Empfehlungen
Zierblenden Die silberfarbenen Zierteile und Zierleisten
bes
t
ehen aus Gründen des Umweltschutzes
aus Reinaluminium (kein Chrom).
Zum Entfernen von Flecken und Belägen an
den Zierleisten sollten Sie pH-neutrale Pfle-
gemittel verwenden – also keine Chrompfle-
gemittel. Lackpolituren sind ebenfalls nicht
für die Pflege der Zierteile und Zierleisten ge-
eignet. Auch alkalische Intensivreiniger, die
oftmals vor der Einfahrt in Waschstraßen an-
gewendet werden, können beim Eintrocknen
matte bzw. milchige Flecken verursachen.
SEAT Betriebe verfügen über umweltverträgli-
che Reinigungsmittel, die für Ihr Fahrzeug ge-
prüft und freigegeben sind.
Kunststoffteile Kunststoffteile reinigen Sie durch normales
W
a
s
chen. Bei hartnäckiger Verschmutzung
dürfen Kunststoffteile auch mit speziellen lö-
sungsmittelfreien Kunststoffreinigungs- und
-pflegemitteln behandelt werden. Lackpfle-
gemittel sind für Kunststoffteile nicht geeig-
net. Carbonteile Die Carbonteile Ihres Fahrzeugs haben eine
lac
k
ierte Oberfläche. Sie brauchen keine be-
sondere Pflege und werden wie andere lack-
ierte Teile gereinigt ››› Seite 247.
Lackschäden Kleine Lackschäden wie Kratzer, Schrammen
oder S
p
uren von Steinschlägen sollten Sie
sofort mit Lack abdecken, bevor sich Korrosi-
on ansetzt. Hierzu gibt es bei den SEAT Be-
trieben die zu Ihrem Fahrzeug passenden
Lackstifte oder Sprühdosen.
Die Lacknummer für den Originallack Ihres
Fahrzeugs steht auf dem Fahrzeugdatenträ-
ger ›››
Seite 284.
Sollte sich jedoch etwas Korrosion gebildet
haben, müssen Sie diese durch einen Fach-
betrieb gründlich entfernen lassen.
Fenster Gute Sicht erhöht die Verkehrssicherheit.
Um die F
u
nktion der
Scheibenwischerblätter
nicht zu beeinträchtigen (rattern), dürfen die
Scheiben grundsätzlich nicht mit Insekten-
entferner oder Wachs gereinigt werden. Rückstände von Gummi, Öl, Fett oder Silikon
kann man mit
einem Scheibenreiniger oder
einem Silikon-Entferner beseitigen. Rück-
stände von Wachs können dagegen nur mit
einem Spezialreiniger entfernt werden. Nähe-
re Informationen hierzu erhalten Sie von Ih-
rem SEAT Betrieb.
Auch von innen sollten die Scheiben in regel-
mäßigen Abständen gereinigt werden.
Zum Trocknen der Scheiben verwenden Sie
ein extra Tuch oder Fensterleder. Das Leder,
das Sie für die Lackflächen verwendet haben,
enthält störende Rückstände von Konservie-
rungsmitteln. ACHTUNG
Die Frontscheibe darf nicht mit wasserabwei-
senden Sc heibenbe
schichtungsmitteln be-
handelt werden. Unter ungünstigen Sichtver-
hältnissen wie z. B. Nässe, Dunkelheit oder
tiefstehender Sonne kann es zu verstärkter
Blendung kommen: Umfallgefahr! Darüber hi-
naus ist ein Rattern der Scheibenwischerblät-
ter möglich. VORSICHT
● Schnee u nd Ei
s auf Scheiben und Außen-
spiegeln entfernen Sie mit einem Kunst-
stoffschaber. Um dabei Kratzer durch
Schmutz zu vermeiden, sollten Sie den Scha-
ber nicht vor- und zurückbewegen, sondern
nur in eine Richtung schieben. 250
Intelligente Technik
Intelligente Technik El ektr
omec
hanische LenkungDie elektromechanische Servolenkung unter-
stütz
t
die Lenkbewegung des Fahrers.
