
191
Fahren
S - Sportstellung
Die Stellung S sollte für sportliches Fahren gewählt werden. Die Leistungs-
reserven des Motors werden voll ausgenutzt. Beim Beschleunigen machen
sich Schaltvorgänge bemerkbar.
Zum Schalten aus der Stellung N auf S muss bei einer Geschwindigkeit un-
ter 5 km/h bzw. bei stehendem Fahrzeug das Bremspedal betätigt werden
⇒
.
ACHTUNG
● Schalten Sie niemals während der Fahrt den Wählhebel in die Stel-
lung R oder P. Andernfalls besteht Unfallgefahr!
● Bei laufendem Motor ist es in der Wählhebelstellung D bzw. S erfor-
derlich, das Fahrzeug mit dem Bremspedal zu halten, weil auch bei Leer-
laufdrehzahl die Kraftübertragung nicht ganz unterbrochen wird - das
Fahrzeug „kriecht“. Ist bei stehendem Fahrzeug ein Fahrbereich einge-
legt, darf auf gar keinen Fall unachtsam Gas gegeben werden z.B. von
Hand vom Motorraum aus). Das Fahrzeug setzt sich sonst sofort in Bewe-
gung - unter Umständen auch, wenn die Parkbremse geschlossen ist -
Unfallgefahr!
● Bevor Sie oder andere Personen die Motorraumklappe öffnen und am
laufenden Motor arbeiten, ist der Wählhebel in Stellung P zu bringen und
die Parkbremse zu schließen - Unfallgefahr! Beachten Sie unbedingt die
Warnhinweise ⇒ Seite 238, Arbeiten im Motorraum.
Hinweis
● Gilt für Fahrzeuge mit tiptronic-Getriebe:
● Falls Sie während der Fahrt versehentlich auf N geschaltet haben, soll-
ten Sie das Gas wegnehmen und die Leerlaufdrehzahl des Motors abwar-
ten, bevor Sie wieder auf D bzw. S schalten.
● Bei bestimmten Modellausführungen ist aus Verbrauchs- und Umwelt-
gründen das Getriebe so ausgelegt, dass die Höchstgeschwindigkeit des
Fahrzeugs nur in der Fahrstufe S erreicht werden kann. Wählhebelsperre
Die Wählhebelsperre verhindert, dass versehentlich eine
Fahrstufe eingelegt wird und sich dadurch das Fahrzeug un-
beabsichtigt in Bewegung setzt.
Abb. 149 Wählhebel-
sperre
Die Wählhebelsperre wird wie folgt gelöst:
– Schalten Sie die Zündung ein.
– Treten Sie das Bremspedal und halten Sie gleichzeitig die
Sperrtaste gedrückt.
Automatische Wählhebelsperre
Der Wählhebel ist in den Stellungen P und N bei eingeschalteter Zündung
gesperrt. Zum Herausschalten muss der Fahrer das Bremspedal treten. Als
Erinnerung für den Fahrer erscheint in den Wählhebelstellungen P und N im
Display des Kombiinstruments der folgende Fahrhinweis: BEIM EINLEGEN EINER FAHRSTUFE IM STAND FUSSBREMSE BETÄTIGEN.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten

192Fahren
Die Wählhebelsperre wirkt nur bei stehendem Fahrzeug und bei Geschwin-
digkeiten bis 5 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Sperre in der
Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N (z. B. von R nach D) wird der
Wählhebel nicht gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Herausschaukeln“ bei
festgefahrenem Fahrzeug ermöglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht ge-
tretenem Bremspedal länger als etwa 1 Sekunde in der Stellung N, rastet
die Wählhebelsperre ein.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert das versehentliche Schalten in
einige Wählhebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste drücken, wird die
Wählhebelsperre aufgehoben. In der Abbildung sind die Positionen, in de-
nen die Sperrtaste gedrückt werden muss, farblich hervorgehoben
⇒ Abb. 149.
Zündschlüssel-Abzugssperre
Der Zündschlüssel lässt sich nach dem Ausschalten der Zündung nur abzie-
hen, wenn sich der Wählhebel in der Stellung P befindet. Solange der Zünd-
schlüssel abgezogen ist, ist der Wählhebel in Stellung P gesperrt.
