31
Zugang
2mit einem Finger auf die Markierungen eines der
Türgriffe vorne oder hinten.
Mit Flügeltüren
► Um das Fahrzeug zu verriegeln, drücken Sie mit der Fernbedienung im Erkennungsbereich A
auf den Verriegelungsschalter der linken Tür.
Wenn Ihr Fahrzeug mit einer
Alarmanlage ausgestattet ist, ermöglicht
das anhaltende Drücken des
Verriegelungsschalters das Schließen der
Fenster. Sobald Sie die Taste loslassen,
stoppt die Fensterbewegung.
Im Notfall kann das Fahren mit
verriegelten Türen Rettungskräften den
Zugang zum Fahrzeuginnenraum
erschweren.
Verlassen Sie aus Sicherheitsgründen das
Fahrzeug nie ohne die Fernbedienung, auch
nicht kurzzeitig.
Wenn eine der Türen nicht richtig geschlossen ist (außer der rechten
Flügeltür):
– leuchtet bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor diese Kontrollleuchte in
Verbindung mit einer Meldung für einige
Sekunden auf,
– leuchtet bei fahrendem Fahrzeug (Geschwindigkeit von mehr als 10 km/h)
diese Kontrollleuchte in Verbindung mit einem
akustischen Signal und einer Meldung für einige
Sekunden auf.
Sicherheitsverriegelung
Durch die Sicherheitsverriegelung
werden die Außen- und
Innenbetätigungen der Türen außer Kraft
gesetzt.
Außerdem deaktiviert sie den manuellen
Zentralverriegelungsknopf.
Lassen Sie deshalb niemals jemanden
im Fahrzeug zurück, wenn die
Sicherheitsverriegelung aktiviert wurde.
Mit dem Schlüssel
► Drehen Sie den Schlüssel im Schloss der Fahrertür nach hinten, um die
Sicherheitsverriegelung des Fahrzeugs zu
aktivieren.
► Drehen Sie dann innerhalb von fünf
Sekunden den Schlüssel erneut nach hinten.
Mit der Fernbedienung
► Um das Fahrzeug mit der Sicherheitsverriegelung zu verriegeln,
drücken Sie diese Taste.
► Drücken Sie dann innerhalb von fünf
Sekunden nach der Verriegelung erneut auf
diese Taste.
Gleichzeitig klappen je nach Ausführung
die elektrischen Außenspiegel ein.
Wenn Ihr Fahrzeug mit einer
Alarmanlage ausgestattet ist, ermöglicht
das anhaltende Drücken des
Verriegelungsschalters das Schließen der
Fenster. Sobald Sie die Taste loslassen,
stoppt die Fensterbewegung.
Mit der Fernbedienung des Keyless-
Systems bei sich tragend
► Um das Fahrzeug zu verriegeln, drücken Sie, mit der Fernbedienung in Erkennungsbereich
A, auf die Markierungen eines der Türgriffe vorn
oder hinten.
32
Zugang
► Um das Fahrzeug mit der Sicherheitsverriegelung zu schließen, drücken
Sie innerhalb von fünf Sekunden erneut auf
die Markierungen.
Mit Flügeltüren
► Um das Fahrzeug zu verriegeln, drücken Sie mit der Fernbedienung im Erkennungsbereich A
auf den Verriegelungsschalter der linken Tür.
► Um das Fahrzeug mit der Sicherheitsverriegelung zu schließen, drücken
Sie innerhalb von fünf Sekunden erneut
diesen Schalter.
Notverfahren
Verlust der Schlüssel,
der Fernbedienung, des
elektronischen Schlüssels
Wenden Sie sich mit dem Fahrzeugschein und
Ihrem Personalausweis sowie, falls möglich, mit
dem Etikett mit dem Schlüsselcode an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes.
Der Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
kann den Schlüssel- und den Transpondercode
ermitteln und einen neuen Schlüssel bestellen.
Komplettentriegelung /
-verriegelung mit dem
Schlüssel
Dieses Verfahren ist in den folgenden
Situationen einzusetzen:
– Batterie der Fernbedienung entladen,– Funktionsstörung der Fernbedienung,– Batterie des Fahrzeugs entladen,– Fahrzeug in einem Bereich mit starker elektromagnetischer Strahlung.