Die elektromechanische Servolenkung passt
sich je nach Fahrzeuggeschwindigkeit, Lenk-
moment und Lenkeinschlag elektronisch an.
Bei einem Ausfall der Servolenkung oder bei
stehendem Motor (Abschleppen) bleibt das
Fahrzeug weiterhin voll lenkfähig. Zum Len-
ken muss jedoch mehr Kraft als gewöhnlich
aufgewendet werden.
Kontrollleuchten und Fahrerhinweise (rot) Lenkung defekt! Fahr-
zeug abstellen
Wenn die Kontrollleuchte dauerhaft leuchtet
und der Fahrerhinweis erscheint, kann die
Lenkunterstützung ausgefallen sein.
Fahren Sie nicht weiter. Fachmännische Hilfe
in Anspruch nehmen.
(gelb) Lenkung: System ge-
stört! Weiterfahrt möglich.
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, kann die
Lenkung schwergängiger oder empfindlicher
als gewohnt reagieren. Desweiteren kann das
Lenkrad beim Geradeausfahren schief ste-
hen. Fahren Sie mit verminderter Geschwindigkeit
zu einem F
ac
hbetrieb und lassen Sie die Stö-
rung beheben.
(gelb) Lenkungsverriegelung:
Störung! Fachbetrieb aufsuchen
Es liegt eine Störung der elektronischen
Lenkungsverriegelung vor.
Fahren Sie baldmöglichst zu einem Fachbe-
trieb und lassen Sie die Störung beheben. ACHTUNG
Lassen Sie Störung umgehend in einer Fach-
werk s
tatt beheben – Umfallgefahr! Hinweis
Wenn die Kontrollleuchte (rot) oder
(g
elb) nur kurz leuchtet, ist eine Weiterfahrt
möglich. Progressive Lenkung
Je nach Fahrzeugausstattung kann die
Br
emsk
r
aftunterstützung bei der progressi-
ven Lenkung an die Verkehrssituation ange-
passt werden. Die progressive Lenkung funk-
tioniert nur bei laufendem Motor.
Im Stadtverkehr ist beim Einparken oder Ab-
biegen nur wenig Lenkkraft erforderlich.
Landstraßen oder Schnellstraßen sorgt die
progressive Lenkung z. B. in Kurven für ein sportlicheres, direkteres und spürbar dyna-
misc
heres Fahrgefühl
Allradantrieb 3 Gilt für Fahrzeuge mit Allradantrieb
› ›
› Tab. auf Seite 2
Beim Allradantrieb werden alle vier Räder an-
getrieben.
Allgemeine Hinweise
Beim Allradantrieb wird die Antriebskraft auf
alle vier Räder verteilt. Dies geschieht auto-
matisch, abhängig von Ihrem Fahrverhalten
sowie den jeweiligen Fahrbahnverhältnissen.
Siehe auch ›››
Seite 190, Brems- und Stabili-
sierungs-Systeme.
Das Allrad-Antriebskonzept ist auf eine hohe
Motorleistung zugeschnitten. Ihr Fahrzeug ist
außergewöhnlich leistungsfähig und hat so-
wohl bei normalen Fahrbahnverhältnissen als
auch bei Schnee und Eis vorzügliche Fahre-
igenschaften. Gerade deshalb ist es notwen-
dig, bestimmte Sicherheitshinweise zu be-
achten ››› .
W int
err
eifen
Durch den Allradantrieb hat Ihr Fahrzeug
schon mit der serienmäßigen Bereifung bei
winterlichen Straßenverhältnissen einen gu-
ten Vortrieb. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, »
255
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Empfehlungen
Prüfen und Nachfüllen
T ank
en
T
anken Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 53.
Sobald die vorschriftsmäßig bediente auto-
matische Zapfpistole erstmalig abschaltet, ist
der Kraftstoffbehälter „voll“. Dann sollten Sie
nicht weiter tanken, weil sonst auch der Aus-
dehnungsraum im Tank mit Kraftstoff gefüllt
wird.
