
Der Bereich der hinteren Stoßfänger, in
der sich die Radarsensoren befinden,
muss frei von Schnee, Eis und
Schmutzansammlungen der Straße
gehalten werden, damit das System
einwandfrei funktionieren kann.
Den Bereich der hinteren Stoßfänger, in
dem sich die Radarsensoren befinden,
nicht abdecken (z.B. mit Aufklebern,
Fahrradträgern, usw.).
Wenn nach dem Erwerb des Fahrzeugs
eine Anhängerkupplung installiert
werden soll, muss das Connect System
deaktiviert werden. Sie erhalten Zugriff
auf die Funktion, wenn Sie im Hauptmenü
nacheinander folgende Optionen wählen:
"Einstellungen", "Sicherheit" und
"Totwinkel-Assistent".
Rückansicht
Das System erfasst die Fahrzeuge, die
sich auf beiden Seiten dem Fahrzeug von
hinten nähern, in den hinteren
Erfassungsbereich eindringen und einen
Geschwindigkeitsunterschied von
weniger als 50 km/h zum eigenen
Fahrzeug aufweisen.
Überholende Fahrzeuge
Wird ein anderes Fahrzeug langsam
überholt (mit einem
Geschwindigkeitsunterschied unter ca.
25 km/h) und dies bleibt für etwa
1,5 Sekunden im toten Winkel, schaltetsich die Leuchte im Außenspiegel auf der
entsprechenden Seite ein.
Wenn der Geschwindigkeitsunterschied
der beiden Fahrzeuge mehr als 25 km/h
beträgt, schaltet sich die Leuchte nicht
ein.
RCP-System (Rear Cross Path
detection)
Dieses System hilft dem Fahrer bei
Manövern im Rückwärtsgang bei
eingeschränkter Sicht.
Das RCP-System kontrolliert die hinteren
Erfassungsbereiche auf beiden
Fahrzeugseiten, um Objekte zu erfassen,
die sich zu den Seiten das Fahrzeugs mit
einer Mindestgeschwindigkeit zwischen
ca. 1 km/h und 3 km/h bewegen, sowie
Objekte, die sich mit einer
Geschwindigkeit von maximal 35 km/h
bewegen, wie es gewöhnlich auf
Parkplätzen geschieht.
Die Aktivierung des Systems wird dem
Fahrer mithilfe einer akustischen und
visuellen Anzeige mitgeteilt.
ZUR BEACHTUNG Sollten die Sensoren
möglicherweise von Hindernissen oder
Fahrzeugen abgedeckt werden, warnt
das System den Fahrer nicht.
Betriebsmodus
Das System kann über das Connect
System aktiviert/deaktiviert werden. Sie
erhalten Zugriff auf die Funktion, wennSie im Hauptmenü nacheinander
folgende Optionen wählen:
"Einstellungen", "Sicherheit" und
"Totwinkel-Assistent".
„Warnung toter Winkel”, Modus
„Optisch”
Wenn das System aktiv ist, sendet es ein
Symbol auf den betreffenden
Außenspiegel, das das Vorhandensein
des erfassten Objekts meldet.
Betätigt der Fahrer den
Fahrtrichtungsanzeiger, und zeigt damit
an, dass er die Fahrspur wechseln
möchte, blinkt das Symbol aus dem
Spiegel.
Bleibt der Fahrer aber auf der eigenen
Fahrspur, wird das Symbol dauerhaft
angezeigt.
Deaktivierung der Funktion „Warnung
toter Winkel”
Nach der Deaktivierung des Systems
(Modus „Warnung toter Winkel” auf
„OFF”) geben das BSM- oder das
RCP-System keine Warnungen aus.
Das BSM-System speichert den
aktuellen Betriebsmodus beim Abstellen
des Motors. Bei jedem Motorstart wird
der zuvor gespeicherte Modus wieder
abgerufen und verwendet.
73

gefahren werden, aber es empfiehlt sich,
so schnell wie möglich den Alfa
Romeo-Servicenetz aufzusuchen.
Radarsignale nicht verfügbar
Sollten Bedingungen eintreten, die keine
korrekte Erkennung von Hindernissen
durch das Radar ermöglichen, wird das
System deaktiviert und am Display
erscheint eine entsprechende Meldung.
