
durch Wasser fahren müssen, versuchen Sie,
die Tiefe und Bodenbeschaffenheit (sowie die
Lage von Hindernissen) zu ermitteln, bevor Sie
in das Wasser fahren. Gehen Sie mit Vorsicht
vor und behalten Sie bei tiefem Wasser eine
gleichmäßige kontrollierte Geschwindigkeit von
unter 8 km/h (5 mph) bei, um Wellenauswirkun-
gen zu minimieren.
Fließendes Gewässer
Wenn das Wasser rasch fließt und ansteigt
(z. B. bei einem Sturm) vermeiden Sie das
Durchqueren des Wassers, bis der Wasser-
stand zurückgeht und/oder das Wasser nicht
mehr so schnell fließt. Wenn Sie das fließende
Wasser durchqueren müssen, vermeiden Sie
eine Wassertiefe von über 9 Zoll (23 cm). Das
fließende Wasser kann das Fluss- oder Bach-
bett auswaschen, sodass Ihr Fahrzeug in tiefe-
res Wasser einsinkt. Bestimmen Sie Ausfahr-
punkte, die stromabwärts vom Ihrem
Einfahrpunkt liegen, um mit der Strömung trei-
ben zu können.
Stehendes Wasser
Vermeiden Sie das Fahren in stehendem Was-
ser mit einer Tiefe von mehr als 51 cm (20 Zoll)und verringern Sie die Geschwindigkeit ent-
sprechend, um Wellenwirkungen zu minimie-
ren. Die maximale Geschwindigkeit in 51 cm
(20 Zoll) tiefem Wasser beträgt weniger als
8 km/h (5 mph).
Wartung
Nach dem Fahren durch tiefes Wasser überprü-
fen Sie die Flüssigkeiten und Schmiermittel des
Fahrzeugs (Motoröl, Getriebeöl, Achse, Ver-
teilergetriebe) um zu gewährleisten, dass die
Flüssigkeiten nicht verunreinigt worden sind.
Verunreinigte Flüssigkeit (milchig, schäumen-
des Aussehen) sollte so bald wie möglich
gespült/gewechselt werden, um Schäden an
Bauteilen zu verhindern.
Fahren in Schnee, Schlamm und
SandSchalten Sie, wenn Sie bei starkem Schnee
eine Last ziehen, das Getriebe in einen niedri-
geren Gang und bei Bedarf das Verteilerge-
triebe auf 4WD LOW (Allradantrieb, unter
Ganggruppe). Weitere Informationen finden Sie
unter „Allradantrieb“ in „Start und Betrieb“.
Schalten Sie nicht in einen niedrigeren Gang
als nötig, um die Vorwärtsbewegung aufrecht-zuerhalten. Das übermäßige Hochdrehen des
Motors kann dazu führen, dass die Räder
durchdrehen und die Traktion verloren geht.
Vermeiden Sie abruptes Herunterschalten auf
eisigen oder glatten Straßen, da das Bremsen
mit dem Motor zum Rutschen und zum Verlust
der Kontrolle über das Fahrzeug führen kann.
Befahren von BergenHINWEIS:
Bevor Sie versuchen, einen Berg zu befah-
ren, ermitteln Sie die Bedingungen am
Kamm bzw. auf der anderen Seite.
Bevor Sie einen steilen Berg befahren,
schal-
ten Sie das Getriebe in einen unteren Gang und
das Verteilergetriebe in 4WD LOW (Allradan-
trieb, untere Ganggruppe). Verwenden Sie bei
sehr steilen Bergen den ersten Gang und 4WD
LOW.
Wenn Sie beim Befahren eines steilen Ber-
ges den Motor abwürgen oder sich das Fahr-
zeug nicht mehr vorwärts bewegt, lassen Sie
das Fahrzeug zum Halten kommen und betäti-
gen Sie unverzüglich die Bremsen. Starten Sie
den Motor wieder und schalten Sie auf RE-
298

VERSE (Rückwärtsfahrt). Fahren Sie langsam
rückwärts den Berg so hinunter, dass Sie die
Fahrzeuggeschwindigkeit mit Unterstützung
durch die Motorbremse regeln können. Wenn
Sie zur Regelung der Fahrzeuggeschwindigkeit
bremsen müssen, bremsen Sie nur leicht und
vermeiden Sie das Blockieren oder Rutschen
der Reifen.WARNUNG!
