
LESEN DER BESCHREIBUNGEN
Um bei der Identifikation der Teile zu
helfen und die Arbeitsschritte zu ver-
deutlichen, sind Explosionsdia-
gramme am Beginn jedes
Ausbauund Demontageabschnittes
dargestellt.
1. Für die Ausbau- und Demon-
tagearbeiten ist meistens ein
übersichtliches Explosionsdia-
gramm "1" dargestellt.2. Die Nummern "2" in dem Explo-
sionsdiagramm sind in der
Reihenfolge der Arbeiten auf-
geführt. Eine in einen Kreis einge-
schriebene Nummer bezeichnet
einen Demontageschritt.
3. Eine Erläuterung der Arbeiten
und Hinweise ist durch ablesefre-
undliche Symbolmarkierungen
"3" gegeben. Die Bedeutungen
der Symbolmarkierungen sind auf
der nächsten Seite aufgeführt.4. Eine Arbeitsanweisungstabelle
"4" begleitet das Explosionsdia-
gramm und gibt die Arbeitsreihen-
folge, Bezeichnung der Teile,
Hinweise zu den Arbeiten usw.
an.
5. Für Arbeiten, für die weitere Infor-
mationen benötigt werden, sind
schrittweise Ergänzungen "5"
zusätzlich zu dem Explosionsdia-
gramm und der Arbeitsan-
weisungstabelle aufgeführt.
ABGEBILDETEN SYMBOL(Siehe
Abbildung)Die Symbole "1" bis "7" weisen auf
wichtige Angaben im Text hin.
1. Wartung mit montiertem Motor
möglich
2. Art und Menge einzufüllender
Flüssigkeiten
3. Schmiermittel
4. Spezialwerkzeug
5. Anzugsmoment
6. Verschleißgrenzen, Toleranzen
7. Elektrische Sollwerte
Die Symbole "8" bis "13" werden in
den Explosionszeichnungen verwen-
det und weisen auf Schmier- und
Klebemittel sowie die entsprechen-
den Stellen hin.
8. Motoröl
9. Molybdändisulfidöl
10. Bremsflüssigkeit
11. Leichtes Lithiumfett
12. Molybdändisulfidfett
13. SilikonfettDie Symbole "14" und "15" werden
ebenfalls in den Explosionszeichnun-
gen verwendet.
14. Klebemittel (LOCTITE
®)
15. Neues Bauteil verwenden
1
23
45

INHALT
KAPITEL 1
ALLGEMEINE
ANGABEN
LAGE DER WICHTIGEN
AUFKLEBER .................... 1-1
FAHRZEUGBESCHREIBUNG .. 1-5
KUNDENINFORMATION.. 1-6
MITGELIEFERTE TEILE .. 1-6
WICHTIGE
INFORMATIONEN............ 1-6
KABELANSCHLÜSSE
KONTROLLIEREN ........... 1-7
SPEZIALWERKZEUGE ... 1-9
BEDIENUNGSELEMENTE
UND DEREN
FUNKTION ..................... 1-13
MULTIFUNKTIONSANZEIGE.. 1-15
STARTEN UND
EINFAHREN ................... 1-20
ANZUGSDREHMOMENTE
KONTROLLIEREN ......... 1-22
PFLEGE UND
LAGERUNG ................... 1-23
KAPITEL 2
ALLGEMEINE
TECHNISCHE DAT-
EN
ALLGEMEINE TECHNIS-
CHE DATEN ..................... 2-1
WARTUNGSDATEN ........ 2-3
ANZUGSMOMENT ......... 2-12
SCHMIERSYSTEM-SCHAU-
BILDER........................... 2-19
KABELFÜHRUNGS-
DIAGRAMME ................. 2-21
KAPITEL 3
REGELMÄSSIGE
WARTUNGS- UND
EINSTELLARBEIT-
EN
WARTUNGSINTERVALLE
FÜR DAS ABGAS-KON-
TROLLSYSTEM (Für Kan-
ada) ................................... 3-1
ALLGEMEINE WARTUNGS-
UND SCHMIERINTER-
VALLE (Für Kanada) ....... 3-2
WARTUNGSINTERVALLE
BEI RENNEINSATZ.......... 3-4
ROUTINEKONTROLLE
VOR FAHRTBEGINN ....... 3-9
MOTOR ........................... 3-10
FAHRWERK ................... 3-22
ELEKTRISCHE
ANLAGE ......................... 3-33
KAPITEL 4
ABSTIMMUNG
MOTOR (Nicht Kanada) .. 4-1
FAHRWERK ..................... 4-5
KAPITEL 5
MOTOR
KÜHLER ........................... 5-1
VERGASER ...................... 5-4
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM .. 5-12
NOCKENWELLEN ......... 5-14
ZYLINDERKOPF ............ 5-20
VENTILE UND VENTILFED-
ERN................................. 5-22
ZYLINDER UND
KOLBEN ......................... 5-27
KUPPLUNG .................... 5-31ÖLFILTEREINSATZ UND
WASSERPUMPE ............5-36
AUSGLEICHSWELLE ....5-41
ÖLPUMPE.......................5-43
KICKHEBELWELLE UND
SCHALTWELLE .............5-47
LICHTMASCHINE UND
STARTERKUPPLUNG ...5-52
MOTOR
DEMONTIEREN ..............5-57
KURBELGEHÄUSE UND
KURBELWELLE .............5-61
GETRIEBE, SCHALT-
WALZE UND SCHALTGA-
BELN...............................5-67
KAPITEL 6
FAHRWERK
VORDER- UND
HINTERRAD .....................6-1
VORDER- UND HINTERR
ADBREMSEN ...................6-6
TELESKOPGABEL ........6-16
LENKER..........................6-23
LENKUNG.......................6-27
SCHWINGE.....................6-31
FEDERBEIN....................6-36
KAPITEL 7
ELEKTRISCHE AN-
LAGE
ELEKTRISCHE BAUTEILE
UND SCHALTPLAN .........7-1
ZÜNDSYSTEM..................7-3
E-STARTER ......................7-5
LADESYSTEM ................7-13
EINGELEGT DROSS-
ELKLAPPENSENSOR ...7-15
BELEUCHTUNGSANLAGE .. 7-18
SIGNALANLAGE............7-20

