
Nebelscheinwerfer 101Nebelschlussleuchten 101Licht aus
Tagfahrlicht 99Standlicht 97Abblendlicht 97Automatische Fahrlichtsteue‐
rung 98
Adaptives Kurvenlicht 99
Fernlichtassistent 99Instrumentenbeleuchtung 1016Lenkstockhebel, linksBlinker 72Fernlicht, Lichthupe 72Fernlichtassistent 99Parklicht 98Bordcomputer 917Tasten am Lenkrad, linksGeschwindigkeitsbegren‐
zer 123Geschwindigkeit abru‐
fen 141, 134Geschwindigkeitsregelung ein/
aus, unterbrechen 141Aktive Geschwindigkeitsregelung
ein/aus, unterbrechen 134Abstand verringern 134Abstand vergrößern 134Wippe für Geschwindigkeitsrege‐
lung 141, 1348Instrumentenkombination 809Tasten am Lenkrad, rechtsEntertainmentquelleLautstärkeSpracheingabe 25TelefonRändelrad für Auswahllisten 9010Lenkstockhebel, rechtsWischer 72Regensensor 73Scheiben und Scheinwerfer reini‐
gen 7411Motor starten/abstellen und Zün‐
dung ein-/ausschalten 68Auto Start Stopp Funktion 6912Hupe, gesamte Fläche13Lenkradheizung 6014Lenkrad einstellen 59Seite 13CockpitÜberblick13
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Zusätzlich zum Verriegeln werden die Fenster
und das Glasdach geschlossen und die Au‐
ßenspiegel angeklappt.
Kofferraumklappe einzeln öffnen
Taste an der Außenseite der Kofferraumklappe
drücken.
Entspricht dem Drücken der Taste
der
Fernbedienung.
Der Zustand der Türen verändert sich nicht.
Kofferraumklappe berührungslos
öffnen
Allgemein
Die Kofferraumklappe kann bei mitgeführter
Fernbedienung berührungslos geöffnet wer‐
den. Zwei Sensoren erkennen eine nach vorn gerichtete Fußbewegung im mittleren Heckbe‐
reich und die Kofferraumklappe öffnet sich.
Auszuführende Fußbewegung WARNUNG
Beim berührungslosen Bedienen kann es
zur Berührung mit Fahrzeugteilen kommen,
z. B. heiße Auspuffanlage. Es besteht Verlet‐
zungsgefahr. Bei der Fußbewegung auf siche‐
ren Stand achten und das Fahrzeug nicht be‐
rühren.◀
1.Mittig hinter das Fahrzeug stellen, unge‐
fähr eine Armlänge vom Fahrzeugheck
entfernt.2.Einen Fuß in Fahrtrichtung möglichst weit
unter das Fahrzeug bewegen und sofort
wieder zurückziehen. Bei dieser Bewegungmuss das Bein die Bereiche beider Senso‐
ren durchfahren.
Öffnen
Weiter vorn beschriebene Fußbewegung aus‐ führen.
Die Kofferraumklappe öffnet sich, unabhängig
davon, ob sie ver- oder entriegelt war.
Vor dem Öffnen blinkt die Warnblinkanlage auf.
Wenn sich die Fernbedienung im Sensorbe‐
reich befindet, kann die Kofferraumklappe ver‐
sehentlich durch eine unbewusste oder ver‐
meintlich erkannte Fußbewegung geöffnet
werden.
Der Sensorbereich reicht ca. 1,50 m hinter den
Heckbereich.
WARNUNG
Bei der Bedienung der Kofferraumklappe
können Körperteile eingeklemmt werden. Es
besteht Verletzungsgefahr. Beim Öffnen und
Schließen darauf achten, dass der Bewe‐
gungsbereich der Kofferraumklappe frei ist.◀
ACHTUNG
Die Kofferraumklappe schwenkt beim
Öffnen nach hinten und oben aus. Es besteht
die Gefahr von Sachschäden. Beim Öffnen und
Schließen darauf achten, dass der Bewe‐
gungsbereich der Kofferraumklappe frei ist.◀
Funktionsstörung
Die Erkennung der Fernbedienung durch das
Fahrzeug kann unter anderem durch folgende
Umstände gestört sein:
Seite 41Öffnen und SchließenBedienung41
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Gefahr von Sachschäden. Vor dem Einschalten
der Wischer die Scheibe abtauen.◀
WARNUNG
Wenn sich die Wischer im abgeklappten
Zustand in Bewegung setzen, können Teile
des Fahrzeugs beschädigt oder Körperteile
eingeklemmt werden. Es besteht Verletzungs‐
gefahr oder die Gefahr von Sachschäden. Da‐
rauf achten, dass bei abgeklappten Wischern
das Fahrzeug abgeschaltet ist und beim Ein‐
schalten die Wischer angeklappt sind.◀
Einschalten
Nach dem Loslassen geht der Hebel in die
Grundstellung zurück.
