
Bedienung
ACHTUNG
Um das elastische Gepäckraumnetz in den
V er
zurrösen zu befestigen, muss es in die
Länge gezogen werden. Nach dem Einhängen
ist das Netz straff gespannt. Wenn das Ge-
päckraumnetz nicht vorschriftsmäßig ein-
und ausgehängt wird, können die Haken des
Netzes Verletzungen verursachen.
● Die Haken des Gepäcknetzes immer gut
fe
sthalten, damit sie beim Ein- und Aushaken
nicht unkontrolliert aus der Öse springen.
● Schützen Sie beim Ein- und Aushängen der
Haken Ihr
e Augen und das Gesicht, um Verlet-
zungen im Fall von versehentlich heraus-
springenden Haken zu vermeiden.
● Die Haken des Gepäcknetzes immer in der
bes
chriebenen Reihenfolge einhängen. Sollte
sich ein Haken versehentlich lösen, steigt
das Risiko möglicher Verletzungen. Variabler Gepäckraumboden
Abb. 158
Variabler Gepäckraumboden: Positi-
onen. Abb. 159
Variabler Gepäckraumboden: ge-
neig t
e Kerben. Variabler Gepäckraumboden in hoher Positi-
on
● Heben Sie den Boden am Griffstück
› ›
› Abb. 158 1 an und ziehen Sie ihn nachhinten, bis der vordere Teil vollständig über
den
T
rägern 2 liegt.
● Bewegen Sie den Boden darauf nun nach
v orn b
is an die Rücksitzlehnen heran und
senken Sie den Boden mit dem Haltegriff 1 ab.
V
ari
abler Gepäckraumboden in niedriger Po-
sition
● Heben Sie den Boden am Griffstück
››
› Abb. 158 1 an und ziehen Sie ihn nach
hint en, b
is der vordere Teil vollständig über
den Trägern 2 liegt.
● Stecken Sie nun diesen vorderen Teil in die
u nt
eren Schlitze dieser Träger, verschieben
Sie den Boden nach vorn bis zum Anschlag
an der Rücksitzlehne und senken Sie den Bo-
den gleichzeitig mit dem Haltegriff 1 ab.
V ari
abler Gepäckraumboden in gekippter Po-
sition
Durch das Ankippen des variablen Gepäck-
raumbodens erhalten Sie Zugang zum Reser-
verad und dem Pannenset.
● Heben Sie den Boden am Haltegriff
››
› Abb. 158 1 an und ziehen Sie ihn nach
hint en, b
is der vordere Teil des Bodens über
den geneigten Kerben ›››
Abb. 159 3 liegt.
● Ziehen Sie den Gepäckraumboden an den
g eneig
ten Kerben mithilfe des Griffstücks 1 vorbei, indem Sie solange drücken, bis der
162

Bedienung
ACHTUNG
● La s
sen Sie den Motor niemals in geschlos-
senen Räumen laufen - Vergiftungsgefahr! VORSICHT
Vermeiden Sie hohe Motordrehzahlen, Voll-
g a
s und starke Motorbelastung, solange der
Motor seine Betriebstemperatur noch nicht
erreicht hat - Gefahr eines Motorschadens! Umwelthinweis
Lassen Sie den Motor nicht im Stand warm-
l auf
en. Fahren Sie sofort los. Dadurch vermei-
den Sie unnötigen Schadstoffausstoß. Hinweis
● Wenn s
ich der Zündschlüssel schwer in
Stellung 1 drehen lässt, bewegen Sie das
L enk
rad etwas hin und her – die Lenkradsper-
re wird dadurch entlastet.
● Nach dem Anlassen des kalten Motors kann
es
kurzzeitig zu verstärkten Laufgeräuschen
kommen, weil sich im hydraulischen Ventil-
spielausgleich erst ein Öldruck aufbauen
muss. Das ist normal und unbedenklich.
● Wenn die Fahrzeugbatterie ab- und wieder
ang
eklemmt wurde, müssen Sie in der Zünd-
schlüsselstellung 1 etwa 5 Sekunden war-
t en, bev
or der Motor angelassen werden
kann.
● Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Nach
dem Aus
schalten der Zündung können Sie den Zündschlüssel nur abziehen, wenn sich
der
W
ählhebel in der Stellung „P“ (Parksper-
re) befindet. Danach ist der Wählhebel blo-
ckiert. Motor mit dem Schlüssel abstellen
Motor abstellen
– Halten Sie das Fahrzeug an.
