder der elektronische
Schlüssel sich im Fahrzeuginnenraum
befinden.
Nach Ablauf dieser Zeit schalten Sie die Zündung
ein und lassen nach weiteren 10 Sekunden den
Motor an.
►
Betätigen Sie die
Taste „START/STOP“, um den
Motor auszuschalten.
► Drehen Sie den blauen Tankdeckel des AdBlue®-
Tanks gegen den Uhrzeigersinn und nehmen Sie
ihn ab.
►
Mit einem Behälter
AdBlue
®: Prüfen Sie das
Verfallsdatum und lesen Sie die Gebrauchshinweise
auf dem Etikett aufmerksam durch, bevor Sie den
204
Praktische Tipps
Inhalt des Behälters in den AdBlue®-Tank Ihres
Fahrzeugs füllen.
►
Mit einer
AdBlue
®-Pumpe: Führen Sie die
Zapfpistole ein und füllen Sie den Tank, bis die
Zapfpistole automatisch abschaltet.
Um den AdBlue®-Tank nicht zu überfüllen:
–
Füllen Sie mit den AdBlue®-Behältern
zwischen 10 und 13 Liter auf.
–
V
ersuchen Sie beim Tanken an der Tankstelle
nicht, nach dem ersten automatischen Stopp der
Zapfpistole noch weiter zu tanken.
Das System registriert eine Befüllung mit AdBlue
®
erst ab einer Menge von 5 Liter.
Wenn der AdBlue®-Tank vollständig leer ist
– was durch die Meldung „AdBlue
nachfüllen: Starten nicht möglich“ angezeigt
wird – müssen Sie mindestens 10 Liter in den
Tank füllen.
Das Nachfüllen wird möglicherweise nicht sofort
registriert. Möglicherweise wird das Nachfüllen
erst nach einigen Minuten Fahrtzeit registriert.
Freilauf
In einigen Situationen müssen Sie das Fahrzeug
in den Freilaufmodus versetzen (z.
B. beim
Abschleppen, auf einem Prüfstand, in einer
automatischen Waschanlage (Wasch-Modus) oder
beim Transport auf dem Schienen- oder Seeweg).
Das Verfahren variiert je nach Getriebe und
Feststellbremse.
Lassen Sie ein Fahrzeug im Freilauf niemals unbeaufsichtigt.
Mit Schaltgetriebe und
elektrischer Feststellbremse
/
Zum Lösen
► Stellen Sie den Gangwählhebel bei laufendem
Motor und während Sie das Bremspedal ganz
durchtreten auf Position „Neutral“.
►
Schalten Sie den Motor aus, während Sie das
Bremspedal durchtreten.
►
Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie
die Zündung ein.
►
Drücken Sie den Betätigungsschalter während
Sie das Bremspedal ganz durchtreten, um die
Feststellbremse zu lösen.
►
Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie
die Zündung aus.
Rückkehr zum normalen Betrieb
► Starten Sie den Motor neu, während Sie das
Bremspedal durchtreten, und ziehen Sie die
Feststellbremse an.
Mit Automatikgetriebe
(Typ 1) und elektrischer
Feststellbremse
/
Lösen der Bremse
► Treten Sie bei stehendem Fahrzeug und bei
laufendem Motor das Bremspedal und wählen Sie
den Modus N .
Innerhalb von 5 Sekunden:
►
Halten Sie das Bremspedal gedrückt und
führen Sie Folgendes nacheinander aus: Schalten
Sie den Motor aus und stellen Sie den Impuls-
Gangwahlschalter nach vorne oder nach hinten.
►
Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie
die Zündung ein.
►
Drücken Sie mit dem Fuß auf der Bremse den
Schalter der elektrischen Feststellbremse, um sie
zu lösen.
►
Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie
die Zündung aus.
Auf dem Kombiinstrument wird eine Meldung angezeigt, die das Entsperren der
Räder für 15
Minuten bestätigt.
Wenn das Fahrzeug sich im Freilaufmodus
befindet, kann das Audiosystem nicht aktualisiert
werden (Anzeige einer Meldung auf dem
Kombiinstrument)
223
Bei einer Panne
8Um an den (+) Pol zu gelangen:
► Entriegeln Sie die Motorhaube, indem Sie
zunächst den inneren Hebel und dann den äußeren
Hebel betätigen.
►
Heben Sie die Motorhaube an.
(+)
Pol mit Schnellverschluss
(-) Pol
Der Minuspol der Batterie ist nicht zugänglich; daher
befindet sich ein separater Massepunkt in der Nähe
der Batterie.