▷Normale Wischergeschwindigkeit: Einmal
nach oben tippen.
Im Stand wird auf Intervallbetrieb umge‐
schaltet.▷Schnelle Wischergeschwindigkeit: Zwei‐
mal nach oben tippen oder einmal über
den Druckpunkt drücken.
Im Stand wird auf normale Geschwindig‐
keit umgeschaltet.Ausschalten und Kurzwischen
Nach dem Loslassen geht der Hebel in die
Grundstellung zurück.
▷Kurzwischen: Einmal nach unten drücken.▷Ausschalten von normaler Wischerge‐
schwindigkeit: Einmal nach unten drücken.▷Ausschalten von schneller Wischerge‐
schwindigkeit: Zweimal nach unten drü‐
cken.
Intervallbetrieb oder Regensensor
Prinzip Ohne Regensensor ist das Intervall für den Wi‐
scherbetrieb vorgegeben.
Der Regensensor steuert automatisch den Wi‐
scherbetrieb in Abhängigkeit von der Regenin‐
tensität. Der Sensor befindet sich an der
Frontscheibe direkt vor dem Innenspiegel.
Aktivieren/deaktivieren
Taste am Wischerhebel drücken.
Ein Wischvorgang wird gestartet. Bei Ausstat‐
tung mit Regensensor: LED im Wischerhebel
leuchtet.
Seite 73FahrenBedienung73
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Bei Frost wird ggf. kein Wischvorgang gestar‐
tet.
ACHTUNG
In Waschanlagen können sich die Wi‐
scher versehentlich in Bewegung setzen, wenn
der Regensensor aktiviert ist. Es besteht die
Gefahr von Sachschäden. In Waschanlagen
den Regensensor deaktivieren.◀
Intervallzeit oder Empfindlichkeit des
Regensensors einstellen
Das Rändelrad drehen, um die Intervallzeit
oder Empfindlichkeit des Regensensors einzu‐
stellen.
Nach oben: Kurzes Intervall oder hohe Emp‐
findlichkeit des Regensensors.
Nach unten: Langes Intervall oder geringe
Empfindlichkeit des Regensensors.
Scheibe, Scheinwerfer reinigen
Wischerhebel ziehen.
Waschflüssigkeit wird an die Frontscheibe ge‐
sprüht und die Wischer werden kurz einge‐
schaltet.
Bei eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung
werden in sinnvollen Abständen gleichzeitig
auch die Scheinwerfer gereinigt.
WARNUNG
Bei tiefen Temperaturen kann die
Waschflüssigkeit auf der Scheibe gefrieren
und die Sicht einschränken. Es besteht Unfall‐
gefahr. Wascheinrichtungen nur benutzen,
wenn ein Gefrieren der Waschflüssigkeit aus‐
geschlossen ist. Bei Bedarf Frostschutzmittel
verwenden.◀
ACHTUNG
Bei leerem Waschwasserbehälter kann
die Waschpumpe nicht wie vorgesehen arbei‐
ten. Es besteht die Gefahr von Sachschäden.
Wascheinrichtung nicht bei leerem Waschwas‐
serbehälter benutzen.◀
Scheibenwaschdüsen
Scheibenwaschdüsen werden bei eingeschal‐
teter Zündung automatisch beheizt.
Abklappstellung der Wischer Wichtig z. B. zum Wechseln der Wischerblätter
oder zum Abklappen bei Frost.