– Drehen Sie den Zündschlüssel auf Position
1
› ›
›
Abb. 163.
Lenkradsperre einlegen
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe
kann der Fahrzeugschlüssel nur in Wählhe-
belstellung P herausgenommen werden. – Ziehen Sie den Zündschlüssel in Stel-
lun
g 1
› ››
Abb. 163 ab ››› .
– Drehen Sie das Lenkrad, bis die Lenkrad-
sperr
e hörbar einrastet.
Durch die gesperrte Lenkung wird ein mögli-
cher Diebstahl des Fahrzeugs erschwert. ACHTUNG
● St el
len Sie niemals den Motor ab, bevor
das Fahrzeug komplett zum Stillstand ge-
kommen ist. Die volle Funktionsfähigkeit des
Bremskraftverstärkers und der Servolenkung
ist nicht gewährleistet. Sie müssen ggf. mehr
Kraft zum Lenken oder Bremsen aufwenden. Da Sie dabei nicht wie gewohnt lenken und
br
emsen k
önnen, kann es zu Unfällen und
ernsthaften Verletzungen kommen.
● Ziehen Sie niemals den Schlüssel aus dem
Zünds
chloss, solange das Fahrzeug in Bewe-
gung ist. Die Lenksperre könnte sonst plötz-
lich einrasten und Sie wären nicht mehr in
der Lage, das Fahrzeug zu lenken: Umfallge-
fahr!
● Nehmen Sie immer den Schlüssel mit,
wenn
Sie das Fahrzeug verlassen. Das gilt be-
sonders, wenn Kinder im Fahrzeug zurück-
bleiben. Diese könnten sonst den Motor star-
ten oder elektrische Ausstattungen (z. B.
elektrische Fensterheber) betätigen – Unfall-
gefahr! VORSICHT
Nach längerer hoher Motorbelastung ent-
s t
eht nach dem Abstellen des Motors ein
Wärmestau im Motorraum - Gefahr eines Mo-
torschadens! Lassen Sie deshalb den Motor
noch etwa 2 Minuten im Leerlauf laufen, be-
vor Sie ihn abstellen. Hinweis
● Nac h dem Ab
stellen des Motors kann der
Kühlerlüfter - auch bei ausgeschalteter Zün-
dung - noch bis zu 10 Minuten weiterlaufen.
Er kann sich aber auch nach einiger Zeit wie-
der einschalten, wenn die Kühlmitteltempera-
tur durch Stauwärme ansteigt oder wenn bei
warmem Motor der Motorraum zusätzlich 176

Bedienung
Im ESC sind das Antiblockiersystem (ABS),
der Br ems
assistent (HBA), die Antriebs-
schlupfregelung (ASR), die elektronische Dif-
ferenzialsperre (EDS), de elektronische Diffe-
renzialsperre (XDS) und das elektronische
Stabilisierungsprogramm (ESP)* integriert.
Die ESC unterstützt die Stabilisierung des
Fahrzeugs zusätzlich über eine Änderung des
Lenkmoments.
Antiblockiersystem (ABS)
Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder
beim Bremsen bis kurz vor Fahrzeugstill-
stand. Dadurch bleibt das Fahrzeug auch bei
einer Vollbremsung lenkbar. Treten Sie das
Bremspedal ohne Unterbrechung – nicht
pumpen! Das ABS macht sich durch ein Pul-
sieren des Bremspedals bemerkbar.
Bremsassistent (HBA)
Der Bremsassistent kann den Bremsweg re-
duzieren. Die Bremskraft wird verstärkt, wenn
der Fahrer in Notbremssituationen schnell
auf das Bremspedal tritt. Dabei muss das
Bremspedal so lange betätigt werden, bis die
Gefahrensituation vorüber ist.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die ASR verringert die Antriebskraft des Mo-
tors bei durchdrehenden Rädern und passt
die Antriebskraft den Fahrbahnverhältnissen
an. Dadurch wird das Anfahren, Beschleuni-
gen und Bergauffahren erleichtert. Elektronische Differenzialsperre (EDS)
EDS
bremst ein durchdrehendes Rad ab und
überträgt die Antriebskraft auf das andere
Antriebsrad. Diese Funktion steht bis zu einer
Geschwindigkeit von etwa 100 km/h (62
mph) zur Verfügung.