Die richtige Kraftstoffsorte für das Fahrzeug
finden Sie auf einem Aufkleber auf der Innen-
seite der Tankklappe. Weitere Hinweise zum
Kraftstoff ›››
Seite 260.
Das Tankfassungsvermögen Ihres Fahrzeugs
ist auf ›››
Seite 53 angegeben.
Fahrzeuge mit Erdgasmotor und Hybridfahr-
zeuge
Alle 6 Monate sollte man Benzin einfüllen,
bis die Kontrollleuchte sich einschaltet und
man den Tank erneut befüllen muss. Dadurch
werden die gute Funktionsweise der Anlage
und die für den Benzinbetrieb erforderliche
Kraftstoffqualität sichergestellt. ACHTUNG
Kraftstoff ist leicht entzündbar und kann
sc h
were Verbrennungen und andere Verlet-
zungen hervorrufen.
● Beim Tanken oder Befüllen eines Kanisters
ist
das Rauchen untersagt. Auf Grund der Ex-
plosionsgefahr darf niemals in der Nähe offe-
ner Flammen getankt werden.
● Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmun-
gen beim Benutz
en, Verstauen und Mitführen
eines Reservekanisters.
● Wir empfehlen Ihnen, aus Sicherheitsgrün-
den keinen Re
servekanister mitzunehmen.
Bei einem Unfall könnte der Kanister beschä-
digt werden und Kraftstoff auslaufen.
● Wenn Sie in Ausnahmefällen Kraftstoff im
Reser
vekanister transportieren müssen, be-
achten Sie folgendes:
–Füllen Sie niemals den Reservekanister
mit Kraftstoff, wenn er sich im oder auf
dem Fahrzeug befindet. Es entstehen bei
der Befüllung elektrostatische Aufladun-
gen, die die Kraftstoffdämpfe entzünden
können - Explosionsgefahr! Stellen Sie
den Kanister immer auf den Boden, wäh-
rend er befüllt wird.
– Die Zapfpistole muss so weit wie möglich
in die Einfüllöffnung des Reservekanis-
ters gesteckt werden.
– Bei Reservekanistern aus Metall muss die
Zapfpistole Kontakt mit dem Kanister ha-
ben, während Kraftstoff eingefüllt wird. Dadurch wird eine statische Aufladung
vermieden.
– Ver
schütten Sie niemals Kraftstoff im
Fahrzeug oder im Gepäckraum. Ver-
dampfender Kraftstoff ist explosiv - Le-
bensgefahr! VORSICHT
● Über gel
aufener Kraftstoff sollte unverzüg-
lich vom Fahrzeuglack entfernt werden. Der
Lack kann ansonsten beschädigt werden.
● Fahren Sie niemals den Kraftstofftank ganz
leer. D
urch die unregelmäßige Kraftstoffver-
sorgung kann es zu Fehlzündungen kommen.
Dadurch gelangt unverbrannter Kraftstoff in
die Abgasanlage - Gefahr einer Katalysator-
beschädigung!
● Sollte bei einem Fahrzeug mit Dieselmotor
der Kraft
stofftank vollständig leergefahren
sein, muss nach dem Tanken für mindestens
30 Sekunden die Zündung eingeschaltet wer-
den, ohne den Motor anzulassen. Beim an-
schließenden Anlassvorgang kann es länger
als gewohnt - bis zu einer Minute - dauern,
bis der Motor anspringt. Das liegt daran,
dass das Kraftstoffsystem während des An-
lassens erst entlüftet werden muss. Umwelthinweis
Überfüllen Sie den Kraftstoffbehälter nicht -
bei Erwärmu n
g kann sonst Kraftstoff austre-
ten. 258
Prüfen und Nachfüllen
Hinweis
Dieselfahrzeuge sind mit einem Falschbetan-
ku n
gsschutz 1)
ausgestattet. Dadurch kann
der Tank nur mit einer Dieselzapfpistole be-
füllt werden.
