Das Quadra-Lift-Luftfederungssystem ver-
wendet ein Muster zum Anheben und Absen-
ken, das verhindert, dass die Scheinwerfer
falsch in den Gegenverkehr scheinen. Beim
Anheben des Fahrzeugs wird zuerst die Rück-
seite des Fahrzeugs und dann die Vorderseite
nach oben bewegt. Beim Herablassen des
Fahrzeugs wird zuerst die Vorderseite und
dann das Heck bewegt.
Nach dem Abstellen des Motors ist ein kurzes
Ansprechen des Luftfederungssystems spür-
bar; dies ist normal. Das System korrigiert die
Position des Fahrzeugs, um ein einwand-
freies Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Zur Erleichterung eines Reifenwechsels ver-
fügt das Quadra-Lift-Luftfederungssystem
über eine Funktion, mit der die automatische
Höhenregulierung deaktiviert werden kann.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Uconnect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „Fahrhinweise“ in „Start und Betrieb“ in
der Bedienungsanleitung.HINWEIS:
Bei Ausstattung mit einem Touchscreen-
Radio müssen alle Luftfederungsfunktionen
über das Radio aktiviert und deaktiviert wer-
den. Weitere Informationen finden Sie unter
„Uconnect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
WARNUNG!
Das Luftfederungssystem arbeitet mit einem
hohen Luftdruckvolumen. Um Verletzungen
oder Schäden an dem System zu vermeiden,
lassen Sie Wartungsmaßnahmen bei Ihrem
Vertragshändler durchführen.
Luftfederungsmodi
Das Luftfederungssystem hat mehrere Modi,
um das System in speziellen Situationen zu
schützen:
Tire/Jack Mode (Reifen-/Wagenhebermodus)
Zur Unterstützung eines Wechsels des Reser-
verads verfügt das Luftfederungssystem über
eine Funktion zur Deaktivierung der automa-
tischen Niveauregulierung. Weitere Informa-
tionen finden Sie unter „Uconnect-
Einstellungen“ in „Multimedia“.HINWEIS:
Dieser Modus sollte bei laufendem Motor
aktiviert werden.
Modus Auto Entry/Exit (Automatischer Ein-/
Ausstieg)
Um den Ein- und Ausstieg zu erleichtern,
verfügt die Luftfederung über eine Funktion
zum automatischen Absenken des Fahrzeugs
auf Einstiegshöhe. Weitere Informationen
finden Sie unter „Uconnect-Einstellungen“
in „Multimedia“.
HINWEIS:
Dieser Modus sollte bei laufendem Motor
aktiviert werden.
Transport Mode (Transportmodus)
Um das Abschleppen mit einem Abschlepp-
wagen zu unterstützen, hat das Luftfede-
rungssystem eine Funktion, die das Fahrzeug
auf Ein-/Ausstieg-Bodenfreiheit stellt und die
automatische Niveauregulierung deaktiviert.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Uconnect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
191
HINWEIS:
Dieser Modus sollte bei laufendem Motor
aktiviert werden.
Suspension Display Messages Mode (Modus
Displaymeldungen der Luftfederung)
Ist die Einstellung „Suspension Display Mes-
sages“ (Modus Displaymeldungen der Luftfe-
derung) aktiviert, werden ausschließlich Dis-
playmeldungen zur Luftfederung angezeigt.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Uconnect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
HINWEIS:
Dieser Modus sollte bei laufendem Motor
aktiviert werden.
Wheel Alignment Mode (Radeinstellungsmo-
dus)
Bevor Sie eine Radeinstellung durchführen,
muss dieser Modus aktiviert werden. Weitere
Informationen finden Sie unter „Uconnect-
Einstellungen“ in „Multimedia“.
