
Bedienung
●
Niedrig e Hinderni
sse, die bereits durch ei-
ne Warnung gemeldet wurden, können beim
Annähern aus dem Messbereich des Systems
verschwinden und deswegen nicht mehr ge-
meldet werden. Unter bestimmten Umstän-
den können auch bestimmte Hindernisse, wie
hohe Bordsteinkanten, die den Fahrzeugun-
terboden beschädigen könnten, nicht erkannt
werden.
● Bei Nichtbeachtung der ersten Warnung
des
Park Pilot könnte das Fahrzeug erhebli-
che Schäden erleiden.
● Stöße oder Beschädigungen am Kühlergrill,
Stoßfän
ger, Radlauf und Unterboden können
die Sensoren verstellen. Dadurch können die
Einparkhilfen beeinträchtigt werden. In die-
sem Fall ist das System von einem Fachbe-
trieb zu überprüfen.
● Falls die Größe des vorn angebrachten
Kenn
zeichens oder Kennzeichenträgers den
dafür vorgesehenen Bereich übersteigt oder
ein Kennzeichen verbogen oder verformt ist,
können:
–Erkennungsfehler auftreten.
– die Sensoren in Ihrer Erkennungsleistung
beeinträchtigt werden. Hinweis
● In be s
timmten Situationen kann das Sys-
tem warnen, obwohl sich kein Hindernis im
Erfassungsbereich befindet, wie z. B.: –
bei r auem As
phalt, Kopfsteinpflaster
oder einem von Unkräutern überwucher-
ter Boden,
– bei externen Ultraschallquellen, wie Rei-
nigungsfahrzeuge oder andere Fahrzeu-
ge, die mit Ultraschallgeräten ausgestat-
tet sind,
– bei starkem Regen, Hagel, Schnee oder
bei starken Fahrzeugabgasen,
– Wenn das Nummernschild nicht bündig
mit dem Stoßfänger abschließt.
– im Falle von Straßenkuppen.
● Um die korrekte Funktion des Systems zu
gar
antieren, die Ultraschallsensoren in den
Stoßfängern sauber, schnee- und eisfrei hal-
ten und nicht durch Aufkleber oder andere
Gegenstände abdecken.
● Wenn Sie zur Reinigung der Ultraschallsen-
soren Hoc
hdruckgeräten oder Dampf verwen-
den, nicht direkt auf diese halten und immer
einen Abstand von mehr als 10 cm einhalten.
● Einige Zubehörteile, die später am Fahr-
zeug montier
t wurden, wie ein Fahrradträger,
können die Funktion der Parkhilfe beeinträch-
tigen.
● Einige an der Vorderseite des Fahrzeugs
montiert
e Zubehörteile wie beispielsweise
Kennzeichenträger mit Werbung können die
Funktion der Parkhilfe beeinträchtigen.
● Um sich mit dem System vertraut zu ma-
chen, empf
ehlen wir Ihnen, das Parken an ei-
nem verkehrsberuhigten Ort oder Parkplatz
zu üben. Es sollten dabei gute Licht- und Wit-
terungsverhältnisse herrschen. ●
Sie k önnen die Laut
stärke und die Tonhöhe
der Signale sowie die Anzeige ändern ››› Sei-
te 262.
● Bei Fahrzeugen ohne
Infotainment-System
können diese Parameter von einem SEAT-Ver-
tragshändler oder einem Fachbetrieb geän-
dert werden.
● Beachten Sie die Hinweise zum Fahren mit
Anhäng
er ››› Seite 263.
● Die Anzeige im Display von Easy Connect
ers
cheint etwas zeitverzögert. Bedienung der Einparkhilfe
Abb. 207
Mittelkonsole: Taste für Einparkhilfe
(j e n
ach Ausführung). Manuelles Einschalten der Einparkhilfe
● Drücken Sie die Taste ein M
al.
256

Fahrerassistenzsysteme
off – die Option Automatische Ein-
schaltung wir
d deaktiviert ››› Seite 257.
Lautstärke vorn*
Lautstärke im vorderen und seitlichen Be-
reich
Klang-/Toneinstellungen vorn*
Frequenz (Klang) des Tons im vorderen Be-
reich.
Lautstärke hinten*
Lautstärke im hinteren Bereich.
Klang-/Toneinstellungen hinten*
Frequenz (Klang) des Tons im hinteren Be-
reich.