● Eine abgenutzte, beschädigte oder zu klei-
ne Zapfpi
stole kann ggf. den Falschbetan-
kungsschutz nicht öffnen. Versuchen Sie, die
Zapfpistole vor dem Einstecken in den Tank-
einfüllstutzen zu drehen, benutzen Sie eine
andere Zapfsäule oder nehmen Sie fachmän-
nische Hilfe in Anspruch.
● Bei der Betankung mit einem Reservekanis-
ter öffnet
der Falschbetankungsschutz nicht.
Sie können ihn umgehen, indem Sie den Die-
selkraftstoff langsam nachfüllen. Erdgas tanken
Abb. 233
Geöffnete Tankklappe: Gas-Einfülls-
t utz
en 1 ,Dichtring des Einfüllstutzens
2 .
Vor dem
Tanken Motor, Zündung, Mobiltele-
f on u
nd Standheizung ausschalten ››› .
Bitt e be
ac
hten Sie auch die Bedienungsanlei-
tung zur Bedienung der Erdgastankanlage.
Das Fahrzeug kann nicht mit Flüssigerdgas
(LNG) ››› betankt werden. Stellen Sie vor
dem T
ank
en von Erdgas sicher, dass Sie die
richtige Sorte tanken ››› Seite 260.
Tankverschluss öffnen
Der Erdgas-Einfüllstutzen befindet sich hinter
der Tankklappe neben dem Benzin-Einfülls-
tutzen. ●
Entriegeln
Sie das Fahrzeug mit dem
Schlüssel oder mit der Zentralverriegelungs-
taste in der Fahrertür
››
›
Seite 123 .
● Drücken Sie auf den hinteren Bereich der
Klappe u
nd öffnen Sie diese.
Tanken fahren
Besonderheit: Bei sehr hoher Umgebungs-
temperatur ist es möglich, dass sich der
Überhitzungsschutz der Erdgastankanlage
automatisch abschaltet.
● Öffnen Sie den Gas-Einfüllstutzen
›››
Abb. 233 1 .
● Stecken Sie die Einfülldüse der Tankanlage
in den G a
s-Einfül
lstutzen.
● Der Tank ist voll
, wenn sich der Kompressor
der Tankanlage automatisch abschaltet.
● Soll der Tankvorgang vorher beendet wer-
den, betätigen Sie die
Tankstopptaste.
Tankverschluss schließen
● Stellen Sie sicher, dass der Dichtring 2 des Gas-Einfüllstutzens sich nicht in der Ein-
fül
l
düse
verhakt. Setzen Sie ihn ggf. erneut
auf den Einfüllstutzen.
● Drücken Sie den Deckel in den Einfüllstut-
zen. »1)
Länderabhängig
259
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Empfehlungen
Kombi-Instrument folgender Hinweis ange-
z eig
t
werden: Wasser im Kraft-
stofffilter. In diesem Fall sollte der
Kraftstofffilter unverzüglich vom Fachbetrieb
entwässert werden. VORSICHT
● Das F
ahrzeug ist nicht zur Verwendung von
FAME-Kraftstoff (Biodiesel) ausgelegt. Das
Kraftstoffsystem wird beschädigt, falls das
Fahrzeug mit diesem Kraftstoff betrieben
wird.
● Kraftstoffzusätze, so genannte „Fließver-
besser
er“, Benzin oder ähnliche Mittel dürfen
dem Dieselkraftstoff nicht beigemischt wer-
den.
● Bei schlechter Qualität des Dieselkrafts-
toffs
kann es erforderlich sein, den Wasser-
abscheider des Kraftstofffilters öfter als im
Wartungsprogramm angegeben zu entwäs-
sern. Wir empfehlen, diese Maßnahme in ei-
nem Fachbetrieb durchführen zu lassen. Was-
seransammlungen im Kraftstofffilter können
zu Motorstörungen führen. Erdgas
›› ›
Tab. auf Seite 2
Erdgas
Erdgas gibt es unter anderem in komprimier-
ter oder flüssiger Form. Flüssigerdgas (LNG) entsteht, wenn Erdgas
st
ark
abgekühlt wird. Auf diese Weise wird
sein Volumen im Vergleich zu komprimiertem
Erdgas (CNG) beträchtlich verringert Bei Fahr-
zeugen mit Erdgasmotor ist es nicht erlaubt,
direkt GNL zu tanken, da sich das Gas im
Gastank des Fahrzeugs zu sehr ausdehnen
würde.