Das kann bei schlechten
Sichtverhältnissen wie Schneefall oder
heftigem Regen der Fall sein.
Das System kann vorübergehend auch
durch Hindernisse wie Schlamm, Schmutz
oder Eis auf den Stoßfängern
abgedunkelt werden. In diesen Fällen
wird auf dem Display eine entsprechende
Meldung eingeblendet und das System
deaktiviert. Diese Meldung kann auch bei
hohen Reflexionen erscheinen (z. B. in
Tunneln mit reflektierenden Fliesen oder
bei Eis oder Schnee). Sind die
Funktionseinschränkungen beseitigt,
kehrt das System zu seiner normalen und
uneingeschränkten Funktion zurück.
In einigen Fällen kann diese Meldung
eingeblendet werden, obwohl das Radar
kein Fahrzeug oder Hindernis im
Sehbereich feststellt.
Wenn die Witterungsverhältnisse nicht
die Ursache der angezeigten Meldung
sind, den Sensor auf Verschmutzungenkontrollieren. In diesem Fall kann es
notwendig sein, den Sensor zu reinigen
oder eventuelle Gegenstände in dem in
Abb. 68 angezeigten Bereich zu
entfernen.
Sollte die Meldung häufig eingeblendet
werden, auch bei normalen
Witterungsverhältnissen ohne Schnee,
Regen und Schlamm oder ohne Hindernisse
anderer Art, wenden Sie sich an das Alfa
Romeo-Servicenetz und lassen Sie die
Ausrichtung des Sensors überprüfen.
Wenn keine Hindernisse sichtbar sind,
muss direkt die Oberfläche des Radars
gereinigt werden; dazu muss die
Zierblende manuell entfernt werden. Für
weitere Details wenden Sie sich bitte an
das Alfa Romeo-Servicenetz.
ZUR BEACHTUNG Keine Geräte,
Zubehör und/oder aerodynamische
Anbauteile vor dem Sensor montieren
und diesen in keiner Weise abdunkeln;
seine Funktionstüchtigkeit kann dadurch
beeinträchtigt werden.
Frontkollisionswarnung mit aktiver
Bremsung
(wo vorhanden)
Durch Anwahl dieser Funktion werden die
Bremsen betätigt, um das Fahrzeug im
Falle einer potentiellen Aufprallgefahr
abzubremsen.
Diese Funktion stellt zusätzlichenBremsdruck bereit, falls der vom Fahrer
auf das Bremspedal ausgeübte Druck
nicht ausreicht, um einen Frontaufprall zu
vermeiden.
Die Funktion ist bei einer
Geschwindigkeit über 7 km/h aktiv.
Fahren unter besonderen Bedingungen
Unter bestimmten Bedingungen, wie:
Ein- oder Ausfahren von Kurven.
Verlassen eines Kreisverkehrs des
vorausfahrenden Fahrzeugs;
Sehr kleiner oder nicht zur Fahrbahn
ausgerichteter Fahrzeuge.
Fahrbahnwechsel von anderen
Fahrzeugen.
In Querrichtung fahrende Fahrzeuge.
Der Eingriff des Systems kann
unmittelbar oder verzögert eintreten.
Der Fahrer muss immer sehr
Aufmerksam sein und die
Fahrzeugkontrolle wahren, um immer in
voller Sicherheit zu fahren.
ZUR BEACHTUNG Bei besonders
starkem Verkehr kann der Fahrer das
System manuell über das Connect
System deaktivieren.
Fahren in der Nähe von Kurven
Beim Befahren einer Kurve mit großem
Radius könnte das System ein Fahrzeug
ermitteln, das sich vor dem Fahrzeug
befindet, aber nicht auf gleicher Fahrspur
Abb. 70 fährt. Unter diesen Bedingungen
kann das System eingreifen.
76
SICHERHEIT

Das vorausfahrende Fahrzeug verlässt
den Kreisverkehr;
Beim Fahren im Kreisverkehr könnte das
System ein vorausfahrendes Fahrzeug
erkennen, das den Kreisverkehr verlässt
und deshalb eingreifen Abb. 71.