Damit die Scheibenbremse des abgebrems-
ten Rads nicht überhitzt, schaltet sich die
EDS bei ungewöhnlich starker Beanspru-
chung automatisch aus. Das Fahrzeug bleibt
weiterhin betriebsfähig. Sobald die Bremse
abgekühlt ist, schaltet sich die EDS automa-
tisch wieder ein.
Gespannstabilisierung*
Wenn Sie ein Fahrzeug mit Anhänger fahren,
gilt Folgendes: Das Gespann aus Zugfahr-
zeug und Anhänger tendiert generell zu Pen-
delbewegungen. Werden Pendelbewegungen
vom Anhänger auf das Zugfahrzeug übertra-
gen und vom ESC erkannt, so wird das Zug-
fahrzeug innerhalb der Systemgrenzen auto-
matisch von ESC verzögert und das Gespann
stabilisiert sich. Die Gespannstabilisierung
ist nicht für alle Länderausführungen verfüg-
bar.
Elektronische Differenzialsperre (XDS)
Beim Befahren einer Kurve ermöglicht die
elektronische Quersperre, dass das Rad auf
der Kurvenaußenseite schneller dreht als das
Rad auf der Innenseite. Das sich schneller
drehende Rad (Außenseite) wird weniger an- getrieben als das Rad auf der Innenseite.
Dies
kann in bestimmten Situationen dazu
führen, dass der auf das Rad an der Innensei-
te gegebene Antrieb übermäßig hoch ist, was
zu Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu
erhält das Rad auf der Außenseite weniger
Antrieb als es übertragen könnte. Dieser Ef-
fekt führt zu einem Verlust der Seitenhaftung
an der Vorderachse, was sich als Untersteu-
ern oder „Verlängerung“ des Fahrwegs dar-
stellt.
Das System XDS kann dies über die Signale
und Sensoren des ESC erkennen und diesen
Effekt korrigieren.
Die XDS bremst über das ESC das kurvenin-
nere Rad ab, um es am Durchdrehen zu hin-
dern. Dadurch wird der vom Fahrer geforderte
Fahrverlauf des Fahrzeugs zielgenauer.
Das System XDS funktioniert in Verbindung
mit dem ESC und ist immer aktiv, auch wenn
die Antriebsschlupfregelung ASR abgeschal-
tet wurde oder das ESC im Sportmodus bzw.
abgeschaltet ist.
Multikollisionsbremse
Die Multikollisionsbremse kann den Fahrer
beim Unfall unterstützen, die Schleuderge-
fahr und die Gefahr weiterer Kollisionen wäh-
rend des Unfalls durch eine automatisch ein-
geleitete Bremsung zu reduzieren.
Die Multikollisionsbremse funktioniert im Fall
eines Frontal-, Seiten- und
184

Bedienung
ASR einschalten
Da s
ASR wird über das Menü des Systems Ea-
sy Connect eingeschaltet ››› Seite 114. Die
Antriebsschlupfregelung ist damit aktiviert.
Die Kontrollleuchte verlöscht. Bei Fahrzeu-
gen mit Fahrerinformationssystem* erscheint
der Fahrerhinweis ASR aktiviert.
ESC im Modus „Sport“
Der Sportmodus wird über das Menü des Sys-
tems Easy Connect eingeschaltet ››› Sei-
te 114. Sowohl die Eingriffe des ESC als auch
der ASR sind beschränkt ››› .
Die K ontr
ollleuchte leuchtet. Bei Fahrzeu-
gen mit Fahrerinformationssystem* erscheint
der Fahrerhinweis:
Elektronisches Stabilisierungs-
programm (ESP): sport. Achtung!
Eingeschränkte Stabilität
ESC im Modus „Sport“ ausschalten
Über das Menü des Systems Easy Connect
››› Seite 114. Die Kontrollleuchte erlischt.
Bei Fahrzeugen mit Fahrerinformationssys-
tem* erscheint der Fahrerhinweis:
Elektronisches Stabilisierungs-
programm (ESC): On ESC im Modus „Offroad“
1)
Zum Ein
schalten mittels des Drehknopfes
Driving Experience Button den Modus Off-
road wählen ››› Seite 240. Sowohl ESC als
auch ASR, EDS und das ABS passen sich un-
eben Fahrbahnen an.
Die Kontrollleuchte leuchtet. Im Kombiin-
strument wird der Fahrerhinweis angezeigt:
Elektronisches Stabilisierungs-
programm (ESP): Offroad Achtung!
