HINWEIS:
Denken Sie nach einem Unfall daran, die
Zündung des Fahrzeugs auszuschalten (OFF
[Aus]) und den Schlüssel aus dem Zünd-
schalter zu entfernen, um die Batterie nicht
zu entladen. Prüfen Sie aufmerksam das
Fahrzeug auf Kraftstoffundichtigkeiten im
Motorraum und auf dem Boden unter dem
Motorraum und Kraftstofftank, bevor Sie das
System zurückstellen und den Motor starten.
Wenn keine Kraftstofflecks oder Beschädi-
gungen der elektrischen Geräte des Fahr-
zeugs (z. B. Scheinwerfer) nach einem Unfall
zurückbleiben, setzen Sie das System mit-
hilfe des im Folgenden beschriebenen Vor-
gangs zurück.
Erweitertes Unfallschutzsystem – Rückstel-
lung
Um nach einem Ereignis die Funktionen des
erweiterten Unfallschutzsystems wiederher-
zustellen, muss der Zündschalter aus der
Stellung START oder ON/RUN (Ein/Start) in
die Stellung OFF (Aus) gebracht werden. Prü-
fen Sie aufmerksam das Fahrzeug auf Kraft-
stoffundichtigkeiten im Motorraum und aufdem Boden unter dem Motorraum und Kraft-
stofftank, bevor Sie das System zurückstel-
len und den Motor starten.
Wartung des Airbag-Systems
WARNUNG!
• Veränderungen jeder Art am Airbag-
System können dazu führen, dass es bei
Bedarf nicht einwandfrei funktioniert.
Sie können in diesem Fall verletzt wer-
den, weil die Schutzwirkung des Airbag-
Systems nicht zur Verfügung steht. Neh-
men Sie keine Veränderungen an den
Bauteilen oder an der Verkabelung vor.
Dazu zählen auch Aufkleber, die auf der
Lenkradabdeckung oder auf der rechten
Oberseite der Instrumententafel ange-
bracht werden. Nehmen Sie keine Ver-
änderungen am vorderen Stoßfänger
oder an der Karosseriestruktur des Fahr-
zeugs vor, und bauen Sie keine Trittleis-
ten oder Trittbretter aus dem Zubehör-
handel ein.
• Es ist gefährlich, Teile des Airbag-
Systems selbst instand zu setzen. Infor-
WARNUNG!
mieren Sie unbedingt jeden, der an Ih-
rem Fahrzeug arbeitet, dass es mit ei-
nem Airbag-System ausgestattet ist.
• Nehmen Sie keine Veränderungen an
irgendeinem Teil des Airbag-Systems
vor. Bei Veränderungen kann sich der
Airbag zufällig aufblasen oder nicht kor-
rekt funktionieren. Lassen Sie alle War-
tungsarbeiten am Airbag-System Ihres
Fahrzeugs durch einen Vertragshändler
ausführen. Wenn der Sitz einschließlich
Bezug und Polster auf irgendeine Weise
instand gesetzt werden muss (ein-
schließlich Ausbau oder Lockern/
Festziehen der Befestigungsschrauben
des Sitzes), bringen Sie das Fahrzeug zu
Ihrem Vertragshändler. Es dürfen nur
durch den Hersteller freigegebene Sitz-
teile verwendet werden. Wenn das
Airbag-System Ihres Fahrzeugs für kör-
perbehinderte Personen abgeändert
werden muss, wenden Sie sich an Ihren
Vertragshändler.
