
139
Informations pratiques
7Anbringen
► Halten Sie den Kälteschutz vor den oberen Bereich
des unteren Gitters des vorderen Stoßfängers.
►
Drücken Sie auf die Kälteschutzabdeckung, um die
Befestigungsklammern einrasten zu lassen.
Bringen Sie den Kälteschutz nicht an, wenn
das Fahrzeug mit dem Motor PureTech 263
S&S BVM6 ausgestattet ist.
Entfernen
► Hebeln Sie die Befestigungsklammern
nacheinander mit einem Schraubenzieher ab.
Denken Sie daran, den Kälteschutz wieder zu
entfernen:
–
bei
Außentemperaturen über 10 °C (z. B. im
Sommer...),
–
bei einer Panne,
–
bei Geschwindigkeiten über 120 km/h.
Anhängerkupplung
Verteilung der Lasten
► V erteilen Sie die Last im Anhänger so, dass sich
die schwersten Gegenstände so nahe wie möglich an
der Achse befinden und die höchstzulässige Stützlast
nicht überschritten wird.
Die Luft verliert mit zunehmender Höhe an Dichte,
wodurch sich die Motorleistung verringert. Die
maximale Anhängelast muss pro 1.000 Höhenmetern
um 10 % reduziert werden.
Verwenden Sie von PEUGEOT zugelassene
Original-Anhängerkupplungen und
dazugehörige Anschlusskabel. Es wird empfohlen,
die Montage von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt durchführen zu lassen.
Wird sie nicht von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes durchgeführt, müssen bei der
Montage unbedingt die Weisungen des Herstellers
befolgt werden.
Bei Verwendung einer zugelassenen
Anhängerkupplung werden einige Manövrierhilfe-
und Fahrassistenzfunktionen automatisch
deaktiviert.
Bitte beachten Sie die erlaubten
Anhängehöchstlasten, die auf dem
Fahrzeugschein, dem Typenschild und im
Abschnitt Technische Daten dieser
Bedienungsanleitung angegeben sind.
Die Einhaltung der maximal zulässigen
Stützlast (auf dem Kugelkopf) ist auch bei
der Verwendung von Zubehör (Fahrradträger,
TowBox usw.) zu beachten.
Bitte beachten Sie die geltende
Gesetzgebung des Landes, in dem Sie
fahren.
GTi Anhängerbetrieb
Ihr Fahrzeug kann nicht mit einer
Anhängerkupplung ausgestattet werden.
Anhängerkupplung mit Kugelgelenk
Vor jedem Einsatz
Prüfen Sie, ob die Kupplung richtig montiert
ist, indem Sie die folgenden Punkte überprüfen:
Limousine:
–
die grüne Kennzeichnung des Rads ist auf
einer Höhe mit der grünen Kennzeichnung der
Kupplung,
–
das Rad liegt an der Kupplung an (Position A
).
–
Das Sicherheitsschloss ist geschlossen und der
Schlüssel abgezogen; Das Rad kann nicht mehr
betätigt werden.
–
die Kupplung darf sich im
Träger nicht bewegen;
versuchen Sie, sie mit der Hand zu bewegen.
SW:

151
Informations pratiques
7Automatikgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein
Ölwechsel).
Manuelle Feststellbremse
Wenn die Feststellbremse zu viel Spiel hat
oder wenn man feststellt, dass sie an
Wirksamkeit verloren hat, muss sie auch zwischen
zwei Wartungen neu eingestellt werden.
Dieses System muss von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder durch eine qualifizierte
Fachwerkstatt überprüft werden.
Elektrische Feststellbremse
Die elektrische Feststellbremse erfordert keine
besondere Kontrolle. Im Falle einer
Funktionsstörung lassen Sie jedoch das System von
einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder
von einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
Weitere Informationen zur elektrischen
Feststellbremse finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Bremsbeläge
Der Verschleiß der Bremsen ist vom Fahrstil
abhängig, vor allem bei Fahrzeugen, die im
Stadtverkehr und auf kurzen Strecken eingesetzt
werden. Deshalb kann eine Kontrolle der Bremsen auf
ihren Zustand auch zwischen den Wartungen des
Fahrzeugs erforderlich sein.
Neben einem Leck im Bremskreis weist ein Absinken
des Bremsflüssigkeitsstandes auf eine Abnutzung der
Bremsbeläge hin.
Nach einer Autowäsche, bei Feuchtigkeit oder
bei winterlichen Bedingungen können
Bremsscheiben und Bremsbeläge mit Raureif oder
Eis beschlagen: die Bremsleistung kann dadurch
beeinträchtigt sein. Treten Sie wiederholt leicht auf
die Bremse, um diese zu enteisen und zu
trocknen.
Abnutzung der Bremsscheiben/Bremstrommel
Bezüglich der Kontrolle des Abnutzungsgrades
der Bremsscheiben/Bremstrommel wenden
Sie sich bitte an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Räder und Reifen
Der Reifendruck muss an allen Reifen,
einschließlich des Reserverads, im „kalten“
Zustand geprüft werden.
Die auf dem Reifendruckaufkleber angegebenen
Drücke beziehen sich auf „kalte“ Reifen. Wenn Sie
mehr als 10 Minuten oder mehr als 10 Kilometer bei
mehr als 50
km/h gefahren sind, müssen Sie 0,3 bar
(30 kPa) zu den auf dem Aufkleber angegebenen
Werten hinzufügen.
Das Fahren bei niedrigem Reifendruck erhöht
den Kraftstoffverbrauch. Unzureichender
Reifendruck führt zu vorzeitigem Reifenverschleiß
und beeinträchtigt die Straßenhaftung. Es besteht
Unfallgefahr!
