110Öffnen und Schließen
Manuelle Entriegelung aller Türen
Bei Fahrzeugen ohne Alarmanlage werden beim manuellen Öffnen der Fah-
rertür alle Türen entriegelt.
Wie wird der Alarm ausgeschaltet?
Wenn das Fahrzeug über die Entriegelungstaste der Funk-Fernbedienung
entriegelt oder der Zündschlüssel ins Zündschloss gesteckt wird.
Hinweis
● Wird nach Ablauf des Warnsignals in einen weiteren Sicherungsbereich
eingedrungen (z.B. nach dem Öffnen einer Tür die Heckklappe geöffnet),
wird erneut Alarm ausgelöst.
● Wenn die Alarmanlage eingeschaltet ist, bleibt die Fahrzeugüberwa-
chung auch dann gewährleistet, wenn die Batterie abgeklemmt oder defekt
ist.
● Wird einer der beiden Batteriepole bei aktivierter Anlage abgeklemmt,
wird Alarm ausgelöst.
Innenraumüberwachung*
Dieses Überwachungs- und Kontrollsystem ist Bestandteil
der Diebstahlwarnanlage* und registriert mittels Ultraschall
das unerlaubte Eindringen in den Fahrzeuginnenraum. Das System verfügt über 3 Sensoren, 2 Sender und einen Empfän-
ger.
Einschalten
– Die Innenraumüberwachung wird beim Einschalten der Dieb-
stahlwarnanlage automatisch aktiviert, sowohl beim manuellen
Abschließen mit Schlüssel als auch beim Abschließen durch Be-
tätigen der Taste
der Funk-Fernbedienung. Ausschalten
–
Drücken Sie zweimal die Taste
der Funk-Fernbedienung. Es
wird nur die Innenraumüberwachung ausgeschaltet. Die Dieb-
stahlwarnanlage bleibt eingeschaltet.
ACHTUNG
● Die Safesicherung „Safe“ bleibt bei Deaktivierung der Innenraum-
überwachung ausgeschaltet.
● Bei Fahrzeugen, in die eine Trennscheibe im Innenraum eingebaut ist,
ist die Funktion der Alarmanlage aufgrund von Sensorstörungen nicht ge-
währleistet.
Hinweis
● Wenn der Diebstahlalarm durch den Sensor für Innenraumüberwachung
ausgelöst wurde, wird dies bei Öffnen des Fahrzeugs durch die blinkende
Kontrollleuchte in der Fahrertür angezeigt. Dieses Blinksignal unterscheidet
sich vom Blinksignal für eingeschaltete Diebstahlwarnanlage.
115
Öffnen und Schließen
Kraftbegrenzung der Fenster
Die Fenster sind mit einer Kraftbegrenzung ausgestattet.
Dies vermindert die Gefahr von Quetschungen, wenn ein
Fenster schließt.
● Wird ein Fenster im automatischen Hochlauf durch Schwergängigkeit
oder durch ein Hindernis am Schließvorgang gehindert, stoppt das Fenster
an dieser Stelle und öffnet sich sofort wieder ⇒
.
● Überprüfen Sie innerhalb von 10 Sekunden, warum das Fenster nicht
schließt, bevor Sie erneut versuchen es zu schließen. Nach Ablauf der 10
Sekunden ist die normale Funktionsautomatik wieder hergestellt.
● Lässt sich das Fenster weiterhin durch Schwergängigkeit oder durch ein
Hindernis nicht schließen, stoppt das Fenster an dieser Stelle.
● Wenn Sie nicht erkennen können, warum sich das Fenster nicht schlie-
ßen lässt, versuchen Sie, das Fenster innerhalb von 5 Sekunden erneut zu
schließen.
Nach 10 bzw. 5 Sekunden öffnet sich das Fenster beim Betätigen eines
Schalters wieder vollständig und die Hochlaufautomatik ist wieder in Funkti-
on.
Wenn eine Funktionsstörung vorliegt, funktionieren weder die Hoch- und
Tieflaufautomatik noch die Kraftbegrenzung richtig. Suchen Sie dann einen
Fachbetrieb auf.
ACHTUNG
● Ein unsachgemäßer Gebrauch der elektrischen Fensterheber kann zu
Verletzungen führen!
