
– Warnleuchte „Elektronisches Stabili-
tätsprogramm (ESP) aktiv“ – je nach Aus-
stattung
Diese Leuchte zeigt an, dass das elek-
tronische Stabilitätsprogramm aktiv ist. Die
ESP-Kontrollleuchte im Kombiinstrument
leuchtet auf, wenn die Zündung in die Stel-
lung ON/RUN (Ein/Start) oder ACC/ON/RUN
(Zusatzverbraucher/Ein/Start) gebracht wird
und wenn ESP aktiviert ist. Die Leuchte er-
lischt, wenn der Motor läuft. Leuchtet die
ESP-Kontrollleuchte bei laufendem Motor
dauerhaft, liegt eine Störung im ESP-System
vor. Wenn diese Leuchte nach mehrfachem
Einschalten der Zündung eingeschaltet
bleibt und das Fahrzeug mehrere Kilometer
mit Geschwindigkeiten über 48 km/h
(30 mph) gefahren wurde, suchen Sie so bald
wie möglich einen Vertragshändler auf, um
die Ursache der Störung feststellen und
diese beheben zu lassen.
• Die „Kontrollleuchte ESP aus“ und die
„ESP-Kontrollleuchte“ leuchten jedes Mal
kurz auf, wenn die Zündung in die Stellung
ON/RUN (Ein/Start) oder ACC/ON/RUN
(Zusatzverbraucher/Ein/Start) gebracht
wird.• Das ESP-System erzeugt Summ- oder
Klickgeräusche, wenn es aktiv ist. Dies ist
normal, die Geräusche hören auf, sobald
das ESP inaktiv wird.
• Diese Leuchte leuchtet auf, wenn ein ESP-
Ereignis auftritt.
— Warnleuchte Elektronisches Stabili-
tätsprogramm (ESP) Off (Aus) – je nach
Ausstattung
Diese Kontrollleuchte weist darauf hin, dass
das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP)
ausgeschaltet ist.
Bei jedem Einschalten der Zündung in die
Stellung ON/RUN (Ein/Start) oder ACC/ON/
RUN (Zusatzverbraucher/Ein/Start) wird das
ESP-System eingeschaltet, selbst wenn es
zuvor ausgeschaltet wurde.
– Warnleuchte „Blockierung der Kraft-
stoffzufuhr“ – je nach Ausstattung
Diese Kontrollleuchte leuchtet nach einem
Unfall auf, wenn das System den Kraftstoff
abgeschaltet hat.
– LaneSense-Warnleuchte – Je nach
Ausstattung
Die LaneSense-Warnleuchte leuchtet dauer-
haft gelb, wenn das Fahrzeug sich einer Fahr-
bahnmarkierung nähert. Die Warnleuchte
blinkt, wenn das Fahrzeug die Fahrbahnmar-
kierung überquert.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „LaneSense – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
– Service Lane Sense-System Warn-
leuchte – je nach Ausstattung
Diese Leuchte wird eingeschaltet, wenn das
LaneSense-System nicht in Betrieb ist und
gewartet werden muss. Wenden Sie sich an
einen Vertragshändler.
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
76

– Warnleuchte „Störung Abschleppha-
ken“ – je nach Ausstattung
Diese Leuchte leuchtet auf, wenn eine Stö-
rung mit den Abschlepphaken auftritt. Kon-
taktieren Sie Ihren Vertragshändler für diese
Wartungsmaßnahme.
– Warnleuchte der Diebstahlwarnan-
lage
Diese Warnleuchte leuchtet, wenn die Dieb-
stahlwarnanlage einen Einbruchversuch in
das Fahrzeug erkannt hat.
Gelbe Kontrollleuchten
– Kontrollleuchte Fehler aktiver Ge-
schwindigkeitsbegrenzer – je nach Ausstat-
tung
Diese Leuchte leuchtet auf, wenn ein Fehler
beim aktiven Geschwindigkeitsbegrenzer
festgestellt wurde.