Im ersten Fall tauschen Sie die Batterie der
Fernbedienung aus.
Im zweiten Fall reinitialisieren Sie die
Fernbedienung.
Informationen hierzu finden Sie in den
entsprechenden Rubriken.
► Stecken Sie den Schlüssel in das Türschloss.► Drehen Sie den Schlüssel nach vorne/hinten, um das Fahrzeug zu entriegeln/verriegeln.► Drehen Sie innerhalb von 5 Sekunden den Schlüssel erneut nach hinten, um die
Sicherheitsverriegelung zu aktivieren.
Wenn das Fahrzeug mit einer
Alarmanlage ausgestattet ist, wird diese
bei der Verriegelung mit dem Schlüssel nicht
aktiviert.
Bei aktivierter Alarmanlage ertönt beim
Öffnen der Tür die Sirene; bei Einschalten der
Zündung schaltet sie sich ab.
Zentralverriegelung
funktionslos
Diese Verfahren sind in den folgenden
Situationen einzusetzen:
– Funktionsstörung der Zentralverriegelung,– Batterie abgeklemmt oder entladen,
Bei einer Funktionsstörung der
Zentralverriegelung muss die Batterie
abgeklemmt werden, um die komplette
Verriegelung des Fahrzeugs sicherzustellen.
Teilweise Verriegelung des Fahrzeugs
(Beifahrertür/seitliche Schiebetür/
Flügeltüren)
► Bei Fahrzeugen mit einer Seitentür oder
Flügeltüren stellen Sie ggf. sicher, dass die
elektrische Kindersicherung nicht aktiviert ist.
► Öffnen Sie die Tür.
39
Zugang
2– Halten Sie die hintere Dachklappe (nach unten) gedrückt, benutzen Sie die beiden
Federringe und setzen Sie den Haken in seine
Aufnahme.
– Drücken Sie den schwarzen Hebel nach unten, um die hintere Dachklappe zu verriegeln.
Durch das Arretieren der Dachklappe liegt diese
ordnungsgemäß an der Dichtung an. Damit
wird sichergestellt, dass die Dachklappe dicht
verschlossen ist und keine Windgeräusche
entstehen.
Auflagestange
Das Fahrzeug ist mit einer Auflagestange zum
Transport langer Lasten nach dem Öffnen der
hinteren Dachklappe ausgestattet.
► Heben Sie den Hebel an und klappen Sie die Auflagestange um.► Dabei müssen Sie sie bis zum Türpfosten mitführen.► Halten Sie den langen Transportgegenstand mit einer Hand fest, heben Sie ihn an und
bringen Sie die Stange mit der anderen Hand in
die richtige Stellung.
► Vergewissern Sie sich, dass sie richtig einrastet, indem Sie den Griff über den
Druckpunkt hinaus herunterdrücken, und achten
Sie darauf, dass der Transportgegenstand sicher
befestigt ist.
Die seitlichen Halterungen können als
Befestigungspunkte benutzt werden.
Die hintere Stoßstange wurde so
verstärkt, dass sie beim Besteigen des
Fahrzeugs als Trittbrett benutzt werden kann.
Befestigen Sie Ladung niemals an der
Dachklappe.
Fahren Sie niemals, wenn die
Auflagestange nicht an ihrem Platz ist.
Die Hecktüren lassen sich nur verriegeln,
wenn sich die Auflegstange an ihrem Platz
befindet.
Achten Sie bei geöffneter Dachklappe auf die
Durchfahrhöhe bei Unterführungen.
Legen Sie keine Lasten direkt auf den
Hecktüren ab.
Achten Sie auf die üblichen Hinweise, um
andere Verkehrsteilnehmer auf die Ladung
hinzuweisen.
Die Benutzung der Dachklappe ist nur für
kurze Strecken vorgesehen.
Alarmanlage
System zum Schutz Ihres Fahrzeugs vor
Diebstahl und Einbruch
Autoprotect-Funktion
Das System registriert, ob die
Systemkomponenten außer Funktion gesetzt
werden.
Der Alarm wird ausgelöst, wenn die
Batterie, die Taste oder die Kabel der Sirene
abgeklemmt oder beschädigt werden.