● Verlassen Sie – auch nur vorübergehend – das Fahrzeug, ziehen Sie
in jedem Fall den Zündschlüssel ab. Beachten Sie bitte, dass Kinder nie-
mals unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurückbleiben.
ACHTUNG (Fortsetzung)
● Die Fensterheber sind erst dann außer Funktion, wenn der Zünd-
schlüssel abgezogen und eine der vorderen Türen geöffnet wird.
● Seien Sie beim Schließen der Fenster nicht unaufmerksam oder
leichtfertig, dies könnte zu schweren Verletzungen bei Ihnen oder Dritten
führen. Stellen Sie sicher, dass sich niemand im Funktionsbereich der
Fenster befindet.
● Lassen Sie niemals Personen im Fahrzeug zurück, wenn Sie Ihr Fahr-
zeug von außen abschließen – die Fenster lassen sich im Notfall nicht
mehr öffnen!
Hinweis
Die Kraftbegrenzung erfolgt nicht beim Komfortschließen der Fenster von
außen mit dem Zündschlüssel ⇒ Seite 115.
Komfortöffnen und -schließen*
Über das Schloss der Fahrertür
– Halten Sie den Schlüssel im Fahrertürschloss so lange in Öff-
nungs- bzw. Schließstellung, bis alle Fenster geöffnet bzw. ge-
schlossen sind.
– Lassen Sie den Schlüssel los, um die Funktion zu unterbrechen.
Mit der Funk-Fernbedienung
– Drücken Sie die Verriegelungstaste der Funk-Fernbedienung für
ca. 3 Sekunden. Alle Fenster mit elektrischen Fensterhebern
werden geöffnet bzw. geschlossen.
– Durch Betätigung der Öffnungstaste können Sie diesen Vorgang
abbrechen.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
122Licht und Sicht
Tagfahrlicht aktivieren (Bi-Xenon-Scheinwerfer)
Ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss, bewegen Sie den Blinker-
hebel nach oben (Blinker rechts), ziehen Sie ihn zu sich (Lichthupe) und
halten Sie ihn in dieser Position.
Stecken Sie den Schlüssel in das Zündschloss und schalten Sie die Zün-
dung ein. Halten Sie den Schlüssel 3 Sekunden in dieser Stellung. Schalten
Sie danach die Zündung aus. Das Tagfahrlicht ist aktiviert und kann einge-
schaltet werden.
Tagfahrlicht deaktivieren (Bi-Xenon-Scheinwerfer)
Ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss, bewegen Sie den Blinker-
hebel nach oben (Blinker links), ziehen Sie ihn zu sich (Lichthupe) und hal-
ten Sie ihn in dieser Position.
Stecken Sie den Schlüssel in das Zündschloss und schalten Sie die Zün-
dung ein. Halten Sie den Schlüssel 3 Sekunden in dieser Stellung. Schalten
Sie danach die Zündung aus. Das Tagfahrlicht ist deaktiviert und kann nicht
eingeschaltet werden.
Hinweis
In bestimmten Ländern müssen die diesbezüglichen Bestimmungen beach-
tet werden.
Coming-/Leaving-Home-Funktion*
Die Coming-Home-Funktion wird manuell eingestellt. Die Le-
aving-Home-Funktion wird über einen Lichtsensor gesteu-
ert.
Bei eingeschalteter Coming- oder Leaving-Home-Funktion leuchten als Ori-
entierungshilfe vorne das Abblend- und Standlicht und hinten das Rücklicht
und die Kennzeichenbeleuchtung. Coming-Home-Funktion
Die Coming-Home-Funktion wird durch Ausschalten der Zündung und kurze
Betätigung der Lichthupe aktiviert. Sobald die Fahrertür geöffnet wird, wird
die Coming-Home-Beleuchtung eingeschaltet. Wenn die Fahrertür bei kurzer
Betätigung der Lichthupe bereits geöffnet ist, wird die Coming-Home-Be-
leuchtung sofort eingeschaltet.
Sobald die letzte Fahrzeugtür bzw. die Heckklappe geschlossen ist, beginnt
die Zeitrechnung für das Abschalten der Scheinwerfer mit der Coming-Ho-
me-Funktion.