Kick-down-Einrichtung
Die Kick-down-Einrichtung ermöglicht eine maximale Be-
schleunigung.
Gilt für Fahrzeuge mit multitronic ®
-Getriebe
Wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus ganz durchtreten,
wählt das Getriebe abhängig von der Geschwindigkeit und Motordrehzahl
ein niedrigeres Übersetzungsverhältnis. Solange Sie das Gaspedal durch-
treten, wird die Motordrehzahl automatisch so geregelt, dass das Fahrzeug
maximal beschleunigt. Gilt für Fahrzeuge mit tiptronic-Getriebe
Wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus ganz durchtreten,
schaltet die Getriebeautomatik abhängig von der Geschwindigkeit und Mo-
tordrehzahl in einen niedrigeren Gang zurück. Das Hochschalten in den
nächsthöheren Gang erfolgt erst, sobald die maximal vorgegebene Motor-
drehzahl jeweils erreicht wird.
ACHTUNG
Bitte beachten Sie, dass bei glatter, rutschiger Fahrbahn die Antriebsr-
äder durch Betätigen der Kick-down-Einrichtung durchdrehen können -
Schleudergefahr!
Dynamisches Regelprogramm (DRP)
Das Automatikgetriebe wird elektronisch gesteuert. Das Getriebe Ihres Fahrzeugs wird elektronisch gesteuert. Die Wahl des
Übersetzungsverhältnisses geschieht automatisch in Abhängigkeit von vor-
gegebenen Fahrprogrammen.
Bei verhaltener Fahrweise wählt das Getriebe das wirtschaftlichste Fahrpro-
gramm aus. Durch frühes Hochschalten und spätes Herunterschalten wird
der Verbrauch günstig beeinflusst.
Bei zügiger Fahrweise, mit schnellen Gaspedalbewegungen sowie starker
Beschleunigung und häufig wechselnden Geschwindigkeiten, Ausnutzung
der Höchstgeschwindigkeit oder nach Kick-down-Betätigung, schaltet das
Automatikgetriebe in den sportlicheren Programmbereich.
Die Auswahl des jeweils günstigsten Fahrprogramms ist ein kontinuierlich
ablaufender Vorgang. Unabhängig davon ist es aber möglich, durch schnel-
les Gasgeben in ein sportlicheres Fahrprogramm zu springen. Dabei schal-
tet das Getriebe in ein der Geschwindigkeit entsprechendes niedrigeres
Übersetzungsverhältnis und ermöglicht so ein zügiges Beschleunigen (z. B.

206Fahren und Umwelt
Energiesparend schalten
Eine wirksame Art Kraftstoff zu sparen ist das frühe Hochschalten: Wer die
Gänge ausfährt, verbraucht unnötig Kraftstoff.
Schaltgetriebe: Schalten Sie so früh wie möglich vom ersten in den zweiten
Gang. Unsere Empfehlung ist, dass Sie bei einer Motordrehzahl von ca.
2.000 U/min in den nächsthöheren Gang schalten. Halten Sie sich an die im
Kombiinstrument angezeigte „Gangempfehlung“ ⇒ Seite 76.
Vollgas vermeiden
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeuges sollten Sie möglichst
nie ganz ausnutzen. Kraftstoffverbrauch, Schadstoffemission und Fahrge-
räusche nehmen bei hohen Geschwindigkeiten überproportional zu. Lang-
samer fahren spart Kraftstoff.
Leerlauf vermeiden
Im Stau, an Bahnschranken und Ampeln mit längerer Rotphase lohnt es
sich, den Motor abzustellen. Schon nach 30-40 Sekunden Motorpause ist
die Kraftstoffersparnis größer als die extra Kraftstoffmenge, die für das er-
neute Anlassen des Motors benötigt wird.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Motor betriebswarm wird. In der
Warmlaufphase sind jedoch Verschleiß und Schadstoffausstoß besonders
hoch. Deshalb sollten Sie sofort nach dem Anlassen des Motors losfahren.
Vermeiden Sie dabei hohe Drehzahlen.