Wenn der Motor abstirbt, Sie den Schwung
verlieren oder den Gipfel eines steilen Hü-
gels bzw. einer Steigung nicht erreichen kön-
nen, versuchen Sie niemals umzukehren.
Dies kann zum Umkippen und Überschlagen
des Fahrzeugs führen. Fahren Sie im Rück-
wärtsgang (REVERSE) immer vorsichtig
rückwärts und gerade den Berg hinunter.
Fahren Sie niemals in der Getriebestellung
NEUTRAL (Leerlauf) lediglich unter Verwen-
dung der Bremsen einen Berg hinab.Denken Sie daran, keinesfalls an einem Berg
schräg zu fahren, sondern stets nur gerade
nach oben oder unten.
Wenn die Räder zu rutschen beginnen, wäh-
rend Sie sich dem Kamm eines Hügels nähern,
nehmen Sie den Fuß etwas vom Gaspedal und
fahren Sie mit langsamer Drehung der Vorder-
räder weiter vorwärts. Dadurch entsteht neuer
„Grip“ an der Oberfläche, der normalerweise die
Traktion zur Vollendung des Aufstiegs bietet.
Traktion bei der BergabfahrtVerwenden Sie bei der Bergabfahrt oder bei der
Abfahrt von Steigungen Bergabfahrhilfe oder
Selec Speed Control, um wiederholtes starkes
Bremsen zu vermeiden.
Sollte die Ausstattung keine Bergabfahrhilfe
oder Selec Speed Control umfassen, gehen Sie
folgendermaßen vor:
Schalten Sie das Getriebe in einen niedrigen
Gang und das Verteilergetriebe auf 4WD LOW.
Lassen Sie das Fahrzeug langsam den Hügel
hinunterfahren, wobei alle vier Räder von der Motorkompression gebremst werden. Dadurch
können Sie die Fahrgeschwindigkeit und
-richtung steuern.
Bei der Bergabfahrt oder bei der Abfahrt von
Steigungen kann wiederholtes Bremsen zum
Fading der Bremsen und dem Verlust der Kon-
trolle über die Bremsen führen. Vermeiden Sie
wiederholtes schweres Bremsen durch Herun-
terschalten des Getriebes wann immer möglich.
Nach dem Fahren im GeländeDer Geländebetrieb stellt eine höhere Belas-
tung für Ihr Fahrzeug als das Fahren auf der
Straße dar. Nach dem Fahren im Gelände ist es
immer eine gute Idee, das Fahrzeug auf Schä-
den zu prüfen. Auf diese Weise können Sie sich
sofort um alle Probleme kümmern und haben
Ihr Fahrzeug stets einsatzbereit, wenn Sie es
brauchen.
Überprüfen Sie vollständig den Unterboden
Ihres Fahrzeugs. Prüfen Sie Reifen, Karos-
seriestruktur, Lenkung, Radaufhängung und
Auspuffanlage auf Schäden.
299

WARNUNG!
Das elektronische Stabilitätsprogramm
(ESP) kann die auf das Fahrzeug wirkenden
Naturgesetze der Physik nicht außer Kraft
setzen oder die durch die vorherrschenden
Straßenverhältnisse gegebene Traktion ver-
bessern. Das ESP kann Kollisionen nicht
verhindern, auch die nicht, die aus zu
schnellem Fahren in Kurven, auf rutschigem
Untergrund oder bei Aquaplaning resultie-
ren. Das ESP kann auch keine Kollisionen
verhindern, die durch einen vom Fahrer ver-
ursachten Verlust der Fahrzeugkontrolle bei
diesen Bedingungen hervorgerufen werden.
Nur ein sicherer, aufmerksamer und erfahre-
ner Autofahrer kann Kollisionen verhindern.