SICHERHEIT
140
Ereignisdatenspeicher (EDR)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Ereignisdaten-
speicher (EDR) ausgestattet. Der Haupt-
zweck eines Ereignisdatenspeichers besteht
darin, in bestimmten Unfallsituationen oder
Situationen mit akuter Unfallgefahr, wie bei
der Auslösung eines Airbags oder beim Auf-
prall auf ein Hindernis, Daten aufzuzeich-
nen, die zum Verständnis des Verhaltens der
Fahrzeugsysteme beitragen. Der Ereignisda-
tenspeicher dient zur Aufzeichnung von Da-
ten zur Beschleunigung des Fahrzeugs und
dessen Sicherheitseinrichtungen über einen
kurzen Zeitraum, typischerweise 30 Sekun-
den oder weniger. Der Ereignisdatenspeicher
in diesem Fahrzeug zeichnet Daten wie die
folgenden auf:
• wie verschiedene Systeme in Ihrem Fahr-
zeug funktionierten,
• ob die Sicherheitsgurte des Fahrers und
des Beifahrers eingerastet/angelegt waren,
• wie weit (bzw. ob) der Fahrer das Gaspedal
bzw. Bremspedal gedrückt hat und
• wie schnell das Fahrzeug fuhr.Diese Daten können dazu beitragen, das Ver-
ständnis für die Umstände zu verbessern,
unter denen Unfälle und Verletzungen auftre-
ten.
HINWEIS:
EDR-Daten werden von Ihrem Fahrzeug nur
im Fall einer nicht trivialen Unfallsituation
aufgezeichnet. Vom Ereignisdatenspeicher
werden unter normalen Fahrbedingungen
keine Daten aufgezeichnet und persönliche
Daten wie Name, Geschlecht, Alter und Un-
fallort werden nicht erfasst. Andere Parteien
wie Exekutivorgane könnten EDR-Daten je-
doch mit personenbezogenen Daten kombi-
nieren, die bei einer Unfallaufnahme routine-
mäßig erfasst werden.
Um von einem Ereignisdatenspeicher aufge-
zeichnete Daten zu lesen, sind spezielle Ge-
räte sowie der Zugriff auf das Fahrzeug oder
den Ereignisdatenspeicher erforderlich. Zu-
sätzlich zum Fahrzeughersteller können an-
dere Parteien wie zum Beispiel Exekutivor-
gane, die über diese speziellen Geräte
verfügen, die Information auslesen, wenn sie
Zugriff auf das Fahrzeug oder den Ereignis-
datenspeicher haben.
Kinder-Rückhaltesysteme – Sichere
Beförderung von Kindern
Während der Fahrt müssen alle Insassen,
also auch Säuglinge, Kleinkinder und größere
Kinder, stets altersgerecht gesichert bzw. an-
geschnallt sein. EG-Richtlinie 2003/20/EG
erfordert die ordnungsgemäße Verwendung
von Kinder-Rückhaltesystemen in allen EG-
Ländern.
Warnaufkleber auf der Sonnenblende der
Beifahrerseite
141
Kinder bis zum Alter von 12 Jahren und einer
Körpergröße unter 1,5 Meter sind auf einem
Rücksitz, wenn vorhanden, unterzubringen und
müssen vorschriftsmäßig angeschnallt sein. Un-
fallstatistiken zeigen, dass Kinder korrekt ange-
schnallt auf den Rücksitzen sicherer unterge-
bracht sind als auf den Vordersitzen.
WARNUNG!
• Verwenden Sie NIE ein Kinder-
Rückhaltesystem mit Blickrichtung
nach hinten auf einem Sitz, der von
einem davor befindlichen AKTIVEN
AIRBAG geschützt wird; dabei kann es
zu SCHWEREN oder TÖDLICHEN Ver-
letzungen für das KIND kommen.
• Verwenden Sie Kinder-
Rückhaltesysteme mit Blickrichtung
nach hinten nur auf dem Rücksitz eines
mit Rücksitz ausgestatteten Fahrzeugs.
•
Ein erweiterter Beifahrer-Front-Airbag kann
Kindern unter 12 Jahren sowie Kindern in
einem Kinder-Rückhaltesystem mit Blick-
WARNUNG!
richtung nach hinten beim Öffnen schwere
oder lebensgefährliche Verletzungen zufü-
gen.
