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Fahrhinweise
Funktionsweise des
ECO-Aktivsystems
Das ECO-Aktivsystem trägt zur
Verbrauchsoptimierung bei, indem es
den Motor, das Getriebe und die
Klimaanlage überwacht. Der tatsächliche
Kraftstoffverbrauch hängt jedoch auch
von der Fahrweise und den
Straßenverhältnissen ab.
• Wenn die Taste "Active ECO" gedrücktwird, leuchtet die grüne ECO-Anzeige
auf und zeigt damit an, dass das
ECOAktivsystem in Betrieb ist. • Wenn das ECO-Aktivsystem aktiviert
wurde, schaltet es sich auch dann
nicht aus, wenn der Motor erneut
gestartet wird. Zum Ausschalten des
Systems drücken Sie die Taste "active
ECO" erneut.
• Wenn das ECO-Aktivsystem ausgeschaltet wird, kehrt es in den
ECOModus zurück.
Bei aktiviertem ECO-Aktivsystem
können folgende Phänomene
auftreten:
• Fahrzeug wird lauter.
• Fahrgeschwindigkeit nimmt ab.
• Klimaanlage verliert Leistung.
Funktionseinschränkung des
ECO-Aktivsystems:
Unter den nachstehend aufgeführten
Bedingungen wird die Funktion des
ECO-Aktivsystems eingeschränkt, ohne
dass sich die ECO-Anzeige verändert.
• Bei niedriger Kühlmitteltemperatur:
Das System wird eingeschränkt, bis
sich die Motorleistung normalisiert.
• Beim Berganfahren: Das System wird eingeschränkt, um
beim Fahren am Berg Leistung zu
gewinnen, da das Motordrehmoment
begrenzt ist.
• Im Sportmodus: Das System wird je nach
Wählhebelstellung eingeschränkt.
• Wenn mehrere Sekunden lang Vollgas gegeben wird:
Das System wird eingeschränkt, da
davon ausgegangen wird, dass der
Fahrer beschleunigen möchte (nur
Benziner).
ECO-AKTIVSYSTEM (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
ODM052050
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Der Kraftstoffverbrauch Ihres Fahrzeugs
hängt im Wesentlichen von Ihrer
Fahrweise und den Fahrbedingungen ab
- das heißt, wo Sie fahren und wann Sie
fahren.
Alle diese Faktoren beeinflussen den
durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch.
Um Ihr Fahrzeug so ökonomisch wie
möglich zu fahren, beachten Sie bitte die
folgenden Hinweise. Diese Hinweise
können die Kosten für Kraftstoff und
Instandhaltung reduzieren.
• Fahren Sie gleichmäßig. Beschleunigen
Sie maßvoll. Vermeiden Sie
Kavalierstarts, schalten Sie nicht bei
Vollgas und halten Sie konstante
Reisegeschwindigkeiten ein.
Beschleunigen Sie zwischen Ampeln
nicht übermäßig. Passen Sie Ihre
Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss so
an, dass die Geschwindigkeit nicht
unnötig verändert werden muss.
Vermeiden Sie möglichst Fahrten in
dichtem Verkehr. Halten Sie immer
einen ausreichenden Sicherheitsabstand
zu anderen Fahrzeugen, um unnötige
Bremsmanöver zu vermeiden. Hierdurch
wird auch der Bremsenverschleiß
reduzier t. • Fahren Sie mit mäßiger
Geschwindigkeit. Umso schneller Sie
fahren, umso größer ist der
Kraftstoffverbrauch. Besonders auf
Autobahnen ist das Fahren mit
mäßiger Geschwindigkeit eine wir-
kungsvolle Methode, den Kraftstoff-
verbrauch zu senken.
• Lassen Sie Ihren Fuß nicht auf dem Brems- oder Kupplungspedal ruhen.
Dies kann zu einem erhöhten
Kraftstoffverbrauch und zu einem
erhöhten Verschleiß der betreffenden
Bauteile führen. Wenn Sie Ihren Fuß
auf dem Bremspedal ruhen lassen,
könnte dies auch dazu führen, dass
die Bremsen überhitzen und dass die
Bremsleistung nachlässt, was weitere
schwerwiegende Konsequenzen nach
sich ziehen kann.