HINWEIS:
Dieser Modus sollte bei laufendem Motor
aktiviert werden.Bei Ausstattung mit einem Touchscreen-
Radio müssen alle Luftfederungsfunktionen
über das Radio aktiviert und deaktiviert wer-
den. Weitere Informationen finden Sie unter
„Uconnect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
Meldungen auf der
Kombiinstrumentanzeige
Wenn die entsprechenden Bedingungen vor-
liegen, wird eine Nachricht im Kombiinstru-
ment angezeigt. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Kombiinstrument-
anzeige“ in „Kennenlernen der Instrumen-
tentafel“.
Bedienung
Die Kontrollleuchten 3 bis 6 leuchten auf,
um die aktuelle Position des Fahrzeugs dar-
zustellen. Blinkende Kontrollleuchten stel-
len eine Position dar, die das System errei-
chen will. Wenn beim Anheben mehrere
Kontrollleuchten auf der „Nach oben“-Taste
(UP) aufleuchten, stellt die höchste blin-
kende Kontrollleuchte die Position dar, die
das System erreichen will. Wenn beim Ab-
senken mehrere Kontrollleuchten auf der„Nach unten“-Taste (DOWN) aufleuchten,
stellt die niedrigste leuchtende Kontroll-
leuchte die Position dar, die das System
erreichen will.
Wenn Sie die Taste „Nach oben“ einmal
drücken, wird die Radaufhängung um eine
Position von der aktuellen Position nach
oben bewegt, wenn alle Bedingungen erfüllt
wurden (d. h. Motor läuft, Geschwindigkeit
unter dem Schwellenwert usw.). Die „Nach
oben“-Taste kann mehrmals gedrückt wer-
den, jeder Druck hebt das angeforderte Ni-
veau um eine Position an, bis die maximale
Position von OR2 oder die auf Grundlage der
aktuellen Bedingungen (d. h. Fahrgeschwin-
digkeit usw.) höchste Position erreicht wird.
Wenn Sie die DOWN (Nach unten) einmal
drücken, wird die Radaufhängung um eine
Position von der aktuellen Position nach un-
ten bewegt, wenn alle Bedingungen erfüllt
wurden (d. h. Motor läuft, Türen geschlossen,
Geschwindigkeit unter dem Schwellenwert
usw.). Die Taste DOWN (Nach unten) kann
mehrmals gedrückt werden. Bei jedem Tas-
tendruck senkt sich die angeforderte Höhe
um eine Position, bis der Mindestwert, der
START UND BETRIEB
192
Custom (Individuell)
Mit diesem Modus kann der Fahrer eine indi-
viduelle Fahrzeugkonfiguration erstellen, die
zur schnellen Auswahl bevorzugter Einstel-
lungen gespeichert wird. Das System kehrt in
den Modus „AUTO“ (Automatisch) zurück,
wenn der Zündschalter von RUN (Start) auf
OFF (Aus) und wieder auf RUN (Start) ge-
dreht wird, wenn dieser Modus gewählt ist.
Im Modus „Custom“ (Individuell) können die
Einstellungen für Traktion, Getriebe, Len-
kung, Allradantriebseinrichtung und Schalt-
wippen über die Einrichtung für den Modus
„Custom“ (Individuell) konfiguriert werden.
HINWEIS:
Siehe „SRT-Fahrmodi“ im Abschnitt „Multi-
media“ in der Bedienungsanleitung Ihres
Fahrzeugs.
Aktives Dämpfungssystem
Dieses Fahrzeug ist mit einem elektronisch
gesteuerten Dämpfungssystem ausgestattet.
Dieses System verringert das Schlingern und
Stampfen der Karosserie in vielen Fahrsitua-
tionen einschließlich Kurvenfahrt, Beschleu-
nigen und Bremsen. Es gibt 3 Modi:•Modus „Street“ (Straße)(verfügbar in den
Geländestellungen AUTO, SNOW (Schnee)
und CUSTOM (Individuell)) – wird bei ho-
hen Geschwindigkeiten verwendet, wenn
Reisefederungskomfort gewünscht wird.