• Bei einem Unfall kann ein nicht ange-
schnalltes Kind wie ein Geschoss durch
das Fahrzeug geschleudert werden. Die
Kraft, die erforderlich ist, um ein Klein-
kind sicher auf dem Schoß zu halten,
kann so groß werden, dass Sie das Kind
nicht mehr festhalten können, gleich-
gültig, wie kräftig Sie sind. Dadurch
können das Kind und andere Fahr-
zeuginsassen schwer verletzt oder getö-
tet werden. Jedes Kind, das Sie in Ihrem
Fahrzeug befördern, muss mit einem
seiner Größe entsprechenden Rückhal-
tesystem gesichert sein.
Rückhaltesysteme gibt es in verschiedenen
Größen und Bauarten für Kinder, vom Neu-
geborenen bis zu Kindern, die fast groß ge-
nug sind, um den Sicherheitsgurt für Erwach-
sene anlegen zu können. Kinder sollten solange wie möglich mit Blickrichtung nach
hinten befördert werden, da Kinder in dieser
Position bei einem Aufprall am besten ge-
schützt sind. Vergewissern Sie sich in der
Bedienungsanleitung des Kindersitzes, dass
das Kinder-Rückhaltesystem für Ihr Kind ge-
eignet ist. Lesen und beachten Sie alle An-
weisungen und Warnungen in der Bedie-
nungsanleitung des Kinder-
Rückhaltesystems und an allen Etiketten am
Kinder-Rückhaltesystem.
In Europa werden Kinder Rückhaltesysteme
durch Verordnung ECE-R44 geregelt, in der
fünf Gewichtsgruppen definiert sind:
Rückhaltesystem-
GruppeGewichtsgruppe
Gruppe 0 bis 10 kg
Gruppe 0+ bis 13 kg
Gruppe 1 9–18 kg
Gruppe 2 15–25 kg
Gruppe 3 22–36 kg
SICHERHEIT
142
Prüfen Sie das Etikett Ihres Kinder-
Rückhaltesystems. Alle zugelassenen
Kinder-Rückhaltesysteme müssen ein Etikett
mit Typgenehmigungsinformationen und ei-
nem Kontrollzeichen aufweisen. Das Etikett
muss dauerhaft am Kinder-Rückhaltesystem
befestigt sein. Entfernen Sie dieses Etikett
nicht vom Kinder-Rückhaltesystem.
WARNUNG!
Äußerste Gefahr! Bringen Sie niemals ein
nach hinten gerichtetes Kinder-
Rückhaltesystem vor einem aktiven Airbag
an. Weitere Informationen finden Sie auf
den an der Sonnenblende angebrachten
Aufklebern. Die Auslösung des Airbags bei
einem Unfall kann unabhängig von der
Schwere des Aufpralls zu tödlichen Verlet-
zungen des Babys führen. Es ist ratsam,
Kinder immer in einem entsprechenden
Kinder-Rückhaltesystem auf dem Rück-
sitz zu transportieren, da diese Position
bei einem Unfall den größten Schutz bie-
tet.
Universal-Kinder-Rückhaltesysteme
• Die Abbildungen in den folgenden Ab-
schnitten zeigen Beispiele für die unter-
schiedlichen Arten von Universal-Kinder-
Rückhaltesystemen. Es werden typische
Einbauvarianten dargestellt. Installieren
Sie das Kinder-Rückhaltesystem immer ge-
mäß den Anweisungen des Herstellers des
Kinder-Rückhaltesystems, welche dem
Kinder-Rückhaltesystem immer beiliegen
müssen.
• Abschnitt „Einbauen von Kinder-
Rückhaltesystemen mithilfe des Sicher-
heitsgurts des Fahrzeugs“ enthält Informa-
tionen zum Verriegeln des Sicherheitsgurts
über dem Kinder-Rückhaltesystem.
• Es sind Kinder-Rückhaltesysteme mit
ISOFIX-Befestigungspunkten erhältlich,
mit denen das Kinder-Rückhaltesystem
ohne die Verwendung der Sicherheitsgurte
des Fahrzeugs im Fahrzeug montiert wer-
den können.