Sehr kleine oder nicht zur Fahrbahn
ausgerichtete Fahrzeuge
Das System ist nicht imstande,
vorausfahrende Fahrzeuge zu erkennen,die sich außerhalb der Reichweite des
Radarsensors befinden. Es reagiert auch
nicht auf kleine Fahrzeuge, wie
beispielsweise Fahr- oder Motorräder
Abb. 72.
Fahrbahnwechsel von anderen
Fahrzeugen
Fahrzeuge, die plötzlich die Fahrbahn
verlassen und auf die Fahrbahn des
eigenen Fahrzeugs wechseln und in die
Reichweite des Radarsensors gelangen,
können den Eingriff des Systems
verursachen Abb. 73.In Querrichtung fahrende Fahrzeuge
Das System könnte vorübergehend auf
ein Fahrzeug reagieren, das den
Wirkungsbereich des Radarsensors in
Querrichtung kreuzt Abb. 74.
Hinweis
Das System wurde nicht entwickelt,
um Kollisionen zu vermeiden und es ist
nicht in der Lage, im Vorfeld eventuelle
drohende Unfallsituationen zu erkennen.
7006016S0005EM
7106016S0010EM
7206016S0006EM
7306016S0007EM
7406016S0008EM
77

Die Nichtbeachtung dieses Hinweises
kann zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen.
Das System kann aktiviert werden,
indem die vom Fahrzeug befahrene Spur
durch Reflexionen von Gegenständen
durch andere Fahrzeuge, wie z.B.
Leitplanken, Straßenschildern,
Eingangsschranken zu Parkplätzen,
Autobahnzahlstellen, Bahnübergängen,
Tore, Gleise, Objekte in der Nähe von
Baustellen, oder höher als das Fahrzeug
gelegene Orte (z.B. eine Überführung),
erfasst werden. Entsprechend kann das
System in Parkhäusern oder Tunneln
reagieren, bzw. aufgrund von Reflexionen
von der Fahrbahnoberfläche. Diese
möglichen Aktivierungen folgen den
normalen Fahrszenarien des Systems
und sind nicht als Störungen anzusehen.
Das System wurde ausschließlich für
den Einsatz auf der Straße konzipiert.
Auf Rennstrecken muss das System
abgeschaltet werden, um unnötige
Meldungen zu vermeiden. Die
automatische Deaktivierung wird durch
das Einschalten der entsprechenden
Kontrollleuchte/das Symbol in der
Instrumententafel signalisiert (siehe
Abschnitt „Kontrollleuchten und
Meldungen” im Kapitel „Kennenlernen der
Instrumententafel”).
TPMS (Tyre Pressure Monitoring
System)
60) 61) 62) 63) 64) 65) 66)
28)
Das Fahrzeug ist mit dem
Reifendruckkontrollsystem TPMS (Tyre
Pressure Monitoring System)
ausgerüstet, das in der Lage ist, dem
Fahrer einen eventuell ungenügenden
Reifendruck zu melden, wenn dieser nicht
den Daten im Kapitel „Technische Daten”
entspricht.
Das System besteht aus einem Sender
mit einem Funksensor an jedem Rad (an
der Felge im Reifen), der an das
Steuergerät die Druckdaten eines jeden
Reifens Abb. 75 überträgt.
Der Reifendruck ändert sich
entsprechend der Außentemperatur um
0,07 bar pro 6,5 °C. Das bedeutet, dass
mit der Verringerung derAußentemperatur auch der Reifendruck
abnimmt. Den Reifendruck immer bei
kalten Reifen einstellen. Unter kalten
Reifen versteht man den Druck von
Reifen nach einem Stillstand des
Fahrzeugs von mindestens 3 Stunden
oder einer Fahrt von weniger als 1,6 km
nach einem Stillstand von 3 Stunden.
