BIK), um den Zündschalter kurzzeitig in die
Stellung START zu drehen, und lassen den
Sender dann los. Der Anlasser läuft weiter und
spurt automatisch aus, sobald der Motor läuft.
Falls der Motor nicht anspringt, spurt der An-
lasser automatisch nach 10 Sekunden aus.
Falls erforderlich, kann der Anlasser durch Dre-
hen des Zündschalters in die Stellung OFF
(Verriegeln) abgeschaltet werden.
5. Lassen Sie den Motor nach dem Start etwa
30 Sekunden vor der Fahrt mit Leerlaufdreh-
zahl laufen. Dadurch kann das Öl zirkulieren
und den Turbolader schmieren.
Vermeiden Sie bei Außentemperaturen unter
-18 °C (0 °F) einen längeren Betrieb des Motors
im Leerlauf. Ein langer Leerlaufbetrieb kann
sich schädlich auf den Motor auswirken, da die
Temperatur in der Brennkammer unter Umstän-
den so weit absinkt, dass der Kraftstoff nicht
vollständig verbrennen kann. Eine unvollstän-
dige Verbrennung führt zur Bildung von Ölkoh-
leablagerungen und Harzrückständen an Kol-
benringen und Einspritzventildüsen. Auch kann
der unverbrannte Kraftstoff in das Kurbelge-häuse gelangen, wodurch das Öl verdünnt und
dadurch ein schneller Verschleiß des Motors
verursacht wird.
Motorwarmlauf
Vermeiden Sie bei kaltem Motor hohe Drehzah-
len. Bringen Sie den Motor nach einem Kalt-
start langsam auf Betriebsdrehzahl, damit sich
der Öldruck bei wärmer werdendem Motor
stabilisieren kann.
HINWEIS:
Bei einem kalten Motor können hohe Dreh-
zahlen ohne Last zu übermäßig hohem wei-
ßen Rauch und schlechtem Betriebsverhal-
ten führen. In der Aufwärmphase sollte die
Motordrehzahl ohne Last nicht höher als
1.200 U/min sein, insbesondere bei niedri-
gen Außentemperaturen.
Fahren Sie den Motor bei Temperaturen unter
0 °C (32 °F) mindestens fünf Minuten lang mit
mäßigen Drehzahlen, bevor Sie den Motor voll
belasten.
Motorbetrieb im Leerlauf – bei kaltem
Wetter
Vermeiden Sie bei Außentemperaturen unter
-18 °C (0 °F) einen längeren Betrieb des Motors
im Leerlauf. Ein langer Leerlaufbetrieb kann
sich schädlich auf den Motor auswirken, da die
Temperatur in der Brennkammer unter Umstän-
den so weit absinkt, dass der Kraftstoff nicht
vollständig verbrennen kann. Eine unvollstän-
dige Verbrennung führt zur Bildung von Ölkoh-
leablagerungen und Harzrückständen an Kol-
benringen und Einspritzventildüsen. Auch kann
der unverbrannte Kraftstoff in das Kurbelge-
häuse gelangen, wodurch das Öl verdünnt und
dadurch ein schneller Verschleiß des Motors
verursacht wird.
Motor abstellen.
Vor dem Abschalten Ihres Turbodieselmotors
sollte der Motor stets einige Sekunden lang mit
normaler Leerlaufdrehzahl laufen. Dies sichert
die notwendige Schmierung des Turboladers.
Dies ist besonders notwendig nach Zeiten mit
ausgedehnten Fahrten mit einer stärkeren Be-
anspruchung des Fahrzeugs.
235
Lassen Sie den Motor vor dem Abstellen einige
Minuten im Leerlauf laufen. Lassen Sie den
Motor nach einem Volllastbetrieb drei bis fünf
Minuten im Leerlauf laufen, bevor Sie ihn ab-
stellen. Während dieses Leerlaufbetriebs kön-
nen Schmieröl und Kühlmittel überschüssige
Wärme von Brennkammer, Lagern, internen
Bauteilen und Turbolader abführen. Dies ist bei
Turbomotoren mit Ladeluftkühlung besonders
wichtig.
AUTOMATIKGETRIEBE
ACHTUNG!
Wird einer der folgenden Warnhinweise nicht
befolgt, kann es zu Schäden am Getriebe
kommen.
•Schalten Sie den Gangwahlhebel erst dann
in die Stellung PARK, nachdem das Fahr-
zeug still steht.
• Schalten Sie erst in oder aus REVERSE
(Rückwärtsgang), nachdem das Fahrzeug
still steht und der Motor mit Leerlaufdreh-
zahl läuft.
(Fortsetzung)
ACHTUNG!(Fortsetzung)
• Schalten Sie den Gangwahlhebel nicht aus
den Stellungen REVERSE (Rückwärts-
gang), PARK oder NEUTRAL (Leerlauf) in
einen Vorwärtsgang, solange der Motor
über Leerlaufdrehzahl dreht.
• Bevor Sie den Gangwahlhebel in einen
Gang bewegen, treten Sie fest auf das
Bremspedal.WARNHINWEISE!
Es ist gefährlich, den Wählhebel bei einer
Motordrehzahl über der Leerlaufdrehzahl aus
den Stellungen PARK oder NEUTRAL (Leer-
lauf) zu schalten. Wenn dabei das Bremspe-
dal nicht kräftig betätigt wird, kann das Fahr-
zeug möglicherweise plötzlich vorwärts oder
rückwärts beschleunigen! Dabei können Sie
die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und
eine Person anfahren oder gegen ein Hinder-
nis prallen! Nur dann in eine Fahrstufe schal-
ten, wenn der Motor mit normaler Leerlauf-
drehzahl läuft und wenn das Bremspedal
kräftig betätigt ist.
Zündschlüsselsperre für
Parkstellung
Dieses Fahrzeug ist mit einer Zündschlüssel-
sperre für die Parkstellung ausgestattet, die es
erfordert, dass der Schalthebel in die Stellung
PARK gebracht wird, bevor der Zündschalter in
die Stellung LOCK (Verriegeln) gedreht werden
kann. Das Schlüssel-Griffstück kann nur aus
dem Zündschloss entfernt werden, wenn sich
236
entsprechenden Gangs des Getriebes ver-
zögert werden, wenn der Zündschalter nicht
in Stellung LOCK (Verriegeln) zurückge-
dreht wurde.
PARK
Die Stellung PARK sperrt das Getriebe und
unterstützt so die Wirkung der Feststellbremse.
In dieser Stellung kann der Motor gestartet
werden. Niemals in Stellung PARK (Parken)
schalten, wenn sich das Fahrzeug noch be-
wegt! Beim Verlassen des Fahrzeugs mit die-
ser Wählhebelstellung grundsätzlich die Fest-
stellbremse anziehen. Ziehen Sie stets zuerst
die Feststellbremse an und bewegen dann den
Gangwahlhebel in die PARK-Position.WARNHINWEISE!
•Niemals die Parkstellung eines Automatik-
getriebes als Ersatz für die Feststellbremse
verwenden. Die Feststellbremse vor dem
Verlassen des Fahrzeugs stets fest anzie-
hen, um es gegen Wegrollen zu sichern, da
dies zu Schäden oder Verletzungen führen
kann.
• Es ist gefährlich, den Wählhebel bei einer
Motordrehzahl über der Leerlaufdrehzahl
aus den Stellungen PARK oder NEUTRAL
(Leerlauf) zu schalten. Wenn dabei das
Bremspedal nicht kräftig betätigt wird, kann
das Fahrzeug möglicherweise plötzlich vor-
wärts oder rückwärts beschleunigen! Dabei
können Sie die Kontrolle über das Fahr-
zeug verlieren und eine Person anfahren
oder gegen ein Hindernis prallen! Nur dann
in eine Fahrstufe schalten, wenn der Motor
mit normaler Leerlaufdrehzahl läuft und
das Bremspedal durchgetreten ist. REVERSE (Rückwärtsgang)
Diese Stellung dient dazu, das Fahrzeug rück-
wärts zu bewegen. Legen Sie den Rückwärts-
gang erst dann ein, wenn das Fahrzeug voll-
ständig zum Stillstand gekommen ist.
NEUTRAL (Leerlauf)
Diese Stellung wird verwendet, wenn das Fahr-
zeug längere Zeit bei laufendem Motor steht. In
dieser Stellung kann der Motor angelassen
werden. Ziehen Sie die Feststellbremse an,
wenn Sie das Fahrzeug verlassen müssen.
HINWEIS:
Abschleppen, Schieben und jede andere Be-
wegung des Fahrzeugs bei Schalthebelstel-
lung N kann schwere Getriebeschäden zur
Folge haben. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter
Schleppen im Freizeitbe-
reich in Start und Betrieb und unter Ab-
schleppen eines fahruntüchtigen Fahr-
zeugs in Pannen- und Unfallhilfe .
238
Gaspedal bei einer Geschwindigkeit von etwas
mehr als 56 km/h (35 mph) bis zum Anschlag
durchgetreten wird.
Verwendung des Abschleppmodus
(TOW/HAUL) – Je nach Ausstattung
Drücken Sie die Taste TOW/HAUL (Abschlep-
pen), wenn Sie in einer hügeligen Region fah-
ren, einen Anhänger ziehen, schwere Lasten
transportieren usw. und das Getriebe häufig
schaltet. Dadurch wird die Leistung erhöht und
die Gefahr einer Überhitzung oder eines Aus-
falls des Getriebes durch übermäßig viele
Schaltvorgänge verringert. Beim Betrieb im Ab-
schleppmodus wird das Getriebe in den direk-
ten Gang geschaltet und bei gleichmäßiger
geringer Belastung des Motors wird Overdrive
aktiviert.Die
TOW/HAUL-Anzeige leuchtet im Kombiin-
strument auf, wenn die Taste gedrückt ist.
Durch erneutes Drücken der Taste wird wieder
in den Normalbetrieb geschaltet. Soll der Ab-
schleppmodus verwendet werden, muss nach
dem Anlassen des Motors immer die Taste
TOW/HAUL (Abschleppmodus) gedrückt wer-
den.
Bei hohen Außentemperaturen und hoher Mo-
tordrehzahl und Last schaltet das Getriebe
eventuell hoch und kurz danach wieder herun-
ter. Die TOW/HAUL-Kontrollleuchte (Abschlep- pen) erlischt. Dies ist ein normaler Bestandteil
der Strategie zum Schutz vor Überhitzung im
Anhängerzugbetrieb.
Notlaufbetrieb des Getriebes
Das Getriebe wird auf abnormale Bedingungen
überwacht. Wenn eine Bedingung erkannt
wird, die einen Getriebeschaden zur Folge
haben könnte, schaltet das Getriebe auf Not-
laufbetrieb um. In diesem Modus bleibt das
Getriebe so lange im aktuellen Gang (3.6L- und
3.0L-Dieselmotoren) oder im direkten Gang
(5.7L-Ottomotor), bis das Fahrzeug angehalten
wird.
Die Rückstell-Funktion wird wie folgt durchge-
führt:
1. Das Fahrzeug zum Stillstand bringen.
2. Den Wählhebel in Stellung P schalten.
3. Schalten Sie den Motor aus und drehen den
Zündschalter in die Stellung LOCK drehen.
4. Warten Sie ca. 10 Sekunden und starten
dann den Motor wieder.
5. Stellen Sie den Schalthebel in den ge-
wünschten Gang.
TOW/HAUL-Schalter (Abschleppen)
241
Wird zu viel Gas gegeben, sodass die Räder
durchdrehen, kann es zu Überhitzung und Aus-
fall des Getriebes kommen. Nach jeweils fünf
Schaukelzyklen den Motor bei Wählhebelstel-
lung N (Leerlauf) mindestens eine Minute lang
mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Dies verrin-
gert die Überhitzung und das Risiko eines
Getriebedefekts während länger dauernder
Versuche, ein stecken gebliebenes Fahrzeug
frei zu schaukeln.
ACHTUNG!
Beim Freischaukeln eines stecken gebliebe-
nen Fahrzeugs durch Hin- und Herschalten
zwischen1 und R die Räder auf keinen
Fall schneller als mit 24 km/h (15 mph) drehen
lassen, andernfalls kann es zu Schäden am
Antriebsstrang kommen
ALLRADANTRIEB
Quadra-Trac II -Betriebsanleitung/
Sicherheitsvorkehrungen
Das Quadra-Trac II -Verteilergetriebe arbeitet
im AUTO-Modus mit Allradantrieb vollautoma- tisch. Das Quadra-Trac II
-Verteilergetriebe
bietet drei Betriebsarten:
• 4WD HI
• NEUTRAL (Leerlauf)
• 4WD LOW
Dieses Verteilergetriebe arbeitet im HI-Modus
mit Allradantrieb vollautomatisch.
Wenn zusätzliche Zugkraft erforderlich ist, kann
die Stellung 4WD LOW verwendet werden,
um die vordere und hintere Antriebswelle zu-
sammenzuschalten, sodass sich die Vorder-
und Hinterräder zwangsweise mit derselben Drehzahl drehen. Die Stellung
4WD LOW eig-
net sich nur für lose oder rutschige Wegober-
flächen. Das Fahren mit der Stellung 4WD
LOW auf trockenen, festen Straßen kann er-
höhten Reifenverschleiß und Schäden an Bau-
teilen des Antriebsstrangs verursachen.
Bei der Fahrt mit 4WD LOW ist die Motordreh-
zahl bei einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit
etwa dreimal so hoch wie bei 4WD HI . Achten
Sie daher darauf, dass Sie maximal 40 km/h
(25 mph) fahren, um den Motor nicht zu über-
drehen.
Zum ordnungsgemäßen Betrieb von allradge-
triebenen Fahrzeugen müssen alle Reifen in
Größe, Reifentyp und Umfang identisch sein.
Jegliche Unterschiede beeinträchtigen das
Schaltverhalten und können zu Schäden am
Verteilergetriebe führen.
Da Allradantrieb die Traktion verbessert, be-
steht die Gefahr, die angemessene Geschwin-
digkeit in Kurven oder zum Anhalten zu über-
schreiten. Fahren Sie nicht schneller, als die
Fahrbahnbeschaffenheit zulässt.
Verteilergetriebeschalter
243
Durchdrehen der RäderWenn Ihr Fahrzeug in Schlamm, Sand, Schnee
oder auf Glatteis festgefahren ist, lassen Sie die
Räder nicht schneller als 48 km/h (30 mph)
durchdrehen.
WARNHINWEISE!
Es ist gefährlich, die Räder schnell durchdre-
hen zu lassen. Die Reifen durchdrehender
Räder können beschädigt werden oder plat-
zen. Durch einen platzenden Reifen können
Personen verletzt werden. Lassen Sie Räder
nicht schneller als 48 km/h (30 mph) durch-
drehen, wenn Sie das Fahrzeug festgefahren
haben, und achten Sie unabhängig von der
Raddrehzahl darauf, dass sich keine Perso-
nen in der Nähe eines durchdrehenden Rads
aufhalten.
SchneekettenTraktionshilfen dürfen nur bei ausreichendem
Abstand zwischen Reifen und Karosserie ein-
gesetzt werden. Folgen Sie diesen Empfehlun-
gen, um Schäden zu vermeiden.•
Anbringung nur auf den Hinterrädern
• Aufgrund des geringen Abstands dürfen nur
Kabel und Traktionshilfen mit geringem Profil
der SAE-Klasse S eingesetzt werden. Es
werden Super Z6 #SZ 441-Kabel der Secu-
rity Chain Company (SCC) oder gleichwer-
tige Produkte empfohlen.
WARNHINWEISE!
Der Einsatz verschiedener Reifengrößen und
-typen (M+S, Schneereifen) an Vorder- und
Hinterachse kann zu unberechenbarem Fahr-
verhalten führen. Sie können die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren und eine Kolli-
sion verursachen.
ACHTUNG!
Um Schäden am Fahrzeug oder an den Rei-
fen zu vermeiden, sind die folgenden Vor-
sichtsmaßnahmen zu beachten:
(Fortsetzung)
ACHTUNG!(Fortsetzung)
• Da die Traktionshilfen den Freiraum zwi-
schen Reifen und Fahrwerkteilen verrin-
gern, ist es wichtig, dass nur in gutem
Zustand befindliche Traktionshilfen ver-
wendet werden. Gerissene Traktionshilfen
können schwere Beschädigungen verursa-
chen. Halten Sie sofort an, falls Sie Geräu-
sche bemerken, die auf eine gerissene
Traktionshilfe hindeuten. Beschädigte Teile
der Traktionshilfe vor dem Weiterfahren
entfernen.
• Traktionshilfen an den Vorderrädern so
straff wie möglich spannen und anschlie-
ßend nach ca. 0,8 km Fahrt nochmals
nachspannen.
• Nicht schneller als 48 km/h (30 mph) fah-
ren.
• Vorsichtig fahren. Scharfe Kurvenfahrt und
das Überfahren großer Unebenheiten ver-
meiden, besonders bei beladenem Fahr-
zeug.
(Fortsetzung)
268
•Das Gerät muss möglicherweise empfan-
gene Störsignale annehmen, auch solche,
die unerwünschten Betrieb verursachen
können.
KRAFTSTOFFANFORDERUNGEN –
OTTOMOTOR
3.6L-MOTOR
Diese Motoren sind so ausgelegt, dass sie alle
Vorschriften bezüglich der Abgasreinigung er-
füllen und niedrigen Kraftstoffverbrauch sowie
hervorragende Leistung bieten, wenn Sie un-
verbleiten Kraftstoff mit mindestens 91 Oktan
tanken. Die Verwendung von Superkraftstoff
wird nicht empfohlen, da bei diesen Motoren
dadurch keine Vorteile gegenüber der Verwen-
dung von Normalbenzin entstehen.
5.7L-MotorDieser Motor erfüllt alle Abgasbestimmungen
und zeichnet sich durch eine hervorragende
Kraftstoffausnutzung aus, wenn unverbleiter
Qualitätskraftstoff mit 91 bis 95 Oktan verwen-
det wird. Zur Erzielung optimaler Leistung emp-
fiehlt der Hersteller die Verwendung von Kraft-
stoff mit 95 Oktan. Die Verwendung von
Superkraftstoff wird nicht empfohlen, da bei diesen Motoren dadurch keine Vorteile gegen-
über der Verwendung von Normalbenzin ent-
stehen.
Falls mitunter leichte Klopfgeräusche bei nied-
rigen Drehzahlen auftreten, werden dadurch
keine Schäden am Motor verursacht. Dauerhaf-
tes Klopfen bei hohen Drehzahlen kann aller-
dings zu Schäden führen, sodass in einem
solchen Fall die vorliegende Störung unverzüg-
lich behoben werden muss. Die Verwendung
von Kraftstoff minderer Qualität kann zu
schlechtem Startverhalten, unrundem Motor-
lauf und Aussetzern führen. Sollten derartige
Probleme auftreten, ist vor einer Überprüfung
des Fahrzeugs in einer Vertragswerkstatt zu-
nächst die Kraftstoffmarke zu wechseln.
Weltweit haben mehr als 40 Automobilhersteller
einheitliche technische Vorschriften für Kraft-
stoffe (die
World Wide Fuel Charter , WWFC)
erstellt und umgesetzt, in denen Kraftstoffei-
genschaften festgelegt sind, die minimalen
Schadstoffausstoß, maximale Leistungsaus-
beute und eine lange Lebensdauer für Ihr
Fahrzeug sicherstellen. Der Hersteller emp-
fiehlt wenn möglich die Betankung mit Kraft-
stoff, der den WWFC-Richtlinien entspricht. Neben der Befüllung mit bleifreiem Marken-
kraftstoff wird die Verwendung von Kraftstoffen
mit besonderen reinigungsaktiven Wirkstoffzu-
sätzen (Additiven) empfohlen. Diese Additive
sorgen für eine verbesserte Ausnutzung des
Kraftstoffs bei besserem Abgasverhalten und
höherer Motorleistung.
Die Verwendung von Kraftstoff minderer Quali-
tät kann zu schlechtem Startverhalten, unrun-
dem Motorlauf und Aussetzern führen. Sollten
derartige Probleme auftreten, ist vor einer
Überprüfung des Fahrzeugs in einer Vertrags-
werkstatt zunächst die Kraftstoffmarke zu
wechseln.
Methanol
Bleifreier Kraftstoff wird in verschiedenen Mi-
schungsverhältnissen mit Methanol (Methyl-
oder Holzalkohol) versetzt. Der Methanolanteil
kann dabe
i 3 % oder mehr betragen. Außer-
dem können dabei andere Alkohole, so ge-
nannte Kosolventen (Zusatzlösungsmittel), ver-
wendet werden. Für Probleme, die sich aus der
Verwendung von Methanol/Benzin oder E85
Ethanol-Mischungen ergeben, übernimmt der
Hersteller keine Haftung. MTBE ist ein aus
278
Tipps zum AnhängerbetriebÜben Sie vor Fahrtantritt auf wenig befahrenen
Straßen das Wenden, Anhalten und Zurückset-
zen des Gespanns.
Automatikgetriebe
Für das Ziehen eines Anhängers kann die
Fahrstufe D gewählt werden. Sollte es jedoch in
dieser Fahrstufe zu häufigen Gangwechseln
kommen, wählen Sie die Fahrstufe TOW/HAUL
(Abschleppen).
HINWEIS:
Durch die Verwendung der Fahrstufe TOW/
HAUL (Abschleppen) (je nach Ausstattung)
oder Einlegen eines niedrigeren Gangbe-
reichs (mittels der elektronischen Bereichs-
wahl (ERS)) beim Betrieb des Fahrzeugs
unter schweren Bedingungen wird die Leis-
tung erhöht und die Lebensdauer des Ge-
triebes verlängert, da übermäßiges Schalten
und Erhitzen vermieden wird. Außerdem
wird die Wirkung der Motorbremse verbes-
sert.Getriebeöl und Filter des Automatikgetriebes
sollten gewechselt werden, wenn ein Anhänger
REGELMÄSSIG länger als 45 Minuten im Dau-
erbetrieb gezogen wird. Siehe die korrekten
Wartungsintervalle in
Wartungspläne .
HINWEIS:
Prüfen Sie vor dem Abschleppen den Getrie-
beölstand (5.7L-Motor).
Um beim Schleppen eines bis zur Höchst-
grenze beladenen Anhängers an steilen
Steigungen mit häufigem Herunterschalten
eine akzeptable Getriebetemperatur auf-
recht zu erhalten, wird empfohlen, die ERS-
Funktion für das Getriebe zu verwenden,
damit ausschließlich der 1. Gang eingesetzt
wird (nur 5.7L-Modelle).
Tempomat – Je nach Ausstattung
Verwenden Sie diese nicht in hügeligem Gelände oder bei hoher Zuladung.
Fällt die Geschwindigkeit mehr als 16 km/h ab (10 mph), schalten Sie die Geschwindig- keitsreglung aus, bis die Streckenbedingun-
gen die Verwendung wieder zulassen.
Der Tempomat eignet sich bei Anhän- gerbetrieb besonders auf ebenen Strecken
und bei geringer Zuladung, um Kraftstoff zu
sparen.
Kühlsystem
Um die Gefahr einer Überhitzung von Motor
und Getriebe zu verringern, folgende Empfeh-
lungen beachten:
Stadtverkehr
Bei kurzen Anhaltephasen das Getriebe in den
LEERLAUF schalten und die Leerlaufdrehzahl
des Motors erhöhen.
Überlandfahrt
Geschwindigkeit verringern.
Klimaanlage
Zeitweise ausschalten.
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