
VIII
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SICHERHEIT
REIFENFÜLLDRUCKERKENNUNG
System, dass die automatische Kon-
trolle des Reifendruckes während der
Fahrt sicherstellt.
Anzeige des korrekten
Reifenfülldrucks
Wahl der Erkennung
Diese Funktion warnt Sie bei einem
zu niedrigen Reifenfülldruck oder
bei einem Plattfuß.
Automatische Erkennung
Sensoren kontrollieren den Füll-
druck der Reifen.
Bei einer Funktionsstörung erscheint
eine Meldung auf der Multifunktions-
anzeige.
Erkennung auf Veranlassung
durch den Fahrer
Sie können den Reifenfülldruck je-
derzeit kontrollieren.
)
Drücken Sie dazu auf die
Taste A
(CHECK); die Information
wird auf dem Bildschirm des Kom-
biinstrumentes angezeigt.
)
Drücken Sie die Betätigung A
(CHECK).
Das System informiert Sie über den
korrekten Reifenfülldruck an ihrem
Fahrzeug.
Diese Information steht nur auf An-
forderung durch den Fahrer zur Ver-
fügung.
Reifen mit geringem Druck
Automatische Erkennung
Erkennung auf Anfrage
Automatische Erkennung:
Eine Meldung gibt an, welches Rad
zu niedrigen Reifenfülldruck aufweist.
Erkennung auf Veranlassung
durch den Fahrer:
Neben dem Fahrzeugsymbol wer-
den die Räder mit zu niedrigem Rei-
fenfülldruck angezeigt.
Gleichzeitig zur Meldung leuchtet
die SERVICE
-Leuchte auf und es
ertönt ein akustisches Signal.
)
Überprüfen Sie den Reifendruck
so schnell wie möglich.

VIII
116
SICHERHEIT
Platter Reifen
Automatische Erkennung
Erkennung auf Anfrage
Automatische Erkennung:
Eine Meldung gibt an, welches Rad
platt ist.
Erkennung auf Veranlassung
durch den Fahrer:
Auf dem Fahrzeugsymbol werden das
bzw. die platten Räder angezeigt.
Gleichzeitig zur Meldung leuchtet
die Kontrollleuchte STOP
auf und es
ertönt ein akustisches Signal.
Rad nicht überwacht
Automatische Erkennung
Erkennung auf Anfrage
Automatische Erkennung:
Eine Meldung gibt an, welches Rad
nicht überwacht wird.
Erkennung auf Veranlassung
durch den Fahrer:
Neben dem Fahrzeugsymbol werden
die nicht überwachten Räder angezeigt.
)
Gleichzeitig zur Meldung leuchtet die
Kontrollleuchte SERVICE
auf und es
ertönt ein akustisches Signal. Wenden
Sie sich an das CITROËN-Händler-
netz oder eine qualifi zierte Werkstatt.
Das Reifenfülldrucksystem stellt
eine Fahrunterstützung dar, die we-
der die Aufmerksamkeit noch die
Verantwortung des Fahrers ersetzt.
Dieses System macht die regel-
mäßige Überprüfung des Reifen-
drucks (siehe "Kenndaten") nicht
überfl üssig. Es dient zur Sicherstel-
lung des optimalen dynamischen
Fahrzeugverhaltens sowie zur
Vermeidung eines vorzeitigen Rei-
fenverschleißes vor allem bei spe-
ziellen Fahrweisen (starke Bela-
dung, hohe Geschwindigkeit).
Vergessen Sie nicht, den Fülldruck
des Reserverads zu übeprüfen.
Alle Reparaturen oder jeder Aus-
tausch von Reifen an einem Rad
mit Reifensensoren sind von einer
CITROËN-Vertragswerkstatt oder
einer qualifi zierten Werkstatt durch-
zuführen.
Das System kann kurzzeitig durch
Signale im gleichen Frequenzband
beeinträchtigt werden.
)
Wenn Sie Räder ohne Reifenfüll-
druckerkennung montiert haben
(Winterreifen, …), wenden Sie
sich bitte an eine CITROËN-
Vetragswerkstatt oder eine
qualifi zierte Werkstatt.

