Page 585 of 749

5 101
Fahrhinweise
Anhänger-Stützlast
Die Stützlast eines Anhängers ist eine
wichtige Größe, da sie das Gesamt-
gewicht des Zugfahrzeugs beeinflusst.
Das Gesamtgewicht setzt sich aus dem
Leergewicht des Zugfahrzeugs, dem
Gewicht der Beladung und dem Gewicht
der Insassen zusammen. Im Anhänger-
betrieb muss die Stützlast des Hängers
zum Gesamtgewicht hinzugerechnet
werden, da die zusätzliche Stützlast das
Zugfahrzeug genauso belastet wie
zusätzliche Beladung.
Die Stützlast darf unter Berücksichtigung
der maximal zulässigen Stützlast nicht
mehr als 10% des Gewichts des
beladenen Anhängers betragen. Prüfen
Sie die Stützlast Ihres Anhängers,
nachdem Sie diesen beladen und
gewogen haben.Wenn die gemessene Stützlast nicht der
Vorgabe entspricht, kann Sie durch
Umschichtung der Hängerladung von
vorn nach hinten oder umgekehrt
korrigiert werden.
VORSICHT - Anhänger
• Beladen Sie niemals einen
Anhänger hinten stärker als vorn.
Verteilen Sie die Ladung so, dass
ca. 60% des Gewichts vor der
Achse und ca. 40% des Gewichts
hinter der Achse des Anhängers
liegen.
• Überschreiten Sie niemals die maximal zulässigen Gewichte
des Anhängers und/oder der
Zugvorrichtung. Sowohl Über -
ladung als auch falsches Beladen
eines Anhäng er
s können zu
Sach- und Per
sonenschäden
führen. Lassen Sie Gesamtgewicht
und Beladungszustand auf einer
öffentlichen Fahrzeugwaage
prüfen.
• Ein falsch beladener Anhänger kann dazu führen, dass Sie die
Kontrolle über das Gespann
verlieren.
C190E02JM
AchslastFahrzeug-
Gesamtgewicht
Page 586 of 749

Fahrhinweise
102
5
Dieser Abschnitt soll Ihnen helfen, Ihr
Fahrzeug und/oder Anhänger korrekt zu
beladen und sicherstellen, dass Sie das
maximal zulässige Gesamtgesicht Ihres
Fahrzeugs/Gespanns nicht über-
schreiten. Bei einer korrekten Beladung
wird das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs
am wenigsten beeinträchtigt. Bevor Sie
Ihr Fahrzeug (mit oder ohne Anhänger)
beladen, machen Sie sich mit den
nachfolgenden Begriffen vertraut, damit
Sie die unter "Technische Daten" oder
auf dem Fahrzeug-Ausführungnschild
angege-benen Fahrzeuggewichte
ermitteln können.
Leergewicht ohne Zusatzaus-
stattung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs mit vollem Kraftstofftank
inklusive der Standardausstattung. Diese
Gewichtsangabe beinhaltet keine
Insassen, Beladung und Zusatzaus-
stattung.
Leergewicht mit Zusatzaus-
stattung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs bei der Fahrzeugübergabe, d.
h. inklusive eventueller Zusatzaus-
stattung.
Zuladung
Dieser Wert beinhaltet das Gewicht aller
Dinge, die im "Leergewicht ohne
Zusatzausstattung" nicht enthalten sind,
also beispielsweise die Ladung als auch
die Zusatzausstattung des Fahrzeugs.
Achslast
Diese Gewichtsangabe beziffert das
Gewicht auf der jeweiligen Achse
(Vorder- bzw. Hinterachse), das sich aus
dem "Leergewicht mit Zusatzausstattung"
und der gesamten Zuladung ergibt.
Zulässige Achslast
Dieser Wert bezeichnet die maximal
zulässige Last auf einer einzelnen Achse
(Vorder- oder Hinterachse). Die
entsprechenden Angaben finden Sie auf
dem Ausführungnschild.
Die maximal zulässige Achslast darf
niemals überschritten werden.