Die Coming-Home-Beleuchtung wird in den folgenden Fällen ausgeschaltet:
●
nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit für das Ausschalten der
Scheinwerfer nach Schließen aller Fahrzeugtüren und der Heckklappe.
● wenn 30 Sekunden nach dem Einschalten noch immer eine Tür bzw. die
Heckklappe geöffnet ist.
● wenn der Lichtschalter auf die Stellung gestellt wird.
● wenn die Zündung eingeschaltet wird.
Leaving-Home-Funktion
Die Leaving-Home-Funktion wird bei Entriegelung des Fahrzeugs aktiviert,
wenn:
● der Lichtschalter in Stellung steht und
● und der Lichtsensor „Dunkelheit“ erkennt.
Die Leaving-Home-Beleuchtung wird in den folgenden Fällen ausgeschaltet:
● sobald die eingestellte Verzögerungszeit für das Ausschalten der
Scheinwerfer abgelaufen ist.
● wenn das Fahrzeug wieder verriegelt wird.
● wenn der Lichtschalter auf die Stellung gestellt wird.
● wenn die Zündung eingeschaltet wird.
123
Licht und Sicht
Hinweis
Im Menü Licht und Sicht ⇒ Seite 76 kann die Verzögerungszeit für das Aus-
schalten der Scheinwerfer der Coming-Home-Funktion sowie der Leaving-
Home-Funktion eingestellt und diese Funktion aktiviert bzw. deaktiviert wer-
den.
● Wenn Sie bei eingeschalteten Lichtern den Zündschlüssel abziehen,
kurz die Lichthupe betätigen und die Fahrertür öffnen, ist kein Warnton zu
hören, da die Beleuchtung durch Aktivierung der Coming-Home-Funktion
nach Ablauf einer bestimmten Zeit automatisch ausgeschaltet werden (es
sei denn, der Lichtschalter befindet sich in der Stellung oder ).
Instrumenten- und Schalterbeleuchtung /
Leuchtweitenregulierung
Abb. 75 In der Instru-
mententafel: Regler für
die Instrumenten-/Schal-
terbeleuchtung und
Leuchtweitenregulierung
Instrumenten- und Schalterbeleuchtung 1
Bei eingeschaltetem Licht lässt sich die Helligkeit der Instrumenten- und
Schalterbeleuchtung durch Drehen des Rändelrades
⇒ Abb. 75 1 stufenlos
regulieren. Ein im Kombiinstrument integrierter Fototransistor regelt die Instrumenten-
beleuchtung (Zeiger- und Skalenbeleuchtung), die Beleuchtung in der Mit-
telkonsole und die Beleuchtung der Displays.
Bei ausgeschaltetem Licht und eingeschalteter Zündung ist die Instrumen-
tenbeleuchtung (Zeiger- und Skalenbeleuchtung) eingeschaltet. Mit ab-
nehmender Umgebungshelligkeit wird die Instrumentenbeleuchtung auto-
matisch heruntergeregelt. Bei geringem Umgebungslicht geht sie ganz aus.
Diese Funktion soll den Fahrer bei abnehmender Umgebungshelligkeit da-
ran erinnern, das Abblendlicht rechtzeitig einzuschalten.
Leuchtweitenregulierung
2
Mit der elektrischen Leuchtweitenregulierung 2 können die Scheinwerfer
dem Beladezustand des Fahrzeuges stufenlos angepasst werden. Dadurch
wird vermieden, dass der Gegenverkehr mehr als unvermeidbar geblendet
wird. Gleichzeitig werden durch die richtige Scheinwerfereinstellung für den
Fahrer bestmögliche Sichtverhältnisse geschaffen.
Die Scheinwerfer lassen sich nur bei eingeschaltetem Abblendlicht verstel-
len. Zum Absenken des Lichtkegels drehen Sie das Rändelrad 2
aus der
Grundstellung 0 nach unten.
Dynamische Leuchtweitenregulierung
Fahrzeuge mit Gasentladungslampen („Xenon-Licht“) verfügen über eine
dynamische Leuchtweitenregulierung. Das heißt, die Leuchtweite wird beim
Einschalten der Scheinwerfer dem Beladezustand des Fahrzeugs angepasst
und „Nickbewegungen“ beim Beschleunigen bzw. Bremsen werden auto-
matisch ausgeglichen.