Für Arbeiten an der Alarmanlage wenden
Sie sich an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Rundumschutz
Das System prüft, ob das Fahrzeug geöffnet
wird.
Der Alarm wird ausgelöst, wenn jemand
versucht, eine der Öffnungen oder die
Motorhaube zu öffnen.
40
Zugang
Innenraumschutz
(ohne Trennwand)
Das System registriert Bewegungen im
Fahrzeuginnenraum.
Der Alarm wird ausgelöst, wenn jemand eine
Scheibe einschlägt, in das Fahrzeug eindringt
oder sich im Fahrzeuginnenraum bewegt.
(mit Trennwand)
Das System registriert nur Bewegungen im
Fahrzeuginnenraum.
Der Alarm wird ausgelöst, wenn jemand
eine Scheibe einschlägt oder in den
Fahrzeuginnenraum eindringt.
Er wird nicht ausgelöst, wenn jemand in den
Kofferraum eindringt.
Wenn Ihr Fahrzeug mit einer
Zusatzheizung/Belüftung ausgestattet ist,
ist der Innenraumschutz nicht kompatibel.
Für weitere Informationen zum Thema
Zusatzheizung/Belüftung siehe
entsprechende Rubrik.
Abschleppschutz
Das System registriert Änderungen der
Fahrzeuglage.
Der Alarm wird ausgelöst, wenn das Fahrzeug
angehoben oder bewegt wird.
Bei parkendem Fahrzeug wird der Alarm
bei Anstoßen nicht ausgelöst.
Abschließen des Fahrzeugs mit Aktivierung der
kompletten Alarmanlage
Aktivierung
► Schalten Sie den Motor aus und verlassen Sie das Fahrzeug.► Verriegeln Sie das Fahrzeug per Fernbedienung oder per „Keyless-System“.
Das Überwachungssystem ist aktiviert, die rote
Kontrollleuchte der Taste blinkt im Sekundentakt
auf und die Fahrtrichtungsanzeiger leuchten ca.
2 Sekunden lang.
Nach einer Verriegelungsanforderung
des Fahrzeugs wird der Rundumschutz
nach 5 Sekunden und der Innenraum- und
Abschleppschutz nach 45 Sekunden aktiviert.
Wenn eine Tür, der Kofferraumdeckel,
die Motorhaube usw. nicht richtig
geschlossen ist, wird das Fahrzeug nicht
verriegelt, sondern der Rundumschutz sowie
der Innenraum- und Abschleppschutz nach 45
Sekunden aktiviert.
Deaktivierung
► Drücken Sie auf die Entriegelungstaste der Fernbedienung.
oder
► Entriegeln Sie das Fahrzeug per "Keyless-System".
Die Schutzfunktionen sind deaktiviert: Die
Kontrollleuchte der Taste erlischt und die
Fahrtrichtungsanzeiger blinken ca. 2 Sekunden
lang.
Bei einer automatischen Neuverriegelung
des Fahrzeugs (nach Ablauf von 30
Sekunden ohne Öffnen einer Tür oder des
Kofferraums), werden die Schutzfunktionen
ebenfalls automatisch reaktiviert.
Abschließen des Fahrzeugs mit Aktivierung des
Rundumschutzes allein
Deaktivieren Sie Innenraum- und
Abschleppschutz, um ein unbeabsichtigtes
Auslösen der Alarmanlage in bestimmten Fällen
zu vermeiden:
– wenn Sie ein Fenster oder das Dach einen Spalt geöffnet lassen, – Wenn Sie Ihr Fahrzeug waschen,– Wenn Sie ein Rad wechseln,– wenn Ihr Fahrzeug abgeschleppt wird,– wenn Ihr Fahrzeug auf einem Schiff oder einer Fähre transportiert wird.
41
Zugang
2Deaktivierung des Innenraum- und
Abschleppschutzes
► Schalten Sie die Zündung aus und drücken Sie binnen 10 Sekunden auf die Alarmtaste, bis
deren rote Kontrollleuchte aufleuchtet.
► Verlassen Sie das Fahrzeug.► Verriegeln Sie das Fahrzeug per Fernbedienung oder per „Keyless-System“.
Es wird nur der Rundumschutz aktiviert. Die rote
Kontrollleuchte blinkt im Sekundentakt.
Das System muss nach jedem
Ausschalten der Zündung erneut
deaktiviert werden.
Reaktivierung des Innenraum- und
Abschleppschutzes
► Deaktivieren Sie den Rundumschutz durch Entriegeln des Fahrzeugs per Fernbedienung
oder per „Keyless-System“.
Die Kontrollleuchte der Taste erlischt.
► Reaktivieren Sie alle Schutzsysteme durch
Verriegeln des Fahrzeugs per Fernbedienung
oder per „Keyless-System“.
Die rote Kontrollleuchte der Taste blinkt wieder
im Sekundentakt.
Auslösen der Alarmanlage
Bei Auslösen des Alarms ertönt die Sirene für die
Dauer von 30 Sekunden, während gleichzeitig
die Fahrtrichtungsanzeiger blinken. Je nach Vertriebsland bleiben die
Schutzfunktionen bei bis zu elf nacheinander
erfolgenden Auslösevorgängen der Alarmanlage
aktiv.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs per
Fernbedienung oder per Keyless-System zeigt
die Kontrollleuchte durch schnelles Blinken an,
dass der Alarm während Ihrer Abwesenheit
ausgelöst wurde. Bei Einschalten der Zündung
hört sie sofort auf zu blinken.
Ausfall der Fernbedienung
Zum Deaktivieren der Schutzfunktionen:► Schließen Sie das Fahrzeug mit dem Schlüssel (in der Fernbedienung integriert) an
der Fahrertür auf.
► Öffnen Sie die
Tür; der Alarm wird ausgelöst.► Schalten Sie die Zündung ein; der Alarm wird ausgeschaltet. Die Kontrollleuchte der Taste
erlischt.
Abschließen des Fahrzeugs
ohne Aktivierung der
Alarmanlage
► Schließen Sie das Fahrzeug mit oder ohne Sicherheitsverriegelung mit dem Schlüssel (in
der Fernbedienung integriert) an der Fahrertür
ab.
Funktionsstörung
Wenn beim Einschalten der Zündung die rote
Kontrollleuchte der Taste durchgängig leuchtet,
weist dies auf einen Defekt der Anlage hin.
Lassen Sie das System von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
Automatische Aktivierung
(Je nach Vertriebsland)
Zwei Minuten nachdem die letzte Tür bzw. der
Kofferraum geschlossen wurde, wird das System
aktiviert.
► Um ein Auslösen des Alarms beim Einsteigen in das Fahrzeug zu vermeiden, drücken
Sie bitte vorher auf die Entriegelungstaste
der Fernbedienung oder entriegeln Sie das
Fahrzeug mit dem „Keyless-System“.
Elektrische Fensterheber
1.Schalter für elektrischen Fensterheber links
2. Schalter für elektrischen Fensterheber rechts
Manueller Betrieb
► Zum Öffnen/Schließen des Fensters drücken/ziehen Sie den Schalter, jedoch nicht über den
11 4
Fahrbetrieb
Während eines Parkvorgangs ist der
Modus STOP für einige Sekunden nach
Verlassen des Rückwärtsganges oder Drehen
des Lenkrads deaktiviert.
Neustart des Motors (START-Modus)
Der Motor startet automatisch neu, sobald der
Fahrer seine Absicht zum Losfahren signalisiert.
– Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Kupplung
ganz durchgetreten
– Fahrzeuge mit Automatikgetriebe:• Gangwählhebel in Position D oder M:
Bremspedal losgelassen
• Gangwählhebel in Position N, Bremspedal
losgelassen: Gangwählhebel auf Position D
oder M gestellt.
• Gangwählhebel in Position P, Bremspedal
getreten: Gangwählhebel auf Position R, N,
D oder M gestellt.
Sonderfälle:
Der Motor startet automatisch, wenn alle
Betriebsbedingungen erfüllt sind, sowie in
folgendem Fall:
– Die Fahrzeuggeschwindigkeit von 3 km/h wird überschritten (je nach Motor).In diesem Fall blinkt diese Kontrollleuchte für einige Sekunden und erlischt dann.
Funktionsstörungen
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs:Im Fall einer Funktionsstörung des Systems blinkt diese Kontrollleuchte auf
dem Kombiinstrument.