•Modus Sport(verfügbar in den Geländestel-
lungen AUTO, SPORT, CUSTOM (Individu-
ell) und TOW (Abschleppen)) – ermöglicht
durch eine feste Federung ein besseres
Handling.
•Modus „Track“ (Strecke)(verfügbar in den
Geländestellungen AUTO, TRACK (Stre-
cke) und CUSTOM (Individuell)) – ermög-
licht durch eine sehr feste Federung ein
aggressives Rennstreckenverhalten.
Siehe „SRT-Fahrmodi“ im Abschnitt „Multi-
media“ in der Bedienungsanleitung Ihres
Fahrzeugs.
Startregelung– Je nach Ausstattung
Dieses Fahrzeug ist mit einem Startautoma-
tiksystem ausgestattet, mit dem der Fahrer
maximale Fahrzeugbeschleunigung auf gera-
der Strecke erreichen kann. Die Startautoma-
tik ist eine Form der Antriebsschlupfrege-
lung, die den Reifenschlupf beim Anfahrendes Fahrzeugs regelt. Diese Funktion ist für
die Verwendung bei Rennveranstaltungen auf
geschlossenen Rennstrecken bestimmt, bei
denen konstante Streckenzeiten und Be-
schleunigungszeiten von 0 auf 60 mph ge-
wünscht sind. Das System ist nicht dafür
bestimmt, mangelnde Fahrerfahrung oder
fehlende Vertrautheit mit der Rennstrecke
auszugleichen. Verwendung dieser Funktion
bei niedrigen Traktionsbedingungen (Kälte,
Nässe, Schotter usw.) kann zu starkem Rad-
schlupf führen, der von diesem System nicht
kontrolliert werden kann, und führt dann zu
einem Abbruch des Starts.
Voraussetzungen:
• Die Startregelung sollte nicht auf öffentli-
chen Straßen verwendet werden. Prüfen
Sie immer die Streckenbedingungen und
den umgebenden Bereich.
• Die Startregelung ist während der ersten
805 km (500 Meilen) beim Einfahren des
Motors nicht verfügbar.
• Die Startautomatik sollte nur verwendet
werden, wenn der Motor und das Getriebe
auf Betriebstemperatur sind.
START UND BETRIEB
196
• Die Verwendung auf der Rennstrecke führt
zu erhöhten Temperaturen des Motors, Ge-
triebes, Antriebsstrangs und der Bremsan-
lage. Dies kann Auswirkungen auf Gegen-
maßnahmen zum NVH-Verhalten
(Geräusche, Vibrationen und Rauheit) ha-
ben, die in Ihrem Fahrzeug berücksichtigt
wurden. Neue Komponenten müssen even-
tuell eingebaut werden, um das ursprüngli-
che NVH-Verhalten des Systems wiederher-
zustellen.
• Reifendruck:
– 40 psi (276 kPa) bei warmen Reifen,
empfohlen 32 psi (221 kPa) vorn
30 psi (207 kPa) bei kalten Reifen
hinten
HINWEIS:
Es wird empfohlen, dass Sie auf einen Rei-
fendruck von 40 psi (276 kPa) zum Ende
jeder Track-Session abzielen. Ein Beginn mit
32 psi (221 kPa) vorn und 30 psi (207 kPa)
bei kalten Reifen hinten und die Anpassung
in Abhängigkeit von Umgebungs- und Stre-
ckenbedingungen wird empfohlen. Der Rei-
fendruck kann über das Kombiinstrument
überwacht werden und bei Einstellungen
helfen.Einfahren der Bremsen auf der Strecke:
Um „grünes Belagfading“ während der Ver-
wendung auf der Rennstrecke zu vermeiden,
müssen Bremsbeläge und Bremsrotoren bei
werkseitig eingebauten Komponenten oder
bei Einbau neuer Bremskomponenten unter
Wärmeentwicklung eingefahren werden:
1. Nutzen Sie eine Track-Session, um die
Bremsen durch Fahren mit 75 % Ge-
schwindigkeit einzufahren. Bremsen Sie
mit ungefähr 0,60-0,80 g maximal, ohne
ABS-Eingriff.