Fahrzeug-Gesamtgewicht
Dieser Wert errechnet sich aus dem
"Leergewicht ohne Zusatzausstattung"
und der Zuladung einschließlich des
Gewichts der Insassen.
Maximal zulässiges Fahrzeug-
Gesamtgewicht
Dieses Gewicht ist das maximal
zulässige Gewicht des Fahrzeugs
(einschließlich sämtlicher Zusatzaus-
stattung, der Insassen und der Ladung).
Das zulässige Fahrzeug-Gesamtgewicht
geht aus dem Schild mit der
Ausführungngenehmigung hervor.
Überladung
FAHRZEUGGEWICHT
VORSICHT - Fahrzeug-
gewicht
Angaben zu den maximal
zulässigen Achslasten sowie zum
maximal zulässigen Fahrzeug-
Gesamtgewicht Ihres Fahrzeugs
finden Sie auf dem Aufkleber an der
Fahrertür (oder Beifahretür). Die
Überschreitung dieser Werte kann
zu einem Unfall und zur
Beschädigung des Fahrzeugs
führen. Um die Zuladung zu
ermitteln, können Sie die einzelnen
Gegenstände (und Personen) vor
dem Einladen wiegen. Achten Sie
darauf, dass Ihr Fahrzeug nicht
überladen wird.
Page 587 of 749

Pannenhilfe
Warnsignal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-2
• Warnblinker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-2
Wenn eine Panne während der Fahrt auftritt . . . . 6-2
• Wenn der Motor vor einer Kreuzung oder beimÜberqueren abstirbt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-2
• Wenn Sie während der Fahrt eine Reifenpanne haben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . \
. . 6-2
• Wenn der Motor während der Fahrt abstirbt . . . . . . 6-3
Wenn der motor nicht anspringt . . . . . . . . . . . . . . 6-3
• Wenn der Anlasser den Motor nicht oder zu langsam dreht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-3
• Wenn der Anlasser normal dreht, der Motor aber nicht anspringt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-4
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-4
• Motor mit Starthilfekabeln anlas-sen . . . . . . . . . . . . . 6-5
• Fahrzeug anschieben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-6
Wenn der motor zu heiß wird . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-7
Reifenluftdruck-Überwachungssystem (TPMS)- Ausführung A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-9
• Geringer Reifenluftdruck-Warnleuchte . . . . . . . . . . 6-11
• TPMS (Reifenluftdruck-Überwachungssystem)
-Störungsleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-13
• Reifen mit TPMS wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-13
Reifenluftdruck-Überwachungssystem (TPMS) - Ausführung B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-16
• Reifenluftdruck prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-16 • Reifenluftdruck-Überwachungssystem . . . . . . . . . . . 6-17
• TPMS-Störungsleuchte
(Reifendrucküberwachung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-20
• Reifen mit TPMS wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-21
Im fall einer reifenpanne (mit reserverad) . . . . . 6-23
• Wagenheber und Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-23
• Ersatzrad abbauen und verstauen. . . . . . . . . . . . . . . 6-24
• Rad wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-26
• Anzugsdrehmoment für Radmuttern . . . . . . . . . . . . 6-29
• Aufkleber Wagenheber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-33
• EG-Konformitätserklärung für Wagenheber . . . . . . 6-34
Im fall einer reifenpanne (mit Tire Mobility Kit). . 6-35
• Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-\
35
• Bestandteile des Tire Mobility Kit . . . . . . . . . . . . . . . 6-37
• Verwendung des Tire Mobility Kit . . . . . . . . . . . . . . 6-38
• Dichtmittel verteilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-39
• Reifenluftdruck aufbauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-40
• Anmerkungen für die sichere Verwendung des Tire Mobility Kit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-41
• Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-41
Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-42
• Fahrzeug abschleppen lassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-42
• Abnehmbare Abschleppöse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-43
• Abschleppen im Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6-44
6
Page 588 of 749

Pannenhilfe
26
WARNSIGNAL
Warnblinker
Die Warnblinker dienen als Warnsignal
für andere Verkehrsteilnehmer, damit
diese sich beim Heranfahren, beim
Überholen oder beim Vorbeifahren
besonders vorsichtig verhalten.Schalten Sie die Warnblinker ein, wenn
Sie wegen einer Panne anhalten müssen
oder wenn Sie am Straßenrand anhalten
müssen.