VIII
122
SICHERHEIT
Airbags
System, das dafür konzipiert ist, die
Fahrzeuginsassen (außer auf dem
hinteren Mittelsitz) bei einem starken
Aufprall optimal zu schützen. Es er-
gänzt die Wirkung der Sicherheits-
gurte mit Gurtkraftbegrenzer.
In diesem Fall registrieren und ana-
lysieren die elektronischen Sensoren
den frontalen oder seitlichen Aufprall
in den Aufprallerkennungsbereichen:
- Bei einem starken Aufprall ent-
falten sich die Airbags sofort und
schützen die Fahrzeuginsassen
(außer auf dem hinteren Mittelsitz) .
Unmittelbar nach dem Aufprall
entweicht das Gas schnell aus
den Airbags, damit die Sicht nicht
beeinträchtigt wird und die Insas-
sen eventuell aus dem Fahrzeug
gelangen können.
- Bei einem schwächeren Aufprall,
einem Zusammenstoß im Heck-
bereich und, unter bestimmten
Bedingungen, bei einem Über-
schlag entfalten sich die Airbags
nicht; in diesen Fällen bietet der
Sicherheitsgurt allein optimalen
Schutz.
Die Airbags funktionieren nicht
bei ausgeschalteter Zündung.
Dieses System funktioniert nur ein
einziges Mal. Sollte es zu einem
zweiten Aufprall kommen (im Laufe
desselben oder eines weiteren Un-
falls) funktioniert der Airbag nicht
mehr.
Aufprallerkennungsbereiche
A.
Frontalaufprallbereich
B.
Seitenaufprallbereich Beim Auslösen des bzw. der Air-
bags kann es zu leichter, unschäd-
licher Rauchentwicklung und durch
die Aktivierung der Pyropatrone im
System zu einem Knall kommen.
Der auftretende Rauch ist nicht gif-
tig, kann jedoch bei empfi ndlichen
Personen Reizungen hervorrufen.
Der Knall kann für einen kur-
zen Zeitraum zu einer leichten Be-
einträchtigung des Hörvermö-
gens führen.

IX
154
FAHRBETRIEB
AFIL-SPURASSISTENT
System, das das unbeabsichtigte
Überfahren einer Längsmarkierung
auf der Fahrbahn erkennt (durchge-
zogene oder unterbrochene Linie).
Unter der Stoßstange angebrachte
Sensoren lösen bei einer Abwei-
chung des Fahrzeugs Alarm aus
(bei über 80 km/h).
Der Spurassistent ist vor allem opti-
mal geeignet für den Einsatz auf Au-
tobahnen und Schnellstraßen.
Einschalten
)
Drücken Sie auf diesen Schalter, die
Kontrollleuchte schaltet sich ein.
Ausschalten
)
Drücken Sie erneut auf den Schal-
ter, die Kontrollleuchte erlischt.
Der Betriebszustand bleibt beim
Ausschalten der Zündung gespei-
chert.
Erkennung
Die Warnung erfolgt durch Vibrationsa-
larm in der Sitzfl äche des Fahrersitzes:
- auf der rechten Seite, wenn
die Fahrbahnmarkierung nach
rechts überfahren wird,
- auf der linken Seite, wenn die
Fahrbahnmarkierung nach links
überfahren wird.
Beim Betätigen des Blinkers und noch etwa
20 Sekunden nach dem Ausschalten des
Blinkers wird kein Alarm ausgelöst.
Es kann Alarm ausgelöst werden, wenn
eine Richtungsmarkierung (Pfeil) oder
eine von der Norm abweichende Markie-
rung (Graffi ti) überfahren wird.
Funktionsstörung
Bei einer Störung leuchtet die Service-Kontrol-
leuchte auf, wobei gleichzeitig ein akustisches
Signal ertönt und eine Meldung erscheint.
Wenden Sie sich an einen CITROËN-
Vertragspartner oder eine qualifi zierte
Werkstatt.
Er entbindet den Fahrer jedoch
grundsätzlich nicht von seiner Auf-
merksamkeit oder Verantwortung.
Die Erkennung kann behindert werden:
- wenn die Sensoren verunreinigt
sind (Schmutz, Schnee, ...),
-
wenn die Fahrbahnmarkierungen
abgenutzt sind,
- wenn Fahrbahnmarkierung und
Straßenbelag nur wenig kontras-
tieren.