58DAS FAHRZEUG KENNEN
Sitzheizung
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Drücken Sie bei Schlüssel auf MAR die Tasten A oder B - Abb. 23
für das Ein-/Ausschalten der Funktion. Das Einschalten der Funk-
tion wird durch Aufleuchten der auf den Tasten selbst befindlichen
Leds angezeigt.
EASY ENTRY
Diese Funktion den einfachen Zugang zu den Rücksitzen.
Um zu den Rücksitzen zu gelangen heben Sie den Griff E - Abb.
22 an und verschieben die Rückenlehne des Sitzes nach vorne:
Der Sitz verschiebt sich automatisch nach vorne.
Bringt man die Rückenlehne wieder in die normale Position, arre-
tiert der Sitz und geht in die Ausgangsposition zurück.
Trifft die Rückenlehne während der Arretierung auf ein Hindernis
(z.B. die Knie des Insassen auf dem Rücksitz), bleibt der Sitz ste-
hen und verschiebt sich einige Zentimeter nach vorne und blockiert
dann.
Abb. 23A0J0253m
60DAS FAHRZEUG KENNEN
HINTEN
Für die Rücksitze sind zwei höhenverstellbare Kopfstützen vorge-
sehen (für die Einstellung siehe die Beschreibung im vorherigen
Abschnitt). Bei einigen Versionen ist auch eine Kopfstütze für den
mittleren Rücksitzplatz vorgesehen.
Um die Kopfstützen zu entfernen:
❍die Kopfstützen bis zur maximalen Höhe anheben;
❍drücken Sie die Tasten A und B - Abb. 25 und entfernen Sie
die Kopfstützen, indem Sie sich nach oben hin abziehen.
LENKRAD
Dieses kann axial und senkrecht eingestellt werden.
Um die Einstellung vorzunehmen: den Hebel A - Abb. 26 entrie-
geln, indem man ihn nach vorne schiebt (Position 1) und dann das
Lenkrad einstellen. Dann den Hebel A blockieren, indem man ihn
zum Lenkrad zieht (Position 2).
Abb. 25A0J0083mAbb. 26A0J0034m
Die Einstellungen nur bei stehendem Fahrzeug und
abgestelltem Motor ausführen.
80DAS FAHRZEUG KENNEN
Betätigt man den Rändelring A - Abb. 34 kann man die Sensibi-
lität des Regensensors verändern.
Wird das Fahrzeug ausgeschaltet und der Hebel in der Position “Au-
tomatisch” gelassen, erfolgt beim nächsten Motorstart kein Wi-
schzyklus, auch wenn es regnet. Dies verhindert ungewollte Akti-
vierungen des Regensensors während dem Motorstart (z.B.
während dem Waschen der Windschutzscheibe, Blockierung der
Wischblätter auf den vereisten Scheiben).
Um die automatische Funktion des Systems wieder aufzunehmen
führen Sie eine der nachstehenden Manöver durch:
❍Verschiebung des linken Balkens aus der automatischen Posi-
tion auf alle anderen Positionen und Rückkehr in die automa-
tische Position;
❍Veränderung der Sensibilität (durch Drehen des Rändelringes
A - Abb. 34 für das Erhöhen oder Vermindern).
Beim Reset des Regensensors mit einem der oben beschriebenen
Vorgänge erfolgt ein Anschlag des Scheibenwischers, unabhängig
von den Bedingungen der Scheibe, um die Reaktivierung anzu-
zeigen. Verändert man während der Funktion die Sensibilität des
Regensensors, erfolgt ein Anschlag des Regensensors, um die Aus-
führung der Veränderung anzuzeigen.
Bei einer Fehlfunktion des aktivierten Regensensors funktioniert der
Scheibenwischer intermittierend mit einer Einstellung, die der ein-
gestellten Sensibilität des Regensensors entspricht, unabhängig da-
von ob es regnet oder nicht (auf dem Display der Instrumententa-
fel wird die Störung des Sensors angezeigt). Der Sensor funktio-
niert weiter und man kann die Scheibenwischer mit der fortlaufen-
den Modalität aktivieren (1
°o 2°Geschwindigkeit) Die Störungs-
meldung ist während der Aktivierungszeit des Sensors aktiv.
REGENSENSOR Abb. 35
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Der LED-Infrarot-Sensor ist an der Windschutzscheibe angebracht.
Dieser Sensor kann Regen ermitteln und somit die Reinigung der
Windschutzscheibe je nach anwesendem Wasser auf der Scheibe
verwalten.