Regelmäßige Wartung
Mit den regelmäßig und vor längeren Fahrten ausgeführten Wartungsarbei-
ten stellen Sie sicher, dass Sie nicht mehr Kraftstoff als notwendig verbrau-
chen. Der Wartungszustand Ihres Fahrzeugs wirkt sich nicht nur auf die Ver-
kehrssicherheit und Werterhaltung positiv aus, sondern auch auf den Kraft-
stoffverbrauch.
Ein schlecht eingestellter Motor kann zu einem Kraftstoffverbrauch führen,
der 10 % höher ist als normal! Kurzstrecken vermeiden
Der Motor und die Abgasreinigungsanlage müssen ihre optimale Betriebs-
temperatur erreicht haben, um den Verbrauch und die Schadstoffemission
wirkungsvoll zu verringern.
Bei kaltem Motor ist der Kraftstoffverbrauch verhältnismäßig sehr viel hö-
her. Erst nach etwa
vier Kilometern ist der Motor betriebswarm und der Ver-
brauch hat sich normalisiert. Kurzstrecken sollten Sie deshalb nach Mög-
lichkeit vermeiden.
Reifenfülldruck beachten
Ein richtiger Reifendruck hilft Kraftstoff sparen. Bereits ein bar zu wenig
kann den Kraftstoffverbrauch um 5 % erhöhen. Zu niedriger Reifenfülldruck
führt außerdem durch den erhöhten Rollwiderstand zu einem stärkeren Ver-
schleiß der Reifen und verschlechtert das Fahrverhalten.
Prüfen Sie den Reifenfülldruck immer am kalten Reifen.
Fahren Sie Winterreifen nicht ganzjährig, denn das kostet bis zu 10 % mehr
Kraftstoff.
Unnötigen Ballast vermeiden
Da jedes Kilogramm mehr Gewicht den Kraftstoffverbrauch erhöht, lohnt
sich ein Blick in den Gepäckraum, um unnötigen Ballast zu vermeiden.
Häufig bleibt aber auch ein Dachgepäckträger aus Bequemlichkeit montiert,
obwohl er nicht mehr benötigt wird. Durch den erhöhten Luftwiderstand ver-
braucht Ihr Fahrzeug mit unbeladenem Dachgepäckträger bei einer Ge-
schwindigkeit von 100-120 km/h etwa 12 % mehr Kraftstoff als normaler-
weise.
Strom sparen
Zur Stromerzeugung treibt der Motor den Generator an. Bei höherem Strom-
bedarf steigt somit auch der Kraftstoffverbrauch. Schalten Sie also elektri-
sche Verbraucher aus, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Verbraucher mit
hoher Stromaufnahme sind z. B. das Gebläse auf hoher Stufe, die Heck-
scheibenheizung oder die Sitzheizung*.

209
Fahren mit Anhänger
Fahren mit Anhänger
Fahrten mit Anhänger Technische Voraussetzungen
Die Anhängevorrichtung muss bestimmte Voraussetzungen
erfüllen. Ihr Fahrzeug ist hauptsächlich für den Transport von Personen und Gepäck
vorgesehen. Es kann jedoch auch - bei entsprechender technischer Ausrüs-
tung - zum Ziehen eines Anhängers benutzt werden.
Wenn Ihr Fahrzeug bereits werkseitig mit einer Anhängevorrichtung gelie-
fert wurde, ist alles technisch und gesetzlich Notwendige für den Anhänger-
betrieb bereits berücksichtigt.
Zur elektrischen Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger besitzt Ihr
Fahrzeug eine 13-polige Steckvorrichtung. Wenn der zu ziehende Anhänger
einen 7-poligen Stecker hat, können Sie ein entsprechendes Adapterkabel
verwenden. Dieses ist bei SEAT-Betrieben erhältlich.
Der nachträgliche Einbau einer Anhängevorrichtung muss nach den Anga-
ben des Herstellers der Vorrichtung erfolgen ⇒ Seite 218.
ACHTUNG
Lassen Sie den nachträglichen Einbau einer Anhängevorrichtung nur von
einem Fachbetrieb durchführen.