Der Warnblinker kann jederzeit
unabhängig von der Stellung des
Zündschlüssels betätigt werden. Der
Warnblinkerschalter befindet sich in der
mittleren Schalterkonsole. Nach dem
Drücken des Warnblinkerschalters
blinken alle Blinkleuchten gleichzeitig.
• Die Warnblinker funktionieren sowohl
bei laufendem als auch bei stehendem
Motor.
• Bei eingeschalteten Warnblinkern können die Richtungsblinker nicht
zusätzlich eingeschaltet werden.
• Seien Sie sehr vorsichtig, wenn das Fahrzeug mit eingeschalteten
Warnblinkern abgeschleppt wird.
Wenn der Motor vor einer Kreuzung
oder beim Überqueren abstirbt
• Wenn der Motor vor einer Kreuzungoder beim Überqueren abstirbt, schalten
Sie den Schalthebel in die Stellung N
(Neutral) und schieben Sie danach das
Fahrzeug an eine sichere Stelle.
• Wenn Ihre Fahrzeug ohne Zündschloss und mit Schaltgetriebe ausgestattet ist,
kann das Fahrzeug vorwärts bewegt
werden, indem Sie den 2. (zweiten) oder
3. (dritten) Gang einlegen und danach
den Anlasser betätigen, ohne das
Kupplungspedal zu treten.
Wenn Sie während der Fahrt eine
Reifenpanne haben
Wenn ein Reifen während der Fahrt Luft
verliert:
1. Nehmen Sie den Fuß vom Gaspedalund lassen Sie das Fahrzeug
geradeaus ausrollen. Treten Sie nicht
abrupt die Bremse und versuchen Sie
nicht, das Fahrzeug schnell von der
Straße zu bekommen, da Sie hierbei
die Kontrolle über Ihr Fahrzeug
verlieren könnten.
WENN EINE PANNE
WÄHREND DER FAHRT
AUFTRITT
ODM042242
ODM042243
■ Ausführung A
■Ausführung B
Page 589 of 749

63
Pannenhilfe
Bremsen Sie erst vorsichtig, wenn die
Fahrzeuggeschwindigkeit soweit
reduziert wurde, dass dies gefahrlos
möglich ist, und fahren Sie das
Fahrzeug von der Straße. Stellen Sie
das Fahrzeug so weit wie möglich
abseits der Straße auf festem und
ebenem Untergrund ab. Wenn Sie eine
Schnellstraße/Autobahn befahren,
stellen Sie das Fahrzeug nicht auf dem
Mittelstreifen ab.
2. Wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, schalten Sie die
Warnblinker ein, betätigen Sie die
Feststellbremse und legen Sie bei
einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe
die Parkstufe (P) und bei einem
Fahrzeug mit Schaltgetriebe den
Rückwärtsgang ein.
3. Sorgen Sie dafür, dass alle Insassen das Fahrzeug verlassen. Stellen Sie
sicher, das alle Fahrzeuginsassen auf
der der Fahrbahn abgewandten Seite
aussteigen.
4. Wenn Sie ein Rad wechseln möchten, beachten Sie die Anweisungen zum
Radwechsel in diesem Kapitel.Wenn der Motor während der
Fahrt abstirbt
1. Reduzieren Sie allmählich dieGeschwindigkeit und fahren Sie
geradeaus. Lenken Sie das Fahrzeug
vorsichtig an eine sichere Stelle
abseits der Straße.
2. Schalten Sie die Warnblinker ein.
3. Versuchen Sie, den Motor wieder anzulassen. Versuchen Sie erneut den
Motor anzulassen. Für den Fall, dass
sich das Fahrzeug nicht starten lässt,
empfehlen wir, sich an eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu wenden.