Die Möglichkeiten eines mit ESP ausgestat-
teten Fahrzeugs dürfen niemals auf leicht-
sinnige oder gefährliche Weise so ausge-
nutzt werden, dass die Sicherheit des
Fahrers oder anderer Personen gefährdet
wird.Das ESP-System hat zwei verfügbare Betriebs-
arten bei 4WD HIGH (Allradantrieb, obere
Ganggruppe) und bei Fahrzeugen mit Zweirad-
antrieb sowie eine Betriebsart bei 4WD LOW
(Allradantrieb, untere Ganggruppe)
Modelle mit oberer Ganggruppe (Modelle
mit Allradantrieb) oder Modelle mit
Zweiradantrieb
Ein
Dies ist die normale Betriebsart des ESP bei
4WD HIGH (Allradantrieb, obere Ganggruppe)
und bei Fahrzeugen mit Zweiradantrieb. Wenn
das Fahrzeug gestartet wird oder das Verteiler-
getriebe (je nach Ausstattung) von 4WD LOW
(Allradantrieb, untere Ganggruppe) oder NEU-
TRAL zurück auf 4WD HIGH (Allradantrieb,
obere Ganggruppe) geschaltet wird, wird das
ESP eingeschaltet. Diese Betriebsart ist für die
meisten Fahrsituationen zu verwenden. Das
ESP darf nur aus besonderen Gründen wie
nachfolgend beschrieben auf „Teilabschaltung“
umgeschaltet werden.
Teilabschaltung
Diese Betriebsart wird durch Antippen des
Schalters „ESC OFF“ (ESP Aus) aktiviert. In der
teilabgeschalteten Betriebsart ist die Antriebs-
schlupfregelung des ESP mit Ausnahme der im
Abschnitt „Antriebsschlupfregelung“ beschrie-
benen Sperrdifferentialfunktion deaktiviert, und
die Kontrollleuchte „ESC OFF“ (ESP Aus)
leuchtet. Alle anderen Stabilitätsfunktionen des
ESP arbeiten normal. Diese Betriebsart ist vor-
gesehen, wenn das Fahrzeug in tiefem Schnee,
Sand oder Geröll festsitzt und ein stärkerer
Radschlupf, als es das ESP normalerweise
gestattet, nötig ist. Zum Wiedereinschalten drü-
cken Sie kurzzeitig den Schalter „ESC OFF“
(ESP Aus). Dadurch wird die normale ESP-
Betriebsart „ESC On“ (ESP ein) wiederherge-
stellt.
HINWEIS:
Zur Verbesserung der Traktion des Fahr-
zeugs beim Fahren mit Schneeketten oder
beim Anfahren in tiefem Schnee, Sand oder
Geröll kann es erforderlich sein, durch Drü-
cken des Schalters „ESC OFF“ (ESP Aus)
auf die Betriebsart „Partial Off“ (Teilabschal-
tung) umzuschalten. Sobald die Fahrsitua-
308

tion, die einen Wechsel in die Betriebsart
„Partial Off“ (Teilabschaltung) erforderlich
machte, überstanden ist, ist das ESP durch
kurze Betätigung des Schalters „ESC OFF“
(ESP Aus) wieder einzuschalten. Dies kann
bei fahrendem Fahrzeug erfolgen.WARNUNG!
In der teilabgeschalteten Betriebsart ist die
Antriebsschlupfregelung des ESP mit Aus-
nahme der im Abschnitt „Antriebsschlupf-
regelung“ beschriebenen Sperrdifferential-
funktion deaktiviert, und die
„Kontrollleuchte ESP Aus“ leuchtet auf. In
der teilabgeschalteten Betriebsart wird die
Funktion zur Verringerung der Motorleis-
tung von der Antriebsschlupfregelung de-
aktiviert und die erhöhte Fahrzeugstabilität
durch das ESP-System nicht mehr im vol-
len Umfang gewährleistet.
(Fortsetzung)
WARNUNG!
(Fortsetzung)
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) wird deaktiviert, wenn sich das
ESP-System im Modus „Teilabschaltung“
befindet.
Allradantrieb, untere Ganggruppe
Teilabschaltung
Dies ist die normale Betriebsart des ESP bei
4WD LOW (Allradantrieb, untere Ganggruppe).
