133
Fahrbetrieb
6Fahrweise auf überschwemmten Straßen
Bevor Sie sich in einen überschwemmten
Bereich begeben, wird dringend empfohlen, das
Stop & Start-System zu deaktivieren.
Für weitere Informationen zu Fahrhinweisen,
insbesondere auf überschwemmter Fahrbahn,
siehe entsprechenden Abschnitt.
Funktionsweise
Grundlegende Betriebsbedingungen
– Die Fahrertür muss geschlossen sein.
– Der Sicherheitsgurt des Fahrers muss angelegt
sein.
–
Die Batterie muss über eine ausreichende
Ladung verfügen.
–
Die Motortemperatur muss im
Nennbetriebsbereich liegen.
–
Die
Außentemperatur muss zwischen 0°C und
35°C liegen.
Den Motor auf Standby schalten
(STOP-Modus)
Der Motor schaltet automatisch auf Standby, sobald
der Fahrer seine Absicht zum Anhalten signalisiert:
–
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
: bei einer
Geschwindigkeit unter 3
km/h bei den Motoren 1.5
BlueHDi oder bei stehendem Fahrzeug bei den
Motoren 1.2 PureTech, wenn Sie den Schalthebel
in den Leerlauf stellen und das Kupplungspedal
loslassen.
– Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: bei einer
Geschwindigkeit unter 20 km/h bei den Motoren
BlueHDi oder bei stehendem Fahrzeug bei anderen
Motoren, wenn Sie das Bremspedal durchtreten
oder die Gangwahl in den Modus N stellen.
Zeitzähler
Die während der Fahrt im Standby-Modus
verbrachte Zeit wird von einem Zeitzähler addiert.
Bei jedem Einschalten der Zündung wird der
Zeitzähler auf Null gestellt.
Sonderfälle:
Der Motor schaltet nicht in den Standby-Modus,
wenn die Betriebsbedingungen nicht erfüllt sind,
sowie in den folgenden Fällen:
–
Es liegt eine starke Neigung vor (Steigung oder
Gefälle).
–
Das Fahrzeug hat seit dem letzten Starten (mit
dem Schlüssel oder der
Taste START/STOP) eine
Geschwindigkeit von 10
km/h nicht überschritten.
–
Die elektrische Feststellbremse ist angezogen ist
oder wird gerade angezogen.
–
Der Motor muss laufen, um eine angenehme
T
emperatur im Fahrzeuginnenraum
aufrechtzuerhalten.
–
Das Beschlagfreihalten der Scheiben ist aktiviert.
In diesen Fällen blinkt diese Kontrollleuchte
für einige Sekunden und erlischt dann.
Nach dem Neustart des Motors wird der
STOP-Modus erst aktiviert, wenn das
Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 8 km/h
erreicht hat.
Während eines Parkvorgangs ist der Modus
STOP für einige Sekunden nach Verlassen
des Rückwärtsganges oder Drehen des
Lenkrads deaktiviert.
Neustart des Motors (START-Modus)
Der Motor startet automatisch neu, sobald der
Fahrer seine Absicht zum Losfahren signalisiert:
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Kupplung ganz
durchgetreten
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe:
–
Gangwahl auf
D oder M: Bremspedal losgelassen
–
Gangwahl auf
N, Bremspedal losgelassen:
Gangwahl auf D oder M gestellt
–
Gangwahl auf
P, Bremspedal getreten: Gangwahl
auf R, N, D oder M gestellt
–
Rückwärtsgang eingelegt
Sonderfälle:
Der Motor startet automatisch, wenn die
Betriebsbedingungen wieder erfüllt sind, sowie in
den folgenden Fällen:
–
Die Fahrzeuggeschwindigkeit überschreitet
25
km/h bei den Motoren 2.0 BlueHDi mit
Automatikgetriebe im Modus D, bzw. 3
km/h bei
anderen Versionen.
–
Die elektrische Feststellbremse wird gerade
angezogen.
In diesen Fällen blinkt diese Kontrollleuchte
für einige Sekunden und erlischt dann.