2. Fahren Sie Runden auf der Strecke auf
diese Weise, bis Sie beginnen, die Brem-
sen zu riechen. Fahren Sie eine ½ Runde
mit Geschwindigkeit weiter, und fahren
Sie dann zwei Auslaufrunden mit minima-
ler Betätigung der Bremsen. Stellen Sie
sicher, dass bei den Bremsen keine
Rauchentwicklung auftritt. Falls doch,
fahren Sie eine weitere Auslaufrunde.
3. Fahren Sie nicht länger als eine volle
Einfahrrunde, nachdem Sie begonnen ha-
ben, Bremsgeruch zu bemerken. Achten
Sie darauf, dass die Rauchentwicklungnicht zu stark ist. Dadurch werden sie zu
heiß, und ihre Lebensdauer für zukünftige
Verwendung auf der Rennstrecke wird
beeinträchtigt.
4. Lassen Sie das Fahrzeug mindestens
30 Minuten im Fahrerlager stehen und
abkühlen. Wenn eine Infrarotmesspistole
verfügbar ist, lassen Sie die Bremsrotoren
auf 93,3 °C (200 °F) abkühlen, bevor Sie
erneut fahren.
5. Bei Untersuchung der Bremsbeläge auf
dem Bremssattel sollte eine dünne Asche-
schicht (Grauschleier) zu sehen sein.
Reicht die Ascheschicht über mehr als die
Hälfte der Stärke des Bremsbelagmateri-
als, zeigt dies ein zu aggressives Einfah-
ren an.
6. Manchmal ist eine zweite Einfahrsitzung
erforderlich. Falls die Bremsbeläge in der
nächsten Track-Session Geruch entwi-
ckeln, verringern Sie die Geschwindigkeit
und Bremsverzögerung auf Einfahrsoll-
werte und folgen Sie Schritt 2-4.
7. Neue Bremsbeläge auf alten Bremsroto-
ren müssen ebenfalls eingefahren wer-
den. Neue Rotoren mit alten Belägen
199
müssen auf der Rennstrecke eingefahren
oder 300 Meilen im Stadtverkehr gefah-
ren werden, um vor der Verwendung auf
der Rennstrecke eine ausreichende Mate-
rialübertragungsschicht auf der Rotor-
oberfläche aufzubauen.
8.
Bremsrotoren, die während der Verwen-
dung auf der Rennstrecke „rubbeln“, müs-
sen ausgetauscht werden. Erneuerung der
Rotorenoberfläche wird nicht empfohlen,
da dies Masse vom Rotor entfernt und so
seine Wärmekapazität reduziert. Oberflä-
chenerneuerung dünnt ebenfalls die Rotor-
wange aus, sodass sie weniger robust wird
und die Wahrscheinlichkeit von „Rubbeln“
bei weiterer Verwendung auf der Rennstre-
cke erhöht wird.
STOPP/START-SYSTEM – JE
NACH AUSSTATTUNG
Die Stopp/Start-Funktion wurde entwickelt,
um den Kraftstoffverbrauch zu verringern.
Das System stellt den Motor bei einem Still-
stand des Fahrzeugs automatisch ab, wenn
bestimmte Bedingungen erfüllt sind. DurchLoslassen des Bremspedals oder Betätigen
des Gaspedals wird der Motor automatisch
neu gestartet.
Dieses Fahrzeug wurde mit einem
Hochleistungs-Anlasser, einer verbesserten
Batterie und anderen überarbeiteten Motor-
teilen aufgerüstet, um die zusätzlichen Mo-
torstarts zu bewältigen.