• Achten Sie auf Ihre Reifen. Sorgen Sie dafür, dass der vorgeschriebene
Reifendruck eingehalten wird. Ein nicht
vorschriftsmäßiger Reifenluftdruck,
sowohl zu gering als auch zu hoch,
führt zu einem erhöhten
Reifenverschleiß. Kontrollieren Sie
mindestens einmal pro Monat den
Reifenluftdruck. • Stellen Sie sicher, dass die
Radeinstellungen korrekt sind. Ein
falsche Radeinstellung kann durch das
Befahren von Bordsteinkanten und
durch hohe Geschwindigkeiten auf
unebenem Untergrund verursacht
werden. Eine falsche Radeinstellung
führt neben anderen Problemen zu
einem höheren Reifenverschleiß und
einem höheren Kraftstoffverbrauch.
• Halten Sie Ihr Fahrzeug in einem guten Zustand. Um den Kraftstoffverbrauch
und die Wartungskosten gering zu
halten, lassen Sie Ihr Fahrzeug
entsprechend dem Wartungsplan in
Kapitel 7 warten. Wenn Sie Ihr
Fahrzeug unter erschwerten Einsatz-
bedingungen einsetzen, müssen
Wartungsarbeiten häufiger durchge-
führt werden (Details siehe Kapitel 7).
• Halten Sie Ihr Fahrzeug sauber. Sorgen Sie vor, indem Sie das
Fahrzeug sauber und frei von
korrosionsfördernden Substanzen
halten. Besonders wichtig ist es, dass
sich kein Schlamm, Schmutz oder Eis
etc. am Unterboden ansammelt. Das
zusätzliche Gewicht kann einen
höheren Kraftstoffverbrauch zur Folge
haben und die Korrosion fördern.
VORSCHLÄGE FÜR ÖKONOMISCHES FAHREN
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Fahrhinweise
• Transportieren Sie kein unnötigesGewicht in Ihrem Fahrzeug.
Zusätzliches Gewicht erhöht den
Kraftstoffverbrauch.
• Lassen Sie den Motor nicht länger als nötig im Leerlauf laufen. Wenn Sie
warten müssen, stellen Sie den Motor
ab und lassen Sie ihn erst wieder an,
wenn Sie losfahren wollen.
• Denken Sie daran, dass Ihr Fahrzeug keine längere Warmlaufphase
benötigt. Lassen Sie den Motor nach
dem Anlassen 10 bis 20 Sekunden
laufen, bevor Sie einen Gang einlegen.
Lassen Sie bei sehr geringen
Außentemperaturen den Motor etwas
länger warmlaufen.
• Fahren Sie nicht zu untertourig und überdrehen Sie den Motor nicht.
Untertourig fahren bedeutet das
Fahren mit einer zu geringen
Motordrehzahl bzw. in einem zu hohen
Gang mit der Folge, dass der Motor
ruckelt. Wenn dies auftritt, schalten Sie
in einen kleineren Gang. Überdrehen
bedeutet, dass der Motor mit zu hoher
Drehzahl läuft (im roten Bereich des
Drehzahlmessers). Dies kann durch
das Schalten bei den empfohlenen
Geschwindigkeiten vermieden werden. • Verwenden Sie die Klimaanlage
sparsam. Da die Klimaanlage vom
Motor angetrieben wird, steigt der
Kraftstoffverbrauch bei eingeschalteter
Klimaanlage an.
• Geöffnete Fenster können den Kraftstoffverbrauch bei höheren
Geschwindigkeiten erhöhen.
• Seitenwind und Gegenwind können den Kraftstoffverbrauch erhöhen.
Reduzieren Sie deshalb unter solchen
Bedingungen die Fahrgeschwindigkeit.
Für den Erhalt der Wirtschaftlichkeit und
der Sicherheit eines Fahrzeugs ist es
wichtig, dass angemessene
Betriebsbedingungen beibehalten
werden. Lassen Sie Ihr Fahrzeug
deshalb in den vorgegebenen Intervallen
prüfen und warten. Wir empfehlen Ihnen,
sich an eine HYUNDAI Vertragswerkstatt
zu wenden.