Daher ist es bei Fahrzeugen mit Erdgasmotor
nur erlaubt, komprimiertes Erdgas zu tanken
und zu verwenden ››› .
Qua lität
u
nd Verbrauch von Erdgas
Erdgas wird je nach Qualität in die Gruppen H
und L eingeteilt.
H-Gas hat einen höheren Brennwert und ent-
hält weniger Stickstoff und Kohlendioxid als
L-Gas. Je höher der Brennwert des Erdgases,
desto niedriger der Verbrauch.
Der Brennwert und die Anteile an Stickstoff
und Kohlendioxid können jedoch innerhalb
der Qualitätsgruppen schwanken. Daher
kann auch der Verbrauch des Fahrzeugs un-
terschiedlich sein, auch wenn nur ein Typ Gas
verwendet wird.
Die Motorsteuerung passt sich automatisch
je nach Qualität an das verwendete Erdgas
an. Daher können Gase unterschiedlicher
Qualitäten im Tank gemischt werden und der
Tank muss nicht erst komplett entleert wer-
den, bevor Sie Gas von anderer Qualität tan-
ken. Im Display des Kombiinstruments wird die
Erdga
squalität angezeigt ›››
Seite 32.
Erdgas und Sicherheit
Bei Gasgeruch oder Verdacht auf ein Leck
››› :
● Halten Sie sofort an!
● Schalten Sie die Zündung aus.
● Öffnen Sie alle Türen, um den Innenraum
au sr
eic
hend zu lüften.
● Ggf. bereits angezündete Zigaretten sofort
ausmac
hen.
● Entfernen Sie alle Gegenstände, die Funken
oder einen Brand v
erursachen könnten, aus
dem Fahrzeug oder schalten Sie sie aus.
● Wenn weiterhin Gasgeruch festzustellen
ist, f
ahren Sie nicht weiter!
● Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.
Lassen
Sie die Störung beheben. ACHTUNG
Wenn der Gasgeruch im Fahrzeug oder beim
Tank en ignorier
t wird, kann dies zu schweren
Verletzungen führen.
● Notwendige Handlungen durchführen.
● Verlassen Sie den Gefahrenbereich.
● Verständigen Sie ggf. den Notdienst. 262
Prüfen und Nachfüllen
Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter*
Au s
dem
Wartungsprogramm geht hervor, ob
Ihr Fahrzeug mit einem Dieselpartikelfilter
ausgestattet wurde.
Bei allen Fahrzeugen mit Dieselpartikelfilter
darf ausschließlich Öl mit der Kennung VW
507 00 verwendet werden, da es sich dabei
um aschearmes Öl handelt. Der Gebrauch an-
derer Ölsorten führt zu einer größeren Rußan-
sammlung und verringert die Lebensdauer
des Dieselpartikelfilters. Daher:
● Vermeiden Sie das Mischen mit anderen
Ölen.
● Nur im Aus
nahmefall, wenn der Motoröl-
stand
zu niedrig ist ››› Seite 267 und das für
Ihr Fahrzeug vorgeschriebene Öl nicht zur
Verfügung steht, dürfen Sie Öle nach Spezifi-
kation VW 506 00 bzw. VW 506 01 oder
VW 505 00 bzw. VW 505 01 oder ACEA B3
bzw. ACEA B4 bis zu 0,5 Liter einmalig nach-
füllen. Prüfung des Motorölstands Abb. 235
Ölmessstab Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 53.
Der Motorölstand kann am Ölmessstab abge-
lesen werden.
Ölstand feststellen
– Stellen Sie das Fahrzeug auf einem ebenen
Untergru
nd ab.
– Lassen Sie den Motor kurz im Leerlauf lau-
fen und s
chalten Sie ihn wieder ab, sobald
er seine Betriebstemperatur erreicht hat.