Wenn das Fahrzeug in 4WD LOW gestartet
wird oder das Verteilergetriebe (je nach Aus-
stattung) von 4WD HI (Allradantrieb, obere
Ganggruppe) auf NEUTRAL oder 4WD LOW
(Allradantrieb, untere Ganggruppe) geschaltet
wird, wird das ESP teilweise abgeschaltet.Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC)Die Anhänger-Schlingerstabilisierung verwen-
det Sensoren im Fahrzeug, um einen übermä-
ßig schwankenden Anhänger zu erkennen, und
wird die entsprechenden Maßnahmen durch-
führen, um zu versuchen, die Schlingerbewe-
gung aufzuhalten. Das System kann die Motor- leistung verringern und die Bremse der
entsprechenden Räder betätigen, um der
Schlingerbewegung des Anhängers entgegen-
zuwirken. Die Anhänger-Schlingerstabilisierung
wird automatisch aktiviert, sobald ein übermä-
ßiges Schlingern des Anhängers registriert
wird. Beachten Sie, dass die Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) einen Anhänger
nicht in allen Fällen stabilisieren kann. Bei
Anhängerbetrieb ist stets vorsichtig zu fahren,
und die Anhängerstützlast-Empfehlungen sind
unbedingt zu beachten! Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Anhängerbetrieb“ in
diesem Abschnitt. Bei aktivierter Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) blinkt die „ESP-
Aktivierung/Systemkontrollleuchte“, die Motor-
leistung wird verringert, und Sie spüren eine
Betätigung der Bremsen an einzelnen Rädern
bei dem Versuch, den Anhänger zu stabilisie-
ren. Die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) wird deaktiviert, wenn sich das ESP-
System in der Betriebsart „Teilabschaltung“ be-
findet.
309

Bergabfahrhilfe (HDC) – je nach
Ausstattung (nur Modelle mit
Allradantrieb mit MP3023
Zweigang-Verteilergetriebe)Die HDC ist für niedrige Geschwindigkeiten bei
Geländefahrten im Bereich 4WD Low (zuschalt-
barer Allradantrieb, untere Ganggruppe) vorge-
sehen. Während verschiedener Fahrsituationen
behält HDC bei Bergabfahrten die Fahrge-
schwindigkeit bei. Die HDC kontrolliert die Fahr-
geschwindigkeit durch aktive Regelung der
Bremsen.Die HDC hat drei Zustände:
1. Aus (Funktion ist nicht eingeschaltet und
wird nicht aktiviert).
2. Eingeschaltet (Funktion ist eingeschaltet und betriebsbereit, aber die Aktivierungsbe-
dingungen sind nicht erfüllt, oder Fahrer
hebt aktiv die Funktion durch Betätigen von
Bremse oder Gaspedal auf).
3. Aktiv (Funktion ist eingeschaltet und kontrol- liert aktiv die Fahrgeschwindigkeit).
Einschalten der Bergabfahrhilfe
Die HDC wird durch Drücken des HDC-
Schalters eingeschaltet, aber die folgenden Be-
dingungen müssen erfüllt sein, um die HDC zu
aktivieren:
Der Antriebsstrang befindet sich in 4WD Low
(zuschaltbarer Allradantrieb, untere Gang-
gruppe).
Die Fahrgeschwindigkeit beträgt weniger als
8 km/h (5 mph).
Die Feststellbremse ist gelöst.
Die Fahrertür ist geschlossen. Aktivieren der HDC
Nachdem die HDC eingeschaltet wurde, wird
sie automatisch aktiviert, wenn ein Gefälle von
ausreichender Stärke befahren wird (über un-
gefähr 8 %). Die für die HDC eingestellte Ge-
schwindigkeit ist durch den Fahrer auswählbar
und kann mit dem Wippschalter eingestellt wer-
den. Im Folgenden werden die Geschwindig-
keitseinstellungen der HDC zusammengefasst:
P = keine Geschwindigkeit eingestellt. Die
HDC kann eingeschaltet sein, aber wird sich
nicht aktivieren.
R = 1 km/h (0,6 mph)
N = 2 km/h (1,2 mph)
1. Gang = 1 km/h (0,6 mph)
2. Gang = 2 km/h (1,2 mph)
3. Gang = 3 km/h (1,8 mph)
4. Gang = 4 km/h (2,5 mph)
5. Gang = 5 km/h (3,1 mph)
6. Gang = 6 km/h (3,7 mph)
7. Gang = 7 km/h (4,3 mph)
8. Gang = 8 km/h (5,0 mph)
Schalter für Bergabfahrhilfe (HDC)
312

HINWEIS:
Im HDC-Betrieb wird die Sollgeschwindig-
keit der HDC mit den Wippschalterstellun-
gen (+/-) eingestellt und das Getriebe auf
elektronische Bereichswahl (ERS) ge-
schaltet, wobei aber der vom Getriebe
gewählte Gang nicht beeinflusst wird, so-
fern nicht die manuelle Umgehung durch
den Fahrer gewählt wurde. Im HDC-
Betrieb schaltet das Getriebe entspre-
chend der vom Fahrer gewählten, einge-
stellten Geschwindigkeit und abhängig
von den Fahrbedingungen.