1-18
MULTIFUNKTIONSANZEIGE
FUNKTIONSDIAGRAMM
A short push on the button changes
the operation in the arrowed direction.
A short push on the button changes
the operation in both arrowed directions.
A long push on the button changes the
operation in the arrowed direction.
A long push on the button changes the
operation in both arrowed directions.Meter function
Function that can be performed whether
the time is or is not in operation.
Extent to which the meter can operate
Clock
BASIC MODE
Tripmeter
ODO TRIP A TRIP B ODO
Speedometer
(for U.K.)
MPH
km/h MPH
Putting measurement on
standby
Manual startAuto start
RACE MODE
Timer in operation
Reset
TRIP ACorrect
TRIP AMeasurement starts as the
machine moves
Timer not in
operation
Correct
TRIP AReset
TRIP A &
timer

1-19
MULTIFUNKTIONSANZEIGE
Nachfolgendes Diagramm gibt Auf-
schluss über den Betrieb der Multi-
funktionsanzeige.
A. Nach kurzem Tastendruck fließt
das Diagramm in Pfeilrichtung
weiter.
B. Nach kurzem Tastendruck fließt
das Diagramm in beiden Pfeil-
richtungen weiter.
C. Nach langem Tastendruck fließt
das Diagramm in Pfeilrichtung
weiter.
D. Nach langem Tastendruck fließt
das Diagramm in beiden Pfeil-
richtungen weiter.
E. Funktion
F. Funktion möglich, ob der Timer
in betrieb ist oder nicht.
G. Betriebsfähigkeit des Zählers
1.NORMAL-BETRIEBSART
2. Zeituhr
3. Tageskilometerzähler
4. Geschwindigkeitsmesser (für
U.K.)
5.RENNSPORT-BETRIEBSART
6. Timer bereitstellen
7. Manueller Start
8. Automatischer Start
9. Zähler startet beim Anfahren
10. Timer in Betrieb
11. TRIP A rückstellen
12. TRIP A ändern
13. Timer nicht in Betrieb
14. TRIP A und Timer rückstellen

2-21
KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
KABELFÜHRUNGSDIAGRA
MME
1. Kraftstofftank-Beluftungss-
chlauch
2. Klemme
3. Diode
4. Warmstartzug
5. Kabelbaum
6. Buckel (Rahmen)7. Zylinderkopf-Entlüftungss-
chlauch
8. Drosselklappensensor-Kabel
9. Leerlaufschalter-Kabel
10. Ölschlauch
11. Kupplungszug
12. Starter-Kabel
13. Kabelführung14. Batterie-Minuskabel
15. Lichtmaschinen-Kabel
16. Bremsschlauch
17. Gleichrichter/Regler-Kabel
18. Vergaser-Entlüftungsschlauch
19. Vergaser-Überlaufschlauch
20. Auffangtank-Belüftungss-
chlauch