Wenn der Anlasser den Motor
nicht oder zu langsam dreht
1. Vergewissern Sie sich bei einemFahrzeug mit Automatikgetriebe, dass
der Wählhebel in Stellung N (Neutral)
oder P (Parkstufe) steht und dass die
Feststellbremse betätigt ist.
2. Prüfen Sie, ob die Batterieklemmen sauber sind und fest auf den
Batteriepolen sitzen.
3. Schalten Sie die Innenraumbe- leuchtung ein. Wenn das Licht bei der
Betätigung des Anlassers schwächer
wird oder erlischt, ist die Batterie
entladen.
4. Prüfen Sie, ob die Anschlüsse am Anlasser fest sitzen.
5. Schieben Sie das Fahrzeug nicht an und lassen Sie das Fahrzeug nicht
anschleppen. Beachten Sie die
Hinweise im Abschnitt "Motor mit
Starthilfekabeln anlassen".
WENN DER MOTOR NICHT
ANSPRINGT
Page 590 of 749

Pannenhilfe
46
Wenn der Anlasser normal dreht,
der Motor aber nicht anspringt
1. Prüfen Sie den Kraftstoffstand.
2. Mit dem Zündschlüssel in der StellungLOCK/OFF, prüfen Sie die
Kabelstecker der Zündspule und der
Zündkerzen. Klemmen Sie getrennte
oder teilweise gelöste Kabelstecker
wieder an.
3. Prüfen Sie die Kraftstoffleitung im Motorraum.
4. Für den Fall, dass der Motor immer noch nicht anspringt, empfehlen wir,
sich an eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu wenden. Klemmen Sie die Klammern der
Starthilfekabel in der numerischen
Reihenfolge an und nehmen Sie die
Kabelklammern in der umgekehrten
Reihenfolge ab.
VORSICHT
Wenn der Motor nicht anspringt,
schieben oder schleppen Sie das
Fahrzeug nicht an. Dies könnte zu
einer Kollision oder zu anderen
Schäden führen. Weiterhin könnte
der Katalysator durch das
Anschieben oder Anschleppen mit
einer zu großen Menge
unverbrannten Kraftstoffs belastet
werden, was zu einem Brand führen
könnte.
STARTHILFE
1VQA4001
Entladene
Batterie
Starthilfekabel
Stromabgebende
Batterie
Page 591 of 749

65
Pannenhilfe
Motor mit Starthilfekabeln anlas-
sen
Das Anlassen eines Motors mit Hilfe von
Starthilfekabeln kann gefährlich sein,
wenn die Starthilfe unsachgemäß
durchgeführt wird. Um Personenschäden
und Beschädigungen Ihres Fahrzeugs
und der Fahrzeugbatterie zu vermeiden,
folgen Sie den Hinweisen zur Starthilfe.
Lassen Sie sich Starthilfe von einem
qualifizierten Techniker oder Pannen-
hilfs-xdienst geben, wenn Sie sich bzgl.
der Vorgehensweise nicht sicher sind.
ACHTUNG
Benutzen Sie ausschließlich eine12V-Batterie bzw. ein 12V-Starthilfesystem. Bei Verwendungeiner 24V-Spannungsquelle (zwei inReihe geschaltete Batterien oder ein 24V-Generator) kann daselektrische System Ihres Fahrzeugsinkl. Anlasser, Zündanlage undanderer Bauteile irreparabelbeschädigt werden.
VORSICHT - Batterie
Versuchen Sie niemals, die
spezifische Dichte der Batteriesäure
zu prüfen. Die Batterie könnte
platzen oder explodieren und
schwere Verletzung verursachen.
(Fortsetzung)
Tragen Sie bei der Durchführung
einer Starthilfe eine Schutzbrille
und achten Sie darauf, dass
Säure weder mit Ihnen, noch mit
Ihrer Kleidung und auch nicht mit
dem Fahrzeug in Kontakt gerät.