134
Fahrbetrieb
Funktionsstörungen
Bei einer Funktionsstörung blinkt diese
Kontrollleuchte für einen Moment auf dem
Kombiinstrument und leuchtet dann dauerhaft in
Verbindung mit der Anzeige einer Meldung.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Das Fahrzeug ist im „STOP“-Modus.
Bei Auftreten eines Fehlers leuchten alle
Kontrollleuchten des Kombiinstruments auf.
►
Schalten Sie die Zündung aus und dann den
Motor mit dem Schlüssel oder über die
Taste
„START/STOP“ erneut ein.
12 V-Batterie
Das Stop & Start-System erfordert eine
12 V
-Batterie mit spezieller Technologie und
Eigenschaften.
Arbeiten an diesem System dürfen
ausschließlich von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt vorgenommen
werden.
Reifendrucküberwachung
Dieses System warnt den Fahrer, wenn es einen
Reifendruckabfall an einem oder mehreren Reifen
erkennt.
Der Alarm wird während der Fahrt ausgelöst, nicht
bei stehendem Fahrzeug.
Es vergleicht die von den Raddrehzahlsensoren
gelieferten Informationen mit den Referenzwerten,
die nach jeder Neueinstellung des Reifendrucks
oder nach einem Radwechsel neu initialisiert
werden müssen.
Dabei werden die zuletzt während der Anfrage
zur Neuinitialisierung gespeicherten Werte
berücksichtigt. Es ist daher wichtig, dass der
Reifendruck während dieses Vorgangs korrekt ist.
Dies liegt in der Verantwortung des Fahrers.
Die Reifendrucküberwachung entbindet den
Fahrer jedoch grundsätzlich nicht von
seiner Aufmerksamkeitspflicht.
Das System ist kein Ersatz für die regelmäßige
Prüfung des Reifendrucks (einschl. des
Reifendrucks des Reserverads), insbesondere
vor einer langen Fahrstrecke.
Fahren bei niedrigem Reifendruck, insbesondere
bei erschwerten Fahrbedingungen (schwere
Beladung, erhöhte Geschwindigkeit, lange
Strecke):
–
verschlechtert das Fahrverhalten.
–
verlängert die Bremswege.
–
bewirkt eine vorzeitige
Abnutzung der Reifen.
–
erhöht den Energieverbrauch.
Die für das Fahrzeug festgelegten
Reifendruckwerte stehen auf dem
Reifendruck-Aufkleber.
Zusätzliche Informationen zum Thema
Kenndaten finden Sie im entsprechenden
Abschnitt.
Kontrolle des Reifendrucks
Der Reifendruck muss monatlich bei
„kalten“ Reifen kontrolliert werden (Fahrzeug
unbenutzt seit 1 Std. oder nach einer Strecke
von weniger als 10
km, gefahren mit gemäßigter
Geschwindigkeit).
Andernfalls 0,3 bar zu den auf dem Aufkleber
genannten Werten addieren.
Schneeketten
Das System muss nach der Montage oder
Demontage von Schneeketten nicht reinitialisiert
werden.
Warnung niedriger
Reifendruck
Dies wird durch das ununterbrochene
Leuchten der Warnleuchte angezeigt, in
Verbindung mit einem akustischen Signal und, je
nach Ausstattung, der Anzeige einer Meldung.
►
Reduzieren Sie sofort die Geschwindigkeit,
vermeiden Sie Lenkmanöver und abruptes
Bremsen.
►
Halten Sie sofort an, sofern es die
V
erkehrsbedingungen erlauben.
Der erkannte Reifendruckverlust führt nicht
immer zu einer sichtbaren Verformung des
Reifens.
Begnügen Sie sich nicht nur mit einer
Sichtprüfung.
► Wenn Sie einen Kompressor verwenden, z.
B. den aus dem provisorischen Reifenpannenset,
führen Sie eine Prüfung an den vier kalten Reifen
durch.
► Wenn es nicht möglich ist, diese Kontrolle sofort
durchzuführen, fahren Sie vorsichtig mit verringerter
Geschwindigkeit.
► Bei einer Reifenpanne verwenden Sie
das provisorische Reifenpannenset oder das
Reserverad (je nach Ausstattung).
Zu langsames Fahren gewährleistet
möglicherweise keine optimale
Überwachung.
Bei plötzlichem Reifendruckverlust oder einer
Reifenbeschädigung wird die Warnung nicht
sofort ausgelöst. Dies liegt daran, dass die
Analyse der von den Geschwindigkeitssensoren
der Räder gelesenen Werte einige Minuten
dauern kann.
Die Warnung kann sich bei Geschwindigkeiten
unter 40 km/h oder bei einem sportlichen
Fahrmodus verzögern.
Die Warnung bleibt bis zur Reinitialisierung
des Systems bestehen.
Reinitialisieren
► Nach jeder Anpassung des Reifendrucks an
einem oder an mehreren Reifen sowie nach jedem
Radwechsel muss das System reinitialisiert werden.
144
Fahrbetrieb
Wenn Sie eine der Tasten zur Änderung der
Geschwindigkeit gedrückt halten, kann sich die
Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs abrupt ändern.
Bei starkem Gefälle kann der
Geschwindigkeitsregler nicht verhindern, dass
das Fahrzeug die eingestellte Geschwindigkeit
überschreitet. Bremsen Sie, sofern dies zur
Regelung der Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs
erforderlich ist.
Bei starker Steigung oder im Abschleppbetrieb
kann die eingestellte Geschwindigkeit nicht
erreicht bzw. gehalten werden.
Überschreitung der programmierten
Fahrzeuggeschwindigkeit
Durch Treten des Gaspedals ist es möglich, die
eingestellte Geschwindigkeit vorübergehend zu
überschreiten (die Anzeige der programmierten
Geschwindigkeit blinkt).
Um zur eingestellten Geschwindigkeit
zurückzukehren, nehmen Sie den Fuß vom
Gaspedal (wenn diese erreicht ist, hört die
Geschwindigkeitsanzeige auf zu blinken).
Funktionsgrenzen
In folgenden Situationen darf die Funktion
keinesfalls verwendet werden:
–
im Stadtgebiet, wo Fußgänger die Straße
überqueren können,
–
bei starkem V
erkehr (außer Versionen mit
Stopp-&-Go-Funktion),
–
auf kurvigen oder steilen Straßen,
– auf rutschiger oder überfluteter Fahrbahn,
– bei ungünstigen W etterbedingungen,
–
bei schlechten Sichtverhältnissen für den
Fahrer
,
–
beim Fahren auf einer Rennstrecke,
–
bei Fahrten auf einem Prüfstand,
–
bei einem „Notrad“ als Reserverad,
–
bei V
erwendung von Schneeketten,
Antirutschdecken oder Reifen mit Spikes.
Geschwindigkeitsregler
Für weitere Informationen siehe
Allgemeine Hinweise zu
Fahrassistenzsystemen und Einparkhilfen
und Spezielle Empfehlungen zum
Geschwindigkeitsregler.
Dieses System behält automatisch die
Fahrzeuggeschwindigkeit auf dem vom
Fahrer einprogrammierten Einstellwert, ohne dass
das Gaspedal betätigt wird.
Das Einschalten des Geschwindigkeitsreglers
erfolgt manuell.
Es wird eine Mindestgeschwindigkeit des
Fahrzeugs von 40
km/h benötigt.
Bei einem Schaltgetriebe muss mindestens der 3.
Gang eingelegt sein.
Bei einem Automatikgetriebe muss der Modus
D
oder mindestens der 2. Gang in Modus
M eingelegt
sein.
Der Geschwindigkeitsregler bleibt bei den
mit einem Schaltgetriebe und Stop &
Start-System ausgestatteten Motoren nach
einem Gangwechsel aktiv.
Die Geschwindigkeit wird beim Ausschalten
der Zündung gelöscht.
Bedienelement am Lenkrad
1. ON (Position CRUISE)/OFF
2. Aktivieren der aktuellen
Geschwindigkeitsregelung/Verringern der
Geschwindigkeit
3. Aktivieren der aktuellen
Geschwindigkeitsregelung/Erhöhen der
Geschwindigkeit
4. Pause/Wiederaufnahme der
Geschwindigkeitsregelung mit der zuvor
gespeicherten Sollgeschwindigkeit
5.Je nach Ausführung:
Anzeige der mit der Speicherung der
Geschwindigkeiten aufgezeichneten
Geschwindigkeitsgrenzwerte
oder
Berücksichtigung der von der Erkennung
von Verkehrsschildern (Anzeige von MEM)
vorgeschlagenen Geschwindigkeit
Für weitere Informationen zur Speicherung
von Geschwindigkeiten oder zur Erkennung
von Verkehrsschildern siehe entsprechenden
Abschnitt.
Anzeigen auf dem Kombiinstrument
6. Unterbrechung/Wiedereinschaltung des
Geschwindigkeitsreglers
7. Auswahl des Geschwindigkeitsreglers
8. Wert der Geschwindigkeitseinstellung
9. Von der Geschwindigkeitserkennung/-
empfehlung vorgeschlagene Geschwindigkeit (je
nach Version)
147
Fahrbetrieb
6Mit der Stop-&-Go-Funktion (bei EAT8-
Automatikgetriebe) kontrolliert das System das
Bremsen bis zum Stillstand des Fahrzeugs sowie
den Neustart des Fahrzeugs.
Die Bremsleuchten leuchten auf, wenn das
Fahrzeug vom System verlangsamt wird.
Das Fahren mit Bremsleuchten, die nicht
vollständig funktionsfähig sind, kann gefährlich
sein.
Hierfür verfügt das System über eine Kamera oben
an der Windschutzscheibe und, je nach Ausführung,
ein Radar in der vorderen Stoßstange.
Dieses System wurde primär für das
Fahren auf Hauptstraßen und Autobahnen
entwickelt und funktioniert nur bei Fahrzeugen,
die sich in derselben Fahrtrichtung wie Ihr
Fahrzeug bewegen.
Wenn der Fahrer den
Fahrtrichtungsanzeiger einschaltet, um ein
langsameres Fahrzeug zu überholen, erlaubt
ihm der Geschwindigkeitsregler, sich
vorübergehend dem vorausfahrenden Fahrzeug
zu nähern, um ihn beim Überholvorgang zu
unterstützen, ohne jemals die eingestellte
Geschwindigkeit zu überschreiten.
Bedienelemente am Lenkrad
1. ON (Position CRUISE)/OFF
2. Aktivierung der aktuellen
Geschwindigkeitsregelung/Verringerung der
Geschwindigkeit
3. Aktivierung der aktuellen
Geschwindigkeitsregelung/Erhöhen der
Geschwindigkeit
4. Pause/Wiederaufnahme der
Geschwindigkeitsregelung mit der zuvor
gespeicherten Sollgeschwindigkeit
Bestätigung des Neustarts des Fahrzeugs nach
einem automatischen Stopp (Versionen mit
Stop-&-Go-Funktion)
5. Je nach Ausführung:
Anzeige der mit der Speicherung der
Geschwindigkeiten aufgezeichneten
Geschwindigkeitsgrenzwerte
oder
Berücksichtigung der von der Erkennung
von Verkehrsschildern (Anzeige von MEM)
vorgeschlagenen Geschwindigkeit 6.
Anzeige und Einstellung der Abstandseinstellung
zum vorausfahrenden Fahrzeug
Bedienung
Aktivierung des Systems (wenn ausgesetzt)
► Drehen Sie bei laufendem Motor das Einstellrad
1 auf die Position CRUISE herunter. Der
Geschwindigkeitsregler ist betriebsbereit (graue
Anzeige).
Geschwindigkeitsregler starten und eine
Geschwindigkeit einstellen
Bei einem Schaltgetriebe muss Ihre
Geschwindigkeit im Bereich zwischen 30 km/h und
180
km/h liegen.