Eingeschränkte Stabilität
In folgenden außergewöhnlichen Situationen
kann es sinnvoll sein, den Offroad-Modus zu
aktivieren, damit die Räder schlupfen. ● Beim „Freischaukeln“ des festgefahrenen
Fahr
zeugs.
● Fahren im Tiefschnee oder auf lockerem
Unter
grund.
● Befahren unebener Fahrbahnen mit stark
entla
steten Rädern (Achsverschränkung).
● An steilen Gefällen mit Bremsung auf nicht
as
phaltierten Fahrbahnen.
Zur eigenen Sicherheit empfehlen wir, den
Offroad-Modus auszuschalten, sofern er
nicht unbedingt erforderlich ist. Offroad-Modus im ESC ausschalten
Mittel
s des Drehknopfs Driving Experience
button ein anderes Fahrprogramm wählen
››› Seite 240. Die Kontrollleuchte erlischt.
Es wird der Fahrerhinweis angezeigt:
Elektronisches Stabilisierungs-
programm (ESC): On
ESC mit „Snow-Modus“ 1)
Zum Einschalten mittels des Drehknopfes
Driving Experience button den Modus
„Snow“ wählen ››› Seite 240. Die Antriebs-
schlupfregelung passt sich der Haftung auf
verschneiten Fahrbahnen an.
Modus „Snow“ im ESC ausschalten
Mittels des Drehknopfs Driving Experience
button ein anderes Fahrprogramm wählen
››› Seite 240. ACHTUNG
Sie sollten ESC Sport nur einschalten, wenn
F ahrk
önnen und Verkehrssituation dies erlau-
ben. Schleudergefahr!
● Mit dem ESC im Sportmodus ist die Stabili-
sieru
ngsfunktion eingeschränkt, um eine
sportlichere Fahrweise zu ermöglichen. Die
Antriebsräder können durchrutschen und das
Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. 1)
Nur für 4Drive-Modelle.
186

Bedienung
Mit Hilfe der Tiptronic
können die Gänge auf
Wunsch auch manuell geschaltet werden
››› Seite 190, Mit der Tiptronic schalten*.
Wählhebelstellungen Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen durch ›››
Seite 43.
Die eingelegte Wählhebelstellung wird im
Display des Kombi-Instruments durch Hervor-
hebung des entsprechenden Zeichens ange-
zeigt. Zusätzlich wird im Display in den Wähl-
hebelstellungen im manuellen Betrieb M und
den Stellungen D, E und S der aktuell einge-
legte Gang angezeigt.
P – Parksperre
In dieser Wählhebelstellung sind die An-
triebsräder mechanisch gesperrt. Die Park-
sperre darf nur bei stehendem Fahrzeug ein-
gelegt werden ››› .
Z um Ein
legen und Herausnehmen der Wähl-
hebelstellung P muss die Sperrtaste (Taste
im Wählhebelgriff) gedrückt und gleichzeitig
das Bremspedal getreten werden.
R – Rückwärtsgang
Der Rückwärtsgang darf nur bei stehendem
Fahrzeug und Leerlaufdrehzahl des Motors
eingelegt werden ››› .Zum Einlegen der Wählhebelstellung R müs-
sen
Sie die
Sperrtaste drücken und gleichzei-
tig das Bremspedal treten. In der Wählhebel-
stellung R leuchtet bei eingeschalteter Zün-
dung der Rückfahrscheinwerfer.
N – Neutral (Leerlaufstellung)
In dieser Wählhebelstellung ist das Getriebe
im Leerlauf.
D/S – Dauerstellung für Vorwärtsfahrt
In der Wählhebelstellung D/S kann das Ge-
triebe entweder im Normalmodus D oder im
Sportmodus S betrieben werden. Um den
Sportmodus S auszuwählen, ziehen Sie den
Wählhebel nach hinten. Durch erneutes Ver-
stellen wird wieder der Normalmodus D aus-
gewählt. Das Display des Kombi-Instruments
zeigt den gewählten Fahrmodus an.
Im Normalmodus D wählt das Getriebe auto-
matisch das optimale Übersetzungsverhält-
nis. Es ist abhängig von Motorbelastung,
Fahrgeschwindigkeit und dynamischem Re-
gelprogramm (DRP).