Lautstärke verringern
Bei eingeschalteter Einparkhilfe verringert
sich die Lautstärke der aktiven Audio/Video-
quelle je nach gewählter Option.
Fehlermeldungen Wenn bei aktivierter Einparkhilfe oder bei de-
r
en Ein
schalten im Kombiinstrument eine
Fehlermeldung zur Einparkhilfe erscheint,
liegt ein Systemfehler vor.
Wenn die Fehlermeldung nicht vor Ausschal-
ten der Zündung erlischt, wird diese beim nächsten Einschalten der Einparkhilfe durch
Einl
egen des Rückwärtsgangs nicht mehr an-
gezeigt.
Wenn eine Störung der Einparkhilfe vorliegt,
erscheint im Kombiinstrument eine Fehler-
meldung zur Einparkhilfe und zusätzlich
blinkt die LED in der Taste .
Bei einem defekten Sensor wird im Display
von Easy Connect das Symbol vor/hinter
dem Fahrzeug angezeigt. Wenn ein Sensor
hinten defekt ist, werden nur noch Hindernis-
se im Bereich A und
B
› ›
›
Abb. 206 ange-
zeigt. Wenn ein Sensor vorn defekt ist, wer-
den nur noch Hindernisse im Bereich C und
D angezeigt.
La s
sen Sie die Störung möglichst bald in ei-
ner Fachwerkstatt beheben. Anhängerbetrieb Abb. 210
Bildschirmanzeige des ParkPilot im
Anhän g
erbetrieb. Bei Fahrzeugen mit werkseitig montierter An-
hän
g
erkupplung, wenn der Anhänger elekt-
risch verbunden ist, werden die hinteren Sen-
soren für die Parkhilfe nicht aktiviert, wenn
der Rückwärtsgang eingelegt wird, indem Sie
den Wählhebelstellung auf R stellen oder die
Taste drücken.
Die Abstände zu möglichen Hindernissen
hinter bzw. entlang des Fahrzeugs werden
nicht auf dem Bildschirm angezeigt oder
durch Signaltöne ausgegeben.
Im Easy Connect-System werden die Objekte
nur im vorderen Teil erkannt und angezeigt
und die Anzeige des Fahrwegs wird ausgebl-
endet.
259
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Einparkhilfe (Park Pilot)* B e
schreibung Je nach Fahrzeugausstattung werden Sie
dur
c
h verschiedene Einparkhilfen beim Ein-
parken und Rangieren unterstützt.
Die Einparkhilfe hinten ist eine akustische
Einparkhilfe, die Sie vor Hindernissen hinter
dem Fahrzeug warnt.
Im hinteren Stoßfänger befinden sich Senso-
ren. Wenn diese ein Hindernis erkennen, wer-
den Sie durch akustische und optische Sig-
nale im System Easy Connect darauf hinge-
wiesen.
Ist das System Area View installiert, warnt die
Einparkhilfe akustisch über in der Nähe des
Fahrzeughecks befindlichen Objekte, und am
Display des Easy Connect erscheint die Abbil-
dung des Area View, das ein wirklichkeitsge-
treues Bild der in der Fahrzeugumgebung be-
findlichen Objekte liefert.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen,
Schmutz oder ähnliches verdeckt werden, da
diese die Funktion des Systems beeinträchti-
gen können. Hinweise zur Reinigung ›››
Sei-
te 286.
Die ungefähre Reichweite der hinteren Sen-
soren beginnt bei:
Seitenbereich0,60 m
Mittelbereich1,60 m Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto
kür
z
er wird der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor bzw. zurück
››› ,
››› !
Bl eibt
der Abstand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich ab-
gesenkt (betrifft nicht den Dauertonbereich).
Ein-/ausschalten
Die Einparkhilfe wird beim Einlegen des
Rückwärtsgangs automatisch eingeschaltet.
Ein kurzer Quittierton ertönt.
Beim Auskoppeln des Rückwärtsgangs schal-
tet sich die Einparkhilfe aus. ACHTUNG
● Ac
hten Sie stets - auch durch direkten Blick
- auf das Verkehrsgeschehen und das Fahr-
zeugumfeld. Die Systeme können die Auf-
merksamkeit des Fahrers nicht ersetzen. Die
Verantwortung beim Einparken, Ausparken
oder ähnlichen Fahrmanövern liegt stets
beim Fahrer.
● Passen Sie die Geschwindigkeit und den
Fahr
stil immer an die Sicht-, Wetter-, Fahr-
bahn- und Verkehrsverhältnisse an. ●
Die Sen
soren haben tote Bereiche, in denen
weder Personen noch Objekte erfasst werden
können. Achten Sie insbesondere auf Kinder
und Tiere.
● Halten Sie jederzeit die Umgebung des
Fahr
zeugs im Blick: nutzen Sie dabei auch die
Rückspiegel. VORSICHT
Die Funktionen der Einparkhilfe können durch
v er
schiedene Faktoren, die Schäden am Fahr-
zeug oder der Umgebung verursachen kön-
nen, beeinträchtigt werden:
● Bestimmte Objekte werden unter Umstän-
den v
om System nicht erkannt oder darge-
stellt:
–Objekte wie Absperrketten, Anhänger-
deichseln, Stangen, Zäune, Pfosten oder
feine Bäume.
– Objekte oberhalb der Sensoren wie z. B.
Wandvorsprünge
– Objekte mit bestimmten Oberflächen
oder Strukturen, wie z. B. Maschendraht-
zäune oder Pulverschnee.
● Bestimmte Oberflächen von Gegenständen
und Kl
eidung können die Signale von Ultra-
schallsensoren nicht reflektieren. Das System
kann diese Gegenstände oder Personen, die
solche Kleidungsstücke tragen, nicht erfas-
sen oder nicht richtig erkennen.
● Die Signale der Ultraschallsensoren können
durc
h äußere Schallquellen beeinflusst wer-
den. Unter bestimmten Umständen kann dies 260

Fahrerassistenzsysteme
verhindern, dass die Anwesenheit von Perso-
nen oder O
b
jekte erkannt wird.
● Niedrige Hindernisse, die bereits durch ei-
ne W
arnung gemeldet wurden, können beim
Annähern aus dem Messbereich des Systems
verschwinden und deswegen nicht mehr ge-
meldet werden. Unter bestimmten Umstän-
den können auch bestimmte Hindernisse, wie
hohe Bordsteinkanten, die den Fahrzeugun-
terboden beschädigen könnten, nicht erkannt
werden.
● Bei Nichtbeachtung der ersten Warnung
des
Park Pilot könnte das Fahrzeug erhebli-
che Schäden erleiden.
● Stöße oder Beschädigungen am Kühlergrill,
Stoßfän
ger, Radlauf und Unterboden können
die Sensoren verstellen. Dadurch können die
Einparkhilfen beeinträchtigt werden. In die-
sem Fall ist das System von einem Fachbe-
trieb zu überprüfen. Hinweis
● In be s
timmten Situationen kann das Sys-
tem warnen, obwohl sich kein Hindernis im
Erfassungsbereich befindet, wie z. B.:
– bei rauem Asphalt, Kopfsteinpflaster
oder einem von Unkräutern überwucher-
ter Boden,
– bei externen Ultraschallquellen, wie Rei-
nigungsfahrzeuge oder andere Fahrzeu-
ge, die mit Ultraschallgeräten ausgestat-
tet sind, –
bei s t
arkem Regen, Hagel, Schnee oder
bei starken Fahrzeugabgasen,
– Wenn das Nummernschild nicht bündig
mit dem Stoßfänger abschließt.
– im Falle von Straßenkuppen.
● Um die korrekte Funktion des Systems zu
gar
antieren, die Ultraschallsensoren in den
Stoßfängern sauber, schnee- und eisfrei hal-
ten und nicht durch Aufkleber oder andere
Gegenstände abdecken.
● Wenn Sie zur Reinigung der Ultraschallsen-
soren Hoc
hdruckgeräten oder Dampf verwen-
den, nicht direkt auf diese halten und immer
einen Abstand von mehr als 10 cm einhalten.
● Einige Zubehörteile, die später am Fahr-
zeug montier
t wurden, wie ein Fahrradträger,
können die Funktion der Parkhilfe beeinträch-
tigen.
● Um sich mit dem System vertraut zu ma-
chen, empf
ehlen wir Ihnen, das Parken an ei-
nem verkehrsberuhigten Ort oder Parkplatz
zu üben. Es sollten dabei gute Licht- und Wit-
terungsverhältnisse herrschen.
● Sie können die Lautstärke und die Tonhöhe
der Sign
ale sowie die Anzeige ändern ››› Sei-
te 262.
