
Auf diese Art wird eine bessere Stabilität
während der Bremsvorgänge des
Fahrzeugs gewährleistet. Die Hinterräder
werden nicht blockiert und das Fahrzeug
bleibt stabil.
ESC-SYSTEM
28) 29) 30) 31) 32)
Das ESC-System verbessert die
Kontrolle und die Stabilität des
Fahrzeugs unter verschiedensten
Fahrbedingungen.
Das ESC-System korrigiert die Unter-
und Übersteuerung des Fahrzeugs und
verlagert die Bremskraft auf die richtigen
Räder. Auch das vom Motor abgegebene
Drehmoment kann verringert werden, um
eine bessere Fahrzeugkontrolle zu
gewährleisten.
Das ESC ist eine Erweiterung und
Verknüpfung der aktiven
Sicherheitssysteme, darunter: ABS, EBD,
ASR, HILL HOLDER, BRAKE ASSIST,
MSR, CBC,”ELECTRONIC Q2”, DST.
Das ESC-System schaltet sich
automatisch beim Anlassen des Motors
ein und kann nicht ausgeschaltet werden.
Eingriff des Systems
Der Eingriff des Systems wird durch das
Blinken der Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel angezeigt, um denFahrer zu informieren, dass sich das
Fahrzeug in einer kritischen Stabilitäts-
und Haftsituation befindet.
CBC-SYSTEM (Cornering Braking
Control)
Das System greift bei Bremsvorgängen
in Kurven ein und optimiert die
Bremskraftverteilung auf die vier Räder:
Das System verhindert eine Blockierung
der kurveninneren Räder (die weniger
durch das Fahrzeuggewicht belastet
sind), und trägt somit zu einer besseren
Fahrzeugstabilität und Lenkbarkeit bei.
HILL HOLDER-SYSTEM
Das System ist Bestandteil des
ESC-Systems und hilft bei der Anfahrt an
Steigungen oder an Gefällen, indem es
auf die Bremsen wirkt.
ZUR BEACHTUNG Das Hill
Holder-System ist keine Handbremse,
daher darf das Fahrzeug nicht verlassen
werden, ohne dass die Handbremse
gezogen, der Motor abgestellt und der
erste Gang eingelegt wurde (beachten
Sie hierzu die Angaben in den
Abschnitten „Beim Parken” im Kapitel
„Anlassen und Fahren”).
ZUR BEACHTUNG Bei geringen Gefällen
(unter 5 %) könnte sich das Hill
Holder-System bei voll beladenem
Fahrzeug nicht aktivieren und eine leichterückwärtige Bewegung verursachen, was
ein Risiko eines Aufpralls auf ein anderes
Fahrzeug oder Hindernis darstellen
könnte. Die Verantwortung für die
Verkehrssicherheit obliegt immer und
überall dem Fahrer.
SYSTEM „ELECTRONIC Q2” („E-Q2”)
Das „Electronic Q2”-System wirkt bei
einer Beschleunigung in einer Kurve,
bremst das interne Antriebsrad ab und
steigert so Antriebskraft des äußeren
Rades (auf dem ein größeres
Fahrzeuggewicht lastet): Das
Antriebsmoment wird somit optimal
unter Berücksichtigung der
Fahrbedingungen und des Zustands der
Fahrbahnoberfläche zwischen den
Antriebsrädern verteilt, so dass ein
besonders sportlicher und effizienter
Fahrstil ermöglicht wird.
ZUR BEACHTUNG
28)Das ESC-System ist selbstverständlich
nicht imstande, die physischen Gesetze oder
die durch den Zustand des Straßenmantels
erreichte Haftung zu verändern.
29)Das ESC-System kann keine Unfälle
verhindern, auch nicht diejenigen, die auf
eine zu schnelle Kurvenfahrt, auf Fahren auf
Straßen mit schlechter Bodenhaftung oder
auf Aquaplaning zurückzuführen sind.
69

30)Die Leistungen des ESC-Systems dürfen
nie auf eine unverantwortliche und
gefährliche Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der anderen
Verkehrsteilnehmer darf nie in Frage
gestellt werden.
31)Für die korrekte Betriebsweise des
ASR-Systems ist es unabdingbar, dass die
Reifen an allen Rädern derselben Marke und
Typs und in perfektem Zustand sind, vor
allem müssen sie dem vorgeschriebenen Typ
und Größe entsprechen.
32)Die Leistungen des ESP- und
ASR-Systems dürfen den Fahrer nicht zu
unnötigen und ungerechtfertigten Risiken
verleiten. Die Fahrweise muss an die
Bedingungen der Straße, die Sicht und den
Verkehr angepasst werden. Die
Verantwortung für die Verkehrssicherheit
obliegt immer und überall dem Fahrer.
33)Bei Eingreifen des ABS-Systems
pulsiert das Bremspedal: An dieser Stelle
nicht den Druck auf das Pedal verringern,
sondern es ohne Zögern weiter gedrückt
halten. Auf diese Weise wird das Fahrzeug,
so schnell es die Straßenbedingungen
erlauben, zum Stehen gebracht.
34)Für die maximale Wirksamkeit der
Bremsanlage ist eine Einlaufzeit von
ungefähr 500 km notwendig: In dieser Zeit
sind starke, wiederholte oder lang
anhaltende Bremsvorgänge zu vermeiden.
35)Wenn das ABS anspricht, zeigt dies an,
dass die Haftgrenze der Reifen auf dem
Straßenbelag den Grenzbereich erreicht hat:
Sie müssen also langsamer fahren und die
Fahrt der gegebenen Haftfähigkeit
anpassen.36)Das ABS-System ist selbstverständlich
nicht imstande, die physischen Gesetze oder
die durch den Zustand des Straßenmantels
erreichte Haftung zu verändern.
37)Das ABS-System kann keine Unfälle
verhindern, auch nicht diejenigen, die auf
eine zu schnelle Kurvenfahrt, auf Fahren auf
Straßen mit schlechter Bodenhaftung oder
auf Aquaplaning zurückzuführen sind
38)Die Leistungen des ABS-Systems dürfen
nie auf eine unverantwortliche und
gefährliche Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der anderen
Verkehrsteilnehmer darf nie in Frage
gestellt werden.
39)Für die korrekte Betriebsweise des
ABS-Systems ist es unabdingbar, dass die
Reifen an allen Rädern derselben Marke und
Typs und in perfektem Zustand sind, vor
allem müssen sie dem vorgeschriebenen Typ
und Größe entsprechen.
40)Das ASR-System ist selbstverständlich
nicht imstande, die physischen Gesetze oder
die durch den Zustand des Straßenmantels
erreichte Haftung zu verändern.
41)Das ASR-System kann keine Unfälle
verhindern, auch nicht diejenigen, die auf
eine zu schnelle Kurvenfahrt, auf Fahren auf
Straßen mit schlechter Bodenhaftung oder
auf Aquaplaning zurückzuführen sind
42)Die Leistungen des ASR-Systems dürfen
nie auf eine unverantwortliche und
gefährliche Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der anderen
Verkehrsteilnehmer darf nie in Frage
gestellt werden.43)Das HBA-System ist selbstverständlich
nicht imstande, die physischen Gesetze oder
die durch den Zustand des Straßenmantels
erreichte Haftung zu verändern.
44)Das HBA-System kann keine Unfälle
verhindern, auch nicht diejenigen, die auf
eine zu schnelle Kurvenfahrt, auf Fahren auf
Straßen mit schlechter Bodenhaftung oder
auf Aquaplaning zurückzuführen sind.
45)Die Leistungen des HBA-Systems
dürfen nie auf eine unverantwortliche und
gefährliche Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der anderen
Verkehrsteilnehmer darf nie in Frage
gestellt werden.
46)DST ist ein Fahrassistenzsystem, das
jedoch den Fahrer nicht seiner
Verantwortung für ein sicheres Fahren
enthebt.
70
SICHERHEIT

T.P.M.S.-System (Tyre Pressure
Monitoring System)
(wo vorhanden)
47) 48) 49) 50) 51) 52) 53) 54) 55)
BESCHREIBUNG
Das Fahrzeug kann mit einem
Kontrollsystem für den Reifendruck
T.P.M.S. (Tyre Pressure Monitorino
System) ausgestattet werden, das dem
Fahrer den Zustand des Reifendrucks
durch eine Anzeige spezieller
Warnhinweise auf dem Display anzeigt.
Das System besteht aus einem Sensor
mit Funkfrequenzsender an jedem Rad
(an der Felge in den Reifen), der an das
Steuergerät die Informationen zum
Druck eines jeden Reifens schickt.
HINWEISE FÜR DIE BENUTZUNG DES
T.P.M.S.-SYSTEMS
Störungsmeldungen werden nicht
gespeichert und nach dem Abstellen und
Starten des Motors nicht mehr
angezeigt.