Gruppe 0 und 0 +
Sicherheitsfachleute empfehlen, dass Kinder
so lange wie möglich mit Blickrichtung nach
hinten im Fahrzeug sitzen. Kinder mit einem
Körpergewicht bis zu 13 kg dürfen in rück-
wärts gerichteten Sitzen, wie in Abb. A dar-
gestellt, transportiert werden. Diese Art von
Kinder-Rückhaltesystem stützt den Kopf des
Kindes und übt keine Kraft auf den Nacken
bei einer plötzlichen Bremsung oder bei ei-
nem Unfall aus.
Abb. A
143
Das rückwärts gerichtete Kinder-
Rückhaltesystem wird durch die Sicherheits-
gurte des Fahrzeugs gehalten (siehe Abb. A).
Der Kindersitz hält das Kind mit seinem
eigenen Gurt.
WARNUNG!
• Bringen Sie niemals ein nach hinten
gerichtetes Kinder-Rückhaltesystem
vor einem Airbag an. Ein erweiterter
Beifahrer-Front-Airbag kann Kindern
unter 12 Jahren sowie Kindern in ei-
nem Kinder-Rückhaltesystem mit
Blickrichtung nach hinten beim Auslö-
sen lebensgefährliche oder schwere
Verletzungen zufügen.
• Verwenden Sie Kinder-
Rückhaltesysteme mit Blickrichtung
nach hinten nur auf dem Rücksitz ei-
nes mit Rücksitz ausgestatteten
Fahrzeugs.
Gruppe 1
Kinder mit einem Körpergewicht zwischen
9 und 18 kg dürfen in vorwärts gerichteten
Sitzen der Gruppe 1, wie in Abb. B darge-
stellt, transportiert werden. Diese Art von
Kinder-Rückhaltesystemen ist für ältere Kin-
der geeignet, die zu groß für ein Kinder-
Rückhaltesystem der Gruppe 0 oder 0+ sind.
Gruppe 2
Kinder mit einem Gewicht zwischen 15 kg
und 25 kg, die für ein Kinder-
Rückhaltesystem der Gruppe 1 zu groß sind,
können ein Kinder-Rückhaltesystem der
Gruppe 2 verwenden.
Wie in Abb. C dargestellt, nehmen Kinder in
einem Kinder-Rückhaltesystem der
Gruppe 2 in Bezug auf den Sicherheitsgurt
eine korrekte Körperhaltung ein, sodass der
Abb. BAbb. C
SICHERHEIT
144
6. Versuchen Sie, das Gurtband aus dem
Gurtaufroller zu ziehen. Wenn es gesperrt
ist, sollten Sie kein Gurtband herauszie-
hen können. Wenn der Gurtaufroller nicht
gesperrt ist, wiederholen Sie Schritt 5.
7. Ziehen Sie schließlich das überschüssige
Gurtband nach oben, um den Beckengurt
um das Kinder-Rückhaltesystem zu span-
nen, während Sie das Kinder-
Rückhaltesystem nach hinten und unten
in den Fahrzeugsitz drücken.
8. Prüfen Sie, dass das Kinder-
Rückhaltesystem straff eingebaut ist, in-
dem Sie am Kindersitz auf dem Gurtweg
vor- und zurückziehen. Er darf sich nicht
mehr als 25 mm in beliebiger Richtung
bewegen.
Jeder Sicherheitsgurt lockert sich mit der
Zeit. Deshalb sollten Sie den Gurt gelegent-
lich prüfen und bei Bedarf nachstraffen.Transport von Haustieren
Sich öffnende Airbags des Vordersitzes kön-
nen ein Haustier verletzen. Ein nicht gesi-
chertes Haustier wird bei einer Notbremsung
oder bei einem Unfall durch den Fahrzeugin-
nenraum geschleudert und möglicherweise
verletzt, oder es verletzt einen der Insassen.