Automatikbetrieb
Die Stopp/Start-Funktion wird
nach jedem normalen Anlassen
des Motors aktiviert. In diesem
Moment geht das System in
STOP/START READY (Stopp/Start bereit)
über, und wenn alle übrigen Bedingungen
erfüllt sind, kann es in einen Modus „Auto-
matischer Stopp“ STOP/START AUTOSTOP
ACTIVE (Stopp/Start, automatischer Stopp
aktiv) übergehen.
Um den Modus „Automatischer Stopp“ zu akti-
vieren, müssen folgende Bedingungen erfüllt
sein:
• Das System muss sich im Status STOP/
START READY (Stopp/Start bereit) befin-den. Auf der Kombiinstrumentanzeige wird
im Stopp/Start-Bereich die Meldung STOP/
START READY (Stopp/Start bereit) ange-
zeigt. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter „Kombiinstrument“ in „Kennen-
lernen der Instrumententafel“ in der Bedie-
nungsanleitung Ihres Fahrzeugs.
• Das Fahrzeug muss zum völligen Stillstand
gekommen sein.
• Der Schalthebel muss sich in einem Vor-
wärtsgang befinden, und das Bremspedal
muss durchgetreten sein.
Der Motor schaltet sich ab, der Drehzahlmes-
ser bewegt sich auf null und die Stopp/Start-
Kontrollleuchte leuchtet auf, um anzuzeigen,
dass der automatische Stopp aktiviert ist.
Kundeneinstellungen werden beibehalten,
wenn der Motor wieder läuft.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Start/Stopp-System“ im Abschnitt „Start
und Betrieb“ der Bedienungsanleitung Ihres
Fahrzeugs.
START UND BETRIEB
200
Wiederaufnahme
Wenn eine Soll-Geschwindigkeit gespeichert
ist, drücken Sie die Taste RES (Wiederauf-
nahme) und nehmen dann Ihren Fuß vom
Gaspedal. Das Kombiinstrument-Display
zeigt die zuletzt eingestellte Geschwindig-
keit.
HINWEIS:
• Wenn das Fahrzeug länger als zwei Sekun-
den stehen bleibt, wird das System abge-
schaltet und die Bremskraft rampenförmig
verkleinert. Der Fahrer muss die Bremsen
betätigen, um das Fahrzeug im Stillstand
zu halten.
• Der Abstandstempomat (ACC) kann nicht
wiederaufgenommen werden, wenn sich
ein stehendes Fahrzeug in unmittelbarer
Nähe vor Ihrem Fahrzeug befindet.
WARNUNG!
Die Wiederaufnahmefunktion sollte nur
verwendet werden, wenn Verkehr und Stra-
ßenbedingungen dies zulassen. Die Wie-
deraufnahme einer für den herrschenden
WARNUNG!
Straßenverkehr zu hohen oder zu niedri-
gen voreingestellten Geschwindigkeit
kann zur Folge haben, dass das Fahrzeug
abrupt beschleunigt oder bremst und da-
durch die Sicherheit gefährdet wird. Bei
Nichtbeachtung dieser Warn- und Sicher-
heitshinweise kann es zu einem Unfall
und/oder schweren oder tödlichen Verlet-
zungen kommen.
Ändern der Geschwindigkeitseinstellung
Erhöhen der Geschwindigkeit
Wenn der Abstandstempomat (ACC) einge-
schaltet ist, können Sie durch Drücken der
Taste SET(+)die Soll-Geschwindigkeit erhö-
hen.
Die vom Fahrer bevorzugten Maßeinheiten
können über die Einstellungen der Instru-
mententafel ausgewählt werden. Weitere In-
formationen finden Sie unter „Kennenlernen
der Instrumententafel“ in der Bedienungsan-
leitung. Die dargestellte Geschwindigkeitser-höhung ist abhängig von der gewählten Maß-
einheit für die Geschwindigkeit: US- (mph)
oder metrische Geschwindigkeit (km/h):
US-Geschwindigkeit (mph)
• Einmaliges Drücken der Taste SET(+)er-
höht die Soll-Geschwindigkeit um etwa
1 mph. Jedes nachfolgende Antippen der
Taste führt zu einer Erhöhung der Ge-
schwindigkeit um 1 mph.