WARNUNG
Wenn sich die Wischer im abgeklappten
Zustand in Bewegung setzen, können Teile
des Fahrzeugs beschädigt oder Körperteile
eingeklemmt werden. Es besteht Verletzungs‐
gefahr oder die Gefahr von Sachschäden. Da‐ rauf achten, dass bei abgeklappten Wischern
das Fahrzeug abgeschaltet ist und beim Ein‐
schalten die Wischer angeklappt sind.◀1.Zündung ein- und wieder ausschalten.2.Bei Frostgefahr darauf achten, dass die
Wischerblätter nicht angefroren sind.3.Wischerhebel nach oben über den Druck‐
punkt drücken und ca. 3 Sekunden halten,
bis die Wischer in einer etwa senkrechten
Stellung stillstehen.Seite 74BedienungFahren74
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Speed Limit Information mit
No Passing Information
Prinzip
Speed Limit Information Speed Limit Information zeigt in der Instru‐mentenkombination die aktuell erkannte Ge‐
schwindigkeitsbegrenzung an. Die Kamera im
Bereich des Innenspiegels erfasst Verkehrs‐
schilder am Fahrbahnrand ebenso wie variable
Anzeigen von Schilderbrücken. Verkehrsschil‐
der mit Zusatzzeichen, z. B. bei Nässe, werden
auch erkannt und mit fahrzeuginternen Daten,
z. B. des Regensensors, abgeglichen und situ‐
ationsabhängig angezeigt. Das System be‐
rücksichtigt die im Navigationssystem gespei‐
cherten Informationen und zeigt auch auf nicht
beschilderten Strecken vorliegende Geschwin‐ digkeitsbegrenzungen an.
No Passing Information
No Passing Information zeigt mit entsprechen‐
den Symbolen in der Instrumentenkombina‐
tion von der Kamera erkannte Überholverbote
und deren Aufhebungen an. Das System be‐
rücksichtigt ausschließlich durch Beschilde‐
rung kenntlich gemachte Überholverbote und
Aufhebungen.
In folgenden Situationen erfolgt keine Anzeige:▷In Ländern, in denen Überholverbote
hauptsächlich durch Straßenmarkierungen
kenntlich gemacht sind.▷Auf nicht beschilderten Strecken.▷Bei Bahnübergängen, Fahrbahnmarkierun‐
gen oder sonstigen Situationen, die auf ein
nicht beschildertes Überholverbot hinwei‐
sen würden.
Hinweise
Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überhol‐
verbote für den Anhängerbetrieb werden nicht
angezeigt.
WARNUNG
Das System entlastet nicht von der eige‐
nen Verantwortung die Sichtverhältnisse und
Verkehrssituation richtig einzuschätzen. Es be‐
steht Unfallgefahr. Fahrweise den Verkehrs‐
verhältnissen anpassen. Verkehrsgeschehen
beobachten und in den entsprechenden Situa‐
tionen aktiv eingreifen.◀
Überblick
Kamera
Die Kamera befindet sich im Bereich des In‐
nenspiegels.
Frontscheibe im Bereich vor dem Innenspiegel
sauber und frei halten.
Ein-/Ausschalten
Am Control Display:
1.„Einstellungen“2.„Info Display“3.„Speed Limit Info“
Ist Speed Limit Information eingeschaltet,
kann diese über den Bordcomputer im Info
Display in der Instrumentenkombination ange‐
zeigt werden.
No Passing Information wird gemeinsam mit
aktivierter Speed Limit Information angezeigt.
Anzeige
In der Instrumentenkombination wird Folgen‐
des angezeigt:
Seite 89AnzeigenBedienung89
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Grenzen des SystemsDie Automatische Fahrlichtsteuerung kann die
persönliche Einschätzung der Lichtverhält‐
nisse nicht ersetzen.
Die Sensoren können z. B. Nebel oder diesiges
Wetter nicht erkennen. In solchen Situationen
das Licht manuell einschalten, sonst entsteht
ein Sicherheitsrisiko.
Tagfahrlicht
Schalterstellung:
,
Das Tagfahrlicht leuchtet bei eingeschalteter
Zündung.
Aktivieren/deaktivieren
In einigen Ländern ist ein Tagfahrlicht ver‐
pflichtend, daher kann das Tagfahrlicht ggf.
nicht deaktiviert werden.
Am Control Display:
1.„Einstellungen“2.„Licht“3.„Tagfahrlicht“
Die Einstellung wird für das momentan ver‐
wendete Profil gespeichert.
Adaptives Kurvenlicht Prinzip
Adaptives Kurvenlicht ist eine variable Schein‐
werferlichtsteuerung, die eine dynamische
Ausleuchtung der Fahrbahn ermöglicht.