Haustiere nur auf dem Rücksitz mit ausrei-
chend belastbaren Geschirren oder in Haus-
tierboxen, die mit dem Sicherheitsgurt befes-
tigt werden, mitführen.
SICHERHEITSTIPPS
Beförderung von Passagieren
BEFÖRDERN SIE NIEMALS PASSAGIERE
IM GEPÄCKRAUM.
WARNUNG!
• Lassen Sie bei hohen Außentemperatu-
ren keine Kinder oder Tiere in einem
geparkten Fahrzeug zurück. Der Innen-
raum kann sich so stark aufheizen, dass
WARNUNG!
die Gefahr schwerer oder tödlicher Ver-
letzungen besteht.
• Es ist äußerst gefährlich, Personen im
Gepäckraum eines Fahrzeugs innen
oder außen zu befördern. Bei einem Un-
fall besteht für diese Fahrzeuginsassen
eine erheblich größere Gefahr, schwer
verletzt oder getötet zu werden.
• Transportieren Sie in Ihrem Fahrzeug
niemals Personen, für die keine Sitz-
plätze und keine Sicherheitsgurte vor-
handen sind.
• Während einer Fahrt müssen grundsätz-
lich alle Insassen einen Sitzplatz ein-
nehmen und den Sicherheitsgurt ange-
legt haben.
Abgas
WARNUNG!
Motorabgase können zu Verletzungen oder
zum Tod führen. Sie enthalten Kohlen-
monoxid (CO), ein farb- und geruchloses
SICHERHEIT
156
WARNUNG!
Gas. Das Einatmen von Kohlenmonoxid
verursacht Bewusstlosigkeit und kann
schließlich zu einer Vergiftung führen. Be-
achten Sie folgende Sicherheitshinweise,
um das Einatmen von Kohlenmonoxid
(CO) zu vermeiden:
• Lassen Sie den Motor nie in einem ge-
schlossenen Raum, z. B. in einer Ga-
rage, laufen.
• Wenn Sie dennoch einmal mit geöffne-
tem Kofferraum/mit geöffneter Heck-
klappe oder Hintertüren fahren müssen,
schließen Sie alle Fenster und stellen
Sie den GEBLÄSESCHALTER der Kli-
maregelung auf hohe Drehzahl. Schal-
ten Sie NICHT auf Umluftbetrieb.
• Muss das Fahrzeug im Freien längere
Zeit mit laufendem Motor stehen, die
Lüftung so einstellen, dass Frischluft
von außen zugeführt wird. Schalten Sie
das Gebläse auf die höchste Stufe.
Die Auspuffanlage muss stets in einwand-
freiem Zustand sein, damit kein Kohlenmon-
oxid in den Fahrzeuginnenraum eindringen
kann.Wenn Sie ungewöhnliche Auspuffgeräusche
wahrnehmen, Abgasgeruch im Innenraum
spürbar ist oder wenn der Unterboden oder
Heckbereich des Fahrzeugs beschädigt ist,
sind die gesamte Auspuffanlage und die an-
grenzenden Karosseriebereiche durch einen
kompetenten Mechaniker auf gebrochene,
beschädigte, undichte oder falsch montierte
Teile zu überprüfen. Durch offene Schweiß-
nähte und gelockerte Anschlüsse können Ab-
gase in den Fahrzeuginnenraum eindringen.
Darüber hinaus ist der Zustand der Auspuff-
anlage jedes Mal zu prüfen, wenn das Fahr-
zeug zum Ölwechsel oder Schmierdienst an-
gehoben wird. Schadhafte Teile sind
auszutauschen.