Der Reifendruck darf im kalten Zustand
den auf Reifenflanke angegebenen
Höchstwert nicht überschreiten: Weitere
Details sind im Abschnitt „Felgen und
Reifen” im Kapitel „Technische Daten”
enthalten
Der Reifendruck steigt auch während der
Fahrt. Es handelt sich um eine normale
Bedingung, die keine Druckanpassung
erfordert
Das TPMS warnt den Fahrer bei
möglichen Auftreten eines
unzureichenden Reifendrucks, wenn
dieser aus beliebigem Grund unter den
Grenzwert abfällt, einschließlich
aufgrund niedriger Temperaturen sowie
des natürlichen Druckverlusts des
Reifens.
Das TPMS stellt die Anzeige
ungenügenden Reifendrucks dann ein,
wenn dieser wieder dem
vorgeschriebenen Druckwert im kalten
Zustand entspricht oder darüber liegt.
Wird ein ungenügender Reifendruck
gemeldet (Kontrollleuchte
auf der
7506016S0009EM
78
SICHERHEIT

Instrumententafel eingeschaltet) den
Reifendruck bis zum vorgegebenen
kalten Druckwert erhöhen.
Das System aktualisiert sich automatisch
und die Kontrollleuchte
erlischt,
sobald das System den aktualisierten
Reifendruck erhält. Möglicherweise muss
das Fahrzeug für 20 Minuten mit einer
Geschwindigkeit über ca. 25 km/h
gefahren werden, bevor das TPMS diese
Informationen erhält.
Beispiel
Bei vorgeschriebenem Reifendruck im
kalten Zustand (Fahrzeug steht seit
mindestens 3 Stunden) von 2,3 bar und
einer Umgebungstemperatur von 20°C
wird ein Reifendruck von 1,95 bar
gemessen, so verursacht ein
Temperatur-Abfall auf -7°C eine
Verringerung des Reifendrucks auf ca.
1,65 bar. Dieser Druck ist niedrig genug,
um die Kontrollleuchte
einzuschalten.
Eine Überhitzung der Reifen beim Fahren
des Fahrzeugs kann den Reifendruck bis
auf ca. 1,95 bar erhöhen, aber die
Kontrollleuchte
bleibt eingeschaltet.
Unter diesen Bedingungen erlischt die
Kontrollleuchte nur, nachdem der
Reifendruck auf den vorgeschriebenen
kalten Druckwert korrigiert worden ist.
ZUR BEACHTUNG Das TPMS ist für die
Originalräder und -reifen konzipiert. Dievorgeschriebenen Druckwerte und die
entsprechenden über das TPMS
eingestellten Alarmschwellen wurden
anhand der auf das Fahrzeug montierten
Reifen festgelegt. Die Nutzung von
Ersatzreifen anderer Größe, Art
und/oder anderem Design als die
Originalreifen, kann eine Ursache für eine
Fehlfunktion des Systems oder für
Beschädigungen der Sensoren sein.
Montierte Zubehör-Räder können
Schäden an den Sensoren hervorrufen.
Die Verwendung von Zubehör-
Reifendichtmittel kann Schäden am
Sensor des Reifendruckkontrollsystems
(TPMS) verursachen. Nach der
Verwendung von Reifendichtmittel für
Aftermarkt-Reifen empfiehlt es sich, das
Alfa Romeo- Servicenetz aufzusuchen
und die Sensoren überprüfen zu lassen.
Nach Kontrolle oder Einstellung des
Reifendrucks immer die Ventilkappe
wieder montieren, um das Eindringen von
Feuchtigkeit und Schmutz zu vermeiden,
die den Reifendrucksensor beschädigen
könnten.
ANZEIGE EINES UNGENÜGENDEN
REIFENDRUCKS
Wird ein ungenügender Reifendruck an
einem oder mehreren Reifen ermittelt,
leuchtet die Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel auf und auf dem
Display werden die entsprechendenMeldungen angezeigt. Das System zeigt
die Position des Reifens oder der Reifen
grafisch an, die einen ungenügenden
Druck aufweisen. Zusätzlich ist ein
akustisches Signal zu hören.
In diesem Fall das Fahrzeug anhalten, den
Reifendruck jedes Reifens prüfen und
diese auf den korrekten Druckwert für
kalten Zustand aufpumpen, wie aus der
Meldung am Display oder aus dem
TPMS-Menü hervorgeht.