● Ohne geeignetes Kühlsystem können längere Steigungen - insbeson-
dere bei hohen Umgebungstemperaturen - nicht befahren werden. Es
kommt zu einer Überhitzung des Motors.
● Bei nicht sachgemäßem Einbau droht Unfallgefahr!
Fahrhinweise
Beim Anhängerbetrieb muss einiges beachtet werden.
–
Beachten Sie die zulässigen Anhängelasten ⇒ Seite 312.
Anhängelast
Die zulässige Anhängelast darf auf keinen Fall überschritten werden.
Wenn Sie die zulässige Anhängelast nicht voll ausnutzen, können Sie ent-
sprechend größere Steigungen befahren.
Die angegeben Anhängelasten gelten nur für Höhen bis 1.000 m über dem
Meeresspiegel. Da mit zunehmender Höhe durch die abnehmende Luftdich-
te die Motorleistung sinkt und damit auch die Steigfähigkeit abnimmt, sinkt
auch die zulässige Anhängelast entsprechend. Pro angefangene 1.000 m
weiterer Höhe muss das zulässige Gespanngewicht um 10 % verringert wer-
den. Das Gespanngewicht ist das Gewicht von (beladenem) Fahrzeug und
(beladenem) Anhänger zusammengenommen.
Die Stützlastangaben auf dem Typenschild der Anhängevorrichtung sind le-
diglich Prüfwerte der Vorrichtung. Die fahrzeugbezogenen Werte, die oft un-
ter diesen Werten liegen, finden Sie in Ihren Fahrzeugpapieren bzw. auf
⇒ Seite 304. Beachten Sie auch ⇒ Seite 312.
Verteilung der Zuladung
Verteilen Sie die Zuladung im Anhänger so, dass sich schwere Gegenstände
möglichst nahe der Achse befinden. Sichern Sie die Gegenstände gegen
Verrutschen.
Die zulässige Deichselstützlast auf dem Kugelkopf der Anhängevorrichtung
sollten Sie möglichst ausnutzen, nicht aber überschreiten.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten

210Fahren mit Anhänger
Reifendruck
Wählen Sie den Reifenfülldruck an Ihrem Fahrzeug für den Fall „volle Belas-
tung“, siehe Reifenfülldruck-Aufkleber am Türpfosten. Berichtigen Sie ggf.
auch den Reifenfülldruck am Anhänger gemäß der Empfehlung des Herstel-
lers.
Außenspiegel
Wenn Sie den Verkehrsbereich hinter dem Anhänger nicht mit den serien-
mäßigen Rückspiegeln übersehen können, müssen Sie zusätzliche Außen-
spiegel anbringen lassen. Beide Außenspiegel sollten an klappbaren Ausle-
gern befestigt sein. Stellen Sie diese so ein, dass sie ein ausreichendes
Blickfeld nach hinten bieten.
Scheinwerfer
Überprüfen Sie vor Fahrtantritt bei angekuppeltem Anhänger auch die Ein-
stellung der Scheinwerfer. Ändern Sie ggf. die Einstellung mithilfe der
Leuchtweitenregulierung. Lesen Sie ⇒ Seite 125.
Stromversorgung
Mit dem Abziehen des Zündschlüssels ist die Stromversorgung zum Anhän-
ger unterbrochen.
Abnehmbare Kugelstange
Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhängevorrichtung ist die Ku-
gelstange abnehmbar. Sie befindet sich zusammen mit einer Anbauanlei-
tung in der Reserveradmulde im Gepäckraum des Fahrzeugs.
Hinweis
Bei häufigem Anhängerbetrieb empfehlen wir, das Fahrzeug auch zwischen
den Inspektions-Intervallen warten zu lassen. Fahrhinweise
Das Fahren mit Anhänger erfordert besondere Vorsicht.
Gewichtsverteilung
Bei leerem Fahrzeug und beladenem Anhänger ist die Gewichtsverteilung
sehr ungünstig. Falls Sie dennoch in dieser Kombination fahren müssen,
fahren Sie besonders langsam.
Geschwindigkeit
Mit zunehmender Geschwindigkeit verringert sich die Fahrstabilität des Ge-
spannes. Daher sollten Sie bei ungünstigen Straßen-, Wetter- und Windver-
hältnissen die gesetzlich erlaubten Höchstgeschwindigkeiten nicht ausnut-
zen. Dies gilt insbesondere für Gefällestrecken.
Auf jeden Fall müssen Sie die Geschwindigkeit sofort herabsetzen, sobald
Sie auch nur die geringste Pendelbewegung des Anhängers bemerken. Ver-
suchen Sie keinesfalls, das Gespann durch Beschleunigen zu „strecken“.
Bremsen Sie rechtzeitig! Bei einem Anhänger mit Auflaufbremse bremsen
Sie zuerst sanft , dann zügig. So vermeiden Sie Bremsstöße durch blockie-
rende Anhängerräder. Wählen Sie vor Gefällestrecken rechtzeitig einen klei-
neren Gang bzw. eine kleinere Fahrstufe, damit der Motor als Bremse wirken
kann.
Schlingerbewegungen können durch zusätzliche Stabilisierungseinrichtun-
gen verringert werden. Bei Gespannen mit hoher Anhängelast empfehlen
wir, solche Stabilisierungshilfen einbauen zu lassen. Sie können über einen
SEAT-Betrieb bezogen und auch dort eingebaut werden.
Überhitzung
Wenn Sie bei sehr hohen Außentemperaturen eine längere Steigung in ei-
nem niedrigen Gang mit hoher Motordrehzahl fahren müssen, achten Sie
bitte auf die Kühlmitteltemperaturanzeige ⇒ Seite 62. Wenn die Nadel der
Anzeige in den rechten Skalenbereich wandert, verringern Sie sofort die Ge-
schwindigkeit. Falls die zugehörige Warnleuchte im Kombiinstrument

214Fahren mit Anhänger
Kugelstange anbringen (Schritt 2)
Abb. 157 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange
Abb. 158 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange
Die Kugelstange muss sauber und unbeschädigt sein
– Überprüfen Sie die Kugelstange am Verriegelungsbolzen A
,
Auslösebolzen B, Einsteckschaft C und Handrad D⇒ Abb. 157 auf Verschmutzung und Beschädigung. Die Kugelstange muss vorgespannt sein
–
Überprüfen Sie, ob sich die rote Markierung A
⇒ Abb. 158 am
Handrad im Bereich der schwarzen Kennzeichnung an der Ku-
gelstange befindet.
– Überprüfen Sie, ob der Verriegelungsbolzen B
in den Bohrun-
gen des Einsteckschaftes versenkt ist.
– Überprüfen Sie, ob das Handrad deutlich sichtbar von der Ku-
gelstange absteht, so dass ein Spalt C
zwischen Handrad und
Kugelstange vorhanden ist.
Die Kugelstange kann nur in vorgespanntem Zustand montiert werden.
Fortsetzung ⇒ Seite 215, Kugelstange anbringen (Schritt 3).

215
Fahren mit Anhänger
Kugelstange anbringen (Schritt 3)
Abb. 159 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange vorspannen
Abb. 160 Abnehmbare
Anhängevorrichtung: Ku-
gelstange einsetzen
Kugelstange vorspannen (falls erforderlich)
– Stecken Sie den Schlüssel 1
⇒ Abb. 159 in das Schloss am
Handrad und drehen sie ihn in Richtung der roten Markierung. –
Ziehen Sie das Handrad in Pfeilrichtung A
heraus und drehen
Sie es anschließend in gezogener Position in Pfeilrichtung B
bis der Verriegelungsbolzen 2 einrastet und der Auslösebol-
zen 3 sichtbar ausfährt
⇒ .
Kugelstange einsetzen
– Führen Sie die vorgespannte Kugelstange in den Aufnahme-
schacht ein und drücken Sie sie in Pfeilrichtung ⇒ Abb. 160
nach oben ⇒
. Der Verriegelungsvorgang erfolgt automatisch.
Dabei muss ein deutliches Einrastgeräusch hörbar sein.
– Verschließen Sie die Kugelstange, indem Sie den Schlüssel zur
grünen Markierung drehen.
– Ziehen Sie den Schlüssel ab.