2-22
KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
21. Warmstartzug-Schutz
22. Gummiverschluss
A. Das Ende des Kraftstofftank-
Belüftungsschlauchs durch die
Bohrung in der Lenkachse
stecken.
B. Gaszug, Warmstartzug und Gle-
ichrichter/Regler-Kabel am Rah-
men befestigen. Klemme unter
dem Gaszug auf der rechten
Seite des Rahmens position-
ieren, dabei müssen sowohl die
Klemmenenden als auch die Ka-
belbinderenden nach unten
weisen.
C. Diode (an der Markierung),
Gaszug und Warmstartzug am
Rahmen befestigen. Klemme-
nende so positionieren, dass es
in Richtung unterer Rahmen
zeigt und das Kabelbinderende
nach unten zeigt.
D. Kabelbaum, Drosselklap-
pensensor-Kabel, Starter-Kabel
und Batterie-Minuskabel am
Rahmen befestigen. Die
Klemme durch das Loch in der
Halterung (Sekundärluft-Ab-
schaltventil) führen. Klemme-
nende so positionieren, dass es
in Richtung unterer Rahmen
zeigt und Kabelbinderende ab-
schneiden.
E. Die Vergaser-Entlüftungs- und
Überlauf- sowie Auffangtank-
Belüftungsschlauch zwischen
Übertragungshebel und Rah-
menquerrohr führen.
F. Das Leerlaufschalter-Kabel und
den Ölschlauch mit Kabelbind-
ern zusammenbinden und die
Enden abschneiden.
G. Leerlaufschalter- und Lichtmas-
chinen-Kabel am Rahmen bef-
estigen. Klemmenende so
positionieren, dass es in Rich-
tung Außenseite des Rahmens
zeigt und das Kabelbinderende
in Richtung hinterer Rahmen.
H. Den Kupplungszug durch die
Kabelführung leiten.
I. Starter-, Leerlaufschalter- und
Lichtmaschinen-Kabel am Rah-
men befestigen. Klemmenende
so positionieren, dass es in
Richtung hinterer Rahmen zeigt
und Kabelbinderende abschne-
iden.J. Kupplungszug, Starter-Kabel,
Batterie-Minuskabel, Lichtmas-
chinenkabel und Leerlaufschal-
ter-Kabel am Rahmen
befestigen. Klemmenende so
positionieren, dass es in Rich-
tung hinterer Rahmen zeigt und
Kabelbinderende abschneiden.
K. Leerlaufschalter- und Lichtmas-
chinen-Kabel an der Innenseite
des Kabelbaums entlang führen.
L. Kupplungszug, Leerlaufschal-
ter- und Lichtmaschinen-Kabel
am Rahmen befestigen.
Klemmenende in der Nähe des
Kupplungszugs positionieren
und Kabelbinderende abschne-
iden.
M. Den Kabelbaum und Kupplung-
szug durch die Kabelführungen
leiten.
N. Steckverbinder in der Rahmen-
vertiefung positionieren.
O. Die Vergaser-Belüftungs- und
Überlauf- sowie Auffangtank-
Belüftungsschläuche so führen,
dass sie das Federbein nicht
berühren.
P. Steckverbinder sichern, indem
er in das Loch im Scheinwerfer-
einsatz gedrückt wird.
Q. Das Drosselklappensensorka-
bel und den Warmstartzug bef-
estigen.
R. Die Klemmschelle zwischen
Warmstartzug-Schutz und
Gummikappe anbringen.

2-23
KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
1. Gasgeberzug
2. Gasnehmerzug
3. Auffangtank-Schlauch
4. Zündspule
5. Klemme
6. Sekundärluftsystem-Schlauch
(Abschaltventil/Zylinderkopf-
front)
7. Auffangtank-Belüftungssc-
hlauchA. Gasgeber- und Gasnehmerzug
kreuzen.
B. Auffangtank-Schlauch und
Sekundärluftsystem-Schlauch
(Abschaltventil/Zylinderkop-
frücken) am Rahmen befesti-
gen. Klemmenende so
positionieren, dass es in Rich-
tung unterer Rahmen zeigt und
Kabelbinderende abschneiden.C. Auffangtank-Belüftungssc-
hlauch und Vergaser-Belüft-
ungsschläuche
zusammenbinden.
D. Den Vergaser-Belüftungssc-
hlauch (von der Gaszug-Ab-
deckung kommend) durch die
Schlauchhalterung führen.

2-24
KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
1. Hauptbremszylinder
2. Bremsschlauch-Halterung
3. BremsschlauchA. Den Bremsschlauch so mon-
tieren, dass der Metallstutzen
am Schlauchende, wie abgebil-
det, an der Nase des Bremssat-
tels anliegt.
B. Den Bremsschlauch durch die
entsprechenden Schlauchhal-
terungen führen.C. Falls der Bremsschlauch die
Feder des Federbeins beruhrt,
den Schlauch entsprechend um-
biegen.
D. Den Bremsschlauch so mon-
tieren, dass der Metallstutzen
am Schlauchende, wie abgebil-
det, an der Nase des Bremssat-
tels anliegt.