– Kontrollleuchte für Antiblockiersys-
tem (ABS)
Diese Leuchte überwacht das Antiblockier-
system (ABS). Sie schaltet sich ein, wenn der
Zündschalter eingeschaltet wird (ON/RUN
[Ein/Start]), und kann bis zu vier Sekunden
lang leuchten.
Bleibt die ABS-Leuchte eingeschaltet oder
schaltet sie sich während der Fahrt ein, liegt
eine Störung des ABS vor und eine Wartung
ist erforderlich. Allerdings arbeitet die kon-
ventionelle Bremsanlage weiterhin normal,
wenn sich die Bremswarnleuchte nicht ein-
schaltet.
Wenn die ABS-Leuchte aufleuchtet, ist die
Bremsanlage so schnell wie möglich instand
zu setzen, um die Vorteile des Antiblockier-
systems wiederherzustellen. Schaltet sich
die ABS-Leuchte nicht ein, wenn der Zünd-
schalter eingeschaltet wird (ON/RUN [Ein/
Start]), muss sie von einem Vertragshändler
geprüft werden.
– Kontrollleuchte 4WD LOW (zuschalt-
barer Allradantrieb, untere Ganggruppe) –
je nach Ausstattung
Diese Leuchte warnt den Fahrer, dass das
Fahrzeug im Allradantrieb in die untere
Ganggruppe geschaltet ist. Die vordere und
hintere Antriebswelle sind mechanisch mit-
einander verriegelt, sodass sich die Vorder-
und Hinterräder zwangsweise mit derselben
Drehzahl drehen. Die untere Ganggruppe bie-
tet ein größeres Untersetzungsverhältnis und
somit ein höheres Drehmoment an den Rä-
dern.
Weitere Informationen über den Allradan-
trieb und die ordnungsgemäße Verwendung
finden Sie unter „Allradantrieb – je nach
Ausstattung“ in „Start und Betrieb“.
– Kontrollleuchte 4WD Lock (zuschalt-
barer Allradantrieb, Sperre)
Diese Leuchte warnt den Fahrer, dass das
Fahrzeug sich im 4WD LOCK-Modus (zu-
schaltbarer Allradantrieb, Sperre) befindet.
Die vordere und hintere Antriebswelle sind
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
80

SICHERHEIT
SICHERHEITSFUNKTIONEN.....88
Antiblockiersystem (ABS)..........88
Elektronische Bremsregelung.......89
ZUSÄTZLICHE FAHRSYSTEME . . .99
System zur Überwachung der toten
Winkel.....................99
Kollisionswarnsystem (FCW).......101
Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS)....................103
INSASSEN-RÜCKHALTE-
SYSTEME.................109
Funktionen von Rückhaltesystemen . . .109
Wichtige Sicherheitshinweise.......109
Sicherheitsgurtsysteme..........111
Zusätzliche Rückhaltesysteme (SRS) . .119
Kinder-Rückhaltesysteme – Sichere
Beförderung von Kindern.........137Transport von Haustieren.........153SICHERHEITSTIPPS..........154
Beförderung von Passagieren.......154
Abgas.....................154
Regelmäßige Sicherheitskontrollen im
Fahrzeuginnenraum............155
Regelmäßige Sicherheitskontrollen außen
am Fahrzeug.................157
SICHERHEIT
87

SICHERHEITSFUNKTIONEN
Antiblockiersystem (ABS)
Das Antiblockiersystem (ABS) verleiht Ihrem
Fahrzeug bei den meisten Bremssituationen
erhöhte Stabilität und Bremsleistung. Das
System verhindert automatisch ein Blo-
ckieren der Räder und verbessert die Kon-
trolle über das Fahrzeug während des Brem-
sens.
Das ABS führt jedes Mal beim Starten des
Fahrzeugs und Fahren einen Selbsttest
durch, um die einwandfreie Funktion des
ABS-Systems sicherzustellen. Während die-
ses Selbsttests hören Sie möglicherweise ein
leichtes Klicken sowie ein Laufgeräusch des
Motors.
