
168Fahren und Bedienung● Eines der Vorderräder trifft aufein Hindernis.
● Erfolgreiches Beenden des Einparkmanövers.
Eine Deaktivierung durch den Fahrer
oder das System während des
Einparkmanövers wird im Display
angezeigt. Zusätzlich ertönt ein akus‐ tisches Signal.
Beim Ziehen eines elektrisch verbun‐
denen Anhängers wird das System
automatisch ausgeschaltet.
Zur Deaktivierung des Systems für einen längeren Zeitraum einen Händ‐
ler aufsuchen.
Störung Bei einer Störung blinkt $ einige
Sekunden lang, und es ertönt ein
akustisches Signal. Wenn die
Störung auftritt, während das System verwendet wird, erlischt $.
Bei einer Störung der Lenkunterstüt‐
zung blinkt c im Instrument, und eine
entsprechende Meldung wird ange‐
zeigt.9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter
besonderen Umständen zur Nicht‐ erkennung von Hindernissen
durch das System führen.
Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐
gen Gegenständen, die den unte‐ ren Teil des Stoßfängers beschä‐
digen können.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die
Sensoren verdeckt sind, z. B.
durch Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesys‐
tems kann durch hohe Lasten
beeinträchtigt sein.
Besondere Bedingungen gelten,
wenn größere Fahrzeuge in der
Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen
und korrekte Abstandsanzeige im
oberen Bereich solcher Fahr‐
zeuge kann nicht garantiert
werden.
Gegenstände mit einer sehr klei‐
nen reflektierenden Fläche, wie
schmale Gegenstände oder
weiche Materialien, werden vom
System möglicherweise nicht
erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine
Objekte außerhalb ihres Erfas‐
sungsbereichs.
Hinweis
Es kann vorkommen, dass der
Sensor aufgrund von Echostörun‐
gen durch Geräusche von außen
oder mechanische Ausrichtungsfeh‐
ler ein nicht vorhandenes Objekt
meldet (von Zeit zu Zeit können
Fehlwarnungen auftreten).
Sicherstellen, dass das vordere
Kennzeichen korrekt montiert ist
(nicht verbogen und kein Spalt zum
Stoßfänger auf der linken oder rech‐ ten Seite) und die Sensoren fest
positioniert sind.

Fahren und Bedienung169Nach dem Einleiten eines Einpark‐
manövers reagiert die erweiterte
Einparkhilfe möglicherweise nicht
auf Änderungen in der verfügbaren
Parklücke. Das System kann unter
Umständen Eingänge, Einfahrten,
Höfe oder sogar Kreuzungen als
Parklücke identifizieren. Nach dem
Einlegen des Rückwärtsgangs star‐
tet das System mit dem Einparkma‐
növer. Darauf achten, dass die
vorgeschlagene Parklücke auch
wirklich verfügbar ist.
Oberflächenunebenheiten, etwa auf Baustellen, werden vom System
nicht erkannt. Der Fahrer trägt die
volle Verantwortung.
Toter-Winkel-Warnung Die Funktion „Toter-Winkel-
Warnung“ erkennt Objekte, die sich
rechts oder links vom Fahrzeug im
toten Winkel befinden. Das System
zeigt in den beiden Außenspiegeln
eine visuelle Warnung an, wenn
Objekte erkannt werden, die in den Innen- oder Außenspiegeln mögli‐
cherweise nicht sichtbar sind.Die Toter-Winkel-Warnung nutzt die
Sensoren der erweiterten Einpark‐
hilfe, die sich auf beiden Fahrzeug‐
seiten im vorderen und hinteren Stoß‐ fänger befinden.9 Warnung
Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
nicht den Blick des Fahrers.
Folgendes erkennt das System
nicht:
● Fahrzeuge, die sich außerhalb des toten Winkels befinden und
sich möglicherweise schnell
nähern
● Fußgänger, Fahrradfahrer und Tiere
Vor dem Spurwechsel immer alle
Außenspiegel überprüfen, nach
hinten blicken und den Blinker
verwenden.
Einschalten
7''-Colour-Info-Display: Auf der Start‐
seite des Touchscreens Toter-
Winkel-Assistent auswählen. Das
System ist aktiviert, wenn W angezeigt
wird.
8''-Colour-Info-Display: Í drücken.
Auf dem Touchscreen die Fahrfunkti‐
onen und dann Toter-Winkel-
Überwachung auswählen. Das
System ist aktiviert, wenn ein ange‐
zeigt wird.
Im Instrument wird die aktivierte
Funktion angezeigt, indem B dauer‐
haft grün leuchtet.