VORSICHT
- Motor während der Fahrt abschalten
Schalten Sie niemals während der
Fahrt oder auf abschüssigen
Strecken den Motor ab. Die
Servounterstützung der Lenkung
und der Bremsanlage ist bei
abgestelltem Motor nicht
vorhanden. Legen Sie auf
abschüssigen Strecken stattdessen
einen geeigneten kleineren Gang
ein, um die Bremswirkung des
Motors auszunutzen. Durch das
Ausschalten der Zündung während
der Fahrt könnte zudem das
Lenkradschloss einrasten. Durch
das Ausschalten der Zündung
während der Fahrt könnte zudem
das Lenkschloss
(ausstattungsabhängig) einrasten.
Dies führt dazu, dass sich das
Fahrzeug nicht mehr lenken lässt.
Schwere oder sogar tödliche
Verletzungen sind die mögliche
Folge.
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Risikoreiche Fahrbedingungen
Für das Fahren unter risikoreichen
Bedingungen wie Wasser, Schnee, Eis,
Schlamm, Sand usw. möchten wir
folgende Fahrhinweise geben:
• Fahren Sie besonders vorsichtig und
halten Sie für Bremsmanöver einen
größeren Sicherheitsabstand.
• Vermeiden Sie abrupte Brems- und Lenkmanöver.
• Treten Sie zum Abbremsen bei Fahrzeugen ohne ABS das Brems-
pedal mehrfach leicht (pumpen), bis
das Fahrzeug zum Stillstand
gekommen ist.
• Fahren Sie auf Schnee, Schlamm oder Sand bei Bedarf im zweiten Gang an
und geben Sie nur mäßig Gas, um das
Durchdrehen der Antriebsräder zu
verhindern. • Wenn die Antriebsräder beim Anfahren
auf Eis, Schnee oder Schlamm
durchdrehen, verwenden Sie Sand,
Split, Schneeketten oder ähnliche
Hilfsmittel, um den Antriebsrädern
Traktion zu geben.
So verringern Sie die Gefahr
eines Überschlags
Dieser Mehrzweck-Pkw ist als SUV
(Sports Utility Vehicle) definiert. SUV-
Fahrzeuge haben eine größere
Bodenfreiheit und eine schmalere
Spurweite und eignen sich so für
unterschiedlichstes Terrain. Aus den
beson-deren Konstruktionsmerkmalen
resultiert, dass der
Schwerpunkt höher liegt als bei
gewöhnlichen Straßenfahrzeugen. Ein
Vorteil der größeren Bodenfreiheit ist der
bessere Blick auf die Straße, der es
Ihnen erlaubt, Probleme frühzeitiger zu
erkennen. Die Fahrzeuge sind nicht dafür
ausgelegt, Kurven mit derselben
Geschwindigkeit zu durchfahren wie
herkömmliche Fahrzeuge. Wegen dieses
Risikos wird dem Fahrer und den
Beifahrern dringend empfohlen, die
Sicherheitsgurte anzulegen. Bei einem
Fahrzeugüberschlag besteht für eine
nicht angeschnallte Person ein wesent-
lich größeres Risiko tödlich verletzt zu
werden als für eine angeschnallte
Person. Es gibt Dinge, die der Fahrer
berücksichtigen kann, um die Gefahr
eines Überschlags zu vermindern.
HINWEISE FÜR BESONDERE FAHRBEDINGUNGEN
VORSICHT - ABS
Treten Sie beim Abbremsen von
Fahrzeugen mit ABS das Brems-
pedal nicht mehrfach nacheinander
(pumpen).
VORSICHT
- Herunterschalten
Beim Fahren auf glattem Unter -
grund kann das Herunterschalten
in eine kleinere Fahrstufe bei
F
ahrzeugen mit Automatikgetriebe
zu einem Unfall führen. Die
plötzliche Drehzahländerung der
Räder könnte dazu führen, dass die
Räder die Traktion verlieren und ins
Rutschen kommen. Seien Sie beim
Zurückschalten auf rutschigem
Untergrund besonders vorsichtig.
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Fahrhinweise
Vermeiden Sie nach Möglichkeit abrupte
Lenkbewegungen und Vollbremsungen.
Beladen Sie den Dachgepäckträger nicht
mit schweren Gegenständen, und
nehmen Sie keine bauartlichen
Veränderungen an Ihrem Fahrzeug vor.
Die Reifen-informationen befinden sich
auf der Fahrerseite außen an der
hinteren Türsäule der vorderen Tür.
