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5807-3. Wartung in Eigenregie
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Räder
Beim Austausch von Rädern ist darauf zu achten, dass die neuen Räder hin-
sichtlich Tragfähigkeit, Durchmesser, Felgenbreite und positiver Einpres-
stiefe
* mit den bisherigen Rädern übereinstimmen.
Neue Räder erhalten Sie bei jedem Toyota-Vertragshändler bzw. jeder
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt.
*: Üblicherweise als “Einpresstiefe” bezeichnet.
Toyota empfiehlt, folgende Räder nicht zu verwenden:
●Räder unterschiedlicher Größen oder Typen
●Gebrauchte Räder
●Verbogene Räder, die geradegerichtet wurden
●Verwenden Sie nur für die Verwendung mit Leichtmetallfelgen konzipierte
Toyota-Radmuttern und -Radmutternschlüssel.
●Prüfen Sie nach dem Umsetzen, einer Reparatur oder einem Reifenwech-
sel, ob die Radmuttern nach 1600 km noch immer fest angezogen sind.
●Achten Sie beim Aufziehen von Schneeketten darauf, dass die Leichtme-
tallfelgen nicht beschädigt werden.
●Verwenden Sie zum Auswuchten der Räder nur Original-Auswuchtge-
wichte von Toyota oder Gleichwertiges und einen Kunststoff- oder Gum-
mihammer.
Wenn ein Rad verbogen, rissig oder stark korrodiert ist, muss es aus-
getauscht werden. Anderenfalls kann sich der Reifen vom Rad lösen
oder es kann zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug kommen.
Auswahl der Räder
Vorsichtsmaßregeln bei Leichtmetallfelgen (falls vorhanden)
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5817-3. Wartung in Eigenregie
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Wartung und Pflege des Fahrzeugs
WARNUNG
■Austauschen der Räder
● Verwenden Sie keine Räder, deren Größe von der in der Betriebsanleitung ange-
gebenen Größe abweicht, da dies zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug
führen kann.
● Ein undicht gewordener schlauchloser Reifen darf keinesfalls durch Einziehen
eines Reifenschlauchs repariert werden. Dies kann einen Unfall mit tödlichen oder
schweren Verletzungen zur Folge haben.
■ Beim Anbringen der Radmuttern
● Verwenden Sie niemals Öl oder Fett auf Radschrauben oder Radmuttern.
Öl und Fett können dazu führen, dass die Radmuttern übermäßig stark angezogen
werden, was Schäden an Schraube oder Felge mit sich bringt. Darüber hinaus
können sich die Radmuttern durch Öl oder Fett lockern, wodurch das Rad abfallen
und so einen Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen verursachen kann.
Entfernen Sie jegliches Öl und Fett von Radschrauben und Radmuttern.
■ Die Verwendung schadhafter Räder ist verboten
Verwenden Sie keine Räder, die Risse oder Verformungen aufweisen.
Anderenfalls kann während der Fahrt Luft aus dem Reifen entweichen, was zu
einem Unfall führen kann.
● Die Radmuttern müssen mit der abge-
schrägten Seite nach innen aufgedreht wer-
den. Werden die Muttern mit der
abgeschrägten Seite nach außen aufge-
dreht, kann das Rad brechen und sich
schließlich während der Fahrt lösen. Dies
kann zu einem Unfall mit tödlichen oder
schweren Verletzungen führen.
Abgeschrägter
Bereich
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6398-2. Vorgehen im Notfall
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Wenn Störungen auftreten
Setzen Sie das Wagenheberkurbe-
lende, die Kurbelverlängerungen
und den Radmutternschlüssel
zusammen.
Zum Zusammensetzen der Kurbelver-
längerung und des Radmutternschlüs-
sels drücken Sie die Nase der
Kurbelverlängerungsstange nach
unten.
Führen Sie das Wagenheberkurbe-
lende in die Absenkschraube ein.
Senken Sie das Reserverad voll-
ständig bis auf den Boden ab.
Entfernen Sie die Halterung und
ziehen Sie das Reserverad hervor.
Herausnehmen des Reserverads
1
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6408-2. Vorgehen im Notfall
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Blockieren Sie die Räder mit
Unterlegkeilen.
Entfernen Sie die Radzierkappe mit dem abgeflachten Ende des Radmut-
ternschlüssels (siehe Abbildung).
Halten Sie zum Schutz der Radzierkappe einen Lappen zwischen Radmuttern-
schlüssel und Radzierkappe.