Starten mit einer Fremdbatterie
Wenn Ihre Fahrzeugbatterie entladen ist, kann
das Fahrzeug mit einer Hilfsbatterie (externe
Batterie oder Batterie eines anderen Fahrzeugs)
und Starthilfekabeln oder mithilfe eines Starthilfe-
Boosters gestartet werden.
Starten Sie das Fahrzeug niemals über ein
angeschlossenes Batterieladegerät.
Verwenden Sie niemals einen Starthilfe-Booster
mit einer Betriebsspannung von 24
V oder mehr.
Überprüfen Sie zuerst, dass die Hilfsbatterie eine
Nennspannung von 12
V und eine Kapazität hat,
die mindestens der Kapazität der entladenen
Batterie entspricht.
Die beiden Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren.
Schalten Sie bei beiden Fahrzeugen alle
elektrischen Verbraucher (Audiosystem,
Scheibenwischer, Beleuchtung usw.) aus.
Achten Sie darauf, dass die Starthilfekabel sich
nicht in der Nähe von beweglichen Teilen des
Motors befinden (Ventilator, Riemen usw.).
Klemmen Sie den Pluspol (+) nicht bei laufendem
Motor ab.
► Falls das Fahrzeug damit ausgestattet ist,
nehmen Sie die Kunststoffabdeckung am Pluspol
(+) ab.
►
Schließen Sie das rote Kabel an den Pluspol
(+) der entladenen Batterie A (in Höhe des
Metallwinkels) und dann an den Pluspol (+) der
Hilfsbatterie B bzw. des Starthilfe-Boosters an.
►
Schließen Sie ein Ende des grünen oder
schwarzen Kabels an den Minuspol (-) der
Hilfsbatterie B oder des Starthilfe-Boosters (oder an
einen Massepunkt des Hilfsfahrzeugs) an.
►
Schließen Sie das andere Ende des grünen oder
schwarzen Kabels an den Massepunkt C an.
►
Starten Sie den Motor des Hilfsfahrzeugs und
lassen Sie ihn einige Minuten laufen.
►
Betätigen Sie den
Anlasser des nicht startenden
Fahrzeugs und lassen Sie den Motor laufen.
Wenn der Motor nicht sofort startet, schalten Sie die
Zündung aus und warten Sie einen Moment, bevor
Sie es erneut versuchen.
►
W
arten Sie, bis der Motor wieder im Leerlauf
läuft.
►
Ziehen Sie die Starthilfekabel
in umgekehrter
Anschlussreihenfolge wieder ab.
►
Falls das Fahrzeug damit ausgestattet ist,
bringen Sie die Kunststoffabdeckung des Pluspols
(+) wieder an.
►
Lassen Sie den Motor im Stillstand mindestens
30 Minuten laufen, damit die Batterie eine
ausreichende Ladekapazität erreichen kann.
Das sofortige Fahren ohne ausreichende Ladekapazität kann einige Funktionen des
Fahrzeugs beeinträchtigen (z.
B. Stop & Start).
Aufladen der Batterie mit einem Batterieladegerät
Um eine optimale Lebensdauer der Batterie zu
gewährleisten, ist es wichtig, ihre Ladekapazität auf
einem ausreichenden Niveau zu halten.
In bestimmten Fällen kann es erforderlich sein, die
Batterie aufzuladen:
–
W
enn Sie das Fahrzeug vorwiegend für kurze
Strecken verwenden,
–
Im Falle einer längeren Standzeit von mehreren
Wochen.
Wenden Sie sich an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
225
Bei einer Panne
8Wiederanschließen des Pluspols (+)
► Heben Sie den Hebel A so weit wie möglich an.
► Bringen Sie die geöffnete Klemme B wieder am
Pluspol (+) an.
►
Drücken Sie die Klemme
B bis zum Anschlag
nach unten.
►
Senken Sie den Hebel
A ab, um die Klemme B
zu verriegeln.
►
Senken Sie je nach
Ausstattung die
Kunststoffabdeckung des Pluspols (+) ab.
Drücken Sie den Hebel nicht mit Gewalt nach unten, da wenn die Klemme nicht
korrekt positioniert ist, es nicht möglich sein wird,
sie zu verriegeln. Wiederholen Sie den Vorgang.
Während der Fahrt nach dem ersten
Anlassen des Motors könnte das Stop &
Start-System nicht betriebsbereit sein.