Fahren und Bedienung171AusschaltenDas System kann im Menü zur Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 103 deakti‐
viert werden. Durch die Deaktivierung erlischt B im Instrument. Zusätzlich
ertönt ein akustisches Signal
Beim Ausschalten der Zündung wird
der Systemstatus gespeichert.
Beim Ziehen eines elektrisch verbun‐
denen Anhängers wird das System
automatisch deaktiviert.
Störung Bei einer Störung blinkt B an der
Instrumententafel kurz. Außerdem
werden F und eine Display-
Meldung angezeigt. Das System von einem Händler oder einer qualifizier‐ten Werkstatt überprüfen lassen.
Rundumsichtsystem
Das System stellt die Fahrzeugum‐
gebung im Info-Display aus der
Vogelperspektive und mit einem
Blickwinkel von knapp 180° dar.Das System nutzt folgende Elemente:
● Rückfahrkamera, installiert in der
Heckklappe
● Ultraschall-Einparksensoren im Heckstoßfänger
Der Bildschirm des Info-Displays ist
zweigeteilt: Rechts ist das Fahrzeug
von oben, links von hinten zu sehen.
Die Einparksensoren vervollständi‐
gen die Informationen der Draufsicht
des Fahrzeugs.
Einschalten Das Rundumsichtsystem wird wie
folgt aktiviert:
● Einlegen des Rückwärtsgangs
● Fahren mit einer Geschwindig‐ keit bis 10 km/hFunktionen
Im linken Displaybereich können
verschiedene Ansichten ausgewählt
werden. Die Ansicht kann während eines Manövers jederzeit geändert
werden, indem das Feld unten links
im Display angetippt wird:
● Rückansicht
● Automatikmodus
● Zoomansicht
● 180°-Ansicht
Das Display wird sofort mit der ausge‐ wählten Ansicht aktualisiert.

172Fahren und BedienungStandardmäßig ist der Automatik‐modus aktiviert. In diesem Modusaktiviert das System die Ansicht
(Standard oder Zoom), die aufgrund
der von den Einparksensoren gelie‐
ferten Daten am besten geeignet ist.
Beim Ausschalten der Zündung wird
der Systemstatus nicht gespeichert.
Rückansicht
Auf dem Display wird der Bereich
hinter dem Fahrzeug angezeigt. Die
senkrechten Linien entsprechen der
Breite des Fahrzeugs mit ausge‐
klappten Spiegeln. Die Ausrichtung
der Linien ändert sich mit der Lenk‐
radstellung.
Die erste waagerechte Linie markiert
eine Entfernung von ca. 30 cm zum
Rand des Heckstoßfängers. Die
oberen waagerechten Linien markie‐
ren Entfernungen von ca. einem und
zwei Metern bis zum Rand des Heck‐ stoßfängers.
Diese Ansicht ist im Automatikmodus
und im Menü zur Auswahl der Ansicht verfügbar.
Automatikmodus
Dieser Modus ist standardmäßig akti‐
viert. Wenn sich das Fahrzeug
während des Manövers einem
Hindernis nähert, wechselt die
Darstellung im Automatikmodus
aufgrund der von den Sensoren im
Heckstoßfänger gelieferten Daten
von der Rückansicht zur Draufsicht.Zoomansicht
Durch Aufzeichnung der Fahrzeu‐
gumgebung während des Manövers
rekonstruiert die Kamera die Darstel‐ lung dieser Umgebung von oben. So
hat der Fahrer eventuelle Hindernisse stets im Blick. Diese Ansicht ist im
Automatikmodus und im Menü zur
Auswahl der Ansicht verfügbar.

174Fahren und BedienungDas Rundumsichtsystem funktioniert
eventuell unter folgenden Umständen nicht ordnungsgemäß:
● Geringe Umgebungshelligkeit.
● Die Sonne oder ein Scheinwerfer
sind direkt auf die Objektive
gerichtet.
● Beim Fahren in der Nacht.
● Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen
oder Schneefall.
● Die Kameraobjektive sind von Schnee, Eis, Matsch, Schlamm
oder Schmutz verdeckt.
● Anhängerbetrieb.
● Das Fahrzeug hatte einen Unfall.
● Extreme Temperaturschwankun‐
gen.
Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera unterstützt den
Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem sie auf dem Display eine Ansicht des
Bereichs hinter dem Fahrzeug
anzeigt.
Die Kameraansicht wird im Info-
Display angezeigt.9 Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht
den Blick des Fahrers. Beachten
Sie, dass Gegenstände, die sich
außerhalb des Kamerasichtfelds
bzw. des Erkennungsbereichs des Sensors der Einparkhilfe befin‐
den, nicht angezeigt werden. Dies gilt beispielsweise für Objekte
unterhalb des Stoßfängers oder
unter dem Fahrzeug.
Beim Rückwärtsfahren oder
Einparken nicht ausschließlich auf
die Rückfahrkamera vertrauen.
Vor dem Anfahren die Umgebung
des Fahrzeugs überprüfen.
Einschalten
Die Rückfahrkamera wird beim Einle‐
gen des Rückwärtsgangs automa‐
tisch eingeschaltet.
Funktionen
Die Kamera ist über dem Kennzei‐
chenschild montiert.
Die Kamera kann nur einen
beschränkten Bereich filmen. Die auf
dem Display angezeigten Abstände
weichen von den tatsächlichen
Abständen ab.