Fahrzeuge mit Gasentladungslampen verfügen über keine manuelle Leucht-
weitenregulierung.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
125
Licht und Sicht
Warnblinkanlage
Die Warnblinkanlage dient dazu, in Gefahrensituationen an-
dere Verkehrsteilnehmer auf Ihr Fahrzeug aufmerksam zu
machen.
Abb. 77 In der Instru-
mententafel: Schalter für
Warnblinkanlage
Sollte Ihr Fahrzeug einmal stehen bleiben:
1. Stellen Sie Ihr Fahrzeug in sicherer Entfernung zum fließenden Verkehr ab.
2. Drücken Sie die Taste, um die Warnblinkanlage einzuschalten ⇒
.
3. Schalten Sie den Motor aus.
4. Ziehen Sie die Handbremse an.
5. Legen Sie beim Schaltgetriebe den 1. Gang ein bzw. stellen Sie beim Automatikgetriebe den Wählhebel auf P.6. Benutzen Sie das Warndreieck, um andere Verkehrsteilnehmer
auf Ihr Fahrzeug aufmerksam zu machen.
7. Nehmen Sie immer den Fahrzeugschlüssel an sich, wenn Sie das Fahrzeug verlassen.
Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, wenn zum Beispiel:
● Sie ein Stauende erreichen,
● Sie einen Notfall haben,
● Ihr Fahrzeug aufgrund eines technischen Defektes ausfällt,
● Sie ein anderes Fahrzeug abschleppen oder Ihr Fahrzeug abgeschleppt
wird.
Bei eingeschalteter Warnblinkanlage blinken alle Blinkleuchten des Fahr-
zeuges gleichzeitig. Sowohl die Blinkleuchten wie auch die Kontroll-
leuchte im Schalter blinken gleichzeitig. Die Warnblinkanlage funktio-
niert auch bei ausgeschalteter Zündung.
Notbremswarnung
Bei einem abrupten und kontinuierlichen Abbremsvorgang aus einer Ge-
schwindigkeit von über 80 km/h blinken die Bremslichter mehrmals pro Se-
kunde auf, um die hinteren Fahrzeuge zu warnen. Wird der Bremsvorgang
fortgesetzt, schaltet sich automatisch die Warnblinkanlage ein, sobald das
Fahrzeug zum Stehen kommt. Wird die Fahrt wieder fortsetzt, schaltet sich
die Warnblinkanlage automatisch aus.ACHTUNG
● Ein liegen gebliebenes Fahrzeug stellt ein hohes Unfallrisiko dar. Be-
nutzen Sie immer die Warnblinkanlage und ein Warndreieck, um andere
Verkehrsteilnehmer auf Ihr stehendes Fahrzeug aufmerksam zu machen.
● Wegen der hohen Temperaturen des Abgaskatalysators sollten Sie
niemals das Fahrzeug im Bereich leicht entflammbarer Materialien, wie
z.B. trockenem Gras oder ausgelaufenem Benzin, abstellen – Brandge-
fahr!
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
135
Licht und Sicht
Wisch-/Wasch-Automatik einschalten
– Drücken Sie den Hebel ganz nach vorne in die Position 7
⇒ Abb. 89. Die Waschanlage arbeitet sofort, während der Wi-
scher etwas später zu wischen beginnt. Solange Sie den Hebel
in dieser Position halten, arbeiten der Heckwischer und die
Waschanlage.
– Lassen Sie den Hebel los. Der Wischer arbeitet dann noch etwa
4 Sekunden, danach wieder in Intervallen.
– Lassen Sie den Hebel los. Die Waschanlage stoppt und der Wi-
scher arbeitet.
ACHTUNG
● Abgenutzte oder verschmutzte Scheibenwischerblätter vermindern
die Sicht und die Fahrsicherheit.
● Beachten Sie stets die Warnhinweise auf ⇒ Seite 251, Vordere Schei-
benwischerblätter auswechseln.
VORSICHT
Bei Frost prüfen Sie bitte vor dem erstmaligen Einschalten des Scheibenwi-
schers, ob das Scheibenwischerblatt angefroren ist! Sollten Sie den Schei-
benwischer bei angefrorenem Wischerblatt einschalten, können sowohl das
Wischerblatt als auch der Scheibenwischermotor beschädigt werden!