Regelmäßige Sicherheitskontrollen im
Fahrzeuginnenraum
Gurte, Sicherheits-
Regelmäßig die Sicherheitsgurte auf Ein-
schnitte, ausgefranste Stellen und gelockerte
Teile überprüfen. Beschädigte Teile müssen
sofort ersetzt werden. Das Gurtsystem nicht
zerlegen oder verändern.Die vorderen Sicherheitsgurte sind nach ei-
nem Unfall auszutauschen. Sollten die hin-
teren Sicherheitsgurte bei einem Unfall be-
schädigt worden sein (verbogener Aufroller,
gerissener Gurt usw.), müssen sie ausge-
tauscht werden. Wenn der einwandfreie Zu-
stand von Sicherheitsgurt oder Aufroller
nicht sicher ist, ist der Sicherheitsgurt aus-
zutauschen.
Airbag-Warnleuchte
Die Airbag-Warnleuchteleuchtet beim
ersten Einschalten der Zündung (ON/RUN
[Ein/Start]) vier bis acht Sekunden lang zur
Glühlampenprüfung auf. Wenn die Leuchte
beim Anlassen des Motors nicht aufleuchtet,
eingeschaltet bleibt oder während der Fahrt
aufleuchtet, ist das System unverzüglich
durch einen Vertragshändler zu überprüfen.
Nach der Glühlampenprüfung leuchtet die
Leuchte zusammen mit einem einzelnen
Warnton auf, wenn ein Fehler im Airbag-
System erkannt wurde. Sie bleibt eingeschal-
tet, bis die Störung entfernt wurde. Wenn die
Leuchte sporadisch oder permanent während
der Fahrt aufleuchtet, lassen Sie das Fahr-
157
WARNBLINKANLAGE
Bedienelemente
Der Warnblinkanlagenschalter befindet sich
in der Schaltergruppe direkt über den Reg-
lern für die Klimaanlage.
Drücken Sie zum Einschalten der Warnblink-
anlage auf den Schalter. Bei aktiviertem
Schalter blinken alle Fahrtrichtungsanzeiger,
um passierende Fahrzeuge zu warnen. Durch
erneutes Drücken des Schalters wird die
Warnblinkanlage ausgeschaltet.
Die Warnblinkanlage nicht während der Fahrt
einschalten. Die Warnblinkanlage nur dann
einschalten, wenn Ihr Fahrzeug nicht mehr
fahrbar ist und die Sicherheit anderer Fahrer
gefährdet.
Die Warnblinkanlage arbeitet auch bei Zünd-
schalter in Stellung OFF (Verriegeln), sodass
Sie das Fahrzeug verlassen können, um Hilfe
zu holen.
HINWEIS:
Bei längerem Betrieb kann die Warnblinkan-
lage die Batterie entladen.
SOS-NOTRUF (NUR
VERFÜGBAR FÜR
EURASISCHE ZOLLUNION)
Ihr Fahrzeug verfügt über eine bordeigene
Hilfsfunktion, die so ausgelegt ist, dass sie
im Falle eines Unfalls und/oder im Notfall
Unterstützung leistet. Diese Funktion wird
durch den Eingriff der Airbags automatisch
aktiviert und kann manuell aktiviert werden,
indem die Taste am Sockel des Rückspiegels
gedrückt wird.
HINWEIS:
Der SOS-Notruf funktioniert nur bei aktivier-
tem Netzbetreiber.Das SOS-Notrufsystem leitet bei einem Un-
fall mit Airbageingriff automatisch einen Ruf
an Rettungsdienste weiter, vorausgesetzt, die
Zündung ist in der Betriebsstellung RUN
(Ein/Start) und die Airbags sind in Betrieb.
Der manuelle Notruf ist ebenso möglich,
wenn die Zündung ausgeschaltet ist, solange
die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet
bleibt. Dazu muss die SOS-Taste am Spiegel-
sockel betätigt werden. Wenn die Verbindung
zwischen dem Fahrzeug und einer öffentli-
chen Notrufzentrale hergestellt ist, überträgt
Ihr Fahrzeug automatisch Standortinformati-
onen und Fahrzeugdaten an den Mitarbeiter
der Notrufzentrale.
SOS-Notruftaste
PANNENHILFE
236