Fahren und Bedienung177● Beim Fahren in der Nacht.
● Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen
oder Schneefall.
● Der Sensor in der Windschutz‐ scheibe ist von Schnee, Eis,
Matsch, Schlamm, Schmutz,
Schäden an der Windschutz‐
scheibe oder Fremdkörpern wie Aufkleber verdeckt.
● Die Sonne scheint direkt auf das Objektiv.
● Fahrzeuge dicht vorausfahren.
● quer geneigte Straßen.
● Straßenränder.
● Straßen mit unzureichenden Fahrspurmarkierungen.
● plötzliche Wechsel der Lichtver‐ hältnisse.
Fahreralarmierung Die Fahreralarmierung überwacht die
Dauer der Fahrt mit einer Geschwin‐
digkeit über 65 km/h.
Bei beginnender Müdigkeit, spätes‐
tens aber nach zwei Stunden, sollte
eine Pause eingelegt werden.Das System beinhaltet eine Pausen‐
warnung.
Pausenwarnung
Wenn nach zwei Stunden Fahrt bei
über 65 km/h keine Pause eingelegt
wird, erscheint im Driver Information
Center kurz das Symbol ˇ und ist ein
Warnton zu hören. Danach wird diese
Warnung unabhängig von der Fahr‐
geschwindigkeit stündlich wiederholt,
bis das Fahrzeug angehalten wird.
Wenn die Zündung einige Minutenlang ausgeschaltet bleibt, wird der
Zeitzähler der Pausenwarnung
zurückgesetzt.
Deaktivierung und Aktivierung
Die Funktion kann im Menü zur Fahr‐
zeugpersonalisierung deaktiviert und
aktiviert werden 3 103.
Wenn die Zündung einige Minuten
lang ausgeschaltet bleibt, wird der
Müdigkeitsalarm zurückgesetzt.Kraftstoffe
Kraftstoffe für Otto-Motoren Nur bleifreien Kraftstoff verwenden,der Europanorm EN 228 oder
E DIN 51626-1 oder einer gleichwer‐
tigen Bestimmung entspricht.
Der Motor kann mit Kraftstoff betrie‐
ben werden, der bis zu 10 % Ethanol
(z. B. E10) enthält.
Kraftstoffe mit der empfohlenen
Oktanzahl verwenden. Eine niedrig‐
ere Oktanzahl kann zu einer reduzier‐
ten Motorleistung und einem geringe‐
ren Drehmoment führen und den
Kraftstoffverbrauch leicht erhöhen.Achtung
Verwenden Sie keine Kraftstoffe
oder Kraftstoffzusätze, die Metall‐
verbindungen enthalten, wie Kraft‐ stoffzusätze auf Manganbasis.
Dies kann zu Motorschäden
führen.

204FahrzeugwartungNr.Stromkreis1Gebläse Klimatisierungssys‐
teme2–3Sicherungskasten Karosserie4–5Sicherungskasten in der Instru‐
mententafel6Motorkühlung7Karosseriesteuergerät8Motorsteuerung Kraftstoff‐
pumpeNr.Stromkreis9Motorsteuerung10Motorsteuerung11Motorsteuerung12Motorkühlung13Karosseriesteuergerät14Intelligenter Batteriesensor15–16Nebelleuchten17–18Fernlicht rechts19Fernlicht links20Motorsteuerung Kraftstoff‐
pumpe21Anlasser22–23Anlasser24AnhängerzugvorrichtungNr.Stromkreis25Sicherungskasten in der Instru‐
mententafel26Getriebesteuergerät27Karosseriesteuergerät28Motorsteuergerät29Vorderer Scheibenwischer30Karosseriesteuergerät
Nach dem Austausch durchgebrann‐
ter Sicherungen den Sicherungskas‐
ten schließen und den Deckel hinein‐ drücken, bis er einrastet.
Bei nicht einwandfrei geschlossenem
Sicherungskasten kann es zu Funk‐
tionsstörungen kommen.

Fahrzeugwartung205Sicherungskasten in der
Instrumententafel
Sicherungskasten auf der linken
Seite der Instrumententafel
Bei Linkslenkern befindet sich der
Sicherungskasten hinter einer Abde‐
ckung in der Instrumententafel. Abde‐
ckung an der Seite lösen und abneh‐
men.
Nr.Stromkreis1Innenspiegel / Abgasanlage /
Elektrische Lenkunterstützung /
Kupplungssensor / LPG /
Einstellung Außenspiegel /
Induktives Laden2–3Anhängerzugvorrichtung4Hupe5Waschanlagenpumpe Wind‐
schutzscheibe vorn/hintenNr.Stromkreis6Waschanlagenpumpe Wind‐
schutzscheibe vorn/hinten7Lenkradheizung8Heckscheibenwischer9–10Zentralverriegelung11Zentralverriegelung12Instrument13Klimatisierungssystem / USB14OnStar15Instrument / Klimatisierungs‐
system16Bremse / Anlasser / Verzögerte
Stromabschaltung17Instrument18Erweiterte Einparkhilfe19Lenksäulenmodul / Steuergerät
Anhänger20–