– Warten Sie 2 Minuten lang.
– Ziehen Sie den Ölmessstab heraus. Wi-
schen
Sie den Ölmessstab mit einem sau-
beren Tuch ab und schieben Sie ihn bis
zum Anschlag wieder hinein. –
Den Me
ssstab anschließend wieder heraus-
ziehen und den Ölstand ablesen
››› Abb. 235. Füllen Sie gegebenenfalls Mo-
toröl nach.
Abhängig von der Fahrweise und den Ein-
satzbedingungen kann der Ölverbrauch bis
zu 0,5 Liter/1000 km betragen. Während der
ersten 5 000 Kilometer kann der Verbrauch
darüber liegen. Der Motorölstand muss daher
in regelmäßigen Abständen geprüft werden
(am besten bei jedem Tanken und vor länge-
ren Fahrten). ACHTUNG
Die Arbeiten am Motor oder im Motorraum
müssen sehr v
orsichtig ausgeführt werden.
● Beachten Sie vor allen Arbeiten im Motor-
raum die ents
prechenden Warnhinweise
››› Seite 264. VORSICHT
Liegt der Ölstand über dem Bereich A , star-
ten Sie den Mot
or bitte nicht. Dies könnte zu
einer Beschädigung des Motors und des Ka-
talysators führen. Wenden Sie sich an einen
Fachbetrieb. 267
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Prüfen und Nachfüllen
– Öff nen
Sie die Mot
orraumklappe ››› Sei-
te 265.
– Klappen Sie die Batterieabdeckung auf.
– Klemmen Sie die Polzangen des Ladege-
räts v
orschriftsmäßig an den Batterieplu-
spol (+) und ausschließlich an einen Mas-
sepunkt der Karosserie (–) an.
– Verwenden Sie ein Ladegerät, das mit Bat-
terien mit 12
V Nennspannung kompatibel
ist. Die Ladung darf eine Spannung von 15
V nicht überschreiten.
– Stecken Sie jetzt erst das Netzkabel des La-
degeräts
in die Steckdose und schalten Sie
das Gerät ein.
– Am Ende des Ladevorgangs: Schalten Sie
das
Ladegerät aus und ziehen Sie das
Netzkabel aus der Steckdose.
– Nehmen Sie jetzt erst die Polzangen des
Ladeg
eräts ab.
– Klappen Sie die Abdeckung wieder ord-
nung
sgemäß zurück auf die Batterie.
– Schließen Sie die Motorraumklappe ›››
Sei-
te 265.
Beachten Sie vor dem Laden der Batterie un-
bedingt die Herstellerhinweise des Ladege-
räts! ACHTUNG
Laden Sie niemals eine gefrorene Batterie
auf: T au
schen Sie sie aus! Ansonsten kann ei-
ne Explosion ausgelöst werden! Hinweis
Laden Sie die Batterie ausschließlich über die
Ans c
hlüsse im Motorraum. Batterie ersetzen
Die neue Batterie muss die gleichen Spezifi-
k
ationen (Str
oms
tärke, Ladung und Span-
nung) aufweisen wie die alte Batterie.
In Ihrem Fahrzeug sorgt ein intelligentes
Energiemanagement für die Verteilung der
elektrischen Energie ›››
Seite 256. Durch das
Energiemanagement wird die Batterie besser
geladen als bei Fahrzeugen ohne Energiema-
nagement. Damit die zusätzliche elektrische
Energie auch nach einem Batteriewechsel
wieder verfügbar ist, empfehlen wir, nur Bat-
terien des gleichen Typs und Herstellers (wie
sie bei der Auslieferung des Fahrzeugs ver-
baut waren) zu verwenden. Um die Funktio-
nen des Energiemanagements nach einem
Batteriewechsel wieder richtig nutzen zu kön-
nen, muss die Batterie im Energiemanage-
ment durch einen Fachbetrieb kodiert wer-
den. VORSICHT
● Fahr z
euge mit Start-Stopp-System* bei-
spielsweise sind mit einer Spezialbatterie
(Typ AGM oder EFB) ausgestattet. Durch Ein-
bau einer anderen Batterie kann die Start-
Stopp-Funktion schwer beeinträchtigt wer-
den, d. h. dass sich der Motor wiederholt
nicht abstellen lässt.