• Durch ununterbrochenes Drücken der Taste
steigt die Soll-Geschwindigkeit schritt-
weise um je 5 mph, bis die Taste losgelas-
sen wird. Die Erhöhung der eingestellten
Geschwindigkeit wird auf der Kombiinstru-
mentanzeige angezeigt.
Metrische Geschwindigkeit (km/h)
• Einmaliges Drücken der Taste SET(+)er-
höht die Soll-Geschwindigkeit um etwa
1 km/h. Jedes nachfolgende Antippen der
Taste führt zu einer Erhöhung um 1 km/h.
START UND BETRIEB
206
• Durch ununterbrochenes Drücken der Taste
steigt die Soll-Geschwindigkeit schritt-
weise um je 10 km/h, bis die Taste losge-
lassen wird. Die Erhöhung der eingestellten
Geschwindigkeit wird auf der Kombiinstru-
mentanzeige angezeigt.
Reduzieren der Geschwindigkeit
Wenn der Abstandstempomat (ACC) einge-
schaltet ist, kann die Soll-Geschwindigkeit
durch Drücken der Taste SET(-)verringert
werden.
Die vom Fahrer bevorzugten Maßeinheiten
können über die Einstellungen der Instru-
mententafel ausgewählt werden. Weitere In-
formationen finden Sie unter „Kennenlernen
der Instrumententafel“ in der Bedienungsan-
leitung. Die dargestellte Geschwindigkeitser-
höhung ist abhängig von der gewählten Maß-
einheit für die Geschwindigkeit: US- (mph)
oder metrische Geschwindigkeit (km/h):
US-Geschwindigkeit (mph)
• Einmaliges Drücken der Taste SET(-)ver-
ringert die Soll-Geschwindigkeit um etwa
1 mph. Jedes nachfolgende Antippen derTaste führt zu einer Verringerung um
1 mph.
• Durch ununterbrochenes Drücken der Taste
verringert sich die Soll-Geschwindigkeit
schrittweise um je 5 mph, bis die Taste
losgelassen wird. Die Abnahme der einge-
stellten Geschwindigkeit wird auf der Kom-
biinstrumentanzeige angezeigt.
Metrische Geschwindigkeit (km/h)
• Einmaliges Drücken der Taste SET(-)ver-
ringert die Soll-Geschwindigkeit um etwa
1 km/h. Jedes nachfolgende Antippen der
Taste führt zu einer Verringerung um
1 km/h.
• Durch ununterbrochenes Drücken der Taste
verringert sich die Soll-Geschwindigkeit
schrittweise um je 10 km/h, bis die Taste
losgelassen wird. Die Abnahme der einge-
stellten Geschwindigkeit wird auf der Kom-
biinstrumentanzeige angezeigt.
HINWEIS:
• Wenn Sie dies umgehen und die Taste SET
(+)oder die Taste SET(-)drücken, ent-
spricht die neue eingestellte Geschwindig-
keit der aktuellen Fahrgeschwindigkeit.• Wenn Sie mit der Taste SET(-)die Abbrem-
sung des Fahrzeugs veranlassen und die
Bremswirkung des Motors nicht ausreicht,
um die Geschwindigkeit auf den eingestell-
ten Wert zu senken, wird das Fahrzeug
automatisch mithilfe der Bremsanlage ver-
zögert.
• Der Abstandstempomat (ACC) betätigt die
Bremse beim Folgen eines Zielfahrzeugs
bis zum vollständigen Stillstand. Wenn ein
Fahrzeug mit Abstandstempomat (ACC) ei-
nem Zielfahrzeug bis zum Stillstand folgt,
löst der Abstandstempomat (ACC) die
Bremsen zwei Sekunden, nachdem das
Fahrzeug zum vollständigen Stillstand ge-
kommen ist.
• Der Abstandstempomat (ACC) sorgt bei
Bergauf- und Bergabfahrt für die Beibehal-
tung der Soll-Geschwindigkeit. Eine leichte
Geschwindigkeitsänderung bei leichten
Steigungen ist normal. Darüber hinaus
kann bei Bergauf- und Bergabfahrt das Ge-
triebe herunterschalten. Dies ist ein norma-
ler Vorgang und erforderlich, um die Soll-
Geschwindigkeit zu halten. Bei Bergauf-
und Bergabfahrt wird der Abstandstempo-
207
mat (ACC) abgebrochen, wenn die Brem-
sentemperatur den normalen Bereich über-
schreitet (überhitzt).
Einstellen des Folgeabstands für den
Abstandstempomaten (ACC)
Der festgelegte Folgeabstand für den Ab-
standstempomaten (ACC) kann durch Än-
dern der Abstandseinstellung zwischen vier
Balken (längster), drei Balken (lang), zwei
Balken (mittel) und einem Balken (kurz) fest-
gelegt werden. Anhand der Abstandseinstel-
lung und der Fahrgeschwindigkeit berechnet
und definiert der Abstandstempomat (ACC)
den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Diese Abstandseinstellung wird auf dem
Kombiinstrument-Display angezeigt.
Zum Vergrößern der Abstandseinstellung
drücken Sie die Taste „Distance Setting –
Increase“ (Abstandseinstellung – erhöhen)
kurz. Bei jedem Drücken der Taste erhöht
sich die Abstandseinstellung um einen Bal-
ken (länger).Zum Verkleinern der Abstandseinstellung
drücken Sie die Taste „Distance Setting –
Decrease“ (Abstandseinstellung – verrin-
gern) kurz. Bei jedem Drücken der Taste
nimmt die Abstandseinstellung um einen
Balken ab (kürzer).PARKSENSE-
PARKASSISTENT – JE NACH
AUSSTATTUNG
Das ParkSense-Parkassistentsystem zeigt
beim Zurücksetzen, z. B. bei einem Einpark-
manöver, anhand von optischen und akusti-
schen Signalen den Abstand zwischen der
hinteren Stoßfängerverkleidung und einem
erkannten Hindernis an. Wenn das Fahrzeug
mit einem Automatikgetriebe ausgestattet
ist, können beim Durchführen eines Rück-
wärtsparkmanövers die Fahrzeugbremsen au-
tomatisch angelegt und gelöst werden, wenn
das System eine mögliche Kollision mit ei-
nem Hindernis erkennt.
Zu den Grenzen dieses Systems und zu Emp-
fehlungen siehe „Vorsichtsmaßnahmen bei
der Verwendung von ParkSense“ in diesem
Abschnitt.Das ParkSense-Parkassistentsystem spei-
chert den letzten Systemstatus (aktiviert oder
deaktiviert) beim letzten Einschalten der
Zündung, wenn die Zündung auf ON/RUN
(Ein/Start) gestellt wird.
ParkSense-Sensoren
Die vier in der hinteren Stoßfängerverklei-
dung/im hinteren Stoßfänger integrierten
Sensoren des ParkSense-Parkassistentsys-
tems überwachen den von ihnen erfassten
Bereich hinter dem Fahrzeug. Die Sensoren
können Hindernisse je nach deren Lage, Art
und Ausrichtung in einem Abstand von ca.
30 cm (12 Zoll) bis 200 cm (79 Zoll) von der
hinteren Stoßfängerverkleidung in horizonta-
ler Richtung erkennen.
ParkSense-Warnanzeige
Der ParkSense-Warnbildschirm wird nur an-
gezeigt, wenn im Abschnitt „Durch den Kun-
den programmierbare Funktionen“ des
Uconnect-Systems „Sound“ (Ton) und „Dis-
play“ (Anzeige) aktiviert sind.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Uconnect-Einstellungen“ in „Multimedia“
in der Bedienungsanleitung.
START UND BETRIEB
208