Bei einem EAT6-Automatikgetriebe muss Ihre
Geschwindigkeit im Bereich zwischen 2
km/h und
180
km/h liegen.
Bei einem EAT8-Automatikgetriebe muss Ihre
Geschwindigkeit im Bereich zwischen 0
km/h und
180
km/h liegen.
►
Drücken Sie
Taste 2 oder 3. Die aktuelle
Geschwindigkeit wird als Einstellung
gewählt (Mindestwert 30
km/h), und der
Geschwindigkeitsregler wird sofort aktiv (Anzeige
grün).
►
Drücken Sie
3, um die eingestellte
Geschwindigkeit zu erhöhen, oder 2, um sie zu
verringern (in 5-km/h-Schritten, wenn Sie gedrückt
halten).
170
Fahrbetrieb
A.Einparken in „Längsaufstellung“
B. Ausparken aus „Längsaufstellung“
C. Einparken in „Senkrechtaufstellung“
Das Park Assist-System kann nicht bei
abgestelltem Motor funktionieren.
Wenn Park Assist aktiviert ist, wird die
Aktivierung des STOP-Modus von Stop &
Start verhindert. Im STOP-Modus startet die
Aktivierung von Park Assist den Motor neu.
Das Park Assist-System unterstützt Sie bei
maximal 4 Einparkmanövern. Nach diesen
4 Zyklen wird die Funktion deaktiviert. Falls Sie
die Parkposition Ihres Fahrzeuges als nicht
zufriedenstellend empfinden, müssen Sie die
Lenkung wieder selbst übernehmen, um das
Parkmanöver zu Ende bringen.
Der Ablauf des Parkmanövers und die
Fahranweisungen werden auf dem
Kombiinstrument angezeigt.
Die Unterstützung ist aktiviert: Die
Anzeige dieses Piktogramms und einer
Geschwindigkeitsbegrenzung weist darauf hin,
dass die Lenkmanöver von dem System
übernommen werden: Ergreifen Sie nicht das
Lenkrad.
Die Unterstützung ist deaktiviert: Die
Anzeige dieses Piktogramms weist
darauf hin, dass die Lenkmanöver nicht mehr
vom System übernommen werden. Übernehmen
Sie die Lenkung.
Die Aktivierung von Park Assist deaktiviert
die Funktion Toter-Winkel-Assistent.
Die Funktion der Einparkhilfe steht während
der Messphase des verfügbaren Platzes
nicht zur Verfügung. Sie greift später während
der Manöver ein, um Sie darauf hinzuweisen,
dass sich Ihr Fahrzeug einem Hindernis nähert:
das akustische Signal ertönt konstant, sobald
der Abstand zum Hindernis weniger als dreißig
Zentimeter beträgt.
Wenn Sie die Funktion der Einparkhilfe
deaktiviert haben, wird diese im Verlauf
der unterstützten Manöverphasen wieder
automatisch aktiviert.
Bei Ein- und Ausparkmanövern können sich
die Funktionen Visiopark 1 - Visiopark 2
zuschalten. Durch die Anzeige zusätzlicher
Informationen auf dem Touchscreen kann die
Fahrzeugumgebung besser überwacht werden.
Weitere Informationen zu den Funktionen
Visiopark 1 - Visiopark 2 finden Sie im
entsprechenden Abschnitt.
In bestimmten Fällen kann es vorkommen,
dass die Sensoren kleine Hindernisse im
toten Winkel nicht erkennen können.
Jeder Gegenstand, der größer als der
Fahrzeugumfang ist (z. B. eine Leiter auf dem
Dach oder eine Anhängerkupplung), wird
während einer Messung durch Park Assist nicht
berücksichtigt.
Überprüfen Sie vor einem Parkmanöver
immer Ihre Umgebung.
Wenn der seitliche Abstand zwischen Ihrem
Fahrzeug und dem Parkplatz zu groß ist, kann
es sein, dass das System den Platz nicht
messen kann.
Das Lenkrad vollzieht beim Manövrieren
schnelle Einschlagbewegungen. Halten Sie
das Lenkrad nicht fest und legen Sie die Hände
nicht zwischen die Lenkradspeichen.
Stellen Sie sicher, dass sich beim Manövrieren
keine Gegenstände im Lenkrad verfangen und
es blockieren können (lose Kleidung, Schals,
Krawatten usw.) – Verletzungsgefahr!
Einparkhilfe bei Parken in
„Längsaufstellung“
► Wählen Sie beim Einparken „ Park
Assist“ im Menü Fahrbeleuchtung/
Fahrzeug auf dem Touchscreen, um die Funktion
zu aktivieren.
174
Praktische Tipps
STOP & START
Füllen Sie den Tank niemals auf, wenn sich
der Motor im STOP-Modus befindet; schalten
Sie die Zündung unbedingt über die Taste aus.
Tanken
Nachtankmengen unter 10 Litern werden von der
Kraftstoffanzeige nicht registriert.
Beim Öffnen des Tankverschlusses kann ein
Luftansauggeräusch zu hören sein. Dieser
Unterdruck ist völlig normal. Er entsteht durch die
Dichtheit des Kraftstoffsystems.
Je nach Version ist der Tankdeckel in die
Tankklappe integriert oder wird abgeschraubt.
Um das Auffüllen völlig sicher durchzuführen:
► Schalten Sie unbedingt den Motor aus.
► Drücken Sie auf die Öffnungstaste der
Tankklappe oder drücken Sie auf den hinteren
Bereich der Tankklappe, um diese zu öffnen (je
nach Version).
Wiederaufladbare Hybridfahrzeuge
Nach dem Drücken auf die Taste kann es
einige Minuten dauern, bis die Tankklappe sich
öffnet.
Kraftstoffkompatibilität
Benzinkraftstoffe gemäß EN228 enthalten bis zu
5 % bzw. 10 % Äthanol.
Dieselkraftstoffe gemäß EN590, EN16734 und
EN16709 enthalten jeweils bis zu 7 %, 10 %,
20
% und 30 % Fettsäuremethylester. Die
Verwendung von B20- oder B30-Kraftstoffen, selbst
wenn es nur gelegentlich ist, ist mit besonderen
Wartungsbedingungen („erschwerte Bedingungen“)
verbunden.
Paraffinischer Dieselkraftstoff gemäß EN15940.
Die Verwendung jeder anderen Art von
(Bio)-Kraftstoff (z. B. reine oder verdünnte
pflanzliche oder tierische Öle, Heizöl) ist
ausdrücklich verboten. Es besteht die Gefahr der
Beschädigung des Motors und des
Kraftstoffkreislaufs!
Es dürfen nur Kraftstoffadditive gemäß der
Norm B715001 (Benzin) oder B715000
(Diesel) verwendet werden.
Diesel bei niedrigen
Temperaturen
Bei Temperaturen unter 0 °C könnte die Bildung
von Paraffinen in Sommerdieselkraftstoffen zu
Betriebsstörungen des Motors führen. Unter
diesen
Temperaturbedingungen sollten Sie
Winterdieselkraftstoff verwenden und den Tank über
50
% gefüllt halten.
Zur Vermeidung von Startschwierigkeiten empfiehlt
es sich, das Fahrzeug bei Temperaturen unter
15 °C überdacht (in einer beheizten Garage)
abzustellen.
Reisen ins Ausland
Bestimmte Kraftstoffe können den Motor
beschädigen.
In bestimmten Ländern kann es erforderlich
sein, eine besondere Kraftstoffart (spezielle
Oktanzahl, spezielle Vertriebsbezeichnung
...) zu
benutzen, um den korrekten Betrieb des Motors
zu garantieren.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an den
Vertreter des Händlernetzes.
Tanken
Fassungsvermögen des Tanks:
ca. 53 Liter (Benzin oder Diesel)
oder 43 Liter (Wiederaufladbarer
Hybrid)
Fassungsvermögen des Tanks:
ca. 56 Liter
Reserve: ca. 6
Liter
Mindestfüllstand
Wenn der Mindestfüllstand erreicht ist,
leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument in Verbindung mit der Anzeige
einer Meldung und einem akustischen Signal auf.
Bei erstmaligem Aufleuchten verbleiben Ihnen ca. 6
Liter Kraftstoff.
Solange nicht ausreichend Kraftstoff in den Tank
nachgefüllt wird, leuchtet diese Kontrollleuchte bei
jedem Einschalten der Zündung immer wieder in
Verbindung mit einer Meldung auf dem Bildschirm
und einem akustischen Signal auf. Beim Fahren
werden die Meldung und das akustische Signal in
immer kürzer werdenden Abständen ausgegeben,
je weiter der Kraftstoffstand sich 0 nähert.
Füllen Sie den Tank unbedingt auf, damit Sie mit
dem Fahrzeug nicht liegen bleiben.
Für weitere Informationen zu einem leer
gefahrenen Tank (Diesel) siehe entsprechende
Rubrik.
Ein kleiner Pfeil in der Nähe der
Kontrollleuchte gibt an, an welcher Seite
des Fahrzeugs sich die Tankklappe befindet.
175
Praktische Tipps
7STOP & START
Füllen Sie den Tank niemals auf, wenn sich
der Motor im STOP-Modus befindet; schalten
Sie die Zündung unbedingt über die Taste aus.
Tanken
Nachtankmengen unter 10 Litern werden von der
Kraftstoffanzeige nicht registriert.
Beim Öffnen des
Tankverschlusses kann ein
Luftansauggeräusch zu hören sein. Dieser
Unterdruck ist völlig normal. Er entsteht durch die
Dichtheit des Kraftstoffsystems.
Je nach Version ist der Tankdeckel in die
Tankklappe integriert oder wird abgeschraubt.
Um das Auffüllen völlig sicher durchzuführen:
►
Schalten Sie unbedingt den Motor aus.
► Drücken Sie auf die Öffnungstaste der
T ankklappe oder drücken Sie auf den hinteren
Bereich der Tankklappe, um diese zu öffnen (je
nach Version).
Wiederaufladbare Hybridfahrzeuge
Nach dem Drücken auf die Taste kann es
einige Minuten dauern, bis die Tankklappe sich
öffnet.
Wenn sich die Tankklappe nicht öffnet, halten
Sie die Taste länger als 3 Sekunden gedrückt.
►
Achten Sie darauf, dass Sie die Zapfsäule
mit der richtigen Kraftstoffsorte für das Fahrzeug
wählen (die Kraftstoffsorte ist auf der Innenseite der
T
ankklappe angegeben).
► Drehen Sie den Tankverschluss nach links,
entfernen sie ihn und legen sie ihn auf der
Halterung an der Tankklappe ab (je nach Version).
►
Führen Sie die Zapfpistole bis zum
Anschlag
ein, bevor sie zum Befüllen des Tanks betätigt wird
(Gefahr von Spritzern).
►
Befüllen Sie den
Tank.
Füllen Sie nach dem dritten automatischen
Abschalten der Zapfpistole keinen Kraftstoff
mehr nach; da dies zu Funktionsstörungen
führen könnte.
►
Setzen Sie den
Tankverschluss wieder auf und
drehen Sie ihn nach rechts (je nach Version).
►
Drücken Sie auf die
Tankklappe, um diese
wieder zu verschließen.
Ihr Fahrzeug ist mit einem Katalysator ausgestattet,
der zu einer Reduzierung der Schadstoffe in den
Abgasen beiträgt.
Benzinmotoren dürfen nur mit unverbleitem
Kraftstoff betankt werden.
Der Kraftstoffeinfüllstutzen hat eine engere Öffnung,
die nur Zapfpistolen für unverbleites Benzin
aufnimmt.
Im Fall einer Fehlbetankung muss der
Tank vor dem Starten des Motors erst
entleert und dann mit dem richtigen
Kraftstoff befüllt werden.
Wiederaufladbare Hybridfahrzeuge
Wenn die Tankklappe vor dem Tanken
versehentlich geschlossen wird, kann sie nicht
manuell geöffnet werden. Starten Sie den Motor
wieder und fahren Sie das Fahrzeug einige
Meter, bevor Sie die Taste zum Öffnen der
Tankklappe erneut drücken.
Sicherung gegen
Falschtanken (Diesel)
(Je nach Vertriebsland.)
Diese mechanische Vorrichtung verhindert das
Befüllen eines Dieselfahrzeugs mit Benzin.
Die sich am Eingang des Tankbehälters befindende
Sicherungsvorrichtung wird nach Abziehen des
Tankverschlusses sichtbar.
192
Praktische Tipps
Öffnen
► Öffnen Sie die linke Vordertür.
► Ziehen Sie den Hebel unten am Türrahmen zu
sich heran.
► Heben Sie den äußeren Sicherheitsbügel an,
und öffnen Sie die Motorhaube.
Auswahl des Modus
Beim Wechsel in den Energiesparmodus erscheint
eine Bestätigungsmeldung und die aktiven
Funktionen werden auf Bereitschaft geschaltet.
Wenn Sie gerade ein Gespräch führen,
können Sie dieses mit der
Freisprecheinrichtung Ihres Audiosystems noch
ca. 10 Minuten lang fortsetzen.
Verlassen des
Energiesparmodus
Die betreffenden Funktionen werden automatisch
bei der nächsten Inbetriebnahme des Fahrzeugs
reaktiviert.
Um die Funktionen sofort wieder benutzen zu
können, starten Sie den Motor und lassen ihn
laufen:
–
weniger als zehn Minuten, um die V
erbraucher
ca. fünf Minuten in Betrieb nehmen zu können,
–
länger als 10 Minuten, damit sie ca. 30 Minuten
verfügbar sind.
Beachten Sie die Laufzeiten des Motors, um
ein ordnungsgemäßes Laden der Batterie zu
gewährleisten.
Starten Sie den Motor nicht immer wieder und
andauernd neu, um die Batterie zu laden.
Bei entladener Batterie springt der Motor
nicht an.
Für weitere Informationen zur 12
V-Batterie
siehe entsprechenden Abschnitt.
Entlastung der Batterie
Diese Funktion dient dazu, die Benutzung
bestimmter elektrischer Verbraucher unter
Berücksichtigung des Ladezustandes der Batterie
zu steuern.
Während der Fahrt werden bestimmte Verbraucher
wie Klimaanlage und beheizbare Heckscheibe
vorübergehend deaktiviert.
Die ausgeschalteten Verbraucher werden
automatisch wieder eingeschaltet, wenn es die
Bedingungen erlauben.
Motorhaube
Stop & Start
Vor allen Arbeiten im Motorraum müssen
Sie zur Vermeidung jeder Verletzungsgefahr, die
mit der automatischen Aktivierung des START-
Modus verbunden ist, die Zündung ausschalten.
Wiederaufladbare Hybridfahrzeuge
Bevor Arbeiten unter der Motorhaube
ausgeführt werden, muss unbedingt die Zündung
ausgeschaltet werden und der Ladestecker,
wenn angeschlossen, muss getrennt werden
und überprüft werden, dass die Kontrollleuchte
READY auf dem Kombiinstrument nicht leuchtet
und 4 Minuten gewartet werden. Es besteht die
Gefahr schwerer V erletzungen!
Die Anordnung der Innenbetätigung
verhindert jegliche Öffnung der Motorhaube,
solange die linke Vordertür geschlossen ist.
Wenn der Motor heiß ist, seien Sie
vorsichtig, wenn Sie den Hebel außen und
die Motorhaubenstütze bedienen
(Verbrennungsgefahr); unter Verwendung des
geschützten Bereiches.
Bei geöffneter Motorhaube darauf achten, nicht
an die Öffnungsbetätigung zu stoßen.
Öffnen Sie die Motorhaube nicht bei starkem
Wind.
Motorkühlung nach Ausschalten des
Motors
Der Kühlerventilator kann sich auch nach
Ausschalten des Motors einschalten.
Achten Sie daher auf Gegenstände oder
Kleidungsstücke, die sich im Ventilator
verfangen können!