DAS TPMS IST VORÜBERGEHEND
DEAKTIVIERT
TPMS Prüfmeldung
Bei einer Störung des Systems blinkt die
Kontrollleuchte
für etwa
75 Sekunden und leuchtet dann
dauerhaft. Zusätzlich ist ein akustisches
Signal zu hören.
Auf den Display wird eine Meldung mit
Bindestrichen „– –” anstelle des
Druckwerts angezeigt, um anzuzeigen,
dass keine Erkennung möglich ist.
Wenn die Startvorrichtung auf STOP und
dann erneut auf ON geschaltet wird,
wiederholt sich die Anzeige, falls der
Fehler weiterhin besteht.
Die Kontrollleuchte
erlischt, wenn der
Fehler behoben ist, und anstelle der
Bindestriche wird erneut der Druckwert
angezeigt.
79

Das System könnte unter folgenden
Umständen einen Fehler melden:
Besonders starke
Funkfrequenzstörungen können den
korrekten Betrieb des TPMS behindern
Diese Bedingung wird von einem
entsprechenden Signal am Display
angezeigt. Diese Anzeige verschwindet
automatisch, sobald das System nicht
mehr von der Funkfrequenzstörung
behindert wird.
Nachträglich angebrachte farbige
Folien an den Scheiben, die mit den
Radiowellen des TPMS interferieren.
Anhäufung von Schnee- oder
Eisschichten an den Rädern oder den
Radkästen.
Einsatz von Schneeketten.
Einsatz von Räder und Reifen ohne
TPMS-Sensoren.
Nach einer Reparatur des Reifens mit
dem originalen Dichtmittel TireKit muss
der Ausgangszustand wieder hergestellt
werden, damit die Kontrollleuchte
während der Fahrt erlischt.
Deaktivierung des TPMS
Bei einem Ersatz der Räder mit
TPMS-Sensoren durch Räder ohne diese
Sensoren (z. B. beim Montieren von
Winterreifen) wird das System
deaktiviert, falls dies im jeweiligen Land
erlaubt ist. Anschließend mindestens20 Minuten mit einer Geschwindigkeit
über ca. 25 km/h fahren.
Das TPMS gibt einen Warnton aus, die
Kontrollleuchte
blinkt für
75 Sekunden, leuchtet dann
kontinuierlich und auf dem Display der
Instrumententafel werden die Meldung
„Prüfung TPMS” und Bindestriche (– –)
anstelle der Druckwerte angezeigt.
Ab dem folgenden Start gibt das TPMS
kein akustisches Signal aus, werden auf
dem Display weder die Meldung „Prüfung
TPMS” noch Bindestriche anstelle der
Druckwerte angezeigt.
ZUR BEACHTUNG
54)Das System dient nicht als
Unterstützung während des Fahrens, es
informiert den Fahrer NICHT über das
Näherkommen von Fahrzeugen, die sich
außerhalb des Erfassungsbereichs befinden.
Der Fahrer muss stets dem Verkehr, der
Straße und der Kontrolle der Fahrzeugspur
entsprechend aufmerksam fahren.
55)Das System Forward Collision Warning
(FCW) wird automatisch deaktiviert, wenn
der RACE-Modus eingestellt wird.56)Das System ist nur als Hilfe zu
verstehen: der Fahrer darf seine
Aufmerksamkeit während der Fahrt nie
verringern. Die Verantwortung bleibt immer
beim Fahrer, der die Verkehrsbedingungen
zu berücksichtigen hat, um in maximaler
Sicherheit zu fahren. Er muss immer auf
einen ausreichenden Sicherheitsabstand
zum vorausfahrenden Fahrzeug achten.
57)Sollte bei einem Eingriff des Systems
der Fahrer das Fahrpedal vollständig
niedertreten oder einen schnellen
Lenkvorgang durchführen, könnte es
geschehen, dass der automatische
Bremsvorgang unterbrochen wird (damit
beispielsweise ein Hindernis umfahren
werden kann).
58)Das System greift bei Fahrzeugen ein,
die sich in der eigenen Fahrspur bewegen.
Dabei werden jedoch Personen, Tiere und
Sachen (z.B. Kinderwagen) nicht
berücksichtigt.