Aktivierung
Der Sensor wird durch Drehen des Rändelringes A - Abb. 34 auf die
Position “Automatisch” (Befehl “AUTO”) aktiviert. Auf diese Wei-
se erreicht man die Einstellung der Anschlagfrequenz des Schei-
benwischers je nach Wassermenge auf der Windschutzscheibe. Die-
se Frequenz kann von keinem Anschlag (kein Regen .- Scheibe
trocken) bis zur 2
.ständigen Geschwindigkeit (starker Regen - Schei-
be nass) gehen.
Abb. 35A0J0189m
DAS FAHRZEUG KENNEN107
1ABS-SYSTEM
Es handelt sich um ein System, das fester Bestandteil der Brems-
anlage ist und bei jeglichen Haftungsbedingungen und Bremsstär-
ke ein Blockieren der Räder und das darauf folgende Durchdrehen
eines oder mehrerer Räder vermeidet, so dass das Fahrzeug auch
bei Notbremsungen kontrollierbar bleibt.
Die Anlage wird durch das EBD-System (Electronic Braking Force
Distribution) vervollständigt, das die Bremswirkung auf die Vor-
der- und Hinterräder aufteilt.
ZUR BEACHTUNG Für optimale Leistungen der Bremsanlage ist ein
Zeitraum des Einfahrens von etwa 500 km erforderlich: während
dieses Zeitraums ist es angebracht, keine zu abrupten, wiederhol-
ten und langen Bremsungen auszuführen.
AUSLÖSUNG DES SYSTEMS
Dies teilt sich dem Fahrer durch ein leichtes Pulsieren des Brems-
pedals mit, das von Geräuschen begleitet wird: dies zeigt an, dass
es notwendig ist, die Geschwindigkeit dem Straßenbelag anzu-
passen, der befahren wird.
MECHANICAL BRAKE ASSIST
(Hilfe bei Notbremsungen)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das nicht ausschließbare System erkennt Notbremsungen (auf-
grund der Geschwindigkeit der Pedalbetätigung) und bewirkt ein
schnelleres Einschreiten auf den Bremskreis.
Wird das ABS-System ausgelöst, ist dies ein Zei-
chen dafür, dass die Haftungsgrenze zwischen den
Reifen und dem Straßenuntergrund erreicht ist:
verlangsamen Sie die Fahrt, um die Geschwindigkeit der
verfügbaren Haftung anzupassen.
Das ABS-System nutzt die verfügbare Straßen-
haftung auf die beste Weise, ist aber nicht in der
Lage, diese zu erhöhen; daher muss auf jeden Fall
auf rutschigen Straßen mit aller Vorsicht fahren, ohne
unnötige Risiken einzugehen.
Wenn das ABS-System eingreift und man Plusie-
rungen am Bremspedal bemerkt, nicht den Druck
vermindern, sondern das Pedal gut durchgedrückt
halten; auf diese Weise halten Sie auf der kürztmöglichen
Strecke und entsprechend den Straßenbedingungen an.
120DAS FAHRZEUG KENNEN
EOBD-SYSTEM
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Ziel des EOBD-Systems (European On Board Diagnosis) ist:
❍Die Wirksamkeit der Anlage zu kontrollieren;
❍einen Anstieg der Abgaswerte anzuzeigen;
❍die zu ersetzenden Bauteile anzuzeigen.
Das Fahrzeug verfügt außerdem über einen Steckverbinder, an den
entsprechende Geräte angeschlossen werden können, für das Aus-
lesen der von den elektronischen Steuerungen gespeicherten Feh-
lercodes zusammen mit einer Reihe von speziellen Parametern zur
Diagnose der Motorfunktion. Diese Prüfung kann auch von den Be-
amten der Verkehrsbehörden ausgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG Nach Behebung des Defektes muss das Alfa Ro-
meo-Kundendienstnetz stets Tests auf dem Prüfstand und falls
notwendig Probefahrten auf der Straße, d.h. auch über längere
Strecken, durchführen.
Jeder Eingriff im Aftermarket mit Arbeiten an der
Lenkung oder an der Lenksäule (z.B. Einbau eines
Diebstahlschutzes) ist absolut verboten, da dies,
ausser einem Leistungsabfall des Systems und eines Ver-
falls der Garantieansprüche, schwere Sicherheitsproble-
me und eine fehlende Konformität der Zulassungen ver-
ursachen könnte.
Vor irgend einem Wartungseingriff, schalten Sie
bitte immer den Motor ab und entfernen Sie den
Schlüssel aus dem Zündschloss, wodurch die Lenk-
radblockierung aktiviert wird. Dies vor allem, wenn das
Fahrzeug vom Boden angehoben wird.
ELEKTRISCHE SERVOLENKUNG
Sie funktioniert nur bei Schlüssel auf MAR und laufendem Motor.
Die Servolenkung erlaubt, die Kraftaufwendung am Lenkrad je nach
Fahrbedingungen zu gestalten.