Abhängig vom Lenkeinschlag und weiteren
Parametern folgt das Scheinwerferlicht dem
Straßenverlauf.
Die variable Lichtverteilung sorgt, abhängig
von der Geschwindigkeit, für eine noch bes‐
sere Ausleuchtung der Fahrbahn.
Die Lichtverteilung wird automatisch der Ge‐
schwindigkeit angepasst. Das Stadtlicht wird
eingeschaltet, wenn beim Beschleunigen die
Geschwindigkeit von 50 km/h nicht überschrit‐
ten oder beim Bremsen die Geschwindigkeit
von 40 km/h unterschritten wird. Das Auto‐
bahnlicht wird bei einer Geschwindigkeit höher
110 km/h nach ca. 30 Sekunden oder ab einer
Geschwindigkeit von 140 km/h eingeschaltet.
In engen Kurven, z. B. Serpentinen, oder beim
Abbiegen wird bis zu einer bestimmten Ge‐
schwindigkeit einer der beiden Nebelschein‐
werfer als Abbiegelicht zugeschaltet. Dadurch
wird der kurveninnere Bereich besser ausge‐
leuchtet.
AktivierenSchalterstellung
bei eingeschalteter Zün‐
dung.
Um den Gegenverkehr nicht zu blenden,
schwenkt das Adaptive Kurvenlicht im Stand
nicht zur Fahrerseite.
Das Abbiegelicht wird abhängig von Lenkein‐
schlag oder Blinker automatisch zugeschaltet.
Beim Rückwärtsfahren wird das Abbiegelicht
ggf. unabhängig vom Lenkeinschlag automa‐
tisch zugeschaltet.
Funktionsstörung
Eine Check-Control-Meldung wird angezeigt.
Adaptives Kurvenlicht ist gestört oder ausge‐
fallen. Das System möglichst bald überprüfen lassen.
FernlichtassistentPrinzip Bei eingeschaltetem Abblendlicht schaltet die‐
ses System das Fernlicht automatisch ein und wieder aus oder blendet die Bereiche aus, die
den Gegenverkehr blenden. Eine Kamera an
der Vorderseite des Innenspiegels steuert die‐
sen Vorgang. Der Assistent sorgt dafür, dass
das Fernlicht eingeschaltet wird, wann immer
es die Verkehrssituation erlaubt. Es kann je‐
derzeit eingegriffen und das Fernlicht wie ge‐
Seite 99LichtBedienung99
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▷Bei deaktivierten Beifahrer‐
airbags leuchtet die Kon‐
trollleuchte dauernd.▷Bei aktivierten Beifahrerair‐
bags leuchtet die Kontroll‐
leuchte nicht.
Reifen Druck Control RDC
Prinzip Das System überwacht den Reifenfülldruck in
den vier montierten Reifen. Das System warnt,
wenn in einem oder mehreren Reifen der Rei‐
fenfülldruck deutlich abgefallen ist. Dafür mes‐
sen Sensoren in den Reifenventilen den Rei‐
fenfülldruck und die Reifentemperatur.
Hinweis Für die Bedienung des Systems auch die wei‐
teren Informationen und Hinweise unter Rei‐
fenfülldruck, siehe Seite 202, beachten.
Funktionsvoraussetzungen Für das System muss bei korrektem Reifenfüll‐
druck ein Reset durchgeführt worden sein,
sonst ist eine zuverlässige Meldung eines Rei‐
fenfülldruckverlustes nicht gewährleistet.
Nach einer Anpassung des Reifenfülldrucks
auf einen neuen Wert und nach einem Reifen-
oder Radwechsel einen Reset des Systems
durchführen.
Immer Räder mit RDC-Elektronik verwenden,
damit eine fehlerfreie Funktion des Systems
gewährleistet ist.
Statusanzeige
Am Control Display kann der momentane Sta‐
tus der Reifen Druck Control RDC angezeigt
werden, z. B. ob RDC aktiv ist.
Am Control Display:
1.„Fahrzeuginfo“2.„Fahrzeugstatus“3. „Reifen Druck Control“
Der Status wird angezeigt.
Zustandsanzeige Am Control Display wird der Reifen- und Sys‐
temzustand durch die Farbe der Räder und ei‐
nen Text dargestellt.