59)Sollte das Fahrzeug für
Wartungseingriffe auf einen
Bremsrollenprüfstand gefahren werden
oder wenn es in einer automatischen
Rollenwaschstraße gereinigt wird, könnte
sich das System aktivieren, wenn im
vorderen Teil ein Hindernis oder ein Fahrzeug
oder eine Wand wahrgenommen wird. In
diesem Fall ist es daher erforderlich, das
System über die Einstellungen des Connect
Systems zu deaktivieren.
60)Das TPMS-System enthebt den Fahrer
nicht der Aufgabe, regelmäßig den Druck der
Reifen zu prüfen und die Wartung korrekt
auszuführen: das System dient nicht zur
Anzeige eines eventuellen Reifenfehlers.
80
SICHERHEIT

61)Der Reifendruck ist bei ausgeruhten und
kalten Reifen zu überprüfen. Wenn der
Reifendruck aus einem beliebigen Grund an
warmen Reifen kontrolliert wird, den
Fülldruck nicht verringern, wenn er den
vorgesehenen Wert überschreitet. Die
Kontrolle bei kalten Reifen wiederholen.
62)Werden eines oder mehrere Räder ohne
Sensor eingebaut, steht das System nicht
mehr zur Verfügung und es erscheint eine
entsprechende Mitteilung auf dem Display,
bis die Räder mit Sensoren wieder montiert
sind.
63)Das TPMS-System ist nicht in der Lage,
plötzliche Druckverluste der Reifen zu
melden (z.B. wenn ein Reifen platzt). In
diesem Fall das Fahrzeug vorsichtig und
ohne starke Abbremsung anhalten.
64)Der Reifendruck kann je nach
Außentemperatur variieren. Das System
kann einen vorübergehenden
unzureichenden Druck anzeigen. In diesem
Fall den Reifendruck bei kalten Reifen
kontrollieren und ggf. den korrekten
Reifendruck wieder herstellen.
65)Die Umrüstung von normalen auf
Winterreifen erfordert auch die Einstellung
des TPMS-Systems, die ausschließlich beim
Alfa Romeo-Kundendienstnetz ausgeführt
werden darf.66)Wenn ein Reifen ausgebaut wird, sollte
auch die Gummidichtung des Ventils
ausgetauscht werden: wenden Sie sich
hierzu an das Alfa Romeo Kundendienstnetz.
Die Montage/Demontage der Reifen
und/oder der Felgen erfordert besondere
Vorsichtsmaßnahmen. Um Beschädigungen
zu vermeiden oder die Sensoren falsch zu
montieren, ist der Austausch der Reifen
und/oder der Felgen ausschließlich von
Fachpersonal vorzunehmen. Das Alfa
Romeo-Servicenetz aufsuchen.
ZUR BEACHTUNG
19)Das System kann je nach
Witterungsbedingungen: starker Regen,
Hagel, dichter Neben oder starker Schneefall
beschränkt oder gar nicht funktionieren.
20)Der Bereich der Stoßstangen vor dem
Sensor darf nicht mit Aufklebern,
Zusatzscheinwerfern und anderen
Gegenstände bedeckt sein.
21)Das System kann unerwartet oder
verspätet ausgelöst werden, wenn sich auf
anderen Fahrzeugen Lasten befinden, die
seitlich, oben oder hinten über die normale
Fahrzeuggröße hinausragen.
22)Die Funktionstüchtigkeit kann durch eine
beliebige strukturelle Änderung des
Fahrzeugs beeinträchtigt werden, wie zum
Beispiel die Änderung der Vorderachse, der
Reifen oder eine höhere als die für das
Fahrzeug zugelassene Last.23)Unsachgemäße Reparaturen an der
Fahrzeugfront (z. B. Stoßstangen, Rahmen)
können die Position des Radarsensors
ändern und die Funktionsweise
beeinträchtigen. Wenden Sie sich an den Alfa
Romeo-Kundendienst für alle Reparaturen
dieser Art.
24)Keine Eingriffe oder Reparaturen am
Radarsensor oder an der Kamera auf der
Windschutzscheibe vornehmen. Wenden Sie
sich bei einem Defekt des Sensors an den
Alfa Romeo-Kundendienst.