VORSICHT
Die Bereifung Ihres Fahrzeugs
wurde im Hinblick auf Fahrsicher-
heit und gute Fahreigenschaften
konzipier t. V
erwenden Sie keine
Reifen-/Felgengrößen und Bau -
arten, die von den ursprünglich am
Fahrz eug montier ten abweic
hen.
Sie können Sicherheit, Funktion
und Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs
beeinträchtigen, was zu einem
Überschlag und zu schweren
Verletzungen führen könnte.
Achten Sie beim Ersetzen der
Reifen darauf, dass an allen vier
Rädern Reifen und Felgen gleicher
Größe und gleicher Bauart montiert
werden. Dies gilt auch für Profil,
Fabrikat und Tragfähigkeit. Falls Sie
sich dennoch für eine Räder/-
Reifenkombination entscheiden,
die nicht von HYUNDAI für den
Geländebetrieb empfohlen wird,
sollten Sie diese Reifen nicht für
Autobahnfahrten verwenden.
VORSICHT - Überschlag
Wie auch bei anderen SUV-
Fahrzeugen kann eine
unangepasste Fahrweise mit
diesem Fahrzeug zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug, zum
Unfall oder zum
Fahrzeugüberschlag führen.
• Utility-Fahrzeuge haben eine deutlich höhere Überschlagsrate
als Fahrzeuge anderer Bauart.
• Aufgrund spezifischer Konstruk -
tionsmerkmale (größere Boden-
freiheit, geringere Spurweite usw.)
besitzt das Fahrzeug einen
höheren Schwerpunkt als
g
ewöhnliche Straßenfahrzeuge.
• SUVs sind nicht für dieselben Kurvengeschwindigkeiten
ausgelegt wie herkömmliche
Fahrzeuge.
• Vermeiden Sie scharfe Kurven- fahrten und abrupte Lenkbewe-
gungen.
• Bei einem F ahrzeugüber
schlag
besteht für eine nicht angesch -
nallte Person ein deutlich größeres
Risiko tödlich verletzt zu wer den
als für eine ang
esch-nallte Person.
Stellen Sie sicher, dass alle
F
ahrzeuginsassen
ordnungsgemäß angeschnallt
sind.
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Festgefahrenes Fahrzeug frei
fahren
Wenn das Fahrzeug in Schnee, Sand
oder Schlamm festgefahren ist, drehen
Sie das Lenkrad in beide Richtungen, um
den Bereich um die Vorderräder frei zu
machen. Danach im Wechsel zwischen
Rückwärtsgang (R) und einem
beliebigen Vorwärtsgang bei Fahrzeugen
mit Automatikgetriebe umschalten.
Geben Sie dabei nicht zuviel Gas und
lassen Sie die Antriebsräder so wenig
wie möglich durchdrehen. Wenn das
Fahrzeug nach einigen Versuchen nicht
frei gefahren werden konnte, lassen Sie
das Fahrzeug aus dem Schnee oder
Schlamm ziehen, um das Überhitzen des
Motors und mögliche Beschädigungen
des Antriebsstrangs zu vermeiden.
✽ANMERKUNG
Wenn das Fahrzeug mit ESC
ausgestattet ist, muss dieses vor dem
Freifahren abgeschaltet werden.
VORSICHT
- Durchdrehende Räder
Lassen Sie die Antriebsräder
generell nicht durchdrehen,
besonders jedoch nicht mit einer
Geschwindigkeit von über 56 km/h
(35 mph). Das schnelle Durchdre -
hen der Räder bei stehendem
F ahrz
eug könnte dazu führen, dass
die Reifen überhitz
en, platzen und
Passanten verletzen.
VORSICHT
Wenn das Fahrzeug in Schnee,
Schlamm oder Sand etc.
festgefahren ist, können Sie das
Fahrzeug frei fahren, indem Sie
abwechselnd vorwärts und
rückwärts fahren. Wenden Sie die
das beschriebene Verfahren nicht
an, wenn sich Personen oder
Objekte in der Nähe des Fahrzeugs
befinden. Beim Freifahren kann
sich das Fahrzeug plötzlich
vorwärts oder rückwärts in
Bewegung setzen und in der Nähe
befindliche Personen verletzen
oder Objekte beschädigen.
ACHTUNG
Länger anhaltende vergebliche Versuche, ein Fahrzeug frei zufahren, können zum Überhitzen desMotors als auch zu Getriebe- undReifenschäden führen.