Der Sportmodus S sollte für sportliches Fah-
ren gewählt werden. Die Leistungsreserven
des Motors werden voll ausgenutzt. Beim Be-
schleunigen machen sich Schaltvorgänge be-
merkbar.
Zum Schalten aus der Stellung N auf D/S
muss bei einer Geschwindigkeit unter 3 km/h (2 mph) bzw. bei stehendem Fahrzeug das
Brems
pedal betätigt werden ››› .
Unt er be
stimmten Gegebenheiten (z. B. bei
Fahrten im Gebirge) kann es vorteilhaft sein,
vorübergehend in den Tiptronic-Betrieb zu
schalten ››› Seite 190, um das Übersetzungs-
verhältnis den Fahrbedingungen manuell an-
zupassen. ACHTUNG
● Bei s
tehendem Fahrzeug darf auf gar kei-
nen Fall unachtsam Gas gegeben werden. Das
Fahrzeug setzt sich sonst sofort in Bewegung
- unter Umständen auch, wenn die Parkbrem-
se geschlossen ist - Unfallgefahr!
● Schalten Sie niemals während der Fahrt
den W
ählhebel in die Stellung R oder P. An-
dernfalls besteht Unfallgefahr!
● Bei laufendem Motor ist es in allen Wählhe-
bels
tellungen (außer P) erforderlich, das
Fahrzeug mit dem Bremspedal zu halten, weil
auch bei Leerlaufdrehzahl die Kraftübertra-
gung nicht vollständig unterbrochen wird (der
Wagen „kriecht“). Ist bei stehendem Fahr-
zeug ein Fahrbereich eingelegt, darf auf gar
keinen Fall unachtsam Gas gegeben werden.
Das Fahrzeug setzt sich sonst sofort in Bewe-
gung - unter Umständen auch, wenn die Park-
bremse geschlossen ist - Unfallgefahr!
● Geben Sie kein Gas, wenn Sie bei stehen-
dem Fahr
zeug und laufendem Motor die
Wählhebelstellung verändern. Andernfalls
besteht Unfallgefahr! 188

Fahren
●
Verl
assen Sie als Fahrer niemals Ihr Fahr-
zeug mit laufendem Motor und eingelegter
Fahrstufe. Wenn Sie bei laufendem Motor Ihr
Fahrzeug verlassen müssen, schließen Sie
die Handbremse und legen Sie die Parksperre
P ein.
● Bevor Sie oder andere Personen die Motor-
raumk
lappe öffnen und am laufenden Motor
arbeiten, ist der Wählhebel in Stellung P zu
bringen und die Handbremse zu betätigen -
Unfallgefahr! Beachten Sie unbedingt die
Warnhinweise ››› Seite 301, Arbeiten im Mo-
torraum. Hinweis
● Fa
lls Sie während der Fahrt versehentlich
auf N geschaltet haben, sollten Sie das Gas
wegnehmen und die Leerlaufdrehzahl des
Motors abwarten, bevor Sie wieder in die
Fahrstufe D bzw. S schalten.
● Bei einer Unterbrechung der Stromversor-
gun
g lässt sich der Wählhebel in Stellung P
nicht mehr bewegen. In diesem Fall kann der
Wählhebel notentriegelt werden ›››
Sei-
te 44. Wählhebelsperre
Abb. 166
Wählhebelsperre. Die Wählhebelsperre verhindert, dass verse-
hentlic
h eine F
ahrstufe eingelegt wird und
sich dadurch das Fahrzeug unbeabsichtigt in
Bewegung setzt.
Die Wählhebelsperre wird wie folgt gelöst:
– Zündung einschalten.
– Betätigen Sie das Bremspedal und
halten
Sie gleichzeitig die Sperrtaste in Pfeilrich-
tung gedrückt ››› Abb. 166.
Automatische Wählhebelsperre
Bei eingeschalteter Zündung ist der Wählhe-
bel in den Stellungen P und N gesperrt. Wenn
sich der Wählhebel in Stellung P befindet,
zum Lösen der Wählhebelsperre das Brems-
pedal betätigen und gleichzeitig die Sperr-
taste drücken. Zur Erinnerung für den Fahrer erscheint bei Stellung P oder N des Wählhe-
bels
folgende Meldung im Display:
Beim Einlegen einer Fahrstufe im
Stand Fußbremse betätigen.