Die unterschiedlichen Arten der Folgeregelung können über die
Positionen d, n, a am Hebel des “Alfa DNA-Systems” gewählt wer-
den (siehe Abschnitt “System Alfa DNA”).
132SICHERHEIT
SICHERHEITSGURTE
BENUTZUNG DER SICHERHEITSGURTE
Den Gurt mit gerade an der Rückenlehne angelehntem Rücken an-
legen. Zum Anlegen der Sicherheitsgurte ist die Schlosszunge
A-Abb.1 bis zum hörbaren Einrasten in die Aufnahme B einzuführen.
Falls der Gurt beim Herausziehen blockiert, kurz aufwickeln lassen
und erneut herausziehen, dabei ruckartige Bewegungen vermei-
den.
Zum Lösen der Sicherheitsgurt, die Taste C drücken. Führen Sie den
Gurt während des Aufrollens, um das Verdrehen zu vermeiden.
Abb. 1A0J0101mAbb. 2A0J0102m
Die Taste C-Abb. 1 nicht während der Fahrt drücken.
Der Rücksitz ist mit Dreipunkt-Trägheits-Sicherheitsgurten mit Auf-
roller ausgestattet. Die Gurte der Rücksitze müssen nach dem in
Abb. 2 gezeigten Schema angelegt werden.
156ANLASSEN UND FAHRT
BEIM PARKEN
Den Motor abstellen und die Handbremse anziehen; Den Gang ein-
legen (den 1.Gang bei ansteigender und den Rückwärtsgang bei
abschüssiger Straße) und die Räder eingeschlagen lassen.
Wurde das Fahrzeug auf einer starken Schräge abgestellt, wird
empfohlen, die Räder zudem mit einem Keil oder Stein zu blockie-
ren. Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, wenn Sie aus dem
Fahrzeug aussteigen.
HANDBREMSE Abb. 1
Ziehen Sie den Hebel A nach oben, bis die Blockierung des Fahr-
zeuges garantiert ist. Um die Handbremse zu lösen, heben Sie den
Hebel A leicht an, drücken die Taste B und halten diese gedrückt
und senken den Hebel ab.ZUR BEACHTUNG Während diesem Manöver muss das Bremspedal
gedrückt werden.
ZUR BEACHTUNG Heben Sie, bei den Fahrzeugen mit Armlehne
vorne, diese so an, dass sie kein Hindernis bei der Betätigung der
Handbremse darstellen kann.
Abb. 1A0J0110m
Das Fahrzeug muss nach einigen Rastungen der
Handbremse blockiert sein: sollte dies nicht der Fall
sein, wenden Sie sich bitte für die Einstellung an das
Alfa Romeo-Kundendienstnetz.
IM NOTFALL165
4
Das Ersatzrad ist speziell für das Fahrzeug gedacht:
benutzen Sie es nicht in Fahrzeugen eines ande-
ren Modells und benutzen Sie kein Ersatzrad eines
anderen Modells in Ihrem Fahrzeug. Das Ersatzrad darf
nur in einem Notfall verwendet werden. Der Einsatz ist
auf das unbedingt Notwendige zu beschränken und die
Geschwindigkeit darf 80 km/h nicht überschreiten. Am
Rad ist ein orangefarbener Aufkleber angebracht, auf dem
die wichtigsten Vorsichtsmaßregeln zum Einsatz des Er-
satzrades und die entsprechenden Gebrauchshinweise auf-
geführt sind. Der Aufkleber darf keinesfalls entfernt oder
verdeckt werden. Am Ersatzrad darf keinesfalls eine Rad-
kappe angebracht werden.
REIFENWECHSEL
ALLGEMEINE HINWEISE
Das Fahrzeug ist mit dem “Kit Fix&Go Automatic” ausgestattet.
Für die Benutzung lesen Sie bitte den Abschnitt “Kit Fix&Go Au-
tomatic”.
Als Alternative zum “Kit Fix&Go Automatic” kann das Fahrzeug
auf Anfrage mit einem Ersatzrad ausgestattet werden: für den
Reifenwechsel lesen Sie bitte die nachstehenden Seiten.
Kennzeichnen Sie das Vorhandensein des stillste-
henden Fahrzeugs gemäß den gültigen Bestim-
mungen: Warnblinkleuchten, Warndreieck, usw. Es
ist notwendig, dass die an Bord befindlichen Personen aus-
steigen, d.h. besonders, wenn das Fahrzeug stark bela-
den ist, und das Ausführen des Austauschs außerhalb der
Gefahr des Verkehrs abwarten. Positionieren Sie Keile oder
andere Gegenstände, die für die Blockierung des Fahr-
zeuges geeignet sind, bei unebenen Straßen oder an Nei-
gungen.