• Versuchen Sie niemals, den Motor mit Starthilfekabeln
anzulassen, wenn die entladene
Batterie eingefroren oder der
Säurestand zu gering ist. Die
Batterie könnte platzen oder
explodieren.
VORSICHT - Radwechsel
• Halten Sie Feuer und Funken vonder Batterie fern. Eine Batterie
produziert wasserstoffhaltige
Gase, die von Feuer und Funken
zur Explosion gebracht werden
können.
Wenn diese Anweisungen nicht
exakt befolgt werden, kann dies
zu schweren Verletzungen und
zur Beschädigung des Fahrzeugs
führen! Wenn Sie sich nicht
sicher sind ob Sie die Schritte
dieses Verfahrens befolgen
können, rufen Sie qualifizierte
Hilfe hinzu. Autobatterien
enthalten Schwefelsäure. Diese
ist giftig und äußerst aggressiv.
(Fortsetzung)
Page 592 of 749

Pannenhilfe
66
Vorgehensweise beim Fremdstart
1. Vergewissern Sie sich, dass diestromabgebende Batterie eine 12V-
Batterie ist und dass ihr Minuskabel an
der Fahrzeugmasse befestigt ist.
2. Wenn sich die stromabgebende Batterie in einem anderen Fahrzeug
befindet, dürfen sich die Fahrzeuge
nicht berühren.
3. Schalten Sie alle nicht benötigten elektrischen Verbraucher ab.
4. Schließen Sie die Starthilfekabel exakt in der im Bild gezeigten Reihenfolge
an. Schließen Sie zuerst eine Klammer
des Plus-Kabels (rot) an den Pluspol
der entladenen Batterie an (1).
Schließen Sie danach die andere
Klammer des Plus-Kabels (rot) an den
Pluspol der stromabgebenden Batterie
an (2).
Schließen Sie nun eine Klammer des
Minus-Kabels (schwarz) an den
Minuspol der stromabgebenden
Batterie an (3). Die andere Klammer
des Minus-Kabels schließen Sie an ein
solides festes Metallteil (z. B. Lasche
zum Anheben des Motors) im
Motorraum des zu startenden
Fahrzeugs in einiger Entfernung von
der Batterie an (4). Befestigen Sie die
Klammer nicht an oder neben einem
Bauteil, welches sich beim Anlassen
bewegt. Achten Sie darauf, dass die
Kabelklammern keine anderen Teile
als die beschriebenen Batteriepole
oder den beschriebenen Massepunkt
am Motor berühren. Bücken Sie sich
nicht über die Batterie, während Sie
die Klammern an den Batteriepolen
befestigen.
5. Starten Sie den Motor des stromabgebenden Fahrzeugs und
lassen Sie ihn mit einer Drehzahl von
ca. 2000 1/min laufen. Lassen Sie
danach den Motor des Fahrzeugs mit
der entladenen Batterie an.
Für den Fall, dass sich die Ursache fürdie Batterieentladung nicht auf Anhiebermitteln lässt, empfehlen wir, das System in einer HYUNDAIVertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
Fahrzeug anschieben
Fahrzeuge, die mit einem Handschalt-
getriebe ausgerüstet sind, sollten nicht
angeschoben werden, da das Abgas-
reinigungssystem dadurch beschädigt
werden könnte.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
können nicht angeschoben werden.
Folgen Sie den Hinweisen in diesem
Abschnitt, um den Motor mit
Starthilfekabeln anzulassen.
VORSICHT
Versuchen Sie niemals, ein
Fahrzeug anzuschleppen. Wenn der
Motor plötzlich anspringt, besteht
die Gefahr, dass Sie auf das
ziehende Fahrzeug auffahren.
ACHTUNG- Starthilfekabel
Schließen Sie das Starthilfekabelvom Minuspol der stromabgebendenBatterie nicht direkt an den Minuspolder entladenen Batterie an. Dieentladene Batterie kann überhitzen,reißen und Batteriesäure kannauslaufen.