Hinweis
● Der Scheibenwischer funktioniert nur bei eingeschalteter Zündung und
geschlossener Heckklappe.
● Beim Einlegen des Rückwärtsgangs und eingeschaltetem Scheibenwi-
scher führt der Heckwischer einen Wischgang aus. Scheinwerferwaschanlage*
Scheinwerferwaschanlage reinigt die Scheinwerfergläser.
Beim Betätigen der Scheibenwaschanlage für die Windschutzscheibe wer-
den auch die Scheinwerfer gewaschen, wenn der Scheibenwischerhebel
mindestens 1,5 Sekunden zum Lenkrad gezogen wird, sofern das Abblend-
oder Fernlicht eingeschaltet ist. In regelmäßigen Abständen, zum Beispiel
beim Tanken, sollte jedoch hartnäckig festsitzender Schmutz (wie Insekten-
reste) von den Scheinwerfergläsern entfernt werden.
Hinweis
● Um die einwandfreie Funktion der Scheinwerferwaschanlage auch im
Winter sicherzustellen, sollten Sie die Waschdüsenhalterungen im Stoßfän-
ger von Schnee befreien und Eis mit einem Enteisungsspray entfernen.
● Um Waschwasser zu sparen, wird bei mehrmaliger Betätigung der Schei-
benwaschanlage die Scheinwerferwaschanlage nur jedem dritten Zyklus zu-
geschaltet.
Spiegel Innenspiegel
Für ein sicheres Fahren ist es wichtig, eine gute Sicht durch
die Heckscheibe nach hinten zu haben. Manuell abblendbarer Innenspiegel
In Grundstellung des Spiegels muss der Hebel an der Spiegelunterkante
nach vorne zeigen. Zum Abblenden den Hebel nach hinten ziehen.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
137
Licht und Sicht
Grundeinstellung der Außenspiegel
1. Drehen Sie den Drehknopf ⇒ Abb. 91 zunächst in Stellung L
(linker Außenspiegel).
2. Stellen Sie den Spiegel durch Schwenken des Drehknopfes so ein, dass Sie eine gute Sicht nach hinten haben.
3. Drehen Sie den Drehknopf dann in Stellung R (rechter Außen-
spiegel).
4. Stellen Sie den Spiegel durch Schwenken des Drehknopfes so ein, dass Sie eine gute Sicht nach hinten haben ⇒
.
Beheizbare Außenspiegel*
– Drehen Sie den Drehknopf nach vorne auf die mittlere Stellung
1
, damit die Heizung der Außenspiegel und die Funktion der
beheizbaren Windschutzscheibe* im Bereich der Ruhestellung
der Wischerblätter eingeschaltet wird. ⇒ Seite 132.
– Die Außenspiegelheizung wird bei Temperaturen über ca. 20 °C
nicht eingeschaltet.
Außenspiegel anklappen*
– Drehen Sie den Drehknopf ⇒ Abb. 91 in Stellung , um die Au-
ßenspiegel anzuklappen. Sie sollten die Außenspiegel immer
anklappen, wenn Sie eine automatische Waschanlage durch-
fahren, um Beschädigungen zu vermeiden.
Anklappen der Außenspiegel bei der Komfortverriegelung*
– Der Außenspiegel wird mit der Komfortverriegelung automa-
tisch angeklappt (Fernbedienung oder Schlüssel).
– Zum Aufklappen der Spiegel öffnen Sie die Tür und schalten Sie
die Zündung ein. Außenspiegel zurückklappen*
–
Drehen Sie den Drehknopf in eine andere Stellung, um die Au-
ßenspiegel zurückzuklappen ⇒
.
Synchrone Außenspiegeleinstellung
1. Drehen Sie den Drehknopf in Stellung L (linker Außenspiegel).
2. Stellen Sie den Spiegel durch Schwenken des Drehknopfes so ein, dass Sie eine gute Sicht nach hinten haben. Der rechte Au-
ßenspiegel wird gleichzeitig (synchron) mit eingestellt.
ACHTUNG
● Gewölbte Spiegelflächen (konvex oder asphärisch) vergrößern das
Blickfeld. Sie lassen jedoch Objekte im Spiegel kleiner und weiter weg er-
scheinen. Wenn Sie diese Spiegel benutzen, um den Abstand zu nachfol-
genden Fahrzeugen bei einem Fahrbahnwechsel zu bestimmen, könnten
Sie sich verschätzen – Unfallgefahr!