Die Leistung der HDC wird von der aus-
gewählten Terrain Select-Betriebsart be-
einflusst. Der Fahrer kann diesen Unter-
schied bemerken und ihn als
Schwankung in der Aggressivität
wahrnehmen.
Manuelle Umgehung durch den Fahrer:
Der Fahrer kann die HDC-Aktivierung durch
Betätigen von Bremse oder Gaspedal jederzeit
aufheben. Während die manuelle Umgehung
durch den Fahrer aktiv ist, ist das Getriebe im
elektronischen Bereichswahlmodus (ERS). Dies begrenzt den obersten Gang, und das
Fahrzeug schaltet vom 1. Gang durch den
Gang, der angezeigt wird.
Deaktivieren der HDC
Die HDC wird deaktiviert, bleibt aber in Bereit-
schaft, wenn eine der folgenden Bedingungen
auftritt:
Der Fahrer hebt die eingestellte HDC-
Geschwindigkeit durch Betätigen von
Bremse oder Gaspedal auf.
Die Fahrgeschwindigkeit überschreitet
20 mph (32 km/h), bleibt aber unter 40 mph
(64 km/h).
Das Fahrzeug befindet sich auf einem Ge-
fälle mit unzureichender Stärke (weniger als
ungefähr 8 %), auf einer Ebene oder auf
einem Anstieg.
Das Getriebe wird in die Stellung PARK
geschaltet.
Ausschalten der Bergabfahrhilfe
Die HDC wird deaktiviert und ausgeschaltet,
wenn eine der folgenden Bedingungen eintritt:
Der Fahrer drückt den HDC-Schalter.
Der Antriebsstrang wird aus dem Bereich
4WD Low (zuschaltbarer Allradantrieb, un-
tere Ganggruppe) geschaltet.
Die Feststellbremse wird angezogen.
Die Fahrertür wird geöffnet.
Das Fahrzeug fährt über 70 Sekunden lang
schneller als 20 mph (32 km/h).
Das Fahrzeug fährt schneller als 40 mph
(64 km/h) (HDC schaltet sich sofort aus).
Feedback zum Fahrer:
Im Kombiinstrument befindet sich ein HDC-
Symbol und ein HDC-Schalter, der über eine
LED verfügt, die dem Fahrer Feedback über
den Status der HDC bietet.
Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte leuchten auf und bleiben ein-
geschaltet, wenn die HDC eingeschaltet oder
aktiviert ist. Dies ist der normale Betriebszu-
stand der HDC.
Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken für mehrere Sekun-
den und erlöschen anschließend, wenn der
313

Fahrer den HDC-Schalter drückt, aber die
Aktivierungsbedingungen nicht erfüllt sind.
Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken für mehrere Sekun-
den und erlöschen anschließend, wenn die
HDC auf Grund überhöhter Geschwindigkeit
deaktiviert wird.
Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken, wenn die HDC auf
Grund überhitzter Bremsen deaktiviert wird.
Das Blinken setzt aus und die HDC aktiviert
sich erneut, wenn die Bremsen ausreichend
abgekühlt sind.WARNUNG!
Die Bergabfahrhilfe (HDC) dient nur dazu,
dem Fahrer bei der Bergabfahrt dabei zu
helfen, die Fahrgeschwindigkeit zu kontrol-
lieren. Der Fahrer muss weiterhin auf die
Fahrbedingungen achten und ist dafür ver-
antwortlich, eine sichere Fahrgeschwindig-
keit beizubehalten.