Die Hebelsperre funktioniert nur bei stehen-
dem Fahrzeug oder bei einer Geschwindig-
keit bis 5 km/h (3 mph). Bei Geschwindigkei-
ten über 5 km/h (3 mph) wird die Sperre in
der Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N
(z. B. von R nach D) wird der Wählhebel nicht
gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Heraus-
schaukeln“ bei festgefahrenem Fahrzeug er-
möglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht
getretenem Bremspedal länger als etwa 2 Se-
kunden in der Stellung N, rastet die Wählhe-
belsperre ein.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert
das versehentliche Schalten in einige Wähl-
hebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste
drücken, wird die Wählhebelsperre aufgeho-
ben.
Zündschlüssel-Abzugssperre
Der Zündschlüssel lässt sich nach dem Aus-
schalten der Zündung nur abziehen, wenn
sich der Wählhebel in der Stellung P befin-
det. Solange der Zündschlüssel abgezogen
ist, ist der Wählhebel in Stellung P gesperrt. »
189
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahren
– Tr
eten Sie mit dem rechten Fuß das Gaspe-
dal bis Vollgas oder Kickdown. Es stellt sich
dabei eine Motordrehzahl von ca.
3200 U/min (Benzinmotor) bzw. ca.
2000 U/min (Dieselmotor) ein.
– Nehmen Sie den linken Fuß vom Bremspe-
dal
. ACHTUNG
● Pa
ssen Sie Ihre Fahrweise stets dem fließ-
enden Straßenverkehr an.
● Benutzen Sie die Launch-Control nur, wenn
die Str
aßen- und Verkehrsverhältnisse dies
zulassen und andere Verkehrsteilnehmer
durch Ihre Fahrweise und das Beschleuni-
gungsvermögen des Fahrzeugs nicht beläs-
tigt oder gefährdet werden.
● Achten Sie darauf, dass ESC eingeschaltet
bl
eibt. Bitte beachten Sie, dass bei abge-
schaltetem ASR und ESC die Räder durchdre-
hen können und das Fahrzeug ausbrechen
kann. Unfallgefahr!
● Wenn der Anfahrvorgang beendet ist, soll-
ten
Sie den ESC „Sportmodus“ durch kurzes
Drücken der Taste OFF wieder deaktivieren.
Hinweis
● Nac h dem B
enutzen des Launch-Control-
Programms kann die Getriebetemperatur
stark angestiegen sein. Das Programm steht
dann eventuell für einige Minuten nicht zur
Verfügung. Nach einer Abkühlphase ist das
Programm wieder verfügbar. ●
Beim B
eschleunigen mit dem Launch-Con-
trol-Programm werden alle Fahrzeugteile
stark beansprucht. Dies kann zu höherem
Verschleiß führen. Bergabunterstützung*
Die Bergabunterstützung hilft dem Fahrer
beim B
ef
ahren von Gefällestrecken.
In den Wählhebelstellungen D/S wird beim
Treten der Fußbremse die Bergabunterstüt-
zung aktiviert. Das Automatikgetriebe schal-
tet automatisch in einen für das Gefälle ge-
eigneten Gang herunter. Im Rahmen der phy-
sikalischen und antriebstechnischen Grenzen
versucht die Bergabunterstützung, die zum
Zeitpunkt des Bremsens gewählte Geschwin-
digkeit zu halten. In bestimmten Fällen kann
es erforderlich sein, die Geschwindigkeit zu-
sätzlich mit der Fußbremse zu korrigieren. Da
die Bergabunterstützung maximal in den
3. Gang herunterschalten kann, kann es bei
sehr steilen Gefällen erforderlich sein, in den
Tiptronic-Modus zu wechseln. Wechseln Sie
in diesem Fall im Tiptronic-Modus manuell in
den 2. oder 1. Gang, um die Bremswirkung
des Motors zu nutzen und die Bremsen zu
entlasten.
Sobald das Gefälle nachlässt oder das Gas-
pedal getreten wird, schaltet sich die Berga-
bunterstützung wieder ab. Bei Fahrzeugen mit Geschwindigkeitsregel-
an
l
age* ››› Seite 204 wird mit dem Setzen
der Geschwindigkeit auch die Bergabunter-
stützung aktiviert. ACHTUNG
Die Bergabunterstützung kann die physika-
li s
ch vorgegebenen Grenzen nicht überwin-
den. Daher kann die Geschwindigkeit nicht in
allen Situationen konstant gehalten werden.