Blinkt die Kontrollleuchte dieser Taste und erscheint eine Meldung in Verbindung mit
einem akustischen Signal.
Lassen Sie das Fahrzeug von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
Das Fahrzeug ist im „STOP“-Modus.
Bei Auftreten dieses Fehlers leuchten alle
Kontrollleuchten des Kombiinstruments auf.
Je nach Version kann auch eine Warnmeldung
angezeigt werden, um Sie aufzufordern, den
Gangwählhebel auf die Position N zu stellen und
das Bremspedal zu betätigen.
► Schalten Sie die Zündung aus und dann den Motor mit dem Schlüssel oder über die Taste
„START/STOP“ erneut ein.
Das STOP & START-System erfordert
eine 12V-Batterie mit spezieller
Technologie und Eigenschaften.
Alle Arbeiten im Zusammenhang mit dieser
Batterie müssen von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer
qualifizierten Fachwerkstatt vorgenommen
werden.
Reifendrucküberwachung
Dieses System kontrolliert automatisch den
Reifendruck während der Fahrt.
Es vergleicht die von den Raddrehzahlsensoren
gelieferten Informationen mit den
Referenzwerten, die nach jeder
Neueinstellung des Reifendrucks oder nach
einem Radwechsel neu initialisiert werden
müssen.
Das System löst einen Alarm aus, sobald es
einen Reifendruckabfall an einem oder mehrerer
Reifen erkennt.
Die Reifendruckerkennung ersetzt nicht
die Wachsamkeit des Fahrers.
Das System ist kein Ersatz für die
regelmäßige Prüfung des Reifendrucks
(einschl. des Reifendrucks des Reserverads)
sowie vor langen Strecken.
Fahren bei niedrigem Reifendruck,
insbesondere bei erschwerten
Fahrbedingungen (schwere Beladung,
erhöhte Geschwindigkeit, lange Strecke):
– verschlechtert das Fahrverhalten.– verlängert die Bremswege.– bewirkt eine vorzeitige Abnutzung der Reifen.– erhöht den Kraftstoffverbrauch.
161
Praktische Tipps
7Das Fahren mit verschlissenen oder
beschädigten Reifen beeinträchtigt die
Wirksamkeit der Bremsen und das Fahrverhalten
des Fahrzeugs. Regelmäßige Inspektion der
Reifen (Lauffläche und Seiten) und der Felgen
sowie Kontrolle der Ventile wird empfohlen.
Wenn die Verschleißindikatoren mit der
Lauffläche eine Ebene bilden, dann beträgt
die Profiltiefe weniger als 1,6 mm; die Reifen
müssen umgehend ausgetauscht werden.
Der Einsatz von verschieden großen Reifen und
von anderen Reifen als spezifiziert beeinträchtigt
die Lebensdauer der Reifen, ihre Drehung,
die Bodenfreiheit und die Genauigkeit des
Geschwindigkeitsmessers, ferner wird die
Straßenhaftung beeinträchtigt.
Das Einbauen von verschiedenen Reifen
an der Vorder- und der Hinterachse kann zu
Steuerfehlern im ESP-System führen.
AdBlue® (BlueHDi)
Im Sinne des Umweltschutzes und der neuen
Euro-Norm 6 hat PEUGEOT entschieden,
seine Diesel-Fahrzeuge mit einem
Abgasaufbereitungssystem auszustatten,
das sich aus dem SCR-System (selektive
katalytische Reduktion) und einem Partikelfilter
zusammensetzt. Dieses System bewirkt weder
eine Leistungsminderung noch einen erhöhten
Kraftstoffverbrauch.
SCR-System
Mithilfe von AdBlue®, einer speziellen Flüssigkeit,
die Harnstoff enthält, wandelt der Katalysator bis
zu 85 % des Stickstoffoxids (NOx) in Stickstoff und Wasser, also Substanzen, die weder
gesundheits- noch umweltschädlich sind, um.
AdBlue® befindet sich in einem
speziellen Tank mit einem
Fassungsvermögen von ca. 17 Litern.