● Bei Fahrzeugen ohne
Infotainment-System
können diese Parameter von einem SEAT-Ver-
tragshändler oder einem Fachbetrieb geän-
dert werden.
● Beachten Sie die Hinweise zum Fahren mit
Anhäng
er ››› Seite 263. ●
Die An z
eige im Display von Easy Connect
erscheint etwas zeitverzögert. Bedienung der Einparkhilfe
Manuelle Abschaltung des Displays der Ein-
p
ark
hilfe (akustische Signale bleiben aktiv)
● Drücken Sie eine Taste des Hauptmenüs
des
Infotainment-Systems, das werkseitig
montiert ist.
● ODER: Drüc ken Sie die Funktionstaste ZU-
RÜCK .
Einp
arkhilfe einschalten
● Legen Sie den Rückwärtsgang ein (Schalt-
getrie
be) oder stellen Sie den Wählhebel in
die Position R (Automatikgetriebe).
Einparkhilfe ausschalten
● Stellen Sie den Wählhebel in die Position
P, N oder D (Autom
atikgetriebe) oder kup-
peln Sie den Rückwärtsgang aus (Schaltge-
triebe). Wenn der Wählhebel in die Position N
oder D gebracht wird, schaltet sich das Sys-
tem nach ca. 8 Sekunden ab, ausgenommen
mit Area View, in diesem Fall wird das System
unmittelbar mit Auskupplung des Rückwärts-
gangs ausgeschaltet. »
261
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahrerassistenzsysteme
Klang-/Toneinstellungen hinten*
Fr equen
z (Klang) des Tons im hinteren Be-
reich.
Lautstärke verringern
Bei eingeschalteter Einparkhilfe verringert
sich die Lautstärke der aktiven Audio/Video-
quelle je nach gewählter Option.
Fehlermeldungen Wenn bei aktivierter Einparkhilfe oder bei de-
r
en Ein
schalten im Kombiinstrument eine
Fehlermeldung zur Einparkhilfe erscheint,
liegt ein Systemfehler vor.
Wenn die Fehlermeldung nicht vor Ausschal-
ten der Zündung erlischt, wird diese beim
nächsten Einschalten der Einparkhilfe durch
Einlegen des Rückwärtsgangs nicht mehr an-
gezeigt.
Bei einem defektem Sensor erscheint im Dis-
play von Easy Connect das Symbol .
Lassen Sie die Störung möglichst bald in ei-
ner Fachwerkstatt beheben.
Anhängevorrichtung Bei Fahrzeugen mit werksseitig montierter
Anhän
g
erkupplung und elektrisch ange-
schlossenem Anhänger schalten sich die hinteren Sensoren für Einparkhilfe weder
beim Einl
egen des Rückwärtsgangs (Schalt-
getriebe) noch bei Stellung des Wählhebels
in die Position R (Automatikgetriebe) ein.
Rundumsicht (Area View)*
Einl
eitung zum Thema
› ›
›
Tab. auf Seite 2
Mittels 4 Kameras erzeugt das System eine
Darstellung, die am Display des Infotain-
ment-Systems angezeigt wird. Die Kameras
befinden sich im Kühlergrill, an den Außen-
spiegeln, und an der Gepäckraumklappe.
Die Funktionen und Darstellungen der Run-
dumsicht können in Abhängigkeit, ob das
Fahrzeug mit ParkPilot ausgestattet ist, vari-
ieren. ACHTUNG
Das von den Kameras erzeugte Bild gestattet
k eine g
enaue Berechnung des Abstands zu
den Hindernissen (Personen, Fahrzeuge
usw.), so dass der Gebrauch zu Unfällen und
schweren Verletzungen führen kann.
● Die Kameralinsen vergrößern und verzerren
den Sic
htwinkel und die Objekte werden am
Display anders und verschwommen darge-
stellt. ●
Einig e O
bjekte können infolge der Bild-
schirmauflösung oder ungenügenden Licht-
verhältnissen nicht oder nur sehr unklar dar-
gestellt werden, z.B. Pfosten oder dünne Git-
ter.
● Die Kameras haben tote Winkel, in denen
weder P
ersonen noch Objekte erfasst werden.
● Die Kameralinsen sind sauber, eis- und
sc
hneefrei zu halten, und sie sollten nicht ab-
gedeckt werden. ACHTUNG
Die intelligente Technologie der Rundumsicht
(Ar e
a View) kann die physikalisch vorgegebe-
nen Grenzen nicht überwinden und funktio-
niert nur innerhalb der Systemgrenzen. Das
erhöhte Komfortangebot durch die Rundum-
sicht darf nicht dazu verleiten, ein Sicher-
heitsrisiko einzugehen. Wenn es auf fahrläs-
sige oder unvorhergesehene Weise benutzt
wird, können Unfälle verursacht werden und
schwere Verletzungen die Folge sein. Das
System kann die Aufmerksamkeit des Fahrers
nicht ersetzen.
● Geschwindigkeit und Fahrweise den Sicht-,
Wett
er-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnis-
sen anpassen.
● Lassen Sie sich von den Bildern, die im
Bil
dschirm angezeigt werden, nicht vom Ver-
kehrsgeschehen ablenken.
● Behalten Sie das Umfeld des Fahrzeugs
st
ets unter Kontrolle, da die Kameras kleine » 263
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Anhängevorrichtung und Anhänger*
●
Vermeiden
Sie plötzliche Brems- und Fahr-
manöver.
● Seien Sie besonders vorsichtig bei Über-
holm
anövern.
● Reduzieren Sie sofort die Geschwindigkeit,
wenn
Sie auch nur die geringste Pendelbewe-
gung des Anhängers bemerken.
● Mit einem Anhänger nicht schneller als
80 km/h bzw
. 50 mph (in Ausnahmefällen
auch 100 km/h bzw. 60 mph) fahren. Das gilt
auch für Länder, in denen höhere Geschwin-
digkeiten zulässig sind. Beachten Sie die für
den Anhängerbetrieb zulässige Höchstge-
schwindigkeit des jeweiligen Landes, diese
könnte geringer sein als für Fahrzeuge ohne
Anhänger.
● Versuchen Sie keinesfalls, das Gespann
durc
h Beschleunigen zu „stabilisieren“. ACHTUNG
Wenn die Anhängevorrichtung nicht von einer
S EA
T-Werkstatt nachträglich montiert wurde,
ist grundsätzlich das Start-Stopp-System von
Hand auszuschalten, wenn mit dem Anhänger
gefahren wird. Andernfalls könnte ein Defekt
in der Bremsanlage auftreten und infolgedes-
sen ein Unfall und schwere Verletzungen ver-
ursacht werden.
● Schalten Sie immer das Start-Stopp-System
von Hand ab, w
enn sie einen Anhänger an die
Anhängevorrichtung eingehängt haben, die
nicht von SEAT montiert wurde. Hinweis
● Bev
or ein Anhänger ein- oder ausgehängt
wird, ist die Diebstahlwarnanlage auszu-
schalten ››› Seite 118. Andernfalls kann der
Neigungssensor die Diebstahlwarnanlage un-
gewollt aktivieren.
● Fahren Sie während der ersten 1000 km
nicht
mit Anhänger ››› Seite 195.
● SEAT empfiehlt nach Möglichkeit, den Ku-
gelk
opf einzuschwenken oder abzubauen,
wenn er nicht verwendet wird. Bei einer Heck-
kollision kann der Kugelkopf größere Schä-
den verursachen.
● Einige nachträglich montierte Anhängevor-
richt
ungen verdecken die hintere Abschlep-
pöse In diesen Fällen kann die Abschleppöse
nicht zum Anschleppen oder Abschleppen an-
derer Fahrzeuge verwendet werden. Aus die-
sem Grund sollten Sie immer den abgebauten
Kugelkopf des Fahrzeugs aufbewahren, wenn
Sie Ihr Fahrzeug nachträglich mit einer An-
hängevorrichtung ausgerüstet haben. Kontrollleuchte
Kugelkopf für Anhänger nicht verrie-
gelt.
Überprüfen Sie die Blockierung der Anhängevorrichtung
››› Seite 275. Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
g
e
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktions- prüfung kurz auf. Sie verlöschen nach weni-
g
en
Sekunden. ACHTUNG
Werden die Kontrollleuchten und entsprech-
enden W
arnmeldungen ignoriert, kann dies
zum Stillstand des Fahrzeugs und unter Um-
ständen zu Unfällen und schweren Verletzun-
gen führen.
● Warnleuchten und -meldungen dürfen nicht
ignoriert
werden.
● Stoppen Sie das Fahrzeug, sobald es mög-
lich u
nd sicher ist. VORSICHT
Wenn sie die Kontrollleuchten und die ent-
s pr
echenden Warnmeldungen ignorieren,
kann dies zu Fahrzeugbeschädigungen füh-
ren. Technische Voraussetzungen
Fahrzeuge, die w
erk
sseitig mit einer Anhän-
gevorrichtung ausgerüstet wurden, erfüllen
alle technischen und gesetzlichen Bestim-
mungen für den Anhängerbetrieb.
Wenn das Fahrzeug nachträglich mit einer
Anhängevorrichtung ausgerüstet wird, darf
nur eine für die max. zulässige Anhängelast
zugelassene Anhängevorrichtung eingebaut
werden. Die Anhängevorrichtung muss für
das Fahrzeug und den Anhänger geeignet »
273
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Pflege und Wartung
Temperaturen, z. B. durch intensive Sonnen-
ein s
trahlung, verstärken die ätzende Wir-
kung.
Nach dem Ende der winterlichen Streuperio-
de sollte unbedingt auch die Unterseite des
Fahrzeugs gründlich gewaschen werden.
Automatische Waschanlagen
Vor einer automatischen Wäsche müssen Sie
die üblichen Vorkehrungen (Schließen von
Fenstern und Dach) treffen. Wenn sich an Ih-
rem Fahrzeug besondere Anbauteile befin-
den - z. B. Spoiler, Dachgepäckträger, Funk-
antenne - sprechen Sie am besten mit dem
Betreiber der Waschanlage.
Wählen Sie für die Wäsche Waschanlagen oh-
ne Bürsten.
Waschen mit Hochdruckreiniger
Bei der Fahrzeugwäsche mit einem Hoch-
druckreiniger befolgen Sie unbedingt die Be-
dienungshinweise für den Hochdruckreiniger.
Dies gilt insbesondere für den Druck und den
Spritzabstand. Halten Sie genügend großen
Abstand zu weichen Materialien wie Gummi-
schläuchen oder Dämmmaterial, sowie zu
den Sensoren der Einparkhilfe*, die sich im
hinteren Stoßfänger befinden.
Verwenden Sie auf keinen Fall Rundstrahldü-
sen oder Dreckfräser. Waschen von Hand
Beim
Waschen von Hand weichen Sie zu-
nächst den Schmutz mit reichlich Wasser auf
und spülen ihn so gut wie möglich ab.
Anschließend reinigen Sie das Fahrzeug mit
einem weichen Schwamm, einem Wasch-
handschuh oder einer Waschbürste mit ge-
ringem Druck. Dabei gehen Sie von oben
nach unten - beginnend mit dem Dach. Nur
bei hartnäckiger Verschmutzung Seife ver-
wenden.
Waschen Sie den Schwamm oder Wasch-
handschuh in kurzen Abständen gründlich
aus.
Räder, Schweller und dergleichen zuletzt rei-
nigen. Verwenden Sie hierfür einen zweiten
Schwamm. ACHTUNG
● Da s
Fahrzeug nur bei ausgeschalteter Zün-
dung waschen. Andernfalls besteht Unfallge-
fahr!
● Schützen Sie Ihre Hände und Arme vor
sc
harfkantigen Metallteilen, wenn Sie den
Unterboden, die Innenseite der Radkästen
oder die Radabdeckungen reinigen. Gefahr
von Schnittverletzungen!
● Beim Fahrzeugwaschen im Winter: Wasser
und Ei
s in der Bremsanlage können die
Bremswirkung reduzieren – Umfallgefahr! VORSICHT
● Wa
schen Sie das Fahrzeug nicht in der pral-
len Sonne – Gefahr von Lackschäden.
● Benutzen Sie keine Insektenschwämme,
raue K
üchenschwämme oder Ähnliches. Ge-
fahr der Beschädigung der Oberfläche.
● In regelmäßigen Abständen beim Tanken,
sol
lte hartnäckig festsitzender Schmutz (wie
Insektenreste) von den Scheinwerfern ent-
fernt werden. Reinigen Sie die Scheinwerfer
niemals mit einem trockenen Tuch oder
Schwamm, sondern nur nass. Am besten Sei-
fenwasser benutzen.
● Besonders Reifen dürfen niemals mit Rund-
str
ahldüsen gereinigt werden. Selbst bei re-
lativ großem Spritzabstand und einer sehr
kleinen Einwirkzeit können Schäden auftre-
ten.
● Wenn Sie das Fahrzeug in einer automati-
sc
hen Waschanlage waschen, müssen Sie die
Außenspiegel anklappen, um eine Beschädi-
gung der Außenspiegel zu vermeiden. Elekt-
risch anklappbare Außenspiegel dürfen kei-
nesfalls von Hand, sondern nur elektrisch an-
und ausgeklappt werden! VORSICHT
● Wenn
Sie das Fahrzeug in einer automati-
schen Waschanlage waschen und um zu ver-
hindern, dass die Scheibenwischerarme in » 285
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Empfehlungen
den oberen Windschutzscheibenbereich ge-
s
c
hoben werden, wird empfohlen, das folgen-
de Verfahren zu ihrer Verriegelung durchzu-
führen:
–Die Motorraumklappe muss geschlossen
sein
– Zündung ein- und wieder ausschalten
– Scheibenwischerhebel kurz nach vorne
drücken (Funktion Scheibenwaschanla-
ge). Die Scheibenwischerarme werden
verriegelt bleiben. Umwelthinweis
Waschen Sie das Fahrzeug nur auf speziell
d afür
vorgesehenen Waschplätzen. Dort wird
verhindert, dass das eventuell durch Öl ver-
unreinigte Schmutzwasser in das Abwasser
gelangt. In einigen Gebieten ist die Fahrzeug-
wäsche außerhalb solcher Waschplätze ver-
boten. Sensoren und Linsen der Kamera
●
Entfernen Sie Schnee mit einem Handfeger
u nd Ei
s bevorzugt mit einem lösungsmittel-
freien Enteisungsspray.
● Reinigen Sie die Sensoren mit lösungsmit-
telfr
eiem Reinigungsmittel und einem wei-
chen trockenen Tuch.
● Befeuchten Sie die Kameralinse mit han-
delsüb
lichem Glasreinigungsmittel auf Alko-
holbasis und reinigen Sie die Linse mit ei- nem trockenen Tuch. Beim
Activ
e Lane As-
sist* wird der Bereich vor der Linse im Nor-
malfall durch den Scheibenwischer mit gerei-
nigt. VORSICHT
● Wenn
Sie Ihr Fahrzeug mit einem Hoch-
druckreiniger waschen,
–halten Sie genügend großen Abstand zu
den Sensoren, die sich im vorderen oder
hinteren Stoßfänger befinden.
– reinigen Sie Kameralinsen und den Be-
reich um diese nicht mit dem Hochdruck-
reiniger.
● Entfernen Sie niemals Schnee und Eis von
der Kamer
alinse mit warmem oder heißem
Wasser - Gefahr einer Rissbildung in der Lin-
se!
● Verwenden Sie bei der Reinigung der Kame-
ra
linse niemals Pflegemittel mit Schleifwir-
kung. Konservieren und Polieren
Konservierung
Die K
on
servierung schützt den Fahrzeuglack.
Spätestens dann, wenn auf dem sauberen
Lack das Wasser nicht mehr deutlich abperlt,
sollten Sie das Fahrzeug durch das Auftragen
eines guten Hartwachs-Konservierers erneut
schützen. Auch wenn Sie in der automatischen Wasch-
anl
age regelmäßig einen Wachskonservierer
anwenden, empfehlen wir Ihnen, den Fahr-
zeuglack mindestens zweimal im Jahr mit
Hartwachs zu schützen.
Insektenkadaver, die vornehmlich in der wär-
meren Jahreszeit im vorderen Bereich der
Frontklappe und am vorderen Stoßfänger haf-
ten, lassen sich übrigens von einem frisch
konservierten Lack viel einfacher entfernen.
Polieren
Nur wenn der Lack Ihres Fahrzeuges unan-
sehnlich geworden ist und wenn Sie mit Kon-
servierungsmitteln keinen Glanz mehr erzie-
len können, ist ein Polieren erforderlich.
Wenn die verwendete Politur keine konser-
vierenden Bestandteile enthält, muss der
Lack anschließend noch konserviert werden. VORSICHT
● Matt
lackierte Teile oder Kunststoffteile
dürfen nicht mit Poliermitteln oder Hartwach-
sen behandelt werden.
● Die Blende, die seitlich um das Panorama-
Gla
sdach verläuft und an die Frontscheibe an-
schließt, darf nicht mit Lackpolitur behandelt
werden. Sie kann jedoch mit Hartwachs be-
handelt werden. 286