Bleiben Sie zu jeder Zeit bremsbereit! Freilaufmodus
Mit dem Freilaufmodus können Sie die Bewe-
gu
n
gsenergie des Fahrzeugs nutzen und ge-
wisse Streckenabschnitte zurücklegen, ohne
Gas zu geben. Dadurch kann Kraftstoff ein-
gespart werden. Nutzen Sie den Freilaufmo-
dus, z. B. um das Fahrzeug vor einer Ort-
schaft frühzeitig „ausrollen zu lassen“.
Freilaufmodus einschalten
Bedingung: Auswahlhebel in Position D,
Steigungen mit weniger als 12 %.
– Wählen Sie einmalig im SEAT Drive Profile*
den Modus
eco ›››
Seite 239.
– Fuß vom Gas nehmen.
Der F
ahrerhinweis Freilauf erscheint. Das
Getriebe kuppelt ab Fahrgeschwindigkeiten
> 20 km/h (12 mph) automatisch aus und das »
193
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahren
Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt eingeschränkt mög-
lich. Rückwärtsgang nicht
funktionsfähig
F ahr
en Sie unverzüglich zu einem Fachbe-
trieb und lassen Sie die Störung beheben.
Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt im Modus D bis zum
Abstellen des Motors möglich.
Fahren Sie Ihr Fahrzeug aus dem fließenden
Verkehr und stellen sie es sicher ab. Fach-
männische Hilfe in Anspruch nehmen. Getriebe: überhitzt. Fahrwei-
se anpassen.
Fahren Sie moderat weiter. Wenn die Kon-
trollleuchte erloschen ist, können Sie die
Fahrt normal fortsetzen. Getriebe: Bitte Bremse betä-
tigen und Fahrstufe erneut ein‐
legen.
War das Getriebe wegen zu hoher Temperatu-
ren gestört, erscheint der Fahrerhinweis,
wenn das Getriebe wieder abgekühlt ist. Einfahren und wirtschaftlicher
Fahr
stil
Motor einfahren Ein neues Fahrzeug muss eingefahren wer-
den, die Einf
ahr
strecke sollte 1.500 km be-
tragen. Fahren Sie die ersten 1.000 Kilometer
mit max. 2/3 der zulässigen Höchstdrehzahl!
Treten Sie das Gaspedal nicht bis zum Boden
durch und fahren Sie nicht mit Anhänger! In-
nerhalb von 1.000 bis 1.500 km können Sie
die Drehzahl und damit die Geschwindigkeit
allmählich steigern.
Während der ersten Betriebsstunden weist
der Motor eine höhere innere Reibung auf als
später, wenn sich alle beweglichen Teile auf-
einander eingespielt haben.
Die Fahrweise der ersten 1500 Kilometer be-
einflusst auch die Motorqualität. Fahren Sie
auch danach, insbesondere solange der Mo-
tor noch kalt ist, mit moderaten Motordreh-
zahlen, dadurch verringern Sie den Motorver-
schleiß und steigern die mögliche Kilometer-
laufleistung.
Fahren Sie nicht mit zu niedriger Drehzahl.
Schalten Sie herunter, wenn der Motor nicht
mehr „rund“ läuft. Bei zu hohen Drehzahlen
wird die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen,
um den Motor zu schützen. Umweltverträglichkeit Bei der Konstruktion, Materialauswahl und
Her
s
tellung Ihres neuen SEAT spielt der Um-
weltschutz eine wichtige Rolle.
Konstruktive Maßnahmen zur Begünstigung
des Recyclings
● Demontagefreundliche Gestaltung der Ver-
bindu
ngen
● Vereinfachte Demontage durch Modulbau-
wei
se
● Verbesserte Sortenreinheit der Werkstoffe.
● Kennzeichnung von Kunststoffteilen und
El a
stomeren nach ISO 1043, ISO 11469 und
ISO 1629.
Materialauswahl
● Verwendung von wiederverwertbarem Ma-
teri
al.
● Verwendung von kompatiblen Kunststoffen
innerhal
b einer Gruppe, wenn deren Kompo-
nenten nicht leicht voneinander trennbar
sind.
● Verwendung von wiederverwertbarem
und/oder w
iederverwertetem Material.
● Verringerung von flüchtigen Bestandteilen
der Ku
nststoffe, einschließlich des Geruchs.
● Verwendung von FCKW-freien Kältemitteln. »
195
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit