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8-2. Maßnahmen im Notfall
Beim Auftreten einer Störung
bensitz anliegt.
Ziehen Sie die Radmuttern beim Austausch eines Aluminiumrads gegen ein Stahlrad
(einschließlich eines Notrads) so weit an, bis
der verjüngte Bereich leicht am Rad-
scheibensitz anliegt.
Ziehen Sie die Radmuttern beim Austausch
eines Aluminiumrads gegen ein Aluminium-
rad so weit an, bis die Unterlegscheiben
locker an der Radscheibe anliegen.
3 Senken Sie das Fahrzeug ab.
4 Ziehen Sie jede Radmutter in der
abgebildeten Reihenfolge in zwei
oder drei Durchgängen fest an.
Anzugsmoment: 103 N•m (10,5 kp•m)
5 Verstauen Sie den defekten Reifen,
den Wagenheber und alle Werk-
zeuge.
■Der Ersatzreifen in Vollgröße
●Fahrzeuge mit einem Reifendruck-Warnsy-
stem: Bei Ersatzreifen in Vollgröße findet
sich die Aufschrift “Temporary use only” auf der Außenfläche des Rads. Verwenden
Sie den Ersatzreifen in Vollgröße nur vor-
übergehend und nur im Notfall.
●Prüfen Sie unbedingt den Reifendruck des
Ersatzreifens in Vollgröße. ( S.593)
■Das Notrad
●Das Notrad ist an der Aufschrift “TEMPO-
RARY USE ONLY” an der Flanke zu erkennen. Verwenden Sie das Notrad nur
vorübergehend und nur im Notfall.
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5688-2. Maßnahmen im Notfall
●Prüfen Sie unbedingt den Reifendruck des Notrads. ( S.593)
■Wenn ein Notrad zur Ausstattung
gehört
Durch das Notrad liegt das Fahrzeug im Ver-
gleich zur Fahrt mit normalen Reifen tiefer.
■Nach Abschluss des Reifenwechsels (Fahrzeuge mit Reifendruck-Warnsy-
stem)
Das Reifendruck-Warnsystem muss zurück-
gesetzt werden. ( S.500)
■Bei der Verwendung des Ersatzreifens
(Fahrzeuge mit einem Reifen- druck-Warnsystem)
Da der Ersatzreifen nicht mit einem Reifen-
druck-Warnventil und einem Sender ausge-
stattet ist, wird ein niedriger Fülldruck des Ersatzreifens nicht durch das Reifen-
druck-Warnsystem gemeldet. Wenn Sie den
Ersatzreifen nach Aufleuchten der Reifen- druck-Warnleuchte montieren, bleibt die
Leuchte außerdem an.
■Wenn Sie auf einer mit Schnee oder Eis
bedeckten Straße ein defektes Vorder- rad haben
Montieren Sie das Notrad auf einem der Hin-
terräder des Fahrzeugs. Führen Sie die fol-
genden Schritte aus und ziehen Sie Schneeketten auf die Vorderräder auf:
1 Ersetzen Sie einen Hinterreifen durch
das Notrad.
2 Ersetzen Sie den defekten Vorderreifen
durch den demontierten Hinterreifen des Fahrzeugs.
3 Montieren Sie die Schneeketten auf die
Vorderreifen.
■Beim Wiederanbringen der Radzier-
blende (je nach Ausstattung)
Richten Sie die Aussparung der Radzier- blende wie in der Abbildung dargestellt am
Ventilschaft aus.
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8-2. Maßnahmen im Notfall
Beim Auftreten einer Störung
■Zertifizierung für den Wagenheber
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5708-2. Maßnahmen im Notfall
WARNUNG
■Wenn der Ersatzreifen in Vollgröße
verwendet wird
●Ersetzen Sie den Ersatzreifen in Voll-
größe schnellstmöglich durch einen nor- malen Reifen.
●Vermeiden Sie plötzliches Beschleuni-
gen, abrupte Lenkbewegungen sowie plötzliche Brems- und Schaltvorgänge,
die plötzliches Motorbremsen auslösen.
■Wenn das Notrad verwendet wird
●Denken Sie daran, dass das mitgelie- ferte Notrad speziell für Ihr Fahrzeug
entwickelt wurde. Montieren Sie Ihr Not-
rad nicht an einem anderen Fahrzeug.
●Verwenden Sie nicht mehrere Noträder
gleichzeitig.
●Ersetzen Sie das Notrad schnellstmög- lich durch einen normalen Reifen.
●Vermeiden Sie plötzliches Beschleuni-
gen, abrupte Lenkbewegungen sowie plötzliche Brems- und Schaltvorgänge,
die plötzliches Motorbremsen auslösen.
■Wenn das Notrad montiert ist
Die Fahrzeuggeschwindi gkeit wird mögli-
cherweise nicht korrekt erkannt und die folgenden Systeme funktionieren mögli-
cherweise nicht korrekt:
• ABS & Bremsassistent
• VSC
•TRC
• Automatisches Fernlicht (je nach Aus- stattung)
• AHS (Adaptives Fernlichtsystem) (je
nach Ausstattung)
• Geschwindigkeitsregelung (je nach Aus-
stattung)
• Dynamische Radar-Geschwindigkeits- regelung mit maximalem Drehzahlbe-
reich (je nach Ausstattung)
• Dynamische Radar-Geschwindigkeits- regelung (je nach Ausstattung)
• EPS
• Anhänger-Stabilisierung (je nach Aus-
stattung)
• PCS (Pre-Crash-Sicherheitssystem) (je
nach Ausstattung)
• LTA (Spurleitassistent) (je nach Ausstat- tung)
• LDA (Alarm und Lenkungssteuerung bei
Fahrspurabweichung) (je nach Ausstat-
tung)
• Reifendruck-Warnsystem (je nach Aus-
stattung)
• Toyota-Einparkhilfe (je nach Ausstat- tung)
• PKSB (Einpark-Bremsassistent) (je
nach Ausstattung)
• BSM (Toter-Winkel-Monitor) (je nach
Ausstattung)
• Rückfahrmonitor-System (je nach Aus- stattung)
• S-IPA (Einfaches intelligentes Einpark-
hilfesystem) (je nach Ausstattung)
• Navigationssystem (je nach Ausstat-
tung)
■Geschwindigkeitsbegrenzung beim Fahren mit dem Notrad
Fahren Sie maximal mit 80 km/h, wenn ein
Notrad am Fahrzeug montiert ist.
Das Notrad ist nicht für Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Das Nicht-
beachten dieser Vorsichtsmaßnahme
kann zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen führen.
■Nach dem Gebrauch der Werkzeuge
und des Wagenhebers
Verstauen Sie vor Antritt der Fahrt alle Werkzeuge und den Wagenheber sicher
an den vorgesehenen Aufbewahrungsor-
ten, um das Risiko von Verletzungen bei einer Kollision oder plötzlichem Bremsen
zu verringern.
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8-2. Maßnahmen im Notfall
Beim Auftreten einer Störung
Einer der folgenden Punkte kann die
Störung verursachen:
Im Fahrzeugtank befindet sich nicht
genug Kraftstoff. Tanken Sie Kraft-
stoff nach.
Der Motor kann überflutet sein. Ver-
suchen Sie erneut, den Motor unter
Beachtung der korrekten Startver-
fahren zu starten. ( S.182, 184)
Es liegt möglicherweise eine Funkti-
onsstörung in der Motorwegfahr-
sperre vor. ( S.81)
Einer der folgenden Punkte kann die
Störung verursachen:
Die Batterie ist möglicherweise ent-
laden. ( S.576)
Die Anschlüsse der Batterieklem-
men sind möglicherweise locker
oder korrodiert. ( S.493)
HINWEIS
■Seien Sie vorsichtig beim Überfahren
von Bodenwellen, wenn ein Notrad
am Fahrzeug montiert ist.
Durch das Notrad liegt das Fahrzeug im Vergleich zur Fahrt mit normalen Reifen
tiefer. Vorsicht beim Fahren auf unebenen
Straßenbelägen.
■Fahren mit Schneeketten und dem
Notrad
Ziehen Sie keine Schneeketten auf das
Notrad auf. Schneeketten können die Karosserie des Fahrzeugs beschädigen
und die Fahrleistung beeinträchtigen.
■Bei einem Reifenwechsel (Fahrzeuge mit einem Reifendruck-Warnsystem)
Wenden Sie sich an einen Toyota-Ver-
tragshändler bzw. eine Toyota-Vertrags-
werkstatt oder eine andere verlässliche Werkstatt, wenn Räder, Reifen oder Rei-
fendruck-Warnventil und Sender entfernt
oder montiert werden sollen, da Reifen- druck-Warnventil und Sender durch
unsachgemäße Behandlung beschädigt
werden können.
■Zur Vermeidung von Beschädigun- gen der Reifendruck-Warnventile und
Sender (Fahrzeuge mit Reifen-
druck-Warnsystem)
Nach der Reparatur eines Reifens mit flüs- sigen Dichtmitteln funktionieren Reifen-
druck-Warnventil und Sender
möglicherweise nicht einwandfrei. Wenn ein flüssiges Dichtmittel verwendet wird,
wenden Sie sich so bald wie möglich an
einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere
verlässliche Werksta tt. Achten Sie beim
Reifenwechsel auf den Austausch von Reifendruck-Warnventil und Sender.
( S.499)
Wenn der Motor nicht
anspringt
Wenn der Motor nicht anspringt,
obwohl die korrekten Startverfah-
ren befolgt wurden ( S.182, 184),
prüfen Sie jeden der folgenden
Punkte:
Der Motor springt nicht an,
obwohl der Anlasser normal
arbeitet.
Der Anlasser dreht langsam,
die Innenleuchten und Schein-
werfer leuchten trübe oder die
Hupe ertönt gar nicht oder nur
schwach.
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5728-2. Maßnahmen im Notfall
Das Anlassersystem könnte aufgrund
eines Problems in der Elektrik gestört
sein, wenn z. B. die Batterie des elek-
tronischen Schlüssels entladen oder
eine Sicherung durchgebrannt ist. Der
Motor kann jedoch behelfsmäßig ange-
lassen werden. ( S.572)
Einer der folgenden Punkte kann die
Störung verursachen:
Die Batterie ist möglicherweise ent-
laden. ( S.576)
Eine oder beide der Batterieklem-
men ist/sind möglicherweise abge-
klemmt. ( S.493)
Es liegt möglicherweise eine Funkti-
onsstörung im Lenkradschloss vor.
Wenn das Problem nicht behoben werden
kann oder wenn Sie die erforderlichen Repa-
raturmaßnahmen nicht kennen, wenden Sie
sich an einen Toyota-Vertragshändler bzw.
eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine
andere verlässliche Werkstatt.
Wenn der Motor nicht startet, kann er
bei ordnungsgemäß funktionierendem
Motorschalter behelfsmäßig durch Aus-
führen folgender Schritte gestartet wer-
den.
Verwenden Sie diesen Startvorgang nur
in Notfällen.
1 Ziehen Sie den Schalter der Fest-
stellbremse, um zu überprüfen, ob
die Feststellbremse angezogen ist.
( S.196)
Die Anzeige für Feststellbremse leuchtet
auf.
2 Überprüfen Sie, ob der Schalthebel
auf P (Multidrive) oder N (Schaltge-
triebe) steht.
3 Schalten Sie den Motorschalter auf
ACC.
4 Halten Sie den Motorschalter ca. 15
Sekunden lang gedrückt und betäti-
gen Sie gleichzeitig fest das
Bremspedal (Multidrive) oder das
Kupplungspedal (Schaltgetriebe).
Auch wenn der Motor durch die obigen
Schritte gestartet werden kann, ist im
System möglicherweise eine Funktionsstö-
rung vorhanden. Lassen Sie das Fahrzeug
von einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen verlässlichen Werkstatt überprüfen.
Der Anlasser dreht sich nicht
(Fahrzeuge mit intelligentem
Einstiegs- & Startsystem)
Der Anlasser dreht nicht, die
Innenleuchten und Scheinwer-
fer leuchten nicht oder die
Hupe ertönt nicht.
Notstartfunktion (Fahrzeuge
mit intelligentem Einstiegs- &
Startsystem)
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8-2. Maßnahmen im Notfall
Beim Auftreten einer Störung
■Wenn der elektronische Schlüssel nicht
ordnungsgemäß funktioniert
●Stellen Sie sicher, dass das intelligente
Einstiegs- & Startsystem nicht in den indivi-
duellen Anpassungen deaktiviert wurde. Wenn es ausgeschaltet ist, schalten Sie
die Funktion ein. (Anpassbare Funktionen:
S.598)
●Prüfen Sie, ob der Batteriesparmodus akti-
viert ist. Wenn das der Fall ist, brechen Sie die Funktion ab. ( S.141)
Falls Sie Ihre Schlüssel
ver lieren
Neue Originalschlüssel können
von jedem Toyota-Vertragshänd-
ler bzw. jeder Toyota-Vertrags-
werkstatt oder anderen
verlässlichen Werkstatt unter Ver-
wendung des anderen Schlüssels
(Fahrzeuge ohne intelligentes Ein-
stiegs- & Startsystem) oder des
mechanischen Schlüssels (Fahr-
zeuge mit intelligentem Einstiegs-
& Startsystem) und der auf der
Schlüsselnummerplakette einge-
prägten Schlüsselnummer ange-
fertigt werden.
Verwahren Sie die Plakette nicht
im Fahrzeug, sondern an einem
sicheren Ort, z. B. in Ihrer Briefta-
sche.
HINWEIS
■Wenn ein elektronischer Schlüssel
verloren gegangen ist (Fahrzeuge mit intelligentem Einstiegs- & Startsy-
stem)
Falls sich der elek tronische Schlüssel
nicht mehr auffinden lässt, erhöht sich das Risiko eines Fahrzeugdiebstahls beträcht-
lich. Wenden Sie sich umgehend an einen
Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere
verlässliche Werkstatt und bringen Sie alle
verbleibenden elektronischen Schlüssel mit, die mit dem Fahrzeug geliefert wur-
den.
Wenn der elektronische
Schlüssel nicht einwand-
frei funktionier t (Fahrzeuge
mit intelligentem Ein-
stiegs- & Star tsystem)
Wenn die Kommunikation zwi-
schen dem elektronischen Schlüs-
sel und dem Fahrzeug
unterbrochen ist ( S.141) oder
der elektronische Schlüssel nicht
verwendet werden kann, weil die
Batterie leer ist, können das intelli-
gente Einstiegs- & Startsystem
und die Fernbedienung nicht ver-
wendet werden. In solchen Fällen
können mit den folgenden Schrit-
ten die Türen geöffnet und der
Motor gestartet werden.
HINWEIS
■Bei Fehlfunktion des intelligenten
Einstiegs- & Startsystems oder ande-
ren schlüsselbedingten Problemen
Bringen Sie Ihr Fahrzeug mit allen mitge- lieferten elektronischen Schlüsseln zu
einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer ande- ren verlässlichen Werkstatt.
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5748-2. Maßnahmen im Notfall
Verwenden Sie den mechanischen
Schlüssel ( S.119) für die folgenden
Vorgänge:
1 Verriegelt alle Türen
2 Entriegelt alle Türen
■An den Schlüssel gekoppelte Funktio-
nen
1 Schließt die Fenster und das Pan-
orama-Schiebedach*1 (drehen und hal-
ten)*2
2 Öffnet die Fenster und das Pan-
orama-Schiebedach*1 (drehen und hal-
ten)*2
*1: Je nach Ausstattung
*2: Diese Einstellungen müssen bei einem
Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer ande-
ren verlässlichen Werkstatt angepasst
werden.
1 Fahrzeuge mit Multidrive: Stellen
Sie sicher, dass der Schalthebel in
Stellung P ist und betätigen Sie das
Bremspedal.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Stel-
len Sie den Schalthebel auf N und
drücken Sie das Kupplungspedal.
2 Berühren Sie den Motorschalter mit
der Seite des elektronischen
Schlüssels, an der sich das
Toyota-Symbol befindet.
Wenn der elektronische Schlüssel erkannt
wird, ertönt ein Summer und der Motorschal- ter wird auf ON gestellt.
Wenn das intelligente Einstiegs- & Startsy-
stem in der indivi duellen Anpassung deakti-
viert wurde, schaltet der Motorschalter in
Verriegeln und Entriegeln der
Türen
WARNUNG
■Bei Verwendung des mechanischen
Schlüssels und Betätigung der elek-
trischen Fensterheber oder des Pan- orama-Schiebedachs (je nach
Ausstattung)
Betätigen Sie den elektrischen Fensterhe-
ber oder das Panorama-Schiebedach, nachdem Sie sich vergewissert haben,
dass kein Insasse ein Körperteil im Fen-
ster oder dem Panorama-Schiebedach einklemmen kann.
Lassen Sie Kinder außerdem den mecha-
nischen Schlüssel nicht bedienen. Es ist möglich, dass Kinder und andere Insassen
in dem Fenster mit elektrischem Fenster-
heber oder dem Panorama-Schiebedach eingeklemmt werden.
Anlassen des Motors