25)Beim Reinigen keine
Hochdruckwasserstrahlen auf den Bereich
der Stoßstangen richten: insbesondere nicht
auf den elektrischen Anschlussstecker des
Systems.
26)Achten Sie auf Reparaturen und
Neulackierungen im Bereich um den Sensor
(Abdeckung des Sensors auf der linken Seite
der Stoßstange). Im Falle von
Frontalzusammenstößen, kann sich der
Sensor automatisch deaktivieren und auf
dem Display eine Meldung anzeigen, darauf
hinweist, den Sensor zu reparieren. Auch bei
fehlenden Störmeldungen, ist die Funktion
des Systems abzuschalten, falls
angenommen wird, dass die Position des
Radarsensors verändert sein sollte (z.B. im
Falle von Frontalzusammenstößen bei
niedriger Geschwindigkeit, wie beim
Rangieren auf einem Parkplatz). Wenden Sie
sich in solchen Fällen an den Alfa
Romeo-Kundendienst und lassen Sie den
Radarsensor ausrichten oder ersetzen.
27)Bei Verwendung von Anhängern, beim
Abschleppen des Fahrzeugs oder während
der Ladung auf einen Autotransporter (oder
im Inneren eines solchen
Transportfahrzeugs) muss das System über
das Connect-System deaktiviert werden.
81

28)Der Reifen-Reparaturkit Tire Repair Kit,
der Teil der Fahrzeugausstattung ist, ist mit
den Sensoren des TPMS-Systems
kompatibel. Die Verwendung von
Dichtmitteln, die nicht mit dem Original-Set
übereinstimmen, können dagegen die
Funktion beeinträchtigen. Im Falle der
Verwendung von Dichtmitteln, die nicht den
Originalen entsprechen, empfiehlt sich eine
Prüfung der Funktionstüchtigkeit der
TPMS-Sensoren in einem qualifizierten
Reparatur-Center.INSASSENSCHUTZSYSTEME
Die wichtigsten
Sicherheitsausstattungen des Fahrzeugs
sind:
Sicherheitsgurte;
SBA-System (Seat Belt Alert);
Kopfstützen;
Kinderrückhaltesysteme;
Front- und Seitenairbags.
Die auf den folgenden Seiten enthaltenen
Informationen sind sehr wichtig und
sollten aufmerksam gelesen werden. Es
ist sehr wichtig, dass die Schutzsystem
korrekt eingesetzt werden, damit Fahrer
und Fahrgäste bei maximaler Sicherheit
fahren.
Im Abschnitt „Kopfstützen”, Kapitel
„Kenntnis des Fahrzeugs” werden die
Kopfstützen beschrieben.
SICHERHEITSGURTE
Bei allen Gurten handelt es sich um
Dreipunkt-Sicherheitsgurte, die mit
entsprechender Aufrollvorrichtung
ausgestattet.
Der Aufrollmechanismus blockiert den
Gurt im Falle eines brüsken
Bremsvorgangs oder im Falle eines
Aufpralls. Unter normalen Bedingungen
kann das Gurtband frei abrollen, so dass
es immer am Körper des Insassen anliegt.
Im Falle eines Unfalls blockiert der Gurt
und verringert die Aufprallgefahr in der
Fahrgastzelle oder das Herausschleudern
der Personen aus dem Fahrzeug.
Der Fahrer ist verpflichtet, alle lokalen
gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich
der Pflicht und der Vorgehensweise zur
Verwendung der Sicherheitsgurte
einzuhalten (und durch die
Fahrzeuginsassen einhalten zu lassen).
Vor Beginn der Fahrt immer den
Sicherheitsgurt anlegen.
VERWENDUNG DER
SICHERHEITSGURTE
Den Sicherheitsgurt anlegen und dabei
den Oberkörper gerade an die
Rückenlehne anlehnen.
Zum Anlegen der Sicherheitsgurte die
Schlosszunge1 Abb. 76 bis zum hörbaren
Einrasten in das Gurtschloss 2 einführen.
82
SICHERHEIT