Alle Räder grün
System ist aktiv und warnt auf die zuletzt beim
Reset gespeicherten Reifenfülldrücke.
Ein Rad gelb Eine Reifenpanne oder ein größerer Reifenfüll‐
druckverlust im angezeigten Reifen.
Alle Räder gelb Eine Reifenpanne oder ein größerer Reifenfüll‐
druckverlust in mehreren Reifen.
Räder grau Das System kann keine Reifenpanne erken‐
nen. Gründe dafür sind:
▷Reset des Systems wird durchgeführt.▷Funktionsstörung.
Zusatzinformationen
In der Zustandsanzeige werden zusätzlich die
aktuellen Reifenfülldrücke und modellabhängig
Reifentemperaturen angezeigt. Die angezeig‐
ten Werte sind momentane Messwerte und
können sich durch den Fahrbetrieb oder witte‐
rungsbedingt ändern.
Reset durchführen
Nach einer Anpassung des Reifenfülldrucks
auf einen neuen Wert und nach einem Reifen-
oder Radwechsel einen Reset des Systems
durchführen.
Am Control Display und am Fahrzeug:
1.„Fahrzeuginfo“2.„Fahrzeugstatus“Seite 106BedienungSicherheit106
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Grenzen des Systems
Erkennungsbereich Das Erkennungsvermögen des Systems ist
begrenzt.
Deshalb kann es zu fehlenden oder verspäte‐
ten Systemreaktionen kommen.
Z. B. wird möglicherweise Folgendes nicht er‐
kannt:▷Langsames Fahrzeug beim Auffahren mit
hoher Geschwindigkeit.▷Plötzlich einscherende oder stark verzö‐
gernde Fahrzeuge.▷Fahrzeuge mit ungewöhnlicher Heckan‐
sicht.▷Vorausfahrende Zweiräder.
Funktionseinschränkungen
Die Funktion kann z. B. in folgenden Situatio‐
nen eingeschränkt sein:
▷Bei starkem Nebel, Regen, Regengischt
oder Schneefall.▷In scharfen Kurven.▷Bei Einschränkung oder Deaktivierung der
Fahrstabilitätsregelsysteme, z. B. DSC
OFF.▷Wenn, je nach Ausstattung, das Sichtfeld
der Kamera im Spiegel oder der Radarsen‐
sor verschmutzt oder verdeckt ist.▷Bis zu 10 Sekunden nach Motorstart über
den Start-/Stopp-Knopf.▷Während des Kalibriervorgangs der Ka‐
mera unmittelbar nach Fahrzeugausliefe‐
rung.▷Bei andauernder Blendwirkung durch Ge‐
genlicht, z. B. tiefstehende Sonne.
Empfindlichkeit der Warnungen
Je empfindlicher die Warnungen eingestellt
werden, z. B. der Warnzeitpunkt, um so mehr
Warnungen werden angezeigt. Es kann daher
auch vermehrt zu falschen Warnungen kom‐
men.
Auffahrwarnung mit
Anbremsfunktion
Prinzip Das System kann helfen, Unfälle zu vermeiden.
Kann ein Unfall nicht vermieden werden, hilft
das System, die Aufprallgeschwindigkeit zu
verringern.
Das System warnt vor möglicher Kollisionsge‐
fahr und bremst ggf. selbsttätig.
Der automatische Bremseingriff erfolgt mit be‐
schränkter Bremskraft und ist zeitlich be‐
grenzt.
Bei Ausstattung mit Aktiver Geschwindigkeits‐
regelung mit Stop & Go Funktion wird die Auf‐
fahrwarnung über den Radarsensor der Ge‐
schwindigkeitsregelung gesteuert.
Die Auffahrwarnung ist auch bei deaktivierter
Geschwindigkeitsregelung verfügbar.
Bei bewusstem Annähern an ein Fahrzeug er‐
folgen Auffahrwarnung und Bremseingriff spä‐
ter, um unberechtigte Systemreaktionen zu
vermeiden.
Allgemein Das System warnt ab ca. 5 km/h in zwei Stufen
vor möglicher Kollisionsgefahr mit Fahrzeugen.
Der Zeitpunkt dieser Warnungen kann in Ab‐
hängigkeit der aktuellen Fahrsituation variie‐
ren.Seite 115SicherheitBedienung115
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