Fortsetzung ⇒ Seite 216, Kugelstange anbringen (Schritt 4).
ACHTUNG
● Lässt sich die Kugelstange nicht wie beschrieben vorspannen, so dür-
fen Sie sie aus Sicherheitsgründen nicht verwenden. Benachrichtigen Sie
einen Fachbetrieb.
● Halten Sie bei der Montage Ihre Hände nicht in den Bereich des Hand-
rades. Andernfalls besteht Verletzungsgefahr!
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten

230Pflegen und Reinigen
VORSICHT
Wenn ein Bezug bei Sitzen mit elektrischer Sitzverstellung oder mit Sitzhei-
zung oder Airbag-Bauteilen durchnässt, können bestimmte elektrische Bau-
teile und die Fahrzeugelektrik beschädigt werden.
● Wird der Sitz durchnässt, muss sofort ein Fachbetrieb aufgesucht wer-
den, um den Sitz zu trocknen und die Bauteile des Systems zu prüfen.
● Keine Dampfreiniger verwenden, da durch den Dampf die Verschmut-
zung tiefer in die Textilien eindringt und fixiert wird.
● Hochdruckreinigungsgeräte und Kältesprays können den Bezug beschä-
digen.
VORSICHT
● Mit Bürsten nur den Teppichboden und die Fußmatten reinigen! Die an-
deren Bezüge können durch Reinigung mit Bürsten beschädigt werden.
● Werden mit einem angefeuchteten Lappen pastenförmige Reiniger oder
Lösungen auf Basis von Feinwaschmittel verwendet, kann nach dem Trock-
nen aufgrund von z. B. enthaltenen Tenside ein Rand im Bezug sichtbar
bleiben. Im Allgemeinen ist dieser Rand nur schwer oder praktisch nicht zu
entfernen.
VORSICHT
● In das Alcantara ®
darf unter keinen Umständen Wasser eindringen.
● Alcantara ®
darf nicht mit Lösungsmitteln, Bohnerwachs, Schuhcreme,
Fleckenentferner, Lederpflegemittel und ähnlichem behandelt werden.
● Verwenden Sie keine Bürsten zur Feuchtreinigung, da die Oberfläche
des Materials beschädigt werden könnte.
Reinigung und Pflege von Naturleder-Bezügen
Bei Fragen bezüglich der Reinigung und Pflege der Lederausstattung des
Fahrzeugs wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb. Pflege und Handhabung
Echtes Nappaleder ist sehr empfindlich, da es über keine zusätzliche
Schutzschicht verfügt.
●
Verwenden Sie regelmäßig und nach der Reinigung des Leders ein im-
prägnierendes Pflegemittel mit Sonnenschutz. Diese Mittel stärken das Le-
der, machen es weicher und atmungsfähiger und geben Feuchtigkeit zu-
rück. Gleichzeitig wird ein Schutzfilm gebildet.
● Reinigen Sie das Leder alle zwei oder drei Monate und entfernen Sie ent-
standene Flecken sofort.
● Behandeln Sie das Leder alle sechs Monate mit einem geeigneten Pfle-
gemittel.
● Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel in möglichst kleinen Men-
gen und immer mit einem trockenen fusselfreien Tuch. Geben Sie die Reini-
gungs- und Pflegemittel nicht direkt auf das Leder.
● Frische Flecken durch Kugelschreiber, Tinte, Lippenstift, Schuhcreme
usw. möglichst sofort entfernen.
● Lederfarbe pflegen. Dazu die Farbe ggf. mit einer gefärbten Spezial-
creme für Leder vereinheitlichen.
● Anschließend mit einem weichen Tuch nacharbeiten.
Reinigen
SEAT empfiehlt für die generelle Reinigung einen leicht angefeuchteten Lap-
pen zu verwenden.
Im Allgemeinen ist zu vermeiden, dass das Leder durchfeuchtet wird und
Wasser an den Nähten eindringt.
Vor der Reinigung der Lederbezüge müssen folgende Hinweise berücksich-
tigt werden ⇒ Seite 229, Reinigung der Bezüge bei Sitzheizung und elekt-
risch verstellbaren Sitzen bzw. mit Airbagbauteilen.