● Benutzen Sie nach Möglichkeit den inneren Rückspiegel, um den Ab-
stand zu nachfolgenden Fahrzeugen zu bestimmen.
● Achten Sie beim Zurückklappen der Außenspiegel darauf, dass sich
keine Finger zwischen dem Spiegel und dem Spiegelfuß befinden – Ver-
letzungsgefahr!
Umwelthinweis
Die Außenspiegelbeheizung sollte nur so lange eingeschaltet bleiben, wie
sie benötigt wird. Andernfalls wird unnötig Kraftstoff verbraucht.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
139
Sitzen und Verstauen
Sitzen und Verstauen Warum ist die Sitzeinstellung so wichtig?
Die richtige Sitzeinstellung ist unter anderem wichtig für die
optimale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte und des Air-
bag-Systems.
Ihr Fahrzeug verfügt über fünf Sitzplätze, zwei Sitzplätze vorne und drei
Sitzplätze hinten. Jeder Sitzplatz ist mit einem Dreipunkt-Automatikgurt
ausgestattet.
Der Fahrer- und der Beifahrersitz können in vielfältiger Weise an die körper-
lichen Gegebenheiten der Insassen angepasst werden. Die richtige Einstel-
lung der Sitze ist besonders wichtig für:
● ein einfaches und schnelles Erreichen aller Bedienelemente der Instru-
mententafel,
● eine entspannte, ermüdungsarme Körperhaltung,
● ein sicheres Fahren ⇒ Seite 7,
● ein Gewährleisten der maximalen Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
und des Airbag-Systems ⇒ Seite 19.
ACHTUNG
● Eine falsche Sitzhaltung des Fahrers und der Insassen kann zu le-
bensgefährlichen Verletzungen führen.
● Nehmen Sie niemals mehr Personen mit, als Sitzplätze im Fahrzeug
vorhanden sind.
ACHTUNG (Fortsetzung)
● Jeder Insasse im Fahrzeug muss den zum Sitzplatz gehörenden Si-
cherheitsgurt richtig anlegen und tragen. Kinder müssen mit einem ge-
eigneten Kinderrückhaltesystem geschützt sein ⇒ Seite 47, Sicherheit
von Kindern.
● Die Vordersitze und alle Kopfstützen müssen immer der Körpergröße
entsprechend eingestellt sowie die Sicherheitsgurte immer richtig ange-
legt sein, um Ihnen und Ihren Mitfahrern einen optimalen Schutz bieten
zu können.
● Die Füße müssen während der Fahrt immer im Fußraum gehalten wer-
den – legen Sie die Füße niemals auf die Instrumententafel, aus dem
Fenster heraus oder auf die Sitzflächen! Das gilt auch für die Mitfahrer.
Durch eine falsche Sitzposition setzen Sie sich im Falle eines Bremsma-
növers oder Unfalles einem erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Air-
bagauslösung können Sie sich durch eine falsche Sitzposition lebensge-
fährliche Verletzungen zuziehen.
● Für den Fahrer und Beifahrer ist es wichtig, einen Abstand von min-
destens 25 cm zum Lenkrad bzw. zur Instrumententafel einzuhalten.
Wenn Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-Sys-
tem nicht schützen – Lebensgefahr! Der Abstand zwischen Fahrer und
dem Lenkrad bzw. zwischen dem Beifahrer und der Instrumententafel
sollte immer so groß wie möglich sein.
● Stellen Sie den Fahrer- oder Beifahrersitz nur bei stehendem Fahr-
zeug ein. Das gilt auch für die Längsverstellung der Rücksitze. Ihr Sitz
könnte sich sonst während der Fahrt unerwartet verstellen und das kann
zu einer gefährlichen Verkehrssituation und damit zu Verletzungen füh-
ren. Außerdem nehmen Sie während der Sitzeinstellung eine falsche
Sitzposition ein – Lebensgefahr!
● Für das Installieren eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz gelten
ganz besondere Vorschriften. Beachten Sie beim Einbau eines Kindersit-
zes unbedingt die Warnhinweise auf ⇒ Seite 47, Sicherheit von Kindern.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten