
134Instrumente, BedienelementeFerndiagnose auf Anfrage über
OnStar-Berater
Jederzeit, z. B. wenn eine Fahrzeug‐
meldung angezeigt wird, Z drücken,
um einen OnStar-Berater zu kontak‐ tieren und um Durchführung eines
Echtzeit-Diagnose-Checks zur direk‐
ten Problemerkennung zu bitten. Je
nach Ergebnis wird der Berater wei‐
tere Unterstützung anbieten.
Monatliche Fahrzeugdiagnose
Das Fahrzeug sendet automatisch
Diagnosedaten zu OnStar, woraufhin
per E-Mail ein Monatsbericht an Sie
und Ihre bevorzugte Werkstatt ver‐
schickt wird.
Hinweis
Die Werkstattbenachrichtigungs‐
funktion kann bei Ihrem Konto deak‐ tiviert werden.
Der Bericht beinhaltet den Status der
wichtigsten Betriebssysteme des
Fahrzeugs wie Motor, Getriebe, Air‐
bag, ABS und anderer Hauptsys‐
teme. Er enthält auch Informationen
über eventuelle Wartungspunkte und
den Reifendruck (nur mit Reifen‐
druck-Kontrollsystem).Zum Anschauen detaillierterer Infor‐
mationen in der E-Mail auf den Link
klicken und in Ihr Konto einloggen.
Navigationsziel erhalten
Ein gewünschtes Ziel lässt sich direkt in das Navigationssystem laden.
Z drücken, um einen On‐Star-Bera‐
ter anzurufen, und Ziel oder Sonder‐
ziel (POI) beschreiben.
Der OnStar-Berater kann alle Adres‐
sen oder Sonderziele (POIs) heraus‐
suchen und das Ziel direkt in das ein‐
gebaute Navigationssystem laden.
OnStar-Einstellungen
OnStar-PIN
Um alle OnStar-Dienste in vollem Umfang nutzen zu können, ist eine
vierstellige PIN erforderlich. Die PIN
ist beim ersten Gespräch mit einem
OnStar-Berater zu personalisieren.
Zum Ändern der PIN Z drücken, um
einen OnStar-Berater anzurufen.
Kontodaten
Ein OnStar-Abonnent hat ein Konto,
auf dem alle Daten gespeichert sind.
Um eine Änderung von Kontodatenanzufordern, Z drücken und mit
einem OnStar-Berater sprechen oder
in Ihr Konto einloggen.
Wird der OnStar-Dienst in einem an‐
deren Fahrzeug genutzt, Z drücken,
um die Übertragung des Kontos auf
das neue Fahrzeug zu veranlassen.
Hinweis
Wenn das Fahrzeug entsorgt, ver‐
kauft oder anderweitig übertragen
wird, unverzüglich OnStar über die
Änderungen informieren und den
OnStar-Dienst bei diesem Fahrzeug beenden.
Fahrzeugortung
Die Fahrzeugortung wird bei Anfor‐
derung bzw. Auslösung des Dienstes
an OnStar übertragen. Über diese
Übertragung werden Sie anhand
einer Mitteilung im Info-Display infor‐
miert.
Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Übertragung der Fahrzeugortung j
gedrückt halten, bis eine Audio-Nach‐
richt zu hören ist.

146BeleuchtungDas Leselicht wird durch Drücken auf
< an der Abdeckung eingeschaltet.
Beleuchtung in den Sonnenblenden
Leuchtet auf, wenn die Abdeckung
geöffnet wird.Lichtfunktionen
Mittelkonsolenbeleuchtung Beim Einschalten der Scheinwerfer
leuchtet der Spot in der Innenleuchte.
Beleuchtung beim Einsteigen
Willkommensbeleuchtung Scheinwerfer, Rückleuchten, Kenn‐zeichenleuchten, Instrumententafel‐
beleuchtung, Innenleuchten und Aus‐
stiegsleuchten werden beim Entrie‐
geln des Fahrzeugs mit der Funkfern‐ bedienung kurzzeitig eingeschaltet.
Diese Funktion ist nur bei Dunkelheit
verfügbar und erleichtert es, das
Fahrzeug zu finden.
Die Beleuchtung wird beim Einschal‐
ten der Zündung automatisch ausge‐
schaltet. Losfahren 3 17.
Diese Funktion kann in der Fahrzeug‐
personalisierung aktiviert oder deak‐
tiviert werden.Wählen Sie unter Einstellung, I
Fahrzeug im Colour-Info-Display die
entsprechende Einstellung aus.
Colour-Info-Display 3 123.
Fahrzeugpersonalisierung 3 127.
Die Einstellungen können für den ver‐
wendeten Schlüssel gespeichert wer‐ den 3 23.
Beim Öffnen der Fahrertür werden darüber hinaus folgende Leuchten
eingeschaltet:
● Alle Schalter
● Driver Information Center
● Türfachleuchten
Beleuchtung beim
Aussteigen
Die folgenden Leuchten werden beimAbziehen des Schlüssels aus demZündschloss eingeschaltet:
● Innenbeleuchtung
● Instrumententafelbeleuchtung ● Ausstiegsleuchten
Sie werden nach einer Zeitverzöge‐
rung automatisch ausgeschaltet.
Diese Funktion ist nur bei Dunkelheit

Beleuchtung147verfügbar. Wenn die Fahrertür
während dieser Zeit geöffnet wird,
wird das Theaterlicht eingeschaltet.
Wegausleuchtung Scheinwerfer, Rückleuchten und
Kennzeichenleuchte beleuchten für eine einstellbare Zeit nach dem Ver‐
lassen des Fahrzeugs die Umge‐
bung.
Aktivierung
1. Zündung ausschalten.
2. Den Zündschlüssel abziehen.
3. Fahrertür öffnen.
4. Blinkerhebel ziehen.
5. Fahrertür schließen.
Wird die Fahrertür nicht geschlossen, schaltet sich das Licht nach
zwei Minuten aus.
Durch Ziehen des Blinkerhebels bei
geöffneter Fahrertür wird die Be‐
leuchtung beim Aussteigen sofort
ausgeschaltet.
Diese Funktion kann in der Fahrzeug‐
personalisierung aktiviert oder deak‐
tiviert werden.
Wählen Sie unter Einstellung, I
Fahrzeug im Colour-Info-Display die
entsprechende Einstellung aus.
Colour-Info-Display 3 123.
Fahrzeugpersonalisierung 3 127.
Die Einstellungen können für den ver‐
wendeten Schlüssel gespeichert wer‐ den 3 23.Batterieentladeschutz
Funktion Fahrzeugbatterie-
Ladezustand
Diese Funktion garantiert über einen
Generator mit steuerbarer Leistungs‐ abgabe und optimierter Leistungsver‐
teilung die längstmögliche Lebens‐
dauer der Fahrzeugbatterie.
Um ein Entladen der Fahrzeug‐
batterie während der Fahrt zu vermei‐ den, werden folgende Systeme auto‐
matisch in zwei Stufen herunter- und
letztendlich abgeschaltet:
● Zuheizer
● Heckscheibenheizung und be‐ heizte Spiegel
● Automatische Sitzheizung
● Gebläse
In der zweiten Stufe wird im Driver In‐ formation Center eine Meldung ange‐
zeigt, die die Aktivierung des Batte‐
rieentladeschutzes für die Fahrzeug‐
batterie bestätigt.

Fahren und Bedienung175Achtung
Andere als die auf den Seiten
3 229, 3 302 aufgeführten Kraft‐
stoffsorten können den Katalysa‐
tor oder Teile der Elektronik be‐
schädigen.
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt
und beschädigt den Katalysator.
Übermäßigen Gebrauch des An‐
lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐ tanks und Anlassen des Motors
durch Anschleppen oder Anschie‐
ben deshalb unterlassen.
Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐
torlauf, Abfall der Motorleistung oder
anderen ungewöhnlichen Problemen
Störungsursache möglichst bald in
einer Werkstatt beheben lassen. In
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐
zahl fortgesetzt werden.
AdBlue
Allgemeine Informationen
Die selektive katalytische Reduktion
(BlueInjection) ist ein Verfahren, mit
dem der Stickoxidanteil im Abgas er‐
heblich verringert wird. Dazu wird
eine Dieselabgasflüssigkeit (DEF) in die Abgasanlage eingespritzt.
Der hierfür verwendete Stoff ist ein
DEF mit der Bezeichnung
AdBlueⓇ 1)
. Dabei handelt es sich um
eine ungiftige, nicht brennbare, farb-
und geruchlose Flüssigkeit, die aus
32 % Harnstoff und 68 % Wasser be‐
steht.9 Warnung
Augen- und Hautkontakt mit
AdBlue vermeiden.
Bei einem Augen- und Hautkon‐ takt betroffene Körperteile mit
Wasser abspülen.
Achtung
Lackierungen vor AdBlue schüt‐
zen.
Bei Kontakt mit Wasser abspülen.
AdBlue gefriert bei einer Temperatur
von ca. -11 °C. Da das Fahrzeug mit
einer AdBlue-Heizung ausgestattet
ist, wird eine schadstoffreduzierung auch bei tiefen Temperaturen ge‐
währleistet. Die AdBlue-Heizung
funktioniert automatisch.
Füllstandswarnungen
Der AdBlue-Verbrauch beträgt ca. 0,7
Liter pro 1000 km und hängt vom
Fahrverhalten ab.
Wenn der AdBlue-Füllstand unter
einen bestimmten Wert fällt, wird eine Füllstandswarnung AdBlue
Reichweite: 2400 km im Driver Infor‐
mation Center angezeigt.
Es müssen möglichst bald mindes‐
tens 5 Liter AdBlue nachgefüllt wer‐
den.
1) Eingetragenes Warenzeichen des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA).

Fahren und Bedienung179WählhebelP:Parkstellung, Entriegelungs‐
knopf drücken, Räder sind blo‐
ckiert. Nur bei stillstehendem
Fahrzeug und betätigter Park‐
bremse einlegenR:Rückwärtsgang, Entriegelungs‐
knopf drücken. Nur bei stillste‐
hendem Fahrzeug einlegenN:Neutral- bzw. LeerlaufstellungD:AutomatikbetriebM:Manuell-Modus: Wählhebel von
D nach links bewegen.<:Hochschalten im Manuell-Mo‐
dus: Wählhebel in Stellung M
bringen und kurz nach oben
drücken]:Herunterschalten im Manuell-
Modus: Wählhebel in Stellung
M bringen und kurz nach hinten
drücken
Der Wählhebel ist in P gesperrt und
kann nur bewegt werden, wenn die
Zündung eingeschaltet ist und das
Bremspedal betätigt wird.
Ohne Betätigung des Bremspedals
leuchtet die Kontrollleuchte j auf.
Wenn der Wählhebel bei Ausschalten
der Zündung nicht auf P steht, blinken
die Kontrollleuchten j und P.
Zum Einlegen von P oder R Entriege‐
lungsknopf drücken.
Der Motor kann nur gestartet werden, wenn der Wählhebel in Stellung P
oder N ist. Wenn N ausgewählt ist, vor
dem Starten Bremspedal drücken
oder Parkbremse betätigen.
Während des Schaltens nicht be‐ schleunigen. Gas- und Bremspedal
nie gleichzeitig betätigen.
Mit eingelegtem Gang und gelöster
Bremse fährt das Fahrzeug langsam
an.
Bremsunterstützung des Motors
Um die Motorbremswirkung zu nut‐ zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
niedrigeren Gang wählen, siehe Ma‐
nuell-Modus.

182Fahren und BedienungÜberhitzungsschutz
Bei einer Getriebeüberhitzung durch
hohe Außentemperaturen oder einen
sportlichen Fahrstil können das Dreh‐ moment und die maximale Motor‐
drehzahl zeitweise reduziert werden.
Störung
Im Falle einer Störung wird im Driver
Information Center eine Fahrzeug‐
meldung angezeigt. Fahrzeugmel‐
dungen 3 125.
Das Getriebe schaltet nicht mehr au‐ tomatisch. Die Fahrt kann mit manu‐
ellem Schalten fortgesetzt werden.
Nur der größte Gang ist verfügbar. Je nach Störung kann auch der
2. Gang im Manuell-Modus zur Ver‐
fügung stehen. Nur bei stillstehen‐
dem Fahrzeug schalten.
Störungsursache umgehend von
einer Werkstatt beheben lassen.Stromunterbrechung
Bei einer Stromunterbrechung lässtsich der Wählhebel nicht aus Stellung
P bewegen. Der Zündschlüssel kann
nicht aus dem Zündschloss abgezo‐
gen werden.
Bei entladener Fahrzeugbatterie
Starthilfe durchführen 3 284.
Wenn die Fahrzeugbatterie nicht die
Ursache der Störung ist, den Wähl‐
hebel lösen.
1. Parkbremse betätigen.
2. Wählhebelverkleidung hinten von der Mittelkonsole lösen, nach
oben klappen und nach links dre‐
hen.
3. Spezialwerkzeug so weit wie möglich in die Öffnung einführen
und den Wählhebel aus der Stel‐
lung P bzw. N bewegen. Wenn P
bzw. N wieder eingelegt wird, wird
der Wählhebel wieder in dieser
Stellung gesperrt. Ursache für die
Stromunterbrechung von einer
Werkstatt beheben lassen.
4. Die Wählhebelverkleidung wieder
an der Mittelkonsole anbringen.

Fahren und Bedienung193Fahrerassistenzsys‐
teme9 Warnung
Fahrerassistenzsysteme wurden
zur Unterstützung der Fahrer ent‐
wickelt, können deren Aufmerk‐
samkeit aber nicht ersetzen.
Der Fahrer übernimmt beim Füh‐
ren des Fahrzeugs die volle Ver‐
antwortung.
Beim Gebrauch von Fahrerassis‐
tenzsystemen stets die aktuelle
Verkehrssituation berücksichti‐
gen.
Geschwindigkeitsregler
Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐
schwindigkeiten von ca. 30 bis
200 km/h speichern und konstant hal‐ ten. An Steigungen und im Gefälle ist
ein Abweichen von der gespeicherten Geschwindigkeit möglich.
Aus Sicherheitsgründen kann der Ge‐
schwindigkeitsregler erst nach ein‐ maligem Betätigen des Bremspedals
aktiviert werden. Das Aktivieren im ersten Gang ist nicht möglich.
Geschwindigkeitsregler nicht ein‐
schalten, wenn eine gleichbleibende Geschwindigkeit nicht ratsam ist.
Bei Fahrzeugen mit Automatikge‐
triebe oder automatisiertem Schalt‐
getriebe lässt sich der Geschwindig‐
keitsregler im Automatik- und Manu‐
ell-Modus aktivieren.
Kontrollleuchte m 3 115.
Einschalten
m drücken. Die Kontrollleuchte m im
Instrument leuchtet weiß.
Aktivierung
Auf die gewünschte Geschwindigkeit
beschleunigen und das Daumenräd‐
chen auf SET/- drehen. Die aktuelle
Geschwindigkeit wird gespeichert
und gehalten. Die Kontrollanzeige m
leuchtet grün in der Instrumententafel auf. Die gewählte Geschwindigkeit
wird beim Midlevel- oder Uplevel-Dis‐
play neben dem Symbol m angezeigt.
Gaspedal kann gelöst werden.

194Fahren und BedienungBeschleunigen durch Gas geben istmöglich. Nach Loslassen des Gaspe‐
dals wird die gespeicherte Geschwin‐ digkeit wieder eingestellt.
Der Geschwindigkeitsregler bleibt
während des Gangschaltens akti‐
viert.
Geschwindigkeit erhöhen
Bei aktivem Geschwindigkeitsregler
Daumenrädchen auf RES/+ halten
oder wiederholt kurz auf RES/+ dre‐
hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐
lich bzw. in kleinen Schritten erhöht.
Wahlweise auf gewünschte Ge‐
schwindigkeit beschleunigen und
diese durch Drehen auf SET/- spei‐
chern.
Geschwindigkeit verringern
Bei aktivem Geschwindigkeitsregler
Daumenrädchen auf SET/- halten
oder wiederholt kurz auf SET/- dre‐
hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐
lich bzw. in kleinen Schritten verrin‐
gert.Deaktivierung
y drücken. Die Kontrollleuchte m im
Instrument leuchtet weiß. Geschwin‐
digkeitsregler ist deaktiviert. Die zu‐
letzt gespeicherte Geschwindigkeit
bleibt im Speicher, um sie später ab‐ rufen zu können.
Automatisches Ausschalten: ● Fahrzeuggeschwindigkeit unter ca. 30 km/h.
● Fahrgeschwindigkeit liegt mehr als 25 km/h unter der eingestell‐
ten Geschwindigkeit.
● Das Bremspedal ist betätigt.
● Die Kupplung wird einige Sekun‐
den lang betätigt.
● Der Wählhebel ist in Stellung N.
● Die Motordrehzahl ist sehr nied‐ rig.
● Die Traktionskontrolle oder elek‐ tronische Stabilitätsregelung ist
aktiv.
● Die Auffahrwarnung wurde aus‐ gelöst.Zur gespeicherten
Geschwindigkeit zurückkehren
Bei einer Geschwindigkeit von über
30 km/h Daumenrädchen auf RES/+
drehen. Das Fahrzeug kehrt zur ge‐ speicherten Geschwindigkeit zurück.
Ausschaltenm drücken. Die Kontrollleuchte m in
der Instrumententafel erlischt. Die ge‐
speicherte Geschwindigkeit wird ge‐
löscht.
Der Geschwindigkeitsregler wird au‐
ßerdem ausgeschaltet und die ge‐
speicherte Geschwindigkeit gelöscht,
wenn L zum Einschalten des Ge‐
schwindigkeitsbegrenzers gedrückt
oder die Zündung ausgeschaltet wird.
Geschwindigkeitsbegren‐zer
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ver‐
hindert, dass das Fahrzeug eine ein‐
gestellte Höchstgeschwindigkeit
überschreitet.