Selec Speed Control (SSC) – je nach
Ausstattung (nur Modelle mit
Allradantrieb mit MP3023
Zweigang-Verteilergetriebe)Die SSC ist für Geländefahrten im Bereich 4WD
Low (zuschaltbarer Allradantrieb, untere Gang-
gruppe) vorgesehen. Die SSC hält die Fahrge-
schwindigkeit durch aktive Kontrolle des
Motordrehmoments und der Bremsen aufrecht. Die SSC hat drei Zustände:
1. Aus (Funktion ist nicht eingeschaltet und
wird nicht aktiviert)
2. Eingeschaltet (Funktion ist eingeschaltet und betriebsbereit, aber die Aktivierungsbe-
dingungen sind nicht erfüllt, oder Fahrer
hebt aktiv die Funktion durch Betätigen von
Bremse oder Gaspedal auf)
3. Aktiv (Funktion ist eingeschaltet und kontrol- liert aktiv die Fahrgeschwindigkeit)
Einschalten der SSC
Die SSC wird durch Drücken des SSC-
Schalters eingeschaltet, aber die folgenden Be-
dingungen müssen erfüllt sein, um die SSC zu
aktivieren:
Der Antriebsstrang befindet sich in 4WD Low
(zuschaltbarer Allradantrieb, untere Gang-
gruppe).
Die Fahrgeschwindigkeit beträgt weniger als
8 km/h (5 mph).
Die Feststellbremse ist gelöst.
Die Fahrertür ist geschlossen.
Der Fahrer betätigt nicht das Gaspedal.
Schalter für Selec Speed Control (SSC)
314

Deaktivieren der SSC
Die SSC wird deaktiviert und ausgeschaltet,
wenn eine der folgenden Bedingungen eintritt:
Der Fahrer drückt den SSC-Schalter.
Der Antriebsstrang wird aus dem Bereich
4WD Low (zuschaltbarer Allradantrieb, un-
tere Ganggruppe) geschaltet.
Die Feststellbremse wird angezogen.
Die Fahrertür wird geöffnet.
Das Fahrzeug fährt über 70 Sekunden lang
schneller als 20 mph (32 km/h).
Das Fahrzeug fährt schneller als 40 mph
(64 km/h) (SSC schaltet sich sofort aus).
Feedback zum Fahrer:
Im Kombiinstrument befindet sich ein SSC-
Symbol und der SSC-Schalter verfügt über eine
LED, die dem Fahrer Feedback über den Status
der SSC bietet.
Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte leuchten auf und bleiben ein- geschaltet, wenn die SSC eingeschaltet oder
aktiviert ist. Dies ist der normale Betriebszu-
stand der SSC.
Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken für mehrere Sekun-
den und erlöschen anschließend, wenn der
Fahrer den SSC-Schalter drückt, aber die
Aktivierungsbedingungen nicht erfüllt sind.
Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken für mehrere Sekun-
den und erlöschen anschließend, wenn die
SSC auf Grund überhöhter Geschwindigkeit
deaktiviert wird.
WARNUNG!
SSC dient nur dazu, dem Fahrer bei Gelän-
defahrten dabei zu helfen, die Fahrge-
schwindigkeit zu kontrollieren. Der Fahrer
muss weiterhin auf die Fahrbedingungen
achten und ist dafür verantwortlich, eine si-
chere Fahrgeschwindigkeit beizubehalten.
ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte und
Kontrollleuchte ESP Aus
Die „ESP-Aktivierung/Systemkon-
trollleuchte“ im Kombiinstrument
leuchtet auf, wenn der Zündschal-
ter in die Stellung ON/RUN (Ein/
Start) gedreht wird. Die Leuchte
erlischt, wenn der Motor läuft.
Leuchtet die ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte bei laufendem Motor
ständig, liegt eine Störung im ESP-System vor.
Wenn diese Leuchte nach mehrfachem Ein-
schalten der Zündung eingeschaltet bleibt und
das Fahrzeug mehrere Kilometer mit Ge-
schwindigkeiten über 48 km/h (30 mph) gefah-
ren wurde, suchen Sie so bald wie möglich
einen Vertragshändler auf, um die Ursache der
Störung feststellen und diese beheben zu
lassen.
Die ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte (im
Kombiinstrument) beginnt zu blinken, sobald
die Reifen Traktion verlieren und das ESP-
System aktiviert wird. Wenn die Antriebs-
schlupfregelung (ASR) aktiv ist, blinkt die ESP-
316