Das Fahren mit verschlissenen oder beschädigten
Reifen beeinträchtigt die Wirksamkeit der Bremsen
und das Fahrverhalten des Fahrzeugs. Regelmäßige
Inspektion der Reifen (Lauffläche und Seiten) und der
Felgen sowie Kontrolle der Ventile wird empfohlen.
Wenn die Verschleißindikatoren mit der Lauffläche
eine Ebene bilden, dann beträgt die Profiltiefe
weniger als 1,6 mm; die Reifen müssen umgehend
ausgetauscht werden.
Der Einsatz von verschieden großen Reifen und
von anderen Reifen als spezifiziert beeinträchtigt
die Lebensdauer der Reifen, ihre Drehung,
die Bodenfreiheit und die Genauigkeit des
Geschwindigkeitsmessers, ferner wird die
Straßenhaftung beeinträchtigt.
Das Einbauen von verschiedenen Reifen an der
Vorder- und der Hinterachse kann zu Steuerfehlern im
ESP-System führen.
Stoßfänger
Eine Abnutzung der Stoßfänger ist für Fahrer
nicht leicht zu erkennen. Dennoch haben die
Stoßfänger wesentlichen Einfluss auf die
Bremswirkung und die Straßenlage.
Um Ihre Sicherheit und den Fahrkomfort zu
gewährleisten, ist es unablässig, die Stoßfänger
regelmäßig von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten Fachwerkstatt
überprüfen zu lassen.

152
Informations pratiques
Verwenden Sie nur von PEUGEOT
empfohlene Produkte oder solche von
gleicher Qualität und mit gleichwertigen
Eigenschaften.
Um den Betrieb so wichtiger Bauteile wie der
Bremsanlage zu optimieren, hat PEUGEOT
spezielle Produkte ausgewählt und hält diese für
Sie bereit.
Nach einer Autowäsche, bei Feuchtigkeit oder bei
winterlichen Bedingungen können Bremsscheiben
und Bremsbeläge mit Raureif oder Eis beschlagen;
die Bremsleistung kann dadurch beeinträchtigt
sein. Treten Sie wiederholt leicht auf die Bremse,
um diese zu enteisen und zu trocknen.
AdBlue® (BlueHDi)
Im Sinne des Umweltschutzes und der neuen Euro-
Norm 6 hat PEUGEOT entschieden, seine Diesel-
Fahrzeuge mit einem Abgasaufbereitungssystem
auszustatten, das sich aus dem SCR-System
(selektive katalytische Reduktion) und einem
Partikelfilter zusammensetzt. Dieses System bewirkt
weder eine Leistungsminderung noch einen erhöhten
Kraftstoffverbrauch.
SCR-System
Mithilfe von AdBlue®, einer speziellen Flüssigkeit, die
Harnstoff enthält, wandelt der Katalysator bis zu 85 %
des Stickstoffoxids (NOx) in Stickstoff und Wasser,
also Substanzen, die weder gesundheits- noch
umweltschädlich sind, um.
AdBlue® befindet sich in einem speziellen
Tank mit einem Fassungsvermögen von ca.
17 Litern.
Diese Menge reicht für eine Reichweite von ca.
6.500
km und hängt stark von Ihrem Fahrstil ab.
Bei Erreichen des Reservestands wird ein Alarm
ausgelöst. Sie können dann noch weitere 2.400
km
fahren, bevor der Tank leer ist und das Fahrzeug nicht
mehr fährt.
Weitere Informationen zu den
Kontrollleuchten und den zugehörigen
Warnungen oder Anzeigen finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Sobald der AdBlue®-Tank leer ist, verhindert
eine gesetzlich vorgeschriebene Anlasssperre
das Starten des Motors.
Bei einem Defekt des SCR-Systems entspricht
der Emissionswert des Fahrzeugs nicht mehr
der Euro-Norm 6 und das Fahrzeug trägt zur
Umweltverschmutzung bei.
Bei einer bestätigten Funktionsstörung des SCR-
Systems wenden Sie sich daher umgehend an
einen Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder an eine qualifizierte Fachwerkstatt. Nach
einer zurückgelegten Strecke von 1.100
km wird
der Mechanismus automatisch aktiviert, um einen
Motorstart zu verhindern.
In beiden Fällen gibt Ihnen eine
Reichweitenanzeige an, welche Entfernung noch
bis zur Stillsetzung des Fahrzeugs zurückgelegt
werden kann.
Gefrieren des AdBlue®
AdBlue® friert ab einer Außentemperatur von
ca. -11 °C ein.
Das SCR-System enthält eine Heizvorrichtung für
den AdBlue
®-Tank, die es Ihnen ermöglicht, bei
sehr kalten klimatischen Bedingungen zu fahren.
Nachfüllen von AdBlue®
AdBlue® muss nachgefüllt werden, sobald die erste
Warnung anzeigt, dass das Reserveniveau erreicht
wurde.
Für eine korrekte Funktion des
SCR-Systems:
–
V
erwenden Sie ausschließlich AdBlue
®-
Flüssigkeit gemäß der ISO-Norm 22241.
–
Füllen
Sie AdBlue
® niemals in einen anderen
Behälter um, da es hierdurch verunreinigt werden
würde.
–
AdBlue
® darf niemals mit Wasser verdünnt
werden.
Sie erhalten AdBlue
® bei einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt.
Sie können auch eine Tankstelle aufsuchen,
an der es AdBlue®-Pumpen gibt, die speziell
für Privatfahrzeuge konzipiert wurden (für
Versionen mit Zugang zum AdBlue
®-Tank über die
Tankklappe).