● Achten Sie darauf, dass der Entgasungs-
sch
lauch immer an der ursprünglichen Öff-
nung an der Batterieseite angeschlossen ist.
Andernfalls können Gase bzw. Batteriesäure
austreten.
● Batteriehalter und -klemmen müssen stets
korrekt
befestigt sein.
● Vor allen Arbeiten an der Batterie, beachten
Sie die Warnhin
weise unter ››› Seite 272,
Warnhinweise für den Umgang mit Batterien .
● Denken Sie daran, die Batterieabdeckung
anzubrin
gen, sofern vorhanden. Dies ist ein
Schutz vor hohen Temperaturen. Die Lebens-
dauer des Fahrzeugs wird so verlängert. Umwelthinweis
Batterien enthalten schadstoffhaltige Sub-
s t
anzen wie Schwefelsäure und Blei. Sie müs-
sen daher vorschriftsmäßig entsorgt werden
und gehören auf keinen Fall in den Hausmüll!
Achten Sie darauf, dass die ausgebaute Bat-
terie nicht umkippen kann. Andernfalls könn-
te Schwefelsäure austreten! 273
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Empfehlungen
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den
Kraf t
stoffverbrauch. Verschleißanzeiger
Abb. 238
Reifenprofil: Verschleißanzeiger. Die Verschleißanzeiger zeigen an, ob ein Rei-
f
en ab
g
efahren ist.
Im Profilgrund der Originalbereifung befin-
den sich quer zur Laufrichtung 1,6 mm hohe
„Verschleißanzeiger“. Diese Verschleißanzei-
ger sind (je nach Fabrikat) 6- bis 8-mal in
gleichen Abständen auf der Lauffläche ange-
ordnet. Markierungen an den Reifenflanken
(zum Beispiel die Buchstaben „TWI“ oder
Dreiecksymbole) kennzeichnen die Lage der
Verschleißanzeiger.
Bei 1,6 mm Restprofil – gemessen in den
Profilrillen neben den Verschleißanzeigern – ist die gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe
erreicht
. (In Exportländern können andere
Werte gelten.) ACHTUNG
Spätestens wenn die Reifen bis auf die Ver-
sc h
leißanzeiger abgefahren sind, müssen sie
ersetzt werden. Andernfalls besteht Unfallge-
fahr!
● Dies gilt insbesondere beim Fahren unter
sch
lechten Wetterbedingungen wie Regen
oder Frost. Eine große Profiltiefe der Reifen
und eine annähernd gleiche Profiltiefe der
Reifen auf der Vorder- und Hinterachse ist
hierbei wichtig.
● Die geringe Fahrsicherheit durch zu gerin-
ges
Reifenprofil macht sich insbesondere im
Handling, bei „Aquaplaninggefahr“ durch tie-
fe Wasserpfützen, beim Durchfahren von Kur-
ven und im Bremsverhalten negativ bemerk-
bar.
● Nicht angepasste Geschwindigkeit kann
zum V
erlust der Fahrzeugkontrolle führen. Räder tauschen
Abb. 239
Räder tauschen Zur gleichmäßigen Abnutzung aller Räder
empfieh
lt
s
ich, ein regelmäßiger Rädertausch
entsprechend dem Schema ››› Abb. 239. Da-
durch haben alle Reifen etwa die gleiche Le-
bensdauer.
Neue Reifen oder neue Räder –
Verwenden Sie an allen 4 Rädern nur Reifen
gleic
her B
auart, Größe (Abrollumfang) und
möglichst gleicher Profilausführung.
– Ersetzen Sie Reifen möglichst nicht einzeln,
sondern mindest
ens achsweise.
– Verwenden Sie niemals Reifen, deren effek-
tive Größe die Abmes
sungen der von uns
freigegebenen Reifenfabrikate überschrei-
tet.
276