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Fahrhinweise
Gleichmäßiges Durchfahren von
Kurven
Vermeiden Sie es in Kurven zu bremsen
oder den Gang zu wechseln,
insbesondere auf nassen Straßen.
Idealerweise sollte bei Kurvenfahrten
immer behutsam Gas gegeben werden.
Wenn Sie diese Hinweise beachten, wird
der Reifenverschleiß auf ein Minimum
begrenzt.
Fahren im Dunkeln
Da das Fahren im Dunkeln risikoreicher
ist als das Fahren bei Tageslicht,
möchten wir Ihnen folgende Hinweise
dazu geben:
• Fahren Sie mit mäßiger Geschwindig-keit und halten Sie größere Abstände
zu anderen Verkehrsteilnehmern, um
den schlechteren Sichtverhältnissen
gerecht zu werden. Dies gilt insbeson-
dere in Bereichen, die nicht beleuchtet
sind.
• Stellen Sie die Spiegel so ein, dass Sie vom Scheinwerferlicht anderer
Fahrzeuge nicht zu stark geblendet
werden. • Sorgen Sie für saubere Scheinwerfer
und, bei Fahrzeugen ohne
automatische Höhenverstellung, für
eine ordnungsgemäße Einstellung der
Scheinwerfer. Verunreinigte und/oder
falsch eingestellte Scheinwerfer
verschlechtern die Sichtverhältnisse
bei Fahrten im Dunkeln.
• Vermeiden Sie es, direkt in das Scheinwerferlicht der entgegen-
kommenden Fahrzeuge zu schauen,
da es mehrere Sekunden dauert, bis
Ihre Augen sich wieder an die
Dunkelheit gewöhnt haben. In diesem
Zeitraum ist Ihr Sehvermögen vollstän-
dig oder teilweise eingeschränkt.
OCM053010
OUN056051
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Fahren bei Regen
Regen und nasse Straßen können
gefährliche Fahrbedingungen hervorrufen,
insbesondere, wenn Sie nicht auf glatten
Fahrbahnbelag eingerichtet sind. Bitte
beachten Sie folgende Hinw eise für das
Fahren bei Regenwetter:
• Starker Niederschlag behindert die Sicht und verlängert den Bremsweg.
Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit
deshalb den äußeren Bedingungen
an.
• Halten Sie Ihre Scheibenwischer in ordnungsgemäßem Zustand. Ersetzen
Sie die Wischerblätter, sobald sie nicht
mehr schlierenfrei oder unvollständig
die Windschutzscheibe wischen. • Bei geringer Reifenprofiltiefe besteht
die Gefahr, dass das Fahrzeug bei
starkem Bremsen auf nasser Straße
ins Schleudern gerät und dass
dadurch ein Unfall verursacht wird.
Vergewissern Sie sich in regelmäßigen
Abständen, dass sich die Reifen in
ordnungsgemäßem Zustand befinden.
• Schalten Sie das Licht ein, damit Sie von anderen Verkehrsteilnehmern
besser erkannt werden.
• Schnelles Fahren durch größere Wasserlachen und Pfützen kann die
Wirksamkeit der Bremsen beeinträch-
tigen. Wenn Sie durch Wasserpfützen
fahren müssen, versuchen Sie,
langsam hindurch zu fahren.
• Wenn Sie annehmen, dass die Bremsen nass geworden sind, treten
Sie während der Fahrt leicht auf das
Bremspedal, um die Bremsen zu
trocknen und somit die vollständige
Bremswirkung wieder herzustellen.
Fahren in überfluteten Bereichen
Vermeiden Sie das Durchfahren
überfluteter Bereiche, solange Sie nicht
sicher sind, dass das Wasser nicht höher
steht als bis zur Unterseite der
Radnaben. Fahren Sie immer langsam
durch Wasseransammlungen hindurch
und halten Sie entsprechenden Abstand,
da die Bremswirkung beeinträchtigt sein
kann.
Trocknen Sie nach Wasserdurchfahrten
die Bremsen, indem Sie während der
Fahrt das Bremspedal mehrmals leicht
betätigen.
Fahren im Gelände
Lassen Sie beim Fahren im Gelände
Vorsicht walten, damit Ihr Fahrzeug nicht
durch Felsen oder Baumwurzeln
beschädigt wird. Machen Sie sich vor
Fahrtantritt zunächst mit den jeweiligen
Geländebedingungen vertraut.
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