Wenn der Fehlerzustand andauert,
sendet das Steuergerät die
entsprechenden Fehlermeldungen nur an
die Instrumententafel, nachdem das
Fahrzeug für eine kurze Zeit gefahren ist.
71

ZUR BEACHTUNG
47)Das T.P.M.S.-System enthebt den Fahrer
nicht von der regelmäßigen Kontrolle des
Reifendrucks und der Kontrolle des
Ersatzrads (siehe Abschnitt „Räder” im
Kapitel „Wartung und Pflege”).
48)Der Reifendruck muss bei kalten Reifen
kontrolliert werden. Sollte der Reifendruck
aus irgend einem Grund bei warmgelaufenen
Reifen geprüft werden, den Druck nicht
mindern, wenn er über den vorgeschriebenen
Werten liegt, sondern die Kontrolle
wiederholen, sobald die Reifen abgekühlt
sind.
49)Werden eines oder mehrere Räder ohne
Sensor eingebaut, steht das System nicht
mehr zur Verfügung und es erscheint eine
entsprechende Meldung auf dem Display,
zusammen mit der weniger als 1 Minute lang
blinkenden und dann festleuchtenden
T.P.M.S.-Kontrollleuchte bis wieder 4 Räder
mit Sensoren eingebaut sind.
50)Das T.P.M.S.-System ist nicht in der Lage,
plötzliche Druckverluste an den Reifen zu
melden (z.B. wenn ein Reifen platzt). In
diesem Fall das Fahrzeug vorsichtig und
ohne starke Abbremsung anhalten.
51)Der Austausch von normalen und
Winterreifen (und umgekehrt) erfordert auch
eine Einstellung des T.P.M.S.-Systems, das
nur vom spezielle Alfa Romeo Servicenetz
durchgeführt werden darf.52)Der Reifendruck kann je nach
Außentemperatur variieren. Das T.P.M.S.
kann kurzzeitig einen ungenügenden
Reifendruck anzeigen. In diesem Fall den
Reifendruck bei kalten Reifen kontrollieren
und ggf. den korrekten Reifendruck wieder
herstellen.
53)Wenn ein Reifen ausgebaut wird, sollte
auch die Gummidichtung des Ventils
ausgetauscht werden: hierzu das spezielle
Alfa Romeo Servicenetz aufsuchen. Der
Aus-/Einbau der Reifen und/oder Felgen
verlangt spezielle Vorsichtsmaßnahmen; um
zu vermeiden, dass die Sensoren beschädigt
oder falsch eingebaut werden, muss der
Reifenwechsel und/oder Austausch der
Felgen von spezialisiertem Personal
durchgeführt werden. Das spezielle Alfa
Romeo Servicenetz aufsuchen.
54)Besonders starke
Funkfrequenzstörungen können den
korrekten Betrieb des T.P.M.S.-Systems
behindern. In diesem Fall wird eine Meldung
wird auf dem Display ausgegeben. Diese
Anzeige verschwindet automatisch, sobald
das System nicht mehr von der
Funkfrequenzstörung behindert wird.
55)Das Reifenreparaturkit (Fix&Go), das
zum Lieferumfang des Fahrzeugs gehört (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen), ist zu
den TPMS-Sensoren kompatibel; durch den
Einsatz von Dichtmitteln, die nicht dem im
Satz enthaltenen Mittel gleichwertig sind,
könnte die Funktionstüchtigkeit in Frage
gestellt werden. Bei Einsatz von
Dichtmitteln, die nicht dem originalen Mittel
entsprechen, unbedingt den Betrieb der
T.P.M.S.-Sensoren in einer qualifizierten
Werkstatt prüfen lassen.
SICHERHEITSGURTE
VERWENDUNG DER
SICHERHEITSGURTE
56) 57) 58)
Alle Sitzplätze im Fahrzeug sind mit
Dreipunkt-Sicherheitsgurten mit
entsprechender Aufrollvorrichtung
ausgestattet.
Der Aufrollmechanismus blockiert den
Gurt im Falle eines brüsken
Bremsvorgangs oder im Falle eines
Aufpralls. Unter normalen Bedingungen
kann das Gurtband frei abrollen, so dass
es immer am Körper des Insassen anliegt.
Im Falle eines Unfalls blockiert der Gurt
und verringert die Aufprallgefahr in der
Fahrgastzelle oder das Herausschleudern
der Personen aus dem Fahrzeug.
Der Fahrer ist verpflichtet, alle lokalen
gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich
der Pflicht und der Vorgehensweise zur
Verwendung der Sicherheitsgurte
einzuhalten (und durch die
Fahrzeuginsassen einhalten zu lassen).
Vor Beginn der Fahrt immer den
Sicherheitsgurt anlegen.
Verwendung der Sicherheitsgurte
Den Sicherheitsgurt anlegen und dabei
den Oberkörper gerade und an die
Rückenlehne angelehnt halten.
Zum Anlegen des Sicherheitsgurtes die
Schlosszunge 1 Abb. 41 bis zum
73

S.B.R.-SYSTEM (Seat Belt
Reminder)
Es besteht aus einem akustischen Signal,
das den Fahrer durch das Blinken der
Kontrollleuchten
an der Blende über
dem Rückspiegel Abb. 44 die Fahrgäste
der Vorder- und Rücksitze darauf
hinweist, dass sie die Sicherheitsgurte
nicht angeschnallt haben.
Die Deaktivierung über längere Zeit des
SBR-Systems muss über das Alfa
Romeo-Kundendienstnetz erfolgen.
Das System S.B.R. kann jederzeit über
das Setup-Menü des Display wieder
aktiviert werden (siehe Abschnitt
„Menüoptionen“ im Kapitel „Kenntnis des
Fahrzeuges“).
Die Kontrollleuchten sind rot und grün
und funktionieren wie nachstehend:
1 = Sitz vorne links (Angabe, dass es
sich um den Fahrer einer Version mitLinkslenkung handelt)
2 = Sitz hinten links (Insasse)
3 = Sitz hinten Mitte (Insasse)
4 = Sitz hinten rechts (Insasse)
5 = Sitz vorne rechts (Angabe, dass es
sich um den Beifahrer einer Version mit
Linkslenkung handelt)
HINWEIS Bei den Versionen mit
Sport-Vodersitzen wird die Anzeige des
angelegten Beifahrergurtes
(Kontrollleuchte 1 bei Fahrzeugen mit
Rechtslenkung, oder Leuchte 5 bei
Fahrzeugen mit Linkslenkung) nicht
angezeigt.
VORDERSITZE (Leuchte Nr.1=Fahrer
und Nr. 5 = Beifahrer)
Fahrer
Befindet sich nur der Fahrer im Fahrzeug
und ist er nicht korrekt angeschnallt,
beginnt der akustische
Signalisierungszyklus für die Vordersitze
bei Überschreiten einer Geschwindigkeit
von 20 km/h oder wenn länger als 5 sec
bei einer Geschwindigkeit zwischen
10 und 20 km/h gefahren wird
(ununterbrochener Warnton in den ersten
6 sec, danach ein ca. 90 sec lang
dauernder Piepton und zum Schluss
blinkt nur noch die Kontrollleuchte).
Nach Ablauf des Zyklus leuchten die
Kontrollleuchten ununterbrochen, bis der
Motor abgestellt wird. Sobald der Fahrer
seinen Sicherheitsgurt anschnallt, wirddas akustische Signal sofort
unterbrochen und die Kontrollleuchte
leuchtet grün.
Schnallt sich der Fahrer während der
Fahrt wieder ab, ertönt erneut das
akustische Signal und die Kontrollleuchte
blinkt wie im zuvor beschriebenen Zyklus
beschrieben rot.
Mitfahrer
Die selbe Situation besteht beim
Beifahrer, mit dem Unterschied, dass die
Kontrollleuchte grün ist und die Anzeige
unterbrochen wird, wenn der Beifahrer
das Fahrzeug verlässt.
Werden beide vordere Sicherheitsgurte
innerhalb kurzer Zeit bei fahrendem
Fahrzeug gelöst, bezieht sich das
akustische Signal auf den zuletzt
gelösten Sicherheitsgurt, während die
beiden Kontrollleuchten weiterhin
unabhängig voneinander ein sichtbares
Signal abgeben.
RÜCKSITZE (Kontrollleuchten Nr. 2, Nr.
3 und Nr. 4)
Bei den Rücksitzen blinkt die rote
Kontrollleuchte nur, wenn irgend einer
der hinteren Sicherheitsgurte gelöst wird
(rot blinkend).
Unter dieser Bedingung blinkt die rote
Kontrollleuchte des gelösten
44A0J0108C
75

Alle Rückhaltevorrichtungen müssen
auf einer sachgerecht befestigten
Plakette am Kindersitz, die nicht
entfernt werden darf, mit den
Zulassungsdaten und dem
Kontrollzeichen versehen sein.
In der Lineaccessori MOPAR® sind für
jede Gewichtsgruppe geeignete
Kindersitze erhältlich. Diese Auswahl
wird empfohlen, da sie speziell für die
Fahrzeuge von Alfa Romeo erprobt
wurde.
ZUR BEACHTUNG
63)GROSSE GEFAHR: Die entgegen der
Verkehrsrichtung installierten Kindersitze
dürfen nicht auf dem Beifahrersitz installiert
werden, wenn der Airbag für diesen Sitz
aktiv ist. Das Auslösen des Airbags bei
einem Aufprall könnte, unabhängig von der
Schwere des Aufpralls, tödliche
Verletzungen für das mitreisende Baby
verursachen. Es empfiehlt sich daher immer,
Kleinkinder im eigenen Kindersitz auf dem
Rücksitz zu transportieren, da dies die am
besten geschützte Position bei einem
Aufprall ist.
64)Dass der Airbag deaktiviert werden
muss, wenn ein Kindersitz entgegen der
Fahrtrichtung installiert wird. steht mit
Symbolen auf dem Etikett der
Sonnenblende. Immer die Angaben an der
Sonnenblende auf der Beifahrerseite
befolgen (siehe Abschnitt „Zusätzliches
Schutzsystem (SRS) - Airbags” im Kapitel
„Sicherheit”).65)Wenn ein Kleinkind in einer Babywiege
entgegen der Fahrtrichtung auf dem
Beifahrersitz transportiert werden muss,
müssen die Airbags auf der Beifahrerseite
(Frontalairbag und Seitenairbag (Sidebag)
im Hauptmenü des Displays deaktiviert
werden (siehe Beschreibung im Abschnitt
"Display" im Kapitel "Kenntnis der
Instrumententafel"). Das Aufleuchten der
LED
OFF auf der Blende der
Instrumententafel bestätigt die erfolgte
Abschaltung. Weiterhin ist der Beifahrersitz,
um die Berührung des Kindersitzes mit dem
Armaturenbrett zu vermeiden, auf die
entfernteste Sitzposition einzustellen.
66)Den Vorder- oder die Rücksitze nie
verstellen, wenn ein Kind darauf sitzt oder
ein entsprechender Kindersitz vorhanden ist.
EINBAU DES UNIVERSALEN
KINDERSITZES (mit den
Sicherheitsgurten)
GRUPPE 0 und 0+
68) 69) 70) 71) 72)
Kinder mit bis zu 13 kg Gewicht müssen
in einem nach hinten ausgerichteten
Kindersitz transportiert werden, Abb. 48,
die bei starken
Geschwindigkeitsverringerungen, dank
der Kopfabstützung, keine Belastungen
des Halses verursacht.
Der Kindersitz ist durch die
Sicherheitsgurte des Fahrzeugs
befestigt, wie in Abb. 48 angegeben, und
muss das Kind durch die eingebauten
Gurte zurückhalten.
48A0K0014C
79

EIGNUNG DER BEIFAHRERSITZE FÜR DIE VERWENDUNG VON UNIVERSALEN KINDERSITZEN
Das Fahrzeug entspricht der Europäischen Richtlinie 2000/3/CE, die die Montierbarkeit von Kindersitzen auf den verschiedenen
Sitzplätzen des Fahrzeugs gemäß der folgenden Tabelle regelt:
Einbau eines universellen Kindersitzes
Gruppe GewichtsgruppenBeifahrer
(*)Hintere Insassen (auf
der Seite und in der
Mitte) Airbags aktiv Airbags nicht aktiv
Gruppe 0, 0+ bis 13 kg"X" U U
Gruppe 1 9 -18 kg"X" U U
Gruppe 2 15 -25 kgUUU
Gruppe 3 22 -36 kgUUU
(*) WICHTIG Bei aktivem Airbag-System NIE einen Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz befestigen. Wenn ein Kindersitz
entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz installiert werden möchte, muss der entsprechende Airbag auf jeden Fall deaktiviert werden
(siehe dazu die Beschreibung im Abschnitt „Zusätzliches Schutzsystem (SRS) - Airbags”).
"X"= Sitzplatz, der nicht für Kinder dieser Gewichtsgruppe geeignet ist.
U= geeignet für universelle Rückhaltesysteme nach der europäischen Vorschrift ECE-R44 für die angegebenen „Gruppen”.
ZUR BEACHTUNG
67)Kindersitze mit Isofix-Verankerungen ermöglichen eine stabile Befestigung am Sitz, ohne dass hierzu die Sicherheitsgurte des Autos
erforderlich sind. Für die Montageanleitung den Abschnitt “Vorbereitung für den Einbau eines Isofix-Kindersitzes” einsehen.
68)Die Abbildung zeigt nur die Art der Montage. Den Kindersitz gemäß der Anleitung montieren, die dem Kindersitz beiliegen muss.
69)Wenn das Kinderschutzsystem nicht verwendet wird, entweder mit dem Sicherheitsgurt oder ISOFIX-Verankerungen fixieren oder ganz aus
dem Fahrzeug herausnehmen. Unbefestigte Kindersitze nie in der Fahrgastzelle mittransportieren. So wird vermieden, dass die Fahrzeuginsassen
im Falle eines abrupten Bremsvorganges oder Unfalls möglicherweise verletzt werden.
70)Nach Befestigung eines Kindersitzes den Autositz nicht mehr verstellen: Vor Einstellung jeder Art immer zuerst den Kindersitz herausnehmen.
71)Immer darauf achten, dass das Kind den diagonalen Teil des Sicherheitsgurtes nicht unter die Arme oder hinter den Rücken legt. Bei Unfällen
ist der Sicherheitsgurt nicht für das Halten des Kindes geeignet und kann unter Umständen auch tödliche Verletzungen verursachen. Kinder müssen
somit immer mit den eigenen Sicherheitsgurten sicher angeschnallt werden.
81

Deaktivierung der Airbags auf der
Beifahrerseite: Front- und Seitenairbag
für den Schutz von Ober- und
Unterkörper (Side bag).
Wenn es unbedingt erforderlich ist, ein
Kind auf dem Beifahrersitz entgegen der
Fahrtrichtung zu transportieren, müssen
der Frontairbag auf der Beifahrerseite
und der vordere Seitenairbag für den
Schutz von Ober-, Unterkörper (Side bag)
deaktiviert werden. Die Airbags können
im Setup-Menü deaktiviert werden (siehe
Abschnitt „Display” im Kapitel „Kenntnis
der Instrumententafel”).
Bei deaktivierten Airbags wird an der
Instrumententafel die Kontrollleuchte
an der Blende oberhalb des inneren
Rückspiegels Abb. 58 aktiviert.Bei eingeschaltetem Beifahrer-
Frontairbag schaltet sich beim Drehen
des Zündschlüssels auf MAR die
Kontrollleuchte einige Sekunden lang mit
Dauerlicht ein, blinkt dann einige
Sekunden lang und muss dann ausgehen.
Blinkt die Leuchte
, so deutet dies auf
einen Fehler der Leuchte
hin. Suchen
Sie umgehend das Alfa Romeo-
Servicenetz auf und lassen Sie die Anlage
kontrollieren.
Wenn der Anlasser auf MAR steht,
leuchtet die Kontrollleuchte
einige
Sekunden lang. Sollte dies nicht der Fall
sein, das Alfa Romeo Kundendienstnetz
aufsuchen. Während der ersten Sekunden
bezeugt die eingeschalteten
Kontrollleuchte
nicht die effektive
Schutzfunktion des Beifahrers, sondern
nur den korrekten Betrieb der Leuchte
selbst. Nach dem Test, der einige
Sekunden in Anspruch nimmt, meldet dieKontrollleuchte den Zustand der
Schutzvorrichtung des Airbags auf der
Beifahrerseite.
Aktiver Beifahrerschutz: Die
Kontrollleuchte
ist aus.
Nicht aktiver Beifahrerschutz: Die
Kontrollleuchte
leuchtet mit
Dauerlicht.
Je nach Fahrzeugzustand könnte die
Kontrollleuchte
mit unterschiedlicher
Intensität leuchten. Die Intensität könnte
sich während des Drehens des
Zündschlüssels ändern.
KNIEAIRBAG FAHRERSEITE
Er befindet sich in einem dafür
vorgesehenen Fach unter dem Lenkrad
Abb. 59. Er bietet einen zusätzlichen
Schutz im Falle eines Frontalaufpralls.
57A0J0450C58A0J0402C
59A0J0056C
87