Während des Bremsens ist ABS aktiviert,
wenn das System eine beginnende Blockie-
rung eines oder mehrerer Räder erkennt.
Straßenbedingungen, wie zum Beispiel Eis,
Schnee, Schotter, Schwellen, Gleise, loser
Schmutz, oder Notbremsungen kann die
Wahrscheinlichkeit einer ABS-Aktivierung er-
höhen.Wenn sich ABS aktiviert, können Sie auch
Folgendes erleben:
• ABS-Motorgeräusch (er kann noch kurze
Zeit nach dem Bremsvorgang weiterlaufen)
• Klickende Geräusche der Magnetventile
• Pulsieren des Bremspedals
• Leichter Abfall des Bremspedals am Ende
eines Bremsvorgangs
Alle diese Erscheinungen gehören zur norma-
len Funktion des ABS.
WARNUNG!
• Das Antiblockiersystem (ABS) arbeitet
mit elektronischen Komponenten, die
empfindlich auf Störstrahlungen durch
falsch installierte oder leistungsstarke
Sendegeräte reagieren können. Solche
Störstrahlungen können den Ausfall der
ABS-Funktion verursachen. Die Installa-
tion eines solchen Systems muss von
qualifiziertem Fachpersonal durchge-
führt werden.
• Wenn Sie bei einem Antiblockiersystem
das Bremspedal „pumpen“, wird die
WARNUNG!
Bremsleistung verringert, was zu einem
Unfall führen kann. Durch Pumpen wird
der Bremsweg länger. Betätigen Sie das
Bremspedal kräftig, um das Fahrzeug
möglichst schnell zum Stillstand zu
bringen.
• Das ABS kann weder verhindern, dass
die Gesetze der Physik auf das Fahrzeug
wirken, noch kann es die Leistungsfä-
higkeit der Bremsen oder der Lenkung
über das durch den Zustand der Brem-
sen und Reifen des Fahrzeugs oder die
vorhandene Traktion vorgegebene Maß
hinaus erhöhen.
• Das ABS kann Zusammenstöße nicht
verhindern, vor allem nicht solche, die
durch überhöhte Geschwindigkeit in
Kurven, zu dichtes Auffahren auf vor-
ausfahrende Fahrzeuge oder Aquapla-
ning ausgelöst werden.
• Die Möglichkeiten eines mit ABS ausge-
statteten Fahrzeugs dürfen niemals auf
leichtsinnige oder gefährliche Weise so
ausgenutzt werden, dass die Sicherheit
SICHERHEIT
88

WARNUNG!
des Fahrers oder anderer Personen ge-
fährdet wird.
ABS funktioniert mit den OEM Reifen. Ände-
rungen können zu verminderter ABS-
Leistung führen.
ABS-Warnleuchte
Die gelbe ABS-Warnleuchte schaltet sich ein,
wenn sich die Zündung im Modus ON/RUN
(Ein/Start) befindet und kann bis zu vier
Sekunden lang leuchten.
Wenn die ABS-Warnleuchte eingeschaltet
bleibt oder während der Fahrt aufleuchtet,
weist dies darauf hin, dass der ABS-Teil der
Bremsanlage nicht funktioniert und dass
eine Wartung erforderlich ist. Allerdings ar-
beitet die konventionelle Bremsanlage wei-
terhin normal, wenn sich die „ABS-
Warnleuchte“ einschaltet.
Leuchtet die ABS-Warnleuchte, muss das
Bremssystem so schnell wie möglich gewar-
tet werden, um die wichtige Funktion des
Antiblockiersystems wieder herzustellen.Leuchtet die ABS-Warnleuchte nicht auf,
wenn die Zündung in den Modus ON/RUN
(Ein/Start) gebracht wird, muss die Leuchte
so schnell wie möglich ersetzt werden.