Radwechsel bei einer Reifenpanne
1
Platter ReifenPosition der Unterlegkeile
VornLinksHinter dem rechten Hinterrad
RechtsHinter dem linken Hinterrad
HintenLinksVor dem rechten Vorderrad
RechtsVor dem linken Vorderrad
2
Ty p ATyp B
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6418-2. Vorgehen im Notfall
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Wenn Störungen auftreten
Lockern Sie die Radmuttern ein
wenig (eine Umdrehung).
Zusammensetzen der Wagenheberkurbel. ( S. 639)
Setzen Sie den Wagenheber an den Ansatzpunkten an (siehe Abbildung).
Vo r n
Unter dem Querträger
Ty p C
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6428-2. Vorgehen im Notfall
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Hinten
Unter dem Hinterachsgehäuse
Heben Sie das Fahrzeug an, bis
sich das Rad ein wenig über dem
Boden befindet.
Wenn Sie den Wagenheber unter dem
Hinterachsgehäuse ansetzen, stellen
Sie sicher, dass die Nut oben auf dem
Wagenheber in das Hinterachsge-
häuse eingreift.
Entfernen Sie alle Radmuttern und
das Rad.
Achten Sie beim Ablegen des Rads auf
dem Boden darauf, dass die Felgenau-
ßenseite nach oben weist, um ein Zer-
kratzen der Felgenoberfläche zu
verhindern.
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6438-2. Vorgehen im Notfall
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Wenn Störungen auftreten
WARNUNG
■Radwechsel bei einer Reifenpanne
● Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln.
Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen kommen:
• Senken Sie das Reserverad vollständig bis auf den Boden ab, ehe Sie es unter
dem Fahrzeug hervorholen.
• Versuchen Sie nicht, die Radzierkappe mit den Händen zu entfernen. Gehen
Sie beim Umgang mit der Radzierkappe vorsichtig vor, um unerwartete Verlet-
zungen zu vermeiden.
• Berühren Sie nicht die Felgen oder den Bereich um die Bremsen, direkt nach-
dem das Fahrzeug gefahren wurde.
Nachdem das Fahrzeug gefahren wurde, sind die Felgen und der Bereich rund
um die Bremsen extrem heiß. Wenn Sie diese Bereiche beim Radwechsel usw.
mit den Händen, Füßen oder anderen Körperteilen berühren, besteht Verbren-
nungsgefahr.
● Bei Nichtbeachtung dieser Vorsichtmaßregeln können sich die Radmuttern lockern
und das Rad kann sich lösen, was tödliche oder schwere Verletzungen zur Folge
haben könnte.
• Lassen Sie die Radmuttern so schnell wie möglich nach dem Radwechsel mit
einem Drehmomentschlüssel auf 105 N•m (10,7 kp•m) anziehen.
• Bringen Sie keine stark beschädigte Radzierkappe an, da sich diese während
der Fahrt vom Rad lösen kann.
• Verwenden Sie beim Anbringen eines Rads nur die speziell für dieses Rad
bestimmten Radmuttern.
• Sollten Sie Risse oder Verformungen an den Schrauben, den Gewindegängen
der Muttern oder den Schraubenlöchern der Felge feststellen, lassen Sie das
Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerk-
statt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
• Achten Sie beim Anbringen der Radmuttern unbedingt darauf, diese mit der
abgeschrägten Seite nach innen aufzudrehen. ( S. 581)
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6448-2. Vorgehen im Notfall
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Entfernen Sie Schmutz und
Fremdkörper von der Kontaktflä-
che der Felge.
Wenn sich Fremdkörper auf der Fel-
genkontaktfläche befinden, können
sich die Radmuttern während der Fahrt
lockern und das Rad kann sich lösen.
Bringen Sie das Rad an und ziehen Sie alle Radmuttern von Hand locker
und gleichmäßig an.
Wenn Sie ein Rad mit Stahlfelge
durch ein Rad mit Stahlfelge erset-
zen, ziehen Sie die Radmuttern an,
bis der abgeschrägte Bereich
lockeren Kontakt mit der Aufnahme
in der Felge hat.
Wenn Sie ein Rad mit Leichtmetall-
felge durch ein Rad mit Stahlfelge
ersetzen, ziehen Sie die Radmut-
tern an, bis der abgeschrägte
Bereich lockeren Kontakt mit der
Aufnahme in der Felge hat.
Wenn Sie ein Rad mit Leichtmetall-
felge durch ein Rad mit Leichtme-
tallfelge ersetzen, ziehen Sie die
Radmuttern an, bis die Unterleg-
scheiben Kontakt mit der Auf-
nahme in der Felge haben.
Montieren des Reserverads
1
2
Aufnahme
in der Felge
Abgeschrägter Bereich
Aufnahme
in der Felge
Abgeschrägter Bereich
RadmutterUnterlegscheibe
Felge