Diese Menge reicht für eine Fahrstrecke von
ca. 6.000 km (dies hängt stark von Ihrem
Fahrstil und dem Fahrzeug ab). Ein Alarm wird
automatisch ausgelöst, wenn die verbleibende
Reichweite 2 400 km beträgt, d. h. die Kraftstoffreserve erreicht wurde.Während der verbleibenden 2.400 km werden nacheinander mehrere Warnungen ausgelöst,
bevor der Tank leer ist und das Fahrzeug nicht
mehr fährt.
Weitere Informationen zu den
Kontrollleuchten und den zugehörigen
Warnungen oder Anzeigen finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Sobald der AdBlue®-Tank leer ist,
verhindert eine gesetzlich
vorgeschriebene Anlasssperre das Starten
des Motors.
Bei einem Defekt des SCR-Systems
entspricht der Emissionswert des Fahrzeugs
nicht mehr der Euro-Norm 6 und das
Fahrzeug trägt zur Umweltverschmutzung
bei.
Bei einer bestätigten Funktionsstörung
des SCR-Systems wenden Sie sich daher
umgehend an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt. Nach einer zurückgelegten
Strecke von 1.100 km wird der Mechanismus
automatisch aktiviert, um einen Motorstart zu
verhindern.
In beiden Fällen gibt Ihnen eine
Reichweitenanzeige an, welche Entfernung
noch bis zur Stillsetzung des Fahrzeugs
zurückgelegt werden kann.
Gefrieren des AdBlue®
AdBlue® friert ab einer Außentemperatur
von ca. -11 °C ein.
Das SCR-System enthält eine
Heizvorrichtung für den AdBlue
®-Tank, die es
Ihnen ermöglicht, bei sehr kalten klimatischen
Bedingungen zu fahren.
Nachfüllen von AdBlue®
AdBlue® muss nachgefüllt werden, sobald die
erste Warnung anzeigt, dass das Reserveniveau
erreicht wurde.
Damit das SCR-System richtig
funktioniert, achten Sie auf Folgendes:
– Verwenden Sie ausschließlich AdBlue®
gemäß der ISO-Norm 22241.
180
Bei einer Panne
nehmen Sie bitte Kontakt mit einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt auf.
Für die Behebung von
Funktionsstörungen, deren Ursache der
Einbau und die Verwendung von elektrischem
Zubehör ist, welches nicht von PEUGEOT
geliefert und empfohlen wird und/oder nicht
nach den entsprechenden Richtlinien des
Herstellers eingebaut wurde, übernimmt
PEUGEOT grundsätzlich keine Haftung,
leistet keinen Ersatz und erstattet nicht die
daraus entstandenen Instandsetzungskosten,
insbesondere wenn der Verbrauch aller
angeschlossenen Zubehörgeräte mehr als 10
mA beträgt.
Für weitere Informationen zum Einbau
einer Anhängerkupplung oder einer
Ausstattung vom Typ TAXI, wenden Sie sich
bitte an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes.
Sicherungen am
Armaturenbrett
Der Sicherungskasten befindet sich im unteren
Teil des Armaturenbretts (auf der linken Seite).
Zugang zu den Sicherungen
► Zum Lösen des Deckels zuerst oben links, dann rechts ziehen.
Die Sicherungen, die hier nachstehend
beschrieben werden, variieren je nach
Ausstattung Ihres Fahrzeugs.
Sicherung
N r. Amperezahl
(A)Funktionen
F1 10Induktive
Smartphone-
Ladestation,
automatisch
abgeblendeter
Innenrückspiegel
F4 15Hupe
F6 20
Scheibenwaschanlagenpumpe
F71012 V-Anschluss (hinten)
Sicherung
N r.Amperezahl
(A)Funktionen
F10 30Elektrisches
Schlossmodul
F13 10Telematik
und Radio-
Bedienelemente
F14 5
Alarmanlage,
Überladungsanzeige,
erweiterte
Telematikeinheit
F193Steuerteil
Anhängerkupplung
F22 3Bildschirm für
Surround Rear
Vision
F23 5Allgemeines
Steuergerät
Anhängerbetrieb
F27 5Standheizung
F29 20Audiosystem,
Touchscreen
F32 15
12 V-Anschluss (vorne)
F34 5Spiegelsteuerung
F36 5USB-Anschluss