Elektronische Bremsregelung
Ihr Fahrzeug ist mit einer modernen elektro-
nischen Bremsregelung (EBC) ausgestattet.
Zu diesem System gehören: elektronische
Bremskraftverteilung (EBD), Antiblockiersys-
tem (ABS), Bremsassistent (BAS), Bergan-
fahrhilfe (HSA), Antriebsschlupfregelung
(ASR), Elektronisches Stabilitätsprogramm
(ESP) und elektronischer Wank- und Über-
rollschutz (ERM). Diese Systeme arbeiten
zusammen, um die Fahrzeugstabilität und
Beherrschbarkeit des Fahrzeugs unter den
verschiedensten Fahrbedingungen zu verbes-
sern.
Ihr Fahrzeug ist möglicherweise auch mit
Notbremsbereitschaft (RAB), Trockenbrem-
sen bei Regen (RBS), die Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) und dynami-
schem Lenkungsdrehmoment (DST)
ausgestattet.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die Antriebsschlupfregelung überwacht die
Stärke des Radschlupfs der angetriebenen
Räder. Wird Radschlupf bei einem Rad re-
gistriert, kann die Antriebsschlupfregelung
Bremsdruck auf das durchdrehende Rad an-
wenden und/oder die Fahrzeugleistung ver-
ringern, um für verbesserte Beschleunigung
und Stabilität zu sorgen. Eine Funktion der
Antriebsschlupfregelung (ASR), die Differen-
zialbremse (BLD), arbeitet ähnlich wie ein
Sperrdifferenzial und regelt den Radschlupf
auf einer angetriebenen Achse. Wenn sich
ein Rad einer angetriebenen Achse schneller
dreht als das andere, bremst das System das
durchdrehende Rad ab. Dadurch wird ein
höheres Fahrzeugdrehmoment an das nicht
durchdrehende Rad übertragen. BLD kann
auch dann aktiviert bleiben, wenn ASR und
ESP in einem reduzierten Modus sind.
89

Bremsassistent (BAS)
Der Bremsassistent soll das Bremsverhalten
des Fahrzeugs bei einer Notbremsung opti-
mieren. Das System erkennt die Situation
einer Notbremsung an der Geschwindigkeit
und der Kraft, mit der das Bremspedal betä-
tigt wird, und optimiert dann den Druck zu
den Bremsen. Der Bremsweg lässt sich auf
diese Weise einfach reduzieren. Der BAS
ergänzt das Antiblockiersystem (ABS). Die
maximale Unterstützung durch den Brems-
assistenten wird durch schnelles Betätigen
der Bremsen ausgelöst. Um die Wirkung des
Bremsassistenten voll zu nutzen, muss das
Bremspedal während des gesamten Brems-
vorgangs vollständig durchgetreten bleiben
(Bremspedal nicht „pumpen“). Verringern
Sie den Druck auf das Bremspedal erst dann,
wenn nicht mehr gebremst werden muss.
Sobald das Bremspedal losgelassen wird,
wird der Bremsassistent deaktiviert.WARNUNG!
Der Bremsassistent (BAS) kann die auf
das Fahrzeug wirkenden physikalischen
Gesetze nicht außer Kraft setzen oder die
durch die vorherrschenden Straßenver-
hältnisse gegebene Traktion verbessern.
Der BAS kann Zusammenstöße nicht ver-
hindern, die unter anderem durch zu
schnelles Fahren in Kurven, auf rutschi-
gem Untergrund oder bei Aquaplaning
ausgelöst werden. Die Möglichkeiten eines
Fahrzeugs mit BAS dürfen niemals auf
leichtsinnige oder gefährliche Weise so
ausgenutzt werden, dass die Sicherheit
des Fahrers oder anderer Personen gefähr-
det wird.
Bremsanlage Warnleuchte
Die rote Bremsanlagen-Warnleuchte schaltet
sich ein, wenn sich die Zündung im Modus
ON/RUN (Ein/Start) befindet und kann bis zu
vier Sekunden lang leuchten.
Wenn die Bremsanlagen-Warnleuchte einge-
schaltet bleibt oder während der Fahrt auf-
leuchtet, weist dies darauf hin, dass dieBremsanlage nicht ordnungsgemäß funktio-
niert und dass eine sofortige Wartung erfor-
derlich ist. Leuchtet die Bremsanlagen-
Warnleuchte nicht auf, wenn die Zündung in
den Modus ON/RUN (Ein/Start) gebracht
wird, muss die Leuchte so schnell wie mög-
lich ersetzt werden.
Dynamisches Lenkungsdrehmoment (DST)
Das dynamische Lenkungsdrehmoment ist
eine Funktion des ESP-Steuergeräts und der
elektronischen Servolenkung (EPS), bei der
ein Drehmoment am Lenkrad bei bestimmten
Fahrbedingungen bereitgestellt wird, in de-
nen das ESP-Steuergerät eine Fahrzeugin-
stabilität erkennt. Das am Lenkrad einge-
setzte Drehmoment hat nur die Aufgabe, dem
Fahrer zu helfen, das optimale Lenkungsver-
halten zu erkennen, um die Fahrzeugstabili-
tät zu erreichen bzw. beizubehalten. Der ein-
zige Hinweis, durch den der Fahrer erkennt,
dass die Funktion aktiv ist, ist das auf das
Lenkrad übertragene Drehmoment.
SICHERHEIT
90

WARNUNG!
Sie und Ihre Mitfahrer den Sicherheits-
gurt korrekt angelegt haben.
• Es ist gefährlich, Personen im Gepäck-
raum eines Fahrzeugs innen oder außen
zu befördern. Bei einem Unfall besteht
für diese Fahrzeuginsassen eine erheb-
lich größere Gefahr, schwer verletzt oder
getötet zu werden.
• Transportieren Sie in Ihrem Fahrzeug
niemals Personen, für die keine Sitz-
plätze und keine Sicherheitsgurte vor-
handen sind.
• Während einer Fahrt müssen grundsätz-
lich alle Insassen einen Sitzplatz ein-
nehmen und den Sicherheitsgurt ange-
legt haben. Insassen, einschließlich des
Fahrers, müssen stets die Sicherheits-
gurte anlegen, egal ob gleichfalls ein
Airbag an ihrem Sitzplatz vorhanden ist
oder nicht, um das Risiko von schweren
oder tödlichen Verletzungen im Falle ei-
nes Aufpralls zu minimieren.
• Ein nicht korrekt angelegter Sicherheits-
gurt kann Verletzungen bei einem Unfall
wesentlich verschlimmern. Sie können
WARNUNG!
innere Verletzungen erleiden oder sogar
aus dem Sicherheitsgurt rutschen. Be-
achten Sie die folgenden Hinweise zum
sicheren Anlegen des Sicherheitsgurtes
für Sie selbst und für Ihre Passagiere.
• Niemals zwei Personen mit einem Si-
cherheitsgurt sichern. Diese Personen
können bei einem Unfall zusammen-
prallen und sich gegenseitig schwere
Verletzungen zufügen. Daher in einem
Dreipunktgurt oder Beckengurt niemals
mehr als eine Person anschnallen,
gleichgültig, wie groß die Personen sind.
WARNUNG!
• Ein zu weit oben getragener Beckengurt
vergrößert bei einem Unfall die Gefahr,
dass Sie Verletzungen erleiden. Der zu
weit oben getragene Sicherheitsgurt
liegt nicht auf den starken Hüft- und
Beckenknochen an, sondern auf dem
Unterleib. Tragen Sie den Beckengurt
immer so niedrig wie möglich und eng
anliegend.
WARNUNG!
• Ein verdrehter Sicherheitsgurt bietet
keinen richtigen Schutz. Bei einem Un-
fall kann er sogar in den Körper ein-
schneiden. Achten Sie darauf, dass der
Sicherheitsgurt flach und ohne Verdre-
hungen am Körper anliegt. Falls Ihnen
das korrekte Ausrichten des Sicherheits-
gurts selbst nicht gelingt, suchen Sie
umgehend Ihren Vertragshändler auf,
um den Sicherheitsgurt instand setzen
zu lassen.