In diesem Fall wird das System erst wieder nach
einem dauerhaften Stillstand des Fahrzeugs
zur Verfügung stehen, nach einem Zeitraum,
der abhängig von der Umgebungstemperatur
und dem Zustand der Batterie ist (bis zu etwa 8
Stunden).
Mit wiederaufladbaren
Hybridmotoren
Das wiederaufladbare Hybridsystem verfügt über
zwei Zubehörbatterien: eine vorne und eine hinten
am Fahrzeug.
Austausch der Bordnetzbatterien Wenden Sie sich an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt.
Starthilfe bei einem anderen Fahrzeug Starten Sie kein anderes Fahrzeug bzw.
geben Sie einem anderen Fahrzeug keine
Starthilfe mit den Bordnetzbatterien des
Fahrzeugs.
Zugang zu den Bordnetzbatterien
Vorne
Die Batterie vorne befindet sich unter der
Motorhaube.
Um an den (+) Pol zu gelangen:
► Entriegeln Sie die Motorhaube, indem Sie
zunächst den inneren Hebel und dann den äußeren
Hebel betätigen.
►
Heben Sie die Motorhaube an.
(+)
Pol mit Schnellverschluss
(-) Pol
Der Minuspol der Batterie ist nicht zugänglich; daher
befindet sich ein separater Massepunkt in der Nähe
der Batterie.
Hinten
Die Batterie hinten befindet sich im Kofferraum.
Um an die Batterie zu gelangen:
► Heben Sie den Kofferraumboden an.
286
Stichwortverzeichnis
Sonnenblende 66
Sparsames Fahren
7
Sparsames Fahren (Hinweise)
7
Speichern der Fahrpositionen
48
Speicherung einer Geschwindigkeit
139
Sprachbefehle
255–258
Spurassistent
92
Spurhalteassistent
147, 152–154
Standlicht
79, 220–221
Starten
223
Starten des Fahrzeugs
119, 129–130
Starten des Motors
119
Starten eines Dieselmotors
176
Statisches Kreuzungslicht
83
Staufächer
66–67, 68–69, 71–73, 77
Staukästen
72
Steckdose Zubehör 12 V
66, 70, 77
Steuergerät
181–183, 188
STOP & START
60, 64, 134–135,
177, 196, 200, 225
Strukturlackierung; Strukturlack
206
Synchronisieren der Fernbedienung
34
T
Tabellen Motoren 235
Tagfahrlicht
79, 220–221
Tankinhalt
176–177
Tankklappe
177
Technische Daten
232, 234–235
Telefon
246–248, 269–272
Temperaturregelung
61
Teppichschoner 69, 138
Teppichschoner entfernen
69
TMC (Verkehrsinformationen)
261
Touchscreen
65
Transport langer Gegenstände
71
Türablagen
66
Türen
34
Typenschild
237
Typenschilder
237
U
Überwachungssystem für tote Winkel 163
Uhrzeit (Einstellung)
249, 274
Umbaufähige Sitze
58
Umklappbare Rückenlehne
46
Umklappen der Rücksitze
51–52, 54–55
Umwelt
7, 33
USB
244–245, 264, 268
USB-Anschluss
66, 71, 244–245, 264, 268
USB-Laufwerk
244, 268
V
Verkehrsinformationen (TMC) 261
Verriegeln der Türen
31–32
Verriegeln von innen
31
Verriegelung
28–30
Verstellung der Kopfstützen
46–47
Verteilung des Luftstroms
62–63
Verzögertes Laden
188
Verzögertes Laden (Wiederaufladbarer
Hybrid)
180, 186
Video
268
Visiopark 1
168
Visiopark 1 - Visiopark 2
166, 169
Vordersitze
45, 48
Vorhang
41–43
Vorklimatisierung des Fahrzeuginnenraums
(Wiederaufladbarer Hybrid)
65
W
Wagenheber 211, 214–216
Wagenwäsche (Empfehlungen)
179, 205–206
Wählhebel
124, 127, 129–131
Wallbox (Wiederaufladbarer Hybrid)
181–182, 188
Warnblinker
89, 208
Warndreieck
208
Warnleuchte Fahrer nicht angeschnallt
99
Warnleuchte Sicherheitsgurte
99
Warnsignal für leise Fahrzeuge
(Wiederaufladbarer Hybrid)
90
Warnung Fahreraufmerksamkeit
163
Warnung Kollisionsgefahr
159–160
Wartung Karosserie
206
Wartung (Tipps)
179, 205
Waschen
138
Webbrowser
261, 265
Wechseln in den Freilauf
204
Werkzeug
215–216
Werkzeuge
208–211
Werkzeugkasten
77