• Wird der Sicherheitsgurt in das falsche
Gurtschloss eingerastet, ist die
Schutzwirkung bei einem Unfall stark
verringert. Der untere Teil des Gurts
kann nach oben rutschen und mögli-
cherweise innere Verletzungen verursa-
chen. Rasten Sie die Schlosszunge Ihres
Sicherheitsgurts immer im nächstlie-
genden Gurtschloss ein.
• Wird der Sicherheitsgurt zu locker ange-
legt, sind Sie nicht richtig geschützt. Bei
einem plötzlichen Abbremsen des Fahr-
zeugs können Sie weit nach vorn ge-
schleudert werden. Dadurch steigt das
113

WARNUNG!
Risiko einer Verletzung. Tragen Sie den
Sicherheitsgurt eng anliegend.
• Es ist sehr gefährlich, den Sicherheits-
gurt unter dem Arm zu tragen. Dies kann
bei einem Unfall zum Zusammenstoß
mit Teilen des Innenraums führen. Da-
durch erhöht sich die Gefahr von Verlet-
zungen im Kopf- und Halsbereich. Ein
unter dem Arm getragener Sicherheits-
gurt kann zu inneren Verletzungen füh-
ren. Rippen sind nicht so stabil wie
Schulterknochen. Tragen Sie den Si-
cherheitsgurt über der Schulter. Da-
durch können die stabilsten Teile Ihres
Körpers die Kräfte, die bei einem Unfall
auftreten, am besten aufnehmen.
• Ein Schultergurt, der sich hinter Ihnen
befindet, kann Sie bei einem Unfall
nicht schützen. Ohne angelegten Schul-
tergurt ist bei einem Unfall das Risiko
von Kopfverletzungen deutlich höher.
Legen Sie den Dreipunktgurt stets voll-
ständig an.
• Ein ausgefranster oder eingerissener Si-
cherheitsgurt kann bei einem Unfall rei-
WARNUNG!
ßen und bietet Ihnen dann keinerlei
Schutz. Regelmäßig die Sicherheits-
gurte auf Einschnitte, ausgefranste Stel-
len oder gelockerte Teile überprüfen.
Beschädigte Teile müssen sofort ersetzt
werden. Das Sicherheitsgurtsystem
nicht zerlegen oder verändern. Die vor-
deren Sicherheitsgurte sind nach einem
Unfall auszutauschen.
Hinweise zum Anlegen des Dreipunktgurts
1. Steigen Sie ein und schließen Sie die Tür.
Setzen Sie sich gerade hin und stellen Sie
den Sitz ein.
2. Die Gurtschlosszunge des Sicherheits-
gurts befindet sich oberhalb der Rücken-
lehne des Vordersitzes und neben Ihrem
Arm im Rücksitz (bei Fahrzeugen mit
Rücksitz). Ergreifen Sie die Schlosszunge
und ziehen Sie den Sicherheitsgurt her-
aus. Ziehen Sie den Sicherheitsgurt an
der Schlosszunge über Schulter und
Becken.3. Sobald der Sicherheitsgurt über das Be-
cken gezogen ist, führen Sie die Schloss-
zunge in das Gurtschloss ein. Das Gurt-
schloss muss mit einem hörbaren Klicken
einrasten.
4. Positionieren Sie den Beckengurt so, dass
er eng anliegt und unterhalb des Bauchs
über die Hüften verläuft. Zum Straffen
des Beckengurts ziehen Sie den Schulter-
gurt von Hand leicht nach oben. Wenn der
Beckengurt zu straff sitzt, kippen Sie die
Herausziehen der Schlosszunge
1 – Sicherheitsgurtschloss
2 – Schlosszunge
SICHERHEIT
114